Streaming Transport - HiFi, Heimkino, Kopfhörer & Head-Fi für Audiophile | HiFiGeek https://www.hifigeek.de Audio & Heimkino. Ernst genommen. Wed, 24 Jun 2026 13:12:15 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0 https://www.hifigeek.de/media/cropped-hifigeek.de-512-32x32.png Streaming Transport - HiFi, Heimkino, Kopfhörer & Head-Fi für Audiophile | HiFiGeek https://www.hifigeek.de 32 32 60029611 Eversolo T10: Der neue Referenz-Streaming-Transport aus China https://www.hifigeek.de/eversolo-t10/ https://www.hifigeek.de/eversolo-t10/#respond Thu, 18 Jun 2026 12:34:00 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=12080 Eversolo kennt man mittlerweile. Die Marke, die aus der Zidoo-Familie heraus entstanden ist, hat sich in wenigen Jahren vom Geheimtipp für preisbewusste Streamer-Käufer zu einem ernstzunehmenden Namen im Segment der dedizierten Streaming-Transports entwickelt. Der Eversolo T8 hat das bewiesen. Jetzt kommt der Eversolo T10 — und der will mehr sein als ein T8 mit frischer Firmware.

Vorgestellt wurde das Teil auf der HIGH END Vienna 2026 Anfang Juni. Preis: 2.180 Euro. Das ist deutlich mehr als der Eversolo T8, und der war selbst schon kein Schnäppchen. Was man dafür bekommt, lohnt sich anzuschauen.

Alle Eversolo-Modelle im Überblick: → Eversolo Hub-Seite

Kein DAC, kein Amp — nur Transport

Wer das hier liest und noch nicht mit dem Konzept vertraut ist: Ein Streaming Transport ist kein Alles-in-einem-Gerät. Der Eversolo T10 konvertiert nichts, verstärkt nichts, und gibt keinen Ton aus, den man direkt an Lautsprechern hören könnte. Seine Aufgabe ist es, ein digitales Signal so sauber, stabil und präzise wie möglich an einen externen DAC zu liefern. Das ist für Systeme gedacht, in denen der DAC bereits feststeht — und man der Digitalkette vor ihm nicht mehr vertrauen mag.

Das klingt nischig, ist es in einem gewissen Preissegment aber nicht. Wer ernsthaft über einen Aurender N200, einen Innuos Pulse oder einen Lumin U2 Mini nachdenkt, bewegt sich genau in dieser Gedankenwelt. Eversolo spielt jetzt in dieser Liga mit.

Strom, Takt, Isolierung — die technische Basis

Das Herzstück des Eversolo T10 ist ein hauseigenes O‑förmiges Ringkerntransformator-Netzteil mit geschlossenem Magnetkreis. Eversolo gibt den Noise Floor dieses Linearnetzteils mit unter 35 μV an — ein Wert, der sich sehen lassen kann, auch wenn man Herstellerangaben dieser Art grundsätzlich mit einer gewissen Gelassenheit begegnen sollte, bis ein unabhängiges Messgerät das bestätigt.

Wichtiger für das, was im Digitalsignal ankommt, ist die Taktstabilität. Der Eversolo T10 nutzt einen OCXO-Quarzoszillator mit PLL-System, das Frequenzdrift durch Temperaturschwankungen minimieren soll — das ist eine andere Qualitätsklasse als die einfachen Taktgeber in den günstigen Streamern. Eversolo behauptet, das führe zu präziserem Imaging und natürlicherer Stimmwiedergabe. Das ist typisches Marketingdeutsch, aber das Prinzip dahinter ist technisch solide und verständlich.

Dazu kommt ein externer 10-MHz-Masterclock-Eingang mit Unterstützung für 50-Ω- und 75-Ω-Abschlusswiderstände — für Leute, die ohnehin über eine externe Referenztaktquelle nachdenken oder Eversolos angekündigten C10-Clock mitbestellen wollen. Das ist ein echter Mehrwert gegenüber dem Eversolo T8, der diese Funktion nicht hatte.

Isolation ist das dritte große Thema. USB-Audio- und Koaxialausgänge sind laut Hersteller mit hochpräzisen Isolationsstufen ausgestattet. Ob das im Hörtest und bei der Messung einen messbaren Unterschied macht, bleibt abzuwarten.

Ausgänge und Konnektivität

Digitale Ausgänge: I²S über HDMI (mit acht wählbaren Ausgangsmodi für verschiedene DAC-Architekturen), isoliertes USB‑A, AES/EBU, Koaxial und TOSLINK. I²S und USB unterstützen bis zu DSD512 und 32 Bit/768 kHz PCM. Die anderen drei kommen auf maximal 24 Bit/192 kHz und DSD64 via DoP.

Netzwerk: 2,5‑GbE statt des GbE des Eversolo T8, dazu Wi-Fi 6 und ein SFP-Glasfaserport. Letzterer ist für alle interessant, die Netzwerktrennung konsequent umsetzen wollen — galvanische Entkopplung vom restlichen Heimnetz über Lichtwellenleiter ist eine saubere Lösung, die man sonst nur bei teureren Transports findet.

Prozessorseitig arbeitet ein 64-Bit-Octa-Core mit 8 GB RAM — das Doppelte des T8. Außerdem: 64 GB eMMC internen Speicher, zwei USB‑3.0‑Anschlüsse und zwei M.2‑NVMe-SSD-Slots, die zusammen bis zu 16 TB Erweiterungsspeicher erlauben. SSDs sind nicht im Lieferumfang. Das macht den T10 auch als lokales Musikserver-Zentrum nutzbar, ohne dass eine externe NAS nötig wäre.

Display: 8,6 Zoll Touchscreen. Größer als beim Eversolo T8, mit überarbeitetem UI-Layout. VU-Meter, Spektrum-Visualizer und offenbar auch Umgebungsanimationen wie Lagerfeuer-Szenen. Ob man das nutzt, ist Geschmackssache — es ist jedenfalls da.

Software und Streaming-Ökosystem

Unterstützte Dienste: TIDAL, Qobuz, Apple Music, Amazon Music, Deezer, Spotify Connect Lossless, TIDAL Connect, Qobuz Connect sowie DLNA. Roon Ready ist ebenfalls an Bord.

Die neue Bibliotheksverwaltung soll rund 200.000 Titel in etwa zwei Stunden scannen können, mit plattformübergreifender Playlist-Erstellung, globaler Suche und Komplettshuffle. Das klingt nach einem Feature für lokale Sammlungen, die ins Riesige gewachsen sind — und für die eine externe NAS alleine nicht mehr reicht.

Dazu kommt EvoTune Pro — Eversolos Raumkorrektur-System. Es soll automatisch akustische Kompensationsprofile für unterschiedliche Räume generieren, wobei ein externes Messmikrofon benötigt wird. Das ist für einen reinen Transport ungewöhnlich und potenziell nützlich. Wie gut die Implementierung in der Praxis funktioniert — Filterkurven, Messgenauigkeit, Integrationsgrenzen — ist offen. Angaben dazu hat Eversolo bisher nicht gemacht. Abwarten.

Neu ist außerdem PCM-Upsampling bis zum 16-fachen Faktor. Eine Funktion, die die Community beim Eversolo T8 vermisst und laut gefordert hat. Dass sie jetzt kommt, ist kein Zufall.

Wo steht der Eversolo T10 preislich und konzeptionell?

2.180 Euro. Das ist ein anderes Gespräch als beim Eversolo T8, der deutlich günstiger angesiedelt war. In dieser Preisklasse trifft der Eversolo T10 auf Konkurrenz, die sich sehen lassen kann: Der Innuos Pulse kostet ähnlich, bringt ebenfalls kein eingebautes DAC und setzt auf die bekannte Innuos-Software mit Roon-Integration. Der Aurender N200 liegt mit rund 2.800 Euro etwas höher, gilt aber als Referenz im Segment für Sound und App-Qualität. Lumin U2 Mini und Auralic Aries G1.1 spielen ebenfalls in vergleichbaren Preisregionen.

Was den Eversolo T10 von diesen Geräten unterscheidet: der externe Masterclock-Input, der SFP-Port, die M.2‑Slots für lokalen Massenspeicher — und das Display. Das ist eine Kombination, die in dieser Preisklasse so nicht zu finden ist. Ob das ausreicht, um die etablierten Namen zu verdrängen, hängt letztendlich davon ab, was das Ding klanglich abliefert.

Die Community diskutiert bereits intensiv: Ein Teil der Eversolo T8-Besitzer sieht im Eversolo T10 im Wesentlichen ein T8 mit verbessertem Clocking zu deutlich höherem Preis, kein Upsampling trotz Nachfrage — das Upsampling wurde dann als Firmware-Update nachgeliefert. Die Kritik ist nachvollziehbar, greift aber nicht vollständig. OCXO-Oszillator, externer Clockeingang, 2,5 GbE, SFP und die verdoppelte RAM-Bestückung sind keine Firmware-Features. Wer diese Funktionen braucht, für den ist der Aufpreis begründbar. Wer zufriedener T8-Nutzer ist, kann entspannt bleiben.

Preis und Verfügbarkeit

Der Eversolo T10 kostet 2.180 Euro (UVP). Ein offizielles Verfügbarkeitsdatum hat Eversolo zum Zeitpunkt der Vorstellung noch nicht kommuniziert, der Launch wird für “nächste Zeit” angekündigt. In Deutschland läuft der Vertrieb über audioNEXT GmbH

Wer ein Gesamtpaket sucht, dem sei auch ein Blick auf den Eversolo DAC-Z10 gegönnt — Eversolo positioniert T10 und Z10 als aufeinander abgestimmtes Stack, sowohl optisch als auch technisch.

Einordnung

Der T10 ist ein technisch ambitioniertes Stück Hardware aus einem Hersteller, dem man die schnelle Entwicklung in den letzten Jahren nicht absprechen kann. Ob 2.180 Euro gerechtfertigt sind, wird der Hörtest zeigen — und ob EvoTune Pro, Upsampling und die ganzen Clock-Geschichten unter echten Bedingungen so funktionieren, wie Eversolo das in der Pressemitteilung beschreibt. Die Basis stimmt. Dran bleiben.

]]>
https://www.hifigeek.de/eversolo-t10/feed/ 0 12080
Eversolo auf der HIGH END Vienna 2026: Das komplette neue Lineup im Überblick https://www.hifigeek.de/eversolo-high-end-vienna-2026-neues-lineup/ https://www.hifigeek.de/eversolo-high-end-vienna-2026-neues-lineup/#respond Thu, 04 Jun 2026 21:53:00 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=12095 Die Eversolo HIGH END Vienna 2026 Präsentation war kein normaler Messeauftritt. Zum ersten Mal präsentierte die chinesische Marke nicht nur ein oder zwei neue Geräte, sondern ein vollständiges Ökosystem — vom Streaming-Transport über R2R-DAC und Master Clock bis hin zu Class-AB- und Class-D-Endstufen. Wer bisher dachte, Eversolo sei ein Streamer-Hersteller, muss umdenken.

Wir waren vor Ort und haben uns das neue Lineup angeschaut. Hier sind alle Geräte mit vollständigen Specs — ohne Marketing-Prosa, dafür mit dem, was wirklich zählt.

Eversolo T10 — Referenz-Streaming-Transport

Der T10 ist das Flaggschiff unter den reinen Streaming-Transporten: kein eigener DAC, keine Vorstufe — nur digitaler Transport, so sauber wie möglich. Das Gehäuse (365 × 310 × 88 mm) beherbergt ein 8,6‑Zoll-Display mit komplett überarbeitetem UI, einen proprietären OCXO-Taktgeber mit PLL-Optimierung sowie eine physisch getrennte Architektur für Systemkern, Netzteil und Audioschaltkreise.

Das Netzteil basiert auf einem custom O‑Typ-Ringkerntrafo mit geschlossenem Magnetkreis — konzipiert um Streufeldeinflüsse auf den Signalpfad zu minimieren. Für Nutzer mit externen Referenzuhren gibt es einen dedizierten 10-MHz-Clockeingang.

Digitale Ausgänge:

  • IIS und USB Audio: bis DSD512, PCM 768kHz/32-bit
  • Optical, Coaxial, AES/EBU: bis 192kHz/24-bit, DoP64

Netzwerk:

  • 2,5‑GbE-Ethernet
  • SFP-Glasfaser-Interface (elektrische Isolation auf Netzwerkebene)

Speicher & Rechenleistung:

  • 8 GB RAM, 64 GB interner Speicher
  • Dual SSD-Slots, bis zu 16 TB erweiterbar

Streaming: TIDAL, Qobuz, Amazon Music, Deezer, TuneIn und weitere nativ unterstützt, Roon Ready

Maße: 365 × 310 × 88 mm

Preis: 2.180 Euro

Ausführlicher T10-Artikel auf HiFiGeek

Eversolo DMP-A8 Gen 2 — das bewährte Flaggschiff, vollständig neu aufgelegt

Der DMP-A8 war schon in der ersten Generation eines der technisch interessantesten Geräte im Eversolo-Lineup — Streamer, DAC und Vorstufe in einem Gehäuse. Die Gen-2-Version behält die bewährte DAC-Architektur bei, verfeinert aber fast alles drumherum: Netzteil, Vorstufe, Prozessor, Display und Konnektivität.

DAC-Architektur:

  • AKM AK4499EX + AK4191EQ (unverändert aus Gen 1)
  • Bis DSD512, PCM 768kHz/32-bit

Netzteil:

  • Diskrete Dual-Power-Architektur: digitale und analoge Stufen vollständig getrennt
  • Dediziertes Linear-Netzteil für die analoge Audiostufe: Rauschspannungsabstand 20 μV

Analogstufe:

  • Vollständig symmetrische Vorverstärker-Sektion mit bis zu +10 dB Verstärkung
  • R‑2R-Widerstandsnetzwerk zur Lautstärkeregelung (kein digitaler Attenuator)

Neu in Gen 2:

  • SFP-Glasfaser-Netzwerkschnittstelle zusätzlich zu 1‑GbE-Ethernet
  • Dedizierter Subwoofer-Ausgang
  • 64-Bit Octa-Core-Prozessor (neu)
  • 8 GB RAM, 64 GB interner Speicher
  • 8,6‑Zoll-Display mit neuem UI
  • Musikbibliothek: bis 200.000 Tracks indexierbar (ca. 2 Stunden Scan-Zeit)

Maße: 380 × 265 × 88 mm

Verfügbarkeit: Q3 2026

Eversolo DMP-A8 Master Edition Gen 2 — mit Top-Loading CD

Die Master Edition Gen 2 baut auf dem DMP-A8 Gen 2 auf, fügt aber etwas hinzu, das in dieser Geräteklasse kaum jemand erwartet hat: ein integriertes Top-Loading-CD-Laufwerk. Der Deckel öffnet sich, die CD wird eingelegt — kein Schubladenantrieb, kein Slot-In, sondern ein bewusst ritualisierter Ablauf der an High-End-CD-Player erinnert.

Das ist keine Nostalgie-Spielerei: Eversolo hat das Laufwerk auf Vibrationsdämpfung, Lesestabilität und Fehlerkorrektur optimiert. Das Ziel ist ein saubereres Datenbild gegenüber konventionellen Laufwerken.

Zusätzlich zur DMP-A8 Gen 2 Basis:

  • Top-Loading CD-Laufwerk (optimiert für Vibrationsreduktion, Lesestabilität, Fehlerkorrektur)
  • Erweitertes elektrisches Isolationsdesign (externe Geräte und Netzwerkeinflüsse)
  • OCXO-Taktgeber mit PLL (statt Standard-Crystal in der regulären Gen 2)
  • Adaptiver externer 10-MHz-Clockeingang
  • Vollständig isoliertes I/O‑Interface

Maße: 388 × 265 × 98,5 mm (etwas tiefer als die Standard-Version wegen des Laufwerks)

Verfügbarkeit: Q3 202

Eversolo DAC-R8 — proprietärer 24-Bit R2R DAC

Mit dem DAC-R8 betritt Eversolo das R2R-Territorium. Kein Chip-DAC, sondern ein diskretes Widerstandsnetzwerk in 24-Bit-Auflösung — Eversolos eigene Architektur, kein zugekauftes Modul. Wählbar zwischen NOS (Non-Oversampling) und OS (Oversampling), vollständig symmetrischer Analogausgang.

Specs:

  • Proprietäre 24-Bit R2R DAC-Architektur (diskrete Widerstände)
  • NOS/OS-Modus wählbar
  • Vollständig symmetrische Analogstufe
  • Maße: 315 × 230 × 65 mm

Preise und Verfügbarkeit noch nicht kommuniziert.

Eversolo AMP-F8 — Class-AB-Endstufe mit 800W Ringkerntrafo

Der AMP-F8 ist Eversolos Antwort auf die Frage, was passiert wenn man eine ernstzunehmende Class-AB-Endstufe ohne Kostenkompromisse baut. 800-Watt-Custom-Ringkerntrafo, drei Paare Präzisions-MOSFETs, THD von 0,003 %.

Specs:

  • Topologie: Class AB
  • Netzteil: 800W Custom-Ringkerntrafo
  • Ausgangsleistung: k.A. Stereo / bis 500W an 8Ω im Bridged-Mono-Betrieb
  • THD: 0,003 %
  • Ausgangstufe: 3× Präzisions-MOSFET-Paare
  • Maße: 388 × 265 × 199 mm

Eversolo AMP-F6 — Class‑D mit GaN-Technologie

Der AMP-F6 setzt auf Gallium-Nitrid (GaN) statt auf klassische MOSFET-Schalttransistoren. GaN der dritten Halbleitergeneration schaltet schneller, erzeugt weniger Schaltverluste und liefert besseres Transienten-verhalten als herkömmliche Class-D-Implementierungen — zumindest auf dem Papier. Die Ausgangsleistung ist beachtlich.

Specs:

  • Topologie: Class D mit GaN-Modulen (3. Halbleitergeneration)
  • Ausgangsleistung: 225W × 2 an 8Ω / 450W × 2 an 4Ω
  • Maße: 270 × 205 × 78 mm

Eversolo SA200 — Streaming-Vollverstärker mit AK4497

Der SA200 ist das All-in-One-Gerät des neuen Lineups: Streaming, DAC und Verstärker in einem Gehäuse. DAC-Chip ist der AKM AK4497, Ausgangsleistung 320W an 4Ω. Wer keinen separaten Transport und keine separate Endstufe will, bekommt hier ein vollständiges System.

Specs:

  • DAC: AKM AK4497
  • Ausgangsleistung: 320W × 2 an 4Ω
  • Streaming: integriert (Dienste noch nicht vollständig kommuniziert)
  • Maße: 430 × 320 × 135 mm

Eversolo C10 — Master Clock

Die C10 schließt das Eversolo-Ökosystem nach oben ab: eine dedizierte Präzisions-Master-Clock die als Takt-Referenz für alle angeschlossenen digitalen Komponenten dient. Wer T10 oder DMP-A8 Master Edition Gen 2 betreibt und den externen 10-MHz-Clockeingang nutzen will, bekommt hier die passende Quelle aus dem eigenen Haus.

Specs:

  • Funktion: externe 10-MHz-Master-Clock
  • Maße: 365 × 300 × 135 mm

Weitere technische Details noch nicht kommuniziert.

Das vollständige neue Lineup auf einen Blick

GerätTypBesonderheitVerfügbarkeit
T10Streaming-TransportOCXO, SFP, 10-MHz-Clock-In, 16TBbald (2.180€)
DMP-A8 Gen 2Streamer/DAC/VorstufeSFP, R2R-Lautstärke, Subwoofer-OutQ3 2026
DMP-A8 ME Gen 2Streamer/DAC/Vorstufe/CDTop-Loading CD, OCXO, 10-MHz-Clock-InQ3 2026
DAC-R8R2R DACProprietäre 24-Bit R2R Architektur, NOS/OSk.A.
AMP-F8Class-AB-Endstufe500W Bridged, 0,003% THDk.A.
AMP-F6Class-D-EndstufeGaN, 450W/4Ωk.A.
SA200Streaming-VollverstärkerAK4497, 320W/4Ωk.A.
C10Master Clock10-MHz-Referenztaktk.A.

Eversolo HIGH END Vienna 2026 — Einordnung

Was Eversolo auf der HIGH END Vienna 2026 gezeigt hat, ist kein inkrementelles Update — es ist der Versuch, eine vollständige High-End-Kette aus einer Hand anzubieten. Transport, Clock, DAC, Vorstufe, Endstufe: alles aufeinander abgestimmt, alles mit dem gleichen Designansatz.

Ob das in der Praxis klingt wie es auf dem Papier verspricht, werden die Tests zeigen. Die Specs — insbesondere beim AMP-F8 mit 0,003% THD und beim AMP-F6 mit GaN — sind aber nicht von der Hand zu weisen. Und das Top-Loading-CD-Laufwerk im DMP-A8 Master Edition Gen 2 ist ein Statement: Eversolo weiß, dass ein Teil seiner Käufer physische Medien nicht aufgegeben hat.

Wir beobachten die Verfügbarkeit und aktualisieren sobald Geräte zum Test verfügbar sind.

Alle Angaben basieren auf den offiziellen Eversolo-Ankündigungen zur HIGH END Vienna 2026. Preise und Verfügbarkeit können sich ändern. Specs ohne Gewähr bis zur finalen Produktversion.

Alle bisherigen Eversolo-Tests auf HiFiGeek: → Eversolo Übersicht

Quelle: blog.eversolo.com

]]>
https://www.hifigeek.de/eversolo-high-end-vienna-2026-neues-lineup/feed/ 0 12095