Macon Blair (I Don’t Feel at Home in This World Anymore) führt Regie bei diesem Remake, das die Geschichte des Hausmeisters Winston Gooze erzählt. Nach einem verheerenden Chemieunfall mit radioaktiv verseuchtem Müll verwandelt sich der alleinerziehende Vater in den grotesken Toxic Avenger — kurz “Toxie”. Bewaffnet mit seinem Wischmopp kämpft der unwahrscheinliche Held gegen Gangster, korrupte CEOs und andere Freaks, während er gleichzeitig versucht, die Beziehung zu seinem Sohn zu retten.
Die Neuauflage wartet mit einer beeindruckenden Hollywood-Besetzung auf. Peter Dinklage (Game of Thrones) verkörpert Winston Gooze und leiht dem mutierten Toxie seine Stimme, während Luisa Guerreiro im Anzug des Monsters steckt. Kevin Bacon spielt den egomanischen Branchenriesen Bob Garbinger, Elijah Wood dessen Bruder Fritz, Jacob Tremblay Winstons Sohn Wade und Taylour Paige die forsche Enthüllungsjournalistin J.J. Doherty.
Das Besondere an dieser Neuverfilmung: Sie bleibt ihren trashigen Troma-Wurzeln absolut treu. Der Film wird in seiner unzensierten Unrated-Fassung veröffentlicht und verspricht “Ultra Violence, Toxic Content, Mutant Nudity, Splatter” und sogar “Piss Play”. Diese kompromisslose Herangehensweise führte zunächst dazu, dass der Film als “unveröffentlichbar” galt, da viele US-Verleiher vor den exzessiven Gore- und Splatterszenen zurückschreckten.
In Deutschland startet The Toxic Avenger am 2. Oktober 2025 in den Kinos. In den USA läuft der Film bereits ab dem 29. August 2025. Für Sammler gibt es besonders gute Nachrichten: Bereits Anfang 2026 soll der Film von Capelight auch auf Disk erscheinen, sodass Genre-Fans die toxische Action auch zu Hause in vollen Zügen genießen können.
Trotz oder gerade wegen seines kontroversen Inhalts erntet das Remake durchweg positive Kritiken. Auf Rotten Tomatoes erreichte der Film beeindruckende 92 Prozent bei den Kritikern, was zeigt, dass Macon Blair den schmalen Grat zwischen Hommage und Originalität erfolgreich gemeistert hat. Die Mischung aus Trash-Humor, emotionaler Tiefe und spektakulären Splatter-Effekten scheint genau den Nerv der Zeit zu treffen.
In der Hauptrolle sehen wir niemand Geringeren als Peter Dinklage, unterstützt von einer hochkarätigen Besetzung: Kevin Bacon, Elijah Wood und Taylour Paige sind mit an Bord. Nachdem bereits letztes Jahr ein kurzer Red-Band-Trailer veröffentlicht wurde, sorgt jetzt ein brandneuer Teaser für Vorfreude.
Leider gibt es bisher noch keinen deutschen Starttermin. Aber es wird sicherlich nicht soo lange dauern bis sich ein Label den Film schnappt und in die Kinos bringt. Wir sind bis dahin gespannt!








Die Zwillingsbrüder Hal und Bill Shelburn (beide verkörpert von Theo James, „The White Lotus“) entdecken als Kinder auf dem Dachboden ihres verstorbenen Vaters einen mechanischen Affen – ein scheinbar harmloses Spielzeug, das sich schnell als Auslöser absurder und grausamer Todesfälle entpuppt. Jahre später, längst erwachsen und entfremdet, sehen sich die Brüder erneut mit dem Fluch des Affen konfrontiert. Als in ihrem Umfeld erneut mysteriöse Tode geschehen, bleibt ihnen keine Wahl: Sie müssen sich ihrer traumatischen Vergangenheit stellen und den Affen ein für alle Mal vernichten – bevor er weitere Opfer fordert.
Perkins, bekannt für seine atmosphärisch dichten Horrorwerke, verlässt hier bewusst ausgetretene Pfade. Statt reinem Psycho-Horror setzt er auf eine Mischung aus schwarzem Humor, grotesker Gewalt und emotionalen Tiefen. „Wenn man eine Komödie machen will, dann geht man in die Vollen“, so der Regisseur im Gespräch mit Empire. „Hier explodieren Leute – und das wird eine Schweinerei“
An der Seite von Theo James, der in der Doppelrolle der Brüder seine schauspielerische Bandbreite unter Beweis stellt, glänzt ein hochkarätiges Ensemble: Elijah Wood („Der Herr der Ringe“), Tatiana Maslany („Orphan Black“) als die besorgte Mutter Lois und Christian Convery („Sweet Tooth“) als junger Hal liefern Nuancen in einer Geschichte, die zwischen Familientragödie und blutigem Slapstick oszilliert.
Produzent James Wan bringt seine Expertise aus Franchises wie „The Conjuring“ ein, während Perkins’ visueller Stil – unterstützt von Kameramann Nico Aguilar („Longlegs“) – das Absurde mit melancholischer Ästhetik verbindet. Die Filmmusik von Edo Van Breemen untermalt dabei geschickt den Kontrast zwischen Heiterkeit und Horrorkulissen.
„The Monkey“ ist kein reiner Schocker, sondern ein Film der Kontraste: Während die Todesszenen an „Final Destination“-spektakuläre Absurdität erinnern („Wer wird diesmal dran glauben – und wie?“, fragt der Trailer provokant), liegt der Fokus ebenso auf der zerrütteten Beziehung der Brüder. Hal, nun selbst Vater, kämpft mit der Angst, seinen Sohn (Colin O’Brien) in denselben Fluch zu verstricken, während Bill sich in Verschwörungstheorien verliert. „Es geht um Schuld, Verlust und die Frage, ob man dem Schicksal entkommen kann“, erklärt Perkins, der persönliche Erfahrungen mit Trauer in den Film einfließen ließ.
Stephen King, dessen Kurzgeschichte hier deutlich erweitert wurde, zeigte sich laut Produktionsteam begeistert von der Adaption – eine Seltenheit bei den oft kritisch betrachteten Verfilmungen seiner Werke.
Der bereits veröffentlichte Trailer gibt einen Vorgeschmack auf den irre Mix aus Humor und Horror: Zu sphärischen Klängen wirbeln Trommelstöcke, während blutige Explosionen und schrille Jump-Scares die Absurdität des Fluchs unterstreichen. Achtung: Nicht für Zartbesaitete!
Erste Vorführungen lösten Begeisterung aus: Rotten Tomatoes attestiert dem Film eine Frischequote von 84 %, während Kritiker die „unvergesslich blutigen Einstellungen“ und Perkins’ „kranken Sinn für Humor“ loben 8. Metacritic vergibt einen Score von 67/100 – solide Werte für einen Film, der bewusst die Grenzen des Genres austestet.
In den USA servieren ausgewählte Kinos Popcorn in limitierten Affen-Trommel-Eimern – ein Trend, der bereits bei „Dune 2“ und „Alien: Romulus“ Fans begeisterte. In Deutschland sind die Sammlerstücke zwar nicht im Kino erhältlich, aber über Online-Plattformen wie Amazon 3.
„The Monkey“ startet am 20. Februar 2025 bundesweit in den Kinos, im Verleih von PLAION PICTURES und Studiocanal. Für alle, die nach „Longlegs“ erneut Perkins’ visuellen Stil erleben möchten – oder einfach Lust auf einen Horrorschocker mit Biss und Herz haben.

Als die Zwillingsbrüder Bill und Hal auf dem Dachboden das alte Affenspielzeug ihres Vaters finden, beginnt eine Reihe grausamer Todesfälle. Die Brüder beschließen, das Spielzeug wegzuwerfen und mit ihrem Leben weiterzumachen, wobei sie sich im Laufe der Jahre immer weiter voneinander entfernen.