Bevor wir uns in die finsteren Maisfelder von Kettle Springs wagen, ein Versprechen: Dieser Artikel enthält keine Spoiler, nur Gänsehaut, Vorfreude und genug Hintergrundinfos, um euch auf den Kinobesuch vorzubereiten. Denn „Clown in a Cornfield“ ist kein gewöhnlicher Horrorfilm – er ist eine Liebeserklärung an den Retro-Slasher, gespickt mit schwarzem Humor, unerwarteten Twists und einem Bösewicht, der sich tief in euer Unterbewusstsein brennen wird: Clown Frendo.


Willkommen in Kettle Springs, einer scheinbar friedlichen Kleinstadt, in der die Zeit stillzustehen scheint. Doch hinter der Fassade aus frisch gestrichenen Holzhäusern und duftenden Maisfeldern brodelt eine Gemeinschaft am Rande des Zusammenbruchs. Der Brand der Baypen Corn Syrup Factory hat nicht nur Arbeitsplätze zerstört, sondern auch die Seele der Stadt verwundet. Die Erwachsenen streiten, die Jugendlichen rebellieren – und mitten in diesem Chaos landet die 17-jährige Quinn (gespielt von Katie Douglas), die mit ihrem Vater (Aaron Abrams) einen Neuanfang sucht.
Doch statt Ruhe findet Quinn eine zerrissene Gemeinschaft vor, in der Misstrauen und Wut die Luft vergiften. Und dann ist da noch dieses Gerücht … von einer grinsenden Gestalt, die nachts durch die Felder streift. Ein Wesen mit grell geschminktem Gesicht, riesigen Schuhen und einer Vorliebe für blutige Spiele: Clown Frendo, einst das Maskottchen der Stadt, jetzt ihr unheimlichster Albtraum.
Was ihr wissen müsst, ohne zu viel zu verraten:
Regisseur Eli Craig hat mit „Tucker & Dale vs. Evil“ bewiesen, dass er Horror und Komik meisterhaft verbinden kann. In „Clown in a Cornfield“ geht er einen Schritt weiter: Er kombiniert den rauen Charme der 80er/90er-Slasher (denkt an „Child’s Play“ oder „Scream“) mit einer modernen, gesellschaftskritischen Note. Der Film huldigt den Klassikern, ohne sie zu kopieren – und das spürt man in jeder Einstellung.
Das macht den Film besonders:
Die Produzent:innen von „Smile“ (2022) haben gezeigt, wie psychologischer Horror funktioniert – und setzen nun auf eine Mischung aus Slapstick und Splatter. Zusammen mit Eli Craigs Talent für absurde Szenarien könnte das der perfekte Mix werden.
Aaron Abrams (bekannt aus „Hannibal“) als Quinns Vater verspricht zudem eine emotionalere Tiefe, während Katie Douglas („Ginny & Georgia“) als Final Girl nicht nur kämpfen, sondern auch die Zuschauer:innen mit ihrer Portion Sarkasmus und Herz bezaubern wird.
Was der Trailer clever verschweigt:
„Clown in a Cornfield“ klingt nach dem Film, den wir brauchen: ein Slasher, der uns zum Springen, Lachen und Nachdenken bringt. Mit einem Killer, der das Zeug zum Kult hat, und einer Story, die mehr ist als nur „Teens vs. Monster“. Der 29. Mai 2025 ist kein gewöhnlicher Kinotag – es ist der Tag, an dem ihr euch fragen werdet: Wie laut kann ein Lachen in der Stille eines Maisfelds sein?
Seid ihr bereit? Der Film kommt bald – und bis dahin: Vermeidet grinsende Clowns … und Maisfelder nach Einbruch der Dunkelheit. 

Am 20. Februar 2025 landet ein Film in den deutschen Kinos, der das Thriller-Genre auf ein neues Höhenlevel katapultiert: „Flight Risk“ unter der Regie von Mel Gibson. Mit Mark Wahlberg, Michelle Dockery und Topher Grace in den Hauptrollen verspricht dieser Action-Thriller nicht nur Adrenalin pur, sondern auch eine düstere, klaustrophobische Atmosphäre, die selbst eingefleischte Horrorfans in den Sesseln kauern lässt. Nachdem der Film bereits die US-Charts stürmte und Platz 1 eroberte, steht nun der deutsche Kinostart bevor – und dieser wird kein Routineflug.

Seit seinem oscarprämierten Antikriegsdrama „Hacksaw Ridge“ (2016) hat Gibson kein Projekt mehr inszeniert – bis jetzt. Mit „Flight Risk“ beweist der umstrittene Regisseur erneut sein Gespür für brutale Intensität und psychologische Abgründe. Gibson, der mit Filmen wie „Apocalypto“ und „Braveheart“ historische Gewaltorgien inszenierte, verlagert diesmal die Action in die Enge einer Cessna über Alaska. Das Setting: ein schwindelerregender Schauplatz, der jede Sekunde in einen Albtraum kippen kann.
Doch „Flight Risk“ ist mehr als nur Action. Gibson nutzt die Isolation der Figuren, um ein toxisches Spiel aus Täuschung und Paranoia zu entfachen. Wer ist Verbündeter? Wer Verräter? Die Antworten liegen wie ein Schleier über dem Film – und entlarven sich erst in letzter Sekunde. Für Horrorfans, die subtile psychologische Folter schätzen, birgt dies reines Nervenfutter.
Michelle Dockery (Downton Abbey) verkörpert US-Marshal Madolyn Harris, eine toughe Polizistin mit dunkler Vergangenheit. Nach Jahren im Bürojob erhält sie eine zweite Chance – doch dieser Einsatz wird ihr alles abverlangen. Dockery spielt die Zerrissenheit zwischen Pflicht und Überlebensinstinkt mit einer Intensität, die an Sigourney Weaver in „Alien“ erinnert.
Gegenüber steht Mark Wahlberg als Pilot Daryl Booth, dessen Charme sich schnell als trügerische Maske entpuppt. Wahlberg, bekannt als Action-Held, schlüpft hier in eine Rolle, die ihn als unberechenbaren Antagonisten zeigt – sadistisch, manipulativ und stets einen Schritt voraus. Seine Performance erinnert an die psychopathische Energie von Jack Nicholson in „The Shining“, wenn auch mit moderner, körperlicher Brutalität.
Abgerundet wird das Trio von Topher Grace als Winston, dem neurotischen Mafia-Buchhalter. Grace, der seit „That ‘70s Show“ oft als „ewiger Teenager“ wahrgenommen wird, überzeugt hier als zerbrechlicher Antiheld, dessen Ängste und Fehler ihn zum perfekten Opfer – oder heimlichen Strippenzieher? – machen.
Die Handlung von „Flight Risk“ könnte simpler nicht sein: Drei Personen, ein Flugzeug, eine Lüge. Doch genau diese Reduktion macht den Film zu einem Meisterwerk der Spannung. Die Cessna wird zur tödlichen Falle, in der jeder Atemzug, jeder Blick, jede Geste über Leben und Tod entscheidet. Gibson inszeniert die Enge des Cockpits mit bedrückender Präzision – die Kamera gleitet über schweißnasse Gesichter, zitternde Hände und versteckte Waffen, während der Soundtrack die tickende Uhr des Schicksals unterstreicht.
Horrorfans kennen die Macht begrenzter Räume: Ob „The Thing“ in der Antarktis oder „Das Boot“ unter Wasser – Isolation schürt Paranoia. „Flight Risk“ nutzt dieses Prinzip, um die Zuschauer*innen in eine Spirale aus Misstrauen zu ziehen. Ist der Pilot wirklich ein Verräter? Steckt der Häftling unter einer Decke mit der Mafia? Oder hat sogar Madolyn ihre eigenen Agenda? Die Antworten liegen wie Eisnebel über den Alaskischen Gipfeln – und lösen sich erst im finalen Sturzflug auf.



Bereits in den USA bewies „Flight Risk“, dass Spannung keine Monster braucht: Mit einem Einspielergebnis von 11,5 Millionen US-Dollar stürmte der Film auf Platz 1 – ein Beweis, dass minimalistisches Storytelling auch im Zeitalter von CGI-Spektakeln funktioniert. Für Horrorfans bietet der Thriller damit eine seltene Mischung: die Intimität eines Independent-Films mit der Schlagkraft eines Blockbusters.
„Flight Risk“ ist kein traditioneller Horrorfilm – und doch ein Werk, das Genre-Fans faszinieren wird. Die Kombination aus Mel Gibsons schonungsloser Regie, einem herausragenden Ensemble und einem Setting, das die Sinne überreizt, macht den Film zum Kino-Event. Schnall Dich sich an für eine Reise, die nicht nur die Figuren, sondern auch das Publikum an die Grenzen der Belastbarkeit führt.
Kinostart: 20.02.2025 – Bereite dich vor auf einen Film, der höher, schneller, gefährlicher ist als alles, was du je in der Luft erlebt hast.

Seit William Friedkins Der Exorzist (1973) hat kein Film das Thema dämonischer Besessenheit so radikal und schonungslos umgesetzt wie When Evil Lurks. Am 27. Februar 2025 startet das argentinische Meisterwerk von Demián Rugna in den deutschen Kinos – und verspricht, das Genre auf ein neues Level des Grauens zu heben. Mit atemberaubenden 96% auf Rotten Tomatoes und Lobeshymnen wie „ultracreepy“ (Filmstarts) oder „schon jetzt Kultstatus“ (Fantasy Filmfest) ist dieser Film nicht nur ein Muss für Horrorfans, sondern ein Ereignis, das die Grenzen des Erträglichen auslotet.
Doch Vorsicht: Wer hier nach seichten Jump-Scares oder wohlfeilen Schockmomenten sucht, wird enttäuscht. When Evil Lurks ist ein kompromissloser, nervenzerfetzender Trip in die Abgründe menschlicher Hilflosigkeit – und ein filmisches Manifest dafür, wie Horror heute aussehen kann.
„Hab keine Angst zu sterben.“ – Die letzte Regel aus When Evil Lurks. Vielleicht die einzige, die ihr brechen solltet…



Demián Rugna ist kein Unbekannter im Genre. Sein letzter Film Terrified (2017) galt als einer der „gruseligsten Filme der letzten zehn Jahre“ 6 und setzte mit seiner düsteren Atmosphäre und innovativen Erzählstruktur Maßstäbe. Mit When Evil Lurks übertrifft er sich jedoch selbst. Rugna kombiniert hier die rohe Intensität von The Evil Dead mit der sozialen Schärfe eines Folk-Horror-Klassikers – und schafft dabei etwas, das selten gelingt: einen Film, der sowohl viszeralen Schrecken als auch tiefgründige Allegorien vereint.
Sein Geheimnis? Ein bis ins Detail perfektionierter Umgang mit Spannung. Wie die Filmkritik betont, „scheint jede Einstellung, jede Perspektive bis auf die Millisekunde abgestimmt, um das Maximum an Schrecken zu entfachen“ (Quelle). Rugna setzt nicht auf billige Effekte, sondern auf eine schleichende, unheilvolle Atmosphäre, die sich wie ein toxischer Nebel über die Handlung legt.
(Ohne Spoiler!)
In der abgelegenen argentinischen Provinz stoßen die Brüder Pedro (Ezequiel Rodríguez) und Jimi (Demián Salomón) auf einen scheinbar toten Mann – doch schnell wird klar: Dieser Körper verrottet nicht einfach. Er ist ein Gefäß für etwas viel Schlimmeres. Ein Dämon, der auf seine Auferstehung wartet und dabei die Grenzen zwischen Leben und Tod, Mensch und Monster verwischt.
Was folgt, ist ein Wettlauf gegen die Zeit. Sieben strenge Regeln bestimmen den Umgang mit dem Bösen – „Verwende kein elektrisches Licht. Meide die Nähe zu Tieren. Nenne sie niemals beim Namen…“ 6 – doch jede noch so gut gemeinte Intervention führt tiefer ins Chaos. Der Exorzist liegt zerfetzt in den Büschen, die Dorfbewohner verlieren den Verstand, und die Brüder müssen erkennen: Das wahre Grauen liegt nicht im Dämon selbst, sondern in der menschlichen Unfähigkeit, das Richtige zu tun.
Trailer-Tipp: Hier ist der offizielle Trailer – aber Achtung: Schaut ihn nur, wenn ihr euch wirklich traut!
When Evil Lurks ist keine einfache Geistergeschichte. Rugna nutzt das Horrorgenre als Spiegel für gesellschaftliche Abgründe. Im Zentrum steht die Frage: Warum scheitern Menschen immer wieder daran, aus Katastrophen zu lernen? Die Dorfgemeinschaft, zerrissen zwischen Aberglaube und Hilflosigkeit, wird zur Metapher für eine Welt, die trotz aller Warnzeichen in die Apokalypse taumelt.
Dabei verzichtet der Film auf plakative Botschaften. Stattdessen zeigt er, wie Angst und Panik rationale Entscheidungen unmöglich machen – ein Thema, das in Zeiten globaler Krisen erschreckend aktuell wirkt. Wie ein Kritiker treffend formuliert: „Es ist ein trauriger, tragischer Film über den Widerspruch in unserer Gesellschaft“ (Quelle).
Rugnas Inszenierung ist eine Hommage an praktische Effekte und minimalistischen, aber effektiven Spannungsaufbau. Anders als viele moderne Horrorfilme, die auf CGI setzen, vertraut er auf greifbare, oft abstößig-realistische Darstellungen des Körpermaterials. Die Verrottung des Besessenen, die Transformation der Opfer – all dies wirkt so plastisch, dass man meint, den Gestank durch die Leinwand riechen zu können.
Doch das wahre Genie liegt im Timing. Wie Daniel Schröckert (Letterboxd) schreibt: „Wenn drei Horror-Enthusiasten dreimal ‚Holy Fuck‘ brüllen, muss der Film etwas richtig machen“ (Quelle). Rugna baut Schockmomente nicht willkürlich ein, sondern orchestriert sie wie ein symphonisches Werk – mit Crescendos aus Blut, Stille, die ohrenbetäubend wird, und einem Finale, das selbst abgebrühte Fans verstummen lässt.


Die internationale Presse ist sich einig: When Evil Lurks setzt neue Maßstäbe.
Doch der Film ist kein Mainstream-Popcornkino. Die Gewaltdarstellungen sind extrem, die Atmosphäre erdrückend, und Rugna schenkt seinem Publikum keine Happy Ends. Wer sich darauf einlässt, wird jedoch mit einem der originellsten Horrorerlebnisse der letzten Jahre belohnt – ein Film, der „die Grenzen des Erträglichen ausreizt, ohne in Splatterorgien zu versinken“ (Quelle).
Ab dem 27. Februar 2025 läuft When Evil Lurks bundesweit in ausgewählten Kinos, darunter zahlreiche Standorte der Cineplex-Gruppe (u.a. Berlin, München, Köln, Hamburg) 57. Die spanische Originalfassung mit deutschen Untertiteln sowie eine synchronisierte Version werden angeboten – wobei Puristen zur Originalversion raten, um die düstere Sprachmelodie Argentiniens authentisch zu erleben.
Tipp für Hardcore-Fans: Einige Independent-Kinos planen Sondervorstellungen mit Einführungen von Horrorexperten. Checkt die Websites eurer Lokal-Kinos für Midnight-Screenings oder Q&A‑Sessions!


When Evil Lurks ist kein Film – es ist eine Erfahrung. Ein Albtraum, der unter die Haut kriecht, ein Kommentar zur menschlichen Natur, und vor allem: ein Beweis dafür, dass das Horrorgenre noch lange nicht ausgereizt ist. Für alle, die bereit sind, sich dem Grauen zu stellen, gilt: Am 27. Februar nichts vornehmen. Und danach? Vermutlich erstmal das Licht anlassen…
Für wen? Fans von Hereditary, The Wailing oder Terrified.
Nicht für: Zartbesaitete oder Eltern, die ihre Kinder heil durch die Nacht bringen wollen.
Quellen: Alle Informationen stammen aus veröffentlichten Kritiken und offiziellen Kinoprogrammen.
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