Die Blu-Ray kommt dabei mit verlustfreiem deutschen und spanischem Ton in DTS-HD Master Audio 5.1 daher.
Extras im Mediabook sind wie folgt:
Bei der DVD und Blu-Ray fehlt dann das Booklet und Poster, dafür dann mit Wendecover.
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Nicht jeder liebt die Sommerzeit. Für die übergewichtige Sara bedeutet „Sommer“ nur, dass sie ständig mit dem Gelächter, den Urteilen und Beschimpfungen der Schulschönheiten zu kämpfen hat. Doch dann taucht ein mysteriöser Unbekannter im Dorf auf und plötzlich sind Saras Peinigerinnen spurlos verschwunden. Endlich scheint sich jemand für sie einzusetzen. Sara ist die einzige Zeugin der brutalen Tat; ein wortloser Pakt, den keiner von beiden verraten wird, ist geschlossen. Das Verbrechen erschüttert das Dorf und bald beginnen die Ermittlungen. Doch anstatt Licht ins Dunkel zu bringen, setzt Sara alles daran, die Spuren zu verwischen.








Nicht jeder liebt die Sommerzeit. Für die übergewichtige Sara bedeutet „Sommer“ nur, dass sie ständig mit dem Gelächter, den Urteilen und Beschimpfungen der Schulschönheiten zu kämpfen hat. Doch dann taucht ein mysteriöser Unbekannter im Dorf auf und plötzlich sind Saras Peinige-rinnen spurlos verschwunden. Endlich scheint sich jemand für sie einzusetzen. Sara ist die einzige Zeugin der brutalen Tat; ein wortloser Pakt, den keiner von beiden verraten wird, ist geschlossen. Das Verbrechen erschüttert das Dorf und bald beginnen die Ermittlungen. Doch anstatt Licht ins Dunkel zu bringen, setzt Sara alles daran, die Spuren zu verwischen.
Piggy ist für sich genommen ein coming-of-age Drama mit herberem Ende. Sara wirkt durch ihr ständiges Martyrium, welches nicht nur durch die Dorfjugend, sondern ebenfalls ihren Eltern aufrecht erhalten wird, ein wenig labil. Sara verwischt nicht nur Spuren des Täters sondern fühlt sich zu ihm hingezogen, da er sie nicht hänselt, sondern allem Anschein nach gezielt ihre Peiniger tötet. Dennoch merkt man sofort, dass Sara ob ihrer Entscheidungen hin und her gerissen ist. Der Konflikt nimmt einen Großteil des Films ein und so dürfen wir miterleben wie Sara mehrere Hochs und Tiefs durchlebt.
Leider hat der Film auch aufgrund des inneren Konflikts und der Labilität von Sara seine Längen. Hier hätte der Film ruhig ein wenig straffer sein können. Auch macht der Film den Anschein, als wenn wir hier auch einiges an Gore zu sehen bekommen. Wir wollen nicht sagen, dass der Film blutleer ist, denn das ist er nicht, aber das Plakat ist definitiv schon reißerisch. Denn von den Taten des Unbekannten bekommt man genau genommen nichts mit.
Achtung Spoiler: wer ab hier weiter liest wird leider gespoilert. ;)
Leider fehlt dem Film ebenfalls die wirklich letzte Konsequenz. Wir hätten erwartet, das Sara mit ihren Peinigern abrechnet, dem Killer durchbrennt und der Film dreckig und ohne wirkliche Moral endet. Sara hat aber zu guter letzt wahrhaftig Mitleid mit den vom Killer gefangen genommenen Mädchen. Die Befreiungsaktion ist dann auch die einzige Härte im Film. Wir finden ein Bad-End hätte dem Film irgendwie besser gestanden, auch wenn er dann wahrscheinlich Schwierigkeiten mit der Freigabe bekommen hätte.
Letztlich ist Piggy ein netter Festivalfilm, welcher sicherlich nicht die große Masse ansprechen will. Er wird sicherlich auch nicht jedem gefallen. Gorehounds sollten sich nicht vom Cover des Films blenden lassen, denn das was an Gore vorhanden ist, ist zwar okay, aber eben nur Mittel zum Zweck.







Den meisten wird die Geschichte von Donnie Darko und dessen sinnbildlichen Verlaufs eines Möbiusbands kennen. Alle Anderen sollten sich auf einen Trip durch eine Art Tangentenuniversum einlassen und Donnies Weg zur Schließung dessen. Nicht zuletzt wegen des im Director’s Cut verwendeten stimmungsvollen Soundtrack von 80er-Jahre-Klassikern von Echo and the Bunnymen, Tears for Fears zu Duran Duran.
Wie oben schon einmal erwähnt, gibt es von Donnie Darko einen Director’s Cut, welcher ca. 20 Minuten mehr und anderes Material zu bieten hat, als die Kinofassung. Die soeben erschienene UHD-Disk von Studiocanal beinhaltet beide Versionen in der restaurierten Fassung in 4k und läd natürlich dazu ein, den Film und seine spätere Evolution, in beiden Fassungen anzusehen.
Gefilmt wurde mit Panavision Panaflex Millennium Kameras auf 35 mm, was für uns heißt, dass wir mit einem 4K-Master das beste verfügbare Bild auf unserer UHD vor Augen haben. Und das sieht man: natürlich hat auch dieser Film wieder eine Menge Filmkorn und ist eben auch nicht so gestochen Scharf wie heutige Digital-Produktionen, aber angesichts dessen was wir hier über Donnie Darko reden passt das Bild sehr gut zum Film. Donnie Darko kommt natürlich auch mit erweiterem Farbraum nach rec.2020 daher und bietet neben dem statischen HDR auch eine Abmischung in Dolby Vision. Diese sieht prächtig aus und lässt nur wenig Details vermissen.

Der Ton von Donnie Darko ist stark. Wirklich. Nicht vielleicht auf den Druck oder Dynamik bezogen sondern eher auf die Atmosphäre, welche hier trotz eines 20 Jahre alten Films aus den Lautsprechern kommt. Die Surround-Abmischung ist wirklich Gelungen und uns bei früheren Sichtungen so nicht aufgefallen. Der Ton kommt in deutsch und englisch in verlustfreiem DTS-HD Master Audio 5.1 daher und das hört man. Der 80er Jahre Soundtrack klingt mitreißend und gerade die Gespräche mit Donnie und dem Hasen kommen über die Surround-Kanäle direkt in den Kopf.
Würdiges Upgrade des Kultfilms mit einem wirklich guten Bild und Ton. Wir hatten Spaß und hoffen das ihr es ebenfalls haben werdet.




