Roon Ready - HiFi, Heimkino, Kopfhörer & Head-Fi für Audiophile | HiFiGeek https://www.hifigeek.de Audio & Heimkino. Ernst genommen. Mon, 24 Aug 2026 22:08:59 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.2 https://www.hifigeek.de/media/cropped-hifigeek.de-512-32x32.png Roon Ready - HiFi, Heimkino, Kopfhörer & Head-Fi für Audiophile | HiFiGeek https://www.hifigeek.de 32 32 60029611 Matrix Audio NT‑1: Reiner Transport für den eigenen DAC https://www.hifigeek.de/matrix-audio-nt-1/ https://www.hifigeek.de/matrix-audio-nt-1/#respond Fri, 24 Jul 2026 15:00:00 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=12352 Während TS‑1 und MS‑1 Streaming, Wandlung und (beim TS‑1) Verstärkung in einem Gerät bündeln, geht der Matrix Audio NT‑1 den entgegengesetzten Weg: kein DAC, kein Analogausgang, dafür die komplette technische Sorgfalt auf die eine Aufgabe konzentriert, ein möglichst sauberes digitales Signal an einen externen Wandler zu liefern. Matrix Audio selbst nennt das Gerät intern eine “Streaming Masterpiece” und positioniert es als Referenz-Transport oberhalb des günstigeren TT‑1.

Vorab die Einordnung: Uns liegt aktuell kein Testgerät vor. Dieser Artikel ordnet Ausstattung und technisches Konzept ein, basierend auf Herstellerangaben, veröffentlichten Spezifikationen Dritter und den Erfahrungen auf der HIGH END Vienna 2026. Sobald wir den Matrix Audio NT‑1 selbst in der Redaktion hatten, ergänzen oder ersetzen wir diesen Artikel durch echte Praxiseindrücke.

Für wen ist der Matrix Audio NT‑1 gedacht?

  • Besitzer eines hochwertigen externen DAC, die eine Transport-Lösung suchen, die dem Wandler kein zusätzliches Rauschen oder Jitter aufbürdet.
  • Systeme mit externer Referenzuhr: Über den 10-MHz-Takteingang lässt sich der Matrix Audio NT‑1 an die hauseigene Matrix-Audio-Clock SC‑1 anbinden – relevant für alle, die ihr System schrittweise in Richtung Referenzklasse ausbauen wollen.
  • Nutzer, die auf WLAN verzichten können: Der Matrix Audio NT‑1 ist bewusst rein kabelgebunden ausgelegt (Ethernet oder SFP-Glasfaser), WLAN gibt es hier nicht – anders als beim günstigeren TT‑1.

Wer WLAN benötigt oder ein kleineres Budget hat, ist beim Schwestermodell Matrix Audio TT‑1 besser aufgehoben. Wer stattdessen einen eingebauten DAC will, findet den beim TS‑1 oder MS‑1.

Konzept: Ausschließlich Transport, keine Wandlung

Der Matrix Audio NT‑1 verzichtet komplett auf eine D/A‑Wandlung und konzentriert die gesamte Technik auf Signalakquise, Speicherverwaltung, Taktgebung und eine möglichst unverfälschte Ausgabe des Digitalsignals. Die Hardware-Plattform stammt aus der gleichen Generation wie die aktuellen M‑Series-Streamer, läuft aber unter Matrix Audios eigenem, auf Audioanwendungen zugeschnittenem Linux-Derivat (MA Player OS).

Anschlüsse und Ausstattung

KategorieDetails
DigitalausgängeOptisch, Koaxial, AES/EBU, IIS-LVDS (HDMI-Form), USB-DAC-Ausgang (elektrisch isoliert)
NetzwerkGigabit-Ethernet (RJ45, kabelgebunden), SFP-Port für optische oder Kupfer-SFP-Module – kein WLAN
Externer Takteingang10 MHz, BNC, 50 Ω, Sinus- oder Rechtecksignal, für Kopplung mit der Matrix Audio SC‑1
USB2× USB 3.0 (5V/1A) für externe Speichermedien
SpeichererweiterungNVMe‑M.2‑Slot (2280/2260/2242), max. DC 3,3V/3A, eigene ultra-rauscharme Stromversorgung
TriggerTrigger-Eingang DC 6–12V, Trigger-Ausgang DC 12V/50mA – zum automatischen Einschalten von DAC/Endstufe
FernbedienungSteuerung über MA-Remote-App (iOS/Android)
StromversorgungAC 100–120V oder 220–240V, 50/60Hz (Auto Range); < 5W Standby, < 50W maximal
Abmessungenca. 330 × 267 × 97 mm
Gewichtca. 4,6 kg

Stromversorgung

Der Matrix Audio NT‑1 arbeitet mit einem vollständigen linearen Netzteil – ein 60-W-Ringkerntransformator versorgt über mehrere unabhängige Wicklungen getrennte Schaltungsabschnitte, jeweils über eigene rauscharme LDO-Regler. Besonders hervorgehoben wird die Versorgung des USB-DAC-Ausgangs: Er bekommt eine eigene Trafowicklung samt eigenem Regler, komplett getrennt von der digitalen Verarbeitungssektion – ein Bereich, der bei vielen Transports als Rauschquelle gilt. Auch der NVMe-SSD-Slot verfügt über eine eigene, unabhängig geregelte Stromversorgung. Ein externes Netzteil ist beim NT‑1 nicht erforderlich – anders als beim günstigeren TT‑1, der werksseitig mit einem Schaltnetzteil ausgeliefert wird.

Taktarchitektur

MerkmalAusführung
Interner TaktFemtosekunden-Oszillator als Referenz für einen RF-Synthesizer, zweistufiges Design
RegelungDPLL (Digital Phase-Locked Loop)
Externer Takteingang10 MHz, BNC, 50 Ω, Sinus oder Rechteck – für Matrix Audio SC‑1
BesonderheitUSB-Ausgang bleibt unabhängig vom externen Takt immer DAC-getaktet; alle anderen Digitalausgänge profitieren vom externen Referenztakt

Das zweistufige Prinzip – ein Femtosekunden-Oszillator speist einen RF-Synthesizer, statt die Ausgangsstufen direkt zu takten – soll gegenüber einem einstufigen Femtosekunden-Takt spürbar niedrigeres Phasenrauschen am Ausgang erreichen. Die gleiche Taktarchitektur kommt laut Hersteller auch im Referenz-Netzwerk-Switch SS‑1 Pro zum Einsatz.

Unterstützte Formate an den Digitalausgängen

AusgangUnterstützte Formate
Koaxial/Optisch/AES-EBUPCM bis 24 Bit / 192 kHz, DSD64 via DoP
IIS-LVDSPCM bis 32 Bit / 768 kHz, DSD bis 512 nativ
USB-DAC-AusgangAbhängig vom angeschlossenen DAC, maximal PCM 32 Bit/768 kHz und DSD512, 5V/1A rauscharme Versorgung

USB-DAC-Ausgang im Detail

Der USB-Ausgang ist elektrisch isoliert: Die Masseführung des USB-Ports ist von der Gehäusemasse getrennt, um Brummschleifen und Übersprechen von der digitalen Verarbeitungssektion zu vermeiden. Zusammen mit der eigenen Trafowicklung soll das den Rauschanteil speziell an diesem – bei vielen Transports neuralgischen – Ausgang minimieren.

Speicher und Netzwerkfunktionen

Der interne NVMe-Slot (Formfaktor 2280/2260/2242) lässt sich mit einer eigenen SSD bestücken. NAS-Laufwerke und Cloud-Speicher lassen sich direkt mounten, Dateien lassen sich über die MA-Remote-App auf den internen Speicher kopieren. Der Matrix Audio NT‑1 kann selbst als NAS auftreten und seinen Speicher – intern, per USB angeschlossen oder gemountet – anderen Netzwerkgeräten zur Verfügung stellen. Per angeschlossenem externen USB-CD-Laufwerk lassen sich CDs zudem direkt rippen.

Unterstützte Streaming-Dienste und Protokolle

  • Roon Ready
  • Tidal Connect, Qobuz Connect
  • Spotify Connect (verlustfrei)
  • AirPlay 2
  • DLNA/UPnP
  • Internetradio (u. a. Radio Paradise, vTuner)
  • laut einzelnen Herstellerangaben zusätzlich Audirvana und QPlay gelistet

Einordnung im Matrix-Audio-Lineup

Der Referenzpreis wird unterschiedlich angegeben, Herstellerlistungen liegen im Bereich von rund 3.999 bis 5.799 USD je nach Markt und Händler – für eine verbindliche Aussage zum genauen DACH-Preis lohnt sich eine direkte Anfrage beim Hersteller oder Distributor. Gegenüber dem einfacheren TT‑1 bringt der NT‑1 ein vollständiges internes Linearnetzteil (kein optionales externes Netzteil nötig), ein zweistufiges Takt-Design mit externem 10-MHz-Eingang, einen SFP-Glasfaseranschluss und den isolierten USB-DAC-Ausgang mit eigener Trafowicklung – der TT‑1 bietet dafür WLAN, das dem Matrix Audio NT‑1 bewusst fehlt.

Innerhalb der Matrix-Audio-Systemwelt lässt sich der Matrix Audio NT‑1 zudem mit dem hauseigenen DAC ND‑1 und dem Kopfhörerverstärker NA‑1 zu einem kompletten Desktop-System kombinieren (N‑Series), alternativ mit einem beliebigen externen DAC nach Wahl. Wer stattdessen Streamer und DAC lieber in einem Gerät haben möchte, findet das beim Matrix Audio TS‑1 oder – auf höherem Preisniveau – beim MS‑1.

Wer tiefer bei Matrix Audio einsteigen will kann mal einen Blick auf unsere Brand-Seite werfen.

Häufige Fragen zum Matrix Audio NT‑1

Hat der Matrix Audio NT‑1 einen eingebauten DAC?

Nein. Der Matrix Audio NT‑1 ist ein reiner Streaming-Transport ohne D/A‑Wandlung und muss mit einem externen DAC kombiniert werden.

Unterstützt der Matrix Audio NT‑1 WLAN?

Nein, der Matrix Audio NT‑1 ist bewusst rein kabelgebunden ausgelegt (Gigabit-Ethernet oder SFP-Glasfaser). Wer WLAN benötigt, sollte zum günstigeren TT‑1 greifen.

Was ist der Unterschied zum Matrix Audio TT‑1?

Der Matrix Audio NT‑1 bringt ein vollständiges internes Linearnetzteil, ein zweistufiges Takt-Design mit externem Clock-Eingang, einen SFP-Glasfaseranschluss und einen elektrisch isolierten USB-DAC-Ausgang mit eigener Trafowicklung mit. Der TT‑1 nutzt werksseitig ein Schaltnetzteil (externes Linear-Netzteil optional), einen einstufigen Takt ohne RF-Synthesizer, keinen SFP-Port und bietet dafür WLAN.

Kann der Matrix Audio NT‑1 mit einer externen Referenzuhr betrieben werden?

Ja, über einen 10-MHz-Takteingang (BNC, 50 Ω), konzipiert für die Kopplung mit der Matrix Audio SC‑1.

Kann der Matrix Audio NT‑1 als NAS im eigenen Netzwerk dienen?

Ja, der interne Speicher, angeschlossene USB-Laufwerke sowie gemountete NAS-Freigaben lassen sich über den Matrix Audio NT‑1 anderen Streamern im Netzwerk zur Verfügung stellen.

Ist Roon mit dem Matrix Audio NT‑1 kompatibel?

Ja, der Matrix Audio NT‑1 ist Roon-Ready-zertifiziert, zusätzlich zu Tidal Connect, Qobuz Connect, Spotify Connect und AirPlay 2.

Kann man eigene CDs direkt über den Matrix Audio NT‑1 einlesen?

Ja, über ein angeschlossenes externes USB-CD-Laufwerk lässt sich eine CD rippen und auf dem internen oder externen Speicher ablegen.

Hinweis: Alle technischen Angaben in diesem Artikel basieren auf Herstellerangaben. Es handelt sich um eine redaktionelle Vorstellung, nicht um einen Test – uns lag zum Zeitpunkt der Veröffentlichung kein Testgerät vor.

]]>
https://www.hifigeek.de/matrix-audio-nt-1/feed/ 0 12352
Matrix Audio TS‑1: Ein Gerät für (fast) alles https://www.hifigeek.de/matrix-audio-ts-1/ https://www.hifigeek.de/matrix-audio-ts-1/#respond Sat, 11 Jul 2026 09:54:45 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=12276 Matrix Audio bringt mit dem Matrix Audio TS‑1 ein Gerät, das gleich drei Rollen übernehmen soll: Netzwerk-Streamer, symmetrischer DAC und Kopfhörerverstärker – in einem einzigen Gehäuse, kaum größer als ein A4-Blatt. Als Nachfolger der Element-M2/I2-Reihe positioniert sich der TS‑1 als “Audio Center” für alle, die nicht mehrere Boxen verkabeln wollen, aber trotzdem nicht auf audiophile Ambitionen verzichten möchten.

Wer tiefer bei Matrix Audio einsteigen will, kann mal einen Blick auf unsere Brand-Seite werfen.

Vorab die Einordnung: Uns liegt aktuell kein Testgerät vor. Dieser Artikel ordnet Ausstattung und technisches Konzept ein, basierend auf Herstellerangaben, unserem Hands-On auf der HIGH END Vienna 2026 und veröffentlichten Spezifikationen Dritter – keine eigene Hörerfahrung, kein Test. Sobald wir den TS‑1 selbst in der Redaktion hatten, ergänzen oder ersetzen wir diesen Artikel durch echte Praxiseindrücke.

Für wen ist der Matrix Audio TS‑1 gedacht?

Drei Szenarien, in denen der Matrix Audio TS‑1 laut Konzept seine Stärken ausspielen soll:

  • Desktop-Setup: Ein Gerät zwischen Rechner und Kopfhörer bzw. aktiven Nahfeldmonitoren, ohne separates Interface, separaten DAC und separaten Verstärker.
  • Wohnzimmer/2.1‑System: TS‑1 an ein Paar Aktivlautsprecher plus Subwoofer, dazu HDMI ARC für den Fernseher – ein kompakter Ersatz für klassische AVR-plus-Vorstufen-Kombinationen, sofern kein Mehrkanalton benötigt wird. Über die symmetrischen XLR-Ausgänge lässt sich der TS‑1 aber genauso als reine Vorstufe vor eine externe Endstufe schalten – etwa vor einen Burson Timekeeper GT4 Max, den wir bereits ausführlich getestet haben.
  • Analoge Quelle einbinden: Der RCA-Eingang läuft durch die Lautstärkeregelung des Geräts, damit lässt sich ein Plattenspieler mit externer Phonostufe oder ein CD-Spieler ins gleiche System einbinden wie die Streaming-Quellen.

Wer bereits einen hochwertigen externen DAC besitzt, für den ist der Matrix Audio TS‑1 in dieser Form wenig sinnvoll – dafür sind die reinen Transports TT‑1/NT‑1 aus dem gleichen Haus gedacht.

Konzept: Drei Geräte, ein Gehäuse

Der Matrix Audio TS‑1 kombiniert:

  • einen Netzwerk-Streamer mit Matrix Audios eigener MA-Player-Software und passender Remote-App (iOS/Android)
  • einen vollsymmetrischen DAC auf Basis von zwei AK4493SEQ-Chips (ein Chip pro Kanal), deren Dual-DAC-Einheiten jeweils parallel arbeiten
  • einen diskreten, high-bias ausgelegten Kopfhörerverstärker mit 4,4‑mm- und 6,35-mm-Ausgängen

Die Trennung von Digital- und Analogteil erfolgt auf physisch getrennten Platinenebenen – Digitalteil unten, Analogteil oben. Das soll Störeinstrahlung reduzieren und die Wärmeabfuhr für den High-Bias-Verstärker verbessern. Die Analogplatine ist zudem links/rechts symmetrisch aufgebaut. Jeder der beiden DAC-Chips wird über eine eigene, rauscharme Zweikanal-LDO-Regelung versorgt – die Stromversorgung der beiden Kanäle ist also komplett getrennt, nicht nur der Signalweg.

Analogeingang im Detail

  • SNR: 100 dB (A‑gewichtet)
  • THD+N: < 0,004 % @ 1 kHz, < 0,004 % @ 20 Hz–20 kHz
  • Frequenzgang: 20 Hz–20 kHz ±0,1 dB, –3 dB @ 40 kHz
  • Übersprechen: > –105 dB
  • Max. Eingangspegel: 2,1 Vrms

Anschlüsse und Ausstattung

KategorieDetails
DigitaleingängeOptisch, Koaxial, USB Audio, HDMI ARC
AnalogeingangRCA (läuft durch die interne Lautstärkeregelung)
Line-AusgängeSymmetrisch XLR, unsymmetrisch RCA – je zwei umschaltbare Ausgangspegel für unterschiedliche Gain-Anforderungen an Aktivlautsprechern
Subwoofer-AusgangRCA, fest auf Frequenzen unterhalb 150 Hz begrenzt, Lautstärke synchron zu den Line-Ausgängen
Kopfhörerausgänge4,4 mm symmetrisch und 6,35 mm unsymmetrisch, gleichzeitig nutzbar
NetzwerkGigabit-Ethernet (10/100/1000 Mbps), WLAN 2,4/5 GHz (Wi-Fi 6)
USB2× USB 3.0 (max. 5V/1A), FAT/FAT32/exFAT/NTFS-Speichermedien
SpeichererweiterungM.2‑Slot (2280/2260/2242, NVMe PCIe 3.0/4.0/5.0), eigene rauscharme SSD-Stromversorgung
TriggerTrigger-Eingang DC 6–12V, Trigger-Ausgang DC 12V/50mA max.
FernbedienungIR-Fernbedienung im Lieferumfang, zusätzlich MA-Remote-App
StromversorgungAC 100–240V, 50/60Hz; < 5W Standby, < 35W maximal; externer 12-V-DC-Eingang optional
Abmessungenca. 280 × 210 × 82 mm
Gewichtca. 2,89 kg

Kopfhörerverstärker im Detail

4,4 mm symmetrisch6,35 mm unsymmetrisch
SNR119 dB (A‑gewichtet)116 dB (A‑gewichtet)
THD+N< 0,0004 %< 0,0004 %
Ausgangsimpedanz< 2 Ω< 1 Ω
Leistung @ 33 Ω1.000 mW1.400 mW
Leistung @ 300 Ω1.000 mW250 mW
Leistung @ 600 Ω500 mW130 mW
Verstärkung+12 dB+12 dB

Die niedrige Ausgangsimpedanz (unter 1 respektive 2 Ω) ist besonders für empfindliche In-Ears relevant: Bei hoher Ausgangsimpedanz verändert sich der Frequenzgang je nach Impedanzverlauf des Kopfhörers, bei Werten in diesem Bereich ist dieser Effekt bei praktisch jedem Kopfhörer am Markt vernachlässigbar. Die zwei umschaltbaren Ausgangspegel sollen verhindern, dass empfindliche IEMs bei zu hoher Verstärkung ein zu kleines nutzbares Lautstärke-Fenster haben, während hochohmige Vollohr-Kopfhörer trotzdem ausreichend Pegel bekommen.

Wer mit dem eingebauten Kopfhörerausgang an seine Grenzen stößt oder ohnehin einen dedizierten Verstärker bevorzugt, kann den Matrix Audio TS‑1 auch rein als Streamer und DAC nutzen und den Line-Ausgang stattdessen in einen externen Kopfhörerverstärker wie den Burson Soloist Stellar Max speisen, den wir bereits ausführlich getestet haben.

Line- und Subwoofer-Ausgänge im Detail

XLR (symmetrisch)RCA (unsymmetrisch)Subwoofer (RCA)
SNR123 dB (A‑gewichtet)120 dB (A‑gewichtet)–
THD+N< 0,00018 % @ 1 kHz< 0,00020 % @ 1 kHz–
Frequenzgang20 Hz–20 kHz ±0,1 dB, –3 dB @ 80 kHz20 Hz–20 kHz ±0,1 dB, –3 dB @ 80 kHzTrennfrequenz 150 Hz @ –3 dB
Übersprechen> –140 dB> –120 dB–
Ausgangspegel4,5 Vrms @ 0 dB, 0–4,5 Vrms einstellbar2,2 Vrms @ 0 dB, 0–2,2 Vrms einstellbar2,2 Vrms @ 0 dB, 0–2,2 Vrms einstellbar

Unterstützte Formate und Streaming-Dienste

Eingang/QuelleUnterstützte Formate
USB (PCM)bis 32 Bit / 768 kHz
USB (DSD)DSD256 via DoP, DSD512 nativ
Koaxial/OptischPCM bis 24 Bit / 192 kHz, DSD64 via DoP
HDMI ARCPCM bis 24 Bit / 192 kHz

Lokale Dateiwiedergabe: MP3, WMA, WAV, AIF/AIFC/AIFF, AAC, FLAC, OGG, APE, ALAC, M4A, DSF, DFF, CUE, ISO

Streaming-Dienste und Protokolle:

  • Roon Ready
  • Tidal Connect
  • Qobuz Connect
  • Spotify Connect
  • AirPlay 2
  • DLNA/UPnP
  • vTuner / Internetradio
  • Audirvana und QPlay laut Hersteller in früheren Angaben zusätzlich gelistet

Speicher und Netzwerkfunktionen

NAS-Laufwerke lassen sich direkt einbinden, ebenso bestimmte Cloud-Speicher. Über die MA-Remote-App lassen sich Dateien von NAS oder Cloud-Speicher komfortabel auf den internen Speicher kopieren. Wird ein externes USB-CD-Laufwerk angeschlossen, kann der Matrix Audio TS‑1 über die App CDs direkt einlesen und als Dateien auf dem internen Speicher ablegen. Per SMB-Protokoll lässt sich der interne Speicher zudem im Netzwerk freigeben und von anderen Rechnern aus ansprechen.

Stromversorgung

Der Matrix Audio TS‑1 arbeitet werksseitig mit einem internen Schaltnetzteil, ergänzt um Netzfilter und mehrere unabhängige rauscharme LDO-Regler für die einzelnen Schaltungsblöcke. Zusätzlich gibt es einen DC-Eingang für den optionalen Betrieb mit einem externen Linear-Netzteil. Sind beide Versorgungswege angeschlossen, priorisiert das Gerät automatisch die externe Versorgung und trennt die interne Wechselstromversorgung ab, bis auf die Erdung.

Takt und Timing

Zwei kompakte Femtosekunden-Clocks mit sehr niedrigem Phasenrauschen dienen als getrennte Referenzen für 44,1‑kHz- und 48-kHz-Vielfache, jeweils über eine eigene rauscharme Linearregelung versorgt. Die Umschaltung zwischen den beiden Taktdomänen und die Frequenzteilung übernimmt eine FPGA-Steuerung automatisch.

Einordnung im Matrix-Audio-Lineup

Der Referenzpreis liegt laut Hersteller bei 2.199 USD bzw. 1.999 EUR (Straßenpreis in Deutschland je nach Händler und Verfügbarkeit abweichend). Innerhalb der Matrix-Audio-Produktpalette positioniert sich der Matrix Audio TS‑1 zwischen dem kompakten Mini‑i Pro 4 und den reinen Transports TT‑1/NT‑1: Wer bereits einen guten DAC besitzt, braucht den TS‑1 nicht – wer Streamer, Wandler und Kopfhörerausgang aus einer Hand sucht, findet hier ein vergleichsweise kompaktes Gesamtpaket. Gegenüber der Referenzklasse MS‑1/MS‑1 Pre fehlt dem Matrix Audio TS‑1 die aufwendigere Dual-Trafo-Versorgung und die Fiber-Netzwerkoption, dafür bringt er als einziges Gerät der aktuellen Line-up-Generation überhaupt einen Kopfhörerausgang mit.

Im breiteren Marktumfeld konkurriert der Matrix Audio TS‑1 preislich mit All-in-One-Streamern anderer Hersteller, die wir bei HiFiGeek bereits ausführlicher begleitet haben, etwa aus dem Eversolo- oder WiiM-Umfeld – ein direkter Funktionsvergleich lohnt sich vor allem bei der Frage, wie wichtig der eingebaute Kopfhörerverstärker für den eigenen Einsatzzweck ist.

Häufige Fragen zum Matrix Audio TS‑1

Braucht der Matrix Audio TS‑1 einen externen DAC?

Nein. Der TS‑1 hat einen eingebauten, vollsymmetrischen DAC (zwei AK4493SEQ-Chips im Dual-Mono-Aufbau) und benötigt keinen externen Wandler.

Kann der Matrix Audio TS‑1 aktive Lautsprecher direkt ansteuern?

a, über die symmetrischen XLR- oder unsymmetrischen RCA-Ausgänge, inklusive umschaltbarer Ausgangsspannung für unterschiedliche Gain-Anforderungen der Aktivlautsprecher.

Wie viel Leistung liefert der Kopfhörerausgang?

Am 6,35-mm-Ausgang bis zu 1.400 mW an 33 Ω, am 4,4‑mm-symmetrischen Ausgang bis zu 1.000 mW an 33 Ω beziehungsweise 300 Ω. Damit sind sowohl empfindliche IEMs als auch hochohmige Vollohr-Kopfhörer bis 600 Ω abgedeckt.

Unterstützt der Matrix Audio TS‑1 Roon?

Ja, laut Hersteller ist der TS‑1 Roon-Ready-kompatibel, zusätzlich zu Tidal Connect, Spotify Connect, Qobuz Connect und AirPlay 2.

Was ist der Unterschied zum Matrix Audio MS‑1?

Der TS‑1 bringt zusätzlich einen Kopfhörerverstärker mit und ist deutlich günstiger positioniert. Der MS‑1 ist reine Referenzklasse ohne Kopfhörerausgang, mit aufwendigerem Dual-DAC-Konzept, zwei unabhängigen Ringkerntrafos und optionalem Fiber-Netzwerkeingang.

Lässt sich der Matrix Audio TS‑1 mit einer NAS nutzen?

Ja, NAS-Laufwerke lassen sich direkt einbinden, ebenso bestimmte Cloud-Speicher. Über die MA-Remote-App lassen sich Dateien zudem auf den internen Speicher kopieren, zusätzlich kann der interne Speicher per SMB im Netzwerk freigegeben werden.

Kann man eigene CDs direkt auf den Matrix Audio TS‑1 rippen?

Ja, über ein angeschlossenes externes USB-CD-Laufwerk lassen sich CDs direkt über die MA-Remote-App einlesen und als Dateien auf dem internen Speicher des TS‑1 ablegen.

Kann der Matrix Audio TS‑1 DSD wiedergeben?

Über USB ja, bis DSD512 nativ bzw. DSD256 via DoP. Über koaxiale und optische Eingänge ist DSD64 via DoP möglich, abhängig von der Zuspielerquelle.

Hinweis: Alle technischen Angaben in diesem Artikel basieren auf Herstellerangaben. Es handelt sich um eine redaktionelle Vorstellung, nicht um einen Test – uns lag zum Zeitpunkt der Veröffentlichung kein Testgerät vor.

]]>
https://www.hifigeek.de/matrix-audio-ts-1/feed/ 0 12276
Matrix Audio MS‑1: Das digitale Herzstück der M‑Series https://www.hifigeek.de/matrix-audio-ms-1/ https://www.hifigeek.de/matrix-audio-ms-1/#respond Sat, 11 Jul 2026 09:29:09 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=12279 Mit dem Matrix Audio MS‑1 bringt Matrix Audio sein erstes Produkt auf Basis von AKMs Flaggschiff-DAC-Architektur AK4191/AK4499 – und gleichzeitig den Auftakt der M‑Series, Matrix Audios erstem kompletten Referenzsystem aus Streamer (Matrix Audio MS‑1), Vorstufe (Matrix Audio MP‑1) und Endstufe (Matrix Audio MA‑1). Anders als der kompakte Matrix Audio TS‑1 verzichtet der Matrix Audio MS‑1 komplett auf einen Kopfhörerausgang und ist stattdessen konsequent auf den Aufbau eines klassischen Stereo-Systems ausgelegt.

Wer tiefer bei Matrix Audio einsteigen will, kann mal einen Blick auf unsere Brand-Seite werfen.

Vorab die Einordnung: Uns liegt aktuell kein Testgerät vor. Dieser Artikel ordnet Ausstattung und technisches Konzept ein, basierend auf Herstellerangaben, unserem Hands-On auf der HIGH END Vienna 2026 und veröffentlichten Spezifikationen Dritter – keine eigene Hörerfahrung, kein Test. Sobald wir den MS‑1 selbst in der Redaktion hatten, ergänzen oder ersetzen wir diesen Artikel durch echte Praxiseindrücke.

Für wen ist der Matrix Audio MS‑1 gedacht?

  • Referenz-Digitalquelle für ein bestehendes System: Der Matrix Audio MS‑1 (ohne “Pre”) liefert nur feste Ausgangspegel und ist für den Betrieb an einer separaten Vorstufe gedacht – etwa der hauseigenen MP‑1 oder an den von uns getesteten Burson Timekeeper GT4 Max.
  • Zentrale Schaltstelle für digitale und analoge Quellen: Zwei Paar Line-Eingänge plus ein Phono-Eingang (MM/MC) werden alle durch die gleiche hochpräzise Wandler- und Filterkette geführt wie Streaming-Inhalte – ungewöhnlich für ein Gerät dieser Kategorie.
  • Digitale Drehscheibe für ein Mehr-DAC-System: Über den IIS-LVDS-Ausgang lässt sich jede Quelle – auch digitalisierte Analog- oder Phono-Signale – als hochauflösender Datenstrom an einen externen DAC weiterreichen.

Wer eine integrierte Lösung mit Kopfhörerausgang sucht, ist beim Matrix Audio TS‑1 besser aufgehoben. Wer eine Vorstufe mit Lautstärkeregelung direkt im Streamer möchte, greift zur Pre-Variante Matrix Audio MS‑1 Pre statt zum Standard-MS‑1.

Konzept: Dual-Mono von der Wandlung bis zum Netzteil

Kernstück ist die DAC-Architektur: Jeder Kanal bekommt ein eigenes AK4191/AK4499-Chipset – AK4191 übernimmt Upsampling, digitale Filterung und Delta-Sigma-Modulation, AK4499 die eigentliche Strom-Ausgangs-Wandlung. Die Links- und Rechts-Platinen sitzen dabei nicht nur elektrisch getrennt, sondern physisch auf gegenüberliegenden Seiten des Gehäuses. Ergänzt wird das durch einen AK4137 Sample-Rate-Converter für hardwarebasiertes asynchrones PCM-Upsampling und DSD-Konvertierung, sowie sechs wählbare PCM-Digitalfilter (minimum-phase bis linear-phase) über Frontdisplay oder MA-Remote-App.

Auch die Stromversorgung des Matrix Audio MS‑1 folgt dem Dual-Mono-Prinzip: Zwei eigens gefertigte Ringkerntransformatoren mit quadratischem statt rundem Kupferdraht versorgen Digital- und Analogsektion unabhängig voneinander, die Analogkanäle links/rechts sind zusätzlich getrennt gewickelt. Gefiltert wird mit Mundorf-Kondensatoren (M‑Lytic AG-Serie), dazu kommen zahlreiche rauscharme LDO-Regler bis hin zur eigenen Versorgung des SSD-Slots.

Anschlüsse und Ausstattung

KategorieDetails
DigitaleingängeUSB‑B, Optisch, 2× Koaxial, IIS-LVDS (über HDMI-Steckverbinder)
DigitalausgangIIS-LVDS (HDMI-Form) – gibt auch gewandelte Analog-/Phono-Signale hochauflösend aus
Analog-Line-Eingänge2 Paar (symmetrisch XLR und unsymmetrisch RCA)
Phono-EingangMM/MC, über High-Precision-ADC in die digitale Filterkette eingebunden
Line-AusgängeSymmetrisch XLR (fest 5 Vrms), unsymmetrisch RCA – gedacht für externe Vorstufe
NetzwerkGigabit-Ethernet (RJ45) zusätzlich SFP-Glasfaseranschluss (ebenfalls bis 1.000 Mbps)
Externer Takteingang10 MHz, 50 Ω, Sinus- oder Rechtecksignal
USB‑A2× USB 3.0, max. 5V/1,5A, für externe Speichermedien
SpeichererweiterungInterner NVMe-SSD-Slot, Format 2280, max. DC 3,3V/3A (verdeckt an der Geräteunterseite)
TriggerTrigger-Eingang DC 6–12V, Trigger-Ausgang DC 12V/50mA max.
FernbedienungIR-Fernbedienung (RM4B) im Lieferumfang, zusätzlich MA-Remote-App
StromversorgungAC 100–120V oder AC 220–240V, 50/60Hz (werkseitig fest eingestellt)
Leistungsaufnahme< 5W Standby, < 60W maximal

DAC- und Taktarchitektur im Detail

MerkmalAusführung
DAC-Chips2× AKM AK4191 (Upsampler/Modulator) + 2× AK4499 (Wandler), ein Set pro Kanal
BauformEchtes Dual-Mono, L/R‑Platinen physisch getrennt im Gehäuse
Sample-Rate-ConverterAKM AK4137, hardwarebasiertes asynchrones PCM-Upsampling und DSD-Konvertierung
Digitalfilter6 wählbare PCM-Filtercharakteristiken (minimum-phase bis linear-phase)
TaktsystemDPLL-Taktsynthese, ultra-niedriges Phasenrauschen, ca. 45 fs Jitter
Externer Takt10-MHz-Eingang für externe Referenzuhren
KoppelkondensatorenMundorf (Folie/Öl)

Analoge Eingänge im Detail

XLR (symmetrisch)RCA (unsymmetrisch)
Eingangsimpedanz40 kΩ20 kΩ
SNR118 dB (A‑gewichtet)110 dB (A‑gewichtet)
THD+N< 0,00026 % @ 1 kHz< 0,00060 % @ 1 kHz
Frequenzgang20 Hz–20 kHz ±0,3 dB, –3 dB @ 46 kHz20 Hz–20 kHz ±0,3 dB, –3 dB @ 46 kHz
Übersprechen> –135 dB> –125 dB
Max. Eingangspegel4,9 Vrms2,35 Vrms

Phono-Eingang des Matrix Audio MS‑1: MM-Modus mit 47 kΩ/100 pF Eingangsimpedanz und +45 dB Verstärkung, MC-Modus mit 100 Ω Eingangsimpedanz und +65 dB Verstärkung. Alle Analog- und Phono-Signale werden vor der weiteren Verarbeitung über einen hochpräzisen ADC digitalisiert und durchlaufen anschließend dieselbe PCM-Filterkette wie Netzwerk- und Digitalquellen.

Line-Ausgang (XLR, fest)

  • Ausgangsimpedanz: 20 Ω
  • Ausgangspegel: 5 Vrms, fest
  • SNR: 131 dB (A‑gewichtet)
  • THD+N: < 0,000068 % @ 1 kHz, < 0,000075 % @ 20 Hz–20 kHz
  • Frequenzgang: 20 Hz–20 kHz ±0,05 dB, –3 dB @ 85 kHz
  • Übersprechen: > –150 dB

Der Standard-MS‑1 gibt also nur einen festen Pegel aus – die Lautstärkeregelung übernimmt in diesem Fall eine externe Vorstufe wie die MP‑1. Wer stattdessen direkt an eine Endstufe oder Aktivlautsprecher möchte, braucht die MS-1-Pre-Variante mit integrierter Lautstärkeregelung (0–16 Vrms, +10 dB Gain über ein mehrstufiges Operationsverstärker-Design mit Präzisions-Widerstandsarray).

Unterstützte Formate

Eingang/QuelleUnterstützte Formate
USB‑BPCM bis 24 Bit / 768 kHz, MQA/MQA Studio bis 384 kHz, DSD256 via DoP, DSD512 nativ
IIS-LVDSPCM bis 32 Bit / 768 kHz, DSD256 via DoP, DSD1024 nativ
Koaxial/OptischPCM bis 24 Bit / 192 kHz, MQA/MQA Studio, DSD64 via DoP

Lokale Dateiwiedergabe: MP3, WMA, WAV, AIF/AIFC/AIFF, AAC, FLAC, OGG, APE, ALAC, M4A, DSF, DFF, CUE; PCM bis 768 kHz sowie MQA/MQA Studio bis 384 kHz werden laut Hersteller ebenfalls unterstützt (auch über Roon Ready)

Streaming-Dienste und Protokolle:

  • Tidal, Qobuz, HighResAudio (High-Res-Streaming)
  • AirPlay 2, DLNA/UPnP, Spotify Connect, Tidal Connect
  • Internetradio (u. a. Radio Paradise, vTuner)

Speicher und Netzwerk

Auf der Geräteunterseite befindet sich ein verdeckter NVMe-SSD-Slot zur Speichererweiterung, auf den Dateien per USB-Stick oder über das Netzwerk geladen werden können. Für die Netzwerkanbindung stehen sowohl klassisches Gigabit-Ethernet als auch ein SFP-Glasfaseranschluss zur Verfügung – Letzterer dient in erster Linie der galvanischen Trennung vom Heimnetzwerk.

Gehäuse und Bauform

Der MS‑1 teilt sich Gehäusemaße und Designsprache mit den Systempartnern MP‑1 (Vorstufe) und MA‑1 (Endstufe) aus der gleichen M‑Series – alle drei Geräte folgen der gleichen “H‑förmigen” CNC-Aluminium-Bauweise, die Matrix Audio für diese Reihe entwickelt hat. Laut Hersteller-Datenblatt misst der MS‑1 430 × 353 × 106 mm und wiegt 14,6 kg.

Einordnung im Matrix-Audio-Lineup

Der Referenzpreis liegt bei rund 9.999 USD für die Standard-Version des Matrix Audio MS‑1 (die Pre-Variante wird international teils deutlich darüber gelistet, u. a. mit rund 11.000 GBP in Großbritannien). Damit positioniert sich der Matrix Audio MS‑1 klar oberhalb des Matrix Audio TS‑1 und markiert den Einstieg in Matrix Audios Referenzklasse. Wo der Matrix Audio TS‑1 Streamer, DAC und Kopfhörerverstärker in einem kompakten Gehäuse für Desktop- oder Aktivlautsprecher-Setups bündelt, ist der MS‑1 auf den klassischen Aufbau mit externer Vorstufe und Endstufe ausgelegt – inklusive Phono-Eingang, den es beim TS‑1 nicht gibt. Als preislich reduzierten Einstieg in die gleiche DAC-Plattform bietet Matrix Audio zusätzlich den Matrix Audio MS-1c an, der auf Phono-Eingang, zweites Analog-Eingangspaar, Fiber-Port und die aufwendige Dual-Trafo-Versorgung verzichtet.

Häufige Fragen zum Matrix Audio MS‑1

Braucht der Matrix Audio MS‑1 eine externe Vorstufe?

Der Standard-MS‑1 gibt nur feste Ausgangspegel aus und ist für den Betrieb mit einer separaten Vorstufe gedacht, etwa der Matrix Audio MP‑1, oder wie unser getesteter Burson Soloist Stellar Max. Wer keine externe Vorstufe möchte, sollte stattdessen zur MS-1-Pre-Variante mit integrierter Lautstärkeregelung greifen.

Hat der Matrix Audio MS‑1 einen Kopfhörerausgang?

Nein. Anders als der TS‑1 verzichtet der Matrix Audio MS‑1 komplett auf einen Kopfhörerausgang und ist ausschließlich für den Betrieb in einer klassischen Stereo-Kette mit externer Vor-/Endstufe oder Aktivlautsprechern konzipiert.

Kann man einen Plattenspieler direkt am Matrix Audio MS‑1 anschließen?

Ja, über den eingebauten Phono-Eingang mit MM- und MC-Unterstützung. Das Signal wird über einen hochpräzisen ADC digitalisiert und durchläuft anschließend die gleiche Filterkette wie Streaming-Quellen.

Was ist der Unterschied zwischen Matrix Audio MS‑1 und MS‑1 Pre?

Die Pre-Variante ergänzt eine vollwertige Vorstufenfunktion mit Präzisions-Widerstandsarray-Lautstärkeregelung, +10 dB Gain und bis zu 16 Vrms Ausgangspegel, zusätzlich zu einem fest ausgegebenen XLR-Signal. Der Standard-MS‑1 liefert ausschließlich feste Pegel für den Betrieb mit externer Vorstufe.

Was unterscheidet den Matrix Audio MS‑1 vom günstigeren MS-1c?

Der MS-1c verzichtet auf Phono-Eingang, zweites Analog-Eingangspaar, SFP-Fiber-Anschluss und die aufwendigere Dual-Trafo-Stromversorgung mit Reed-Relais-Lautstärkeregelung des MS‑1, nutzt aber die gleiche AKM-DAC-Plattform (AK4191/AK4499EX).

Unterstützt der Matrix Audio MS‑1 DSD?

Ja, über USB‑B bis DSD512 nativ bzw. DSD256 via DoP, über den IIS-LVDS-Anschluss sogar bis DSD1024 nativ bzw. DSD256 via DoP.

Kann der Matrix Audio MS‑1 als reiner Transport für einen externen DAC dienen?

Ja, über den IIS-LVDS-Ausgang lässt sich jede am MS‑1 anliegende Quelle – inklusive digitalisierter Analog- und Phono-Signale – als hochauflösender Datenstrom an einen externen DAC weiterreichen.

Hinweis: Alle technischen Angaben in diesem Artikel basieren auf Herstellerangaben. Es handelt sich um eine redaktionelle Vorstellung, nicht um einen Test – uns lag zum Zeitpunkt der Veröffentlichung kein Testgerät vor.

]]>
https://www.hifigeek.de/matrix-audio-ms-1/feed/ 0 12279
Eversolo T10: Ultimativer Streaming-Transport mit OCXO-Takt https://www.hifigeek.de/eversolo-t10/ https://www.hifigeek.de/eversolo-t10/#respond Thu, 18 Jun 2026 12:34:00 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=12080 Eversolo kennt man mittlerweile. Die Marke, die aus der Zidoo-Familie heraus entstanden ist, hat sich in wenigen Jahren vom Geheimtipp für preisbewusste Streamer-Käufer zu einem ernstzunehmenden Namen im Segment der dedizierten Streaming-Transports entwickelt. Der Eversolo T8 hat das bewiesen. Jetzt kommt der Eversolo T10 — und der will mehr sein als ein T8 mit frischer Firmware.

Vorgestellt wurde das Gerät auf der HIGH END Vienna 2026 Anfang Juni. Preis: 2.180 Euro. Das ist deutlich mehr als der Eversolo T8, und der war selbst schon kein Schnäppchen. Was man dafür bekommt, lohnt sich anzuschauen.

Alle Eversolo-Modelle im Überblick: → Eversolo Hub-Seite

Wer wissen will, ob sich der Aufpreis zum T8 im eigenen Setup überhaupt lohnt, findet die ausführliche Gegenüberstellung hier: Eversolo T8 vs. T10: Was rechtfertigt 800 Euro Aufpreis?

Kein DAC, kein Amp — nur Transport

Wer das hier liest und noch nicht mit dem Konzept vertraut ist: Ein Streaming Transport ist kein Alles-in-einem-Gerät. Der Eversolo T10 konvertiert nichts, verstärkt nichts, und gibt keinen Ton aus, den man direkt an Lautsprechern hören könnte. Seine Aufgabe ist es, ein digitales Signal so sauber, stabil und präzise wie möglich an einen externen DAC zu liefern. Das ist für Systeme gedacht, in denen der DAC bereits feststeht — und man der Digitalkette vor ihm nicht mehr vertrauen mag.

Das klingt nischig, ist es in einem gewissen Preissegment aber nicht. Wer ernsthaft über einen Aurender N200, einen Innuos Pulse oder einen Lumin U2 Mini nachdenkt, bewegt sich genau in dieser Gedankenwelt. Eversolo spielt jetzt in dieser Liga mit.

Strom, Takt, Isolierung — die technische Basis

Das Herzstück des Eversolo T10 ist ein hauseigenes O‑förmiges Ringkerntransformator-Netzteil mit geschlossenem Magnetkreis. Anders als beim T8 sitzt dieses Netzteil in einem physisch abgetrennten Gehäuseabschnitt, mit Electromagnetic Shielding zwischen Netzteil, Display-Elektronik und der Audio-Schaltkreis-Sektion. Das ist kein “stärkeres Netzteil” im Sinne von mehr Leistung, sondern eine andere Architektur-Philosophie: Die Rauschquellen im Gerät werden voneinander isoliert, bevor sie überhaupt miteinander interagieren können. Eversolo gibt den Noise Floor mit unter 35 μV an — ein Wert, der sich sehen lässt, auch wenn man Herstellerangaben dieser Art grundsätzlich mit einer gewissen Gelassenheit begegnen sollte, bis ein unabhängiges Messgerät das bestätigt.

Wichtiger für das, was im Digitalsignal ankommt, ist die Taktstabilität. Der Eversolo T10 nutzt einen OCXO — einen Oven Controlled Crystal Oscillator — kombiniert mit einer PLL-Stufe (Phase-Locked Loop) über alle Ausgänge. Der Unterschied zu klassischen Femtosekunden-Clocks, wie sie etwa im T8 verbaut sind: Ein OCXO hält den Quarz auf konstanter Betriebstemperatur, unabhängig von Raumtemperatur-Schwankungen. Das reduziert Frequenzdrift auf ein Minimum, das Femtosekunden-Clocks konstruktionsbedingt nicht erreichen — Femtosekunden-Systeme liefern sehr niedrigen Jitter, sind aber temperaturabhängiger. Kombiniert mit der geräteweiten PLL-Stufe ist das Ergebnis ein Clocking-System, das auf dem Niveau dedizierter High-End-Taktquellen operiert — in einem Gerät, das gleichzeitig Streaming-Transport ist. Eversolo behauptet, das führe zu präziserem Imaging und natürlicherer Stimmwiedergabe. Das ist typisches Marketingdeutsch, aber das Prinzip dahinter ist technisch solide und verständlich.

Isolation ist das dritte große Thema. USB-Audio- und Koaxialausgänge sind laut Hersteller mit hochpräzisen Isolationsstufen ausgestattet. Ob das im Hörtest und bei der Messung einen messbaren Unterschied macht, bleibt abzuwarten.

Externer Masterclock-Eingang: kein Nice-to-have, sondern eine Systementscheidung

Das eigentliche Alleinstellungsmerkmal gegenüber dem T8 ist der externe 10-MHz-Masterclock-Eingang mit Unterstützung für 50-Ω- und 75-Ω-Abschlusswiderstände. Der T8 hat diesen Eingang nicht — und das lässt sich nicht per Firmware nachrüsten. Es ist entweder im Gerät verbaut oder nicht.

Wer bereits einen externen Referenztakt im System hat oder plant, einen zu ergänzen — etwa Eversolos eigenen, parallel angekündigten C10-Clock — kann den Eversolo T10 als Slave-Gerät in eine synchronisierte Taktkette einbinden. Der gesamte digitale Pfad, vom Transport über den DAC bis zu weiteren Geräten, schwingt dann auf einem gemeinsamen Referenztakt. Das ist ein Feature für eine bestimmte Systemklasse: Wer einen DAC ohne Clock-Eingang betreibt, lässt es ungenutzt liegen — profitiert aber trotzdem von der grundsätzlich saubereren OCXO-Basis-Architektur, die der Eversolo T10 auch ohne externen Master Clock bietet.

Ausgänge und Konnektivität

Digitale Ausgänge: I²S über HDMI (mit acht wählbaren Ausgangsmodi für verschiedene DAC-Architekturen), isoliertes USB‑A, AES/EBU, Koaxial und TOSLINK. I²S und USB unterstützen bis zu DSD512 und 32 Bit/768 kHz PCM. Die anderen drei kommen auf maximal 24 Bit/192 kHz und DSD64 via DoP.

Netzwerk: 2,5‑GbE statt des GbE des Eversolo T8, dazu Wi-Fi 6 und ein SFP-Glasfaserport. Letzterer ist für alle interessant, die Netzwerktrennung konsequent umsetzen wollen — galvanische Entkopplung vom restlichen Heimnetz über Lichtwellenleiter ist eine saubere Lösung, die man sonst nur bei teureren Transports findet.

Hardware-Plattform: mehr Headroom, wo es zählt

Prozessorseitig arbeitet ein 64-Bit-Octa-Core mit 8 GB DDR5-RAM — das Doppelte an Kernen und Arbeitsspeicher gegenüber dem T8. Das klingt nach Spezifikations-Kosmetik, zeigt sich in der Praxis aber genau dort, wo Transport-Software traditionell ins Schwitzen kommt: große Bibliotheken mit mehreren zehntausend Tracks, schnelles Wechseln zwischen Streaming-Diensten, Artwork-Loading beim Scrollen durch die Library. Eversolo gibt an, dass die neue Bibliotheksverwaltung rund 200.000 Titel in etwa zwei Stunden scannen kann.

Dazu: 64 GB eMMC interner Speicher, zwei USB‑3.0‑Anschlüsse und zwei M.2‑NVMe-SSD-Slots, die zusammen bis zu 16 TB Erweiterungsspeicher erlauben (SSDs nicht im Lieferumfang, PCIe Gen 3 empfohlen — Gen 4 funktioniert, bringt aber keinen klanglichen Vorteil und produziert unter Umständen mehr Wärme). Das macht den Eversolo T10 auch als lokales Musikserver-Zentrum nutzbar, ganz ohne externe NAS.

Display: 8,6 Zoll Touchscreen, größer als beim Eversolo T8, mit überarbeitetem UI-Layout. VU-Meter, Spektrum-Visualizer und Umgebungsanimationen wie Lagerfeuer-Szenen. Ob man das nutzt, ist Geschmackssache — es ist jedenfalls da.

Software und Streaming-Ökosystem

Unterstützte Dienste: TIDAL, Qobuz, Apple Music, Amazon Music, Deezer, Spotify Connect Lossless, TIDAL Connect, Qobuz Connect sowie DLNA. Roon Ready ist ebenfalls vorgesehen — zum Marktstart läuft die offizielle Zertifizierung noch, da das Gerät schlicht neu ist. Eversolo hat Roon konsequent für die gesamte Produktlinie umgesetzt, ein anderer Ausgang ist beim T10 nicht zu erwarten.

Dazu kommt EvoTune Pro — Eversolos Raumkorrektur-System. Es soll automatisch akustische Kompensationsprofile für unterschiedliche Räume generieren, wobei ein externes Messmikrofon benötigt wird. Das ist für einen reinen Transport ungewöhnlich und potenziell nützlich. Wie gut die Implementierung in der Praxis funktioniert — Filterkurven, Messgenauigkeit, Integrationsgrenzen — ist offen. Angaben dazu hat Eversolo bisher nicht gemacht.

Systemweites PCM-Upsampling: Kontrolle vor dem DAC

Eine der auffälligsten Neuerungen gegenüber dem T8: Der Eversolo T10 beherrscht PCM-Upsampling bis zum 16-fachen Faktor — systemweit, nicht nur für lokale Dateien. Das bedeutet konkret: Egal ob Qobuz-Stream, TIDAL, lokale Bibliothek oder DLNA-Zuspielung — das Signal kann bereits im Transport hochgerechnet werden, bevor es den DAC erreicht.

Das ist keine Nerd-Funktion ohne Praxisrelevanz. Viele hochwertige DACs arbeiten intern mit fixen, nicht wählbaren Upsampling-Filtern. Wer lieber selbst entscheidet, mit welchem Faktor und an welcher Stelle der Signalkette hochgerechnet wird, bekommt mit dem Eversolo T10 erstmals eine saubere Lösung direkt im Transport — unabhängig davon, was der angeschlossene DAC intern tut. Der T8 kann das nicht; die Funktion wurde beim Eversolo T10 im Juni 2026 per Firmware-Update nachgereicht, nachdem die Community sie beim T8 vermisst und eingefordert hatte.

Wo steht der Eversolo T10 preislich und konzeptionell?

2.180 Euro ist ein anderes Gespräch als beim Eversolo T8, der deutlich günstiger angesiedelt war. In dieser Preisklasse trifft der Eversolo T10 auf Konkurrenz, die sich sehen lassen kann: Der Innuos Pulse kostet ähnlich, bringt ebenfalls kein eingebautes DAC mit und setzt auf die bekannte Innuos-Software mit Roon-Integration. Der Aurender N200 liegt mit rund 2.800 Euro etwas höher, gilt aber als Referenz im Segment für Sound und App-Qualität. Lumin U2 Mini und Auralic Aries G1.1 spielen ebenfalls in vergleichbaren Preisregionen.

Was den Eversolo T10 von diesen Geräten unterscheidet: der externe Masterclock-Input, der SFP-Port, die M.2‑Slots für lokalen Massenspeicher — und das Display. Das ist eine Kombination, die in dieser Preisklasse so nicht zu finden ist. Ob das ausreicht, um die etablierten Namen zu verdrängen, hängt letztendlich davon ab, was das Gerät klanglich abliefert.

Die Community diskutiert bereits intensiv: Ein Teil der T8-Besitzer sieht im Eversolo T10 im Wesentlichen ein T8 mit verbessertem Clocking zu deutlich höherem Preis. Die Kritik ist nachvollziehbar, greift aber nicht vollständig — OCXO-Oszillator, externer Clockeingang, 2,5 GbE, SFP und die verdoppelte RAM-Bestückung sind keine Firmware-Features. Wer diese Funktionen braucht, für den ist der Aufpreis begründbar. Wer zufriedener T8-Nutzer ist, kann entspannt bleiben.

Update Juni 2026 — Web-Steuerung und Boundless Display

Eversolo hat ein Software-Update für den Eversolo T10 veröffentlicht das zwei neue Funktionen bringt. Erstens: der Eversolo T10 lässt sich jetzt direkt über einen Webbrowser steuern — kein App-Install, kein extra Tool, einfach Browser auf einem Gerät im gleichen Netzwerk öffnen und fertig. Musikbibliothek browsen, Wiedergabe steuern, Playlists verwalten, Systemeinstellungen anpassen — alles im Browser.

Zweitens: Boundless Display. Das ist ein dedizierter Vollbild-Wiedergabemodus für das Web-Interface — der Playback-Screen bleibt stehen egal was auf dem Gerät selbst oder auf einem anderen Controller passiert. Mehrere Themes wählbar. Praktisch wenn der Eversolo T10 an einem größeren Display hängt und als visueller Mittelpunkt des Setups dienen soll.

Häufige Fragen zum Eversolo T10

Was ist ein OCXO-Taktgeber, und warum ist das beim Eversolo T10 relevant?

Ein OCXO (Oven Controlled Crystal Oscillator) hält den Taktquarz auf konstanter Betriebstemperatur und minimiert dadurch Frequenzdrift durch Raumtemperatur-Schwankungen — stabiler als klassische Femtosekunden-Clocks wie im Eversolo T8. Kombiniert mit einer geräteweiten PLL-Stufe soll das zu präziserem Timing im Digitalsignal führen.

Wofür brauche ich den externen 10-MHz-Masterclock-Eingang?

Nur relevant, wenn du bereits einen externen Referenztakt im System hast oder einen planst (z. B. Eversolos eigenen C10). Ohne externen Master Clock bleibt der Eingang ungenutzt, die OCXO-Basis-Architektur des Eversolo T10 ist aber unabhängig davon besser als die des T8.

Was bringt mir systemweites PCM-Upsampling in der Praxis?

Du kannst das Audiosignal — egal ob Stream oder lokale Datei — bereits im Transport hochrechnen lassen, statt dich auf die internen, oft nicht wählbaren Upsampling-Filter deines DACs zu verlassen. Relevant für alle, die die Kontrolle über diesen Schritt selbst in der Hand behalten wollen.

Kann ich SSDs im Eversolo T10 selbst einbauen?

Ja. Zwei M.2‑NVMe-Slots im Geräteboden, vom Nutzer selbst bestückbar, maximal 8 TB pro Slot (16 TB gesamt). PCIe Gen 3 wird empfohlen.

Ist der Eversolo T10 Roon Ready?

Die offizielle Zertifizierung war zum Marktstart noch in Bearbeitung. Eversolo hat Roon Ready konsequent für die gesamte Produktlinie umgesetzt, ein anderer Ausgang beim T10 ist nicht zu erwarten.

Hat der Eversolo T10 einen eingebauten DAC?

Nein. Der Eversolo T10 ist ein reiner Streaming-Transport — er liefert ausschließlich ein digitales Signal an einen externen DAC. Das ist das Konzept: alles auf sauberes digitales Output optimieren, keine Kompromisse durch eine eingebaute Wandlerstufe.

Lohnt sich der Eversolo T10 gegenüber dem T8?

Kommt auf dein Setup an. Die ausführliche Gegenüberstellung mit Spec-Tabelle findest du hier: Eversolo T8 vs. T10 im Vergleich.

Preis und Verfügbarkeit

Der Eversolo T10 kostet 2.180 Euro (UVP). Ein offizielles Verfügbarkeitsdatum hat Eversolo zum Zeitpunkt der Vorstellung noch nicht kommuniziert, der Launch wird für “nächste Zeit” angekündigt. In Deutschland läuft der Vertrieb über die audioNEXT GmbH.

Wer ein Gesamtpaket sucht, dem sei auch ein Blick auf den Eversolo DAC-Z10 gegönnt — Eversolo positioniert Eversolo T10 und Eversolo Z10 als aufeinander abgestimmtes Stack, sowohl optisch als auch technisch.

Einordnung

Der Eversolo T10 ist ein technisch ambitioniertes Stück Hardware aus einem Hersteller, dem man die schnelle Entwicklung in den letzten Jahren nicht absprechen kann. OCXO-Clocking, externer Masterclock-Eingang, systemweites Upsampling und die deutlich stärkere Hardware-Plattform sind keine Papier-Specs, sondern reale Unterscheidungsmerkmale zum T8. Ob 2.180 Euro gerechtfertigt sind, lässt sich ohne ausführlichen Hörtest nicht abschließend beurteilen. Die Basis stimmt. Dran bleiben.

]]>
https://www.hifigeek.de/eversolo-t10/feed/ 0 12080
Burson Conductor Stellar – Start einer neuen, kompakten Familie https://www.hifigeek.de/burson-conductor-stellar-start-einer-neuen-kompakten-familie/ https://www.hifigeek.de/burson-conductor-stellar-start-einer-neuen-kompakten-familie/#respond Mon, 27 Oct 2025 08:48:13 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=9442 Burson Audio präsentiert mit dem Burson Conductor Stellar eine gänzlich neue Gerätefamilie, die als kompaktere Alternative zur Voyager-Serie konzipiert wurde. Dabei richtet sich der Stellar vor allem an Desktop-Audiophile und Sound-Enthusiasten, die High-End-Performance auf engem Raum wünschen.

Wir haben den Burson Soloist Stellar Max ausführlich getestet.

Mehr zu Burson Audio und allen bisherigen Tests: Burson Audio Übersichtsseite.

Im Unterschied zur klassischen Voyager-Serie setzt Burson beim Stellar auf ein gezieltes Desktop-Design: Kleineres Format, keine Eingänge, attraktiver Preis, aber kompromisslos bei Klang und Leistung.

Die aktuellen Preise lauten:

  • Standard: 1.547,00 €
  • Deluxe: 2.063,00 €
  • Max: 2.579,00 €

Beachtet, dass hier noch Importkosten anfallen.

Ein echtes Alleinstellungsmerkmal des Stellar ist der neu entwickelte dedizierte IEM-Ausgang, der maximale Stille und höchste Detailauflösung garantiert – selbst mit extrem empfindlichen In-Ears. Burson setzt hier auf eine komplett eigene Ausgangsstufe, die Hiss und Grundrauschen praktisch eliminiert: Dieses Feature findet man sonst meist nur bei spezialisierten High-End-Verstärkern wie dem Questyle CMA Fifteen oder dem Cayin C9, die gleichermaßen für kompromisslose IEM-Tauglichkeit entwickelt wurden und ebenfalls im Preissegment jenseits der 2.000 € angesiedelt sind.

Der Burson Conductor Stellar positioniert sich damit eindeutig in der audiophilen Oberklasse der Desktop-Lösungen und bringt neben dem flexiblen IEM-Modul auch die volle Burson-leistung für große Kopfhörer – verpackt in einem kompakten und wohnraumfreundlichen Design.

Auch die übrigen Komponenten setzen Maßstäbe: ESS9039PRO DAC, diskrete I/V- und LP-Stufen, Onsemi Class-A-Transistoren sowie die extrem rauscharmen Silent Power Module, alles passiv gekühlt im futuristischen Gehäuse.

Technische Features und Pakete:

  • ESS9039PRO DAC
  • 8W Class‑A XLR / 4W SE Ausgangsleistung
  • Dedizierter IEM-Modul mit absoluter Stille, selbst für empfindlichste In-Ears
  • Diskreter Aufbau: I/V und LP-Stufen
  • Silent Power Module, Onsemi Class‑A Transistoren
  • USB‑C XMOS (DSD512/PCM 32bit-768kHz)
  • Bluetooth 5.0 (LDAC, aptX HD, AAC)
  • Roon-zertifiziert

Erhältlich in drei Varianten (Standard, Deluxe, Max) – alle mit unterschiedlichen OpAmps und Netzteilen. Bis zum 15. November profitieren Frühbesteller vom kostenlosen Upgrade auf die nächsthöhere Version. Die Auslieferung startet in der ersten Dezemberwoche. Hier könnt ihr mal im Burson Shop vorbeischauen.

Weiterhin hatten wir schon zwei tolle Geräte von Burson Audio im Test: Den Conductor GT4 und den Playmate 3.

Fazit:
Mit dem Burson Conductor Stellar eröffnet Burson Audio eine neue, kompakte Gerätekategorie, die High-End-Power und kompromisslose IEM-Tauglichkeit zum Desktop bringt – und so die Voyager-Serie sinnvoll für moderne Hörgewohnheiten ergänzt.

]]>
https://www.hifigeek.de/burson-conductor-stellar-start-einer-neuen-kompakten-familie/feed/ 0 9442
Eversolo T8: Streaming-Transport ohne DAC für 1.380 Euro https://www.hifigeek.de/eversolo-t8/ https://www.hifigeek.de/eversolo-t8/#respond Thu, 04 Sep 2025 11:04:00 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=10890 Eversolo bringt mit dem T8 das erste reine Streaming-Transport-Gerät der Marke. Kein DAC drin, nur eine sauber aufgebaute digitale Quelle für alle, die ihren Wandler bereits haben und nur das Frontend tauschen wollen. Der deutsche Vertrieb audioNEXT ruft 1.380 Euro für den Eversolo T8 auf — der offizielle Marktstart in Deutschland und Österreich liegt zwischen Mitte und Ende September 2025.

Eversolo hat mittlerweile den großen Bruder des T8 angekündigt: den T10. Wer sich fragt, was der Aufpreis bringt, findet die Antwort im direkten Vergleich: → Eversolo T8 vs. T10

Alle Eversolo-Modelle im Überblick: → Eversolo Hub-Seite

Was das Ding eigentlich ist

Der Begriff Streaming-Bridge oder Streaming-Transport beschreibt im Grunde eine ziemlich nüchterne Aufgabe: Bits aus dem Netzwerk holen, sauber takten, an einen externen DAC weiterreichen. Punkt. Kein Wandler, keine Vorstufe, keine Lautstärkeregelung über Analogausgänge — denn die gibt es schlicht nicht. Wer einen vernünftigen DAC besitzt und auf einen Streaming-DAC à la DMP-A8 verzichten möchte, weil er den Wandler-Teil nicht braucht, ist bei der Kiste richtig. Klassisches Zielklientel: jemand mit einem festen DAC, der das digitale Frontend modernisieren will, ohne den Rest anzufassen.

Eversolo selbst ist eine Marke der chinesischen Zidoo Technology mit Sitz in Shenzhen. Die DMP-Serie hat die Firma in den letzten Jahren bekannt gemacht — A6 (hier geht’s zum Review vom Eversolo DMP-A6), A8 und A10 sind Streaming-DAC-Vorstufen mit dem aus der Eversolo-Welt bekannten Touchscreen-Interface. Der Eversolo T8 ist die erste Gerätevariante ohne integrierten Wandler. Vorgestellt wurde der T8 zusammen mit einem geplanten DAC-Z10 auf der High End in München im Mai. Der DAC-Z10 ist als passender Partner positioniert, kommt aber zeitlich später.

Hardware: was drinsteckt

Das Gehäuse ist CNC-gefräst aus Aluminium-Legierung, vorne sitzt ein 6‑Zoll-LCD-Touchscreen plus Funktionstasten. Optisch eine klare Familienähnlichkeit zur restlichen DMP-Serie. Das Display ist laut Hersteller physisch von der Audioschaltung abgeschirmt — ob das wirklich nötig ist oder nur gut klingt, ist eine andere Frage.

Im Inneren werkelt ein Quad-Core-ARM-Prozessor mit 4 GB DDR-RAM und 64 GB eMMC für das Eversolo-eigene Android-Derivat. Für den eigentlichen Audio-Pfad ist ein XMOS-Chip der dritten Generation zuständig. Eversolo gibt einen Femtosekunden-Taktgeber an (AS318-B-Kristalle, 49,1520 MHz Kernfrequenz) — das ist ein gängiges Argument bei dieser Geräteklasse. In der Praxis hängt der Effekt von der Implementierung und vom angeschlossenen DAC ab. Abwarten.

Das Netzteil ist linear, mit einem Ringkerntrafo aus 4N-OFC-Kupfer und Teflon-isolierter Verkabelung. Eversolo gibt eine Restwelligkeit unter 30 µV an (Herstellerangabe). Zwei SSD-Slots erlauben bis zu 2 × 8 TB lokalen Speicher — wer seine Bibliothek lieber lokal hortet als auf einen NAS zu schicken, hat hier Platz für mehrere zehntausend Tracks.

Anschlüsse: alles galvanisch isoliert

Der Punkt, an dem so eine Bridge steht oder fällt, sind die Digitalausgänge. Der Eversolo T8 liefert hier das, was man in dieser Preisklasse erwartet: USB Audio bis DSD512 nativ und PCM 768 kHz / 32 Bit, I²S über HDMI mit acht wählbaren Pinout-Modi für DAC-Kompatibilität, AES/EBU symmetrisch über XLR, Koaxial bis 24 Bit / 192 kHz und Optisch (Toslink). Alle Ausgänge sind laut Hersteller galvanisch isoliert, also gegen Masse- und Potentialunterschiede entkoppelt.

Auf der Netzwerkseite gibt es Gigabit-RJ-45, Wi-Fi 6 (Dualband 2,4 / 5 GHz) und einen SFP-Glasfaser-Slot. Letzterer ist in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich und für Leute interessant, die die Quelle elektrisch komplett vom Heimnetz trennen wollen. SFP+-Module gehen nicht, das passende SFP-Modul muss separat beschafft werden.

Software, Streaming, Raumkorrektur

Auf der Software-Seite ist der Eversolo T8 eng mit dem Rest des Eversolo-Ökosystems verzahnt. Roon Ready, TIDAL Connect, Qobuz Connect, Spotify Connect Lossless, AirPlay 2, DLNA/UPnP, JPLAY-zertifiziert, plus Zugriff auf NAS und Cloud-Dienste wie Dropbox und WebDAV. Native Apple-Music-Wiedergabe in voller Auflösung ist ebenfalls möglich — nicht selbstverständlich, weil viele Streamer das System-SRC nicht umgehen.

Spannender ist, was Eversolo zusätzlich draufpackt. Die hauseigene EOS-Engine (Original Sampling Rate Audio Engine) bypassed das System-SRC und gibt die Original-Samplerate aus, was sonst gerne mal verloren geht. Dazu kommt evotune — die hauseigene Raumkorrektur per FIR-Filter, die entweder mit einem optionalen EM-01-Mikrofon oder dem Smartphone-Mic eingemessen wird. Plus ein 10-Band-PEQ mit FIR-Filter-Import und Loudness. Klare Sache: hier wird mehr geliefert als beim klassischen Bit-für-Bit-Transport. Wer das nicht braucht, lässt es aus.

Markteinordnung

In der Disziplin DAC-loser Streaming-Transport sind die Vergleichsgeräte schnell genannt. Der Lumin U2 liegt bei rund 6.000 Euro, der HiFi Rose RS130 in ähnlichen Regionen. Aurender bietet mit dem N150 und N200 vergleichbare Konzepte zu vergleichbaren bis höheren Preisen, allerdings mit eigenem Conductor-App-Ökosystem statt Roon Ready. Der Auralic Aries G2.2 spielt ebenfalls in dieser Liga.

Mit 1.380 Euro liegt der Eversolo T8 deutlich unter all diesen Geräten. Ob das klanglich auch dem entspricht, was Lumin oder HiFi Rose abliefern, muss ein Test zeigen. Featureseitig fehlt dem T8 jedenfalls nichts, was die teureren Geräte bieten — eher umgekehrt. Im eigenen Eversolo-Programm ordnet sich der T8 zwischen DMP-A6 Master Edition (1.299 Euro) und DMP-A8 (1.980 Euro) ein, ist aber eine andere Geräteklasse: Bridge statt Streaming-DAC. Direkter Vergleich macht da wenig Sinn.

Preis und Verfügbarkeit

Die unverbindliche Preisempfehlung für den Eversolo T8 liegt bei 1.380 Euro inklusive 19 Prozent Mehrwertsteuer. Vertrieb für Deutschland und Österreich läuft exklusiv über die audioNEXT GmbH (audiodomain.de). Auslieferung an den Fachhandel ab Mitte/Ende September 2025.

Einordnung

Der Eversolo T8 ist keine Sensation, weil er das Bridge-Konzept neu erfindet — das Konzept gibt es seit Jahren. Er ist eher ein Statement: das, was Lumin und HiFi Rose seit Jahren machen, gibt es jetzt zu einem Bruchteil des Preises mit einer Featureliste, die kaum Lücken lässt. Ob die Hardware das auch klanglich einlöst, ist die eigentlich interessante Frage. Femto-Clock und galvanische Isolation sind nett auf dem Datenblatt, der Unterschied passiert aber zwischen Bridge, DAC und Restkette.

Wer eher einen kompletten Streaming-DAC sucht statt einer reinen Bridge, findet hier unseren Test zum Eversolo DMP-A6.

]]>
https://www.hifigeek.de/eversolo-t8/feed/ 0 10890
WiiM Ultra im Test: Der Streaming-König für alle Fälle — Update 2026 https://www.hifigeek.de/wiim-ultra-im-test-der-streaming-koenig-fuer-alle-faelle/ https://www.hifigeek.de/wiim-ultra-im-test-der-streaming-koenig-fuer-alle-faelle/#respond Sun, 13 Jul 2025 20:45:54 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=9066 Der WiiM Ultra ist das Flaggschiff von WiiM und positioniert sich als zentraler digitaler Hub für jedes Audio-System. Mit seinem 32-bit/384kHz ES9038Q2M SABRE DAC, dem 3,5‑Zoll-Touchscreen und einer beeindruckenden Ausstattung an Ein- und Ausgängen wollte der chinesische Hersteller nichts weniger als die Streaming-Welt revolutionieren. Nach wochenlangem intensivem Testing mit verschiedensten Setups von Budget bis High-End können wir sagen: Mission erfüllt! Der Ultra ist nicht nur ein würdiger Nachfolger des WiiM Pro Plus, sondern setzte 2025 völlig neue Maßstäbe in seiner Preisklasse — und behauptet sich auch 2026 noch, wenngleich das Feld inzwischen enger geworden ist.

Alle WiiM-Modelle im Überblick — Streamer, Verstärker, Speaker und die neue Bar: → WiiM Übersicht

Für 399 Euro bekommt man ein Gerät, das vor wenigen Jahren mehrere Tausend Euro gekostet hätte.

Reviews in Bild und Ton

Wir haben mittlerweile auch einen eigenen Youtube-Channel. Hier versuche ich regelmäßig für euch Reviews mit bewegtem Bild bereit zu stellen und mehr mit euch in Kontakt zu treten. Schaut doch einfach mal vorbei und abonniert den Kanal. Danke!

Update Juni 2026: Was sich seit dem Launch getan hat

Ein Gerät wie der WiiM Ultra lebt von Software – und WiiM hat seit unserem ursprünglichen Test kräftig nachgelegt. Der aktuelle Firmware-Stand bringt einige spürbare Verbesserungen:

  • Reduzierte Audio-Input-Latenz: auf rund 35–40 ms gesenkt, was besonders bei HDMI-ARC-Nutzung mit TV-Lippensynchronität hilft.
  • WiiM Radio: als neue Musikquelle direkt in der App integriert.
  • Dolby-Bitstream-Fixes: Stotter- und Aussetzer-Probleme bei Dolby-Wiedergabe über den optischen Eingang wurden behoben.
  • Verzögerte Auto-Updates: konfigurierbar in der App, für alle, die nicht jedes Firmware-Update sofort haben wollen.
  • Roon Ready: ist inzwischen vollständig zertifiziert und produktiv im Einsatz — die zum Launch angekündigte Zertifizierung ist also längst Realität.

Kurz gesagt: WiiM pflegt den Ultra aktiv weiter, fast im Monatstakt gibt es Firmware-Updates. Wer das Gerät kauft, kauft kein “fertiges” Produkt, sondern eines, das sich kontinuierlich verbessert.

Unboxing: Wenn Premium auf Pragmatismus trifft

Das Auspacken des WiiM Ultra ist schon ein kleines Erlebnis für sich. Die schlichte, aber hochwertige Verpackung verspricht bereits, was drin ist: Premium-Qualität zu einem fairen Preis. Der erste Eindruck beim Herausnehmen ist durchweg positiv — das Aluminiumgehäuse fühlt sich deutlich wertiger an als die Plastikgehäuse der günstigeren WiiM-Modelle. Mit seinen 205 x 205 x 73 mm und 1,3 kg wirkt das Gerät kompakt, aber keineswegs billig.

Im Lieferumfang finden sich neben dem WiiM Ultra selbst ein Netzkabel, HDMI‑, Cinch- und Tos-Link-Kabel. Ein Phono-Ground-Adapter für Plattenspieler, sowie eine Fernbedienung mit Sprachsteuerung. WiiM hat hier wirklich mitgedacht — alles was man für den sofortigen Start braucht, ist dabei.

Das absolute Highlight ist aber definitiv das 3,5‑Zoll-Farbtouchscreen-Display mit Glasabdeckung. Es fühlt sich hochwertig an und reagiert butterweich auf Berührungen. Beim ersten Einschalten begrüßt einen ein farbenfroher Setup-Wizard, der selbst Audio-Noobs durch die Ersteinrichtung führt.

Technische Ausstattung: Ein Schweizer Taschenmesser in Audio-Form

Technische Spezifikationen

  • Audio-DAC: ESS Sabre ES9038Q2M (32-bit/384kHz)
  • Kopfhörerverstärker: Texas Instruments TPA6120A2
  • ADC: TI Burr-Brown PCM1861 (110 dB SNR)
  • Line-Ausgang: Maximum 2,1V RMS, SNR 121 dB (A‑gewichtet), THD+N 0,00018% (-115 dB)
  • Konnektivität: Wi-Fi 6E (2,4/5/6 GHz), Bluetooth 5.3 mit BLE, Ethernet 10/100 Mbps
  • Display: 3,5″ Farb-Touchscreen mit Glasabdeckung
  • Abmessungen: 205 x 205 x 73 mm
  • Gewicht: 1,3 kg

Ein- und Ausgänge

Audio-Eingänge:

  • HDMI ARC (PCM, Dolby Digital 5.1)
  • Optischer Eingang (TOSLINK)
  • Line-Eingang (RCA)
  • Phono-Eingang (MM/MC)
  • Bluetooth-Empfänger

Audio-Ausgänge:

  • Line-Ausgang (RCA)
  • Optischer Ausgang (TOSLINK)
  • Koaxialer Ausgang (RCA)
  • USB-Ausgang
  • Subwoofer-Ausgang (RCA)
  • Kopfhörerausgang (3,5mm)
  • Bluetooth-Sender

Zusätzliche Features:

  • 12V-Trigger-Ausgang
  • USB-Host für Storage
  • 10-Band parametrische EQ
  • Raumkorrektur-Software
  • Multiroom-Fähigkeiten

Setup und erste Schritte: Kinderleicht, selbst für Audio-Noobs

Die Einrichtung über die WiiM Home App ist ein Kinderspiel. Nach dem Download der App wird der WiiM Ultra sofort erkannt und die Firmware automatisch aktualisiert. Die App selbst ist intuitiv gestaltet und bietet Zugang zu allen wichtigen Einstellungen. Besonders cool: Man kann für jeden Eingang separate EQ-Einstellungen vornehmen.

Das Touchscreen-Display zeigt nicht nur Albumcover und Wiedergabesteuerung, sondern auch VU-Meter und diverses Feedback zur aktuellen Wiedergabe. In der Standby-Zeit kann man sogar ein individuelles Wallpaper einstellen oder Uhrzeit und Datum anzeigen lassen.

Klangtest: Von Brutal bis Brilliant

Für unseren ausführlichen Klangtest haben wir den WiiM Ultra durch verschiedenste Setups gejagt. Die Referenz-Playlist mit ihrer Mischung aus extremem Metal, Progressive Rock und klassischen Tracks bot die perfekte Basis, um die Grenzen des Geräts auszuloten.

Setup 1: Lehmann Audio Linear II

Am Lehmann Audio Linear zeigte der WiiM Ultra sofort seine Klasse. “Blow Your Trumpets Gabriel” von Behemoth kam mit beeindruckender Dynamik und kristallklarer Separation der einzelnen Instrumente rüber. Der ESS Sabre DAC zeigt hier seine Stärken: ultra-niedrige Verzerrungen und ein Signal-Rausch-Verhältnis von über 120 dB sorgen für einen schwarzen Hintergrund, vor dem sich selbst leiseste Details abheben.

Setup 2: Burson Audio Playmate 3 & Conductor GT4

Die Kombination mit den Burson-Geräten (Playmate 3 Test, Conductor GT4 Test) offenbarte die analytischen Qualitäten des WiiM Ultra. “Pain Remains III: In a Sea of Fire” von Lorna Shore mit seinen über 9 Minuten komplexer Arrangements wurde mühelos gemeistert. Die Bühnenabbildung ist präzise, wenn auch nicht ganz so dreidimensional wie bei deutlich teureren Streamern.

Setup 3: Fosi Audio V3 Mono

Hier zeigte sich die Vielseitigkeit des WiiM Ultra. Selbst mit Budget-Verstärkern wie dem Fosi V3 Mono (hier im Test) liefert er saubere, detailreiche Signale. “Bombtrack” von Rage Against The Machine kam mit ordentlich Punch und Dynamik rüber, ohne dass die Stimme von Zack de la Rocha in der komplexen Instrumentierung unterging.

Kopfhörer-Performance: Audeze LCD‑X & LCD‑3

Der integrierte Kopfhörerverstärker TPA6120A2 macht seine Sache überraschend gut. Mit den Audeze LCD‑X konnte “Honeycomb” von Deafheaven seine volle emotionale Wucht entfalten. Die 11 Minuten epischer Post-Metal wurden niemals langweilig, der WiiM Ultra hielt die Spannung über die gesamte Spielzeit aufrecht. Auch die anspruchsvollen Audeze LCD‑3 wurden problemlos angetrieben, wenngleich ein dedizierter Kopfhörerverstärker nochmal eine Schippe drauflegen würde.

Lautsprecher-Setups: B&W & Amphion Argon 3S

An den B&W zeigte der WiiM Ultra seine neutralen Qualitäten. “Granite” von Sleep Token kam mit der typischen Wärme der B&W‑Hochtöner rüber, ohne dass der WiiM Ultra eigene Klangfärbungen hinzufügte. Die Amphion Argon 3S profitieren von der sauberen Signalaufbereitung des WiiM Ultra — “Creep” von Radiohead klang so melancholisch und detailreich wie selten zuvor.

HDMI ARC: Die heimliche Heimkino-Zentrale

Ein echtes Alleinstellungsmerkmal des WiiM Ultra ist der HDMI-ARC-Eingang. Angeschlossen an den TV wird aus jeder Stereo-Anlage eine kleine Heimkino-Zentrale. Filme und Serien profitieren von der deutlich besseren Klangqualität gegenüber TV-Lautsprechern. Dolby Digital 5.1 wird problemlos verarbeitet und über die Stereo-Ausgänge intelligent heruntergemischt. Für Puristen mag das Frevel sein, aber der Convenience-Faktor ist einfach unschlagbar — und dank der jüngsten Firmware-Fixes läuft die Dolby-Wiedergabe inzwischen auch spürbar stabiler als beim Launch.

Phono-Preamp: Vinyl-Revival leicht gemacht

Der integrierte Phono-Preamp ist eine nette Zugabe für Vinyl-Enthusiasten. Am EAT Prelude Plattenspieler getestet, liefert er für den Einstieg mehr als brauchbaren Sound. Sowohl MM- als auch MC-Tonabnehmer werden unterstützt, wobei die Einstellungen bequem über die App vorgenommen werden können. Für ambitionierte Vinyl-Hörer wird ein externer Phono-Preamp weiterhin die bessere Wahl sein, aber für Gelegenheits-Hörer ist die integrierte Lösung völlig ausreichend.

Streaming-Features: Kein AirPlay — und das bleibt auch so

Der WiiM Ultra unterstützt praktisch jeden relevanten Streaming-Standard: Spotify Connect, TIDAL Connect, Qobuz Connect, Google Chromecast Audio, Alexa Built-in, DLNA und Roon Ready. Einzig AirPlay fehlt — und hier schaffen wir 2026 endlich Klarheit, denn das Thema sorgt bis heute für hitzige Diskussionen in Foren: WiiM hat offiziell bestätigt, dass der Ultra AirPlay aufgrund einer Hardware-Limitation nicht unterstützen wird und auch nie unterstützen wird — es handelt sich nicht um eine ausstehende Zertifizierung, sondern um eine dauerhafte technische Einschränkung der verbauten Wi-Fi/Bluetooth-Module. Wer primär AirPlay nutzt, sollte entweder zu einem älteren WiiM-Modell (Mini, Pro, Pro Plus, Amp) greifen, die AirPlay unterstützen, oder auf einen Workaround über Bluetooth bzw. eine LMS-AirPlay-Bridge zurückgreifen.

Für Apple-User ein Wermutstropfen, aber angesichts der übrigen Features verschmerzbar.

Die Multiroom-Fähigkeiten sind beeindruckend. Mit anderen WiiM-Geräten lassen sich mühelos synchronisierte Zonen einrichten. Die Room Correction via Smartphone-Mikrofon funktioniert überraschend gut und kann durchaus hörbare Verbesserungen bringen.

Hier haben wir unsere Terrassen-Lautsprecher B&W AM1 an den Fosi Audio V3 Monos eingemessen mit wirklich hervorragendem Ergebnis. Gerade bei so schwierigen Bedingungen (Outdoor) war das gehörte Ergebnis beeindruckend und macht Party-Laune.

Vergleich: WiiM Ultra im Feld 2026

Der Ultra steht heute in einem deutlich dichteren Wettbewerbsfeld als beim Launch. Hier die relevantesten Alternativen im direkten Vergleich:

WiiM Pro Plus

Der Pro Plus bleibt der Preis-Leistungs-König für unter 250 Euro (hier im Test). Wer nur streamen will und auf Phono-Eingang, HDMI ARC und Touchscreen verzichten kann, ist mit dem Pro Plus bestens bedient. Der Ultra bietet aber deutlich mehr Flexibilität und Zukunftssicherheit — und AirPlay obendrein, was den Pro Plus für Apple-Haushalte interessant macht.

WiiM Amp Ultra (599€) — der große Bruder im eigenen Haus

Die naheliegendste Frage 2026 lautet nicht mehr “Ultra oder Eversolo?”, sondern “Ultra oder Amp Ultra?”. Der Amp Ultra kombiniert dieselbe Streaming- und DAC-Basis mit einer integrierten Endstufe und richtet sich an alle, die passive Lautsprecher direkt anschließen wollen, ohne einen separaten Verstärker zu brauchen. Wer bereits eine eigene Endstufe oder aktive Lautsprecher besitzt, bleibt mit dem reinen Ultra günstiger und flexibler unterwegs. Wer bei Null anfängt und ein Komplettsystem sucht, sollte den Amp Ultra ernsthaft in Betracht ziehen.

Cambridge Audio MXN10

Der MXN10 wird inzwischen zum gleichen Preispunkt wie der Ultra angeboten und ist der Vergleich, den aktuell die meisten unabhängigen Testredaktionen ziehen. Klanglich und verarbeitungstechnisch punktet Cambridge mit britischer Reife, kann aber bei der schieren Anschluss- und Feature-Vielfalt des Ultra nicht mithalten — kein Touchscreen, kein Phono-Eingang, weniger Ein-/Ausgänge. Wer maximale Konnektivität will, bleibt beim Ultra; wer ein Quäntchen mehr klangliche Reife bevorzugt und auf Phono/HDMI ARC verzichten kann, schaut sich den MXN10 an.

Bluesound Node Nano / Node X

Im Einsteigersegment positioniert sich Bluesound mit dem Node Nano als schlankere, aber auch reduziertere Alternative — ohne Display, ohne Phono, ohne HDMI ARC. Der Node X spielt eher in der Liga darüber. Für alle, die eine Streaming-Only-Lösung ohne Schnickschnack suchen, ist der Node Nano eine Option; wer die Alleskönner-Qualität des Ultra will, kommt an WiiM kaum vorbei.

Eversolo DMP-A6

Der Eversolo DMP-A6 kostet etwa doppelt so viel wie der WiiM Ultra, bietet dafür aber ein deutlich größeres 6‑Zoll-Display und Android-basierte Software. Das Display ist echter Mehrwert für die Navigation großer Musiksammlungen. Klanglich liegt der Eversolo schon ein wenig vorn und hat den Vorteil lokaler Speichermöglichkeiten via M.2 SSD.

Im direkten Vergleich ist das Display des WiiM Ultra eher Spielzeug — schön anzusehen, aber der praktische Nutzen beschränkt sich auf grundlegende Informationen und Bedienung. Für ernsthafte Navigation bleibt das Smartphone die bessere Wahl.

Allgemein ist der Eversolo schon eine ganze Klasse besser in allen Belangen, spiegelt sich wie oben erwähnt aber auch im Preis wider.

Das WiiM-Ökosystem wächst: Vom Streamer zum Heimkino-System

Wer den Ultra 2025 gekauft hat, hat streng genommen in ein Ökosystem investiert, das seither massiv gewachsen ist. Das ist für die Kaufentscheidung heute relevanter denn je, denn WiiM baut inzwischen ein komplettes Heimkino-Baukastensystem um seine Streamer herum:

WiiM Sound & WiiM Sound Lite — die kabellosen Smart-Speaker der Marke (WiiM Sound für 299€, WiiM SoundLite für 229€) sind nicht nur als Stereo- oder Multiroom-Lautsprecher gedacht, sondern lassen sich explizit als Surround-Kanäle einsetzen, sobald ein WiiM-Bar oder ‑Ultra als Zentrale im Netzwerk hängt.

WiiM Bar — die im Juni 2026 auf der High End Vienna vorgestellte erste Soundbar der Marke ist der eigentliche Ökosystem-Doppelpunkt. Sie bringt ein echtes 3.0.2‑Dolby-Atmos-Layout mit acht Treibern, darunter drei nach vorne abstrahlende Hochtöner und zwei nach oben feuernde Breitbandtreiber für Height-Effekte, dazu DTS:X, HDMI eARC und RoomFit-Raumeinmessung. Für 499 Euro positioniert sich die WiiM Bar als direkter Konkurrent zum Sonos Beam (2. Gen) — mit dem Vorteil von echten Height-Kanälen, DTS:X und Roon-Support, die der Beam nicht bietet. Der Clou: Die Bar lässt sich per App nahtlos mit WiiM Sound/Sound Lite als Rear-Speaker und einem WiiM Sub Pro zu einem vollständigen 5.1.2‑System erweitern — ganz ohne neue Lautsprecherkabel durch die Wand. Alle Details dazu in unserem WiiM Bar Artikel.

Was das für den Ultra bedeutet: Der WiiM Ultra bleibt in diesem wachsenden Ökosystem die Rolle des audiophilen Herzstücks vorbehalten — er ist kein Konkurrent zur Bar, sondern ihr High-End-Pendant für alle, die eine bestehende Stereo- oder Aktivlautsprecher-Anlage per HDMI ARC ins Heimkino einbinden wollen, statt eine komplett neue Soundbar-Lösung zu kaufen. Wer eine hochwertige 2‑Kanal-Anlage besitzt und die schon vorhandenen Lautsprecher fürs Fernsehen mitnutzen will, bleibt beim Ultra goldrichtig. Wer bei null anfängt und ein reines Heimkino-System ohne vorhandene Lautsprecher sucht, schaut sich eher die WiiM Bar plus Sound Lite/Sub Pro an.

Für unsere Leser mit Heimkino-Ambitionen (schaut auch mal in unseren Heimkino-Bereich) heißt das: Die Kaufentscheidung ist heute nicht mehr nur “Ultra ja oder nein”, sondern “welches WiiM-Gerät passt zu meiner bestehenden Kette”. Ein eigener WiiM-Bar-Test folgt bei uns, sobald ein Testgerät verfügbar ist.

Konkurrenzfähigkeit: Sonos weiterhin unter Druck

Mit dem WiiM Ultra setzte WiiM neue Maßstäbe in der Streaming-Welt, und daran hat sich 2026 nichts geändert. Sonos muss sich warm anziehen — die Chinesen bieten deutlich mehr Features zu einem Bruchteil des Preises. Die offene Plattform des Ultra mit Unterstützung für praktisch alle Standards kontrastiert scharf mit Sonos’ geschlossenem Ökosystem.

Erschwerend kommt hinzu, dass Sonos seine Software seit mehr als einem Jahr nicht mehr im Griff hat. Wer einmal auf WiiM gewechselt ist, weiß wieder, wie zackig ein System reagieren kann. Hier gibt es bislang keine Zicken.

Fazit: Der Streaming-König hält seine Krone

Der WiiM Ultra ist ein kleines Meisterwerk der Audio-Technik. Für 399 Euro bekommt man ein Gerät, das vor wenigen Jahren mehrere Tausend Euro gekostet hätte. Die Kombination aus exzellentem DAC, vielseitigen Anschlüssen, Touchscreen und durchdachter Software ist in dieser Preisklasse weiterhin konkurrenzlos — auch wenn das Feld inzwischen enger geworden ist.

Klanglich spielt der WiiM Ultra in der Liga deutlich teurerer Geräte mit. Er ist neutral und detailreich, ohne langweilig zu werden. Besonders für Einsteiger in die HiFi-Welt ist er der perfekte erste Schritt — er macht jede Anlage zukunftssicher und bietet Raum zum Wachsen.

Der einzige echte Kritikpunkt bleibt das fehlende AirPlay — mit dem Unterschied, dass wir jetzt wissen: Das wird sich nicht mehr ändern. Wer das verschmerzen kann, bekommt ein nahezu perfektes Produkt, das die Streaming-Landschaft nachhaltig verändert hat und dank aktiver Firmware-Pflege auch 2026 noch mitwächst.

FAQ

Bekommt der WiiM Ultra noch AirPlay?

Nein. WiiM hat offiziell bestätigt, dass der Ultra AirPlay aufgrund einer Hardware-Limitation der verbauten Wi-Fi/Bluetooth-Module nicht unterstützen kann. Das ist keine ausstehende Zertifizierung, sondern eine dauerhafte technische Einschränkung.

Ist der WiiM Ultra Roon Ready?

Ja, die ursprünglich angekündigte Roon-Zertifizierung ist inzwischen abgeschlossen und produktiv im Einsatz.

WiiM Ultra oder WiiM Amp Ultra — was ist der Unterschied?

Der Amp Ultra bringt zusätzlich eine integrierte Endstufe für passive Lautsprecher mit und kostet rund 599 Euro. Wer bereits eine eigene Endstufe oder Aktivlautsprecher hat, ist mit dem reinen Ultra (399 Euro) besser bedient.

Was kostet der WiiM Ultra?

Der WiiM Ultra kostet 399 Euro (UVP).

Unterstützt der WiiM Ultra Vinyl über Phono-Eingang?

Ja, der integrierte Phono-Preamp unterstützt sowohl MM- als auch MC-Tonabnehmer und ist über die WiiM Home App konfigurierbar. Für ambitionierte Vinyl-Hörer bleibt ein externer Phono-Preamp jedoch die klanglich bessere Wahl.

Kann ich den WiiM Ultra mit der neuen WiiM Bar oder WiiM Sound kombinieren?

Ja. Der Ultra lässt sich über die WiiM Home App mit WiiM Bar, WiiM Sound, WiiM Sound Lite und dem WiiM Sub Pro gruppieren und für Multiroom-Wiedergabe synchronisieren. Als eigenständige Home-Theater-Zentrale mit Surround-Kanälen ist jedoch die WiiM Bar konzipiert, nicht der Ultra.

]]>
https://www.hifigeek.de/wiim-ultra-im-test-der-streaming-koenig-fuer-alle-faelle/feed/ 0 9066