News - HiFi, Heimkino, Kopfhörer & Head-Fi für Audiophile | HiFiGeek https://www.hifigeek.de Modern Audio für HiFi, Kopfhörer & Heimkino Thu, 19 Mar 2026 10:31:24 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 https://www.hifigeek.de/media/cropped-hifigeek.de-512-32x32.png News - HiFi, Heimkino, Kopfhörer & Head-Fi für Audiophile | HiFiGeek https://www.hifigeek.de 32 32 60029611 Summer Breeze 2026 – Das Lineup steht, Dinkelsbühl ruft https://www.hifigeek.de/summer-breeze-2026-lineup-highlights/ https://www.hifigeek.de/summer-breeze-2026-lineup-highlights/#respond Tue, 17 Mar 2026 17:00:00 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=10635 Es gibt Festivals auf die man irgendwann mal geht. Und dann gibt es das Summer Breeze. Wer einmal auf dem Flugplatz in Dinkelsbühl gestanden hat, weiß den Unterschied. Nun steht das Summer Breeze 2026 an.

Seit 2013 ist das Summer Breeze fester Bestandteil – erst zu zweit, mit Unterbrechungen, mit einem Hund der erstmal Priorität hatte und drei verpassten Jahren die man heute noch bereut. Das 2018er Jubiläum? Lassen wir das Thema. Aber seit 2019 läuft der Motor wieder, und nach Corona ist 2022 aus einem Duo langsam eine echte Crew geworden. Erst random auf dem Black gecampt, dann zwei Flächen auf Blue, dieses Jahr drei. Es wächst. Und es wächst weil das Breeze eine dieser seltenen Sachen ist die Menschen zusammenbringt – auch solche die eigentlich gar nicht so viel Metal hören. Wegen dem Publikum. Wegen der Atmosphäre. Wegen den noch fairen Preisen. Wegen den Momenten in denen einem ein wildfremder KFZ-Mechaniker den Bulli über den matschigen Campingplatz zieht weil er einfach helfen will.

Wir haben in unserer Zeit auch andere Festivals gesehen – Wacken, Mera Luna, Rockharz, Hurricane, Vainstream, Metal Fest an der Loreley, 20 Wahre Jahre von In Extremo. Alles schön. Das Rockharz hat seinen eigenen Reiz. Aber das Breeze ist und bleibt ungeschlagen. Kurze Wege, ein Publikum das man selten asozial erlebt – sieht man mal von dem einen Jahr mit Children of Bodom ab, wo irgendwelche Typen Crowdsurfer über die Menge schmeißen oder runterziehen wollten. Ausnahme. Und das Merch: Custom Shirts mit wechselnden Jahresmotiven neben dem klassischen Jahreslogo, ein Sortiment das man nirgendwo anders in dieser Form findet. Wer schon mal Stunden vor dem Stand gestanden hat weiß wie das läuft – und seit zwei Jahren gibt es die Möglichkeit das Merch vorzubestellen. Was mehr oder minder auch funktioniert. Mehr oder minder.

Sechs Stunden Anreise. Trotzdem. Jedes Mal.

Das Lineup Summer Breeze 2026

Die Headliner: In Flames, Arch Enemy, Helloween – und als vierter Slot: Eisbrecher. Passend für ein deutsches Publikum, passend für Dinkelsbühl.

In Flames kennt das Breeze, und das Breeze kennt In Flames. 2013, 2019, 2023 – die Schweden sind Stammgäste in Dinkelsbühl und das Festival hat sie jedes Mal mit offenen Armen empfangen. Zu Recht. Die Band hat in den letzten Jahren wieder zu einer Form gefunden die viele schon abgeschrieben hatten, und wer sie zuletzt live gesehen hat weiß: die liefern. Die Double-Headliner-Tour gemeinsam mit Arch Enemy hat das nochmal unterstrichen. Ein Wiedersehen das sich anfühlt wie nach Hause kommen.

Arch Enemy – und da wird’s interessant. Alissa White-Gluz ist weg, Nadia Leonova steht in großen Schuhen. Wer sich erinnert wie das damals mit Alissa selbst war: auch da hat’s eine Weile gedauert bis sie akzeptiert war. Vielleicht ist 2026 auf dem Breeze die Premiere die einen umstimmt. Oder nicht. Aber es wird auf jeden Fall spannend zu sehen was die Band aus dieser Situation macht.

Imminence sind gerade in einer Phase in der alles passt. Die Schweden verbinden Metalcore und rohe Emotionalität auf eine Art die einen kalt erwischt – und die aktuelle Form der Band macht diesen Slot zu einem der interessantesten des gesamten Wochenendes. Sehr gespannt.

Orbit Culture ist mittlerweile keine Geheimempfehlung mehr – aber live nach wie vor Pflicht. Die ersten Alben haben die Szene aufhorchen lassen, das neueste hat nochmal einen Zahn zugelegt. Wer die noch nicht live hatte: jetzt. Kein Drumherum.

Thy Art Is Murder stehen mit Tyler Miller am Mikro – CJ McMahon ist seit 2023 raus, und das aus gutem Grund. Tyler war für viele live bisher noch nicht zu sehen – also auch hier eine Premiere. Die Band war schon vorher live eine Wucht. Was Tyler draus macht zeigt Dinkelsbühl.

Fit For An Autopsy sind seit Jahren eine der verlässlichsten Deathcore-Bands die sich nicht auf Formeln ausruhen. Paleface Swiss polarisieren mit ihrer Mischung aus Metal und Rap-Einflüssen – live aber definitiv eine Wucht.

Dann die Seite des Lineups die gerne übersehen wird: Deafheaven bringen ihren Post-Black-Sound nach Dinkelsbühl – ein Kontrast der auf einem Festival dieser Art besonders gut funktioniert. Ähnliches gilt für Møl aus Dänemark, die live deutlich mehr Druck machen als man auf Platte vermuten würde. Der Weg Einer Freiheit sind schlicht eine der besten deutschen Black-Metal-Bands der Gegenwart – dass die auf dem Breeze spielen macht das Booking noch runder.

Atmosphärisch in eine ganz andere Richtung aber nicht weniger stark: Eivør aus den Färöer-Inseln bringt einen der ungewöhnlichsten und schönsten Sounds des gesamten Festivals mit. Nytt Land aus Sibirien machen mit Schamanismus und archaischem Folk genau das was ein gutes Festivalprogramm braucht: echte Kontraste.

Bloodred Hourglass aus Finnland spielen Mittwoch – ein guter Einstieg in die vier Tage. Brymir ebenfalls aus Finnland, melodischer aber nicht weniger intensiv. Blood Command liefern diese herrlich chaotische Mischung aus Punkrock und Metal die live immer für Überraschungen gut ist. Mittel Alta dürfen gespannt beobachtet werden. Und dann gibt es noch den Abend auf dem man bei Rectal Smegma steht und sich fragt wie man an diesen Punkt im Leben gekommen ist – aber irgendwie ist das genau richtig so.

Und dann ist da noch die Kritik die man sich nicht verkneifen kann: Lorna Shore fehlen schmerzlich. Nach ihrem Debüt mit Will Ramos ist mittlerweile der zweite Langspieler erschienen, die Band wächst rasant – aber das Breeze holt sie nicht. Ähnliches gilt für den Anteil an hartem, extremem Metal generell: das Lineup 2023 war in dieser Hinsicht ein Traum. Im Deathcore und Death Metal gab es mit Fit For An Autopsy, Shadow of Intent, Brand of Sacrifice und Signs of the Swarm gleich mehrere Highlights auf einmal. Im melodischen Death Metal lieferten Be’lakor, Orbit Culture und Bloodred Hourglass das was man vom Breeze erwartet – klasse Bands abseits des Mainstreams. Bleed From Within irgendwo dazwischen, und Knocked Loose als Hardcore-Ausreißer der das Ganze nochmal aufgerissen hat. Und wer Zeal and Ardor 2023 live erlebt hat weiß: das war mit Abstand das stärkste Konzert des gesamten Festivals. Deren Abwesenheit 2026 hinterlässt ein leises aber deutliches Bedauern.

Fazit

Das Summer Breeze 2026 ist ausverkauft – bereits seit dem 1. Dezember 2025, früher als je zuvor in der Festivalgeschichte. Tagestickets sind noch limitiert verfügbar. Wer eins ergattert: gut gemacht. Wer leer ausgegangen ist: in die Ticketbörse schauen und nächstes Jahr früher dran sein.

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Avatar Hamburg 2026 — Freakshow in den Docks https://www.hifigeek.de/avatar-hamburg-2026/ https://www.hifigeek.de/avatar-hamburg-2026/#respond Mon, 16 Mar 2026 18:14:07 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=10539 Die Docks sind nicht gerade meine Lieblings-Location in Hamburg – aber wenn Avatar spielen und Freunde dabei sind, macht man das einfach.

Der Einlass für Avatar Hamburg 2026 war mit 17:00 Uhr schon relativ früh und mit zwei Vorgruppen sollte das auch ein ausgiebiger Abend werden. Agabas und Alien Weaponry waren hier für Hamburg gesetzt, anders als in Köln wovon meine Freunde schwärmten und deshalb in den Norden gereist sind um noch einmal gemeinsam das Konzert zu erleben.

Agabas — norwegisches Deathjazz

Agabas sind eine norwegische Crossover-Band mit Saxofon-Einschlag – klingt wilder als es sich liest. 17:30 sollten sie schon loslegen und der Groove hat mich zwischenzeitlich erwischt, aber warm geworden bin ich mit ihnen nicht. Sehr wohl hat Frontman Sondre Sørensen Brønstad alles in seiner Macht stehende getan um die Menge einzuheizen. Wenn das auch dazu geführt hat, dass er selbst Hand angelegt und die ersten Moshs eigenhändig angeschoben hat. Respekt an dieser Stelle.

Alien Weaponry – Māori Metal aus Neuseeland

Alien Weaponry haben sich mit einem Haka auf die Bühne gekämpft – das setzt einen Ton, bevor auch nur eine Note gespielt wurde. Die Neuseeländer, übrigens pünktlich früher als angekündigt, sind zu dritt unterwegs und brauchen keine große Crew um Präsenz zu erzeugen. Vor allem der Bassist mit seinen traditionellen Tā moko-Gesichtstattoos macht klar: das ist kein ästhetisches Accessoire, das ist wer diese Leute sind.

Der Māori-Einfluss sickert immer wieder durch – in Rhythmik, Gesang, Energie – und genau das ist es, was Alien Weaponry von jeder anderen Thrash-Band unterscheidet. Als jemand der für indigene Einflüsse im Metal brennt, hätte ich davon gerne mehr gehabt. Das Potenzial ist da, das Fundament steht – aber sie könnten diesen Teil ihrer Identität noch konsequenter nach vorne schieben statt ihn gelegentlich einzustreuen. Eine interessante Vorgruppe, die noch schärfer werden kann. Und wird, wenn man dem Eindruck trauen darf.

Avatar Hamburg 2026 – Der Zirkus kommt in die Stadt

Avatar sind seit über 20 Jahren unterwegs und haben sich von einer Gothenburg-Metalband zu einem der eigenwilligsten Live-Spektakel der Szene entwickelt. Das aktuelle Album „Don’t Go in the Forest” markiert dabei eine weitere Vertiefung ihres düsteren Zirkus-Universums – theatralischer, atmosphärischer, noch konsequenter in der Ästhetik. Hamburg war der letzte Abend der „In the Airwaves EU ’26″-Tour, und das merkte man: Die Band hat hier noch einmal alles rausgeholt was nach einem langen Tourmarathon übrig war – und das war verdammt viel.

Wenn Avatar die Bühne betreten, ist das kein Konzert – das ist eine Vorstellung. Harlekin-Kostüme, ein durchgängig zelebriertes Zirkus-Setting und Frontmann Johannes Eckerström als Zeremonienmeister eines düsteren Spektakels, das von der ersten bis zur letzten Minute funktioniert. Was zusätzlich für Stimmung sorgt: Eckerström spricht überraschend gutes Deutsch und zieht sämtliche Ansagen auf Deutsch durch – das kommt im ausverkauften Docks erwartungsgemäß gut an.

Der Fokus lag klar auf dem aktuellen Album, aber Avatar sind klug genug, niemanden im Regen stehen zu lassen – Klassiker wie Bloody Angel, Hail the Apocalypse und das finale Smells Like a Freakshow haben die Hütte nochmal ordentlich in Bewegung gebracht. Die Bühnenshow liefert dazu die passenden Momente: der kleine Flügel an dem Eckerström seine ruhigeren Passagen zelebriert, die Schlagzeugeinlage an der Bühnenkante mit der ganzen Band aufgereiht, und natürlich der Königsthron für Hail the Apocalypse – Kitsch im besten Sinne, vollkommen selbstbewusst zelebriert. Der Moshpit wuchs zum Finale hin kontinuierlich – und wer Black Waltz kennt weiß, dass vier Songs davon in einer Setlist keine zufällige Entscheidung sind.

Weniger gestimmt hat das Publikum an vereinzelten Stellen. Wer als Fotograf arbeitet und sich freundlich durch die Menge bewegen muss, erwartet keine rote-Teppich-Behandlung – aber komplett ignoriert und von hinten geschubst zu werden wenn man darauf hinweist, dass man hier einen Job macht, ist schlicht unnötig. Kleiner Schatten auf einem ansonsten starken Abend.

Ach ja: Das Bier war Warsteiner. In Hamburg. Das sagt eigentlich alles.

Avatar – Hamburg, Docks, 13. März 2026

  1. Captain Goat
  2. Silence in the Age of Apes
  3. The Eagle Has Landed
  4. In the Airwaves
  5. Bloody Angel
  6. Death and Glitz
  7. Blod
  8. The Dirt I’m Buried In
  9. Colossus
  10. Torn Apart
  11. Howling at the Waves
  12. Legend of the King
  13. Let It Burn
  14. Tonight We Must Be Warriors

Encore:

  1. Don’t Go in the Forest
  2. Smells Like a Freakshow
  3. Hail the Apocalypse

Wer nach dem Avatar-Abend noch mehr Hunger auf Metal in Hamburg hat – hier ist unser Bericht vom Lorna Shore Konzert 2026 in der ausverkauften Inselpark Arena.

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Ferrum WANDLA GoldenSound Edition Gen 2 — Sweet Spot Tuning für alle drei Extras https://www.hifigeek.de/ferrum-wandla-goldensound-edition-gen2/ https://www.hifigeek.de/ferrum-wandla-goldensound-edition-gen2/#respond Mon, 16 Mar 2026 13:00:41 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=10522 Der WANDLA ist für Ferrum so etwas wie der Beweis, dass die Polen-Schmiede aus Warschau nicht nur clever ist, sondern richtig gut. EISA Best DAC 2023, eine GoldenSound-Kollaboration als erstes Plugin-Experiment und jetzt – kaum war die Tinte auf der GoldenSound Edition trocken – kommt Gen 2 auf den Tisch. Wer dachte, Ferrum hat sich erst mal ausgeruht: denkste.

Die Ferrum WANDLA GoldenSound Edition Gen 2 nimmt die drei Kernfeatures der GoldenSound Edition – Impact+, Tube Mode und Spatial Enhancement – und baut jedes einzelne davon komplett um. Nicht poliert, nicht verbessert. Neu gebaut. Und dazu bekommt jedes dieser drei Features sein eigenes Ferrum Sweet Spot Tuning – was nichts anderes bedeutet als: mehr Kontrolle, mehr Abstimmungsoptionen, mehr Spielwiese für den eigenen Geschmack.

Ferrum WANDLA GoldenSound Edition: Kurze Herkunft für den Kontext

Ferrum existiert seit 2020, kommt aus dem Umfeld der polnischen Elektronik-Schmiede HEM und hat sich in erstaunlichem Tempo eine EISA-Award-Reihe aufgebaut: HYPSOS für beste HiFi-Zubehör, OOR für besten Kopfhörerverstärker, WANDLA für bestes DAC – alles in Folge. Kein Glücksgriff, sondern ein Muster.

Die Ferrum WANDLA GoldenSound Edition erschien Mitte 2024 als erstes gemeinsames Projekt mit dem bekannten Head-Fi-YouTuber GoldenSound und führte gleichzeitig das Plugin-Konzept ein: Wer einen Standard-WANDLA besitzt, kann ihn per Software-Plugin zur GoldenSound Edition machen. Schlaues Modell, das jetzt mit Gen 2 konsequent weitergeführt wird.

Was ist neu in Gen 2?

Der DAC selbst – ESS Sabre ES9038PRO, bis 768 kHz / 32 Bit PCM und DSD512, SERCE DSP-Modul, proprietäre Verstärkung und ausgewogene Topologie – bleibt unangetastet. Das ist auch gut so: Da war nichts kaputt. Was Gen 2 liefert, ist ein tiefgreifendes Overhaul der drei GoldenSound-exklusiven Features. Jedes einzelne davon wurde in Granularität und Regeltiefe massiv aufgebohrt.

Impact+ mit Sweet Spot Tuning

In der originalen Ferrum WANDLA GoldenSound Edition war Impact+ ein fixer Bass-Shelf plus einem Zusatzpeak – mehr Substanz, mehr Körper im Tiefton. Klar, das hat funktioniert. Gen 2 macht daraus ein vollständiges Werkzeug.

Ab sofort gibt es sieben vordefinierte Profile für den Low-End-Charakter:

  • Reference und Ref+ – neutrale Basis mit abgestufter Intensität
  • Smooth – weniger aggressiver Anschlag, weicher im Übergang
  • Kick+ – Schlagzeug-Attack, mehr Punch im Oberbass
  • DD-Comp und DD-Comp+ – speziell für Kopfhörer mit dynamischen Treibern entwickelt, kompensiert deren typisches Tieftonverhalten
  • Sub-Bass – fürs ganz tiefe Fundament, LFE-Fokus

Dazu kommt ein stufenloser Intensitätsregler von 10 bis 130 %. Die Verarbeitung läuft in 64-Bit-Präzision. Das ist kein Schieberegler auf einer Kurve – das ist ein ernstes Werkzeug, das je nach Kopfhörer oder Lautsprecher eine ganz eigene Antwort verdient.

Tube Mode mit Sweet Spot Tuning

Röhrenklang ohne Röhre war schon in der originalen Ferrum WANDLA GoldenSound Edition ein interessantes Konzept: Das zweite Harmonische künstlich addieren, Wärme simulieren, ohne physische Röhre auf dem Tisch stehen zu haben. Gen 2 macht das erheblich ambitionierter.

Jetzt sind fünf echte Röhrentypen als Klangvorlagen abrufbar:

  • EL34 – der britische Pentoden-Klassiker, Mittelton-Schmelz
  • KT88 – kräftiger, kontrolliertere Tiefmitten, mehr Körper
  • 300B – die audiophile Trioden-Ikone, offen und direkt
  • 2A3 – nochmal intimer als die 300B, kaum ein Amp klingt organischer
  • 7062 – Doppeltriode, präziser, weniger romantisierend

Dazu werden jetzt harmonische Anteile bis zur 7. Harmonischen nachgebildet – nicht nur der 2. Ordnung wie bisher. Das ist näher am echten Röhrenverhalten als die meisten DSP-Simulationen, die auf dem Markt existieren. Regelbar von 10 bis 200 %. Wer also lieber nur einen Hauch 300B-Wärme will, stellt 15 % ein. Wer die volle Simulation braucht, dreht auf.

Spatial Enhancement + Transient Compensation

Das dritte Feature ist das, was Kopfhörer aus dem Kopf holt – oder zumindest versucht es. Klassisches Crossfeed-Prinzip, das linke und rechte Kanäle leicht verzögert und überlagert, um Lautsprecherräumlichkeit zu imitieren.

Gen 2 bringt mit der Transient Compensation (T‑Comp) eine wichtige Neuerung: Dieser Modus verfeinert die Spatial-Enhancement-Algorithmen speziell für hochfrequente Transienten – genau der Bereich, an dem traditionelle Crossfeed-Implementierungen immer leiden. Nadelstiche im Hochton, die durch Crossfeed verschmiert oder in der Position verrutschen, sollen damit deutlich kontrollierter bleiben.

Dazu gibt es jetzt eine unabhängig schaltbare Spatial-Funktion mit separaten Modi für Kopfhörer und Lautsprecher. Kein Entweder-oder mehr, sondern klare Auswahl je nach Setup.

Upgrade-Pfade und Preise

Wer bereits einen Ferrum WANDLA GoldenSound Edition besitzt: Das Firmware-Update auf Gen 2 ist kostenlos. Kein Kaufen, kein Upgrade-Tarif. Einfach runterladen, installieren.

Wer einen Standard-WANDLA besitzt und bisher das GoldenSound-Plugin nicht hatte: Das GoldenSound Edition Gen 2 Converting Plugin wird kurz nach Launch für 595 EUR verfügbar sein – und macht den Standard-WANDLA zur vollen Gen-2-Version.

Der Ferrum WANDLA GoldenSound Edition Gen 2 DAC/Preamp als fertiges Gerät liegt bei 3.295 EUR / USD.

Technische Spezifikationen

SpezifikationWert
DAC-ChipESS Sabre ES9038PRO
AuflösungPCM 768 kHz / 32 Bit, DSD512, DoP256
USB‑C Eingangbis PCM 768 kHz / 32 Bit, DSD512
I2S Eingangbis PCM 768 kHz / 32 Bit, DSD512 (PS Audio kompatibel)
ARC Eingangbis PCM 192 kHz / 24 Bit (mit CEC)
AESbis PCM 192 kHz / 24 Bit, DoP64
Coaxial S/PDIFbis PCM 192 kHz / 24 Bit, DoP64
Optisch S/PDIFbis PCM 96 kHz / 24 Bit*
AnalogeingangRCA, 47 kΩ, max. 9,5 VRMS
AusgängeXLR (balanced), RCA (unbalanced)
Ausgangslevel (PRO-Modus)8 VRMS (balanced) / 4 VRMS (unbalanced)
DAC THD-121 dB (0,00009 %)
DAC THD+N-118 dB (ungewichtet)
Dynamikumfang127 dB (analog) / 119 dB (digital), A‑gewichtet
Crosstalk-120 dB @ 1 kHz
Frequenzgang10 Hz – 200 kHz ±0,1 dB (Analogeingang)
LautstärkeregelungAnalog (mit Bypass) / Digital (nur DAC-Betrieb)
Ausgangsimpedanz22 Ω (unbalanced) / 44 Ω (balanced)
Stromversorgung100–240 VAC → 24 VDC / Ferrum Power Link (FPL)
Leistungsaufnahme10 W Idle / 15 W max.
Abmessungen217 × 206 × 50 mm
Gewicht1,8 kg
Preis3.295 EUR / USD

*ggf. bis PCM 192 kHz und DoP64 möglich

Einordnung

Was Ferrum hier macht, ist klug: kein neues Gerät für alle, die schon investiert haben, sondern ein Tiefenupdate – und für bestehende GoldenSound-Besitzer komplett kostenlos. Das ist eine Ansage in einem Segment, in dem Hersteller gerne neue SKUs aufmachen, anstatt bestehende Kunden zu belohnen.

Die drei Features sind dabei kein Gimmick-Anhängsel, sondern der eigentliche USP der GoldenSound Edition gegenüber dem Standard-WANDLA. Impact+, Tube Mode und Spatial Enhancement adressieren genau das, was ein technisch überzeugender Referenz-DAC alleine nicht leisten kann: tonale Gestaltung nach persönlichem Geschmack, ohne den Setup-Aufwand externer DSP-Ketten oder physischer Röhren.

Ob das in der Praxis so gut klingt wie es auf dem Papier aussieht – das bleibt dem Hörtest vorbehalten. Den werden wir nachholen. Wir sind gespannt, was der Ferrum WANDLA GoldenSound Edition Gen 2 gegenüber dem Luxsin X9 auf den Tisch legt – zwei sehr unterschiedliche Philosophien, ein ähnliches Ziel.

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Lorna Shore Hamburg 2026 — in der ausverkauften Inselpark Arena https://www.hifigeek.de/lorna-shore-hamburg-2026/ https://www.hifigeek.de/lorna-shore-hamburg-2026/#respond Wed, 04 Mar 2026 21:41:39 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=10407 Jetzt ist das Ganze schon zwei Wochen her, und erst jetzt sitze ich an meinem Lorna Shore Hamburg 2026 Rückblick. Direkt nach dem Konzert hat es mich leider umgehauen und ich lag ein paar Tage mit Fieber flach – aber dieser Abend in der ausverkauften Inselpark Arena (Hamburg-Wilhelmsburg) hat es absolut verdient, festgehalten zu werden.

Denn mal ehrlich: Lorna Shore, Whitechapel, Shadow of Intent und Humanity’s Last Breath an einem Abend – wer bei diesem Line-up nicht zumindest innerlich den Pit aufmacht, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen.

Pop-up-Store im Wälderhaus

Los ging’s bei uns schon mittags. Wir sind gegen 12:00 Uhr angereist, um im Wälderhaus den Lorna Shore Pop-up-Store mitzunehmen. Bei den deutschen Tour-Stopps sollte es den Store nur in Hamburg geben – inklusive Hamburg-exklusivem Shirt. Im Prinzip das Tourshirt, nur dass hinten statt aller Termine einfach “Hamburg” prangt. Genau mein Humor.

Die Schlange war erwartungsgemäß lang, weil die Band gegen 15:00 Uhr für eine begrenzte Anzahl Fans zum Signieren vor Ort war. Wir hatten es primär auf das Shirt abgesehen und sind danach erstmal in die Schanze, um kurz was zu essen und zu trinken, bevor es am Abend ernst wurde.

Einlass, Merch, Position

Pünktlich zum Einlass waren wir wieder am Start – und wider Erwarten ging es an dem Tag zügig rein. In der Vergangenheit war das an der Inselpark Arena auch schon mal ein Geduldsspiel, bei dem man sich sprichwörtlich die Beine in den Bauch steht.

Drinnen: Taschen weggebracht, einmal Merch von Lorna Shore und den Supports gecheckt und dann ab in den Innenraum, irgendwo Pit-nah, damit man Sound, Licht und Energie wirklich mitnimmt – und ich mich später mit der Kamera auch mal Richtung Reihe 2–3 vorwagen kann.

Humanity’s Last Breath & Shadow of Intent

Humanity’s Last Breath haben die bereits gut gefüllte Halle pünktlich eröffnet und direkt klar gemacht, dass “Support” heute nur auf dem Papier steht. Druckvoll, düster, gnadenlos — genau das richtige Warm-up, um den Raum auf Temperatur zu bringen.

Nach einer Umbaupause ging’s weiter mit Shadow of Intent. Ben Duerr hat am Mikro komplett abgeliefert, und spätestens hier kam die erste ordentliche Bewegung in die Crowd. Man hat richtig gemerkt, wie die Halle von “Ankommen” auf “Abriss” umschaltet.

Whitechapel als (kleiner) Headliner

Nach der nächsten Umbaupause kam dann Whitechapel – für viele gefühlt schon der erste Headliner des Abends. Mit dem aktuellen Album Hymns in Dissonance hatten sie ordentlich Futter dabei (meine Review zur Scheibe findet ihr hier: https://www.hifigeek.de/whitechapel-hyms-in-dissonance-audiophile-metalhead-vinyl-review/).

Phil Bozeman war souverän wie immer, und Whitechapel haben diesen Job perfekt gemacht: die Halle endgültig aufbrechen, nochmal eine Schippe Intensität drauflegen und den roten Teppich für das Finale ausrollen.

Lorna Shore: Will Ramos und der große Abriss

Um 21:20 Uhr stand Will Ramos mit der Band auf der Bühne – und ab da gab’s eigentlich kein Zurück mehr. Ein kleiner Wermutstropfen: Hallenbedingt musste die Feuershow in Hamburg leider entfallen. Der Grund wirkt plausibel: Durch die Holzbogenträger an der Decke fehlt offenbar die Feuerfreigabe, weshalb in dieser Halle generell auf Flammen verzichtet werden muss. Schade, aber: Die Show hat auch ohne Pyro locker getragen.

Wer einen Blick auf die Setlist wirft, weiß sofort, warum das so ein Brett war:

  • Oblivion
  • Unbreakable
  • War Machine
  • Sun//Eater
  • Cursed to Die
  • Glenwood
  • Prison of Flesh
  • Pain Remains I: Dancing Like Flames
  • Pain Remains II: After All I’ve Done, I’ll Disappear
  • Pain Remains III: In a Sea of Fire
  • Encore: To the Hellfire

Dass die Pain Remains Trilogie wieder komplett gespielt wurde (wie schon beim letzten Lorna Shore Headliner in Hamburg), war natürlich ein Highlight. Die Crowd war durchgehend gut drauf, der Innenraum hat gebrannt, und ich hab mich mit der Kamera kurz nach vorne getraut, um ein paar brauchbare Shots mitzunehmen – wenn die was geworden sind, packe ich sie hier/bei Instagram noch dazu.

Fazit

Kurz vor 23:00 Uhr war Schluss mit Lorna Shore Hamburg 2026, und wir waren schweißgebadet, heiser und komplett zufrieden. Insgesamt ein absolut grandioser Abend – und in meinen inzwischen vier Lorna-Shore-Konzerten sieht man jedes Mal, wie steil sich die Band weiterentwickelt hat. Ob genrebedingt noch größere Locations drin sind, wird man sehen, aber wenn man’s jemandem gönnt, dann genau denen.

Ein bisschen traurig macht nur, dass solche Line-ups gefühlt immer ewig auf sich warten lassen. Sicher ist: Beim nächsten Lorna Shore Gig sind wir wieder am Start.det. Alles in Allem war es ein wirklich geiles Konzert und wir sind ein wenig traurig, dass solche Lineups immer so lange auf sich warten lassen. Sicher ist, dass wir beim nächsten Lorna Shore Gig am Start sein werden.

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Disney+ Premium im freien Fall: HDR10 weg, 4K nur noch „Pixelbrei“? https://www.hifigeek.de/disney-plus-premium-mogelpackung-hdr10-weg/ https://www.hifigeek.de/disney-plus-premium-mogelpackung-hdr10-weg/#respond Thu, 26 Feb 2026 09:54:58 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=10409 Disney+ verkauft „Premium“ – und liefert in Deutschland zunehmend Sparflamme. In einem aktuellen Bericht ist von 4kfilme.de der nächsten Eskalationsstufe die Rede: Disney+ habe HDR (High Dynamic Range – konkret HDR10) aus den Qualitätseinstellungen entfernt und liefere trotz angeblicher 4K-Ultra-HD-Qualität oft nur noch „Pixelbrei“. Wenn das der Ist-Stand bei Disney+ ist, dann ist Disney+ Premium kein Premium-Produkt mehr, sondern ein Downgrade zum Premium-Preis.

Disney+ Premium ist ein Witz

Der Ton des Berichts ist eindeutig: geschockt, genervt, fassungslos. Über Jahre wurden Preise erhöht, Werbung integriert und alles mit „Qualität und Vielfalt“ verkauft – und jetzt wird die Qualität real abgebaut. Genau das ist der Kern: Disney+ Premium wird als hochwertiger Tarif vermarktet, während die Leistung offenbar schrumpft. Und das ist nicht mehr nur „heute sieht’s irgendwie komisch aus“, sondern eine Feature-Demontage.

Noch deutlicher: Erst wurden Qualitätsfeatures wie Dolby Vision HDR, HDR10+ und 3D-Filme aus dem Portfolio entfernt – und jetzt sollen Filme und Serien nicht einmal mehr mit dem Standardformat HDR10 wiedergegeben werden können. Wenn selbst HDR10 bei Disney+ Premium wegfällt, reden wir nicht über Feintuning, sondern über den Rückbau einer Basisfunktion, die 2026 im Heimkino schlicht dazugehört. Disney+ verliert damit genau das, wofür viele überhaupt Premium buchen: sichtbar bessere Bildwirkung statt flacher SDR-Optik.

Disney+ Premium: 4K ohne HDR, 15,99 € – ernsthaft?

Viele Nutzer melden: Im Disney+ Premium-Abo läuft es zwar noch in 4K Ultra HD, aber ohne HDR10. Dazu kommt die Aussage, die Bildqualität nehme weiter ab und sei inzwischen auf einem Niveau angekommen, „wie wir es vielleicht vor 10 Jahren hatten“. Und während Disney+ hier offenbar abbaut, steht der Preis weiterhin im Raum: 15,99 Euro im Monat.

Das ist der Punkt, an dem man als Kunde nicht mehr „abwarten“ muss, sondern sich fragen sollte: Wofür bezahle ich Disney+ Premium eigentlich noch? Denn wenn Disney+ 4K auf dem Papier hat, aber praktisch in Kompressionsmatsch endet, ist das „4K“-Label nur noch Marketing.

„Pixelbrei“ statt UHD: konkrete Beispiele

Als Beispiel wird „A Complete Unknown (2025)“ genannt: 4K Ultra HD auf Disney+, aber „absolut grässlich“. Das Bild soll vor Pixel- und Kompressionsfehlern strotzen – und bei anderen Inhalten ähnlich aussehen. Wenn das bei Disney+ Premium die Realität ist, dann ist Disney+ nicht nur „ohne HDR“, sondern zusätzlich optisch kaputtkomprimiert.

Dazu kommt ein zweites, besonders fieses Problem: Inhalte, die wohl mit einem HDR-Container ausgestattet sind, werden bei der Wiedergabe in 4K Ultra HD mit SDR laut Bericht „förmlich zerfetzt“. Das Bild sei übersät mit Pixelfehlern und/oder Kompressionsartefakten – möglicherweise durch ein Downscaling vom erweiterten Dynamikumfang auf den Standardumfang. Mehrere Filme und Serien, die früher in 4K/HDR10 und/oder Dolby Vision HDR verfügbar waren, wurden getestet – Ergebnis: fast überall das gleiche.

Damit wird aus „Disney+ Premium hat weniger Features“ ein viel schlimmeres Thema: Disney+ Premium liefert offenbar nicht einmal mehr zuverlässig eine saubere SDR-Ausgabe, wenn HDR fehlt bzw. beim Mapping etwas schiefgeht. Und genau das killt jedes Vertrauen in Disney+ Premium als „Premium“-Tarif.

Tests auf mehreren TVs – Vergleich mit anderen Diensten

Getestet wurde laut Bericht mit einem Samsung Mini-LED-TV (2025), einem LG OLED (2024) und einem Sony LCD (2022). Bei anderen Streamingdiensten wie Amazon Prime Video, Netflix oder Apple TV sei die Bildqualität dagegen normal gewesen. Das ist für die Einordnung wichtig: Wenn Disney+ Premium schwächelt, andere Dienste auf denselben Geräten aber nicht, wirkt das Problem nicht wie „dein TV kann’s nicht“, sondern wie ein Disney+-Thema.

HDR10 fehlt sogar in der Hilfe: Bug oder Absicht?

Ja: Es könnte ein temporäres Problem sein. Gleichzeitig steht im Raum, dass Disney+ in einem Patentstreit mit InterDigital steckt und deshalb überhaupt erst HDR10+, Dolby Vision und 3D entfernt werden mussten. Der Verdacht liegt nahe, dass HDR10 ebenfalls in diese Richtung fällt – was die erneute „Kürzung“ erklären würde.

Besonders brisant: Auf der offiziellen Disney+-Hilfeseite soll „HDR10“ im Dokument „Welche Videoformate sind verfügbar?“ nicht mehr gelistet sein. Wenn Disney+ Premium bei der Hilfe schon kein HDR10 mehr kennt, ist das kein guter Look – und es macht Disney+ Premium endgültig zur Blackbox.

Disney+ Premium-Kommunikation: mies – und Kunden sollen’s ausbaden?

Die Kundenkommunikation wird als „absolut mies“ bezeichnet. Von solchen Einschnitten erfährt man demnach nur über Medien – eine direkte Info an Kunden (Mail/Inbox) sei nicht bekannt. Und genau das ist bei Disney+ Premium der eigentliche Skandal: Nicht nur die Kürzung, sondern die Art, wie Disney+ Premium Kunden behandelt – bezahlen, aber bitte nicht nachfragen.

Auch das Thema außerordentliche Kündigung wird angesprochen: Viele hätten schon beim ersten „Kahlschlag“ eine außerordentliche Kündigung über den Kundenservice durchbekommen, inklusive Rückerstattung offener Zeiträume – sowohl bei Monats- als auch bei Jahresabos. Für die Autoren ist das der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt – und sie ziehen für sich die Reißleine.

Alternative zu Disney+ Premium: 4K Discs sind geil – und wieder logisch

Wenn Disney+ Premium bei Bildqualität und HDR so wackelt, ist die Gegenbewegung ziemlich simpel: UHD Blu-ray. Bei solchen Meldungen gewinnt die 4K Ultra HD Blu-ray wieder deutlich an Attraktivität – und es wird darauf verwiesen, dass das Disc-Format zuletzt sogar Zuwächse erzielt hat (Verweis auf FlatpanelsHD).

Und ja: 4K-Discs sind geil. Nicht aus Nostalgie, sondern weil du eine definierte Fassung bekommst, die nicht über Nacht „optimiert“ wird, weil irgendein Streamingdienst meint, er müsse wieder an der Pipeline sparen. Disney+ Premium zeigt gerade, warum „Abo = Leistung“ kein Naturgesetz ist. Wenn du dein Heimkino ernst nimmst, sind UHD Blu-rays bei Lieblingsfilmen oft die stressfreie Lösung: Disc rein, Referenzbild an – ohne Disney+ Premium-Lotterie.

Und dann ist da noch der Ton – der Punkt, den Streaming-Fans gern kleinreden, bis sie einmal eine gute UHD Blu-ray gehört haben. Auf 4K-Discs bekommst du in der Praxis sehr häufig lossless Tonspuren: Dolby TrueHD (oft inkl. Dolby Atmos als Erweiterung) und DTS-HD Master Audio (teils mit DTS:X) – also Bit für Bit näher am Studio-Master, nicht „klingt schon irgendwie“. Streaming liefert Atmos dagegen typischerweise über Dolby Digital Plus, also verlustbehaftet und mit deutlich weniger Luft nach oben – kann okay sein, ist aber nicht dasselbe wie TrueHD/MA von Disc.

Wenn du dein Setup nicht nur fürs Logo an der Ecke gebaut hast (Deckenlautsprecher, gute Surrounds, Sub-Setup), ist das der Unterschied zwischen „da ist Atmos drauf“ und „das Ding sitzt, hat Druck, hat Details“. Und genau deshalb sind UHD Blu-rays gerade so attraktiv: Du bekommst Bild und Ton als definiertes Paket – ohne dass ein Dienst dir morgen wieder Features streicht und du im Disney+ Premium-Abo fürs gleiche Geld plötzlich weniger bekommst.

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SVS SB-5000 R|Evolution – Zu viel Bass für meinen Hörraum? https://www.hifigeek.de/svs-sb-5000-revolution-im-test/ https://www.hifigeek.de/svs-sb-5000-revolution-im-test/#respond Sun, 22 Feb 2026 19:15:00 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=9967 Es wird wieder Zeit für Bass! Und zwar nicht irgendwelchen, sondern nichts Geringerem als dem SVS SB-5000 R|Evolution Subwoofer.

Disclaimer: Ich habe den SVS SB-5000 R|Evolution kostenlos vom deutschen Vertrieb zur Verfügung gestellt bekommen. Dies beeinflusst jedoch nicht meine Meinung, noch konnte SVS Einfluss auf mein Review nehmen. Wir sind und bleiben unabhängig, denn nur so kann es ehrliche Reviews geben. Wer Marketingfloskeln, blumige Umschreibungen und Weihrauch sucht, sollte sich bei der sogenannten Fachpresse umsehen. 

Wenn SVS neue Subwoofer auf den Markt bringt, sperrt man doch gerne die Augen und Ohren auf. SVS scheint gerade seine Modellserien zu verjüngen. Angefangen bei ihren Flagships, dem 16-Ultra, welcher nun mit einem Zoll mehr zum 17-Ultra R|Evolution geworden ist. Als Nächstes aber nicht direkt die 4000er-Serie, sondern SVS zaubert mit der 5000er‑R|Evolution-Serie eine neue 15-Zoll-Linie aus dem Hut. 
Vererbt wurden natürlich viele technische Finessen, welche wir hier versuchen, euch näherzubringen und einen Eindruck zu vermitteln, wozu dieser Subwoofer im Stande ist und für wen er sich lohnt.

SVS SB-5000 Review auch auf Youtube:

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Unboxing und Inbetriebnahme des SVS SB-5000

Ein Referenz-Subwoofer ist halt nicht gerade klein. Vor allem nicht, wenn er einen 15-Zoll-Treiber verbaut hat. Geliefert wird natürlich mit Spedition, da der SVS SB-5000 verpackt satte 55 kg auf die Waage bringt. Handling alleine ist natürlich schwierig, aber möglich. Zumindest habe ich nicht nach Hilfe rufen müssen, um den Subwoofer aus seinem massiven Karton zu pellen.

Eigentlich wollte ich fix Fotos davon machen, da es sich aber um ein Vorführmodell handelt, war er nicht mehr so schick verpackt wie werksneu, also habe ich mir das geschenkt.

In seiner geschlossenen Variante ist der Subwoofer durch sein kompaktes Gehäuse wirklich händelbar. Schwer, ja, aber ich habe ihn vermieden, weit zu tragen. Letztlich musste ich ihn nur der Länge nach zwischen dem Quadraspire SVT Performance Rack und den Arendal 1723 Towern bugsieren.

Lieferumfang

Ja, was ist denn alles beim SVS SB-5000 dabei? Naja, wer jetzt hier fancy Zubehör erwartet, wird nicht fündig! Haha, aber mal ehrlich. Dabei ist ein Netzkabel. Und hier muss man sagen, es ist dicker als die Standardkabel, die sonst bei Elektroprodukten beiliegen.

Ersteinrichtung des SVS SB-5000 R|Evolution

Also jetzt könnte ich hier einen Roman zum richtigen Platzieren eines Subwoofers schreiben. Der Kurzabriss ist: ausprobieren. Normal sollte man gucken, dass man den SVS SB-5000 zwischen seine Frontspeaker bekommt. Entweder rechts oder links neben einen Lautsprecher. Natürlich sollte man locker mal 30 cm Abstand zur Wand halten. Dennoch kann man ihn auch direkt in eine Raumecke für noch mehr Wucht stellen. Hier wäre es anzuraten, dann den Subwoofer mit dem DSP ordentlich einzurichten.

Problem hier aktuell: Es gibt kein automatisches Einmesssystem seitens SVS. Also wäre hier Handarbeit angesagt. Denn natürlich verfügt der SVS SB-5000 über einen höchst leistungsfähigen parametrischen Equalizer. Alternativ kann man ihn aber auch über andere Hardware einrichten. Im Heimkino der Receiver, ich habe den SVS SB-5000 über den Eversolo eingemessen. Also in der Vorstufe einen High-Pass-Filter für die Arendal 1723 Tower bei 80 Hz eingestellt und im Subwoofer einen Low-Pass-Filter ebenfalls bei 80 Hz und dann stumpf einen FIR-Filter angelegt mit Hilfe des Eversolos und MiniDSP UMIK‑1.

Den Gain habe ich auch direkt noch ein wenig runtergedreht, so auf ‑17 dB. Das Ganze geht natürlich bequem per App.

Verarbeitung & Alltag: Schwergewicht mit Wohnzimmer-Manieren

Auf Fotos wirkt der SB-5000 „nur“ wie ein weiterer schwarzer Würfel, im echten Leben merkt man aber sofort, dass hier ernst gemacht wurde: Das MDF-Gehäuse mit interner Verstrebung ist massiv, die Iso-Füße entkoppeln zuverlässig und die Front wirkt mit montiertem Gitter angenehm unaufdringlich. Die Oberflächenqualität liegt klar auf Premium-Niveau; Kanten, Übergänge und Anschlüsse machen einen sehr sauber verarbeiteten Eindruck.

Im Alltag spielt er erfreulich unauffällig, solange er nichts zu tun hat: kein Lüfter, kein nerviges Brummen vom Netzteil, das Auto-On springt zuverlässig an und der Verstärker wird auch bei längeren Filmsessions zwar warm, aber nie kritisch heiß. Das OLED-Display bzw. die Rückseite verschwindet nach einmaligem Setup ohnehin im Dunkeln – danach steuert man alles bequem per App und hat im Wohnzimmer nur noch eins: einen großen, aber sehr souveränen Bassblock.

SVS App

Der SVS SB-5000 verfügt natürlich wie alle neueren Subwoofer aus dem Hause SVS über eine doch recht umfangreiche App.

Note: Leider war ich bis zum Release dieses Reviews nicht in der Lage, die automatische Einmessung zu testen, welche wohl schon seit Längerem versprochen wurde, aber laut Aussagen von Entwicklern bei SVS richtig gut werden soll und deshalb noch ein wenig Zeit benötigt.

Die SVS App ist für Apple iOS im App Store und Google Android im Play Store verfügbar.

Mit knapp 30 MB ist sie kein Ballast und der Funktionsumfang ist klasse.
Nach der Installation kann man den Subwoofer per Bluetooth hinzufügen und danach stehen einem alle Funktionen zur Verfügung.

Diese wären: Lautstärkeregelung, Low‑Pass‑Filter (Crossover‑Frequenz), Phase, Polarität, parametrischer EQ, Room‑Gain‑Kompensation, benutzerdefinierte Presets und System‑Einstellungen.

Low-Pass-Filter (Crossover-Frequenz)

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Der Low-Pass-Filter legt die obere Grenzfrequenz fest, typisch zwischen 40 und 200 Hz, ab der der Subwoofer höhere Frequenzen abschneidet. Dadurch blenden Hauptlautsprecher und Sub nahtlos ineinander über, ohne störende Bassüberlappungen oder eine lokalisierbare „Sub-Ortung“. Stelle ihn idealerweise auf 80 Hz für die meisten Heimkinos ein oder passe ihn an die Fähigkeiten deiner Lautsprecher an, um ein homogenes Klangbild zu erzielen.

Phase

Die Phasenregelung verschiebt das Subwoofer-Signal zeitlich (0° bis 180° oder nur 0°/180°), damit Schallwellen von Sub und Lautsprechern konstruktiv interferieren. So vermeidest du Auslöschungen im Bassbereich durch unterschiedliche Laufzeiten. Teste sie am besten mit einem Testton genau an der Crossover-Frequenz, indem du zwischen den Positionen wechselst, bis der Bass am kräftigsten klingt. Übernimmt eigentlich auch der Receiver und ist wahrscheinlich in voll analogen Setups interessant.

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Polarität

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Die Polarität kehrt einfach die Signalrichtung des Subwoofers um (normal oder invertiert). Sie dient als grobe Korrektur für Phasenprobleme, wenn Wellen kollidieren und der Bass schwach ausfällt. Probiere sie mit einem 40-Hz-Testton aus, passe den Pegel an und wähle die Einstellung mit dem vollen Klang – besonders hilfreich bei ungewöhnlichen Aufstellungen.

Parametrischer EQ

Mit dem parametrischen EQ kannst du bis zu sechs Bänder individuell anpassen: Frequenz, Gain und Q‑Faktor korrigieren raumbedingte Peaks oder Dips im Frequenzgang. Verwende ein kalibriertes Mikrofon mit der Messsoftware REW, um Unregelmäßigkeiten zu glätten und einen flachen, neutralen Bass zu erreichen – essenziell für akustisch anspruchsvolle Räume. Übertrage nach der Messung und Anpassung in REW die Werte in die SVS App.

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Room-Gain-Kompensation

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Die Room-Gain-Kompensation gleicht den natürlichen Raumeffekt aus, der Tiefbass unter 40 Hz durch Reflexionen an Wänden und Decke verstärkt. Wähle Modi wie „10 dB Slope“ für typische Wohnzimmer, um Moden zu vermeiden und einen linearen, kontrollierten Bass zu erzeugen, der nicht „brummt“.

Benutzerdefinierte Presets

Benutzerdefinierte Presets speichern komplette Einstellungssets – bis zu vier Profile für Szenarien wie Film, Musik oder Custom und Default. Wechsle per App-Tap schnell zwischen ihnen, ohne jedes Mal neu justieren zu müssen, und behalte so die perfekte Abstimmung für jeden Einsatzzweck bei.

Techspecs des SVS SB-5000

Der SVS SB-5000 stellt ein technisches Meisterwerk im High-End-Bereich dar – ein geschlossener Subwoofer mit enormer Präzision und Leistungsfähigkeit, der für audiophile Heimkinos und HiFi-Systeme konzipiert ist. Sein 46,3 kg schweres MDF-Gehäuse (465 x 453 x 495 mm) mit internen Verstrebungen und Iso-Elastomer-Füßen sorgt für perfekte Bodenentkopplung, während der Kern aus einem 15-Zoll-High-Excursion-Treiber besteht, der mit 2.000 Watt RMS (über 5.000 Watt Peak) von einem Dual-Monoblock-Class-D-Verstärker angetrieben wird. Der Frequenzgang reicht linear von 17–280 Hz (±3 dB), ideal für druckvollen Subbass ohne Verzerrungen.​

Technische Highlights

  • Treiber: 15-Zoll-glasfaserverstärktes Composite (21 kg Woofer, davon allein 17,4 kg vier toroidale Ferrit-Magnete), duale 3‑Zoll-Edge-Wound-Stimmspulen, Catenary-SBR-Surround, Nomex-Spinnen für Auslenkungen < 17 Hz.
  • Verstärker: Dual-Monoblock-Class‑D mit 2.000 W RMS (> 5.000 W Peak), 8 × 60-Ampère-200-Volt-MOSFETs, 295-MHz-Analog-Devices-DSP (120 dB SNR, 56-Bit-Filterung).
  • Elektronik: Fortschrittliche DACs, Switch-Mode-Netzteil mit PFC (100–240 V), Multi-Point-Schutz (Temperatur/Strom/Spannung).

Setups

Ich habe den SVS SB-5000 in verschiedenen Setups betrieben, um seine vielfältige Verwendung zu testen.

Amphion Argon3S × SVS SB-5000

Beginnend mit den Amphion Argon3S, welche ja für sich betrachtet auch ganz gut ohne Subwoofer spielen, trotz dass sie „nur“ Regallautsprecher sind. Naja, große Regallautsprecher…

Hierfür habe ich einen Crossover bei 80 Hz gewählt, so wie man das üblicherweise bei Heimkino-Installationen macht. Ich denke, 60 Hz wären auch noch okay, aber mir ging es in erster Linie darum, die breite Nutzung zu testen, und ich denke, 80 Hz sind da schon der Sweetspot bei den meisten von euch da draußen.

Ich muss nicht sagen, dass die Amphion Argon3S enorm davon profitierten? Wenn man bei den Lautsprechern aufgrund der Größe eh schon Bauklötze staunt, vergeht einem Hören und Sehen, wenn sich der SVS SB-5000 einreiht. Also trotz seines 15-Zoll-Tellers lässt sich hier nicht sagen, dass er nicht flink und agil ist. Im Gegenteil: Der SVS SB-5000 zaubert einen wirklich strammen und definierten Bass-Teppich.

Man merkt spürbar, dass die Power der Amphion Argon3S zunimmt, wenn sie sich nicht mit dem leistungshungrigen Bass herumschlagen müssen. Der SVS SB-5000 spielt alle getesteten Pegel mit Leichtigkeit. Ich habe mich bis 90 dB vorgewagt, muss aber ehrlicherweise sagen, dass es einfach zu viel ist hier in meinem Hörraum. Für mich ist und bleiben 75 dB auf Gesangsniveau völlig ausreichend.

Natürlich musste ich den SVS SB-5000 ein wenig drosseln, damit der Klang der Amphion Argon3S und des Subwoofers ein Level haben und ausgewogen ist. Ich hatte so auch nie das Gefühl, dass es „zu viel des Guten“ ist. Ich denke ganz klar, dass der SVS SB-5000 für meinen akustisch bearbeiteten Raum vielleicht eine Nuance zu viel ist, aber genau das lässt ihn hier mit Leichtigkeit auch höhere Pegel und Bass-Infernos spielen, die den Raum und die Couch erzittern lassen.

Arendal 1723 Tower × SVS SB-5000

Ja, ich weiß, auch Arendal hat tolle Subwoofer und diese sollen Marken wie SVS in nichts nachstehen. Zumindest kann ich von meinem Arendal 1961 1V behaupten, dass er hart zupacken kann. Aber darum soll es gar nicht gehen. Auch nicht, dass man die Arendals locker Full-Band befeuern kann. Ja, sie spielen locker bis in die untersten Frequenzen, aber ich bin halt auch ein Fan von Subwoofern im Setup, da ich finde, dass dadurch die Lautsprecher luftiger spielen.

Crossover wieder bei 80 Hz und den SVS SB-5000 ein wenig anders eingepegelt, ging es ans Hören. Und ja, Mann! Wer mir erzählt, Full-Band ist das Wahre, hat noch keine aktuellen Metal-Produktionen mit Subwoofer-Gewalt gehört. Das bringt mega Freude und schindet Eindruck beim Besuch, der immer kritisch um die Ecke geschlichen kommt und beäugt, was hier schon wieder für abgefahrener Kram steht.

Die Arendal 1723 Tower verführen noch mehr als die Amphion Argon3S dazu, die Kiste laut zu machen, und so haben wir hier auch 100-dB-Phasen aus Spaß gehabt. Muss ich erwähnen, dass der SVS SB-5000 auch hier nur gegrinst hat und unseren Raum in Angst und Schrecken versetzt? Zum Glück hatte ich schon mal eine Vibrations-Runde durch meinen Raum gemacht und Vibrationen bei verschiedenen Frequenzen abgestellt. Dennoch habe ich gemerkt, dass wir hier wieder auf einer neuen Ebene angekommen sind und ich so wieder lästige Vibrationsquellen im Raum suchen müsste.

Der SVS SB-5000 fügt sich auch mit den Arendal 1723 Towern wunderbar in ein homogenes Klangbild zusammen.

Heimkino × SVS SB-5000

Während ich vorher von Musik gesprochen habe, wechsle ich natürlich noch in den Heimkino-Modus. Hier natürlich wieder am AVR eingemessen durfte der SVS SB-5000 seine Stärken ebenfalls bei Filmen zeigen. Sei es klassisch schön von der Disc oder eben im Stream.

Ich sprach ja schon vorher davon, dass der SVS SB-5000 vielleicht ein kleines bisschen überdimensioniert für meinen Hörraum ist. Ich glaube aber fest daran, dass das etwas Gutes ist, denn so kann der Subwoofer ordentlich den Raum anregen, obwohl er geschlossen gebaut ist. Ich empfinde nicht, dass er „untenrum“ zu wenig Substanz hier im Raum entwickelt und ich eine ported Version benötigen würde.

Eventuell spielt ein SVS PB-5000 (ported) noch ein klein wenig tiefer und hat noch mehr Druck, ich denke aber, das könnte dann wirklich ein wenig übers Ziel hinaus sein.​
So kann ich sagen, dass der SVS SB-5000 natürlich ebenfalls im Heimkino abliefert. Ich habe mal wieder etliche Filme durch den Player durchgezogen. Immer hat mir der Subwoofer ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Denn ja: Auch der geschlossene SVS SB-5000 entwickelt ordentlich Druck und geht ins Sofa, um noch mal klarzumachen, dass er auch wirklich da ist.

Ready Player One

Die Seite heißt nicht ohne Grund HiFiGeek, denn ich denke, ich erfülle alles, was einen Nerd/Geek ausmacht. Demnach ist Ready Player One natürlich genau mein Metier. Ich finde den Film sehr geil, auch wenn ich weiß, dass das Buch noch eine Ecke besser ist.

Die Umsetzung des Films hat uns aber einige referenzträchtige Szenen im Heimkino beschert und so landet die Scheibe regelmäßig im Player, um die Grenzen der Testprobanden auszuloten.

Natürlich geht es unter anderem um das Autorennen zu Beginn: Sportmotoren, ein T‑Rex und viele Effekte, Unfälle und Räumlichkeit. Alles, was es braucht, um den Subwoofer seine Muskeln spielen zu lassen.

Und natürlich: Ich habe es nicht anders gehofft, mich aber innerlich wie ein Kind gefreut – er liefert ab. Mit ein wenig Bass-Anhebung im AV-Receiver (ja, die Dinger sind immer ein wenig konservativ) kommt der doch recht „kleine“ Subwoofer ordentlich in Wallung und schiebt eine Basswelle nach der anderen in den Hörraum.

Und das Beste ist: Er tut dies mit Leichtigkeit.

Dune

Ich steh ja auf die Bücher von Frank Herbert und was Denis Villeneuve da mit Dune abgeliefert hat, ist einfach unbeschreiblich gut. Mich hatte nie die alte Verfilmung gecatcht, aber die neue umso mehr. Wer Dune z. B. im IMAX gesehen hat, weiß, was der Film für ein audio-visuelles Erlebnis ist. Und ebenfalls, wie das Kino zum Beben gebracht wird.

Genau das habe ich gesucht. Mein offener Arendal 1961 Subwoofer 1V bekommt das sehr gut hin, die Energie in die Sitzmöbel zu drücken. Beim SVS SB-5000 sprechen wir aber von einem geschlossenen Subwoofer und wer dieses Gefühl und Erlebnis nicht missen möchte, dem kann ich attestieren: Das klappt in meinem Hörraum ebenfalls mit dem SVS SB-5000.

Vorteil ist beim überdimensionierten Subwoofer definitiv, dass er in seiner geschlossenen Bauform doch recht kompakt ist, aber mit dem Extra an Leistung dieselbe benötigte Energie in den Raum bringt, wie es ein offener machen würde. Vielleicht büßt ihr ein wenig an Tiefgang ein (2–3 Hz), aber selbst dies relativiert sich je nach Raum und Leistung des Subwoofers.

Upgrades

Ich lese überall, dass die SVS SoundPath Füße noch einmal einen Unterschied machen, durch die bessere Entkoppelung vom Boden. Ich hatte jetzt bei meinem Testexemplar keine SoundPath-Isolationsfüße, konnte aber auch nicht behaupten, dass ich sie vermisst habe. Dennoch könnte es ein guter Ansatz sein, im Handel vielleicht die Füße zum Kauf des Subwoofers zu erhandeln. Interesse, das A/B zu vergleichen, hätte ich, aber war mir jetzt leider nicht möglich.

Weiterhin kann man sich noch den SoundPath Wireless Audio Adapter holen, wenn man kein Subwoofer-Kabel legen will, kann oder ihn einfach an einer für Kabel ungünstigen Stelle platzieren möchte. Strom bekommt das Modul über den USB-Port am SVS SB-5000, sodass nur der Subwoofer selber ein Stromkabel benötigt. Vielleicht hilft das dem einen oder anderen mit seiner Raumgestaltung.

Für wen der SVS SB-5000 wirklich Sinn ergibt

Mit seinem 15-Zoll-Treiber und 2.000 Watt RMS ist der SVS SB-5000 alles andere als ein Spielzeug, aber er ist auch kein reines „Dedicated-Cinema-Monster“ wie manch portete Konkurrenz. In mittleren Räumen bis grob 20–30 m² geschlossener Fläche fühlt er sich extrem wohl, weil er genug Reserven hat, um auch bei gehobenen Pegeln gelassen zu bleiben, ohne den Raum akustisch zu erschlagen.​

In sehr großen oder offenen Wohn-/Ess-Bereichen kann er immer noch kräftig zupacken, aber hier würde ich je nach Hörabstand und Pegelwunsch eher über ein Dual-Setup oder die portierte PB-5000-Variante nachdenken. Für klassische Musik-/Film-Mischbetriebe, wo sowohl Präzision als auch Spaß wichtig sind, ist der SB-5000 die logischere Wahl: Er klingt kontrolliert und schnell genug für anspruchsvolle Musik, liefert im Heimkino aber trotzdem den „Sofa-muss-leben“-Moment, ohne künstlich aufgebläht zu wirken.

Einordnung: Wo steht der SB-5000 im Markt?

Innerhalb der eigenen Familie positioniert sich der SVS SB-5000 klar als kompakter Performance-Block: Er bietet fast den gleichen Tiefgang wie der größere SVS PB-5000, verpackt das Ganze aber in ein geschlossenes, wohnraumfreundlicheres Gehäuse und fokussiert sich stärker auf Präzision und Kontrolle. Wer maximalen Tiefbass-Pegel für riesige Heimkinos sucht, landet beim SVS PB-5000 – wer Musik und Film auf hohem Niveau kombinieren will, ist beim SVS SB-5000 besser aufgehoben.​

Gegenüber anderen 15-Zoll-Subwoofern in dieser Leistungsklasse punktet der SB-5000 vor allem mit seinem sehr leistungsfähigen DSP, der App-Steuerung und der insgesamt durchdachten Nutzerführung. Viele Konkurrenzmodelle liefern zwar ähnlich viel Hubraum, bieten aber weniger komfortable Feinanpassungen oder nur rudimentäre EQ-Funktionen. Gerade wenn man den Subwoofer sauber in ein Stereo-Setup oder ein anspruchsvolles Wohnzimmerkino integrieren möchte, wird diese Flexibilität schnell zum echten Argument.

Auto-EQ & Zukunftsfähigkeit

Spannend an der 5000 R|Evolution-Serie ist, dass SVS hinter den Kulissen bereits an einem automatischen Einmesssystem arbeitet, das direkt in die App integriert werden soll. Damit würden Nutzer, die kein REW oder MiniDSP verwenden wollen, trotzdem von einer halbwegs geführten Einmessung profitieren und den Sub schneller an ihren Raum anpassen können. 

Zum Zeitpunkt dieses Reviews war das Feature zwar noch nicht verfügbar, der leistungsfähige DSP und die vorhandene App-Infrastruktur machen aber deutlich, dass der SB-5000 hier noch Luft nach oben hat. Wer jetzt kauft, bekommt also nicht nur einen sehr starken Subwoofer im Ist-Zustand, sondern auch eine Plattform, die per Firmware-Update noch zulegen kann.

Preis/Leistung

Das ist das Einzige, was mir wirklich die Tränen in die Augen treibt. Ich habe noch nicht herausfinden können, warum das so ist, aber die SVS Subwoofer sind in Deutschland/Europa eine ganze Ecke teurer als in den Staaten.

Für den SVS SB-5000 bedeutet das, dass er mit einer UVP von 1.999 $ gelistet ist und am Black Friday sogar für 1.699 $ über die Ladentheke gewandert ist. Dies sind realistisch knapp 1.500 €, was diesen Subwoofer zu einem absoluten No-Brainer machen würde.

Bedenken wir, was wir bekommen: 15-Zoll-Treiber, welcher mit 2.000 Watt RMS befeuert wird und sagenumwobene 5.000+ Watt Peak schafft. Eine durchdachte Software zur Steuerung und Einstellung mit hoffentlich baldigem automatischem Einmesssystem.​

In der Realität ist der Subwoofer aber mit 2.799 € bei uns gelistet. Ich will hier nicht mutmaßen, warum das so ist, ob SVS dem deutschen Vertrieb einfach keinen Spielraum gibt, Händlermargen großzügiger reserviert werden oder whatever.​

Hier tun sich dann doch einige Alternativen auf und trotz der wirklich geilen Leistung des SVS SB-5000 drängt es einen, nach rechts und links zu gucken. Denn andere Mütter haben bekanntlich auch schöne Töchter.

Einordnung auf dem hiesigen Markt

Natürlich wird immer geguckt, dass Preisunterschiede auf den verschiedenen Märkten nicht so super sichtbar sind. Und ich bin mir ganz darüber im Klaren, dass diese Kritik ein wenig weh tut. Aber gerade weil es Alternativen gibt, möchte ich hier ein wenig darauf aufmerksam machen.

Arendal 1723 Subwoofer 2S

Arendal ist in Europa eine sichtbare und hoch qualitative Alternative zu SVS. Die Norweger haben einige Subwoofer im Portfolio. Pauschal würde ich sagen, kann man schon gut den 1723 Subwoofer 2S hier als Vergleich nehmen. Mit 2.500 € wäre er wahrscheinlich ähnlich teuer, mit Händlerrabatt.​

Hier spielt auf dem Papier David gegen Goliath: 2.000 W vs. 1.200 W / Peak > 5.000 W vs. 2.800 W.

Aber so einfach wird das Ganze nicht, denn der Arendal kommt mit 2 × 13,8″-Long-Throw-Force-Cancel-Treibern und liefert so eine satte Membranfläche von knapp 18″. Die gegenläufigen Treiber bewirken aber im Gegensatz zum Einzeltreiber-Ansatz, dass das Gehäuse um ein Vielfaches ruhiger ist und somit rock-solid steht.​

Proficient FTEQ-12

Als Geheimtipp hätte ich da noch den Proficient FTEQ-12. Er spielt sicherlich in einer höheren Klasse als der SVS SB-5000, aber durch Angebote zwischenzeitlich (Black Friday) ist er dann für 1.749 € verfügbar und dann ein echtes Brett. Wir hatten den Proficient FTEQ-12 schon hier im Test.

Ähnlich wie der Arendal Subwoofer 2S haben wir hier wieder ein Force-Cancel-System und leistungsmäßig wäre er mit 2 × 1.000 W sehr ebenbürtig. Schiebt aber doch noch ein wenig mehr durch das Mehr an bewegter Luft.

Er bietet ein ähnliches Feature-Paket wie der SVS SB-5000 mit DSP, App und Auto-EQ, ist aber generell dann schon ein satter Reference-Subwoofer. Also wenn euch die Kiste wieder für 1.749 € über den Weg läuft: nicht lange überlegen.​

Monitor Audio Anthra W12

12″ sealed Subwoofer Anthra W12 von Monitor Audio, spielt preislich beim SVS SB-5000, ist aber dann die optisch ansprechendere, wohnraumfreundlichere Alternative. Mit rund 900–1.000 W Class D, leistungsfähigem DSP mit umfangreichem PEQ und App/Einbindung. Wahrscheinlich ein wenig „audiophiler“, hält er aber nicht ganz so viel Leistung bereit.​

Martin Logan Dynamo X‑Serie (z. B. 1100X)

Wer sich wenig mit dem klangtechnischen und Einrichten beschäftigen will, dem sei vielleicht noch Martin Logan Dynamo 1100X ans Herz gelegt. Denn dieser kommt mit Anthem Room Correction (ARC) um die Ecke und bietet somit meisterliche Einmessung im Trade-off zu ein wenig weniger Rohleistung. Für die perfekte Integration ins eigene Setup kann man aber schon auf ein wenig Druck verzichten, wenn es eben „einfach“ geil klingt.​

Fazit

Ist man sehr Price/Value-fokussiert und interessiert – was ich leider irgendwie immer bin – und das Maximum aus jedem Euro herausholen möchte, wird man keine super einfache Wahl haben. Mit den US-Preisen wäre ich hier sofort bei einem absoluten Kauftipp, denn der SVS SB-5000 ist ein hammermäßiger Subwoofer!

Das Feature-Set mit der kombinierten Leistung und Kompaktheit ist einfach genial. Die Software arbeitet zuverlässig und der Subwoofer spielt einfach alles souverän, was man ihm vorwirft. Ich behaupte, so bis 35 m² sollte man keine Probleme haben, ihn als Ported-Ersatz einzusetzen. Darüber hinaus oder bei komplexen Raumaufteilungen muss man das einfach ausprobieren. Ich denke aber, da der Subwoofer ja mehr oder minder über den Fachhandel bezogen werden kann, kann man auch eine kleine Testung in den eigenen vier Wänden organisieren.​

Generell kann man aber sagen: Stimmen die Einstellungsmöglichkeiten und Dimensionierung, kann man den Subwoofer in jeden Raum integrieren. Eine automatische Einmessung würde hier die Einstiegshürde natürlich noch einmal deutlich niedriger setzen. Hier natürlich noch mit einem Augenzwinkern in Richtung SVS, die uns bisher diese Funktion noch schuldig geblieben sind. Aber wenn sie dann kommt, ist der SVS SB-5000 ein Traum von einem Subwoofer.

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Arendal 1723 Tower THX — Giantkiller mit Bodenhaftung https://www.hifigeek.de/arendal-1723-tower-thx-giantkiller/ https://www.hifigeek.de/arendal-1723-tower-thx-giantkiller/#respond Sun, 15 Feb 2026 15:00:00 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=9981 Ich hatte sie schon lange auf dem Schirm. Nun endlich stehen die Arendal 1723 Tower hier zum Test. Was diese feinen Boliden leisten, wie sie verarbeitet sind und warum sie das Schnäppchen sind, das sie versprechen, gibt’s jetzt hier – ungeschönt.

Disclaimer: Die Arendal 1723 Tower THX wurden mir von Arendal für den Test kostenlos zur Verfügung gestellt. Es gibt jedoch keine Einflussnahme auf meine ungeschönte Meinung und Ergebnisse. Arendal hatte keinen Einfluss auf den Testaufbau und steht in sonstiger Hinsicht in keiner Beziehung zu diesem Review.

Arendal 1723 Tower Review auch auf Youtube:

Gefällt euch mein Content? Dann klickt auf „Abonnieren“ und unterstützt meinen Kanal – so kann ich auch in Zukunft spannende HiFi‑Komponenten für euch testen.

Arendal Sound

Oh, Arendal. Einigen wird diese norwegische Lautsprecher-Schmiede bereits bekannt sein, für andere wird sie gänzlich neu und spannend sein. Aber machen wir doch erst einmal einen Ausflug in den rauen Norden.

Am liebsten würde ich jetzt schreiben: Hoch im kalten und rauen Skandinavien, wo harsche Winde und eisige Wellen die Landschaft einst formten, wo Winter noch Winter sind und teils Monate kein Sonnenlicht den Tag erhellt. Wo Mythen von Trollen die Runde machen und die Landschaften noch unberührt sind.

Naja, Arendal liegt genau genommen an der Südküste von Norwegen und ist demnach gar nicht so hoch im Norden, wie man meinen mag. Zwar sind die Winter dort sicherlich noch eine andere Hausnummer als bei uns und die Landschaften wirklich schroffer – bis zu malerischen Fjorden und Fjells ist aber noch ein gutes Stück Fahrt nötig. Ich will das auch gar nicht schmälern, da Norwegen in meinen Augen bisher das schönste Land ist, das ich bereisen durfte.

Arendal Sound ist nach der Küstenstadt Arendal benannt und zählt zu den jüngeren HiFi-Marken da draußen. 2015 gegründet, haben sie eine steile Entwicklung hinter sich und können mittlerweile drei ausgewachsene Lautsprecher-Serien vorweisen. Ich glaube behaupten zu können, dass keine im unteren Einsteiger-Segment angesiedelt ist – Arendal Sound macht keine Gefangenen.

Arendal Sound hat sich als Direktvermarkter wie z. B. Teufel, XTZ oder auch Nubert etabliert. Die Vorteile liegen auf der Hand: Direktvermarkter können mit dem Aussparen des länderspezifischen Vertriebs und des Handels ein lukratives Preis-Leistungs-Verhältnis liefern. Leider werden Direktvermarkter ein ums andere Mal gerade auf HiFi-Messen ein wenig belächelt und von Händlern oft mit Argwohn beäugt.

Dies ist aber in meinen Augen eher ein gutes Zeichen! Zwar weiß ich, dass gerade die Boomer-Generation große Stücke auf selbsternanntes „Fachpersonal“ legt und sich liebend gerne von ihnen beraten und weisen lässt. Dennoch bin ich guter Dinge, dass meine Leser ein wenig kritischer sind und sich so auch ganz gut ihre eigene Meinung bilden können.

Arendal Sound produziert wie viele Premium-Marken in Fernost – genauer gesagt in China. Ihr Slogan fasst es treffend zusammen: Conceived in Norway. Born in China. Raised by you. Was negativ klingen mag, ist es keineswegs. Gerade bei hochwertiger Massenfertigung bleiben die Preise kundenfreundlich. Auch wenn die Inflation Arendal nicht verschont: Bei der Markteinführung Ende 2017 kosteten die Arendal 1723 Tower noch 2.700 € – heute ein echtes Schnäppchen!

Arendal Sound Serien

Wer Arendal Sound noch nicht kennt, für den habe ich jetzt mal kurz eine kleine Übersicht, was man so von dem Direktversender erwarten kann. Arendal Sound gliedert sich in drei Serien: 1961, 1723, 1528. Die Serien sind nach bedeutenden historischen Daten der norwegischen Hafenstadt Arendal benannt.

Die 1961er Serie markiert den Einstieg in die Arendal-Welt. In dieser Serie gibt es alle erdenklichen Lautsprecher-Typen und bei den Standlautsprechern liegen wir bei 1.900 € Paarpreis.

Die 1723er Serie markierte bis Ende 2024 Arendals High-End-Referenz- und Flaggschiff-Serie. Diese unterteilt sich noch einmal in die „normale“ 8‑Zoll-Treiber-Serie und eine etwas kleinere 6,5‑Zoll-Treiber-Serie. Wie bei den 1961ern auch, gibt es hier die volle Bandbreite an verfügbaren Lautsprecher-Typen, und bei den Standlautsprechern liegen wir bei 3.800 € respektive 3.100 € Paarpreis.

Die 1528er Serie markiert seit Ende 2024 Arendals Ultra-High-End-Referenz- und Flaggschiff-Serie. Diese ist als Spitze des Eisbergs zu verstehen und ebenfalls für wirklich große Hörräume gedacht. Wie bei den anderen beiden Serien gibt es eine breite Bandbreite an Lautsprechern. Speziell zu erwähnen ist in meinen Augen z. B. der unglaubliche Center-Lautsprecher: Mit 1,35 m Breite, 29 cm Höhe und einem Gewicht von satten 82 kg versteht Arendal keinen Spaß. Bei den Standlautsprechern liegen wir hier bei einem Paarpreis von 9.900 €.

Arendal 1723 Tower THX — Imposanz

Die Arendal 1723 Tower THX sind ausgewachsene Lautsprecher, die eventuell schon einen Hörraum größen- und leistungstechnisch sprengen können. Die THX Ultra Zertifizierung ist hier nicht nur als Heimkino-Prädikat zu sehen, sondern spiegelt in erster Linie wider, dass die Lautsprecher für extreme Pegel ohne Verzerrung gemacht wurden. 112 dB unverzerrt, im Peak 124 dB bei Musiksignalen, sind schon mal eine Ansage.

Wer solche irren Lautstärken fahren möchte, muss aber auch das nötige Kleingeld haben, um eine Endstufe mit 500+ Watt/Kanal an die Arendal 1723 Tower zu hängen.

Die Arendal 1723 Tower sind aber auch keine Spargel-Tarzane. Mit 119 cm Höhe und 27,5 cm Breite sowie einem Gewicht von 50,6 kg pro Stück bekommt man hier richtig viel Material für sein Geld. Bei einer Tiefe von knapp 40 cm muss der Hörraum aber auch das gewisse Etwas an Raumtiefe bieten – mit Abstand zur Wand sind schnell 60–70 cm belegt.

Unboxing und Lieferumfang

Die Arendal 1723 Tower THX kommen natürlich auf einer Europalette per Spedition. Hier sollte man sich eine zweite Person zur Hilfe holen, denn das Handling der Kartons und des Gewichts ist nix für schwache Nerven. Ich habe sie alleine bewegt und aufgestellt und kann sagen: absolute Grenze des Machbaren. Wer hier einmal unachtsam ist, wird dies später bitter bereuen.

Nachdem ich den ersten massiven Karton in meinen Hörraum verfrachtet hatte, ging es ans Unboxing. Die Lautsprecher sind fabelhaft verpackt. Sie ruhen in zwei dicken, ineinander geschachtelten Kartons und sind dann mit äußerst stabilen Schaumstoff-Teilen in Position gehalten. Geschützt werden sie weiterhin durch einen Baumwollsack, welcher sich natürlich empfiehlt, erst nach der Montage der Traversen und Aufstellung zu entfernen.

Ich für meinen Teil habe den jeweiligen Lautsprecher auf die Unterkante des Kartons gehoben und hatte so die Möglichkeit, problemlos die Traversen und Spikes zu installieren. Ich habe mich für die Spikes entschieden, es liegen aber auch Gummifüße bei.

Nach der Installation der Traversen und Spikes am Arendal 1723 Tower habe ich den Hebel des Kartons und des unten aufliegenden Lautsprechers genutzt, um diesen vorsichtig auf meinem Teppich auf die Spikes zu stellen. Hier müsst ihr echt vorsichtig sein und einiges an Muskelkraft aufbringen, wenn ihr dies alleine machen wollt. Es befindet sich keine Abdeckung auf den empfindlichen Treibern! (liegt separat im Karton) Besser zu zweit.

Natürlich habe ich dann direkt den Baumwollsack entfernt, weil ich mir die guten Stücke ansehen wollte. Was soll ich sagen? Ich glaube, das war der erste Moment, in dem ich ein wenig Kribbeln verspürt habe und noch mal in mich ging.

Design, Verarbeitung und Aufstellung

Da standen nun diese massiven Arendal 1723 Tower vor mir – imposant in jeder Hinsicht. Arendal verzichtet, anders als schon fast branchenüblich, auf Gehäuse aus MDF und setzt auf HDF. High-Density-Fiberboard ist um ein Vielfaches dichter und stabiler als MDF und sorgt für noch steifere, resonanzärmere Gehäuse.

Die mir zugesandten Arendal 1723 Tower sind matt weiß lackiert. Die Lackierung ist tadellos. Ich habe die Lautsprecher überall nach Imperfections abgesucht, aber konnte beim besten Willen nichts beanstanden. Saubere Gewinde, einheitliche Lackierung, keine Staub- oder Lufteinschlüsse, keine unliebsamen Kanten. Das Anschlussterminal sitzt satt und sauber in der Rückseite des Lautsprechers. Die Eloxierung der massiven Aluplatte, auf der die rhodinierten Anschlussterminals installiert sind, ist ebenfalls mackenfrei.

Ja, ich weiß, das sieht man nicht unbedingt, aber ich versuche das Haar in der Suppe zu finden. Spoiler: hab ich nicht gefunden.

Die Terminals sind massiv und wurden zur Korrosionsbeständigkeit rhodiniert. Ich habe aus Interesse die Gewinde mal bewegt, nur um zu sehen, wie sauber sie gearbeitet wurden. Generell benutze ich die Lautsprecher mit Bananensteckern. Natürlich sind die Lautsprecher bi-amp- / bi-wiring-fähig. Dennoch: Arendal liefert bei den 1723 Towern jeweils zwei massive, vorinstallierte rhodinierte Kupferbrücken mit. Da ich vorhabe, die Lautsprecher primär erst einmal mit den Burson Audio Timekeeper GT4 Max zu testen, kann das auch so bleiben.

Zum Schutz der empfindlichen Treiber – oder vielleicht für den ein oder anderen aus optischen Gründen – liegt jedem Lautsprecher natürlich noch eine Abdeckung bei. Diese ist (natürlich!) massiv und schwer verarbeitet und hält mit starken Neodym-Magneten optisch unsichtbar an den Lautsprecherfronten. Da bewegt sich nix weg, und wenn man mal dagegenkommt, wird das die Lautsprecher zuverlässig schützen.

An der Rückseite der Arendal 1723 Tower gibt es noch drei 2,6‑Zoll‑Ports. Diese sind ab Werk mit Schaumstoff-Plugs verschlossen, da sich die Lautsprecher „sealed“ und „ported“ betreiben lassen.

Wer die Lautsprecher in ihrer Seitenansicht betrachtet, dem fällt auf, dass die Lautsprecher nicht im 90‑Grad‑Winkel zum Boden einfach gerade nach oben verlaufen, sondern wie ein Parallelogramm nach hinten geneigt sind. Dies hat folgende Vorteile:

  • Ästhetik & Stabilität: Dynamisches Erscheinungsbild, niedriger Schwerpunkt mit Outrigger-Füßen.
  • Time-Alignment: Tweeter und Midbass erreichen den Hörplatz zeitgleich (akustische Zentren ausgerichtet), reduzieren Phasenfehler für präziseres Imaging.
  • Optimale Achse: Geneigter Sweet-Spot bei Sitzhöhe (ca. 1 m Ohrhöhe), bessere Hochton-Integration.
  • Weniger Diffraction: Glatte Front minimiert Beugungsspitzen, homogenere Abstrahlung.

Zum Design der Arendal 1723 Tower THX bleibt von meiner Seite her zu sagen, dass ich sie sehr ästhetisch finde. Es sind ausgewachsene, große, massiv dastehende Lautsprecher, die beim Hereinkommen in den Raum das Gefühl vermitteln, dass hier nicht gespaßt wird. Bei kleineren Lautsprechern denkt man immer erst: „Hoppla, hier wird immer erzählt, hier steppt der Bär, aber die Lautsprecher gehen mir gerade bis zur Hüfte …“ oder: „Ach! Das sind also Regallautsprecher, die du hast. Wenn du immer erzählst, dass du viel Musik hörst, habe ich immer an große schwarze Lautsprecher wie auf Konzerten gedacht.“

Wir wissen alle, dass es sich bei den meisten dieser Äußerungen um Unwissenheit handelt, und sobald meist der erste Ton spielt, weiß auch der Besuch, dass es hier wirklich ernsthaft wird. Bei den Arendal 1723 Towern aber kommt einem direkt ein „WOW“ entgegen. Sie sehen nach dem aus, was sie sind. Nicht mehr und nicht weniger.

Für die Boomer- und Holz-Fraktion könnten die Arendal 1723 Tower eine harte Nuss sein. Ich ordne sie klar dem modernen Design zu – kein nobles Möbelstück mit Edelholz, sondern puristisch und funktional. Arendal bietet lediglich Satin Black oder Satin White an, was perfekt in zeitgenössische Wohnräume passt. Ich selbst habe mich auf weiß-matt eingeschossen und finde es zeitlos elegant, doch ich verstehe den Hang zur Wärme und zum Status edler Holzfinishes absolut.

Aufstellung

Arendal bietet einen exzellenten Aufstellungs-Guide, der sich wirklich lohnt. Grob variiert die optimale Position je nach Szenario:

  • Für Musik: Zuerst exakt auf den Hörplatz toe-in, dann leicht öffnen für maximale Bühnenbreite (individuell nach Vorliebe).
  • Für Heimkino: Symmetrische Ausrichtung direkt auf den Hörplatz – dank des Waveguide-Designs minimieren die Arendal 1723 Tower seitliche Reflexionen sogar in unbehandelten Räumen und liefern präzisen Richtcharakter.

Abmessungen

SpezifikationWert
Abmessungen (H/B/T ohne Füße)115 × 27,5 × 40 cm​
Mit Füßen (H/B/T)119,1 × 37 × 40 cm​
Gewicht (inkl. Spikes)50,6 kg​
GehäuseHDF (High Density Fiberboard), versiegelt/ventiliert (3 × 2,6″ Ports)​
FinishSatin Black / Satin White​

Tech-Specs

Die Arendal 1723 Tower THX sind nach dem Prinzip entstanden: nicht kleckern, sondern klotzen! Wenn man allein die brachiale Optik sieht: Das Gehäuse ist an der Front von oben bis unten mit 8‑Zoll‑Mittel- und Tiefton-Treibern gespickt, die speziell für Arendal gefertigt wurden und es ermöglichen, mit „nur“ 119 cm Höhe auszukommen. Der Hochtöner sitzt ebenfalls in einem 6,5‑Zoll‑Waveguide. Somit ergibt sich eine technisch anmutende Front.

Die Arendal 1723 Tower sind nach dem 2,5‑Wege‑Prinzip gebaut. Sie nutzen eine modifizierte D’Appolito-Anordnung. Klassisch handelt es sich normalerweise um eine MTM-Anordnung (zwei Midbass + zentraler Tweeter). Wegen des 2,5‑Wege‑Systems, das Phasenfehler vermeiden soll, wurde das System aber nicht mit einem separaten Mitteltöner ausgestattet, sondern besitzt homogen custom-designte 8‑Zoll‑Membranen, die Bass und Midrange abbilden können. Die drei unteren fokussieren sich auf den Tiefbass, während der obere mit dem Tweeter zusammen Midbass und Höhen übernimmt.

So ergibt sich ein Crossover bei 120 Hz (Bass-Trennung) und 1.500 Hz (Mid/High).

Die nominale Impedanz der Lautsprecher beträgt 4 Ohm und sie sind mit einer Sensitivität von 92 dB / 2,83 V / 1 m relativ effizient und leicht anzutreiben. Das ist überraschend, da man bei so ausgewachsenen Lautsprechern auch durchaus anderes gewohnt ist.

Die Arendal 1723 Tower sind zwar mit einer typischen „In-Room Bass Response“ von 16 Hz und einem linearen Frequenzverlauf von 37 Hz–20 kHz angegeben, man sollte aber davon ausgehen, dass sie in einem akustisch behandelten Raum vielleicht irgendwo bei ~25–30 Hz nutzbaren Bass produzieren.

Daraus ergeben sich zwei Erkenntnisse: Die Arendal 1723 Tower spielen extrem tief und sind so geeignet für Leute, die gerne ohne Subwoofer auskommen wollen. Hier empfiehlt es sich natürlich, an der Endstufe nicht zu sparen. Mit den angegebenen 112 dB schaffen die Lautsprecher das darüber hinaus auch mit hohen Pegeln.

Des Weiteren lassen sich die Arendal 1723 Tower – wie weiter oben schon erwähnt – sealed und ported betreiben. Das ist insofern interessant, als man sie nicht unbedingt offen betreiben muss, wenn man ohnehin vorhat, einen Subwoofer mit in die Kette zu nehmen, und so ein geschlossenes und damit noch responsiveres Hörvergnügen bekommt. Abgesehen davon, dass man sie so auch näher an die Wand stellen kann, ohne negative Effekte befürchten zu müssen.

SpezifikationWert
Design2.5‑Wege​
Treiber28 mm Tweeter (mit Waveguide), 4 × 8″ Woofer​
Frequenzgang (-6 dB, anechoisch)37 Hz–20 kHz​
F3 (anechoisch)45 Hz​
Sensitivität92 dB / 2,83 V / 1 m​
Impedanz4 Ohm nominal​
Crossover-Frequenzen120 Hz / 1500 Hz​
Empfohlene VerstärkerleistungBis 500 W RMS @ 4 Ohm​

Klang und Höreindrücke

Okay! Stehen die Arendal 1723 Tower erst einmal an Ort und Stelle und sind ordentlich verkabelt, steht dem ersten Hören nix mehr im Weg. Nach der Pflicht folgt also die Kür – und natürlich kenne ich einige Reviews zu den Lautsprechern, was meine Erwartungen in astronomische Höhen befördert hat.

Platz genommen, Eversolo DMP-A6 und Burson Timekeeper GT4 Max angeschmissen. Natürlich wird wie immer zuallererst meine Qobuz Metal-Referenz-Playlist zu Rate gezogen. Diese ist für alle frei verfügbar und darf gerne zur besseren Nachvollziehbarkeit benutzt werden. Des Weiteren bin auch ich nicht ganz resistent gegenüber der Musik, die oft von Herstellern und Händlern auf Fachmessen herangezogen wird, und habe mal eine kleine Sammlung an Referenz-Musik angelegt. Dennoch finde ich, ist diese mit Vorsicht zu genießen, weil diese Songs tendenziell immer gut klingen, da hier mehr Bass-Quantität vor wirklicher klanglicher Qualität geht. Interessant sind sie dennoch.

Arendal 1723 Tower × Eversolo DMP-A6 + Burson Timekeeper GT4 Max

Okay! Bass-Port-Plugs raus, dennoch habe ich mir direkt die Mühe gemacht und das neue Einmess-Feature vom Eversolo benutzt. MiniDSP UMIK‑1 (kalibriertes Messmikrofon) ans iPad Air gehängt und den Wizard durchlaufen lassen. FIR-Filter erstellen lassen und Profil auf „linear“ gestellt. Ja, ich weiß, viele lieben eher so ’ne Harman-Curve, aber ich finde linear mit einer leichten Bassanhebung noch ’ne Ecke geiler.

Der Aha-Effekt kam sofort! Ja, die Arendal 1723 Tower sind bewusst ein Hybrid zwischen Musik und Heimkino, aber dass sie so musikalisch mitmachen, hatte ich nicht erwartet. Sie stehen den Amphion Argon3S in der Klarheit und Bühne in nichts nach! Hier findet ihr übrigens den Test zu den Amphion Argon3S. Natürlich haben die Arendal 1723 Tower mehr Body und Tiefe.

Ich musste mich erst ein wenig fangen, weil ich nicht damit gerechnet hatte, dass sie gerade für Musik so ultra gut funktionieren.

Haben wir hier wirklich einen Giantkiller?

Ich bin ebenfalls schuldig, wenn es um Hype-Trains geht, aber ich glaube bzw. weiß, dass es da draußen manchmal das eine Produkt gibt, das ein Unicorn darstellt und selbst Produkte, die ein Vielfaches kosten, in den Schatten stellt.

Natürlich habe ich alles unternommen, um mir irgendwie sicher zu sein: 50 Stunden einlaufen lassen, wie Arendal es empfiehlt, an der Platzierung gefeilt, mit und ohne Einmessung gearbeitet. Ich hatte bereits das Glück, einiges hören zu dürfen, und ich glaube, die Arendal 1723 Tower machen so einiges richtig.

Ich muss meine Euphorie zügeln, um seriös zu bleiben – innerlich bin ich am Durchdrehen. Wer keinen Boutique-Lautsprecher mit überhöhter Neutralität sucht und nicht zwingend 13.000–15.000 € investieren will, findet im Arendal 1723 Tower einen echten Endgegner. Ab dieser Preisklasse werden Frequenzweichen, Gehäuse und Komponenten noch exklusiver – aber die Luft im Portemonnaie merklich dünner.

Genau dies ist für mich die Definition eines Giantkillers. Er spielt in das Zwei- bis Dreifache seines Budgets, und man muss sich gar nicht schlecht fühlen, wenn man die Konkurrenz sieht. Hier haben wir in der Tat einen Lautsprecher, der – wenn man bereit ist, das Geld in die Hand zu nehmen – das Budget bis zum letzten Cent ausreizt. Ich kenne wirklich nicht viele so herausragende Produkte im HiFi-Bereich. Bin aber immer wieder dankbar, dass sich ein Hersteller traut, das Preisgefüge ein wenig aus dem Gleichgewicht zu bringen, um die Preise irgendwie noch am Boden zu halten.

Heimkino vs. HiFi

Jetzt kommen mir einige sicherlich mit der Argumentation, dass es sich doch schließlich um Heimkino-Lautsprecher handelt. Schließlich werden sie recht stark als solche beworben und auf ihnen prangt das THX Ultra Zertifikat.

Also: Kann man die Arendal 1723 Tower THX denn wirklich für Musik empfehlen? Hierauf habe ich ein ganz klares Ja! zu entgegnen. Absolut und uneingeschränkt! Ich weiß es nicht genau, aber wenn man einen guten HiFi-Lautsprecher baut, kommt da meist ein guter Heimkino-Lautsprecher bei raus – vor allem, wenn man die paar Feinheiten beachtet, die er als hervorragender Heimkino-Lautsprecher braucht.

Die Arendal 1723 Tower spielen kräftig wie luftig, tief, aber auch klar. Stimmen wirken natürlich und präzise, genauso wie die Bühne und die dazugehörigen Instrumente. Sie sind sehr aufgeräumt und machen all dies, ohne auch nur im Anflug angestrengt zu wirken.

Ich habe viele Stunden des Hörens in den letzten 4 Wochen investiert, um hier wirklich sicher zu sein. Aber ehe ich hier weiter um den heißen Brei rede: Lasst uns ein wenig über Musik sprechen!

Imminence – God Fearing Man

Imminence holt mich immer mehr ab, gerade God Fearing Man, weil der Track eine gewisse Imposanz mitbringt. Der ruhige, fast fragile Gesang, die Geige des Sängers, die sich langsam aufbaut – und dann dieser Breakdown. Ich habe diesen Moment schon oft als Referenz genannt, aber so kraftvoll wie über die Arendal 1723 Tower habe ich ihn in Stereo noch nicht erlebt.

Die Arendal schaffen es, die komplette Grundstimmung, den Spannungsbogen und die Entladung emotional nachvollziehbar und gleichzeitig kontrolliert zu inszenieren. Nichts klebt an den Lautsprechern, die Bühne löst sich sauber vom Gehäuse, und trotzdem steht der Bass mit Autorität im Raum.

Ich will nicht behaupten, dass der Track maximal komplex wäre, aber genau darin liegt der Charme: Man hört sofort, wie gut eine Box Dynamik, Timing und emotionale Dichte kann. Und hier zeigen die Arendal 1723 Tower ganz klar: Studioqualität ist kein Marketing-Floskel.

Knocked Loose — Everything is quiet now

Bei den einen erzeugt Knocked Loose blutende Ohren, ich liebe diese rohe Energie. Die ungeschliffene, ehrliche Musik der Band fasziniert zum Glück nicht nur mich, stellt bei der Wiedergabe aber einige Fallstricke: Immer wieder stoße ich auf HiFi-Komponenten, die genau hier den Sound produzieren, der einem tatsächlich die Ohren blutig schreit.

Druck ist halt nicht die halbe Miete – also müssen sich die Arendal 1723 Tower auch Knocked Loose stellen. Hier bekomme ich genau das, was ich suche: Aus dem scheinbaren Einheitsbrei mit kreischenden Gitarren wird ein differenziertes Klangbild, wie ich es von guten Knocked-Loose-Liveperformances kenne. Dreckig, ja. Roh, ja. Aber absolut genießbar. Nicht für jeden, aber eben für mich – und das zählt.

Lorna Shore – Glenwood

Gehen die Deathcore-Überflieger gerade auf große Europa-Tour und ich zum schon lange ausverkauften Konzert nach Hamburg, können sie auch hier mal wieder eine Erwähnung vertragen.

Dieser Abschnitt geht aber viel mehr raus an eine Person, die diesen Track quasi tot gehört hat, um ihn danach direkt wieder in Dauerschleife laufen zu lassen. Das soll nicht heißen, dass der Song kacke ist, sondern dass er mir regelrecht eingemeißelt wurde – es war nur eine Frage der Zeit, bis er auf meiner Referenzliste landet.

„Glenwood“ ist wie so viele Songs von Lorna Shore ein Brett. Emotional geht es um Reue, Stolz, der im Weg steht, und darum, ob man zu weit weg ist, um Dinge wieder gut zu machen – mit der Botschaft, dass man sich fragen sollte, ob es das wert ist, so lange verletzt und stur zu bleiben.​

Brutal schnelle Drums, Will Ramos mit seinem einzigartigen Gesangstalent, flankiert von schiebenden Riffs und dieser typischen choralen/orchestralen Epicness. Ein Wechselspiel zwischen ruhig und drückend – genau das richtige Material, um Feingeist und Antrieb der Arendal 1723 Tower zu demonstrieren. Ich weiß nicht, wie oft der Song hier gelaufen ist; an ihm habe ich jedenfalls die Positionierung (Toe-in) der Lautsprecher optimiert, bis ich die für mich beste Bühne hatte.

Jedenfalls ist dieses Lied nicht ganz unschuldig an meiner Liebe zu diesen Lautsprechern.

Unliebsame Messe-Musik – trotzdem wichtig

Jetzt kommt der Teil, den ich persönlich immer nur in kleinen Dosen ertrage: typische Messe-Musik. Ihr kennt das – Diana Krall, Nils Lofgren, „audiophile“ Aufnahmen mit viel Raum, wenig Komplexität und möglichst spektakulären Effekten.

Ich bin ganz ehrlich: Das ist nicht meine Alltagsmusik. Aber sie ist extrem nützlich, um bestimmte Eigenschaften zu beurteilen – Feinauflösung, Leisehörfähigkeit, Bühnentiefe, Lokalisationsschärfe.

Was sie aber immer gemeinsam haben, ist Bass. Ich glaube ganz fest, eines der Verkaufsargumente ist es, ein Fundament zu präsentieren. Ich will nicht sagen, dass es leicht ist, aber Bass scheint mir oft der Treiber zu sein.

Aber sind wir ehrlich: Bass ist es, was die Arendal 1723 Tower schon fast beiläufig liefern.

Mit den Arendal 1723 Towern passiert hier das, was ich mir von einem echten Allrounder erwarte:

  • Stimmen stehen sauber im Raum, klar umrissen, ohne ins Sibilante zu kippen.
  • Die Bühne zieht sich glaubhaft in die Tiefe, Instrumente sind klar voneinander getrennt.
  • Selbst bei sehr niedrigen Pegeln bleibt alles durchhörbar, nichts fällt in sich zusammen.

Besonders spannend: Die Arendal klingen nie „HiFi-überanalytisch“, sondern behalten immer eine gewisse Selbstverständlichkeit. Sie zeigen, was auf der Aufnahme passiert, ohne dir permanent „Hör mal, wie detailliert ich bin“ ins Gesicht zu schreien. Genau so soll es sein. Und trotzdem sind sie nicht der weichgewaschene People-Pleaser, der dir alles samtig in die Ohren schmiegt.

Arendal 1723 Tower + Subwoofer

So mächtig die Arendal 1723 Tower im Bass sind – und das sind sie zweifellos –, gibt es Szenarien, in denen ein Subwoofer trotzdem Sinn macht. Gerade im Heimkino oder wenn man gerne sehr laut hört, ist Entlastung im Tiefbass nie verkehrt.

In meinem Stereo-Setup laufen die Arendal 1723 Tower aktuell zusammen mit einem SVS SB-5000. Die Kombination zeigt sehr schön, wie flexibel die Arendal abgestimmt sind:

  • Im „sealed“-Modus lassen sie sich problemlos bei 60–80 Hz trennen und spielen darüber extrem sauber und schnell.
  • Der Sub übernimmt den wirklich tiefen Bereich darunter, kümmert sich um Fundament und LFE-Einschläge, während die Tower Bühne, Körper und Punch liefern.

Wer keinen Sub stellen kann oder will, wird mit den Arendal 1723 Towern alleine schon extrem glücklich – gerade in Musik-Setups. Wer aber Heimkino auf Referenzniveau anpeilt, hat hier eine perfekte Basis für ein 2.1‑, 3.1- oder später voll ausgebautes 5.1-/7.1‑System.

Im Mehrkanalbetrieb habe ich die Arendal 1723 Tower mit meinem Arendal 1961 Subwoofer 1V laufen lassen. Auch hier haben sie sich perfekt integrieren lassen und das Kinofeeling hörbar auf ein neues Level gehoben. Aufgrund des nicht seriengleichen Center-Kanals – ich habe hier noch meinen B&W‑Center weiter benutzt – konnte ich jedoch in jeder Sekunde des Films den Unterschied der Lautsprecher ausmachen.

Lasst es euch gesagt sein: Der Center ist der zentrale und wichtigste Kanal im Heimkino. Ein Großteil der Information läuft über ihn, und mit ihm steht und fällt das Heimkino. Nur wer klar definierte Stimmen hat, muss den Lautstärkeregler nicht zwangsläufig auf Angriffsposition drehen.

Ich kann es kaum erwarten, den Arendal 1723 Center zwischen die Arendal 1723 Tower zu stellen und vorne ein wirklich homogenes Bild zu haben.

TL;DR – Arendal 1723 Tower THX

  • Klang: Brutal dynamisch, zugleich feinzeichnend. Von Metal über Messe-Mucke bis Heimkino jederzeit souverän.
  • Technik: 2,5‑Wege, 4×8″, HDF-Gehäuse, THX Ultra, echte Pegelreserven – gebaut für Druck und Kontrolle.​
  • Praxis: Spielt solo schon extrem tief, funktioniert aber auch perfekt mit Sub und im Mehrkanal-Setup. Aufstellung (Toe‑in + Raum) dank Waveguide sehr gut beherrschbar.​
  • Preis/Leistung: Klanglich auf Augenhöhe mit deutlich teureren Lautsprechern, die in der 10k–15k‑Region unterwegs sind – ohne das Kleinwagen-Budget.​

Für mich aktuell: der Lautsprecher, an dem ich zukünftige Reviews messe.

Fazit

Ich habe Tage über diese Zeilen nachgedacht. Klar, wir jagen immer besseren, gefälligeren Klang. Die Preisschraube dreht sich unaufhaltsam nach oben – verständlich, wo Ingenieure Herzblut reinlegen, riskante Innovationen wagen und Komponenten verbauen, die alles andere als Allerweltsware sind. Extreme HiFi-Komponenten werden immer teuer sein.

Auch ich könnte Begehrlichkeiten schüren, die Preisspirale in unseren Köpfen immer tiefer treiben. Aber bei den Arendal 1723 Towern würde ich als bodenständige Referenz für Reviews und Videos bleiben. Klar, imposante Kleinwagen-Ketten wirken spektakulärer. Doch Bodenständigkeit heißt nicht, die Messlatte endlos hochzuschrauben, sondern sie genau hier im Hier und Jetzt zu belassen.

Das schließt Höheres nicht aus – es gibt genug darüber! Aber irgendwo braucht’s den Nullpunkt. Eine Erdung, Balance. Denn Reviews mit Hardware, die 0,001% meiner Leser sich leisten können, helfen niemandem. Selbst die Arendal 1723 Tower sind für viele schon Budget-Sprenger.

Meine Messlatte wähle ich nicht leichtfertig, sondern wohlüberlegt. Aber bei Qualität, Sound und gerade bei der Preis-Leistung kann ich mich zurücklehnen: Hier bekommt man für jeden Cent Gegenwert.

Nach meinem Bewertungsschema erhalten die Arendal 1723 Tower den HiFiGeek Award. Wie ich bewerte und was der Award bedeutet, steht hier: https://www.hifigeek.de/bewertungsschema-bei-hifigeek/

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https://www.hifigeek.de/arendal-1723-tower-thx-giantkiller/feed/ 0 9981
Arendal 1610 Series — die Norweger holen zum Schlag aus https://www.hifigeek.de/arendal-1610-series/ https://www.hifigeek.de/arendal-1610-series/#respond Thu, 12 Feb 2026 13:20:39 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=10349 Während ich hier noch sitze und die letzten Schliffe am Review zu den Arendal 1723 Towern mache, droppen die Norweger schon die nächste Serie: die Arendal 1610 Series. Sie platziert sich genau dazwischen, wo viele sie vermutlich haben wollten – zwischen der 1528er und der 1723er Serie, aber mit einem entscheidenden Dreh: nicht dieses „1528 nimmt dir den Raum weg“-Format, sondern eher die wohnraumfreundlicheren Proportionen der 1723er.

Und ja: Irgendwie war’s absehbar, dass Arendal nach der 1528 nochmal nachlegt. Die 1528 ist ein Statement, keine Frage – aber auch eine Box, die dir ziemlich klar sagt, was sie von dir will: Platz, Abstand, saubere Aufstellung. Der ganze Front-Radius und die zeitliche Abstimmung der Treiber sind eben nicht nur Design-Spielerei, sondern ein Konzept, das bei vernünftigen Sitzabständen so richtig aufgeht – und wenn du dann deutlich näher dran sitzt, verlierst du einen Teil von dem, wofür du die Größe überhaupt in Kauf nimmst.

Bei der Arendal 1610 Series bleibt die Idee zwar erhalten, dass 4 Meter so eine Art Zielmarke sind – aber Arendal beschreibt kürzere Abstände als weniger kritisch. Und ganz ehrlich: Das ist genau der Punkt, an dem diese Serie plötzlich nicht mehr „nice to have“, sondern für viele Wohnzimmer schlicht relevant wird.

Rein optisch wird das sofort klar. Der 1610 Tower ist sichtbar kleiner als ein 1528-Turm, wirkt weniger wie ein Möbelstück mit Hochtöner und mehr wie ein Standlautsprecher, der sich in ein normales Setup integrieren lässt. Gleichzeitig ist das Ganze nicht auf „kompakt“ getrimmt, sondern bleibt klar in dieser Arendal-DNA: erwachsen, massiv, keine Spielzeuge.

Auch beim Line-up macht Arendal diesmal keine Wissenschaft draus. Die Arendal 1610 Series besteht aus einem Tower, einer großen Bookshelf, einer Slim-Variante für realistische Wohnräume und einem Center. Keine zehn Modelle, keine halben Experimente – eher: das, was die Serie als System braucht, fertig.

Unterm Strich wirkt das für mich wie eine hochwertigere Wohnraum-Interpretation zwischen 1528 und 1723: mehr High-End-Feeling als „nur Heimkino-Arbeitstier“, aber ohne den Anspruch, dass dein Wohnzimmer ab sofort ein dedizierter Hörraum sein muss. Und genau deshalb lohnt es sich, nicht nur über Techspecs zu reden, sondern auch über das, was am Ende wirklich zählt: Aufstellung im echten Leben.

Techspecs — lass die Zahlen sprechen

Ich weiß, Techspecs sind so ein Ding: Die einen überfliegen sie, die anderen bauen daraus direkt ihr ganzes Setup im Kopf. Ich bin irgendwo dazwischen. Mich interessiert weniger, ob da „3‑Wege“ steht, sondern ob das Gesamtkonzept logisch ist – und ob Arendal bei der Arendal 1610 Series wirklich diesen Sweet Spot aus Wohnraumfreundlichkeit und High-End-Anspruch trifft, den sie verspricht.

Arendal 1610 Tower 8

Fangen wir beim Kern an: Der Arendal 1610 Tower 8 ist ein echter 3‑Wege-Standlautsprecher. Oben sitzt der 28‑mm‑Hochtöner, dazu kommt ein eigener 5‑Zoll‑Mitteltöner und im Bass arbeiten gleich drei 8‑Zöller.

Von den nackten Daten her ist das genau die Art Aufteilung, die ich in dieser Klasse sehen will, weil sie den Mittelton entlastet und Bass nicht „nebenbei“ mitmachen lässt. Dazu kommt, dass Arendal das Gehäuse als Bassreflex auslegt, aber eine optionale sealed Konfiguration anbietet – du bekommst also die Möglichkeit, das Verhalten stärker an Raum und Geschmack anzupassen, statt nur „so ist es halt“ zu bekommen.

​Bei den Maßen wird dann auch klar, warum das Ding in viele Wohnräume passt, wo eine 1528 eher zum Möbelprojekt wird: 115.0 × 26.5 × 45.0 cm (H×B×T) ohne Füße, mit Füßen sind es 119.8 × 40.7 × 45.0 cm.

Das Gewicht liegt bei 45.37 kg – also immer noch „Arendal typisch“ stabil und massiv, aber nicht diese absolute Schwerlast-Klasse wie bei den ganz großen Brüdern.

Jetzt die Werte, die die meisten als erstes sehen wollen: Arendal gibt den Frequenzgang bei ‑6 dB (anechoic) mit 28 Hz bis 20 kHz an, die typische In‑Room Bass Response mit 18 Hz, die Frequenzlinearität von 40 Hz bis 11 kHz mit ±2.5 dB, plus die Eckdaten F3 39 Hz, F6 28 Hz und F10 24 Hz.

Impedanz ist 4 Ohm nominal, die Sensitivity liegt bei 89.5 dB (2.83 V/1 m). Das ist nicht „gefährlich“, aber es zeigt dir gnadenlos, ob dein Amp wirklich Kontrolle hat. Wer dazu ein Praxisbeispiel will: Im Test vom Burson Audio Timekeeper GT4 merkt man sehr schnell, was Kontrolle eigentlich heißt.

Beim Übergang arbeitet der Tower mit 380 Hz und 2600 Hz, und Arendal nennt als Verstärkerempfehlung bis zu 800 Watt.

​Und falls du beim Lesen gerade denkst „okay, aber wie viel Leistung braucht man denn wirklich?“ – ich hab das mal runtergebrochen in: Wattbedarf von Lautsprechern berechnen.

Kleiner, aber nicht unwichtig: Arendal nennt 50 Stunden Break‑In für optimale Performance, und im Lieferumfang sind Port Plug sowie magnetische Grilles.

Arendal 1610 Bookshelf 8

Die Arendal 1610 Bookshelf 8 ist ebenfalls ein 3‑Wege-Konzept – und genau das macht sie so interessant, weil viele Bookshelves in der Praxis bei „2‑Way + viel Hub“ landen. Hier hast du wieder den 28‑mm‑Hochtöner, 5‑Zoll‑Mid und einen einzelnen 8‑Zoll‑Woofer.

Auch hier ist das Gehäuse ported, optional sealed, inklusive Port Plug, magnetischem Grill und Rubber Pads.

Die Maße liegen bei 47.7 × 26.5 × 30.0 cm, das Gewicht bei 16.2 kg – das ist eine Bookshelf, die man nicht „irgendwo ins Regal“ stellt, sondern die nach ordentlichen Stands schreit.

Beim Frequenzgang nennt Arendal ‑6 dB (anechoic) 34 Hz bis 20 kHz, typische In‑Room Bass Response 22 Hz, Frequency Linearity (hier interessant detailliert) einmal 40 Hz bis 11 kHz sowie 47 Hz bis 20 kHz jeweils ±2.5 dB, dazu F3 43 Hz, F6 34 Hz, F10 27 Hz.

Impedanz: 4 Ohm nominal.

Sensitivity: 85 dB (2.83 V/1 m) – also spürbar weniger als beim Tower, was in der Praxis bei der Verstärkerwahl und bei Pegelreserven einfach ein Thema ist (nicht dramatisch, aber real).

Crossover-Frequenzen: 330 Hz / 2300 Hz, Amp-Empfehlung bis 400 Watt, Break‑In wieder 50 Stunden.

Arendal 1610 Slim 8

Die Arendal 1610 Slim 8 ist für mich die „Wohnzimmer-Realismus“-Box der Serie. Nicht, weil sie irgendwie „klein“ wäre, sondern weil sie das Formfaktor-Problem löst, das viele bei Bookshelves und Standboxen haben: Tiefe, Optik, Integration.

Technisch geht Arendal hier einen anderen Weg: Die Slim 8 ist sealed – also kein Port, kein „stell mich bitte nicht zu nah an die Wand, sonst wird’s wild“, sondern ein geschlossenes Konzept, das in vielen Wohnräumen schlicht entspannter zu handeln ist.

Aufgebaut ist sie ebenfalls als 3‑Way mit 28‑mm‑Tweeter, 5‑Zoll‑Mid und 8‑Zoll‑Woofer.

Die Maße liegen bei 47.7 × 26.5 × 16.5 cm, Gewicht 13.1 kg.

Arendal gibt den Frequenzgang bei ‑6 dB (anechoic) mit 56 Hz bis 20 kHz an, typische In‑Room Bass Response 38 Hz, Frequency Linearity 70 Hz bis 20 kHz ±2.5 dB, plus F3 68 Hz, F6 56 Hz, F10 45 Hz.

Impedanz: 4 Ohm nominal, Sensitivity: 86.5 dB (2.83 V/1 m).

Crossover: 340 Hz / 2700 Hz, Amp-Empfehlung bis 300 Watt, Break‑In 50 Stunden.

Und ein Detail, das in der Praxis oft über „nutze ich wirklich“ entscheidet: Arendal packt hier direkt eine VESA 100 Wall Mount Lösung mit rein, plus magnetischen Grill und Rubber Pads. Das ist genau diese Art „wir wissen, wie Wohnzimmer funktionieren“-Denke.

Preise der Arendal 1610 Series

Wichtig, weil das bei Arendal gern mal durcheinandergeht: Tower/Bookshelf/Slim sind als Paar gelistet, der Center ist Single.

  • Arendal 1610 Tower 8: 6.900 € (Pair)
  • Arendal 1610 Bookshelf 8: 3.300 € (Pair)
  • Arendal 1610 Slim 8: 2.600 € (Pair)
  • Arendal 1610 Center 8: 2.100 € (Single)

Wenn du dir das als typische Konfigurationen hinlegst, wird’s sehr schnell greifbar:

  • Stereo mit Towern: 6.900 €
  • Stereo mit Bookshelves: 3.300 €
  • Stereo mit Slim: 2.600 €
  • LCR-Frontstage (Tower + Center): 9.000 €
  • LCR-Frontstage (Bookshelf + Center): 5.400 €
  • LCR-Frontstage (Slim + Center): 4.700 €

Und genau da liegt für mich die Story: Die Arendal 1610 Series ist kein „du musst alles nehmen“-Baukasten, sondern eher ein Set aus sehr klaren Bausteinen. Tower, wenn du richtig Fundament willst. Bookshelf, wenn du kompakter bleiben willst, aber nicht auf die erwachsene Abstimmung verzichten möchtest. Slim, wenn du das Ganze in ein echtes Wohnzimmer integrieren willst – und Center, wenn Heimkino nicht nur „auch mal“ passieren soll.

Wohnzimmer-Aufstellung: ja, auch bei der Arendal 1610 Series entscheidet das Setup

Jetzt kommt der Teil, den viele überspringen – und sich danach wundern, warum die Einmessung „irgendwie nicht zaubern konnte“. Arendal sagt es im eigenen Aufstellungsguide ziemlich deutlich: Erst Positionierung, dann Auto‑EQ.

Und genau im Wohnzimmer ist das der Knackpunkt. Du hast meist vorne ein TV/Lowboard, irgendwo links einen Durchgang, rechts vielleicht Fenster oder ein Schrank – und das Sofa steht selten da, wo es akustisch perfekt wäre, sondern da, wo es im Alltag Sinn ergibt.

Ich glaube übrigens, dass die Arendal 1610 Series genau in die Zeit passt, wo Streaming bei vielen das Herzstück ist. Ich hab zuletzt den WiiM Ultra im Test gehabt – und solche Geräte sind genau das, was ich bei vielen Wohnzimmer-Setups als Startpunkt sehe.

Wer eher in Richtung „ein Gerät, das alles kann“ denkt: Mein Langzeittest zum Eversolo DMP‑A6 passt da ziemlich gut als Gegenpol.

Füße / Spikes: nicht optional, sondern Grundlage

Arendal beschreibt bei den Arendal 1610 Series Towern explizit, dass die Spikes so gedacht sind, dass du sie von oben über die Outrigger einstellen kannst – ohne Werkzeug und ohne die Box anheben zu müssen.

Das ist im Wohnzimmer schlicht Gold wert, weil du damit eine stabile, definierte Aufstellung hinbekommst. Und es spielt direkt in den nächsten Punkt rein: Arendal betont nämlich, dass du auf der Listening Axis hören solltest, weil es sonst um die Crossover-Regionen unruhig werden kann.

Kurz: erst mechanisch sauber, dann akustisch fein.

Toe-In: Arendal will, dass du einwinkelst

Arendal schreibt, dass ihre Arendal 1610 Series Lautsprecher bewusst zum Hörplatz eingewinkelt werden sollen, um Probleme mit den nächsten Begrenzungsflächen zu reduzieren und die Abbildung stabil zu halten, auch wenn du nicht exakt mittig sitzt.

Im Wohnzimmer ist das genau das, was du willst. Weil du selten perfekte Symmetrie hast. Und weil du nicht immer wie ein Zombie in der Mitte des Sofas festgetackert hörst. Toe-In hilft, dass die Mitte sitzt und Stimmen nicht wandern.

Abstand zur Wand: „unten ported“ heißt nicht „egal“

Wenn die Ports der Arendal 1610 Series nach unten arbeiten, ist der Reflex‑zu‑Wand‑Stress anders als bei einem klassischen Rear-Port, der dir direkt in die Wand feuert. In der Praxis kann das durchaus helfen, wandnäher zu arbeiten.

Aber Arendal ist im eigenen Guide trotzdem ziemlich eindeutig und empfiehlt als Minimum 20–30 cm zwischen Frontwand und Rückseite des Lautsprechers. Und sie sagen auch dazu, warum: zu nah wird’s „muddy“ im unteren Mittelton, der Oberbass dickt auf, Stimmen wirken congested und undifferenziert.

Für mich heißt das: Ja, du kannst mit der Arendal 1610 Series tendenziell realistischer wandnah arbeiten – aber du solltest es nicht mit „10 cm, passt schon“ verwechseln.

Seitenwände, Reflexionen und der normale Wahnsinn

Arendal erklärt im Guide recht ausführlich, dass sie viel Wert auf linearen On- und Off-Axis sowie eine lineare Power Response legen, und dass die kontrollierte Direktivität die Speaker toleranter macht – auch bei weniger idealen Räumen. So auch bei der Arendal 1610 Series.

Trotzdem bleibt Physik Physik: Arendal sagt genauso klar, dass mehr Abstand zu Seitenwänden hilft, weil frühe Reflexionen die Bühne verwischen und die Ortung unpräzise machen können.

Wenn du dazu noch einen einfachen, aber brutalen Wohnraum-Hack willst: Arendal empfiehlt mindestens einen Teppich an den ersten Reflexionspunkten am Boden und erklärt den Spiegel-Trick, um genau diese Punkte zu finden.

Und ja, auch der Hörplatz ist so ein Thema, über das man nicht gern spricht: Arendal nennt als Faustregel ca. 38% der Raumlänge von der Rückwand als sinnvollen Startpunkt, um Rückwand-Einflüsse zu reduzieren und den Bass zu glätten.

​​Und falls du dich fragst, warum ich so auf Bühne, Attack und Kontur rumreite: Das Thema Transienten ist für mich der heimliche Star bei gutem Sound.

Abschluss: Warum die Arendal 1610 Series gerade so viel Sinn ergibt

Wenn man sich die Arendal 1610 Series nüchtern anschaut, ist das keine „wir mussten halt was Neues bringen“-Serie. Das wirkt eher wie eine bewusst gesetzte Lücke im Portfolio: High-End-Konstruktion und erwachsene Chassis-Bestückung, aber in Modellen, die nicht automatisch ein eigenes Zimmer verlangen.

Der Arendal 1610 Series Tower bringt die große Geste, ohne völlig aus dem Rahmen zu fallen. Die Bookshelf ist die kompromissarme Alternative für alle, die lieber flexibel bleiben. Die Slim ist die Box für das echte Leben – Wandmontage, wenig Tiefe, Integration. Und preislich ist das Ganze klar als High-End positioniert, aber eben so modular, dass du dir aus der Serie ein Setup bauen kannst, das zu Raum und Nutzung passt – statt umgekehrt.

Wenn Arendal das klanglich so sauber umsetzt, wie es die Techspecs und die ganze Systemlogik vermuten lassen, dann ist die Arendal 1610 Series ziemlich genau das, was viele gesucht haben: Arendal‑Anspruch, weniger Platzsteuer, mehr Alltag.

Wer mehr zu der Arendal 1610 Series lesen möchte kann dies auf der Arendal-Website tuen.

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Orchard Audio Valencia – Simple Idee, brutale Leistung, kein Klang‑Voodoo https://www.hifigeek.de/orchard-audio-valencia-im-review/ https://www.hifigeek.de/orchard-audio-valencia-im-review/#respond Sun, 08 Feb 2026 15:00:00 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=10232 Der Orchard Audio Valencia ist so ein typischer Kandidat, der auf dem Papier fast schon zu gut aussieht, um spannend zu sein – bis man sich mit dem Ding beschäftigt und merkt: hier steckt schlicht richtig viel durchdachte Ingenieursarbeit in einem unspektakulären, aber extrem ernst gemeinten Kopfhörerverstärker. Kein Schnickschnack, keine Spielereien – nur Strom, ein fester Gain und ein Entwickler, der offensichtlich genau weiß, was er da tut.

Disclaimer: Der Orchard Audio Valencia wurde mir für diesen Test kostenlos zur Verfügung gestellt . Es gab keine Vorgaben zum Inhalt, keine Bezahlung für diesen Artikel und keine Einflussnahme auf meine Meinung. Alle Eindrücke spiegeln ausschließlich meine persönliche Erfahrung mit dem Gerät in meiner eigenen Kette wider.

Orchard Audio Valencia Review auch auf Youtube:

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Orchard Audio – vom Wohnzimmer zur Manufaktur

Orchard Audio ist kein anonymer Brand aus irgendeinem asiatischen OEM‑Katalog, sondern im Kern eine One‑Man‑Show von Leonid „Leo“ Ayzenshtat, der vorher für Namen wie NASA, Lockheed Martin, L3 und Siemens entwickelt hat. Ursprünglich hat er „nur“ eine Anlage für sein eigenes Wohnzimmer gebaut – die kam bei Besuchern so gut an, dass daraus 2017 Orchard Audio entstand. Die Grundidee: High‑End‑Technik und Messwerte auf Referenz‑Niveau, aber in Geräten, die sich normale Menschen noch leisten können und die ohne Marketing‑Ballast auskommen.

Leo beschreibt seine Philosophie gern mit dem da‑Vinci‑Zitat „Simplicity is the ultimate sophistication“ – jedes Teil soll eine Funktion haben, Überflüssiges wird weggelassen, und alles ist auf Mess‑Performance und Störarmut getrimmt. Seine Erfahrung aus der Luft‑ und Raumfahrt prägt das deutlich: effiziente, saubere Schaltungen statt „audiophilem“ Voodoo, dazu viel Augenmerk auf Layout, Rauschabstand und Verzerrungen. Was ihn antreibt, wird in Interviews schnell klar: Er will den „Dollar‑zu‑Performance‑Faktor“ maximieren – sprich, du sollst für dein Geld möglichst viel echte Performance bekommen, ohne dafür fancy Markenaufschläge zu zahlen. Aus dieser Haltung sind erst die GaN‑Endstufen (Starkrimson & Co.) entstanden, die sogar Preise von The Absolute Sound eingesammelt haben, und danach Geräte wie der Orchard Audio Valencia, der diese Denke in die Kopfhörer‑Welt überträgt.

Kollaboration mit Z Reviews – Feedback statt Elfenbeinturm

Spannend am Orchard Audio Valencia ist außerdem, dass er nicht im stillen Kämmerlein entstanden ist, sondern als gemeinsames Projekt von Orchard Audio und Z Reviews. Leo hat sehr konkret Feedback von außen aufgenommen – etwa den Wunsch nach brutal viel Leistung, messbar sauberer Performance und einem möglichst puristischen „Headphone Power Amp“ ohne Schnickschnack – und genau das in Schaltung und Konzept übersetzt. Ich finde das grundsätzlich positiv: Gerade kleine Hersteller profitieren davon, wenn nicht nur die eigene Ingenieursblase entscheidet, wie ein Produkt am Ende aussieht, sondern auch Erfahrungen und Wünsche aus der Praxis mit einfließen.

Was ist der Orchard Audio Valencia?

Der Orchard Audio Valencia ist ein vollsymmetrischer, analoger Class‑AB‑Kopfhörerverstärker, der gleichzeitig als kleiner Leistungsamp für sehr wirkungsgradstarke Lautsprecher oder Nahfeld‑Setups herhalten kann. Kernbotschaft: massiv viel Leistung, extrem niedrige Verzerrungen und ein Rauschabstand, der sich eher nach Messlabor als nach HiFi‑Rack anhört. Dabei bleibt der Aufbau bewusst simpel – fester Gain von 14 dB, keine DSP‑Spielereien, keine Filter‑Zirkusnummern, sondern ein klar definierter, breitbandiger Verstärker mit Fokus auf Neutralität.

Die komplette Signalverarbeitung im Orchard Audio Valencia ist vollsymmetrisch ausgeführt – vom Eingang über die Verstärkerstufen bis zum 4‑Pin‑XLR‑Ausgang und den Lautsprecherterminals – mit entsprechend hohem Störabstand und sehr niedriger Ausgangsimpedanz. Leo setzt intern Neotech‑OCC‑Verkabelung zum Kopfhörerausgang ein und verpasst jedem Kanal eine eigene lineare Spannungsregelung, um Kanaltrennung und Ruhe im Hintergrund noch einmal zu pushen.

Technische Daten & Messwerte

Orchard Audio ist angenehm offen, was Messwerte angeht, und stellt sehr detaillierte Daten und Messdiagramme zum Orchard Audio Valencia zur Verfügung. Ein Überblick über die wichtigen Eckpunkte:

Allgemeine Daten

  • Verstärkung: 14 dB fest​
  • Frequenzgang: DC bis über 100 kHz (praktisch schnurgerade im Hörbereich)​
  • Eingangsimpedanz: 44 kΩ – damit unkritisch für die meisten DACs und Preamps
  • Ausgangsimpedanz: unter 0,02 Ω von 20 Hz bis 20 kHz – praktisch ideal für Kontrolle über den Treiber und minimale Interaktion mit der Impedanzkurve des Kopfhörers​
  • Maximale Ausgangsstromstärke: 1,2 A

Leistung

Die Leistungsangaben sind für einen Kopfhörerverstärker eher in der Kategorie „kleine Endstufe“ angesiedelt:

  • 0,81 W RMS / 1,62 W Peak @ 600 Ω.
  • 1,62 W RMS / 3,24 W Peak @ 300 Ω.
  • 3,24 W RMS / 6,48 W Peak @ 150 Ω.
  • 7,5 W RMS / 15 W Peak @ 64 Ω.
  • 17 W RMS / 34 W Peak @ 32 Ω.
  • 10 W RMS / 20 W Peak @ 16 Ω.
  • 7 W RMS / 14 W Peak @ 8 Ω.

Das ist mehr als genug für praktisch jeden dynamischen Kopfhörer und einen großen Teil der Magnetostaten – selbst richtig hungrige Planars werden hier an ihre mechanischen Grenzen kommen, lange bevor dem Orchard Audio Valencia die Luft ausgeht.

Rauschen und Verzerrungen

Orchard Audio spezifiziert den Orchard Audio Valencia für 20 Hz bis 20 kHz mit beeindruckenden Werten:

  • Rauschabstand (SNR, A‑gewichtet):
    • 134 dB bei 600 Ω, 300 Ω, 150 Ω und 64 Ω.
    • 132 dB bei 32 Ω.
    • 129 dB bei 16 Ω.
    • 123 dB bei 8 Ω.
  • Residualrauschen: 4,4 µV (A‑gewichtet, 22 kHz Bandbreite), entsprechend Femto‑Watt‑Bereich an typischen Kopfhörerimpedanzen.
  • THD+N: jeweils unter 0,1% bei Nennleistung in den jeweiligen Impedanzen, mit deutlich besseren Werten im praxisnahen Leistungsbereich; unabhängige Messungen kommen auf etwa 117 dB SINAD bei 1 kHz und 4 V an 32 Ω.

Kurz gesagt: Der Orchard Audio Valencia spielt messtechnisch in einer Liga, in der Verstärker farblich nicht mehr auffallen sollten – er ist eher Werkzeug als Klangmöbel.

Aufbau, Anschlüsse und Bedienung

Optisch bleibt der Orchard Audio Valencia eher zurückhaltend: ein kompaktes, recht schlichtes Aluminiumgehäuse mit aufgeräumter Front – kein Luxus‑Bling, aber solide gemacht. Vorn sitzt ein Ein-Aus-Schalter, ein 4‑Pin‑XLR für symmetrische Kopfhörer; der Fokus liegt klar auf Balanced‑Betrieb.

Hinten gibt es symmetrische XLR‑Eingänge sowie Lautsprecherterminals für den Einsatz als kleiner Leistungsverstärker. Dass er an 8 Ω immer noch 7 W RMS liefert, macht ihn z.B. für hochwertige Desktop‑Monitore oder Hörner interessant, aber im Mittelpunkt steht der Orchard Audio Valencia klar als Headamp.

Die Bedienung ist dementsprechend unspektakulär: Einschalten, Quelle anschließen, Lautstärke regeln, fertig. Kein Gain‑Schalter, keine Filter, keine „Spatializer“ oder sonstige Features – Leo vertraut darauf, dass dein DAC und deine Quelle den Rest erledigen und der Verstärker selbst einfach so transparent wie möglich verstärken soll. Das bedeutet im Umkehrschluss aber auch: Wer mit extrem empfindlichen In‑Ears unterwegs ist oder sehr heiße Quellen nutzt, sollte sich bewusst sein, dass die Feindosierung dann primär über das Frontend passiert und nicht über verschiedene Gain‑Stufen am Amp.

Klangcharakter und Performance

Rein von den Zahlen her positioniert sich der Orchard Audio Valencia in der „wire with gain“-Fraktion: extrem niedrige Verzerrungen, sehr niedrige Ausgangsimpedanz, hoher Rauschabstand und breitbandiger Frequenzgang sprechen für einen Verstärker, der sich tonal im Idealfall gar nicht bemerkbar macht. Der Orchard Audio Valencia spielt neutral, kontrolliert und sehr sauber – er legt nichts drauf, nimmt nichts weg und konzentriert sich darauf, die Treiber präzise im Griff zu behalten.

Die enorme Leistungsreserve hilft vor allem bei dynamischen Peaks und bei Kopfhörern, die im Bassbereich richtig Strom verlangen – auch bei niedrigen Impedanzen bleibt genug Headroom, ohne dass der Verstärker hörbar ins Schwitzen kommt. Zusammen mit dem sehr niedrigen Rauschen führt das dazu, dass der Orchard Audio Valencia sowohl mit empfindlichen In‑Ears als auch mit großen Planars eine sehr ruhige, schwarze Bühne bietet, sofern die Lautstärkeregelung vorne dran (am DAC oder Pre-Amp) fein genug arbeiten kann. Stichworte wie „Kontrolle“, „Transparenz“ und „Anstrengungslosigkeit“ kommen einem in den Sinn – also genau das, was man von einem starken, messtechnisch sauberen Headamp erwartet, der nicht versucht, sich mit einem eigenen Klangstempel interessant zu machen. Wenn du Geräte magst, die eher wie ein Werkzeug als wie ein Sounding‑Tool agieren, passt der Orchard Audio Valencia ziemlich gut in dieses Raster.

Hörbeispiele aus der Praxis

Natürlich habe ich wieder mit meiner Metal‑Referenz‑Playlist bei Qobuz gearbeitet – plus der üblichen Messemusik, die ich für neue Geräte immer heranziehe. Gleichzeitig lief der Valencia jetzt gut sechs Wochen im ganz normalen Office‑Alltag und war damit im Schnitt locker acht bis zehn Stunden am Tag im Einsatz. Eigentlich würde ich an dieser Stelle gern konkrete Hörbeispiele nennen, aber ich glaube, das wird dem Valencia nicht wirklich gerecht. Er ist eher das Werkzeug, das man sucht, wenn man den Verstärker als Einflussgröße möglichst ausklammern möchte. Der Valencia ist das Gerät, das dich in den Rest deiner Kette hineinhorchen lässt – quasi das Stethoskop für dein Setup.

Ich hatte unter anderem meinen Verum 2 und den Fosi Audio i5 am Valencia hängen. Gerade, wenn man auf Wohlfühllautstärke geht – und damit meine ich nicht flüsterleise, sondern auch mal richtig knacken lassen – merkt man, dass er die Kopfhörer wirklich im Griff hat. Er kontrolliert die Treiber und gibt ihnen genau die Energie, die sie brauchen, um noch dieses letzte Quäntchen Performance aus sich herauszuholen. Schön ist auch, dass der Valencia sauber mit der Quelle skaliert: Machst du irgendwo in der Kette ein Upgrade, legt der Amp einfach mit zu, statt zum Flaschenhals zu werden. Wenn man nicht gerade alle paar Monate aus Prinzip den Verstärker wechseln will, kann der Valencia am Ende sehr gut der letzte Head‑Amp sein, den man kauft.

Designphilosophie im Kontext

Spannend am Orchard Audio Valencia ist weniger, dass er „gut“ ist – das sind viele andere Verstärker auch –, sondern wie stringent Leo seine Philosophie durchzieht. Seine Zielsetzung ist es, sehr hohe Mess‑Performance zu erreichen, weil er davon ausgeht, dass sich das unmittelbar in subjektiv „guten“ Ergebnissen niederschlägt. Diese Haltung sieht man bei seinen GaN‑Endstufen genauso wie beim Orchard Audio Valencia: möglichst lineare, rauscharme Verstärkung mit effizientem Aufbau statt „Klangtuning“ über absichtliche Unsauberkeiten.

Dass er aus dem Aerospace‑Bereich kommt, merkt man an Dingen wie der konsequenten symmetrischen Auslegung, der sauberen Versorgung mit getrennten linearen Reglern pro Kanal und dem Fokus auf Störabstand und Effizienz, anstatt etwa auf exotische Bauteile für Marketingzwecke. Gleichzeitig betont er immer wieder, dass seine Geräte bezahlbar bleiben sollen – er verzichtet bewusst auf aufgeblasenes Branding und investiert das Budget lieber in Schaltung und Bauteile. Die Geschichte vom Wohnzimmer‑Projekt zur kleinen Manufaktur spiegelt sich im Orchard Audio Valencia ziemlich gut wider: Das ist kein Lifestyle‑Produkt, sondern ein sehr direkt gedachtes Werkzeug für Leute, die einfach einen stabilen, kräftigen und neutralen Kopfhörerverstärker suchen, ohne sich durch Funktionslisten scrollen zu müssen.

Für wen ist der Orchard Audio Valencia interessant?

Der Orchard Audio Valencia richtet sich klar an Nutzer, die:

  • einen sehr leistungsstarken, neutralen Kopfhörerverstärker mit symmetrischem Fokus suchen;
  • Wert auf messbare Performance legen (hoher SINAD, extrem niedrige Ausgangsimpedanz, sehr gutes SNR);
  • Planar‑Magnetostaten oder generell anspruchsvolle Kopfhörer betreiben möchten, ohne ständig an Gain‑Grenzen zu stoßen;
  • eher Puristen sind, denen ein sauberes, ordentlich gemachtes Gerät wichtiger ist als Features wie DSP, Crossfeed oder integrierter DAC.

Wenn du gern zwischen mehreren Gains schaltest, Filter ausprobierst oder ein All‑in‑One suchst, bist du hier falsch – der Orchard Audio Valencia ist bewusst fokussiert. Wenn du aber einen „Set and forget“-Headamp willst, der einfach Leistung und Kontrolle liefert, passt er sehr gut in dieses Raster.

Preis, Innenleben und das mulmige Gefühl im Hinterkopf

Ein Punkt, der mich beim Orchard Audio Valencia nicht ganz loslässt, ist der Preis im Verhältnis zu dem, wie „unspektakulär“ das Gerät von innen wirkt. Öffnet man das Gerät, sieht man für einen rund 2.000‑Dollar‑Amp erst einmal erstaunlich viel Luft – ein relativ klares, aufgeräumtes Layout, dazu natürlich eine Menge OPA1622‑Op‑Amps und ein ordentliches Gehäuse. Rein technisch und messtechnisch liefert der Orchard Audio Valencia absolut ab, keine Frage, trotzdem bleibt bei mir dieses leichte „hm… dafür so viel Geld?“-Gefühl im Hinterkopf. Das trübt den insgesamt sehr positiven Eindruck ein bisschen, gerade wenn man das Gerät eher nüchtern als Werkzeug sieht und weniger als Liebhaber‑Projekt eines kleinen Herstellers. Auf der anderen Seite muss man fairerweise sagen: In so einem Produkt zahlen wir heute nicht nur Bauteile, sondern auch Entwicklungszeit, Kleinserien‑Fertigung und eben die sehr konsequente Ausrichtung auf Mess‑Performance – ob einem das Paket den aufgerufenen Preis wert ist, ist am Ende eine sehr individuelle Entscheidung.

Fazit

Der Orchard Audio Valencia ist im besten Sinne unaufgeregt: technisch extrem stark, praktisch ausgerichtet und ohne Ballast, der im Alltag mehr ablenkt als hilft. Man merkt dem Gerät an, dass es von einem Entwickler stammt, der aus einer Welt kommt, in der Effizienz, Reliability und messbare Performance wichtiger sind als „Storytelling“ – und genau diese Story macht den Orchard Audio Valencia dann doch wieder interessant.

Mit seiner Kombination aus vollsymmetrischem Aufbau, enormer Leistung bis 17 W an 32 Ω, extrem niedriger Ausgangsimpedanz und SNR‑Werten jenseits der 130 dB reiht er sich in die Riege der Verstärker ein, die eher Studio‑Werkzeug als „HiFi‑Schmuck“ sind. Wer genau danach sucht, findet im Orchard Audio Valencia einen sehr ernstzunehmenden Headamp, der deine Kopfhörer einfach machen lässt, wofür sie gebaut wurden – ohne dass der Verstärker selbst groß Thema wird.

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Spotify Lossless auf dem Eversolo DMP-A6 – ist es jetzt bit‑perfekt? https://www.hifigeek.de/spotify-lossless-auf-dem-eversolo-dmp-a6-ist-es-jetzt-bitperfekt/ https://www.hifigeek.de/spotify-lossless-auf-dem-eversolo-dmp-a6-ist-es-jetzt-bitperfekt/#respond Mon, 02 Feb 2026 23:48:40 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=10207 Spotify Lossless war lange dieses typische Marketingversprechen: Auf dem Papier klingt alles gut, in der Praxis bleiben genau die Geräte außen vor, für die sich Audiophile tatsächlich interessieren. In meinem ersten Artikel zu Spotify Lossless habe ich erklärt, warum  Spotify Lossless auf dem Eversolo DMP-A6 – ist es jetzt bit‑perfekt? damals schlicht nicht sauber funktionierte und warum High‑Res‑Streamer wie der DMP‑A6 außen vor blieben. Genau dort hat Eversolo jetzt mit einem Firmware‑Update angesetzt – und die Frage ist: Funktioniert Spotify Lossless auf dem Eversolo DMP‑A6 inzwischen so, wie wir es uns von einem High‑Res‑Streamer wünschen?

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 Spotify Lossless auf dem Eversolo DMP-A6: Was hat sich geändert?

Lange Zeit war die Antwort klar: nein. Wer Spotify auf dem Eversolo DMP‑A6 genutzt hat, bekam über Spotify Connect maximal die bekannte „Sehr hohe Qualität“, also 320 kbps Ogg, und teilweise sogar nur 96 kbps angezeigt. In der Spotify‑App war Lossless für den Eversolo ausgegraut, obwohl der DMP‑A6 technisch alles mitbringt, was man für verlustfreie Wiedergabe braucht. Das Ergebnis: Eversolo‑User mussten sich mit Workarounds behelfen, etwa der nativen Spotify‑App auf dem Gerät selbst, die über den Umweg Android‑Mixer lief und sich eher wie ein Hack anfühlte als wie eine saubere Lösung. Während Tidal und Qobuz den Eversolo DMP‑A6 direkt in Lossless und Hi‑Res füttern konnten, war Spotify Lossless auf dem Eversolo DMP-A6 schlicht nicht offiziell unterstützt.

Mit dem Over‑the‑Air‑Update auf Eversolo OTA V1.5.60 hat sich das geändert: Eversolo selbst kommuniziert, dass Spotify Connect Lossless jetzt auf den Streamern verfügbar ist – explizit auch auf der DMP‑Serie. In den Posts und News zum Update ist von 24‑Bit/44,1 kHz Streaming via Spotify Connect die Rede, also genau dem Qualitätsprofil, das Spotify für Lossless‑Wiedergabe auf kompatiblen Geräten definiert. Aus Sicht eines Eversolo‑Nutzers heißt das: Der Eversolo DMP‑A6 wird jetzt von Spotify als Lossless‑fähiges Ziel erkannt, und die Lossless‑Option in der Spotify‑App lässt sich mit dem DMP‑A6 als Spotify Connect‑Ziel freischalten, statt einfach ausgegraut zu bleiben.

Ist Spotify Lossless auf dem Eversolo DMP-A6 wirklich bit-perfekt?

Spannend ist dabei nicht nur, dass Spotify Lossless auf dem Eversolo DMP-A6 grundsätzlich läuft, sondern wie Eversolo den internen Audiopfad aufgebaut hat. Der DMP‑A6 (genauso wie die anderen Eversolo‑Streamer) bringt die sogenannte EOS‑Engine (Eversolo Original Sampling‑Rate Audio Engine) mit. In der offiziellen Anleitung beschreibt Eversolo EOS als eigene Audio‑Engine, die „global raw sampling rate output“ bietet und den Android‑SRC (Sample Rate Converter) umgeht – explizit auch für Drittanbieter‑Apps, als Beispiel wird Apple Music genannt. Vereinfacht gesagt: Wenn EOS aktiviert ist und die Audio‑Einstellung auf „Original Sampling Rate“ steht, wird ein 44,1‑kHz‑Signal als 44,1 kHz an den DAC ausgegeben und nicht auf 48 kHz hochgebogen, wie es der Android‑Mixer normalerweise gerne macht.

Genau hier wird Spotify Connect Lossless auf dem Eversolo interessant. Vor dem Firmware‑Update war das Hauptproblem, dass Spotify den Eversolo DMP‑A6 schlicht nicht als Lossless‑Client freigegeben hatte: Der Dienst stellte über Connect nur komprimierte Streams bereit, sodass EOS gar keine Chance hatte, einen verlustfreien Datenstrom bit‑genau durchzureichen. Jetzt, mit der offiziellen Spotify‑Connect‑Lossless‑Freigabe, sieht die Kette anders aus: Die Spotify‑App auf dem Smartphone oder Tablet wählt Spotify Lossless, verbindet sich per Connect mit dem Eversolo DMP‑A6, und dieser empfängt einen 24‑Bit/44,1‑kHz‑Stream, den EOS mit der Original‑Sampling‑Rate an den DAC‑Pfad übergibt. Aus reiner Signalweg‑Perspektive ist Spotify Lossless auf dem Eversolo DMP-A6 damit in der gleichen Liga wie Tidal und Qobuz, die den DMP‑A6 ebenfalls über ihre eigenen Clients bzw. Connect‑Implementierungen mit Lossless und Hi‑Res füttern.

Die Frage, die viele Audiophile (zu Recht) stellen, ist: Ist das wirklich bit‑perfect oder „nur“ technisch sauber gelöst? Eversolo beschreibt die EOS‑Engine als globalen Bypass des Android‑Mixers und als Weg, die originale Sampling‑Rate direkt an den Ausgang zu geben, und Community‑Berichte nach dem Update bestätigen, dass SSpotify Lossless auf dem Eversolo DMP-A6 mit aktivem EOS bei stabilen 44,1 kHz läuft, ohne Zwangs‑Resampling auf 48 kHz. Gleichzeitig ist dokumentiert, dass Spotify Lossless generell mit 16 oder 24 Bit bei 44,1 kHz arbeitet und intern viel Processing betreibt – angefangen bei Lautstärke‑Normalisierung bis hin zu verschiedenen Optimierungen, die das ursprüngliche Master nicht 1:1 unverändert lassen. Genau das war ja ein Kernpunkt in deinem ersten Artikel: Spotify Lossless ist nicht automatisch identisch mit einer lokal vorliegenden FLAC‑Datei, selbst wenn Bitrate und Sampling‑Rate identisch aussehen.

​Überträgt man diese Logik auf Spotify Lossless auf dem Eversolo DMP-A6, kommt man zu einer differenzierten Einschätzung: Der Eversolo DMP‑A6 liefert mit EOS und der neuen Spotify‑Connect‑Lossless‑Implementierung alles, was die Hardware‑ und Systemseite braucht, um einen Stream bit‑genau an den DAC zu geben. Die früheren Limitierungen, warum Spotify Lossless auf dem Eversolo DMP-A6 überhaupt nicht verfügbar war – fehlende Freigabe als Lossless‑Connect‑Gerät, Connect‑Streams mit 320 kbps oder 96 kbps – sind mit dem Firmware‑Update offensichtlich adressiert worden. Ob der resultierende Strom am Ende wirklich zu 100 Prozent bit‑identisch mit dem Masterfile ist, hängt damit weniger am Design des Eversolo DMP‑A6 als an dem, was Spotify im Hintergrund mit den Daten macht – insbesondere beim Thema Normalisierung und möglicher zusätzlicher DSP‑Schritte.

Stand heute gibt es erste positive Berichte aus der Community, dass Spotify Lossless auf dem Eversolo DMP-A6 klanglich auf Augenhöhe mit Tidal und Qobuz ist, wenn man denselben Track in denselben Master‑Versionen vergleicht und EOS korrekt aktiviert hat. Harte Messungen – etwa Loopback‑Aufnahmen und Null‑Tests zwischen einer lokalen FLAC und dem über Spotify Connect Lossless am Eversolo ausgegebenen Signal – sind aber noch dünn dokumentiert und eher vereinzelt. Wer mit dem Eversolo DMP‑A6 ernsthaft auf „bit‑perfect“ Wert legt, sollte sich dieser Unsicherheit bewusst sein: Eversolo hat seine Hausaufgaben gemacht und bietet mit EOS einen sehr sauberen Pfad für Spotify Lossless auf dem Eversolo DMP-A6, aber die letzte Instanz ist und bleibt die Implementierung von Spotify selbst.

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Norddeutsche HiFi-Tage 2026 Rückblick – Meine HiFiGeek-Eindrücke aus Hamburg https://www.hifigeek.de/norddeutsche-hifi-tage-2026-ruckblick/ https://www.hifigeek.de/norddeutsche-hifi-tage-2026-ruckblick/#respond Mon, 02 Feb 2026 00:19:23 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=10111 In meinem Norddeutsche HiFi-Tage 2026 Rückblick zeige ich dir, wie voll es wirklich war, wie Location, Räume und Aussteller gewirkt haben – und welche HiFi Geek-Highlights mir besonders in Erinnerung geblieben sind. Menschen‑Tetris, Ellenbogenpolitik, jeder will der Erste sein – so hatte ich mir die Norddeutsche HiFi‑Tage 2026 im Vorfeld vorgestellt. Mir hingen noch die Nachberichte der Norddeutsche HiFi‑Tage 2025 in den Ohren, wie schlecht wohl alles gewesen sein soll – und ja, das hat bei mir Vorurteile aufgebaut. Diese Vorurteile kann ich nach meinem Norddeutsche HiFi-Tage 2026 Rückblick allerdings nicht bestätigen.

Besucher, Stimmung und Andrang

Natürlich war es voll, als wir kurz nach 10 Uhr in das Le Méridien in Hamburg einmarschiert sind. Zuerst erblickten wir die Schlange all jener, die ebenfalls auf die Norddeutsche HiFi‑Tage 2026 wollten und entweder schon ein Online‑Ticket hatten oder noch eines an der Tageskasse kaufen mussten. Anfangs ging es eher langsam voran, dann aber immer schneller, sodass wir nach gut zehn Minuten – zumindest meine Begleitung – mit einem Armband versorgt waren.

Ich war akkreditiert und musste daher zu einer anderen Kasse. Dort gab es wiederum eine Schlange, die allerdings „nur“ für die Garderobe war. So kam ich zwar schnell an mein eigenes Armband, musste dann aber doch noch anstehen, um meine Jacke für 4 Euro pro Tag in die Obhut des Garderoben‑Teams zu geben.

Was anfangs nach „ziemlich voll“ aussah, entpuppte sich im Tagesverlauf als angenehm gefüllte, aber nicht überlaufene Messe. Natürlich gab es immer wieder Hotspots in bestimmten Räumen, in denen sich Besuchertrauben bildeten. Meistens haben wir jedoch direkt Sitzplätze bekommen und konnten das tun, wofür wir da waren: Musik hören und einen Eindruck von den vorgestellten Anlagen gewinnen – genau das, was ich in diesem Norddeutsche HiFi-Tage 2026 Rückblick festhalten wollte.

Location: Le Méridien Hamburg im Messemodus

Das Le Méridien in Hamburg ist ein durchaus schönes Hotel, aber auch ziemlich verwinkelt. Wenn ich mir eins gemerkt habe, dann dass ich nicht zu 100 Prozent nachvollziehen konnte, wie und warum wir am Anfang an bestimmten Stellen gelandet sind. Es gibt Treppenhäuser, die zwar in einige, aber nicht in alle Etagen der Veranstaltung geführt haben, und man musste teilweise das Treppenhaus wechseln, um ans eigentliche Ziel zu kommen.

Gefühlt lagen manche Treppenhäuser direkt nebeneinander, was die Orientierung nicht unbedingt leichter gemacht hat. Es gab zwar Hinweisschilder, die jeweils akut geholfen haben, aber ein wirklicher Gesamtüberblick hat sich mir nicht erschlossen. So haben wir anfangs einzelne Räume übersehen, die wir später noch nachgeholt haben – alles halb so wild und in so einem Hotel‑Setup vermutlich schwerer eindeutig zu planen, auch für den Veranstalter.

Gerade deshalb war es mir wichtig, im Norddeutsche HiFi-Tage 2026 Rückblick auch die Orientierung, Wegeführung und das Gefühl „im Hotel unterwegs“ anzusprechen – denn das gehört für mich zum Messe‑Erlebnis dazu.

Norddeutsche HiFi-Tage 2026 Rückblick: Räume, Akustik und Setups

Die Vorführräume waren typische Hotelzimmer, teilweise aber überraschend geräumig und größer, als man auf den ersten Blick erwartet hätte. Die Ausstattung und Vorbereitung der Räume variierte deutlich je nach Aussteller. Einige haben den Raum akustisch nach bestem Wissen, Gewissen und den realen Möglichkeiten angepasst, andere haben ihn weitgehend so belassen, wie er war.

Es dürfte wenig überraschen, dass die besser angepassten Räume in meinem Norddeutsche HiFi-Tage 2026 Rückblick oft die überzeugenderen Vorführungen geliefert haben. Dort ließen sich Anlagen deutlich entspannter beurteilen, weil weniger der Raum und mehr das Setup selbst im Vordergrund stand.

„Geblitzdingst“ – Licht und Fotografie auf der Messe

Die Beleuchtung war meistens „suboptimal“, um es freundlich auszudrücken, sodass meine neue Kamera zeigen durfte, was sie kann. Ich hoffe, ihr mögt die entstandenen Bilder in diesem Norddeutsche HiFi-Tage 2026 Rückblick, denn ich habe – wie es sich für eine Publikumsveranstaltung gehört – konsequent ohne Blitz fotografiert.

Ganz im Kontrast dazu stand ein Teil der anwesenden Fachpresse, die uns zum Beispiel bei Auer Acoustics gefühlt komplett „geblitzdingst“ hat. Zum Einsatz kam ein einfacher Aufsteckblitz – für diesen großen Hörraum und die High‑End‑Anlage völlig überfordert und im Ergebnis mehr störend als hilfreich. Liebe Fachpresse: Wenn ihr lernen möchtet, wie man solche Veranstaltungen auch ohne Blitz vernünftig fotografiert, meldet euch gern. Wenn ich etwas nicht weiß oder kann, mache ich das mit Leidenschaft und Selbststudium wett – das funktioniert offenbar besser als ein überforderter Aufsteckblitz im Hörraum.

Highlights im Norddeutsche HiFi-Tage 2026 Rückblick

Wer hier eine riesige Auflistung aller Marken und Händler erwartet, wird in diesem Rückblick nicht fündig werden. Ja, die großen Namen hatten teilweise den größten Bombast in ihren Räumen und Vorführungen, das gehört irgendwie dazu. Aber das heißt nicht, dass es nicht auch abseits der üblichen Verdächtigen spannende Präsentationen gab.

Wir konnten längst nicht jede einzelne Vorführung mitnehmen – dafür gibt es auf den Norddeutsche HiFi‑Tage 2026 einfach viel zu viele Räume, Setups und Slots. Deshalb konzentriere ich mich hier auf die Stationen, die mir besonders aufgefallen sind: entweder klanglich, konzeptionell oder einfach, weil sie anders waren als der übliche Messe‑Standard.

Aussteller: Vom Flaggschiff bis zum Einsteiger-Lautsprecher

Auffällig war, dass viele Aussteller nicht nach dem Motto „nur das Neueste und Teuerste“ ausgestellt haben. Statt ausschließlich Flaggschiffe zu zeigen, standen oft auch kleinere oder mittlere Modelle im Fokus. Genau das hebt die Norddeutsche HiFi‑Tage für mich spürbar von einer Messe wie der High End ab, wo sehr viel mehr „Show & Bombast“ im Vordergrund steht.

Ich persönlich mag kleinere Lautsprecher ohnehin, denn in vielen Gesprächen hört man, dass sich Leute an Flaggschiffen orientieren, obwohl sie diese in der Praxis weder stellen noch bezahlen können. Oft sind es am Ende dann doch kleinere Modelle im eigenen Wohnzimmer – und genau dort müssen sie überzeugen. Auf der Messe war schön zu sehen, dass gute klangliche Ergebnisse nicht zwingend an maximale Größe und fünfstellige Preisschilder gebunden sind.

Hier mal ein paar Raw Eindrücke

Auer Acoustics hat für mich den Vogel abgeschossen. Sie haben nicht nur eine tolle Präsentation ihres VERSURA V4 abgeliefert und damit einen rund 7 × 12 Meter großen Raum mit ordentlich Druck und sehr guter Kontrolle gefüllt. Sie haben außerdem einen unglaublichen Aufwand betrieben, indem sie den kompletten Raum mit eigenen Akustik‑Wänden und Paneelen in einen akustisch bearbeiteten Hörraum aus einem Guss verwandelt haben. Wer es nicht wusste, konnte leicht den Eindruck gewinnen, das Le Méridien hätte hier einen fest installierten Audio‑Raum – tatsächlich hat Auer Acoustics ihn selbst aufgebaut. Starke Leistung!

Wie immer war auch Audio Reference vertreten und hat wieder drei komplette Setups aufgefahren, die für ordentlich Andrang gesorgt haben – inklusive Online‑Tickets für einzelne Vorführungen. Neben einem kurzen Rundgang über alle drei Setups habe ich mir die Kinovorführung gegeben. Hier war ich nach dem Perfektionismus bei Auer Acoustics allerdings etwas „enttäuscht“: Die Präsentation der neuen Perlisten A‑Serie wirkte eher mittelmäßig. Die Anlage lief mit je einem Prototypen für eine neue AV‑Vorstufe und 7‑Kanal‑Endstufe von Velodyne, war aber offenbar nicht sauber auf den Hörraum eingemessen. Nach einem kurzen Gespräch mit einem Mitarbeiter hat sich dieser Eindruck auch bestätigt. Schade – das volle Potenzial dieser Kombination hätte ich gern erlebt.

Wir hatten insgesamt noch einige richtig starke Vorführungen, sind zwischendurch aber auch im HiFi‑Voodoo gelandet – inklusive leuchtender UFO‑Gadgets. An mehreren Stellen durften wir selbst Musik wählen und haben eiskalt Bands wie In Flames aufgelegt. Mit unseren Metal‑Shirts sind wir dabei mehrfach „gespottet“ worden und so immer wieder in nette Gespräche gekommen.

Natürlich gab es aber auch die bekannten „Dich fasse ich mit der Kneifzange nicht an“-Momente, in denen das Gegenüber gefühlt unnahbar weit weg war. Schade – aber irgendwo verständlich: Die Branche ist noch immer sehr konservativ, und meine Arbeit wird teilweise als reines Blogger‑ oder Influencer‑Ding belächelt. Ich arbeite aber genau daran, das zu ändern und ein paar dieser Fronten aufzubrechen – für eine HiFi‑Zukunft, die auch für neue Generationen zugänglich und einladend ist.

Ich bin ganz ehrlich: Ich hatte mich auf einen eher nervigen Tag eingestellt und bin am Ende bei einem echten Genuss‑Tag gelandet. Nicht komplett – das Abendessen im Restaurant unserer Wahl hat qualitativ nicht mehr an „früher“ bzw. die Vor‑Corona‑Zeit angeknüpft und die Preise waren astronomisch –, aber das ist ein anderes Thema.

Bevor ich zum Fazit komme, haue ich euch unten noch ungefiltert meine restlichen Bilder rein, um meinen Norddeutsche HiFi-Tage 2026 Rückblick noch ein bisschen zu versüßen.

Zum Abschluss dieses Norddeutsche HiFi-Tage 2026 Rückblicks kann ich sagen: Die Messe war deutlich besser, entspannter und praxisnäher, als es manche Berichte aus dem Vorjahr hatten erwarten lassen – und ich freue mich jetzt schon auf die nächste Runde an der Alster.

Wenn dir mein Norddeutsche HiFi-Tage 2026 Rückblick gefallen hat, findest du auf HiFiGeek bald noch mehr Messeberichte und ausführliche Tests zu den gehörten Komponenten.

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Luxsin X9 HP‑EQ erklärt: Target Curves, Crossfeed & Tipps für Kopfhörer https://www.hifigeek.de/luxsin-x9-hp-eq-target-curves/ https://www.hifigeek.de/luxsin-x9-hp-eq-target-curves/#respond Fri, 30 Jan 2026 14:55:14 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=10088
Ich habe den Luxsin X9 HP‑EQ schon einige Zeit im Einsatz und bin begeistert. Was mich allerdings etwas überfordert, ist die Funktion ‘Select target frequency response’. Da hätte ich gerne mehr Infos oder Tipps dazu.

Diese Nachricht kam gerade in meine Comments zu meinem Review-Video und ich musste schmunzeln. Ich kenne dieses Gefühl zur Genüge. Der Luxsin X9 steht da auf dem Rack, sieht aus wie ein Kunstwerk, macht aus jedem Kopfhörer ein High-End-Erlebnis – und dann kommt dieser Moment am Touchscreen: „Select target frequency response“ mit 11 verschiedenen Optionen für deinen Kopfhörer.

Wer das Review noch nicht gelesen hat: Hier geht es zum Luxsin X9 Review-Artikel.

Luxsin X9 HP‑EQ Erklärung auch auf Youtube:

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Plötzlich wird aus Begeisterung leichte Panik. Im Luxsin X9 HP‑EQ steht „Harman Over-Ear? HMS 1.3? crinacle EARS 711? oratory1990? Was soll der ganze Kram?“ Der Kopf raucht schneller als ein Death-Metal-Riff bei 0:47. Ich war genau da – erste Woche mit dem X9 = ausschließlich Bypass. Und dann hab ich mich hingesetzt und jedes einzelne Profil durchgetestet.

Wie der Luxsin X9 HP‑EQ wirklich funktioniert – ohne komplizierte Matheformeln

Ich habe unter anderem im Benutzerhandbuch sowie im Netz recherchiert und durchprobiert.

Der Luxsin X9 hat für den DSP‑Chip (AK7739) Zugriff auf über 2500 echte Messungen von Kopfhörern in der Cloud. Das sind keine Simulationen, sondern Frequenzgänge, die mit professionellen Messrigs wie GRAS 43AG (ähnlich oratory1990 oder AutoEQ) aufgenommen wurden und über den Luxsin X9 HP‑EQ nutzbar.

Wenn du jetzt z.B. deinen Kopfhörer auswählst und dann „Harman Over‑Ear“ klickst, passiert folgendes im Hintergrund:

  • Die Messdaten deines Kopfhörers werden geladen (z.B. Bass‑Dip um 80 Hz, kleiner Peak bei 4 kHz).
  • Die Zielkurve wird geladen (Harman Over‑Ear 2018 = Bass‑Anhebung um ca. +6 dB bei 80 Hz, sanfter Höhenabfall ab 5 kHz).
  • Der DSP rechnet in Echtzeit die Filter (Peaks, Dips, Shelfs), die den exakten Abstand zwischen deinem Kopfhörer und der Zielkurve überbrücken.

Ausgabe: ein Frequenzgang, der sehr nah an der Zielkurve liegt – aber dein Kopfhörer bleibt dein Kopfhörer mit seiner Bühne, Dynamik und Transparenz. Direkt von „wie mein Kopfhörer klingt“ zu „wie er klingen soll“.

Alle 11 Target Curves – neutral erklärt

Hier sind alle 11 Optionen mit ihren Hauptmerkmalen, Messbasis und typischen Einsatzgebieten (nach bestem Wissen und Gewissen):

Flat

Gerade Referenzlinie – 0 dB über das gesamte Spektrum, absolute Linearität.
Wann: Zum Vergleich mit Bypass oder als Referenz für eigene PEQ‑Anpassungen. Für Mixing/Mastering‑Checks, wenn du hören willst, wie der Kopfhörer „wirklich“ klingt.

Harman Over‑Ear

Harman Research 2018 (Over‑Ear) – Bass‑Anhebung ca. +6 dB bei 80 Hz, natürliche Mitten, sanfter Treble‑Rolloff ab 5 kHz. Blindtest‑basiert für breiten Appeal.
Wann: Daily Driver für 90% aller Musik. Pop, Rock, Hip‑Hop, EDM – der Klang, den die meisten Menschen als „natürlich“ empfinden.

Harman Over‑Ear HMS 1.3

Harman mit HMS‑Messstandard 1.3 – präziserer Bass (+5 dB), glattere Höhen, minimale Phasenverzerrungen.
Wann: Längere Listening‑Sessions (Podcasts, Hörbücher, Progressive Metal). Weniger Höhen‑Fatigue, etwas präziser als Standard‑Harman.

crinacle EARS 711 Harman Over‑Ear 2018

crinacle’s EARS‑711‑Rig + Harman 2018 – stärkerer Bass (+8 dB), Peak‑Korrektur um 3–4 kHz, für diese Messgeometrie optimiert.
Wann: Für Bass‑Liebhaber: Death Metal, Hardcore, Hip‑Hop, Trap. Ideal für bass‑schwache Planar‑ oder offene Kopfhörer.

AutoEQ In‑Ear

AutoEQ‑Datenbank für In‑Ears – straffer Bass (+4 dB), neutrale Mitten, IEM‑typische Höhenanhebung.
Wann: Komplexe Musik mit vielen Gitarren/Layern: Melodic Death, Progressive Metal, Jazz. Eher enge Bühne, sehr präzise Trennung.

HMS 1.3 AutoEQ In‑Ear

HMS 1.3 Standard + AutoEQ – kontrollierter Bass, präzise Mitten, minimale Resonanzen.
Wann: Deathcore, Dubstep und moderne Produktionen mit viel Low‑End – straffste Kicks, kontrollierte Breakdowns.

Diffuse Field 518 (dB/oct)

Diffuse‑Field‑Simulation (518 dB/oct) – nahezu lineare Kurve, leichte Höhenanhebung, freies Schallfeld nachgeahmt.
Wann: Klassik, Jazz, Akustik. Analytische Genres, bei denen du jedes Detail hören willst. Eher Studio‑Referenz als „Spaß‑Klang“.

LMS 20G ohne Bass

LMS‑20G‑Messrig, bassreduziert – Fokus auf Mitten/Höhen, Bass unter 100 Hz deutlich abgesenkt.
Wann: Vokallastige Musik: Singer‑Songwriter, Oper, Post‑Rock. Wenn Stimmen wirklich im Vordergrund stehen sollen.

oratory1990 In‑Ear

oratory1990‑Messungen für In‑Ears – sehr präzise Höhen ab 8 kHz, kontrollierter Bass, geringe Verzerrungen.
Wann: Black Metal, Technical Death, alles mit viel Atmosphäre in den Höhen und fein aufgelösten Becken.

oratory1990 Over‑Ear

oratory1990‑Messungen für Over‑Ears – ausgewogener Bass/Mitten/Höhen, Studio‑Referenz‑Charakter.
Wann: Studio‑Qualität für alle Genres. Neutral, aber nicht steril – wenn du „richtigen“ Klang ohne Schönfärberei suchst.

Harman Over‑Ear 2013

Harman Research 2013 (frühe Version) – milder Bass‑Boost (+4 dB), weichere Übergänge als 2018.
Wann: Retro‑Klang: 70er/80er Rock, ältere Aufnahmen. Weniger aggressiv und etwas entspannter als die 2018‑Version.

Den Luxsin X9 HP‑EQ noch weiter customizen

Natürlich muss es nicht dabei bleiben. Du kannst vorhandene Kurven nach deinen Wünschen anpassen oder komplett eigene PEQ‑Einstellungen erstellen. Besonders praktisch, wenn du den Luxsin X9 auch als Vorstufe für deine HiFi‑Anlage nutzt – und ja: Der Pre‑Out übernimmt 1:1 die Luxsin X9 HP‑EQ‑Einstellungen (inkl. PEQ und Crossfeed).

In der App klickst du beim Luxsin X9 HP‑EQ auf den Plus‑Button neben deinem Kopfhörermodell und gibst einen Namen für dein eigenes Profil ein. Wenn du das machst, nachdem du deine Lieblings‑Kurve gewählt hast, wird diese automatisch übernommen. Danach kannst du PEQ, Crossfeed & Co. nach deinem Geschmack feintunen.

Für HiFi‑Anlagen (mit REW und kalibriertem Mikrofon wie dem miniDSP UMIK‑1):

  • Neues Preset anlegen → „Flat“ als Basis wählen → Name vergeben
  • In REW deine Anlage einmessen → im EQ‑Fenster eine Target‑Curve erstellen
  • „Save Filter Coefficients to File“ (Textdatei mit Biquad‑Filtern) exportieren
  • Im Luxsin X9 HP‑EQ → „Batch Edit / Import“ → REW‑Datei laden → fertig

Tipp: Der Luxsin X9 merkt sich beim Switchen zwischen Kopfhörer‑Ausgang und XLR/Cinch die jeweils gewählten Profile – damit hast du auch am Pre‑Out digital perfekt korrigierten Klang bis zum Verstärker.

Crossfeed – Lautsprecher‑Klang aus Kopfhörern

Crossfeed versucht, den typischen „Kopfklang“ von Kopfhörern zu entschärfen und sie ein Stück weit wie Lautsprecher im Raum klingen zu lassen. Die Idee: Ein wenig vom linken Signal gelangt zeitverzögert und leiser aufs rechte Ohr (und umgekehrt), so wie es bei echten Lautsprechern auch passiert.

Die Basis dahinter heißt bs2b – Bauer Stereo to Binaural. Dahinter steckt ein Algorithmus, der genau diese Übersprech‑ und Laufzeiteffekte nachbildet: Ein gefilterter Anteil des Nachbarkanals wird hinzugemischt, im Hochton etwas abgesenkt, im Timing leicht verschoben. Dadurch verschiebt sich die Bühne weg von „mitten im Kopf“ nach vorne, Stimmen wandern eher in die Mitte des Raums, und langes Hören wirkt weniger anstrengend.

In der Luxsin‑App taucht das als drei bs2b‑Presets auf:

BS2B relax (650 Hz, 9.5 dB)

Bei „relax“ setzt der Algorithmus etwas tiefer an und greift kräftiger zu. Stimmen und zentrale Instrumente werden stark in die Mitte gezogen, das Panorama wirkt insgesamt weicher und entspannter. Diese Einstellung bietet sich für lange Hörsessions, Hörbücher oder eher harsche Aufnahmen an, bei denen du möglichst komfortabel und wenig ermüdend hören möchtest.

BS2B default (700 Hz, 4.5 dB)

Das ist die neutrale Grundeinstellung. Die Crossfeed‑Wirkung ist hörbar, aber zurückhaltend: Die Bühne rutscht etwas nach vorne, der Mix wirkt geschlossener, ohne dass sich der Klangcharakter stark verändert. Ideal, wenn du Crossfeed zum ersten Mal ausprobierst oder einfach nur ein bisschen weniger „im Kopf“ hören möchtest.

BS2B polular (700 Hz, 6 dB)

Hier arbeitet bs2b mit der gleichen Trennfrequenz, aber höherem Pegel – der Effekt ist deutlich stärker. Das hilft vor allem bei älteren oder sehr hart links/rechts gemischten Produktionen, etwa klassischem Rock oder aggressiv gemastertem Metal, wo Gesang, Snare oder Gitarren zu weit außen kleben. Mit „polular“ rücken diese Elemente hörbar in die Mitte, ohne dass die Stereo‑Breite komplett zusammenfällt.

Fazit

Unterm Strich nimmt dir der Luxsin X9 HP‑EQ und Crossfeed den größten Teil der Kopfhörer‑Bastelei ab – übrig bleibt nur noch die angenehmste Aufgabe: Musik hören.

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Norddeutsche HiFi-Tage 2026 — die NDHT stehen kurz bevor https://www.hifigeek.de/norddeutsche-hifi-tage-2026/ https://www.hifigeek.de/norddeutsche-hifi-tage-2026/#respond Thu, 29 Jan 2026 14:13:27 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=10065 Ich bin kein großer Messegänger(ja ich war auf der letzten HIGH END 2025 in München). Aber wenn etwas wie die Norddeutsche HiFi-Tage 2026 am 31.01. und 01.02. praktisch vor meiner Haustür stattfindet, muss ich einfach hingehen. Trotzdem: Bei dem Gedanken an überfüllte Hotelzimmer, in denen sich Menschen stapeln und ich mich für das nächste Upgrade begeistern soll, bin ich schon ein bisschen müde.

Ganz ehrlich? Ich verstehe den Reiz von Messen wie die Norddeutsche HiFi-Tage 2026 total: Schwärmen vom nächsten Upgrade, kleine „Gems“ entdecken, die im Online-Dschungel untergehen würden, oder endlich mal Gleichgesinnte treffen, mit denen man stundenlang über Musik, Technik und Setups fachsimpeln kann. Gleichzeitig bleibe ich skeptisch: Hier wird natürlich mit allen Mitteln Marketing betrieben, und manche hochgejubelten Produkte würden mich ohne diesen Rahmen vermutlich nie interessieren.

Konzept: Modenschau in Hotelräumen

Stellt euch die Norddeutsche HiFi-Tage 2026 wie eine Modenschau vor: Jeder Hersteller oder Vertrieb mietet einen Raum im Hotel und versucht, aus den Gegebenheiten das Maximum herauszuholen. Teppichboden, dünne Wände, niedrige Decken – alles andere als ein perfekt optimierter Hörraum. Ist so ein Zimmer also ungeeignet für HiFi-Demos, oder gerade spannend, weil man Systeme in halbwegs realistischen Umgebungen erlebt?

Ich persönlich halte nicht allzu viel von klassischen Verkaufsvorführungen, bei denen ich nicht die Fäden in der Hand habe. Es ist nicht mein Raum, nicht meine Technik, und ich habe keine echte Transparenz darüber, was im Hintergrund passiert. Das macht es schwierig, Eindrücke direkt auf das eigene Setup zu übertragen.

Ich bin außerdem kein Freund typischer Verkaufsgespräche. Man weiß nie, wer da gerade vor einem steht und wie tief das Fachwissen wirklich geht. Ich bin mit dem Internet aufgewachsen, informiere mich gerne selbst und liebe es, mich online durch Tests, Foren und Datenblätter zu wühlen. In vielen Gesprächen merke ich ziemlich schnell, dass ich in einigen Bereichen besser im Thema bin als mein Gegenüber. Dann fühlt sich meine Zeit schnell verschwendet an – kein Wunder, dass der Trend immer stärker Richtung Onlinekauf geht.​

Trotzdem: Vorfreude!

Trotz aller Skepsis bleibt eine Messe spannend. Ich freue mich darauf, nach Hause zu fahren und das Gefühl zu haben, wirklich etwas dazugelernt zu haben. Vielleicht ergibt sich der ein oder andere interessante Kontakt, vielleicht entdecke ich Konzepte oder Produkte, die ich bisher gar nicht auf dem Schirm hatte. Und vor allem: Es ist einfach ein gutes Gefühl, so viel gebündelte Leidenschaft für Musik und Technik an einem Ort zu erleben.

Die Ausstellerliste für die Norddeutsche HiFi-Tage 2026 ist in den letzten Wochen immer weiter gewachsen, weshalb ich diesen Artikel zunächst zurückgehalten habe. Aber jetzt ist genau der richtige Zeitpunkt, noch einmal auf die Norddeutsche HiFi-Tage 2026 hinzuweisen.

Ich habe die Aussteller grob kategorisiert – seht es mir nach, wenn es nicht immer zu hundert Prozent passt:

Lautsprecher & Akustik
Acapella, AP Elektroakustik, ASCENDO, Auer Acoustics, Avantgarde Acoustic, Audes, beaudioful, Børresen, Canton, CHARIO, Cube Audio, ELAC, Esprit, Fischer & Fischer, GAUDER AKUSTIK, GGNTKT, HIFIMAN, Harzsch, Horns, Kaiser KAWERO, KEF, Lansche Audio, Lyravox, MAGNEPAN, Manger, Marten, MAPU Speakers, Mudra Akustik, MUSICAL FIDELITY, Perlisten Audio, Phonar, PMC, Pylon Audio, QUAD, Qualio Audio, Raidho Acustics, Rogers HiFi, Rowen, Scansonic, Sonox, TRIANGLE, Velodyne Acoustics, Vivid Audio, Voxativ, Wilson Audio, YG Acoustics​

Verstärker & Elektronik
A&L, Aavik, Accuphase, AIR TIGHT, ATOLL, AUDREAL, AVM, AYON, Backes & Müller, Benchmark, Boulder Amplifiers, Braun, Bryston, dCS, EINSTEIN AUDIO, EternalArts, Fezz Audio, Grimm Audio, Harman Karbon, Hegel, Horch House, Luxman, Magnetar, Mola Mola, MSB, NuPrime, PS Audio, Riviera Audio Laboratories, RÜBENBURG AUDIO, Soulnote, SPL, Staltmanis LAB, Swiss HD, ThivanLabs, Vitus, VTL, Western Electric, WISSELING HIGH END​

Quellgeräte (Plattenspieler, Streamer, CD-Player)
Bauer Audio DPS, C.E.C., HOLBORNE, Innuos, Lampizator, Mozzaik Audio, PLATINE VERDIER, Revox, Symphonic Line, Thales, Thorens, Transrotor, TW-Acoustic, VPI Industries, Axmann Audio, sonoro​

Tonabnehmer & Vinyl-Zubehör
KOETSU, Kleeny, Nessie Vinylcare, PHASEMATION, PHONOSOPHIE, Skyanalog, Soundsmith, STUdo, ToneTool​

Kabel & Zubehör
Analysis Plus, Ansuz, Audia Flight, Axxess, Cardas Audio, Crystal Cable, Furutech, J.Sikora, LUNA CABLES, Nordost, PADIS, POWERGRIP, Reed, Silberstatic, SUPRA Cable, WBT, WBT-PlasmaProtect™, WireWorld, Zavfino​

Kopfhörer
Final, grell, Sennheiser​

Möbel, Racks & Raumausstattung
Bassocontinuo, HKLIVING, SYMANN Soundboards, SonicThrone® Audio Sessel, UberLight Flex, Workshop Quadrophonie​

Sonstiges & Spezialanbieter
ATE, Audio Note, Audio Offensive, Audio Reference, Audiofels, Audiophil FAST, Axmann Audio, Dimi Vesos, ELECTRIC AUDIO, Esprit, EternalArts, Fenn Music, GGNTKT, HIFI-ZEILE, HOLBORNE, LEN Hifi, Linnenberg, Loutd, nextgen™, Progressive Audio

Mein Plan für die Norddeutsche HiFi-Tage 2026

Am Ende bleibt für mich vor allem eins: Neugier. Ich werde nicht jede Vorführung für bare Münze nehmen und auch nicht nach jedem Raum glauben, das nächste „Must-have“ gefunden zu haben. Aber genau dieses Wechselspiel aus Begeisterung, Skepsis und echtem Interesse macht die Norddeutsche HiFi-Tage 2026 für mich spannend.

Wenn ihr also Zeit und Lust habt, euch ein Wochenende lang durch Lautsprecher, Verstärker, Kopfhörer, Streaming und Vinyl zu hören, schaut im Le Méridien in Hamburg vorbei – Tickets bekommt ihr direkt über die Veranstalterseite, alle Infos zu Zeiten und Preisen findet ihr dort. Ich werde mit meiner Kamera vor Ort sein und meine Eindrücke später hier mit euch teilen.

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Luxsin X9 im Test: Head‑Fi‑Control‑Center mit HP‑EQ, Sub‑Power und Firmware‑Upgrade für deine Kopfhörer https://www.hifigeek.de/luxsin-x9-im-test/ https://www.hifigeek.de/luxsin-x9-im-test/#respond Wed, 28 Jan 2026 15:00:00 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=9737 Ich war schon im Sommer sehr neugierig auf den Luxsin X9, habe ihn dann aber wieder aus den Augen verloren. Nichtsdestotrotz steht er jetzt auf meinem Schreibtisch und ich konnte das gute Stück etwa vier Wochen unter die Lupe nehmen – oder besser gesagt: in einen für ihn vielleicht anstrengenden Dauertest schicken. Wenn dem so war, hat sich der Luxsin X9 das keinesfalls anmerken lassen. So viel sei verraten.

Vorab ein kurzer Disclaimer: Ich habe den Luxsin X9 vom deutschen Vertrieb audioNEXT kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen. audioNEXT oder irgendjemand sonst nimmt keinen Einfluss auf mein Review. Als unabhängiger Blog sind wir an keine geschäftlichen Beziehungen gebunden, die unsere Meinung verfälschen könnten..

Hier findet ihr mein Luxsin X9 Video‑Review auf YouTube

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Unboxing & Lieferumfang – erster Eindruck

Wer schon einmal Eversolo-Produkte ausgepackt hat, wird die Qualität kennen. Luxsin stammt ebenfalls aus dem Hause Zidoo. Die 3,7 kg des Luxsin X9 liegen direkt wertig in der Hand. Natürlich wird das Gerät gut gepolstert ausgeliefert, sodass dem massiven Aluminiumgehäuse mit seinen soliden Alu-Planken auf der Reise nichts passiert. Mit 30 x 20 x 6,5 cm ist das Gerät kompakt genug für den Schreibtisch. Auf dem HiFi-Rack wirkt es hingegen angenehm schlank und schmal.

Was liegt in der Box:

  • Netzkabel (Schuko-Standard, EU-Stecker)
  • Bluetooth-Fernbedienung (IR- und BT-kompatibel)
  • USB-B-Kabel (für USB-Audio)
  • USB-Type-C-OTG-Kabel (für iPhone/iPad direkt)
  • Benutzerhandbuch (mehrsprachig, vorerst ohne Deutsch)
  • Garantiepapiere & Quick-Start-Guide

Der erste Eindruck ist durchweg premium. Das 4‑Zoll-Farb-Touchscreen mit den virtuellen VU-Metern ist das Eye-Candy – sie sehen täuschend echt aus, sind vollständig animiert, etwa mit sanft-blauem Hintergrund. Luxsin bietet 14 verschiedene grafische Varianten zur Wahl, was eigentlich unnötig wirkt, aber durchaus charmant ist. Die facettierten Ecken des Gehäuses geben dem Luxsin X9 ein modernes Design, das nicht billig wirkt. Alle sichtbaren Seiten sind sauber verarbeitet, sogar die Unterseite. Schrauben siehst du nur an der Rückwand – alles andere wirkt wie aus einem Guss.

Technische Daten & Architektur

Was den Luxsin X9 technisch interessant macht

Der Luxsin X9 nutzt den AK4499EX DAC-Chip von Asahi Kasei Microdevices – derselbe, der auch im erfolgreichen Eversolo DMP-A8 Streaming-DAC verbaut ist. Das ist ein Vertrauenssignal. Daneben sitzt ein AK4191EQ für die IV-Konvertierung (digital zu analog). Die Signalverarbeitung erfolgt über einen AKM 7739 DSP-Chipsatz, der speziell die Headphone-EQ-Funktion steuert (dazu später mehr).

Die Kopfhörer-Verstärkerstufe

Die Kopfhörerendstufe ist vollständig symmetrisch aufgebaut und liefert bis zu 6.400 mW an 16 Ω über den 4,4‑mm-Balanced-Ausgang – das ist ordentlich Leistung. Über den 6,35-mm-Single-Ended-Anschluss oder XLR4 ist die Leistung etwas geringer, aber immer noch mehr als ausreichend. Der Verstärker-Chip ist ein TPA6120A2 in Kombination mit einem OPA1612 als Buffer. Das Besondere: Die Ausgangsstufe wurde speziell für den Luxsin X9 entwickelt und nicht einfach von Eversolo übernommen.

Das Netzteil ist clever aufgebaut

Ein Lineartrafo versorgt die analoge Sektion (für hohe Reinheit und guten Rauschabstand), ein Schaltnetzteil die digitale Sektion (für Effizienz). Im Inneren sitzt ein großer, gekapselter Ringkerntrafo – du wirst sein Gewicht beim Transport spüren. Die Ripple-Unterdrückung ist mit 40 nV extrem niedrig. Das bedeutet: Der Rauschgrund des Luxsin X9 ist in der Praxis nahezu nicht existent.

Spezifikationen

  • Dynamic Range / SNR: > 128 dB (sehr sauber)
  • THD+N @ KH-Output: < 0,00016% (extrem niedrig)
  • Crosstalk: > ‑117 dB (Kanaltrennung ausgezeichnet)
  • Kanalgenauigkeit (L/R‑Balance): 0,1 dB (beeindruckend präzise)
  • Frequenzgang: neutral-flach mit sanftem Roll-off in den obersten Höhen

Unterstützte Formate:

  • PCM bis 32 Bit / 768 kHz
  • DSD bis DSD512 (native)
  • Bluetooth 5.0 (SBC, AAC offiziell; LDAC & aptX werden unterstützt, aber nicht zertifiziert)
  • Asynchrones USB-Audio (kein Treiber nötig)

Innovative Features

Das Dynamic Negative Feedback System (DNF) nutzt die Kombination aus OPA1612 und TPA6120A2, um harmonische und intermodulative Verzerrungen signifikant zu reduzieren. Das praktische Resultat: Der Klang wirkt sauberer und transparenter, ohne zusätzliche Färbung.

Die R2R-Resistor-Array-Lautstärkeregelung ist ein echtes Highlight. Statt digital zu regeln, nutzt der Luxsin X9 1.024 diskrete Stufen mit Schaltrelais – jeder Schritt ist als leichtes „Click“ beim Drehen hörbar, 0,5‑dB-Schritte sind Standard (wahlweise 1, 2 oder 3 dB). Das verhindert Kanalabweichungen im unteren Lautstärkebereich und verschleißt nicht wie ein klassisches Potentiometer.

Die Impedance-Detection-Technologie misst automatisch die Impedanz deines Kopfhörers (16 Ω, 32 Ω oder 300 Ω), wenn du ihn an den 4,4‑mm- oder 6,35-mm-Anschluss anschließt, und passt das Gain entsprechend an. Das ist praktisch wie die ISO-Einstellung an einer Kamera – es optimiert den nutzbaren Regelbereich für deine spezifischen Kopfhörer. XLR4-Nutzer müssen die passende Einstellung manuell wählen. Eine Einschränkung: Das System misst Impedanz, nicht Empfindlichkeit – mit sehr empfindlichen IEMs oder sehr wenig empfindlichen Kopfhörern kann der Regelweg etwas knapp werden.

In der Praxis bedeutet die Kombination aus Dynamic Negative Feedback und R2R-Lautstärkeregelung: extrem saubere Wiedergabe, perfekte Kanalbalance auch bei sehr niedrigen Pegeln und eine feinfühlige, verschleißfreie Lautstärkeregelung, von der besonders Leisehörer profitieren.

Anschlüsse & Konnektivität

Der Luxsin X9 ist eine echte Audio-Zentrale – nicht nur für Kopfhörer.

Kopfhörer-Ausgänge (Front):

  • 6,35 mm Klinke (Single-Ended, asymmetrisch)
  • 4,4 mm Pentaconn (Balanced, symmetrisch) – hier gibt es die volle Power (6.400 mW @ 16 Ω)
  • XLR4 Balanced (symmetrisch)

Alle Buchsen sind hochwertig verarbeitet, die Klinkenbuchsen haben dezent goldfarbene Ringe – ein schöner Farbakzent, der nicht billig wirkt.

Digitale Eingänge (Rückseite):

  • USB‑B (für USB-Audio, High-Res bis 768 kHz PCM, DSD512)
  • USB‑C (OTG-Standard, ideal um iPhone/iPad direkt anzuschließen)
  • USB‑A (nur für Firmware-Updates via USB-Stick)
  • Coax S/PDIF (Standard Digital Audio)
  • Toslink (optisch, für TV oder ältere Komponenten)
  • HDMI ARC (seltenes Feature für einen Desktop-DAC, ermöglicht Audio-Rückkanal vom Smart-TV in den Luxsin X9)
  • Bluetooth 5.0 (SBC, AAC, LDAC, aptX)
  • WiFi (für App-Steuerung und OTA-Updates)

Analoge Eingänge (Rückseite):

  • Stereo-Cinch (RCA) für CD-Player, Streamer oder andere analoge Quellen

Ausgänge (Rückseite – die Vorverstärker-Funktion):

  • XLR-Ausgänge (symmetrisch) für externe Endstufen oder Aktivlautsprecher
  • Cinch-Ausgänge (asymmetrisch, RCA)
  • Subwoofer-RCA-Ausgänge (Dual) – das ist selten; damit lässt sich ein vollständiges 2.2‑Stereo-Setup aufbauen (Stereo-Lautsprecher + zwei Subwoofer)

Smart Features:

  • Trigger-In/Out-Buchsen (Mono-Klinke)

App-Steuerung:
Die Luxsin Remote App ist verfügbar für iOS und Android. Es gibt außerdem ein Web-Panel im Browser, wenn der Luxsin X9 über WiFi im Netzwerk hängt. Aktuell ist die Oberfläche nur auf Englisch und Chinesisch verfügbar, laut Hersteller soll Deutsch folgen. Die App ist intuitiv, Tuning-Kurven werden visualisiert und PMEQ-Settings (Parametric EQ) lassen sich einfach anpassen. Luxsin schiebt regelmäßig Firmware-Updates nach – gut für Bugfixes und neue Features, aber man lebt damit auch mit einem Gerät, das softwareseitig in Bewegung bleibt.

Design & Verarbeitung

Massives Aluminium mit soliden Alu-Planken – kein Kunststoff mit Alu-Blende wie bei manchen Konkurrenten. Das Finish ist gebürstet statt hochglänzend, was Fingerabdrücke deutlich entschärft. Die leicht schräg gestellte Frontplatte mit ihren facettierten Ecken gibt dem Luxsin X9 ein modernes Aussehen, ohne zu aufdringlich zu wirken.

Das 4‑Zoll-Farb-Touchscreen (TFT-LCD) ist das visuelle Highlight. Die virtuellen VU-Meter sehen täuschend echt aus, vollständig animiert mit Schatten und Beleuchtung. Du kannst zwischen 14 verschiedenen grafischen Varianten wählen (Black VU, Classic VU, Neon usw.). Die Lesbarkeit ist auch aus seitlichen Blickwinkeln hervorragend, die Helligkeit ist einstellbar.

Die Bedienelemente (Front)

  • Minimalistisches Design – nur Lautstärke-Drehregler (rechts) und Power-Taste.

Der Lautstärke-Regler bietet ein sehr befriedigendes, gerastertes Feedback mit gut hörbaren Relais-Klicks – nicht zu straff, nicht zu leichtgängig. Die Haptik ist klar im Premium-Segment angesiedelt. Das Display zeigt bei Lautstärke-Änderungen eine „R2R“-Dezibel-Anzeige an.

Wärmeentwicklung:
Im Idle-Betrieb liegen an der Oberseite rund 30 °C an – warm genug, dass man im Winter gerne mal die Hand darüber streicht, aber nie unangenehm heiß. Es gibt keinen aktiven Lüfter; die Kühlung erfolgt passiv über das Gehäuse.

Bedienung & Features

Da es sich in erster Linie um einen Desktop-DAC handelt, erfolgt die primäre Bedienung über das Touchscreen. Natürlich lässt sich der Luxsin X9 auch bequem mit der Fernbedienung oder über die App steuern, wobei in der App nicht alle Optionen verfügbar sind.

HP-EQ (Kopfhörer-Spezifische Profile) – DAS UNIQUE FEATURE

Das ist das Killer-Feature des Luxsin X9. Luxsin hat eine Datenbank mit rund 2.500 Kopfhörer-Profilen vorinstalliert. Wenn du deinen Kopfhörer anschließt, tippst du seinen Namen ins Menü, wählst eines oder mehrere EQ-Profile, und der Luxsin X9 passt den Frequenzgang automatisch an – per DSP. Das funktioniert ähnlich wie EQ-Ansätze auf Basis gemessener Kopfhörerprofile, wie man sie von Roon oder Harman-Target-Curves kennt. Die Idee dahinter: Jeder Kopfhörer bringt charakteristische Verfärbungen mit. Der Fosi i5 ist dir zu zurückhaltend in den Höhen? Die EQ gleicht das aus. Der Verum 2 ist zu hell? Wird korrigiert. Dein Kopfhörer profitiert merklich von dieser Anpassung – nicht subtil, sondern klar hörbar.

Im Ergebnis wirkt HP‑EQ wie ein fehlendes Bindeglied im Head‑Fi‑Setup: Auf Basis realer Messdaten biegt der Luxsin X9 den Frequenzgang vieler Modelle in Richtung einer ausgewogeneren Zielkurve, sodass bekannte Kopfhörer plötzlich wie „fertig abgestimmte“ Hörer klingen – ohne Messmikrofon, REW oder stundenlange EQ‑Bastelei. Ich konnte fast alle Kopfhörer hier im Haus in der Datenbank finden. Lediglich der Sennheiser HD550 fehlt. Schade – wahrscheinlich hätte ihn dieses Feature noch eine Klasse nach oben befördert.

Crossfeed (Digital)

Es gibt drei verschiedene Crossfeed-Level. Die Funktion arbeitet sehr überzeugend: Sie imitiert eine lautsprecherähnliche Räumlichkeit und reduziert die typische „In-Head-Localization“, also das Gefühl, dass alles „im Kopf klebt“. Ideal für lange Listening-Sessions mit weniger Kopfhörer-Ermüdung. Wichtig: Es klingt nicht hohl oder künstlich wie manche schlechten analogen Crossfeed-Implementierungen.

Weitere DSP-Features

  • Stereo-Weite/Soundstage-Adjustment (Depth & Width einstellbar)
  • Musikstil-Presets (vorkonfigurierte DSP-Kurven)
  • 3‑Band-EQ (Bass/Mitten/Höhen)
  • Subwoofer-Weiche (Crossover-Frequenz einstellbar)
  • PMEQ (Parametric Equalization) über das Web-Panel fein konfigurierbar

Allgemeiner Klangcharakter & Bühne 

Im Grundcharakter spielt der Luxsin X9 neutral mit einem leichten Schuss Wärme: Der Bass ist schnell, trocken und kontrolliert, geht tief hinunter, ohne in den Mittelton zu bluten, Stimmen stehen sauber und natürlich im Raum, und der Hochton bringt Glanz und Luft, ohne scharf oder nervös zu werden. Der Hintergrund bleibt dabei „pitch‑black“ – selbst bei niedrigen Pegeln hörst du praktisch kein Rauschen, was in Kombination mit der R2R‑Lautstärkeregelung gerade Leisehörer glücklich macht.

Die Bühne ist standardmäßig eher mittlere Größe mit leicht frontaler Präsentation, dafür sehr klar geschichtet: Vocals und Leads stehen greifbar vorne, Rhythmus‑Sektion und Effekte staffeln sich sauber dahinter. Aktivierst du Crossfeed und die Soundstage‑Erweiterung, lässt sich dieses Bild erstaunlich weit aufziehen, ohne ins Künstliche abzudriften – du bekommst mehr Breite und Luft um Instrumente, ohne dass es nach billigem Hall‑Effekt klingt oder einfach nur der Hochton angehoben wird. Gerade bei längeren Sessions macht das Hörermüdung spürbar geringer, weil die typische „im Kopf festgetackerte“ Bühne einem eher lautsprecherähnlichen Raumgefühl weicht.

Spannend wird es, wenn der X9 seine DSP‑Tricks ausspielt. HP‑EQ fühlt sich in der Praxis an, als würden deine Kopfhörer ein Firmware‑Update für ihren Klang bekommen: Auf Basis realer Messdaten von rund 2.500 Modellen werden Peaks geglättet, Basslöcher aufgefüllt und die Gesamttonalität näher an eine saubere Zielkurve herangezogen. Besonders Kopfhörer mit „berühmten“ Eigenheiten – etwas zu heller Oberton, Badewannen‑Tuning, dünner Bass – profitieren massiv, weil der X9 ihre Stärken betont und die Schwächen beschneidet, ohne den Grundcharakter komplett zu erschlagen. Unterm Strich wirkt HP‑EQ wie das fehlende Bindeglied im Head‑Fi‑Setup: Statt den nächsten Hörer zu kaufen, hebst du mit einem Klick den vorhandenen eine Klasse nach oben.

Leistungsmäßig hat der Luxsin X9 nicht nur für deinen Verum 2 oder Fosi i5 genügend Reserven, sondern auch für große Planare – Berichte mit HIFIMAN‑Kalibern zeigen, dass selbst bei hohen Pegeln kein Eindruck von Kompression oder Weichzeichnung entsteht. Gleichzeitig bleibt er mit sinnvoll gewählter Gain‑Stufe auch an empfindlichen IEMs sehr leise im Rauschteppich, was in dieser Leistungsklasse alles andere als selbstverständlich ist. Dass die Impedance‑Detection den Gain passend vorsortiert, macht die ganze Power im Alltag gut beherrschbar, statt dir nur theoretische Wattzahlen auf dem Papier zu liefern.

Richtig charmant ist der Luxsin X9 dann als Schreibtisch‑Zentrale im 2.1‑ oder 2.2‑Betrieb: Über die beiden Sub‑Ausgänge und die einstellbare Subwoofer‑Weiche lassen sich Aktivmonitore und ein oder zwei Subs sauber ankoppeln – etwas, das man bei Desktop‑DAC/Amps dieser Art fast nie sieht. Damit kannst du tagsüber mit Kopfhörer und HP‑EQ arbeiten und abends mit einem Klick auf Lautsprecher + Sub umschalten, ohne die Klangsignatur komplett zu verlieren: straffe Bässe, aufgeräumter Mittenbereich, kontrollierte Höhen – nur eben mit mehr Luftbewegung im Magenbereich. Für Metal, Spiele und Filme ist das eine Kombination, die schnell süchtig macht, weil sie Studio‑Kontrolle und Spaßfaktor ziemlich elegant unter einen Hut bringt.

Höreindruck

Was für ein Technik-Brett. Für einen DAC gibt es hier erstaunlich viel zu entdecken – und genau das lädt zum Spielen und Ausprobieren ein. Gerade die Kombination aus kräftigem Kopfhörerverstärker, DSP-Spielwiese und Subwoofer‑Integration erinnert ein wenig an den Burson Conductor GT4: Der Subwoofer will plötzlich auch mit euren Kopfhörern mitspielen – ein ziemlich irres Erlebnis.

Natürlich durfte auch meine Metal‑Referenz‑Playlist nicht fehlen. Dazu kamen YouTube, Filme, Serien, Spiele – einmal das ganze Alltagspaket. Der Luxsin X9 hat in der Testzeit dauerhaft auf meinem Schreibtisch gestanden und wurde an guten Tagen locker 10 Stunden am Stück genutzt. Bei knapp 300 Stunden Spielzeit kennt man die Kiste langsam ziemlich gut.

Im Alltag bleibt der Luxsin X9 dem beschriebenen Grundcharakter treu: neutral bis leicht warm, straffer, kontrollierter Bass, sauberer Mittelton und eine klare, luftige, aber nicht nervige Höhenwiedergabe. Der Hintergrund bleibt „pitch‑black“, nichts rauscht, nichts zischelt – selbst bei niedrigen Pegeln wirkt alles kontrolliert und aufgeräumt. Erst wenn man DSP, HP‑EQ und Crossfeed dazuschaltet, merkt man, wie viel Potential da noch oben drauf kommt.

Luxsin X9 X Verum 2

Der Verum 2 ist ein großartiger Kopfhörer, gebaut von einem zugegeben etwas kontroversen Hersteller. Wie so oft bei mir handelt es sich um einen offenen Planar – hier mit den optionalen „ventilated Earpads“, um etwas mehr Tiefbass herauszukitzeln. Am Luxsin X9 angestöpselt und das passende Profil im HP‑EQ aktiviert, passiert genau das, was man sich insgeheim wünscht: Aus einem sehr guten Kopfhörer wird ein affengeiler Kopfhörer.

HP‑EQ bügelte beim Verum 2 die typischen Eigenheiten glatt: Der Bass gewinnt an Fundament, ohne aufzuquellen, die Mitten rücken etwas sortierter ins Zentrum und die Höhen verlieren ein Stück Schärfe, behalten aber Luft und Detail. Versteht es nicht falsch – der Verum 2 ist auch „pur“ ein toller Hörer –, aber es fühlt sich an, als bekäme er ein kostenloses Tuning‑Upgrade. Mehr Linearität, weniger Nervigkeit, stimmigere Tonalität. So sollte dieser Kopfhörer eigentlich ab Werk klingen.

Luxsin X9 X Fosi Audio i5

Der Fosi Audio i5 ist so ein bisschen der Geheimtipp 2025: für den Preis ein erstaunlich erwachsener Klang, der einige etablierte Hersteller sichtbar nervös gemacht hat. Klar, der Start war holprig, Fosi hat aber schnell nachgebessert und die Kinderkrankheiten überarbeitet. Am Luxsin X9 knüpft der i5 genau da an – nur eben eine Stufe höher.​

Mit aktiviertem HP‑EQ bekommt der i5 das, was ihm viele attestieren: ein sehr stimmiges, „großes“ Klangbild für kleines Geld, aber mit weniger Ecken und Kanten. Der Bass wirkt kontrollierter und definierter, Stimmen rücken natürlicher in den Vordergrund, und der Hochton verliert Härte, ohne langweilig zu werden. Unterm Strich hebt der Luxsin X9 den Fosi Audio i5 in eine andere Liga – nicht, weil er ihn verbiegt, sondern weil er seine Stärken betont und die Schwächen wegschneidet.

Einordnung & mögliche Kritikpunkte

Im Vergleich zu typischen Mess‑Boliden à la Topping DX9 oder ähnlichen Designs spielt der Luxsin X9 etwas wärmer und entspannter, punktet dafür mit deutlich mehr Features und Flexibilität. Für Besitzer eines Eversolo DMP‑A8 ist er weniger spannend, weil sich DAC‑Teil und viele Funktionen überschneiden – spannend wird er vor allem als dedizierter Head‑Fi‑Hub mit HP‑EQ und Sub‑Integration.

Kleine Schattenseiten gibt es auch: Einen Ethernet‑Port sucht man vergeblich, alles läuft über WLAN oder USB. Die Relais‑Klicks der R2R‑Lautstärkeregelung sind gewollt und haptisch toll, in sehr leisen Umgebungen aber hörbar – Geschmackssache. Und wer statt leicht wärmer, „musikalischer“ Abstimmung lieber maximal analytische, knallharte Neutralität mit messfokussiertem Minimalismus sucht, wird bei Topping & Co. wahrscheinlich glücklicher.

Fazit

Der Luxsin X9 ist für mich so ein Gerät, das man anfangs wegen der Optik und der Technik-Gimmicks spannend findet – und am Ende wegen der Alltagstauglichkeit und des Klangtunings behält. Er ist kein puristischer „Nur-DAC“, sondern ein vollwertiges Head‑Fi‑Control‑Center: kräftiger Kopfhörerverstärker, sehr guter DAC, flexible Vorstufe mit Sub‑Ausgängen und dazu eine DSP-Werkzeugkiste, die deinen vorhandenen Kopfhörern im besten Fall ein Klang‑Firmware‑Update verpasst.

Wer maximale Analytik, klinische Neutralität und „Messwerte first, Features egal“ sucht, findet bei Burson (Conductor GT4), Topping & Co. wahrscheinlich die spannendere Lösung. Der Luxsin X9 zielt eher auf Hörer, die eine saubere, leicht warme, kontrollierte Abstimmung mögen und Lust haben, mit HP‑EQ, Crossfeed, Parametric‑EQ und 2.1/2.2‑Setup aktiv zu gestalten. In dieser Rolle macht er verdammt viel richtig: genug Power für große Planare, pechschwarzer Hintergrund, sehr gute Verarbeitung, starkes Display, und eine EQ‑/Profil‑Sektion, die aus „guten“ Hörern sehr oft „sehr gute“ Hörer macht.

Perfekt ist er nicht: kein LAN-Port, viele Funktionen hängen am Firmware‑Status, die Relais‑Klicks der R2R‑Lautstärke muss man mögen und der Grundsound im Bypass wirkt etwas „zu brav“. Aber unterm Strich ist der Luxsin X9 aktuell einer der spannendsten All‑in‑One‑DAC/Amps für den Schreibtisch – vor allem, wenn du mehr willst als nur „Signal rein, Signal raus“ und dein Head‑Fi‑Setup wirklich als Spielwiese und Werkzeug gleichzeitig begreifst.

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https://www.hifigeek.de/luxsin-x9-im-test/feed/ 0 9737
Burson Audio Timekeeper GT4 im Test: High-End-Monoblöcke an der Schwelle zum Ultra-High-End https://www.hifigeek.de/burson-audio-timekeeper-gt4-im-test/ https://www.hifigeek.de/burson-audio-timekeeper-gt4-im-test/#respond Sat, 17 Jan 2026 21:30:15 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=9904 Wir haben die Burson Audio Timekeeper GT4 schon seit ein paar Wochen hier zum Test. Warum ihr euch diese Mono-Blöcke auf die Wunschliste schreiben solltet, versuche ich im folgenden Review für euch zu klären.

Disclaimer: Burson Audio hat die Burson Audio Timekeeper GT4 kostenlos zur Verfügung gestellt. Jedoch nehmen sie keinerlei Einfluss auf meinen Testaufbau oder mein Urteil. Ich versuche hier immer brutal ehrlich und transparent zu bleiben.

Hier findet ihr mein Burson Timekeeper GT4 Video‑Review auf YouTube

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Wir haben in den letzten Monaten einiges mit Burson Audio zu tun gehabt. Sie stellen feinste HiFi-Geräte her, welche aktuell zumindest auf dem deutschen Markt nicht so verbreitet sind. Nicht, weil die Geräte schlecht sind, sondern wahrscheinlich eher, weil jeder neue Markt eine weitere Investition erfordert und wenn man dem Überlieferten Glauben schenken kann, sind die Burson-Audio-Jungs und ‑Mädels in erster Linie Macher und haben Bock, an ihren Produkten zu feilen.

Das merkt man auch daran, dass sie in den letzten 12 Monaten ihr Portfolio verjüngt haben durch neue Revisionen ihrer Bestandsprodukte und über ihre Flaggschiff-Modelle noch High-End-Flaggschiffe wie die Voyager-Serie etabliert haben.

Noch traue ich mich nicht in diese Riege vorzuwagen und habe mich bewusst für die Grand-Tourer-Serie entschieden, da diese für den ein oder anderen schon absolutes High-End – feature- sowie klangtechnisch – und sicherlich eine Herausforderung für das Portemonnaie darstellt.​

Die Burson Audio Grand Tourer Serie

Alle, die sich mit dem Portfolio von Burson Audio schon auskennen, können diesen Abschnitt getrost überspringen. Mir geht es aber der Vollständigkeit halber darum, auch ein wenig die Synergien zwischen den einzelnen Produkten vorzustellen.

Burson Audio selber unterteilt deren Portfolio in Party‑, Stellar‑, Grand-Tourer- und Voyager-Series. Wobei die Stellar-Series gerade frisch den Markt erobert hat, wir berichteten. In der Party-Series gibt es z. B. den Playmate 3, welchen wir ebenfalls schon testen durften, der ein DAC/Head-Amp darstellt und schon High-End-Allüren versprüht. Die Grand-Tourer-Series ist mit der Voyager-Series eine der beiden „ausgewachsenen“ Serien. Denn hier gibt es jeweils Pre-Amps mit Head-Amps (Soloist), Pre-Amp, DAC mit Head-Amp-Kombos (Conductor) und HiFi-Endstufen (Timekeeper).​

Theoretisch kann man sich mit Kombinationen aus Soloist oder Conductor und Timekeeper kleine, sehr potente HiFi-Anlagen im hohen vierstelligen Bereich aufbauen. Bekommen tut man dann ein großzügiges Kopfhörer- sowie HiFi-Setup und kann so gleich zwei Leidenschaften frönen: Kopfhörer und Lautsprecher. Abgesehen von Bursons uniquem Design der Geräte offerieren sie noch passende Racks oder Stands, mit welchen man seine Geräte toll in Szene setzen kann. Wer Interesse am Burson Audio Conductor GT4 hat, dem ist natürlich unser Review ans Herz gelegt.

Unboxing der Burson Audio Timekeeper GT4 Max

Da wir hier die Burson Audio Timekeeper GT4 in der Max-Variante in die Finger bekommen haben, begrüßten mich vor der Tür auch zwei große Pakete, welche von mir ausgepackt werden wollten.
Ein Paket beherbergt die zwei massiven Fusion-Core-Netzteile und das andere die zwei Burson Audio Timekeeper GT4 selber.

Wer schon andere Geräte von Burson auspacken durfte, weiß, dass deren Verpackungen gut durchdacht sind und somit die wertvolle Fracht super ans Ziel bringen.

Lieferumfang Burson Audio Timekeeper GT4 Max (Paar)

  • 2 × Burson Audio Timekeeper GT4 Monoblock-Endstufe (GT4 Max Version)
  • 2 × Burson Fusion Core Netzteile (32 V / 15 A, GaN-basiert)
  • Custom 4‑Pol-Kabel für 32 V
  • Netzkabel für die Fusion-Core-Netzteile (länderabhängig)
  • Inbusschlüssel
  • Ersatz-Sicherungen​

Anschluss und die allerersten Eindrücke der Burson Audio Timekeeper GT4

Ich bin ganz ehrlich: Ich habe schon viel Gutes von den Burson Audio Timekeeper GT4 gehört und war natürlich innerlich ganz aufgeregt und konnte es kaum erwarten, die Monoblöcke an die Amphion Argon3S (hier geht es zum Review der Amphion Argon3S) zu hängen. Eigentlich hatte ich noch umfassende Umbauten hier in meinem Hörsetup auf der Liste, durch Verzögerungen hier und da wollte ich einfach nicht mehr warten.

So kam es, dass ich die beiden Netzteile auf meinem Subwoofer „parkte“ und stumpf die beiden Burson Audio Timekeeper GT4 auf einer HiFi-Base mehr schlecht als recht platzierte. Unterm Strich „scheiß egal“, vielleicht nicht fotogen, aber es ging ums Hören.

Ich habe hier einen feinen Satz Ricable-Kabel aus der Dedalus-Reihe und habe mich dazu entschieden, folgende Kette zusammenzubauen:
Eversolo DMP-A6 → Fosi Audio ZP3 → Burson Audio Timekeeper GT4 + Fusion Core → Amphion Argon3S + Arendal 1961 Subwoofer 1V. Beim Subwoofer habe ich mich dennoch für sealed entschieden für mehr Punch und habe quasi den Stopfen eingesteckt und das Klangprofil auf das für geschlossenen Betrieb optimierte gestellt.​

Ich will nicht sagen, dass ich schon „blown away“ war, aber was hier passierte, hatte schon etwas. Dennoch dachte ich mir: Zieh durch und kram mal dein MiniDSP UMIK‑1 raus. Gesagt, getan habe ich dann mit dem neuen Einmessfeature des Eversolo DMP-A6 (hier geht es zum Review des Eversolo DMP-A6) und dem iPad Air noch schnell eingemessen und die FIR-Filter anlegen lassen. Die Kurve sah schlüssig aus für meinen akustisch bearbeiteten Raum und der Sound war …

Ich will jetzt in diesem Absatz noch nichts vorwegnehmen, da ich einige Experimente gemacht habe und diese dann gleich direkt gegenüberstellen mag.

Anschlüsse und so

Da es sich bei den Burson Audio Timekeeper GT4 um klassische Endstufen handelt, ist deren Anschlussvielfalt jetzt nicht super fancy:​

Jeder der zwei Burson Audio Timekeeper GT4 verfügt jeweils über:

  • 1× XLR
  • 1× Cinch
  • 1× Trigger-In und Trigger-Out
  • 1× 32-V-4-Pol-Eingang (schraubbar)

Auf der Rückseite befindet sich dann noch ein kleiner Schalter, welcher es erlaubt, die vier Modi der Burson Audio Timekeeper GT4 durchzuschalten.

Design, Verarbeitung und Aufstellung

Die Designsprache von Burson Audio kann man generell als futuristisch bezeichnen. Vom Formfaktor her haben wir hier ca. eine 2/3‑Breite gegenüber Standard-HiFi. Da es sich um Mono-Blöcke handelt, lassen sich die Endstufen z. B. symmetrisch rechts und links auf Möbeln platzieren. Tendenziell könnte man die beiden Mono-Blöcke auch stapeln. Da es sich hier aber um Class‑A/AB-Verstärker mit 100 W Idle-Bias handelt, werden diese ziemlich warm. Also mehr als handwarm. Demnach würde ich nicht dazu raten, die Geräte direkt zu stapeln. Hierfür bietet sich eher das Burson Audio Mothership (HiFi-Rack) an, welches zum einen massiv aus Aluminium besteht und zum anderen Abstand zwischen die Geräte schafft, damit diese ausreichend ventilieren können.​

Weiterhin gibt es zu bedenken, dass die beiden Mono-Blöcke aktiv gekühlt sind und rechts sowie links Luftauslässe haben, welche nicht bedeckt werden sollten. Ich hatte sie anfangs, wie eingangs erwähnt, recht nah nebeneinander stehen, und so waren sie doch ein wenig wärmer als aktuell im Quadraspire SVT Rack, welches unter anderem luftdurchlässige Ebenen besitzt. Hierzu aber dann mehr im Artikel zum Quadraspire SVT Rack.

Die Verarbeitung ist Burson-Audio-typisch super. Sie besitzen recht massive Aluminiumgehäuse, welche jetzt keine Bleiklötze sind wie bei anderen Geräten, aber dennoch massiv genug sind, um als High-End durchzugehen. Weiterhin gibt es keine wirklichen Spaltmaße oder scharfen Kanten, die den Eindruck trügen könnten. Das mitgelieferte 4‑Pol-Kabel zur Verbindung der Burson Audio Timekeeper GT4 mit den Burson Audio Fusion Cores scheint custom-made und nicht von der Stange. Toll ist, dass man die Kabel verschraubt und so definitiv eine sichere Verbindung hat.​

Designtechnisch gibt es nicht viel auszusetzen, dennoch habe ich zwei Punkte, die ein wenig undurchdacht wirken: Zum einen besitzen die Fusion Cores der Burson Timekeeper GT4 die Form der Voyager-Serie und nicht der Grand-Tourer-Serie. Das liegt wohl daran, dass sich die Fusion Cores der Grand-Tourer-Serie das Gehäuse der Voyager-Serie teilen. Produktionstechnisch macht das natürlich Sinn. Optisch ist es nicht ganz konsistent.​

Weiterhin weiß ich nicht, ob es wirklich notwendig ist, dass das 32-V-Kabel auf der Front aus den Fusion Cores kommt und nicht hinten neben dem Kaltgeräteanschluss sitzt. So hat man keinen völlig cleanen Front-Look, sondern immer ein Kabel, welches dann direkt nach hinten geht, um die Burson Audio Timekeeper GT4 mit 32 V Gleichstrom zu versorgen.

Technik-Bashing

Der Burson Audio Timekeeper GT4 ist ein Class-AB-Monoblock-Verstärker, welcher einen sehr hohen Leistungsanspruch hat. Er spielt sicherlich locker schon in der High-End-Riege mit und kann hier das ein oder andere Ausrufezeichen setzen.​

Dafür betreibt Burson Audio auch einiges an Aufwand: Die Monoblöcke sind im Class-AB-Design. 30 Watt liefern sie im puren Class-A-Betrieb und darüber hinaus dann im Class-AB-Betrieb. Bei 8 Ohm sind sie in der Lage, lockere 100 Watt und bei 4 Ohm 200 Watt zu liefern. Ich habe im Head-Fi-Forum gelesen, dass Burson dies sehr konservativ auslegt und so ohne Probleme auch stabil 140 Watt mit den Fusion-Core-Netzteilen liefern kann und die erste sichtbare Wellenverformung irgendwo bei 160 Watt angefangen haben soll.​

Die Stromversorgung

SP-Module

Weiterhin ist Burson Audio eine „ruhige“ Stromversorgung sehr wichtig. Angefangen bei den Burson-Audio-eigenen Silent Power Regulator Modules (SP-Module). Diese sind nämlich austauschbar und filtern extrem effektiv Netzstromrauschen, reduzieren Ripple-Spannung und bieten obendrein noch Überlastschutz. Burson hat hiervon zwei Modelle:

  • SP01: Nur 40 µV Rauschen – 5× leiser als Standardregler in der Industrie.
  • SP02 (im GT4 verbaut): Nur 0,8 nVrms – über 200× leiser als SP01 oder herkömmliche Regler.

Im Burson Audio Timekeeper GT4 sind standardgemäß SP02-Module verbaut.​

Burson Audio Fusion Core

Um das ganze Stromthema auf die Spitze zu treiben, hat Burson Audio noch die Burson Fusion Core Netzteile im Angebot.
Der Burson Audio Fusion Core ist ein externes GaN-basiertes Netzteil (24 V oder 32 V), das bis zu 480 W reine Leistung liefert und speziell für Burson-Geräte wie den Timekeeper GT4 Max entwickelt wurde.​

Technische Eckdaten

  • Modell: 32 V / 15 A (je 480 W max.)
  • Rauschpegel: < 1 µV – extrem leise durch GaN-Transistoren (1 MHz Schaltfrequenz).
  • Abmessungen: 210 × 200 × 75 mm; Gewicht: 5 kg; silbernes Gehäuse.
  • Anschlüsse: GX12-Ausgang, IEC C14-Eingang, inkl. Kabel (1,8 m Netz, 1,5 m DC).

Vorteile und Effekt
GaN-Technologie ermöglicht höhere Effizienz, kühlere Laufleistung und bessere Rauschfilterung als herkömmliche SMPS oder lineare Netzteile – kein 50-Hz-Brummen oder unnötige Erwärmung. Für den Burson Audio Timekeeper GT4 Max sorgt es für stabile Versorgung unter Volllast, mehr Dynamik und „schwärzeren“ Hintergrund.​

In Kombination mit den SP-Modulen verspricht Burson Audio batterieähnlichen Klang. Ja, ich weiß, ist ein wenig blöd ausgedrückt. Hardcore-Audiophile preisen Batterien als die Stromquelle, die absolut gar keine „Verunreinigungen“ hat. Burson Audios Ziel war es, annähernd so wenig „Verunreinigungen“ in ihrer Kette zu haben wie eben möglich.

Ich will jetzt nicht sagen, dass es der Hardcore-Gamechanger ist, aber zwischen 08/15-Netzteilen und guten hört man dennoch einen Unterschied. Wieviel einem das nun wieder wert ist, muss ein jeder selbst für sich wissen. Fakt ist: Burson Audio treibt einen unglaublichen Aufwand bei dem Thema und ich denke, die Ergebnisse sprechen für sich.​

Elektrische Spezifikationen & Stromverbrauch

  • Ausgangsleistung: 100 W @ 8 Ohm / 200 W @ 4 Ohm
  • Frequenzgang: 20 Hz bis 20 kHz
  • THD: < 0,03% @ 1 kHz
  • Signal-Rausch-Abstand: 110 dB
  • Ausgangsimpedanz: < 0,015 Ω (20 Hz bis 20 kHz)
  • Verstärkung: 29 dB​

Interessant wird es beim Stromverbrauch. Der Burson Audio Timekeeper GT4 läuft nämlich mit einem sogenannten Idle-Bias (Ruhestrom). Dieser ist beim Burson Timekeeper GT4 ein hoher Leerlaufstrom im Class-AB-Betrieb, der die Transistoren dauerhaft in ihrem optimalen Arbeitsbereich hält. Deshalb verbrauchen sie 100 Watt im Leerlauf, ohne dass Musik abgespielt wird.​

Vorteile des Idle-Bias

  • Minimale Verzerrung: Reduziert Crossover-Verzerrung (Übergang Push-Pull) auf < 0,03% THD, da Transistoren nie „schlafen“ – Klang bleibt linear und präzise.
  • Schnelle Transienten: Hoher Bias sorgt für sofortigen Stromfluss bei Bass/Punch.
  • Pure Class‑A bis 30 W: Erste Watt rein Class-A-Qualität.​

EXICON MOSFETs

Burson Audio setzt im Burson Audio Timekeeper GT4 hochwertige und leistungsfähige EXICON MOSFETs ein. EXICON MOSFETs zeichnen sich durch ihre hohe Peak-Performance aus und erlauben es so, auch schwierigere Lautsprecher gekonnt zu handeln. Darüber hinaus verfügen sie über eine niedrige Verzerrung (0,03% THD), schnelle Transienten und natürlichen Klang. Also besser gesagt, sie haben nicht die viel beschriebene „Transistorhärte“ wie z. B. bei Bipolar-Transistoren.​

Input-Buffer

Bevor es heißt, ich verheimliche euch noch ein Feature, das gebraucht wird. Also, ich verstehe, warum das da ist, aber bisher hatte ich keine großen Probleme … es geht um den Input-Buffer der Burson Audio Timekeeper GT4. Dieser kann optional angeschaltet werden und aktiviert den Signalweg über den verbauten Burson Audio V7 Vivid OpAmp. Dieser erhöht das Eingangssignal um +12 dB (XLR) bzw. +6 dB (RCA). So kann man die Timekeeper auch an weniger potente Quellen direkt anschließen.​

Höreindrücke

Endlich ans Eingemachte! Wer wie ich geglaubt hat, dass die Einleitung zu den Burson Audio Timekeeper GT4 schnell geht, weil es ja „nur“ Endstufen sind, hat sich geirrt. Also, beim Schreiben ist mir aufgefallen, dass es schon so einiges zu den Geräten zu sagen gibt – so aber auch beim Höreindruck. Ich habe die Timekeeper GT4 an drei verschiedenen Paaren Lautsprechern betrieben. Sonst habe ich die Kette nicht angerührt, bzw. natürlich jede Kette dann eingemessen.

Da sich hier und da Lieferungen ein wenig verzögert haben, habe ich immer relativ lange mit einem Paar Lautsprecher verbracht und glaube mit Gewissheit attestieren zu können, dass die Burson Audio Timekeeper GT4 einen leicht warmen, aber dennoch hoch detaillierten Ton liefern. Also der Hintergrund ist „pitch-black“, ich glaube, das kommt von der aufwendigen Stromversorgung. Was gerade die Höhen super transparent macht. Dennoch kann ich eine gewisse Wärme nicht abstreiten. Es ist aber keine Röhrenwärme.​

Natürlich habe ich wieder meine Qobuz-Playlist zu Rate gezogen und auch hier sind ein paar Newcomer dabei, welche sich im aktuellen Setup herauskristallisiert haben und zur Referenz aufgestiegen sind. Für alle, die immer auf der Suche sind nach den ganzen Songs, die so auf Messen und so laufen, habe ich mal angefangen, die oft gehörten Songs in einer weiteren Playlist zu konservieren.

Arendal 1723 Tower & SVS SB‑5000 – die „Stress-Test“-Kombi

Ein großer Teil der Spielzeit lief die Burson Audio Timekeeper GT4 an den Arendal 1723 Towern. Das sind große, THX-zertifizierte Standlautsprecher mit mehreren 8‑Zoll-Treibern und Waveguide-Hochtöner – gebaut für hohe Pegel, brutale Dynamik und gleichzeitig ehrliche Detailwiedergabe. Genau das ist der Punkt, an dem man schnell merkt, ob eine Endstufe wirklich souverän bleibt oder irgendwann komprimiert und dicht macht.​

An den Arendal 1723 Towern erzeugen die Burson eine sehr breit gespannte, stabile Bühne. Stimmen stehen sauber in der Mitte, Instrumente sind klar voneinander getrennt, auch wenn der Mix dichter wird. Der Punch im Oberbass kommt schnell und kontrolliert, Kickdrums haben Körper, ohne anzudicken oder zu wummern. Selbst bei Pegeln, bei denen der Nachbar vermutlich schon an die Tür klopfen würde, wirken die GT4 eher entspannt souverän als angestrengt.

Im Tiefton habe ich zusätzlich mit einem SVS SB‑5000 gearbeitet. Der geschlossene 15‑Zöller ist bekannt dafür, extrem tief zu reichen und dabei sehr präzise zu bleiben. Zusammen mit den Arendal 1723 Towern zeigt er recht gnadenlos, ob eine Endstufe den Bassbereich wirklich im Griff hat oder nur „laut“ kann. Die Burson behalten hier die Kontrolle: Der Sub schiebt tief und mit Autorität, aber Konturen und Anschläge bleiben klar stehen, statt in einem Bass-Teppich zu verschwimmen. Gerade bei Doublebass-Gewittern und tief gestimmten Gitarren merkt man, dass hier genug Leistung und Dämpfung vorhanden ist, um die Chassis im Zaum zu halten.​

Referenz-Playlist für euch da draußen

Ich benutze in meinen Reviews fast ausschließlich meine Referenz-Playlist auf Qobuz. Natürlich auch für die Burson Audio Timekeeper GT4. Gerne dürft ihr euch da reinklicken. Schreibt mir auch gerne wenn ihr einen Track habt, den ich unbedingt mit drauf schmeißen soll.

In Flames – „Stay With Me“

Wirklich ein geiler Song von In Flames und war absolut nicht auf meinem Radar. Erst nachdem ich den Eversolo eingemessen hatte, stach der Song irgendwie hervor. Ich weiß auch gar nicht, warum ich das Album „I, The Mask“ gehört habe. Irgendwie war es eine Fügung und die Gitarren catchten mich direkt. Wirklich schönes Imaging und eine direkt wirkende Bühne. Die Gitarren haben schöne Details wie das Schnarren der Saiten und man hört auch super das Picking. Anders Friedéns Gesang ist ungewohnt soft, aber trotz leichtem Hall inmitten der Bühne verortet. Die Side-Vocals kommen schön räumlich und umschließen einen beim Hören super. Ab 3:30 weichen die Clear-Gitarren dann doch härteren Klängen und Anders Friedén kann sich von seiner metalligeren Seite zeigen. Generell bleibt der Song aber „ruhiger“, dafür einfach audiophiler und perfekt für künftige Reviews.

Die Burson Audio Timekeeper GT4 schaffen es hier, sowohl die feinen Details – Schnarren, Hallfahnen, Background-Vocals – als auch den Punch im Refrain herauszuarbeiten, ohne dass es scharf oder stressig wird. Genau dieses „warm, aber sehr transparent“ beschreibt den Charakter ziemlich gut.

Synestia – „Winter“

Unglaublicher Song von noch unglaublicherer EP. Wer sie nicht kennt: „The Poetic Edda“ von Synestia/Disembodied Tyrant ist wahrscheinlich eines der herausragendsten Deathcore-Werke der letzten Jahre. Besser einzuordnen als Symphonic-Deathcore mit vielen Details, welche produktionskostenbedingt natürlich zum Großteil aus dem Computer kommen. Dennoch fänd ich es schon mal stark, wenn man versuchen würde, das Werk noch einmal mit „realen“ Stimmen und Instrumenten einzuspielen.

So klingt es natürlich ein wenig hochproduziert und programmiert. Dennoch sind hier viele Aspekte generell von Musik zu hören. Fängt es bei harten Breakdowns an, endet es bei einer Kirchen-Orgel, was einfach mega unique ist. Der Orgelpart macht einfach ultra Laune und schiebt ordentlich nach vorne. Wirklich ungewohnte Kombi, die außerordentlich funktioniert.

Für die Burson Audio Timekeeper GT4 ist das ein dankbares Stück, weil es genau da ansetzt, wo viele Amps ins Chaos abgleiten: dichter Mix, tiefer Bass, Synths, Orgel, Chöre. Die Burson sortieren das alles sehr sauber, halten die Bühne stabil und lassen trotz des Drucks genug Luft, damit man in die Tiefe des Mixes hineinhören kann.

Einordnung & Fazit

Unterm Strich sind die Burson Audio Timekeeper GT4 für mich Endstufen, die sehr klar zeigen, wo Burson mit der Grand-Tourer-Serie hinwill. Sie sind keine Showeffekt-Amps, die auf den ersten Blick „wow“ schreien, sondern eher Werkzeuge, die Kontrolle, Ruhe und Durchzeichnung nach vorne stellen – und genau damit im Alltag immer mehr überzeugen, je länger man mit ihnen hört. Gerade an den Arendal 1723 Towern mit dem SVS SB‑5000 haben sie sich als extrem souverän erwiesen: egal ob leise, spätabends, oder richtig laut mit komplexen Metal- und Deathcore-Produktionen, die Dinger behalten einfach die Kontrolle.​

Die Kombi aus hoher Dauerleistung, hohem Idle-Bias, EXICON-MOSFETs und der aufwendigen Stromversorgung mit SP-Modulen und Fusion Core zahlt direkt auf den Höreindruck ein: schwarzer Hintergrund, saubere Transienten, viel Punch, aber kein künstliches Aufdicken oder Schönfärben. Wenn ihr einen Amp sucht, der eher wie eine Präzisions-Endstufe arbeitet als wie ein Effektgerät, dann sind die GT4 definitiv spannend – vorausgesetzt, der Rest eurer Kette spielt auf einem ähnlich hohen Niveau und euer Raum gibt das her.​

Preislich bewegen wir uns hier klar im High-End, aber noch nicht in den ganz absurden Regionen mancher Ultra-High-End-Monoblöcke, die fünfstellige Summen pro Paar aufrufen. Von der technischen Herangehensweise – Monoblock-Design, GaN-basiertes Fusion-Core-Netzteil, Silent-Power-Module, hohe Ströme – und von der Souveränität im Betrieb ragen die Burson Audio Timekeeper GT4 für mich aber durchaus in Bereiche hinein, in denen man sonst deutlich teurere Lösungen findet. In manchen Belangen sind wir hier an der Schwelle zum Ultra-High-End, nur eben ohne das Preisschild eines ganz großen Boutique-Boliden.​

Natürlich muss man sich trotzdem fragen, ob das ins eigene Setup passt: Ihr braucht Lautsprecher, die das auch umsetzen können, und ihr müsst mit Wärmeentwicklung und Stromverbrauch leben wollen. Wer aber den Platz hat, passende Schallwandler davor hängen und Wert auf dieses Plus an Trennung, Kontrolle und Headroom legt, bekommt mit den Burson Audio Timekeeper GT4 Max ein Paket, das sehr konsequent zu Ende gedacht ist. Für mich persönlich sind sie im Moment so ein bisschen der Punkt, an dem ich sagen würde: Viel weiter nach oben muss ich bei Endstufen in meinem Setup gerade nicht mehr schauen.

Nach meinem Bewertungsschema erhalten die Burson Audio Timekeeper GT4 Max den HiFiGeek Award. Wie ich bewerte und was der Award bedeutet, steht hier: https://www.hifigeek.de/bewertungsschema-bei-hifigeek/

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https://www.hifigeek.de/burson-audio-timekeeper-gt4-im-test/feed/ 0 9904
Spotify Lossless — oder wie man versucht uns zu veräppeln https://www.hifigeek.de/spotify-lossless-oder-wie-man-versucht-uns-zu-veraeppeln/ https://www.hifigeek.de/spotify-lossless-oder-wie-man-versucht-uns-zu-veraeppeln/#respond Tue, 09 Dec 2025 22:38:59 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=9690 Spotify verspricht Lossless, liefert aber nur Marketing – und hier ist, warum das für Audiophile und dich ein Problem ist.

Hach, ich muss einfach mal ranten. Aber es geht nicht anders. Was macht Spotify da? Will Spotify uns alle an der Nase herumführen?

Erst einmal zur Einordnung: Ich hatte schon einiges im Internet zu dem Thema gelesen und The Headphoneshow hat es auf YouTube ebenfalls bestätigt. Spotify Lossless mag zwar auf dem Papier lossless sein, ist es aber in der Praxis nicht.

Update: Zumindest für Eversolo gibt es jetzt ein Update.

Reviews in Bild und Ton

Wir haben mittlerweile auch einen eigenen Youtube-Channel. Hier versuche ich regelmäßig für euch Reviews mit bewegtem Bild bereit zu stellen und mehr mit euch in Kontakt zu treten. Schaut doch einfach mal vorbei und aboniert den Kanal. Danke!

Eversolo, Hifi Rose und ein paar Andere bieten kein Spotify Lossless

Ich sitze auf dem Sofa, habe neue Amps hier, die ich teste, und denke mir: Ach komm, hörst mal die „Kickass Metal“-Playlist auf Spotify durch, um nach Neuheiten Ausschau zu halten. Also Spotify Connect benutzt – und siehe da: Das gewohnte „Lossless“ steht beim Streamer nicht unten. In meinem Fall der Eversolo DMP‑A6. In den Einstellungen wollte ich Lossless aktivieren, ist aber ausgegraut. Okay, vielleicht gibt es ein Update. In der Tat, Update eingespielt, kein Problem. Dennoch dasselbe Problem. WTF?!

Da hat man einen mittelpreisigen Streamer im Haus, der alles abspielt, was man ihm vorwirft, und das auch noch in richtig guter Qualität – aber Spotify Lossless ist nicht drin?

Also schnell gegoogelt, im Eversolo‑Forum gelandet und festgestellt, dass einige Nutzer genau diese Funktion vermissen. Und wenn man sich weiter einliest, fällt auf: Auch das Schweigen der Entwickler zu diesem Thema wird bemängelt.

Wie High‑Res‑Streamer arbeiten

Weiter gebuddelt, finde ich immer mehr Informationen zu dem Thema. Man denkt im ersten Moment: Hoppla, warum spielt mein High‑Res‑Streamer kein Spotify Lossless, wenn er doch Tidal, Qobuz und über Umwege auch Apple Music tadellos abspielen kann? Also erklären wir kurz, wie so ein High‑Res‑Streamer typischerweise arbeitet.

Tendenziell hat der Streamer einen Client des jeweiligen Streaming‑Dienstes installiert, der auf die API (also die Schnittstelle des Dienstes) zugreifen kann. Dieser Client kommt meist direkt vom Streaming‑Dienst, weil dort auch der Kopierschutz sichergestellt wird.

Die Clients von Tidal und Qobuz haben eine entscheidende Funktion: Sie können die Musik bei Bedarf direkt an einen DAC senden. Das ist das Teil, das aus einer digitalen Datei ein analoges Audiosignal macht. Der große Vorteil: Die Datei wird genau so wiedergegeben, wie sie über die API abgerufen wurde.

In Profi‑ und Audiophilen‑Kreisen spricht man dann von „bit‑perfekt“. Die Musik wird so abgespielt, wie sie bereitgestellt wurde – im Idealfall so, wie es der Interpret beabsichtigt hat. Also in derselben Bitrate. Wird die Datei ohne zusätzliche Komprimierung oder Veränderung abgespielt, sprechen wir von verlustfrei beziehungsweise lossless.

Spotify geht seinen eigenen Weg

Genau das tut Spotify nicht. Abgesehen davon, dass Spotify unter Lossless nur 16 Bit/44,1 kHz und 24 Bit/44,1 kHz versteht, kommt selbst diese Datei nicht unverändert beim DAC an.

Spotify und die Abtastrate

Fangen wir beim ersten Kritikpunkt an: Spotify scheint Musik, die in CD‑Qualität vorliegt, weitgehend unangetastet zu lassen – also 16 Bit/44,1 kHz. Anders sieht es bei Songs aus, die mit 24 Bit/44,1 kHz laufen. Andere Streaming‑Dienste zeigen, dass viele Tracks in höher aufgelösten Dateien vorliegen (48 kHz, 96 kHz, bis 192 kHz). Spotify nimmt anscheinend alle Tracks und rechnet sie auf 24 Bit/44,1 kHz herunter.

Das muss man nicht einmal überkritisch sehen, denn immerhin gibt es nach Jahren endlich die Möglichkeit, deutlich besser aufgelöste Musik zu hören. Und ja: Der Unterschied kann hörbar sein.

Was Spotify eben nicht bietet

Vergleicht man – wie im erwähnten Video – eine Lossless‑Datei, die man z. B. direkt vom Interpreten oder von Bandcamp (mit unkomprimierten WAV‑Files) bekommen hat, sieht es anders aus. Genau dieses Experiment wurde gemacht und mit den Lossless‑Files von Tidal und Qobuz verglichen. Dort gab es eine nahezu 100‑prozentige Übereinstimmung mit dem Ausgangsmaterial. Bei Spotify lag die Übereinstimmung bei rund 0,01%. Das ist im Grunde eine komplett andere Datei.

Spotify Files würden nichtmals als Plagiat durchgehen

Der Vergleich ist natürlich überspitzt, weil ja dieselbe Musik dahintersteckt. Aber bei 0,01% Übereinstimmung bei einer Doktorarbeit würde niemand Plagiatsvorwürfe erheben. Wenn man grob eine KI fragt, heißt es oft: Bis 5% kann man noch bedenkenfrei übernehmen, 5–10% sind prüfbedürftig, darüber wird es kritisch.

Damit ist klar: Das, was vorne angeblich als 16/24 Bit, 44,1 kHz reingeht, kommt hinten nicht wirklich so wieder heraus.

Übeltäter: Die Verarbeitungskette

Das Fingerpointing ist schnell gemacht: Spotify erlaubt keinen direkten, bit‑perfekten Kontakt zum DAC, sodass unsere Musik noch eine regelrechte Tortur durch die Abspielgeräte durchläuft. Unter Windows ist das der Audiomixer, unter Android das Pendant dazu. Hier wird das Signal weiterbearbeitet, konvertiert, neu gemischt – am Ende kommt tatsächlich eine andere Datei heraus.

Das ist schade, weil man es ja gut meint: Man macht einen Schritt auf die audiophilen Nutzer zu und reicht ihnen die Hand – aber die ist leider mit Scheiße beschmiert.

Warum aber gibt es jetzt keine Updates für Eversolo, Hifi Rose und Co?

Die Frage habe ich mir auch gestellt, eine offizielle Antwort aber nicht gefunden. Meine technische Vermutung: Die Player sind so konzipiert, dass sie Musik am Betriebssystem vorbei direkt an den DAC reichen. Da das mit Spotify faktisch nicht funktioniert, könnte der nötige Mehraufwand enorm sein – oder Nebenwirkungen erzeugen, weil die Geräte für diesen Weg schlicht nicht gebaut wurden. Sie sollen die möglichst akkurate Wiedergabe sicherstellen, nicht Workarounds für proprietäre Streaming‑Wege implementieren.

Workarounds – aber mit Haken

Ja, die gibt es. Auf einem Eversolo lässt sich etwa die native Spotify‑App nutzen. Dort kann man Lossless aktivieren und per Spotify Connect in Lossless abspielen. Ob das bei HiFi Rose genauso funktioniert, kann ich aktuell nicht sicher sagen, aber möglich wäre es.

Das Problem bleibt: In dieser Konstellation hatte ich immer wieder Probleme, etwa dass sich die Wiedergabe nicht sauber steuern lässt. Es wirkt wie ein Hack und unausgereift.

Ist das jetzt wirklich ein Problem?

Die Frage ist berechtigt. Meine Sicht: Ich möchte Musik, Filme etc. immer in der bestmöglichen Form vorliegen haben – ungeachtet der späteren Verarbeitung. Natürlich ist mir klar, dass meine AirPods Pro kein echtes Lossless können. Aber ich möchte sicherstellen, dass die Ausgangssituation möglichst gut ist, um dann hardwarebedingt aus der Original‑Datei zu wandeln.

Stille Post für Audiodaten

Vergleichen wir das mit „Stille Post“: Wir kennen das Prinzip – was am Ende ankommt, ist selten das, was am Anfang gesagt wurde. Wenn ich jetzt von einer bereits komprimierten Datei erneut eine Komprimierung über eine Komprimierung jage, ahnt ihr, wohin die Reise geht. Auch wenn der Unterschied nicht so drastisch ist wie bei Stille Post, entstehen Fehlerketten. Die werden sich zwangsläufig bemerkbar machen.

Natürlich bekomme ich mit AirPods nie das Feeling einer völlig unveränderten Datei. Aber ich möchte, dass die veränderte Datei so nah wie möglich am Original liegt.

Man kann sich auch streiten, ob die Komprimierung, die bei mir lokal stattfindet, qualitativ besser oder schlechter ist als die, die Spotify bei niedrigerer Bitrate durchführt. Aber ich bin mir sicher, dass Spotify jedes Byte in seinen Files optimiert, um Traffic zu sparen.

Aber warum macht Spotify das? Wollen die uns verarschen?

Die Wahrheit liegt irgendwo zwischen „verarschen“ und der Geschichte von Spotify. Spotify hat Musikstreaming quasi im Alleingang salonfähig gemacht – und das zu Zeiten von GSM‑Netzen und geringen Datenvolumina. Die Telekom hatte schnell Optionen im Portfolio, bei denen Spotify‑Traffic nicht aufs Datenvolumen angerechnet wurde. Gleichzeitig kostet der eigene Traffic beim Hosting Geld und Bandbreite.

Das heißt: Spotify wurde von Anfang an extrem auf Effizienz getrimmt. So auch bei den Musikdateien – jedes Byte zählt. Entsprechend viel Gehirnschmalz steckt in deren System. Dieses nun einfach aufzugeben, nur um „echtes“ Lossless zu integrieren, ist nicht trivial, weil die Plattform ursprünglich nie dafür ausgelegt war.

Jetzt das ganze System umzubauen und viele dieser Optimierungen zu „ent‑optimieren“, ist vermutlich deutlich komplexer, als es von außen aussieht. Tausende kleine Rädchen müssen verstellt werden, damit das System echtes Lossless sinnvoll verarbeiten kann.

Höre ich denn die Unterschiede?

Einige Menschen argumentieren mit Frequenzen, die man hört oder nicht hört, Lautstärkeunterschieden usw. Fakt ist: Unser Gehör ist erstaunlich sensibel und nimmt feine Unstimmigkeiten wahr – nerviges Hintergrundrauschen, schrille oder „nervende“ Frequenzen, Verzerrungen. Diese müssen nicht einmal massiv sein. Unser Gehör kann viel – austricksen lässt es sich nur begrenzt.

Natürlich gilt: Wenn Musik nur im Hintergrund dudelt und man nicht aktiv oder analytisch zuhört, fällt vieles weniger auf.

Ich richte mich hier nicht an Menschen, denen es egal ist, wenn Musik „wie aus der Dose“ klingt. Jeder soll so hören, wie er möchte. Es gibt Menschen, die mit einem FM‑Radio völlig zufrieden sind, und andere, die lieber eine CD einlegen oder eine Platte auflegen.

Den Ansporn den ich vermitteln möchte

Jeder hat einen gewissen Anspruch an das, was er tut. Der Fußballer möchte in einer höheren Liga spielen, der Musiker Konzerthallen füllen und die Tante, die strickt, will den perfekten Pullover.

Genauso ist es mit Musik in den eigenen vier Wänden. Warum sollte ich zu einer niedriger aufgelösten Quelle greifen, wenn ich Zugang zum „Original“ habe? Ja, am Ende wird das Signal ohnehin noch hier und da zurechtgestutzt – aber lieber von der Originalquelle als von einem schon beschnittenen Ausgangsmaterial.

Es laufen nach der Lossless‑Datei noch so viele kleinere und größere Tools (Software wie Hardware) über das Material, dass man ohnehin davon ausgehen kann, dass das Resultat nicht mehr 1:1 dem Ursprung entspricht.

Und: Wären Lossless‑Dienste wirklich exorbitant teurer, könnte man das als Gegenargument akzeptieren. Sind sie aber nicht.

Qobuz und Tidal als echte Alternative

Ja, jetzt kommt quasi die „Werbung“ für zwei Dienste, die echtes Lossless und darüber hinaus auch High‑Res‑Lossless bieten. Aber mal ehrlich: In einer Welt, in der gefühlt alle gegen alles sind und vielen Selbstbestimmung wichtig ist – unterstützt ruhig Dienste, bei denen ihr als Hörer und als Künstler offensichtlich mehr Wert seid.

Als netter Nebeneffekt bekommen die Künstler dort auch noch mehr Geld. Im Falle von Spotify erhalten sie im Schnitt etwa 0,004 USD pro Stream, wohingegen Tidal rund 0,013 USD und Qobuz etwa 0,018 USD pro Stream zahlen. Anders ausgedrückt: Tidal zahlt etwa 225% und Qobuz rund 387,5% mehr pro Stream als Spotify.

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horror-news.com wird zu hifigeek.de – Mein Wandel, meine Leidenschaft https://www.hifigeek.de/horror-news-com-wird-zu-hifigeek-de-mein-wandel-meine-leidenschaft/ https://www.hifigeek.de/horror-news-com-wird-zu-hifigeek-de-mein-wandel-meine-leidenschaft/#respond Wed, 19 Nov 2025 10:09:07 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=9538 Einleitung: Wandel im Blog – Vom Horror zur HiFi-Welt

Viele werden es bemerkt haben. Einige andere haben uns nur gefunden, weil sie nach HiFi gesucht, aber Horror bekommen haben. Es war eine schleichende, aber stetige Transformation. Ein wenig komme ich mir so vor, als hätte ich mich jetzt geoutet. Aber horror-news.com passte schon länger nicht mehr zum Kernthema des Blogs und ich habe nur an der Tradition festgehalten.

Rückblick: Die Anfänge von horror-news.com

2013 habe ich horror-news.com ins Leben gerufen, um zur Facebook-Seite mit ihren teils 80.000 Fans eine konstante Seite zu pflegen, anstatt nur Social-Media-Schleuderei zu betreiben. Das alles entstand zu einer Zeit, in der viele noch an klassischen Medien festhielten und nur ein Lächeln für uns junge Rebellen im Internet übrig hatten. „Du kommst hier nicht rein! Nur mit Presseausweis!“ Natürlich ist Journalismus ein wichtiger Beruf und diese Berufsgruppe identifiziert sich und ihre Arbeit über solche Ausweise. Nur bekommt man so etwas nicht, wenn man „nur“ Social Media macht und einen Blog betreibt.

Hürden & Entwicklung: Anerkennung in der Pressewelt

Umso schwerer war es am Anfang, akzeptiert zu werden und auf Presseverteilerlisten zu kommen. Pressevorführungen, Pressematerial – all das war nicht selbstverständlich. Mit den Jahren wurde es besser. Heute ist das eigentlich kein Problem mehr.

Anspruch und Realität: Mein Weg als Einzelkämpfer

Mein Anspruch war, die Horror-Welt hier in News, Bild und Ton einzufangen. Aber jeder Versuch, meine Arbeit auf mehrere ambitionierte Personen aufzuteilen und so mehr und mehr abzudecken, ist irgendwie immer im Sande verlaufen. Jeder will die Vorteile, die ich mir erarbeitet habe, genießen, ohne jedoch etwas dafür zu tun. So habe ich teilweise resigniert und meine Ansprüche komplett zurückgeschraubt, nur noch über das geschrieben, was ich interessant fand. Was gar nicht schlecht ist und generell Spaß gemacht hat, aber eben nicht „Horror News“ entsprochen hat.

Neuer Lebensabschnitt: Zeitmangel und Technologie

Jetzt mit Kind und Kegel wird die Zeit knapper, und für etliche News, Trailer, Reviews etc. zu etlichen Filmen fehlt einfach die Zeit. Auch wenn KI einfache Aufgaben wie Tag-Listen erstellen übernehmen kann und gute Zuarbeit für Dinge leistet, die neben dem eigentlichen Content-Erstellen weitere Zeit fressen. Mein bester Freund ist die KI insoweit geworden, dass sie meine Texte korrekturlesen kann, ohne dass ich Hilfe von Dritten benötige.

Interessenwandel: Vom Horror zum HiFi-Genuss

Dennoch hat sich in den letzten zwei Jahren ein Wandel meiner Interessen angedeutet. Zwar schaue ich immer noch gerne Horrorfilme und liebe alles, was mit Horror zu tun hat, aber mittlerweile steht für mich der Genuss im Vordergrund – und damit auch guter Ton und gutes Bild.

Musik & Technik: Leidenschaft für Sound und Bild

Musik ist bei mir eigentlich allgegenwärtig, und das wird mit Festivals und Konzerten ausgelebt. Während der Arbeit höre ich den kompletten Tag Musik mit meinen Kopfhörern. Beim Grillen schallt Musik aus den Terrassenlautsprechern. Das Heimkino teilt sich mittlerweile in Heimkino-Anlage und analoges Stereo auf. Natürlich dürfen im ganzen Haus auch die Sonos-Lautsprecher nicht fehlen. Auch wenn Sonos mittlerweile Schrott ist … anderes Thema.

HiFi & Nachwuchs: Ein Blick auf die Szene

Jedenfalls habe ich angefangen, mich mehr und mehr für HiFi, Heimkino und Head-Fi zu interessieren, Inhalte dazu zu veröffentlichen und festgestellt, dass es viele Menschen interessiert. Jetzt zähle ich mich noch zu den jungen HiFi-Enthusiasten und sehe, dass die Szene eine kleine Krise durchlebt, was Nachwuchs angeht. In meinen Augen ist das Problem die Ansprache und das Angebot. Das Angebot wird von den Chinesen erkannt und mit Marken wie Fosi Audio, SMSL, Topping und vielen mehr beackert, während die traditionellen Marken junges Volk belächeln und nicht ernst nehmen. So zumindest mein Eindruck nach meinem ersten Besuch der High End München.

Leidenschaft & Einstieg: Warum gute Technik wichtig ist

Ich verstehe, dass HiFi ein riesiges Hobby ist und jeder andere Ansprüche und Berührungspunkte hat. Aber irgendwie braucht jeder irgendwann die Einstiegsdroge, um sich für das Thema zu begeistern. Bei mir sind es Filme und Musik. Die müssen einfach gut klingen. Ein Horrorfilm ohne guten Ton ist nun mal kein Horrorfilm. Das Erlebnis Kino – zumindest, wenn man ein gescheites in seiner Nähe hat – ist einfach ein anderes als Zuhause. Dennoch wird Zuhause das Bild immer größer und die Möglichkeiten besser. Durch Streaming haben wir tausende Filme und Serien nur einen Klick entfernt. Zwar empfinde ich Streaming als angenehm und verstehe die Vorzüge, jedoch fehlt mir die Haptik und Qualität eines physischen Mediums, weshalb hier regelmäßig 4K-Scheiben ihre Runden drehen.

Entwicklung & Ausblick: HiFi statt Horror

In den letzten fast zwei Jahren habe ich viel über HiFi geschrieben, ausprobiert und entdeckt. Die Pace hinter HiFi ist bei weitem nicht so hoch wie bei Filmen, sodass man auch mal eine Woche nichts schreiben muss, um aktuell zu bleiben. Das gibt mir die Freiheit, noch tiefer ins Thema einzutauchen, Wissen aufzubauen und mich richtig einzunerden.

Fazit: Ein Buch schließt sich, ein neues beginnt

Mit der Transformation von horror-news.com zu hifigeek.de schließe ich ein Buch und öffne ein neues. Und ich bin hyped! Ich erhoffe mir dadurch, weniger aber besseren Content zu erstellen, meine stetige Neugierde, wie, was, wo klingt, zu stillen und Menschen zu inspirieren, es mir gleichzutun. Vielleicht auch Entscheidungshilfen zu geben, denn ich hole mir diese ebenfalls immer aus dem Internet. Natürlich gibt es da draußen fähiges Fachpersonal, das einen perfekt beraten kann – leider habe ich von diesen Personen gänzlich wenige getroffen.

Genug gelabert. Lasst uns loslegen! Ich hoffe, ich schocke jetzt niemanden mit der Transformation und setze nur noch das letzte i‑Tüpfelchen auf das, was eh schon offensichtlich war.

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SMSL D1 — DER Einsteiger-DAC 2025? https://www.hifigeek.de/smsl-d1-der-einsteiger-dac-2025/ https://www.hifigeek.de/smsl-d1-der-einsteiger-dac-2025/#respond Tue, 18 Nov 2025 19:05:12 +0000 https://www.horror-news.com/?p=9499 Du hast einen PC, willst aber endlich sauberen, ehrlichen Sound genießen – und zwar ohne das übliche Marketing-Geschwurbel? Ich habe den brandneuen SMSL D1 Desktop-DAC getestet und nach dem Unboxing erstmal alles auf den Tisch gestellt: Features, Anschlüsse, Bedienung und vor allem den Klang. Was taugt das kleine Kistchen wirklich?

Ich habe den D1 von SMSL zugesandt bekommen im Tausch für meine ehrliche Meinung. Ich habe keinerlei Verbindung zu SMSL, noch hat SMSL Einfluss auf meinen Text. Wie immer: klar, ehrlich und mitten in die Fresse.

Hier findet ihr mein SMSL D1 Video‑Review auf YouTube

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Unboxing

Der SMSL D1 kommt in einem kleinen, schlichten Karton. Zuerst entdeckt man so etwas wie eine Garantiekarte, eine Kurzanleitung auf Englisch und Chinesisch und ein einigermaßen wertiges USB-Kabel. Der D1 selbst kommt in einer kleinen, milchigen Tüte, wohlbehütet. Der Lieferumfang ist jetzt nicht die Welt, aber sicherlich ausreichend.

Verarbeitung & Ausstattung

Wer mich kennt, weiß: Ich achte auf Details. Der SMSL D1 kommt mit robustem CNC-Alu, fühlt sich erstaunlich wertig an und bleibt so kompakt, dass er auch im kleinsten Setup Platz findet – am Laptop, irgendwo am, um, unter dem Schreibtisch oder irgendwo an der HiFi-Anlage als kleines Gimmick.

Anschlüsse?

USB‑C getrennt für Strom & Daten (wobei der Datenanschluss auch den Strom für den DAC liefern kann), optisch, koaxial – alles Wichtige ist dabei. Ausgänge gibt’s klassisch per RCA-Stereo. Keine unnötigen Spielereien: Plug&Play für Windows und Mac, natürlich sind High-Res-Daten kein Problem.
Bedienung? Intuitiv über Touch-Tasten und eine schlichte LED-Anzeige. Nix weltbewegendes, funktioniert!

Technische Daten auf einen Blick

  • DAC-Chip: ROHM BD34352EKV (audiophil, neutral)
  • Samplerates: 32 Bit / 768 kHz, DSD512
  • SNR/THD+N: 126 dB / 0.00038%
  • Extras: Low-TC Widerstände, solide Verarbeitung

Interessant ist der SMSL D1 gerade weil er nicht auf die üblichen Verdächtigen von ESS und Asahi Kasei Microdevices alias AKM setzt. Auch weil SMSL sich dazu entschieden hat einen vergleichsweise hochwertigen DAC-Chip in ein Einsteiger-Gerät zu stecken. Natürlich wurde hier jetzt nicht das ausgeklügelste Schaltungsdesign oder Implementierung an und für sich vorgenommen. Dennoch hängt SMSL mit diesem Ansatz die Messlatte im Einsteigersegment ein erhebliches Stück höher. Wer hier liest und noch nicht ganz zu mit der Materie vertraut ist, dem sei gesagt, dass gerade im höherpreisigen Segment noch die ein oder anderen Kniffe versteckt sind, welche dann erheblich teurere Hardware zur Folge haben.

Der Klang: praktischer Hörtest

Getestet habe ich mit dem Lehmann Audio Linear II Kopfhörerverstärker, den Verum 2 Planars und Ricable Dedalus Cinch – alles aus meinem daily driver-Setup. Als Zuspieler kam ein Mac bzw. Eversolo DMP-A6 zum Einsatz, gestreamt über meine Qobuz-Playlist.

Erster Eindruck:
Der SMSL D1 liefert ein überraschend rundes, neutrales Klangbild. Der neue ROHM-Chip positioniert sich tonal zwischen den bekannten ESS- und AKM-Lösungen: Nicht so analytisch-kühl wie ESS, aber auch nicht ganz so warm wie AKM. Erwähnenswert: Die Bühne wirkt gut sortiert und breit, Höhen sind präsent, aber nicht unangenehm scharf. Ich mag es, wenn Becken nicht überbetont werden aber dennoch Crunch in den Ohren haben – das passt!

Bassfundament:
Im Tieftonbereich spielt der D1 satt, mit angenehmem, unaufdringlichem Punch. Wer Kopfhörer oder Boxen mit weniger Tiefgang besitzt, bekommt hier einen Kick. Die Abstimmung ist musikalisch, doch nie schwammig. Bei KoRn – Got the Life zeigt sich, wie federnd der Bass kommen kann. Macht richtig Spaß!

Separation & Bühne:
Die Kanaltrennung ist solide, die Bühne breit aber nicht riesig. Für Garage-Sound á la Nirvana fehlt ein bisschen das kratzige RAW-Feeling welches hochwertigere DACs herausholen – aber wir reden hier von einem Modell unter 100€! Für den Preis: No-Brainer. Die Stimme von Brian Garris (Knocked Loose, Everything is quiet now) kommt klar durch, Details in den Cymbals sind besser als erwartet, alles bleibt angenehm unaufgeregt.

Referenztracks:

  • Nirvana – Rape Me: Bühne breit, aber RAW-Charakter fehlt etwas
  • Knocked Loose – Everything is quiet now: Stimme präsent, Punch okay, Höhen schön eingebunden
  • KoRn – Got the Life: Der Bass schiebt, macht sofort Laune
  • Orbit Culture – The Tales of War / Imminence – God Fearing Man: Druckvoll, modern produziert, extreme Dynamik – der D1 bleibt immer kontrolliert

Mögliche Setups

Also generell denke ich, ist der SMSL ein super Einsteiger-Gerät. Ein wenig die Soundkarte von nem Mainboard aufwerten und besseren Gaming-Sound und Musik erreichen. Vielleicht hat man auch einen nicht so wertigen DAC in seinem Receiver, verbaut und möchte nur diesen Teil ausgleichen, weil einem die Verstärkerleistung mehr als reicht. Das Handy als Streamer, per USB‑C direkt in den DAC und dann auf kleine Amps á la Fosi V3 Mono oder 3e Audio A7 Amp oder, oder, oder. Ich habe hier schon einige von den kleinen Kraftprotzen vorgestellt.

Weiterhin könnte man sich auch einen kleinen Kopfhörerverstärker zulegen. Hier gibt es auch gute und günstige Geräte von den einschlägingen Marken, die das Einstiegssegment bedienen.

Dennoch habe ich auch gesehen und gerade gehört, dass sich selbst ein Lehmann Linar II an dem kleinen Kasten gut macht. Durch die super neutrale und entspannte Spielweise des Linear II, kann man dem DAC alles entlocken, was er so bereit hält und das ist für den Preis wirklich viel.

Fazit: Lohnt sich der SMSL D1?

Wer für kleines Geld einen DAC sucht, der nicht nur am Desktop sondern auch als Upgrade für HiFi-Anlage oder Zweitsetup taugt, ist hier absolut richtig.

Für unter 100 Euro liefert der SMSL D1 eine musikalisch abgestimmte Performance, viele Anschlussmöglichkeiten und eine Verarbeitung, die auch gehobenen Ansprüchen gerecht wird. Kaufen könnt ihr das kleine Wunderkästchen z.B. bei Amazon oder Aliexpress. Weitere Informationen findet ihr auch auf der Seite des Herstellers.

Natürlich gibt’s in höheren Preisregionen noch schärfere, breitere Klangbilder – aber im Bereich Einsteiger-DAC macht der D1 wenig falsch. Optimal mit Kopfhörerverstärker oder als unkompliziertes Desktop-Upgrade.
Mein Tipp: Wer auf High-End verzichten kann und einfach ehrlich Musik genießen will, findet mit dem SMSL D1 einen treuen Begleiter!

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Burson Soloist Stellar: Kompakter Class‑A Bolide für Kopfhörer und IEMs https://www.hifigeek.de/burson-soloist-stellar-kompakter-class-a-bolide-fuer-kopfhoerer-und-iems/ https://www.hifigeek.de/burson-soloist-stellar-kompakter-class-a-bolide-fuer-kopfhoerer-und-iems/#respond Mon, 17 Nov 2025 15:16:34 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=9485 Der neue Burson Soloist Stellar wurde offiziell vorgestellt und bringt 8W Class‑A Power pro Kanal in ein kompaktes Desktop‑Gehäuse – inklusive dediziertem IEM‑Modus und cleveren Komfort‑Features für den täglichen Studio‑ und Musikalltag. Der Soloist ist als reiner Headphone/Preamp die schlanke Schwester des Conductor Stellar und zielt auf alle, die bereits einen DAC besitzen, aber maximale Burson‑Leistung und Kontrolle wollen.

Positionierung und Konzept

Der Burson Soloist Stellar destilliert Bursons Kopfhörerverstärker‑DNA in ein fokussiertes Gerät: reiner Class‑A Head‑/Preamp ohne integrierten DAC, dafür mit voll diskreter FET‑Topologie, hoher Ausgangsleistung und Desktop‑Formfaktor. Damit ergänzt er den Conductor Stellar (AIO mit DAC ESS9039PRO) sinnvoll und richtet sich an Puristen mit eigenem DAC oder Studio‑Setup.​

Leistung und Topologie

Mit bis zu 8W an XLR bzw. 4W an SE (1W XLR für IEMs und 0,5W SE) liefert der Soloist Stellar souveräne Reserven für planare Magnetostaten und hochohmige Klassiker; die voll diskrete FET‑Class‑A‑Stufe setzt auf reichlich Ruhestrom für Linearisierung und Dynamik. Onsemi‑Leistungstransistoren und die Max Current Power Supply sorgen für Kontrolle und Antritt, während die Silent Power Module den Rauschboden drücken.​

Dedizierter IEM‑Modus

Ein echtes Alleinstellungsmerkmal ist das separate IEM‑Modul auf Basis zweier TPA6120A2, ausgelegt auf ultra‑niedrige Verzerrungen, hohe Slew Rate und breite Bandbreite. Ergebnis: pitch‑black Background, null Hiss und feinste Mikrodynamik – selbst bei hochempfindlichen In‑Ears –, womit der Soloist Stellar neben Full‑Size‑Magnetostaten auch kritische IEM‑Sessions meistert.​

Lautstärke, Crossfeed, Balance

Für die Praxis setzt Burson auf eine duale PGA2320 Widerstandsleiter‑Lautstärke mit kanalgetrennter Regelung und maßgeschneiderter Kennlinie für fein dosierbare Pegel trotz hoher Leistung. On top gibt es Hardware‑Crossfeed in drei Stufen und eine unabhängige Channel‑Balance, was sowohl Mixing‑Checks als auch entspanntes Langzeithören unterstützt​

Anschlüsse und Integration

Der Burson Soloist Stellar bietet XLR und RCA als Eingänge sowie Pre‑Out zur Steuerung aktiver Lautsprecher oder externer Endstufen. Für Kopfhörer stehen XLR‑4‑Pin, 6,35 mm und 3,5 mm bereit; außerdem ist ein Subwoofer‑Ausgang an Bord für Headphone‑plus‑Sub‑Setups.​

Silent Power 2 und Thermik

Die zweite Generation der Silent Power Module basiert auf LT3045‑Reglern mit extrem niedrigem Rauschen, was insbesondere bei IEM‑Nutzung den Schwarzwert verbessert. Das kühlrippenlastige Gehäuse ist funktionales Thermik‑Design und ermöglicht die hohe Class‑A‑Leistungsabgabe dauerhaft am Schreibtisch.​

Varianten und Preise

Der Burson Soloist Stellar erscheint in mehreren Ausführungen: Standard für Upgrader, Deluxe mit V7 Vivid Pro OpAmps, Silent Power 02, Super Charger 5A und Remote, sowie Max inklusive Fusion Core 24V GaN‑Netzteil. Die gelisteten Preise starten bei 1.290 € und reichen je nach Ausstattung bis in den 1.7k € Bereich. (Pre-Order-Deal danach 2250€)​ Vorbestellung läuft jetzt im Burson Onlineshop, Auslieferung erfolgt ab 01. Dezember 2025.

Verfügbarkeit und Ausblick

Mit dem Soloist Stellar erweitert Burson die neue Stellar‑Familie um eine reine Verstärker‑Option, die Puristen‑Setups adressiert und die IEM‑Tauglichkeit zum Serien‑Feature macht. Wer den Conductor Stellar als All‑in‑One im Blick hatte, bekommt hier die gleiche Design‑Sprache und Power – nur ohne DAC mit diversen Eingängen und perfekt für bestehende DAC‑Ketten.​

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Fosi Audio IM4 – Vielversprechender Open-Back In-Ear mit starkem Zubehör auf Kickstarter https://www.hifigeek.de/fosi-audio-im4-vielversprechender-open-back-in-ear-mit-starkem-zubehoer-auf-kickstarter/ https://www.hifigeek.de/fosi-audio-im4-vielversprechender-open-back-in-ear-mit-starkem-zubehoer-auf-kickstarter/#respond Mon, 27 Oct 2025 14:10:50 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=9462 Fosi Audio sorgt mit dem neuen Fosi Audio IM4 für Aufsehen in der Welt der In-Ear-Monitore. Das brandneue Modell setzt auf ein offenes Gehäusekonzept und will mit einer technisch hochwertigen Ausstattung sowie einem besonders attraktiven Zubehörpaket sowohl audiophile Hörer als auch preisbewusste Musikliebhaber begeistern.

Beim IM4 setzt Fosi auf einen eigens entwickelten, 10 mm großen dynamischen Treiber, der auf einer beryllium-beschichteten Membran und einem ausgeklügelten doppelten Magnetsystem basiert. Durch die offene Gehäusebauweise erwarten uns nicht nur ein luftiger, räumlicher Klang, sondern auch weniger typischer Ohrdruck bei längerem Hören. Die Abstimmung soll ausgewogen sein, mit einem dezenten Bass- und Hochton-Boost, um Details klar herauszuarbeiten – ganz ohne Schärfe oder Sibilanz. Das Gewicht liegt bei federleichten 7 Gramm pro Hörer; alles zusammen inklusive Kabel bringt gerade einmal 38 Gramm auf die Waage. Ein Highlight sind definitiv die beiden mitgelieferten Sound-Nozzles, die ganz einfach zwischen mehr Bass oder klareren Höhen und Mitten wechseln lassen – hier setzt Fosi auf Aluminium und Messing als Material.

Zubehör & Lieferumfang

Großen Wert legen die Entwickler dieses Mal aber auf das Zubehör. Im Lieferumfang gibt es etliche Ohrpassstücke in unterschiedlichen Ausführungen (Balanced, Bass, Deep Bass) und eine stabile Transporttasche. Dazu wird als kleines Goodie ein USB‑C auf 3,5mm Klinke Adapter gratis beigelegt. Entscheidend ist aber vor allem eines: Das Kabel. Schon auf der High End in München war das Thema omnipräsent, und ich persönlich hatte im Gespräch mit Fosi betont, wie enttäuschend das Kabel des i5 ausfiel. Beim IM4 zeigt Fosi, dass sie Feedback ernst nehmen – das neue, vierfach geflochtene Kabel besteht aus hochreinem, silberbeschichtetem OFC mit 392 Adern, ist deutlich flexibler und robuster, und setzt auf wertige Metallstecker mit Gold-Beschichtung. Genau so muss das im Jahr 2025 aussehen. Schade ist nur, dass Fosi Audio es hier verpasst, auch die 4,4mm Balanced-Bespielung zu ermöglichen.

Preise & Bundles

Preislich punktet der Fosi Audio IM4 vor allem für Kickstarter-Backer: Bereits ab etwa 80 US-Dollar gibt es das Set als Early Bird, dazu kommen zahlreiche Bundle-Optionen inklusive hauseigener Kopfhörerverstärker wie DS1, DS2, DS3, K7 oder ZH3 – je nach Bundle erhält man bis zu 30% Rabatt. Versendet wird global und – für uns hier besonders erfreulich – auch EU-freundlich und mit transparenter Kommunikation seitens Fosi. Die ersten Reviews und Eindrücke aus der Community loben vor allem den deutlichen Fortschritt beim Kabel und das gut durchdachte Zubehörpaket. Zur offiziellen Kickstarter-Kampagne geht es hier.

Mit dem DS3 versteckt sich hier auch ein neues Gerät, welches wohl auch eines der ersten Geräte zu sein scheint, mit der neuen XMOS Beyond Power Technologie. Leider gibt es noch nicht so viele Informationen hierzu aber es lässt sich vermuten, dass es hier um optimierten Stromverbrauch bei gleichbleibender Signalverarbeitung etc. gehen könnte.

Für Gamer integriert der DS3 Fosi Audios eigene AI Spatial Audio‑Technologie und schafft damit eine immersive Klangbühne mit präziser Ortungsgenauigkeit – so hörst du jeden Schritt, jedes feine Detail und sicherst dir im kompetitiven Match den entscheidenden Vorteil.

Fosi DS3 Specs:

  • DAC Chip: ESS ES9039Q2M
  • USB Audio Interface: XMOS Beyond Power
  • Max Sampling Rate: PCM 32bit/768kHz, DSD512
  • USB Audio Class: UAC1.0 / UAC2.0 dual mode
  • Outputs: 3.5mm single-ended, 4.4mm balanced
  • Output Level: 2Vrms (SE), 4Vrms (BAL)

Fazit

Mit dem Fosi Audio IM4 beweist Fosi Audio, dass sie die Kritik der Community nicht nur gehört, sondern konsequent umgesetzt haben. Wer auf der Suche nach einem offenen In-Ear mit modernem Kabel, solider Technik und fair kalkuliertem Kickstarter-Preis ist, sollte unbedingt einen Blick riskieren. Dieses Projekt könnte sich als echter Geheimtipp für 2025 entpuppen – und zeigt einmal mehr, wie schnell eine Marke mit offenem Ohr für ihre Nutzer wachsen kann.

Weitere Informationen und Tests von Fosi Audio Produkten findest du hier.

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Burson Conductor Stellar – Start einer neuen, kompakten Familie https://www.hifigeek.de/burson-conductor-stellar-start-einer-neuen-kompakten-familie/ https://www.hifigeek.de/burson-conductor-stellar-start-einer-neuen-kompakten-familie/#respond Mon, 27 Oct 2025 08:48:13 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=9442 Burson Audio präsentiert mit dem Burson Conductor Stellar eine gänzlich neue Gerätefamilie, die als kompaktere Alternative zur Voyager-Serie konzipiert wurde. Dabei richtet sich der Stellar vor allem an Desktop-Audiophile und Sound-Enthusiasten, die High-End-Performance auf engem Raum wünschen.

Im Unterschied zur klassischen Voyager-Serie setzt Burson beim Stellar auf ein gezieltes Desktop-Design: Kleineres Format, keine Eingänge, attraktiver Preis, aber kompromisslos bei Klang und Leistung.

Die aktuellen Preise lauten:

  • Standard: 1.547,00 €
  • Deluxe: 2.063,00 €
  • Max: 2.579,00 €

Beachtet, dass hier noch Importkosten anfallen.

Ein echtes Alleinstellungsmerkmal des Stellar ist der neu entwickelte dedizierte IEM-Ausgang, der maximale Stille und höchste Detailauflösung garantiert – selbst mit extrem empfindlichen In-Ears. Burson setzt hier auf eine komplett eigene Ausgangsstufe, die Hiss und Grundrauschen praktisch eliminiert: Dieses Feature findet man sonst meist nur bei spezialisierten High-End-Verstärkern wie dem Questyle CMA Fifteen oder dem Cayin C9, die gleichermaßen für kompromisslose IEM-Tauglichkeit entwickelt wurden und ebenfalls im Preissegment jenseits der 2.000 € angesiedelt sind.

Der Burson Conductor Stellar positioniert sich damit eindeutig in der audiophilen Oberklasse der Desktop-Lösungen und bringt neben dem flexiblen IEM-Modul auch die volle Burson-leistung für große Kopfhörer – verpackt in einem kompakten und wohnraumfreundlichen Design.

Auch die übrigen Komponenten setzen Maßstäbe: ESS9039PRO DAC, diskrete I/V- und LP-Stufen, Onsemi Class-A-Transistoren sowie die extrem rauscharmen Silent Power Module, alles passiv gekühlt im futuristischen Gehäuse.

Technische Features und Pakete:

  • ESS9039PRO DAC
  • 8W Class‑A XLR / 4W SE Ausgangsleistung
  • Dedizierter IEM-Modul mit absoluter Stille, selbst für empfindlichste In-Ears
  • Diskreter Aufbau: I/V und LP-Stufen
  • Silent Power Module, Onsemi Class‑A Transistoren
  • USB‑C XMOS (DSD512/PCM 32bit-768kHz)
  • Bluetooth 5.0 (LDAC, aptX HD, AAC)
  • Roon-zertifiziert

Erhältlich in drei Varianten (Standard, Deluxe, Max) – alle mit unterschiedlichen OpAmps und Netzteilen. Bis zum 15. November profitieren Frühbesteller vom kostenlosen Upgrade auf die nächsthöhere Version. Die Auslieferung startet in der ersten Dezemberwoche. Hier könnt ihr mal im Burson Shop vorbeischauen.

Weiterhin hatten wir schon zwei tolle Geräte von Burson Audio im Test: Den Conductor GT4 und den Playmate 3.

Fazit:
Mit dem Burson Conductor Stellar eröffnet Burson Audio eine neue, kompakte Gerätekategorie, die High-End-Power und kompromisslose IEM-Tauglichkeit zum Desktop bringt – und so die Voyager-Serie sinnvoll für moderne Hörgewohnheiten ergänzt.

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Audeze LCD‑3 Review — Warmes Planar-Flaggschiff im Test https://www.hifigeek.de/audeze-lcd-3-review-warmes-planar-flaggschiff-im-test/ https://www.hifigeek.de/audeze-lcd-3-review-warmes-planar-flaggschiff-im-test/#respond Mon, 20 Oct 2025 19:11:58 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=9400 Mit dem Audeze LCD‑3 schwimmt Audeze in neuen Fahrwassern. Dabei verrät lediglich der Holzring, dass wir hier keinen LCD‑X haben, sondern einen großen Bruder. Tendenziell unterscheiden sie sich sonst nicht wirklich. Na gut… es steht auch LCD‑3 auf der Ohrmuschel.

Sind die Dinger nicht schon was älter?

Ja Leute, ich stehe ja auch erst am Anfang. Ich hab zwar so einige Kopfhörer mittlerweile durchgenudelt, aber wer hat schon die Chance, immer mehrere Wochen so ein Teil bis zum Exitus zu hören? Nur mit dem Unterschied zu einigen Fachmenschen da draußen nehme ich mir wirklich die Zeit, einen Deep-Dive zu machen. Liegt auch ein wenig an meiner Natur, mich in einem Thema bis zum Profi hochzuarbeiten, nur um danach das nächste anzufangen. Nennt es meine Superkraft. Ich kann das eigentlich mit allem. Gerade ist es HiFi und ich nehme noch Fahrt auf…
Jedenfalls, ja. Die LCD‑3 sind schon 2011 erschienen, sind aber weiterhin uneingeschränkt erhältlich. Und ich finde es einfach geil, mich an einer Handvoll Kopfhörern entlangzuhangeln und die Unterschiede herauszuarbeiten. Bevor ich jedoch meiner Frau einen Knopf an die Backe labere, schreib ich es lieber für die Nachwelt auf. Das habt ihr jetzt davon.

Ich habe die LCD‑3 vom deutschen Vertrieb zum Testen erhalten. Wie immer, bilde ich mir aber meine eigene Meinung und lasse mich von außen nicht beeinflussen. Weiterhin versuche ich nicht den gängigen HiFi-Genre-Slang zu imitieren und dir knallhart zu sagen wie ich das Produkt finde.

Unboxing & Lieferumfang: Flexen mit dem Travel Case

Der Audeze LCD‑3 kommt in einem silbernen Travel Case – mit der Kiste könnt ihr bei euren Bros Eindruck schinden! Darin findet ihr neben dem Kopfhörer selbst: In meinem Fall ein vieradriges Kopfhörerkabel mit 6,35-mm-Anschluss.

Das liegt wohl daran, dass das Muster nicht gerade ein Jahr auf dem Buckel hat, sondern schon was mehr. Dennoch habe ich ein weiteres Kabel erhalten: XLR → 6,35 mm-Klinke → 3,5 mm-Klinke. Ich hab mir sagen lassen, dass es wohl der aktuelle Standard ist.

Tech-Specs

Natürlich handelt es sich beim Audeze LCD‑3 wieder um einen Magnetostaten. Wie auch sonst… Dennoch unterscheidet er sich natürlich deutlich vom vorgenannten LCD‑X. So hat er eine Impedanz von 110 Ohm bei einem Wirkungsgrad von 101 dB/mW. Weiterhin wird ihm eine maximale Belastbarkeit von 5 Watt RMS attestiert. Ich weiß ja nicht, ob ich so viel da reinjagen würde. Aber selbst der Burson Conductor GT4 ist nicht in der Lage, 5 Watt bei 110 Ohm zu liefern, sodass ich das auch nicht testen konnte.

Der LCD‑3 wird häufig als leicht „dunkel/warm“ wahrgenommen; technisch passt dazu eine milde Senke im oberen Präsenz-/unteren Hochtonbereich (um grob ~6 kHz), die Zischlaute, Streicher-Schärfen und Cymbal-Crunch bewusst etwas bändigt – angenehm langzeittauglich, aber mit weniger Brillanzgefühl ganz oben.

MerkmalWert
BauweiseOffener, ohrumschließender, magnetostatischer (planarer) Kopfhörer
TreibertypPlanar-magnetisch (magnetostatischer Flachmembran-Schallwandler)
MagnetstrukturProprietäre Magnetanordnung, Neodym N50
Größe des Schallwandlers106 mm
PhasensteuerungFazor
Frequenzbereich10 Hz – 50 kHz
Impedanz110 Ohm
Wirkungsgrad/Empfindlichkeit101 dB / 1 mW (Herstellerangabe)
Verzerrungen< 0,1% bei 100 dB
Maximale Belastbarkeit5 W RMS
Maximaler SPL> 130 dB
Gewicht550–635 g (je nach Quelle und Ausführung, ohne Kabel)
AnschlussAbnehmbares Kabel, 4‑pol Mini-XLR, Adapter auf 6,3‑mm-Klinke und 3,5‑mm-Klinke
OhrpolsterPremium Lammleder oder Alcantara (vegan erhältlich)
Kabellänge1,9 m
Anpressdruckca. 1,5 N
Empfohlene Verstärkerleistung> 250 mW (mind. > 100 mW)

Tragekomfort

Also bei Audeze kann ich nur sagen, ist der Tragekomfort bei den unterschiedlichen Modellen gleich. Und das im positiven Sinne. Ich hab die Kiste wieder 400+ Stunden getragen, diesmal eher mehr als weniger, weil ich noch auf den Burson Conductor GT4 gewartet habe. Ich wollte den Kopfhörern halt auch die beste Ausgangslage geben. Aber dazu nachher mehr. Audeze hat in meinen Augen am Aufbau des Kopfhörers, wenn überhaupt, nur minimalste Änderungen vorgenommen, was ich als positiv bewerte, da ich schon den LCD‑X vom Tragekomfort geliebt habe. Schlichter, aber dennoch robuster Aufbau. Tragen den ganzen Tag? Kein Problem. Und da der mir zugesandte Audeze LCD‑3 auch schon ein wenig auf dem Buckel hatte, kann ich auch sagen, dass die Konstruktion auch nichts bisher eingebüßt hat.

Anpressdruck, Ohrpolster, Gewicht. Alles kommt vertraut vor und für meinen Kopf ist alles perfekt. Denkt aber daran, dass die Audezees keine Plastikbomber sind, sondern hochwertig aus Metall. Was ebenfalls heißt, dass sie keine Leichtgewichte sind. So’n Sennheiser Plastikbomber ist halt schon noch ’ne andere Hausnummer. Für den ein oder anderen, könnten sie schwer sein und ich denke jeder sollte das erst einmal ausprobieren. Ich für meinen Teil komme von einem „leichten“ Kopfhörer, empfinde aber mittlerweile die schwereren Kopfhörer als angenehm.

Klang

Wollen wir ohne Umschweife mal zum Klang wechseln und damit wie ich den LCD‑3 empfinde. Und was soll ich sagen: Ich habe es lange versucht, aber der LCD‑3 und ich werden keine Freunde. Zwar ist der LCD‑3 sehr gut aufgelöst, aber ganz klar im Hochton sehr zurückhaltend. Ich für meinen Teil weiß seither für mich, dass ich harschere Höhen mag und haben will. Genau das liefert der LCD‑3 nicht. Das soll nicht heißen, dass sie nicht vorhanden sind, sie sind deutlich im Hintergrund. Ich denke der Charme dieses Kopfhörers ist eher auf den Sessel ausgelegt. Aufsetzen, in den Sessel fallen lassen, Augen zu und Musik hören. Wenn daraus mal ein kleineres Nickerchen nach einem harten Arbeitstag wird, schmiegt sich der Sound sanft an ohne einen eben aus jenem zu reißen. Ich will damit nicht sagen, dass der Kopfhörer einschläfernd, sondern eher, dass der Ton wohlig warm und schmiegend ist.

Genau diese „obenrum gebremste“ Gangart ist Fluch und Segen: brutal langzeithörbar ohne Härten, aber mit weniger Biss bei Becken, Streichern und aggressiven Gitarren – wer Glanz und Attacke sucht, wird hier eher zahm bedient.

Ich habe es wie oben geschrieben wirklich lange probiert mit ihm, da ich denke, dass jeder eine faire Chance haben sollte. Als dann der Burson Conductor GT4 hinzugekommen ist und ich diesen exzessiv auch mit anderen Kopfhörern quer gehört habe, habe ich dem LCD‑3 ein wenig mehr abgewinnen können. Dennoch nicht genug um ihn für meinen Teil wirklich zu mögen oder sogar lieben. Das mag jetzt für den ein oder anderen Abschreckend wirken, aber das ist es in der Tat nicht! Denn ich bin in meinem Hörgenuss dahin gekommen zu sagen: wenn irgendwo warmer Sound drauf steht, bin ich vorsichtig und schreie nicht sofort hier.

Hier noch unsere Qobuz Referenz-Playlist, für alle Interessierten.

Knocked Loose — Everything is quiet now

Brian Garris Gesang ist nicht jedermanns Sache. Das liegt sicherlich auch am Pitch seiner Stimme. Wem diese schon immer ein wenig zu hoch bzw. harsch war, sollte wirklich mal den LCD‑3 aufsetzen. Abgesehen von dem fehlenden Crunch in den Cymbals von den Drums, ist aber auch Brians Stimme weniger eindringlich und aufdringlich. Ich will jetzt nicht sagen besser, denn sobald man sich auf ein Konzert von den Jungs begibt, wie ich schon zwei Mal dieses Jahr (Köln und Hamburg) wird spätestens dort wieder in die Realität zurückgeholt. Dennoch ist gerade Knocked Loose und stellvertretend hier Everything is quiet now stellvertretend für den Unterschied bei einem wesentlich wärmeren Kopfhörer zu einem “neutral” klingenden.

Genau hier spürt man den Treble-Dip am ehesten – die Schärfen werden weggefeilt, Druck und Präsenz rücken von „zischelig“ zu „geschmeidig“.

Rage Against the Machine — Bombtrack

Geiler Song, welcher dem Audeze LCD‑3 schon schmeichelt. Der Kopfhörer zeigt sich schön räumlich gerade bei den Stimmen, die immer wieder mal links, mal rechts aufpoppen. Das Schlagzeug ist bei Rage Against the Machine klar vordergründig und das eben nicht bei den LCD‑3. Es schmiegt sich mehr in die Musik ein und steht nicht so heraus wie bei neutraleren Kopfhörern. Dennoch verlieren die LCD‑3 keine Details bei der Wiedergabe. Auch den gewissen Punch untenherum haben die Ohrhörer. Der Bass klingt ausgewogen und stramm. Die Bassdrum kickt sauber und trocken in den Gehörgang.

Fundament und Groove sitzen – nur die „Schneide“ der Becken fehlt etwas, wodurch der Track eher rollt statt sägt.

Septicflesh — Portrait of a headless man (Live, Infernus Sinfonica MMXIX)

Die Infernus Sinfonica MMXIX von Septicflesh ist ein grandioses Werk. Melodic Death Metal mit orchestraler Begleitung. Und genau darum ging es mir. Ich bin nicht der Klassikhörer, finde aber ein Orchester schon sehr geil. Deshalb ist Infernus Sinfonica für mich eine perfekte Simbiose beider Welten, auch wenn jetzt die Klassikhörer hier die Augen verdrehen mögen. Der LCD‑3 fühlt sich aber bei den Klassikanteilen hörbar wohl. Streicher, Blasinstrumente, hier spielt er seine Stärken aus. Die Cymbals blitzen einfach hier und da mal ein wenig auf, im Vordergrund stehen klar die fetten Gitarren und die eindrucksvolle Untermalung. Die Bläser, die immer wieder aufwallend hinzukommen, klingen mit dem LCD‑3 schön fett und detailliert. Der Chor räumlich und die Streicher können in ruhigeren Passagen überzeugen.

Der wärmere Mittelton macht Chöre und Blech groß und körperhaft – cineastisch statt klinisch; wer funkelnde Obertöne erwartet, bekommt eher Seide als Glas.

Korn — Got the Life

Immer wieder Korn in meinen Reviews und so auch hier. Got the Life ist nur stellvertretend für viele sehr geile Songs. Aber Korn mit ihrem ikonischen Sound sind nun mal hervorragend zum Vergleichen geeignet. Beginnend bei dem schnarrenden Bass, welcher vom LCD‑3 druckvoll und freudig wiedergegeben wird. Auch hier rücken die Drums, zumindest bei den Cymbals in den Hintergrund. Habe ich diese bei diesem Song immer als treibend und fein empfunden, fehlt mir hier die Energie. Ebenfalls die ziemlich eindringliche Gitarre während der Strophe welche Jonathan Davis schon fast nervig begleitet. Irgendwie geht mir hier der psychedelische Anteil des Songs ein wenig verloren. Dennoch unterstreicht es wieder meine Empfehlung den Kopfhörer als Wohlfühlkopfkissen zu sehen.

Bass „knurrt“, Mitten „glühen“, Tops „glänzen weniger“ – exakt die Audeze LCD-3-Signatur in drei Worten.

Mein Testsetup

Alles, was mir möglich war, habe ich natürlich durchgespielt, um euch ein wenig eine Idee zu geben, was für eine Kombination denn für euch interessant sein könnte. Ich merke dabei aber, dass ich nix wirklich hier habe, was “warm” klingt. Irgendwie muss ich mir mal was mit Röhre besorgen. Ja ich weiß, das ist jetzt ein wenig Klischee; Aber hey! Ich denke zwar, dass das nicht unbedingt was für mich ist, aber ich fühle mich in meiner Pflicht auch diesen Bereich zu erforschen.

Dennoch habe ich so einiges ausprobiert, kann euch aber jetzt schon sagen: der Kopfhörer ist unproblematisch. Mit keinem der Setups habe ich Probleme gehabt oder war ein Totalausfall. Hier mal eine Übersicht:

Also bei dem Fosi Audio K7 habe ich nur empfunden, dass in Kombination mit dem Linear und Linear II noch ein wenig mehr Leben in der Hütte war. Beim Playmate 3 hat sich das nicht herauskristallisiert. An der Raw-Leistung des K7 kann es eigentlich nicht liegen, da der Kleine symmetrisch knapp 4 Watt bei 32 Ohm drückt, also bei 110 Ohm noch genug Reserven da sein sollten. Ich weiß es nicht. Mir fehlte es hier ein wenig an Spritzigkeit.

Der Burson Audio Conductor GT4 jedoch schießt hier den Vogel ab. Ja der HiFi-Verkäufer würde sich hier jetzt die Hände reiben und euch erzählen, aus wie vielen Gründen meine anderen DACs + Amps nix für den LCD‑3 sind. Allem voran kann man ja einen 2000€+ Kopfhörer sicherlich nicht an eine 200€ DAC-/Amp-Kombo anschließen. Ich zitiere hier immer wieder gerne die Aussagen die immer immer wieder als Verkaufsgespräche / ‑argumente aufschnappe:

Man muss sich bei seinen Budget für HiFi immer vor Augen führen, dass wenn man einen 2000-€ Kopfhörer kauft auch eben mindestens 2000€ für seine weitere Technik und ebenso für die Verkabelung eben jener rechnen muss.

Quelle: frei wiedergegeben von Gesprächen mit HiFi-Händlern

Ich verstehe hier die Intention und den Anspruch und erkenne diesen an. Bin aber bei weitem nicht dieser Meinung. Ich selber finde, dass der Kopfhörer selber Soundtechnisch den größten Posten im Gesamtbild einnimmt. Die weitere Technik kann heute locker günstiger sein und dennoch wahnsinnig mit diesen Kopfhörern performen. Generell gibt es wenig Totalausfälle bei HiFi-Geräten. Dennoch harmonisiert das eine mehr als andere. Und ja: ein 2000€ DAC/Amp kann so einiges besser als einer für 200€. So natürlich auch der Burson Conductor GT4. Kein Wunder, dass Burson und Audeze sich im Ausland auch oft gemeinsam präsentieren. Der Conductor GT4 löst einfach noch besser auf und erlaubt sich nirgendwo kleinere Ausrutscher die einem im direkt analytischen Vergleich gar nicht auffallen würden.

Leistung schadet dem LCD‑3 nicht – 1–4 W Headroom bringen Kontrolle und Ruhe in den Bass, feine Dynamik-Sprünge und insgesamt mehr „Grip“.

Für wen ist der Audeze LCD‑3 gedacht?

Ich würde am liebsten schreiben für Menschen, die Musik ohne Seele lieben. Aber ich kann schon verstehen, dass es Audiophile-Menschen gibt denen harsche Töne ein Dorn im Auge sind. Audeze würde den Kopfhörer gar nicht produzieren wenn sie nicht von eben jener Zielgruppe überzeugt wären.
Ich glaube einfach, dass man mit dem LCD‑3 wirklich alles gut hören kann nur eben weniger neutral, in den Höhen zurückhaltend. Was für mich unspannend ist, wird sicherlich den ein oder anderen Liebhaber finden. Also nehmt meine Review nicht als Nicht-Kaufempfehlung sondern eher als Warnung an alle Neutral-Hörer da draußen wahr.

Dennoch empfinde ich mit dem Preistag von 2000€ die Entscheidung beim Kauf des Audeze LCD‑3 als keine leichte und bitte jeden sich den Kopfhörer ruhig für ein paar Sessions auszuleihen und sich sein eigenes Bild, vielleicht mit seiner eigenen Hardware, oder Wunschhardware, zu machen.

Kleiner Hinweis: Über die Jahre gab es beim LCD‑3 verschiedene Revisionen/Fazor-Iterationen; je nach Baujahr können Exemplarstreuungen im Hochton/Präsenzbereich minimal differieren – Gegenhören lohnt.

Fazit

Die Verarbeitung und das Gesamtpaket des Audeze LCD‑3 ist wie von Audeze gewohnt spitze. Jedoch nicht der Klang. Was für mich Fluch darstellt, kann für den anderen Segen darstellen. Was mir keine Emotionen entlockt, könnte die fehlende wohlige Wärme sein, die manchen bei meinen vorgestellten Kopfhörern bisher gefehlt hat.
Da für mich eben der Klang im Vordergrund steht, weiß ich: Für mich sind die LCD‑3 nix. Zu warm, die Höhen zu zurückhaltend. (hier noch ein kleiner Spoiler: bei den Audeze MM-500 empfinde selbst ich die Höhen mit der Zeit als “zu krass”)

Dennoch ist der Tragekomfort bei Audeze hervorragend und die Jungs und Mädels wissen schon was sie machen. Ich muss aber auch sagen, dass ich es bei den LCD‑3 drauf angelegt habe. In der Ahnung, dass ich keine warmen Kopfhörer mag, habe ich mir diese zum Ausprobieren herausgesucht um genau dies bestätigt zu wissen.
Wer jetzt das wohlige Sofakissen sucht, mit welchem man im Sessel auch das ein oder andere Nickerchen machen kann ohne aus dem Schlaf oder Gedanken gerissen zu werden, sollte sich den LCD‑3 einfach mal auf die Birne setzen.

Der LCD‑3 ist kein „Wow durch Glanz“, sondern „Wow durch Wohlklang“ – wenn dich Wärme, Körper und Langzeittauglichkeit mehr kicken als Glitzer obenrum, trifft er erstaunlich oft genau ins Schwarze.​

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Raw Power trifft Feingeist: Burson Conductor GT4 Head-Amp im Review https://www.hifigeek.de/raw-power-trifft-feingeist-burson-conductor-gt4-head-amp-im-review/ https://www.hifigeek.de/raw-power-trifft-feingeist-burson-conductor-gt4-head-amp-im-review/#respond Fri, 17 Oct 2025 22:47:51 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=9346 Burson Conductor GT4 – was dich erwartet

Wir haben den Burson Conductor GT4 schon eine Weile hier zum Test, welchen wir euch nun in aller Ruhe vorstellen wollen.

Burson Audio als Marke an sich habe ich schon mal bei meinem Test des Burson Playmate 3 vorgestellt. Aber hier nochmal ein kleiner Abriss: Burson Audio ist eine HiFi‑Marke aus Down Under. Genauer gesagt Melbourne und wurde vor mehr als 20 Jahren von einer Gruppe Tontechniker gegründet und hat sich in der HiFi‑Szene rund um den Globus einen beachtlichen Ruf erarbeitet.

Auf der diesjährigen High‑End in München habe ich Burson Audio ebenfalls gespottet, aber bisher gibt es leider noch keinen Vertrieb für deren Produkte. Dennoch kann man sie wunderbar in deren eigenen Online‑Store kaufen.

Der Burson Conductor GT4 wurde mir von Burson Audio zur Verfügung gestellt, was bei mir aber nicht heißt, dass ich ihn irgendwie zimperlich behandelt habe, noch dass ich ihn für diesen Test besser bewerte. Ich bin und bleibe Herr meiner Worte und Meinung.

Unboxing & Lieferumfang – erster Eindruck

WTF! Okay. Wenn man die Kiste so auf Bildern sieht, denkt man vielleicht, dass sie eine gewisse Größe und Gewicht hat, aber man ist nicht gefasst auf das, was in den schicken Kartons schlummert. Look und Feel der Verpackung ist Premium und die Unboxing‑Experience ebenfalls. Burson Audio versteht es, seine Kunden mit einem befriedigenden Auspackerlebnis zu begrüßen und macht direkt Lust darauf, die Kiste zu hören.

Hat man das Biest erst einmal aus seinem Gefängnis befreit, muss man dem knapp 5 kg schweren Gerät erst einmal gebührend Respekt zollen. Hier bekommt man nicht nur Werbeversprechen, sondern ein ordentliches Stück Hardware. Der Burson Conductor GT4 strahlt sofort High‑End‑Allüren aus und lässt uns aufgeregt nach dem Zubehör schauen, um schnellstmöglich eine Hörprobe zu bekommen.

Wer unser Review zum kleinen Bruder, dem Playmate 3, gelesen hat, der wird das Zubehör zum Teil kennen.

Im Lieferumfang befindet sich:

  • Der Conductor GT4 (natürlich)
  • USB‑C‑zu‑USB‑C‑Kabel von UGREEN
  • Kopfhörer‑Mikrofon‑Adapter
  • 6× 5532d JRC OpAmps
  • Inbusschlüssel für die Gehäusedemontage
  • 2× XLR‑zu‑Cinch‑Adapter
  • 1× 12‑V‑Trigger‑Kabel
  • Ersatzsicherung
  • Super Charger 5A mit verschiedenen Ländersteckern
  • Silent Power Module SP2‑15P und SP2‑15N (Deluxe only)
  • Eine Metall‑Fernbedienung (kein billiger Plastikschrott!) (Deluxe only)

In der Deluxe‑Edition sind bereits die Premium‑OpAmps vorinstalliert:

  • 6× Burson Audio V7 Vivid Dual
  • Statt des Standard‑Netzteils lag in unserem Testgerät bereits der Burson Super Charger PSU 5A 24 V/5 A bei – ein Upgrade, das sich definitiv hören lässt.

Technik kompakt: Specs und Architektur

Tech‑Specs: You’ve got the power! Für unsere Zahlen‑Nerds

  • Allgemeine Messwerte:
    • Eingangsimpedanz: 40 kΩ
    • Frequenzgang: ±1 dB von 0–58 kHz
    • THD (Verstärkerpfad): < 0,0015%
    • Ausgangsimpedanz Kopfhörerverstärker: 0,5 Ω
    • Ausgangsimpedanz Pre Out / DAC Out: 1 Ω / 25 Ω
    • Abmessungen: 255 × 270 × 70 mm
    • Gewicht: ca. 5 kg
  • Architektur und Besonderheiten:
    • 100 W Leerlauf‑Bias, bis 10 W reine Class‑A‑Ausgangsleistung
    • Dual‑DAC‑Architektur mit zwei ESS9038Q2M (je Kanal separat versorgt)
    • 6× Max‑Current‑Power‑Modules, 7× Silent Power (SP) Module
    • Burson V7 diskrete Op‑Amps, aufrüstbar
  • Varianten: Standard, Deluxe, Max

Anschlüsse & Formate

Anschlussvielfalt – Conductor GT4 als audiophile Zentrale
Auch bei den Nutzungsmöglichkeiten des Burson Conductor GT4 gibt es nichts zu bemängeln. Kann dieser doch als DAC mit Headphone‑Amp, Pre‑Amp und DAC‑only arbeiten sowie Signale aus verschiedenen, auch analogen, Quellen annehmen. Hierfür stehen ihm alle gängigen Anschlüsse zur Verfügung:

Digitale Eingänge und Formate

  • USB‑C (XMOS): PCM bis 32 Bit/768 kHz; Native DSD 64/128/256/512; DoP unterstützt
  • S/PDIF (Coax & Toslink): bis 24 Bit/192 kHz
  • Bluetooth 5.0 (Qualcomm CSR8675) mit aptX HD und LDAC bis 24 Bit/96 kHz
  • Roon Tested

DAC-Spezifikationen

  • Kanaltrennung: 143 dB @ 1 kHz, 136 dB @ 20 kHz
  • THD+N (DAC): 0,0005% @ 1 kHz, 0 dBFS

Ein‑ und Ausgänge

  • Analoge Eingänge: 2 × XLR, 2 × RCA
  • Digitale Eingänge: USB‑C, Optisch (Toslink), Coax (S/PDIF), Bluetooth 5.0, Mikrofoneingang (Gaming)
  • Analoge Ausgänge: 1 × XLR Pre, 1 × RCA Pre, Subwoofer Pre‑Out; 1 × XLR Line Out, 1 × RCA Line Out
  • Kopfhörerausgänge: 6,35 mm, 4‑Pin‑XLR (balanced), 3,5 mm

Kopfhörer‑Leistungsdaten (balanced / single‑ended)

  • 16 Ω: 10 W / 5 W
  • 32 Ω: 5 W / 2,5 W
  • 100 Ω: 3 W / 1,5 W
  • 150 Ω: 2 W / 1 W
  • 300 Ω: 1 W / 0,5 W

Systemunterstützung

  • Desktop‑OS: Windows, macOS
  • Mobil: iOS*, Android (OTG)

Versionen

  • Standard: V6 Vivid Op‑Amps, SP01, 24 V 5 A PSU
  • Deluxe: V7 Vivid Op‑Amps, SP02, Super Charger 5 A
  • Max: V7 Vivid Op‑Amps, SP02, Fusion Core

Sonstiges
„Quieter than battery power“ dank 7× SP‑Modulen mit sehr hoher Rauschunterdrückung
Headphone+Subwoofer‑Modus (Subwoofer‑Pre‑Out in Kopfhörer‑Setups)

Effektiv kann also an den Burson Conductor ein Haufen an Geräten angeschlossen werden und somit bietet er sich natürlich für eine Vielzahl an Setups an, welche ich später noch ein wenig beleuchten möchte.

Leistung & Wärme: 10 W Class‑A im Alltag

Irrepressible power
Burson Audio meint es nur gut mit uns. So auch bei dem, was beim Burson Conductor GT4 unter der Haube schlummert. Auf XLR liefert das Geschoss feinste Class‑A‑Power und mit 10 Watt beeindruckend viel davon. Single‑Ended sind es satte 5 Watt. Übersetzt heißt das: mehr Power, als du wahrscheinlich je brauchen wirst? Oder besser gesagt: Der Burson Conductor GT4 kann so gut wie jeden Kopfhörer auf dem Planeten mühelos antreiben. Wer sich jetzt fragt, wozu man das braucht, dem sei unser Artikel zum Thema: Wieviel Watt brauche ich eigentlich? ans Herz gelegt.
Entscheidend ist nicht nur die pure Power, die dein Kopfhörer benötigt, sondern ebenfalls genügend Headroom einzukalkulieren. Nur so kannst du sichergehen, dass du einen ungetrübten Hörgenuss hast.


Die 10 Watt am Ausgang haben auch ihren Preis. So genehmigt sich der Kraftprotz im Idle schon satte 100 Watt Strom aus deiner Steckdose. Wer jetzt schon ein wenig Ahnung hat, wird direkt sagen: 100 Watt im Idle produzieren doch einiges an Wärme. Und damit liegt er richtig. Der Burson Conductor GT4 wird, sobald er eingeschaltet wird, sehr warm. Anfassbar, aber dennoch ist er eine kleine Heizung. Für mich als Bildschirmarbeiter eigentlich ein lustiges Gimmick. Sollte ich mal kalte Hände haben, lege ich diese einfach vorsichtig auf das Gerät und habe direkt warme Hände. (Ja, ich weiß, nicht jedermanns Sache, aber ein praktischer Nebennutzen.)


Seine Kraft gibt er über drei Ausgänge aus: je einem 3,5‑mm‑ und 6,35‑mm‑Klinke sowie einem 4‑Pol‑XLR. Ja, auch über alle gleichzeitig, was das Gegenhören teils erheblich vereinfacht. Natürlich nur bei ähnlichen Impedanzen und Sensitivität.

DAC & Signalverarbeitung (Dual‑ESS9038Q2M)

Raw Power meets audiophilen Feingeist
Neben unbändiger Power hat Burson Audio natürlich noch einen leistungsstarken DAC verbaut. Hier werkeln pro Kanal jeweils ein ESS9038Q2M‑Chip für die präzise Audioverarbeitung und ‑wandlung. Das Konzept ist sicherlich vielen von anderen Geräten auf dem Markt bekannt. Burson erreicht mit dem DAC eine Kanaltrennung von 143 dB bei 1 kHz und 136 dB bei 20 kHz, was weit über bzw. unter dem Hörbaren liegen sollte. Die THD+N liegt mit 0,0005% @ 1 kHz, 0 dBFS weit unterhalb dessen, was wir wahrnehmen können.

Im Gesamtkonstrukt ergibt das eine gemessene THD von < 0,0015% und Frequency Response von ± 1 dB bei 0–58 kHz, was dem Conductor GT4 absolute Linearität attestiert.

Von Seiten Audioverarbeitung lässt die Kiste logischerweise nix anbrennen:

  • PCM‑Support: PCM ≤ 768 kHz bei 16, 24 und 32 Bit
  • Natives DSD: Nativ DSD 64 / 128 / 256 / 512
  • DSD over PCM: DoP64 / DoP128 / DoP256 / DoP512

Hier sollten die Signalquellen weit über das eigene Gehör hinaus verarbeitet werden. Dennoch beruhigt es den Feingeist, wenn er alle ihm verfügbaren Formate nativ verarbeiten kann. So auch uns.

Headphone+Sub: Kopfhörer mit Subwoofer

Headphone+Subwoofer‑Modus – noch viel lernen du musst, junger Padawan
Ich bin ganz ehrlich: Hab ich so noch nicht gesehen und drüber nachgedacht? Ist auch eine eher eigenwillige Kombination, da oft mit Kopfhörern gehört wird, gerade um die Umgebung zu schonen. Sei es Nachbarn, die bessere Hälfte oder doch die schlafenden Kinder. Dennoch sollte sich diese Funktion als echter Spaß im Test entpuppen. Jetzt kein Must‑Have‑Kriterium für andere Wettbewerber, aber einfach ein geiles Gadget, was uns als HiFi‑Geeks natürlich total abholt.

Design & Verarbeitung – Haptik, Display, Remote

WTF ist, glaube ich, das Erste, was einem durch den Kopf geht, wenn man den Burson Conductor GT4 in die Hand nimmt. Öhm, Hände, denn mit einer Hand wird es gleich unkomfortabel. Denn mit 5 kg ist hier einiges an Material verbaut worden. Was wir dem Playmate 3 seinerzeit schon hoch angerechnet haben, wird hier in Reinkultur gelebt. High‑End bei der Verarbeitung ist hier definitiv gegeben, und jeder, der sich fragt, wie sich ein 3000‑€‑Kopfhörerverstärker mit DAC anfühlt, wird bestätigend nicken, nachdem er ihn in der Hand hält.

Dunkelsilber mit orangen Akzenten. Irgendwie ist aktuell überall Kupfer/Orange in der Mode und Burson anscheinend schon länger auf dem Trip. Sieht aber nicht nur geil aus, sondern die Knöpfe und der Lautstärkeregler bedienen sich satt und stufenlos und geben einem ein tolles analoges Gefühl, auch wenn es sich hier um feinste Digitaltechnik handelt. Das monochrome OLED‑Display ist angenehm dimensioniert und zeigt einem alles Nötige in passender Größe an, sodass die Bedienung über eben jenes sich nativ anfühlt.

Die Anschlussbuchsen sind alle, soweit man das sehen kann, vergoldet und haben in meinem Test mit viel Hin‑und‑Her‑Gestecke keinerlei Schwächen aufweisen können. Im Test habe ich nur hochwertiges Anschlussmaterial von Ricable (Dedalus, mit der wiederum geilen orangen Farbe) und Sommercable (Epilogue) verwendet, um dem High‑End‑Charakter des Burson Conductor GT4 auch gerecht zu werden. Natürlich gibt es hier kein Für und Wider für bestimmte Kabel, sondern meist persönliches Gusto.

Mitgeliefert wird auch hier wieder die komplett aus Metall verarbeitete Fernbedienung, welche wir schon vom Playmate 3 kennen und lieben.

Bedienung & Features – Gain, Filter, Emphasis, Auto‑Off

Audiophiler Baukasten
Die Bedienung des Burson Conductor GT4 ist erfreulich intuitiv und gewohnt von Burson. Über die vier Buttons unter dem Display erreicht man alle grundlegenden Menüs. Die Buttons sind aufgeteilt in Eingang, Ausgang, Einstellungen und die vierte Taste erlaubt es, die Displayansicht um 90 Grad zu drehen, falls man den Conductor GT4 hochkant betreiben möchte. Innerhalb der Menüs navigiert man dann mit dem Lautstärkeregler und bestätigt mit einem Druck auf eben jenen.

Schalten und Einstellen kann man dann wie folgt:

  • Eingänge: USB, Toslink, Koaxial (S/PDIF), Bluetooth, RCA1 (Cinch), RCA2 (Cinch), XLR1 (symmetrisch), XLR2 (symmetrisch)
  • Ausgänge: Headphone Out, Headphone + Subwoofer Out, Pre Out, DAC Out
  • Einstellungen
    • Gain
      • Low und High – beeinflusst die Verstärkung am Kopfhörerausgang und am Vorverstärkerausgang.
    • FIR‑Filter
      • Sieben digitale Filter auf Hardware‑Ebene; der klangliche Unterschied ist gering bis nicht wahrnehmbar.
    • DPLL (DSD)
      • Off, Low, Mid und High (Standard) – je höher die Einstellung, desto stärker die Jitter‑Unterdrückung bei DSD‑Dateien.
    • DPLL (PCM)
      • Off, Low, Mid oder High (Standard) – analoges Verhalten für PCM‑Dateien.
    • Emphasis
      • Off (Standard). On senkt den Hochton um ca. ~5 dB bei 10 kHz und ~8 dB bei 20 kHz. Bei modernen digitalen oder analogen Quellen sollte diese Funktion nicht aktiviert werden.
    • OLED‑Helligkeit
      • Low oder High – stellt die Display‑Helligkeit ein.
    • Reset
      • Yes oder No – setzt das Gerät auf Werkseinstellungen zurück.
    • Auto‑Off
      • Off lässt das Gerät dauerhaft an, On schaltet es nach 10 Minuten Inaktivität ab (Vorgabe der EU).

Viel einzustellen, aber von den Standards abzuweichen, braucht man nur in seltenen Fällen. Das Auto‑Off habe ich in meinem Fall immer an, da ich oft spontan aufstehe und Dinge erledige und so vergesse, das Gerät auszuschalten.

Klang: So setzt der GT4 die PS um

Wie bringt der Bolide die PS auf die Straße?
Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie deprimierend so ein Review ist. Anfangs beim Auspacken muss man direkt Fotos machen, damit auch alles fein für euch dokumentiert ist. Da bietet es sich meist an, direkt auch noch ein paar andere Perspektiven etc. abzulichten. So ist man in Summe schon einige Zeit beschäftigt, ehe man wirklich das Gerät hören kann. Abgesehen von der generellen Rüst‑ und Anschlusszeit. Auch beim Schreiben will man am liebsten lossprudeln, muss aber erstmal die Pflicht hinter sich bringen, ehe wir hier zur Kür kommen.

Genug auf die Folter gespannt.

In meinem Kopf könnt ihr euch jetzt etliche Mindblown‑Memes vorstellen, welche ich jetzt versuche, hier zu verschriftlichen. Ja, ich habe z. B. auf der High‑End andere in die selbe Preiskategorie passende Amps und DAC‑Amp‑Kombos gehört. Das auch mit Kopfhörern, wo ich meine, dass ich deren Klangsignatur kenne und einschätzen kann. Und der Burson Conductor GT4 liefert hier einfach ab. Für mein Hörempfinden klingt er durch die Bank hinweg linear und lässt auf keinste Weise, nicht mal mit superhohen Ansprüchen, etwas anbrennen.
Und das ist das beste zu erwartende Ergebnis! Ich kann beim besten Willen keine klangliche Färbung finden, keine Leistungsschwächen, Verzerrungen oder dergleichen. Der Burson Conductor GT4 spielt so unerbittlich alles, was ihm entgegengeworfen wird, auf allen erdenklichen Kopfhörern.

Dynamic Driver, Planare oder IEMs. Viel oder wenig Leistung bringen ihn in keinster Weise dazu, irgendeine Schwäche zu zeigen. Vielleicht kann man irgendwo noch ein Zipfel mehr herausholen, aber ohne einen erbitterten direkten Test gegeneinander weiß ich es beim besten Willen nicht heraushören. Und selbst dann schätze ich, dass ich mich, wenn, nur von theoretischen Specs blenden lassen würde und im Blindtest mit heruntergelassenen Hosen dastehen würde.

Ich liebe den Burson Playmate 3 und finde ihn für knapp 1000 € ein Wahnsinnsgerät. Gerade für ambitionierte Gamer, welche wirklich mal geilen Sound haben wollen und gleichzeitig auf keinerlei Detail und Kompatibilität verzichten wollen. Er ist mein Go‑To‑Headphone‑Amp‑DAC‑Kombination am PC. Aber was der Conductor GT4 hier abliefert, ist einfach gefühlt Äonen entfernt. Versteht mich nicht falsch: Mit dem Playmate 3 bekommt man ein sehr, sehr geiles Gerät ins Haus. Und die bittere Pille des dreimal so teuren Conductor GT4 muss man erst einmal schlucken.

Imminence – God Fearing Man

Abgesehen davon, dass der Track generell sehr geil ist, ist die Abmischung auch wirklich gelungen. Ich habe den Song schon auf vielen Lautsprechern und Kopfhörern gehört und schätze ihn sehr. Er fängt mit feinen cleanen Vocals an, welche vom Conductor GT4 super räumlich dargestellt werden. Die einsetzende Violine kontrastiert dann fein den Gesang und lässt so die Bühne breit aufgehen. Die E‑Gitarren schlagen mit Wucht ins Ohr und machen tierisch Druck und verleihen dem Geschehen unglaublich viel Punch und Immersion. Dramaturgisch anschwellend baut sich der Song immer weiter auf, bis er sich dann in dem im Internet schon fast zum Meme gewordenen Breakdown mit einer wahnsinnigen Wucht entlädt. Ja, hier schwirrt mir immer der Kommentar eines YouTubers durch den Kopf: „Did he just bow his guitar?“. Brutal. Ja, hier werden die E‑Gitarrensaiten mit einem Violinbogen gespielt, und das sieht im Musikvideo nicht nur episch aus, sondern klingt auch einfach nur brutal.

Ich habe bei dem Song mit dem Conductor GT4 so viele Nuancen mit der Zeit heraushören können und nie irgendwie die Lust an dem Song verloren. Nichts, aber auch gar nichts klingt hier konstruiert oder harsch. Gefühlt ist alles am richtigen Fleck.

Korn – Got the Life

Also einige Korn‑Alben sind trotz ihres Alters von der Abmischung so Top‑Notch, dass man am liebsten die kompletten Alben in seine Playlist ziehen will. So war es auch Korn, welche meine Frau dazu bewegt haben, in meiner Abwesenheit den auf dem Schreibtisch spielenden Kopfhörer auf den Kopf zu setzen und zu lauschen, was ich hier schon wieder mit meinem Spielzeug treibe. Das Ergebnis konnte durch seine Nüchternheit ihres Ausdrucks nicht besser gelobt werden: „Du, Schatz. Ich hatte gerade deine Kopfhörer auf. Das, was da spielt, will ich auch haben.“

Aber „Got the Life“ hat einfach alles, um einen in seinen Bann zu ziehen. Ein mega grooviges Schlagzeug, Korn‑typisch schnarrender Bass, welcher gefühlt im Schädel gespielt wird, und feine psychedelisch klingende Gitarren direkt ab dem ersten Takt. Der Conductor GT4 spielt hier alles auf, was man sich nur in so einen Song hineindenken kann. Brutal detailliert, super räumlich, locker, leicht mit einer nebensächlichen Schroff‑ und Rotzigkeit.

Baest – Misfortunate Son

Eigentlich gar nicht selber auf dem Schirm, habe ich mal Chat‑GPT nach Ideen für weitere audiophile Tracks befragt. Herausgekommen ist Baest. Die Wahl ist echt nice gewesen. Nicht nur gefällt mir der Song, sondern ist er auch wirklich gut produziert. Hier bin ich auch wieder Fan vom Schlagzeug. Die Cymbals klingen mit dem Conductor GT4 superfein und hochauflösend. Ja, vielleicht harsch für manches Ohr, aber ich schätze die Natürlichkeit der Instrumente, wo man sie halt abmachen kann. Und da das Schlagzeug nicht verzerrt wird, klingt es wahrscheinlich am ehrlichsten und vergleichbarsten. Bei dem Song kann man sich hinsetzen und theoretisch räumlich exakt die Drums mitspielen. Find ich mega geil und habe ich Spaß dran.

Orbit Culture – The Tales of War

Machen wir den Abschluss mit Orbit Culture. Hier ist im Gegensatz zu Baest das Schlagzeug zwar ebenfalls räumlich gut auszumachen, aber gefühlt wesentlich weniger fein aufgelöst. Was ich hier am Schlagzeug fokussiere, ist die Double‑Bass. Diese klingt fett, aber ohne bei den schnellen Anschlägen zu matschen. Hier ist natürlich der Kopfhörer ebenfalls ausschlaggebend. Ich kann aber beim Gegenhören mit meinen vorhandenen Testmodellen behaupten, dass der Conductor GT4 hier seine Arbeit zur höchsten Zufriedenheit verrichtet.

Der Song ist einfach geil, weil er modern klingt und einfach die Orbit‑Culture‑typische Brutalität und Energie transportiert. Hier geht viel im Bass‑Bereich, was mir bei anderen DACs immer wieder aufgefallen ist, dass es vermatscht. Der Conductor GT4 prügelt sich hier durch und drückt jeden Punch oder Anriss von Basssaiten in den Gehörgang. Geil.

Gaming: Performance mit Layering & Voice

Will it blend?
Kann ein audiophiles Gerät wie der Burson Conductor GT4 auch Gaming? Und wie! Sicher ist: Es wird nicht die erste Wahl eines Gamers sein, sich sowas anzuschaffen. Bekommt man für die Kiste locker eine GeForce RTX 5090 und den nötigen Strom für eine Weile. Anders aber als eine Grafikkarte wird der Conductor GT4 nicht innerhalb der nächsten zwei Jahre ersetzt werden müssen, sollte man weiterhin auf High‑End‑Niveau zocken wollen. Zwar finden Hersteller immer einen Weg, uns das Geld aus der Tasche zu ziehen, aber mit dem Conductor GT4 hat man für sein Gaming‑Setup so ein Top‑Notch‑Gerät, dass es wahrscheinlich bis zum Verrecken eben jenes kaum einen Sinn macht, es auszutauschen. Jedenfalls werden in der Zeit so einige Kopfhörer und anderes Equipment das Zeitliche segnen.

Sinn oder Unsinn hin oder her, ja, damit zocken ist schon sehr geil. Ich glaube, wenn man einen Gaming‑YouTuber dazu bewegen würde, statt Firlefanz wie Razer und Konsorten an seinen PC so einen Burson Conductor GT4 zu klemmen und den billigen Plastikbomber auf dem Kopf mit was Besserem auszutauschen, könnte da einiges in der Szene gehen. Ja, es gibt Bemühungen, High‑End‑Audio und Gaming zu vereinen, und die Audio‑Branche hat die Szene auf dem Schirm, aber der Zugang fehlt noch. Wegen Budgets zum einen, aber ich denke auch wegen der Boomer‑Denkweise in der HiFi‑Branche.

Zurück bei der Gaming‑Performance des Conductor GT4, kann man sagen: klar! Klingt geil. Also sei es die Soundtracks diverser Spiele und deren Spielsounds. Das Potenzial ist da und muss einfach nur genutzt werden. Ich für meinen Teil mache auch nach einer gewissen Zeit den Soundtrack von Spielen aus, um dann Qobuz anzuschmeißen und selber Musik zu hören. Wenn man jetzt noch im Discord ist und sich unterhält, spielt so ein audiophiles Gerät natürlich mit Sprachverständlichkeit und Layering, also Separierbarkeit des Gehörten, seine Stärken aus. Hier wird viel vermischt, was nicht üblicherweise gemischt wird. Für den einen Chaos, ist es im Gaming teils Alltag. Der Conductor GT4 erlaubt es mir aber, all diese Dinge parallel zu machen, ohne mich übermäßig anzustrengen. Das ist bei einer billigen On‑Board‑Soundkarte etwas völlig anderes.

Ich habe es im Test zum Lehmann Audio Linear schon geschrieben. Mehr Details, bessere Transienten und stabilere allgemeine Performance des Kopfhörerverstärkers führen mich am Ende des Tages wahrhaftig zu einem entspannteren und weniger gestressten Empfinden. Das ist beim Conductor GT4 nicht anders. Dazu zählen im Allgemeinen noch andere Faktoren wie die Kopfhörer selbst und das Stresslevel, aber der Kopfhörerverstärker macht definitiv einen Teil aus.

OpAmp‑Tuning & Upgrades

Ich liebe OpAmp‑Tuning. Ich finde es bemerkenswert, wie man günstige Hardware mit einem Kniff in andere Sphären befördern kann. Aber beim Conductor GT4 muss man sagen: Wenn ich doch schon mit das Beste will, warum will ich später upgraden und nicht sofort zur Deluxe‑Variante mit den besten OpAmps greifen?
Wir bewegen uns hier schon in einem Preisbereich, in welchem ich sagen muss, dass es weniger Menschen gibt, die zu solch einem Gerät greifen. Und wenn, ist der Kauf vermutlich wohlüberlegt. Da will ich nicht nach ein paar Monaten noch die OpAmps upgraden.

Abgesehen davon: Burson Audio hat hin und wieder ziemlich coole Angebote. Mir ist in Erinnerung geblieben, dass, wenn man in einem gewissen Zeitraum in deren Online‑Shop ordert, man das nächstgrößere Upgrade geschenkt bekommt. Was beim Conductor GT4 entweder die OpAmps sind oder der Fusion Core als Netzteil

Super Charger & Fusion Core (GaN)

GaN Power
Alle Welt redet gerade von GaN Power. Sei es bei Netzteilen oder Amps. Und Burson Audio hat natürlich für seine Geräte schon seit längerem High‑End‑GaN‑Netzteile im Angebot. Den Burson Audio Fusion Core. 24 V mit satten 15 Ampere soll es dem Conductor GT4 den letzten entscheidenden Schliff verleihen. Wir waren jetzt nicht in der Lage, das nachzuprüfen. Vielleicht in Zukunft einmal. Was man liest, ist aber, dass hier wirklich der letzte Kritiker verstummen soll. Mit 860 € für den Fusion Core aber auch kein Schnapper. Aber wie schon weiter oben erwähnt, gibt es von Zeit zu Zeit Upgrade‑Wochen bei Burson, wo man das Upgrade zur nächsten Ausbaustufe zwischen Standard, Deluxe und Max geschenkt bekommt. Vielleicht die Gelegenheit, sich direkt die Max‑Variante für den Deluxe‑Preis zu sichern.

Kaufberatung: Für wen lohnt sich der Conductor GT4?

Die Frage ist eigentlich schnell und einfach zu beantworten. Denn eigentlich für jeden, der ihn sich leisten kann und will. Simple Antwort auf eine komplexe Recherche für einen selbst. Aber es gibt halt die GOAT in jedem Bereich und ab einem gewissen Preis ist ein Fehlgriff immer unwahrscheinlicher. Der Conductor GT4 ist einfach eben besagte GOAT und hier gibt es keine Downsides oder Kompromisse, die man eingeht.

Durch seine vielfältigen Anschlüsse kann man neben dem PC auch ohne Probleme seinen Eversolo oder WiiM anschließen, den Plattendreher oder Fernseher. Kein Grund, sich Gedanken über einzelnen DAC und Headphone‑Amp zu machen. Der Conductor GT4 ist einfach eine ultimative Headphone‑Zentrale und mit seinen Ausgängen ist er schnell um ’nen Amp für Lautsprecher auf dem Schreibtisch, im Hörraum oder Wohnzimmer erweitert.

Vergleich: GT4 vs. Playmate 3 vs. Voyager

Vergleich: Conductor GT4 vs. Playmate 3 vs. Conductor Voyager

ModellDAC‑ChipAusgangsleistung KopfhörerArchitektur/BesonderheitenVariantenEin-/Ausgänge (Kernauszug)Preis/Positionierung
Conductor GT42× ESS9038Q2M (Dual‑Mono, je Kanal separat versorgt)Bis 10 W Class‑A balanced, 5 W SE; 100 W Idle‑Bias6× Max‑Current Power Modules, 7× Silent Power Module; Head+Sub‑Mode; Roon TestedStandard (V6/SP01/24V5A), Deluxe (V7/SP02/Super Charger 5A), Max (V7/SP02/Fusion Core)USB‑C (DSD512/PCM 768 kHz), S/PDIF (Coax/Toslink), BT 5.0 aptX HD/LDAC; Pre/Line/Sub Out; 6,35 mm, 3,5 mm, 4‑Pin‑XLROberes High‑End, unterhalb Voyager
Playmate 3ESS9039 (Single‑Ended‑Plattform)Bis ca. 3 W SE (familienbedingt Class‑A Bias)Kompakt, Silent‑Power‑Module, optional RemoteStandard/Deluxe (V7/SP‑Upgrade/Netzteil‑Upgrade je Paket)USB, Pre‑Out/DAC‑Out/Kopfhörerausgang; weniger I/O als GT4Preis/Leistung stark unter GT4
Conductor VoyagerESS9039PRO (8‑Kanal)Bis 10 W Class‑A; 100 W Idle‑BiasDiskrete I/V‑ und LP‑Stufe; weiterentwickelte TopologieFlaggschiff‑Paket; Upgrades analog ÖkosystemI/O und Formate ähnlich GT4 auf Flaggschiff‑NiveauOberhalb GT4 positioniert

Setups aus der Praxis

Ich hatte jetzt die Gelegenheit, so einiges an den Conductor GT4 anzuschließen, und plaudere jetzt ein wenig aus dem Nähkästchen, wie ich das so empfunden habe.

Eversolo DMP‑A6 & DMP‑A6 Master Edition

Dass der Eversolo mein Go‑to‑Streamer ist, brauche ich wohl keinem mehr zu erzählen. Ich mag den Look & Feel, die Bedienung und die Qualität der Wiedergabe. Während ich den Artikel gerade schreibe, höre ich mit der Kombo Eversolo DMP‑A6 Master Edition und Burson Conductor GT4, wie viele Stunden zuvor. Einfach ein kleines, sehr gut klingendes Setup. Keiner der beiden schwächelt hier und das Gehäuseformat vom DMP‑A6 passt einigermaßen zum Conductor GT4. Wobei die Farbe Schwarz in meinem Fall oder auch das Silber von Eversolo nicht wirklich zum Burson passen werden. Aber so richtig auf Optik achte ich nicht und auf dem Burson Mothership (Rack) sieht es auf meinem Desk schon sehr geil aus.
Ich habe die beiden mit USB sowie XLR und Cinch verbunden. Bei USB nutzt man den Eversolo lediglich als Player, lässt quasi den Burson Conductor GT4 alleinig seine Arbeit machen. Demnach hat man den natürlichen linearen Klangcharakter eben jenes. Via XLR und Cinch benutzt man die zwei ESS9038Q2M im Eversolo und bekommt deren ebenfalls recht linearen Klangcharakter. Ein wenig wärmer vielleicht. Aber wenn, nur eine Nuance.

Geil ist halt der EQ im Eversolo, und so kann man den Sound noch ein wenig an seine Wünsche und Vorlieben anpassen. Je nach Kopfhörer finde ich das angenehm. Beim Audeze MM‑500 z. B. Ja, ich sehe mich eher auf der neutral abgestimmten Seite von Kopfhörern und habe nix gegen harscher klingende Höhen, der MM‑500 ist damit auch tendenziell geil, bei ihm hört es aber bei mir auf. Nach einer Weile muss ich ihn entschärfen.

WiiM Ultra

Ganz klar: Der WiiM Ultra macht sich prächtig mit dem Conductor GT4. Direkt per USB angeschlossen umgehen wir auch seinen DAC und somit steht die Kombo klangtechnisch nicht schlechter da als mit einem Eversolo. Jedoch ein anderes Bedienkonzept sowie Look & Feel. Das Feature‑Set ist auch noch ein wenig universeller, mit seinem Phono‑Pre‑Amp und HDMI‑ARC. EQ‑mäßig und so ist man hier auch exzellent aufgestellt. So hat man mit dem WiiM Ultra natürlich dann auch eine sehr leistungsfähige Anlage hier am Start.

MacBook M4 Pro 16″

Im täglichen Gebrauch habe ich den Burson Conductor GT4 natürlich an meinem MacBook hängen. Hier höre ich Musik, habe Telkos, schneide Videos, gucke Screener, nehme Audio auf … was man halt so alles mit seinem MacBook so anstellt. Der Conductor GT4 ist hier natürlich der End‑Game‑DAC. 8–10 h am Tag läuft er auf meinem Desk und ich bin mittlerweile mehr oder minder eins mit ihm.
Was ich oben hatte vergessen zu erwähnen, ist: Der Conductor GT4 wird warm und ist aktiv gekühlt! Jedoch hört man von den Lüftern im Innern nix. Absolut nix. Da ist selbst der Anthem MRX740, der gerade im Wohnzimmer steht, lauter, und ihn würde ich nicht als wirklich richtig hörbar beschreiben.

Externe Amps

Hab ich natürlich dran gehabt und den Conductor GT4 als Pre‑Amp fungieren lassen. Hier hatte ich einiges mal wieder dran. Der Transaudio d5pro macht, was von ihm erwartet wird. Er gibt dem Ganzen ein wenig Wärme, ohne dabei irgendwelche Details zu verlieren. Als Lautsprecher kamen hier die Amphion Argon3S zum Einsatz und wer unseren Test gelesen hat, weiß, was für leistungsstarke Lautsprecher das sind. Ja, die Kombo kostet jetzt schon ohne Kabel jenseits der 7000 € und spielt sicherlich in noch höheren Sphären mit. Wenn man hier noch einen Subwoofer in den Mix gibt … andere Baustelle.

Headphone + Sub

Hab ich nicht vergessen und war in der Tat von mir ein mit Spannung herbeigesehntes Setup! Zuallererst sollte man offene Kopfhörer wählen. Klar hat es auch Effekt mit geschlossenen, aber mehr Sinn macht es mit offenen. Und dann Subwoofer anschließen, Ausgang umstellen und grinsen. Das ist schon abgefahren. Hier kann man schon Spaß mit haben. Ist jetzt wirklich nix, wenn man seine Nachbarn nicht behelligen will oder die Kinder wecken, aber hey! Ist schon geil.

Man sollte sich schon näher an den Subwoofer setzen oder ihn näher zu einem holen, damit man ihn nicht bis in die Puppen aufdrehen muss. Gerade das Körpergefühl durch den Bass macht schon was her! Also am liebsten würd ich immer so hören. Aber obwohl ich mir hier viel rausnehmen kann, gibt es Grenzen, welche auch ich beachte.

Kopfhörer: Kurzfazit je Modell

Ich mache hier jetzt einen schnellen Abriss der Kopfhörer, die ich mit dem Conductor GT4 gehört habe. Dadurch, dass er linear spielt und genug Power hat, war der Klang eines jeden Kopfhörers eben jenes.

  • Audeze LCD‑X: Geiler, neutraler Kopfhörer. Bequem, robust gebaut und einfach ein tolles Gesamtpaket.
  • Audeze LCD‑3: Hab ich mich schwer mit getan. Ist nicht meins, die Wärme. Zwar kann er detailliert, wobei die Details schon arg in den Hintergrund rücken.
  • Audeze MM‑500: Ebenfalls ein neutraler Kopfhörer. Mir aber auf Dauer dann zu harsch in den Höhen. Hätte nie gedacht, dass ich das mal sagen würde.
  • Fosi Audio i5: Ist und bleibt ein geiler Kopfhörer, welcher bei Kickstarter für einen unglaublichen Preis zu haben war.
  • Sennheiser HD550: Der schwächste aus der Reihe. Klanglich gut und vor allem leicht, fehlt es halt am Ende an Details und den feineren Höhen.
  • 7Hz Timeless: Klangen am Conductor GT4 am besten. Hier holt er alles aus den kleinen Knöpfen raus.
  • Kiwi Ears Septet: Ich glaube, die besten IEMs im Einsteigerbereich zurzeit. Am Conductor GT4 ein Traum.

Aus dem Burson‑Universum

Ich möchte hier diese Stelle noch nutzen, um euch noch ein wenig aus dem Burson‑Audio‑Portfolio zu berichten. Denn ich mag die Marke und deren Produkte und finde, sie haben noch ein wenig Aufmerksamkeit verdient. Und eventuell kommt der ein oder andere dann noch auf ein Gerät, was ihm zusagt und zu ihm passt.

Burson Mothership – Rack

Ihr habt das geile orange Rack gesehen, auf welchem der Burson Conductor GT4 thront? Jap! Die Kiste ist auch von Burson Audio und ein affengeiles Teil. Das Burson Audio Mothership. Sieht geil aus, passt farblich zu deren Geräten und ist einfach ein Hingucker. Interne Kabelführung, voll Aluminium und mit zwei oder vier Ebenen. Mega massiv und passt natürlich wie angegossen zu Burson‑Audio‑Produkten.

Burson Audio Soloist GT4 / Voyager

Ihr braucht den DAC aus dem Conductor GT4 / Voyager nicht und wollt lieber eine komplett analoge Signalverarbeitung, aber den Rest des Pakets? Kein Problem. Die Soloists sind genau das! Headphone‑Amp und Pre‑Amp. Natürlich ebenfalls mit Subwoofer‑Ausgang. Reinste Class‑A‑Verstärkung und beste Burson‑Qualität.

Burson Audio Timekeeper GT4 / Voyager – Mono‑Endstufen

GaN Power! GaN‑Amps sind in aller Munde und auch Burson Audio hat schon seit einiger Zeit zwei Modelle im Angebot. Entweder aus der Grand‑Tourer‑Edition oder Voyager. Nicht nur optisch passen sie zu den jeweiligen Serien, sondern versprechen höchsten Klanggenuss. 200 W bei 4 Ohm, reinste Class‑A‑Verstärkung klingen schon gut. Ich habe auch schon erste Zuschriften bekommen, einen Test zu den Timekeeper GT4 zu verfassen, und werde mal sehen, was sich machen lässt. Also bleibt gespannt.

Conductor Voyager (Überblick)

Nach dem Burson Conductor GT4 kommt noch der Conductor Voyager (wir berichteten). Mit einem Preisunterschied zwischen 800‑1000 € ebenfalls denkbar, direkt nach ganz oben ins Regal zu greifen. Hier werkelt dann ein ESS9039Pro mit 8 Kanälen statt dem Dual‑DAC im GT4. Bei der Schaltung gibt es auch signifikante Unterschiede, zumindest, was die Bilder erahnen lassen.

Fazit: Endgame am Kopfhörer

Fazit ist schon mal, dass das hier ein Monster von einem Review ist. Danke an dieser Stelle noch einmal an Burson Audio, dass sie das so unkompliziert möglich gemacht haben. Danke auch euch Lesern da draußen, die mich kontaktiert haben, sei es wegen dem Burson Audio Mothership, dem Conductor GT4 oder die schon mit der Frage gelöchert haben, was mit den Timekeepern geht und ob ich noch weitere Burson‑Audio‑Produkte vorstellen kann und werde. Ich hatte schon hin und wieder Zuschriften zu anderen Themen, aber zum Thema Burson Audio ist es doch schon fast in Arbeit ausgeartet. Aber nur fast. Und ich mache das gern. Also immer her damit!

Wer sich ganz dem Thema Kopfhörer hingeben will, sollte sich definitiv die Karten legen, wie sein Budget aussieht und ob der Conductor GT4 für ihn in Frage kommt. Für knappe 3000 € bekommt ihr hier ein Beast von einem Kopfhörerverstärker und DAC. Die Leistung und das Gesamtpaket überzeugen mich vollends. In den letzten Monaten hat sich der Conductor GT4 zu meiner Working‑GOAT entwickelt, wenn es darum geht, einen Kopfhörer, Streamer oder Musik zu analysieren oder einfach nur zu genießen. Ich denke, ich komme locker an die 500–600 h Hörzeit mit dem Gerät und konnte nichts, aber auch nichts finden, was mich stört.

Aber ich will auch hier noch einen Hinweis geben. Steck nicht gleich den Kopf in den Sand, wenn dir der Conductor GT4 einfach noch ein paar Klassen zu teuer ist. Guck dir den Playmate 3 an! Er ist ein wirklich tolles Gerät, welches im Einstieg bei 516 € liegt. Hier lohnt sich dann von Zeit zu Zeit die Upgraderei wirklich.

Bleibt zu sagen: Für mich ist der Burson Conductor GT4 gerade Referenz, und das mit vollster Überzeugung. Ich wünsche Burson Audio, dass sie auf dem deutschen Markt ankommen, und freue mich, zumindest einen kleinen Teil dazu beigetragen zu haben. Und jetzt ab mit euch auf deren Seite und traut euch, so ’ne Kiste zu ordern!

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https://www.hifigeek.de/raw-power-trifft-feingeist-burson-conductor-gt4-head-amp-im-review/feed/ 0 9346
System of a Down – Stadion Tour 2026 https://www.hifigeek.de/system-of-a-down-stadion-tour-2026/ https://www.hifigeek.de/system-of-a-down-stadion-tour-2026/#respond Fri, 19 Sep 2025 17:00:00 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=10631 Lange war’s ruhig. Zu ruhig. Fast zehn Jahre lang hat Europa auf System of a Down gewartet – ein paar vereinzelte Festival-Auftritte, wenig mehr. Dann 2025 die Rückkehr: Nordamerika, Lateinamerika, ausverkaufte Stadien, 500.000 Tickets. Und jetzt endlich wieder Europa.

Wer System of a Down live erlebt hat, weiß dass das keine normale Konzerterfahrung ist. Serj Tankian ist einer der eigenwilligsten Frontmänner den diese Musik je hervorgebracht hat – unberechenbar, intensiv, mit einer Bühnenpräsenz die zwischen Ritual und Wahnsinn pendelt. Daron Malakian dazu, der Kopf hinter einem Großteil des Songwritings, und das Ganze in einem Stadion: das wird laut, das wird schief, das wird großartig.

Das Setlist-Potential ist brutal. Toxicity allein würde reichen um einen Abend zu füllen – aber mit Mezmerize, Hypnotize und dem Debüt dahinter gibt es kaum eine Schwachstelle im Katalog. Die Band spielt keine Greatest-Hits-Show im Autopilot, das haben die letzten Touren gezeigt. Neues Material? Bisher kein Wort. Daron Malakian hat in Interviews immer wieder Skepsis geäußert ob die kreative Einheit für ein neues Album reicht. Man muss damit leben. Der Backkatalog jedenfalls macht das mehr als wett.

Das Lineup macht die Sache nochmal runder: Queens of the Stone Age als Support – keine Vorband die man übersteht, sondern eine Band die selbst Headliner füllt. Dazu Acid Bath, deren Reunion allein schon eine eigene Meldung wert wäre.

Deutschland hat zwei Dates bei der System of a Down – Stadion Tour 2026: 8. Juli 2026 im Berliner Olympiastadion und 10. Juli 2026 im Open Air Park Düsseldorf. Wer jetzt erst davon hört: zu spät. Beide Shows sind ausverkauft – und zwar schnell. Fans berichten, dass sie ab 11:30 Uhr in der Ticketmaster-Warteschlange saßen und trotzdem leer ausgingen. Was kurz danach passierte, kennt man: auf Zweitmarktplattformen tauchten dieselben Tickets sofort zum doppelten und dreifachen Preis auf. Originalpreise lagen zwischen 80 und knapp 380 Euro – auf dem Reseller-Markt geht das gerade deutlich höher.

Der Widerspruch liegt dabei offen auf der Hand: Eine Band die seit Jahrzehnten kapitalismuskritische Texte schreibt, gesellschaftliche Ungerechtigkeit anprangert und sich politisch klar positioniert – deren Konzerte werden von Live Nation vermarktet, blitzschnell von Scalpern leer gekauft, und landen dann für Hunderte Euro auf Viagogo. Fans fordern schon länger dass System of a Down da klare Statements setzen sollten. Bisher ist da nichts gekommen.

Wer dennoch hin will: Warteliste für die System of a Down – Stadion Tour 2026 auf Ticketmaster eintragen, Ohren offen halten – und im Zweifel warten wir wieder auf die nächsten Auftritte. Vielleicht schnappt sich ja ein Festival die Chance.

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3e Audio A7 Amp Review — Ein Kompakter Kraftprotz mit Upgrade-Potenzial https://www.hifigeek.de/3e-audio-a7-amp-review-ein-kompakter-kraftprotz-mit-upgrade-potenzial/ https://www.hifigeek.de/3e-audio-a7-amp-review-ein-kompakter-kraftprotz-mit-upgrade-potenzial/#respond Fri, 01 Aug 2025 08:57:54 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=9298 Hey Leute, Zeit für einen neuen Amp-Test! Heute hab ich mir den 3e Audio A7 geschnappt und ordentlich durch den Kakao gezogen. Spoiler Alert: Der kleine Kerl hat mich ziemlich überrascht und zeigt, dass China-HiFi längst nicht mehr nur Billig-Schrott bedeutet.

Über 3e Audio ist vermutlich noch nicht jeder gestolpert — die sind noch relativ neu am Markt, aber keineswegs Newbies im Amplification-Game. Die bauen schon seit Jahren Boards für andere Hersteller und jetzt bringen sie ihre eigenen fertigen Amps raus. Und was soll ich sagen: Sie wissen definitiv, was sie tun.

Unboxing & erste Eindrücke — Wenn Gewicht Qualität verspricht

Okay, fancy Verpackung gibt’s hier nicht — aber ehrlich, wen juckt’s? Der A7 kommt gut geschützt an und das ist alles was zählt. Was sofort ins Auge sticht: Das Ding ist verdammt schwer für seine Größe. Fühlt sich an als ob da innen Blei versteckt wäre. Das ist schon mal ein gutes Zeichen — billiger Kram wiegt meist nix.

Das Design ist klassisch minimalistisch — schwarzer Alu-Block mit einem ordentlichen Drehregler in der Mitte. Nicht spektakulär, aber funktional und solide verarbeitet. Die Clipping-LEDs sind ein nettes Detail, auch wenn mir die Farbwahl etwas seltsam vorkommt — grün für Clipping ist nicht gerade intuitiv, aber mei.

Technik-Bashing — Was steckt drin?

Hier wird’s interessant! Der A7 basiert auf dem TI TPA3255 Chip mit Post Filter Feedback (PFFB) — das ist schon mal die richtige Liga. Was aber richtig geil ist: Die OpAmps sind von außen zugänglich! Kein nerviges Aufschrauben des Gehäuses nötig.

Stock sind OPA1656 OpAmps verbaut — das ist schon deutlich besser als die Standard NE5532, die man bei vielen Budget-Amps findet. Aber hier kommt der Clou: Mit einem simplen Keyboard-Switch-Puller kann man die Dinger easy austauschen. Habe ich natürlich gemacht.

Getestet habe ich mit Burson V7 Vivids und Sparkos SS3602 — und holy shit, was für ein Unterschied! Die Stock-OpAmps sind schon gut, aber mit den Upgrades geht der A7 auf ein anderes Level. Mehr dazu gleich beim ausführlichen Sound-Check.

Power ohne Ende — 48V sind kein Witz

Mit dem 48V/10A Netzteil (ja, das Ding ist ein Monster) liefert der A7 ordentlich Dampf: 250W in 4Ω und 140W in 8Ω bei 1% THD. Das reicht locker für die meisten Lautsprecher und selbst meine Amphion Argon 3S bekommen genug Futter.

Die Kühlung ist komplett passiv, aber das Gehäuse wird auch bei längeren Sessions nicht zu heiß. Da haben die Ingenieure gute Arbeit geleistet — kein Lüftergeräusch, das einen beim Musikhören nervt.

Testsetup — Kein Raum für Diskussionen

Damit keiner rummeckert wegen Kabel-Voodoo, habe ich durchgehend Ricable DEDALUS verwendet: DEDALUS SPEAKER MKII für die Lautsprecher, DEDALUS XLR und DEDALUS SIGNAL für die Verbindungen. Zuspieler waren der Eversolo DMP-A6 Master Edition und ein WiiM Ultra.

Als Musik kam meine Qobuz Referenz-Playlist zum Einsatz — keine Jazz-Esoterik, sondern Tracks die ich in- und auswendig kenne.

Klangtest mit der Referenz-Playlist — Jetzt wird’s ernst!

Ihr merkt schon, ich hatte mächtig Bock auf den 3e Audio A7 — und lasst euch jetzt auch schon die Frage auf der Zunge zergehen, ob ich nach dem ganzen Aufbau nicht maßlos enttäuscht wurde. Spoiler: Wurde ich nicht!

Natürlich habe ich den A7 zuerst mit Stock-OpAmps getestet und dann schrittweise die Upgrades eingebaut. Hier sind meine detaillierten Eindrücke zu den wichtigsten Tracks:

Behemoth — Blow Your Trumpets Gabriel

Schon beim ersten Track wird klar: Diese Kombo ist nicht für leise Töne gemacht. Die düsteren, orchestralen Einwürfe und die tiefen, dröhnenden Bässe werden vom A7 mit beeindruckender Präzision und Kontrolle wiedergegeben. Stock-OpAmps: Schon verdammt ordentlich! Kein Dröhnen, kein Matsch — sondern ein strammes, konturiertes Bassfundament. Mit Burson V7 Vivids: Hier wird’s interessant! Die Bühne wird breiter und tiefer, mehr “Leben” in der Musik. Mit Sparkos SS3602: Das war der Game-Changer! Die tiefen Growls behalten ihre Kontrolle, aber die Detailauflösung geht durch die Decke.

Knocked Loose — Deep in the Willow

Bei Knocked Loose wird es richtig dreckig. Die aggressiven Breakdowns und hektischen Gitarrenriffs werden klar voneinander getrennt, die Stimme bleibt trotz aller Verzerrung verständlich und präsent. Der A7 schafft es, die raue Energie zu transportieren ohne dass der Sound matschig oder undurchsichtig wird. Mit den Sparkos SS3602 kommen sogar die feinsten Details der Gitarrenverzerrung durch — brutal präzise!

Lorna Shore — Pain Remains I‑III

Die Lorna Shore-Trilogie ist ein echter Härtetest: komplexe Arrangements, rasante Blastbeats, orchestrales Getöse und düstere Growls. Der 3e Audio A7 meistert das mit Bravour. Die Dynamik bleibt auch bei den längeren, epischen Passagen erhalten, und die Details gehen nicht im Geschehen unter. Besonders beeindruckend: Der Amp schafft es, die emotionalen Höhen und Tiefen der Musik zu transportieren — von den sanften, orchestralen Momenten bis zum puren Chaos.

Lorna Shore — To the Hellfire

To the Hellfire ist ein weiterer Beweis für die Kontrolle des A7: Die tiefen Growls und die rasenden Doublebass-Läufe werden mit einer Präzision wiedergegeben, die man von Verstärkern der 300€-Klasse selten hört. Mit den OpAmp-Upgrades wirkt der Track noch räumlicher und die einzelnen Instrumente stehen perfekt im Raum.

Brand of Sacrifice — Between Death and Dreams & Purge

Brand of Sacrifice ist bekannt für ihre extremen Bässe und komplexen Arrangements. Der A7 zeigt hier, dass er auch mit modernem Deathcore klarkommt. Die Bässe sind druckvoll, aber nie matschig, und die Details in den Gitarren und im Gesang bleiben erhalten. Purge zeigt besonders gut, wie der Amp mit schnellen Wechseln zwischen tiefen Bässen und hohen Screams umgeht — alles bleibt kontrolliert und differenziert.

Rage Against The Machine — Bombtrack

Bombtrack ist ein Klassiker, der jedes System auf Herz und Nieren prüft. Der A7 lässt die Gitarren richtig knallen, ohne dass der Bass überhand nimmt. Zack Morellos charakteristischer Gitarrensound bleibt klar und präsent, und die Stimme von Zack de la Rocha sitzt genau da, wo sie hingehört: direkt vorne. Die Dynamik des Tracks kommt voll zur Geltung — von den leisen Momenten bis zum vollen Ausbruch.

Zeal & Ardor — Death to the Holy & Firewake

Zeal & Ardor mischt Black Metal mit Gospel-Elementen — ein echter Genremix. Der A7 schafft es, die düsteren Gitarren und die gospeligen Chöre gleichermaßen überzeugend wiederzugeben. Firewake zeigt besonders gut, wie der Amp mit komplexen Arrangements und ungewöhnlichen Klangfarben umgeht. Die verschiedenen Layers bleiben klar getrennt, ohne dass der Gesamtsound auseinanderfällt.

System Of A Down — Old School Hollywood

SOAD ist immer ein guter Test für die Mittenwiedergabe. Serj Tankians markante Stimme wird vom A7 kristallklar wiedergegeben, während die komplexen Gitarrenarrangements ihre Konturen behalten. Der charakteristische SOAD-Sound mit seinen schnellen Wechseln und verrückten Arrangements kommt perfekt rüber.

Rise Against — Paper Wings & Wolves

Punk-Rock klingt auf dem 3e Audio A7 richtig geil. Die Gitarren sind präsent, die Vocals stehen im Vordergrund, und der Bass gibt den nötigen Drive. Wolves zeigt die Fähigkeit des Amps, auch bei dichteren Produktionen die Klarheit zu bewahren. Wer gerne mitsingt, wird hier voll auf seine Kosten kommen.

Sleep Token — Granite

Sleep Token bringt eine andere Seite des A7 zum Vorschein. Die atmosphärischen Passagen und die dynamischen Wechsel zwischen ruhigen und harten Parts werden perfekt umgesetzt. Der Amp zeigt hier seine Vielseitigkeit — nicht nur für brutale Metal-Attacken, sondern auch für subtilere, emotionale Momente.

Septicflesh — Anubis (Live)

Live-Aufnahmen sind immer ein guter Test für die räumliche Abbildung. Anubis von Septicflesh kommt mit seinen orchestralen Elementen und der Live-Atmosphäre perfekt rüber. Man hat wirklich das Gefühl, im Konzert zu stehen. Die Dynamik zwischen den ruhigen orchestralen Momenten und den brutalen Metal-Parts wird vom A7 perfekt eingefangen.

Nirvana — Rape Me

Auch Grunge funktioniert hervorragend. Kurts raue Stimme und die charakteristische Gitarre kommen authentisch rüber. Der 3e Audio A7 zeigt hier, dass er nicht nur für moderne Metal-Produktionen taugt, sondern auch klassische Alternative-Sounds überzeugend wiedergibt.

Selbst bei längeren Hörsessionen mit komplexen Arrangements bleibt die Höhenwiedergabe entspannt und natürlich. Die Extension bis in die obersten Frequenzbereiche ist mehr als nur eine Zahl auf dem Datenblatt — sie sorgt für Luftigkeit und Räumlichkeit, die der Musik Leben einhaucht.

Vergleich zum Fosi V3 Mono — David gegen Goliath

Da der Fosi V3 Mono in ähnlichen Kreisen unterwegs ist, hab ich direkt verglichen. Der 3e Audio ist in jeder Hinsicht überlegen:

  • Bessere Stock-OpAmps: OPA1656 vs. NE5532 — kein Vergleich
  • Solidere Verarbeitung: Fühlt sich deutlich wertiger an
  • Mehr Upgrade-Potenzial: OpAmps von außen zugänglich
  • Läuft deutlich kühler: Keine Überhitzungsprobleme
  • Neutralerer Klang: Weniger digitale Härte

Klar, der Fosi ist günstiger, aber der Aufpreis für den A7 lohnt sich definitiv. Hier merkt man, dass man nicht nur einen Verstärker kauft, sondern ein durchdachtes System.

Upgradability — Das Hammer-Feature

Das ist wirklich das Killer-Feature des 3e Audio A7: Die OpAmps sind von unten zugänglich! Einfach mit einem Keyboard-Switch-Puller rausziehen und die neuen reinstecken. Dauert keine 30 Sekunden und macht aus einem guten Amp einen richtig geilen.

Die Sparkos SS3602 passen perfekt rein, genau wie die Burson V7 Vivids. Damit kann man den Sound genau an seinen Geschmack anpassen — mehr Wärme, mehr Analytik, mehr Punch, whatever. Das ist Customizing auf höchstem Niveau!

Stock → Burson V7 Vivid: Mehr Räumlichkeit, bessere Auflösung, etwas wärmer
Stock → Sparkos SS3602: Kristallklare Details, unfassbare Präzision, analytischer Sound

Kombinationen die abgehen

Budget-King: WiiM Ultra + 3e Audio A7 + günstige Regallautsprecher = Anlage unter 1000€ die richtig gut klingt

Audiophile-Setup: Eversolo DMP-A6 Master Edition + A7 mit OpAmp-Upgrade + hochwertige Standboxen = Ende Gelände

Desktop-Killer: Direktanschluss vom Computer + A7 + Nahfeld-Monitore = Studio-Sound am Arbeitsplatz

Was nervt? — Meckern auf hohem Niveau

Ehrlich gesagt nicht viel. Das externe Netzteil ist zwar groß, aber bei der Leistung okay. Die LED-Farben sind gewöhnungsbedürftig. Der Preis ist für das Gebotene mehr als fair. Ansonsten: Meckern auf hohem Niveau — so gut ist das Teil!

Behind the Scenes — Mein Testsetup im Detail

Ich hatte hier natürlich auch einige Lautsprecher-Kandidaten am Start, mit welchen ich rumgespielt habe: Amphion Argon 3S (meine Referenz), verschiedene Regallautsprecher und einige Standboxen. Musik wurde ausschließlich mit Qobuz gestreamt über meine Referenz-Playlist.

Als Zuspieler kamen hauptsächlich der Eversolo DMP-A6 Master Edition und das WiiM Ultra zum Einsatz. Beide harmonieren perfekt mit dem A7, wobei der Eversolo noch eine Schippe mehr Details liefert.

Fazit — Ein echter Geheimtipp

Was 3e Audio hier abliefert ist schon beeindruckend. Für 300€ bekommt man einen Amp der in Stock-Form schon richtig gut klingt und mit OpAmp-Upgrades in Sphären vordringt, wo normalerweise deutlich teurere Geräte spielen.

Das Upgrade-Potenzial macht den A7 zu einem echten Long-Term-Investment. Heute mit Stock-OpAmps anfangen, später upgraden und nochmal ein deutlich besseres Klangerlebnis bekommen — das ist genial!

Zu kaufen gibt es den A7 unter anderem bei Aliexpress direkt vom Hersteller.

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https://www.hifigeek.de/3e-audio-a7-amp-review-ein-kompakter-kraftprotz-mit-upgrade-potenzial/feed/ 0 9298
Fosi Audio i5 im Test: Planare Überraschung zum Kampfpreis – Klang, Komfort und Technik im Alltag https://www.hifigeek.de/fosi-audio-i5-im-test-planare-ueberraschung-zum-kampfpreis-klang-komfort-und-technik-im-alltag/ https://www.hifigeek.de/fosi-audio-i5-im-test-planare-ueberraschung-zum-kampfpreis-klang-komfort-und-technik-im-alltag/#respond Tue, 15 Jul 2025 13:35:24 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=9272 UPDATE: Jetzt auch mit Review-Video! Einfach runter scrollen.

Was war das bitte für eine Hammer-Meldung, als Fosi Audio im April dieses Jahres den Fosi Audio i5 angekündigt hat! Wir waren sofort Feuer und Flamme – und das zu Recht. Denn endlich kommt vom innovativen Newcomer aus China der allererste Kopfhörer, und man hatte sofort das Gefühl, dass da jemand gerade die komplette Hifi-Industrie ordentlich aufmischt. Fosi Audio verteilt wieder leichte Schläge in Richtung etablierter Player, die sich vermutlich schon warm anziehen müssen, wenn sie auf Preis-Leistungs-Wunder wie den Fosi Audio i5 schauen.

Warum? Weil die Produkte von Fosi tatsächlich Erwartungen an typisches Preis/Leistungs-Denken vieler Hersteller hinterfragen. Diese Marke hat einfach gecheckt, dass Technik auch jung, modern und zugänglich wirken muss, um für Nicht-Boomer interessant zu sein. Nicht mehr höher, teurer, weiter, sondern solide, erschwingliche Qualität, die für alle Spaß macht. Amen.

High End München 2025: Erster Kontakt

Auf der High End 2025 in München hatten wir dann schon das Glück, den Fosi Audio i5 erstmals selbst hören zu können – auch, wenn es nur ein paar intensive Minuten waren. Fosi hatte ein kleines, aber feines Setup aufgebaut, natürlich bereits mit dem geupdateten (mehr dazu gleich) Fosi Audio i5 und dem Mamoritai Euphony Kopfhörerverstärker.

Eins vorweg: eine Messeumgebung ist alles – nur nicht perfekt zum Probehören. Daher haben wir es auch direkt gelassen, eine finale Bewertung abzugeben. Stattdessen hieß es: geduldig auf unser Testmuster warten. Dennoch, der erste Eindruck war nicht zu ignorieren! Ich hatte an diesen Tagen sicher ein Dutzend verschiedene Hörer auf dem Kopf – aber der Fosi Audio i5 hat direkt aus der Masse herausgestochen.

Sehr cool auch die Gespräche mit den Fosi-Leuten. Sie waren richtig offen und haben mir nicht nur den „Bassleak-Fix“ erläutert, sondern direkt signalisiert, dass Feedback willkommen ist – und zwar nicht irgendwann auf dem Sankt-Nimmerleinstag, sondern am liebsten heute! Da ließ ich’s mir natürlich nicht nehmen und hab sofort meinen Senf dazu gegeben.

Kabelkritik & Feedback-Kultur

Mein größtes Anliegen: das Kabel. Denn klar, das beigelegte unbalanced Kabel sah schon wertig aus – nur leider war es steif wie ein Billardstock. Zuhause auf dem Sofa ist das vielleicht okay, aber ich sitze am Tag bestimmt acht bis zehn Stunden am Rechner. Da will ich Bewegungsfreiheit, Flexibilität! Ich hab’ Fosi auf der Messe direkt empfohlen, eine geflochtene, weichere Variante ins Sortiment zu nehmen. Man konnte am Nachbarstand live erleben, wie angenehm sowas im Alltag ist. Die Fosi-Crew war sofort dabei: Fotos gemacht, alles dokumentiert, und sie wollten das Feedback gleich ans Produktteam weiterleiten. Ich schätze diesen Geist von offener, lösungsorientierter Kommunikation sehr – davon könnten sich manche „Großen“ etwas abschneiden.

Unboxing – Lieferumfang – First Touch

Schneller Zeitsprung: Zwei Wochen nach der Messe kam endlich unser eigenes Fosi Audio i5-Testgerät an und ich war ehrlich gespannt, ob der reale Eindruck meinen Messe-Flash bestätigen kann. Schon die Verpackung spricht Bände. Typisch Fosi? Im Gegenteil! Hier wirkt alles nochmal eine Schippe hochwertiger als bei den Amps, die ich von ihnen kenne. Der Kopfhörer liegt – fein eingebettet in Schaumstoff – in einem stabilen, magnetisch schließenden Karton. Dazu gibt’s zwei Kabel, ordentlich verpackt in Samtsäckchen, einen Adapter von 3,5 auf 6,35 mm sowie eine präzise bebilderte Anleitung, die alles andere als billig daherkommt.

Kein Schmuckkoffer wie bei manchem Luxus-Hörer aus den USA, aber insgesamt trifft Fosi hier genau den Sweet Spot zwischen Wertigkeit, Understatement und dem, was sie mit dem Kopfhörer erreichen wollen.

Der Moment, wenn man den Kopfhörer das erste Mal in die Hand nimmt, ist ein „Aha“-Erlebnis. Haptik und Fertigungsqualität sind top! Der Fosi Audio i5 gehört deutlich zu den schwereren Modiellen dieser Preisklasse, aber in dem geplanten Budget erwarte ich keine Leichtbauwunder. Die Ohrmuscheln stechen sofort ins Auge – richtig groß, fast schon „over-ear plus“, größer jedenfalls als Hifiman oder Verum 2. Die Verarbeitungsqualität ist makellos: Nichts knarzt, keine Spalten, keine Nachlässigkeiten. Für mein Empfinden fühlt sich der Fosi Audio i5 damit teilweise solider an als mancher teurere Hifiman, der immer wieder mal deutliche Schwächen zeigt.

Das Holzdekor? Geschmackssache. Mir reicht Schwarz, aber bei Over-Ears heißt Holz halt oft: „Schau her, ich bin edel“. Also passt schon.

Tragekomfort – Alltagstauglichkeit

Eigentlich wollte ich mir mit dem Tragetest noch mehr Zeit lassen. Aber wie das so ist: Der Fosi Audio i5 hat mich angesprungen und am Ende habe ich ihn über Tage hinweg quasi durchgehört. Verglichen mit Audeze oder Hifiman baut der Fosi Audio i5 wohl den spürbarsten Anpressdruck auf – das ist bei dick gepolsterten Over-Ears wie diesen aber keine Überraschung, die dicken (über drei Zentimeter!) Pads federn genug, damit’s nie unangenehm drückt.

Die Pads selbst bestehen aus weichem Leder, fein perforiert, und sind an der Kontaktfläche zum Kopf mit geschmeidigem Stoff überzogen. Memory-Foam, darum vielleicht noch einen Tick fester, aber auch nach Stunden trägt sich das echt angenehm.

Allerdings: Besonders luftdurchlässig sind die Ohrpolster nicht. Ich schwitze sowieso schnell, aber gerade bei sommerlichen Temperaturen entsteht unter den Muscheln eine Wärme, die man merkt. Wie immer gilt: Kein Grund zur Panik – ich hatte das bei anderen Hörern teils noch ausgeprägter. Für kleinere Ohren gibt‘s zudem noch genug Raum, meine eigenen Ohren “schweben” komplett ohne Kontakt im Hörer – auch mit Tunnel-Piercings. Für kleine Köpfe könnten die Fosi Audio i5 etwas voluminös wirken, für große Ohren sind sie fast ideal.

Das Kopfband aus perforiertem Leder fühlt sich butterweich an, legt sich sanft auf den Schädel und lässt sich stufenlos sowie sogar einhändig einstellen. Es hält die gewählte Größe tapfer, da gibt es aktuell keinen Grund zu meckern, ob es auf Dauer ausleiert, bleibt noch zu sehen.

Die Anschlussbuchsen sitzen klassisch unten an den Muscheln. Die Muscheln selbst sind leicht nach vorne geneigt montiert, so dass das Kabel nicht direkt an der Schulter scheuert, aber trotzdem sauber nach unten läuft. Ich persönlich mag die Audeze-ähnliche Oldschool-Anordnung etwas lieber, da bleibt garantiert nichts hängen – beim Fosi Audio i5 bleibt es situationsabhängig, wie schnell sich das Kabel beim Kopfdrehen bemerkbar macht.

In Summe: Der Tragekomfort ist im Alltag wirklich top – und die kleine Kritik spielt im Kontext des Preises keine große Rolle.

Langzeit-Komfort – Hitze & Lüften

Ehrlich gesagt: Ich hab den Fosi Audio i5 wirklich im Dauereinsatz gehabt. Ein paar Stunden am Stück und dann noch länger – kein Problem. Der höhere Anpressdruck fällt nach ein paar Tagen kaum noch auf, von unangenehmem Drücken kann keine Rede sein.

Was aber bleibt, ist die Wärmeentwicklung rund ums Ohr. Die Polster sind nicht die luftigsten und halten die Ohren etwas wärmer als andere Planare. Das hat bei mir dazu geführt, dass ich meine Ohren häufiger reinigen muss – typisches „Hörer-Problem“: Je länger du Planar-Over-Ears draufhast, desto öfter schmutzen die Ohren ab. Wer In-Ear-Plugs benutzt, merkt es noch schneller. Zwischendurch lüfte ich meine Ohren gern mal, indem ich einfach die Muscheln kurz anhebe – dieser Reflex ist auch nach zwei Wochen noch da.

Bitte versteht das nicht als meckern, ich bin Power-User und teile Erfahrungen, um alle Aspekte offen zu beschreiben.

Bassleak & Update-Story

Ein paar Worte zum „Bassleak-Fiasko“ der ersten Generation: Anfangs waren die Ohrmuscheln nicht ganz luftdicht mit den Ohrpolstern verbunden, was bei einigen Testern zu spürbarem Bassverlust führte. Viele fanden das bei dem Preis verschmerzbar, Fosi selbst war das aber zu wenig: Es kam rasch eine neue Dichtungsvariante, die das Problem ziemlich sauber beseitigt hat. Mehr dazu kannst du sonst im separaten Artikel nachlesen.

Das Beeindruckende ist aber wirklich, wie rasant Fosi auf Feedback reagiert und auch konstruktive Kritik direkt aufnimmt – das macht richtig Lust auf das, was da künftig noch kommt.

Soundcheck – Jetzt wird’s ernst

Ihr merkt schon, ich hatte mächtig Bock auf den Fosi Audio i5 – und vermutlich lasst ihr euch jetzt auch schon die Frage auf der Zunge zergehen, ob ich nach dem ganzen Aufbau nicht maßlos enttäuscht wurde. Spoiler: Wurde ich nicht!

Natürlich habe ich den Fosi Audio i5 zuerst an meine Referenz-Playlist auf Qobuz angeschlossen und direkt auch den Vergleich mit verschiedenen Amps gesucht. Genutzt habe ich für meine Hörtests:

  • Burson Audio Conductor GT4 Deluxe (bald folgt hier noch ein eigener Test, aber das Ding ist für mich echtes State-of-the-Art)(Test)
  • Burson als reinen DAC mit Lehmann Audio Linear II als Verstärker, um noch einen „zweiten Referenzblick“ zu bekommen

Weitere Setups gab es dann noch am Rande (die erzähle ich nach den Song-Impressionen ausführlicher). Hier erstmal ein paar exemplarische Tracks und mein Eindruck am i5:

Orbit Culture – Death above life
Orbit Culture ist mir erstmals durch das Album “Nija” aufgefallen (besonders „North Star of Nija“, das gefühlt ewig in der Kickass-Metal-Playlist von Spotify lief). Die Band spielt fetten Melodic Death Metal, druckvolle Riffs und ist live ein absolutes Brett. „Death above life“ legt mit einem choralartigen Intro los, sanfte Streicher schaffen Atmosphäre – der Fosi Audio i5 präsentiert das alles räumlich, super detailliert, richtig schön aufgeräumt. Die E‑Gitarre kommt sofort klar und bassig, leitet einen der typischen groovigen Riffs ein, die Orbit Culture ausmachen. Bass? Druckvoll! Schlagzeug? Im Hintergrund, aber angenehm ortbar. Cymbals sind präsent, klingen aber nie nervtötend. Der gutturale Gesang von Karlsson drückt und wird abwechselnd von einer cleanen Line begleitet – für meinen Geschmack ist das eine Linea­r‑Abstimmung, wie sie im Lehrbuch steht. Die Basswiedergabe ist dynamisch, aber nicht übertrieben fett – die Feinzeichnung stimmt, auch wenn der Song keine absolute Detail-Orgie ist.

Knocked Loose – Everything is Quiet Now
Brutal, hart und direkt auf die Zwölf – hier gibt das Schlagzeug schon am Anfang richtig Gas. Die Bassdrum ist bei Knocked Loose nie ultratief, klopft aber eindrucksvoll durch. Brian Garris Stimme? Liebe oder Hass, aber perfekt für diese Band. Im i5 wirkt sie übrigens weniger spitz als in vielen anderen Hörern – was für mich deutlich für die tolle Abstimmung spricht. Der Song ist zwar „bassig“, aber zurückhaltender als Orbit Culture; ab 1:50 wird’s audiophil, fette Riffs treffen auf feinstgezeichnete Cymbals, Gitarren wunderbar differenziert. Bei 2:50 ein akustischer Break, der super fein herauszuhören ist – sehr authentisch, sehr musikalisch.

Radiohead – Creep
Bekannt für seine Höhen und Klarheit, aber auch berüchtigt, weil viele Wiedergabesysteme hier gerne schmerzen. Der Fosi Audio i5 überzeugt mich gerade im Refrain: Die Höhen sind präsent, aber nie stechend. Cymbals sehr weit vorne, Linearität bleibt das Stichwort – Fans wärmer abgestimmter Kopfhörer könnten sich eher gestört fühlen, ich aber liebe diesen „Realismus“, solange er nicht unnatürlich wirkt.

Imminence – God Fearing Man
Hier sollte man sich weniger vor Gott als vielmehr vor dem Breakdown fürchten, in dem die E‑Gitarre mit einem Violinbogen gespielt wird. Imminence sind eine Metalcore-Band, in der Frontmann Eddie Berg die Geige immer wieder ins Spiel bringt – eine einmalige Note, wie ich finde. Der Song startet mit Synths, der Gesang ist fein aufgelöst und im Raum platziert. Bei 00:40 setzt die Violine zusammen mit fettem Bass ein und der Fosi Audio i5 läuft zu Höchstform auf. Kein EQ, einfach nur die werkseitige Abstimmung vom Burson Conductor GT4 Deluxe und dessen V7 Vivid OpAmps. Schon ab 2:19 geht’s richtig zur Sache – der Bass drückt, die Riffs treiben dich fast aus dem Sitz. Und dann, der legendäre Breakdown bei 4:22: Die Geige „zerschneidet“ die Gitarre, episch! Auch hier bleibt alles kontrolliert und ausgewogen – ein Song wie geschaffen für Planar-Hörer wie den Fosi Audio i5.

Technische Daten

Jetzt aber! Ich habe es bisher vor lauter Begeisterung nur am Rande erwähnt: Planarer Magnetostat, was heißt das eigentlich? Hier sitzt keine „normale“ Lautsprechermembran, sondern ein ultradünner, gerade mal 2 µm starker „Film“, auf Spannung gehalten von beidseitig angeordneten Magnetarrays (insgesamt 44 N50-Magnete, je 22 pro Seite!). Durch diese spezielle Konstruktion sind Planare bekannt für präzise, extrem schnelle Treiberbewegungen.

Der Frequenzgang reicht von 10 Hz bis 50 kHz – also locker weit über das hinaus, was menschliche Ohren überhaupt noch erfassen können. Die Impedanz liegt bei 28 Ohm, wodurch der i5 nicht übermäßig anspruchsvoll am Verstärker ist. Dennoch gilt: Magnetostaten profitieren von mehr Dampf. Viele Soundkarten oder Mainboard-Ausgänge können ihn betreiben, aber richtig aufblühen tut der i5 mit höherwertigen DAC/Amps. Die Empfindlichkeit ist mit 98 dB/mW @ 1 kHz angegeben, Maximalpegel > 120 dB SPL, Verzerrungen liegen unter 1 % bei 100 dB. Kabelseitig gibt’s 3,5 mm (unsymmetrisch), 4,4 mm balanced und einen 6,35-mm-Adapter; abnehmbar ist das Kabel natürlich auch.

Hier nochmal tabellarisch alle Eckdaten:

MerkmalDaten
TypOver-Ear, Open-Back, kabelgebunden
TreiberPlanar-Magnetostatisch, 97 mm, 2 µm dünner Film
Magneten44x N50 Neodym pro Hörer, 22 pro Seite
Frequenzbereich10 Hz – 50 kHz
Impedanz28 Ohm
Empfindlichkeit98 dB/mW @ 1 kHz
Maximalpegel>120 dB SPL
THD<1 % bei 100 dB SPL
Empf. Leistung250–500 mW
Mindestleistung>100 mW
Anschlüsse3,5 mm Klinke, 4,4 mm balanced, Adapter 6,35 mm
Kabel1,5 m, abnehmbar
MaterialAluminium, Walnussholz, Memory-Metall-Bügel
OhrpolsterPerforiertes Kunstleder, atmungsaktives Gewebe
Gewicht550 g

Mobilität – Statement zu Alltag & On-the-Go

Machen wir uns nichts vor: Der Fosi Audio i5 ist ein Kopfhörer für drinnen. Die offene Bauform sorgt dafür, dass dein Umfeld praktisch alles mithört – im Büro wollen das die wenigsten. Für Heimkino, Schreibtisch oder Gaming ist der i5 dagegen wie gemacht.
Haushalt? Wer nicht dauernd wo gegen läuft, klar, geht – aber das dicke Kabel ist halt wenig für Bewegungsfreiheit. Bluetooth-Adapter? Müsste ich mal testen, hab aber gerade keinen passenden.

Für wen ist der Fosi Audio i5 gedacht?

Ehrlich? Gerade zum günstigen Kickstarter-Preis ist das für mich ein direkter Tipp für Einsteiger, die richtig guten Planar-Sound kennenlernen wollen. Günstiger kriegt man selten so viel Planar-Technik aufs Ohr. Und auch fortgeschrittene Hifi-Cracks werden erstaunt sein, was für das Geld heute geht.

Einzige Einschränkung: Wer butterweichen, warmen Sound mag, muss vielleicht mit dem EQ ein wenig nachhelfen. Der i5 ist sehr linear abgestimmt, manchmal fast „neutral“ – was in manchen Genres und bei ermüdeten Ohren zu hart wirken kann (aber das ist ein Problem vieler Planarer).

Gaming – Allround-Fähigkeiten

Kann man mit den Dingern zocken? Ich sag nur: und wie! Der Fosi Audio i5 holt alles aus deinem Game raus: Soundstage, Ortung und Detailtreue sind erstklassig. Du hörst Schritte, Granaten und feine Zwischentöne – das können viele Gaming-Headsets nur träumen. Dazu bleibt er auch bei langen Sessions angenehm, zumindest in Sachen Klang und Tragekomfort.

Studio-Monitore gelten unter Gamern deshalb als Geheimtipp – linear, ehrlich, unaufgeregt. Genau da setzt der i5 an.

Welches Equipment brauche ich, um mit dem Fosi Audio i5 glücklich zu werden?

Gerade für Einsteiger immer spannend: Mit welchem Setup funktioniert so ein Kopfhörer optimal? Ich habe sehr viel ausprobiert und kann sagen: Der Fosi Audio i5 ist vergleichsweise unkompliziert, was die Ausgangsleistung betrifft. Viele Gaming-Mainboards bringen schon genug Output mit, manche Audiopanels ebenso. Wer aber das Maximum rausholen will, sollte einen dedizierten DAC/Amp nutzen.

Von Fosi selbst gibt’s passende Geräte wie den Fosi Audio K7 (DAC/Amp-Kombi) oder den Fosi Audio ZD3 (DAC, dann mit zusätzlichem Amp). Der Fosi GR70 ist ebenfalls spannend, wer aber gleich auf High-End gehen möchte, springt preislich schnell in Regionen, wo auch Modelle wie der Burson Playmate 3 (in der Basisversion) interessant werden.

Andere bekannte HiFi-Marken wie Topping, SMSL und diverse große Namen bieten natürlich Alternativen – habe ich selbst noch nicht getestet.

Wichtig ist: Wer den i5 über mehrere Stunden täglich nutzt, sollte das Investment wie bei einem guten Bürostuhl betrachten – es zahlt sich aus! Und ja, hochpreisige Amps wie der Lehmann Audio Linear machen natürlich einen Unterschied: Sie geben dir die Freiheit, auch andere Kopfhörer nach Belieben zu betreiben; bei entsprechender Laufzeit rechnet sich die Investition langfristig.

Kurzum: In Sachen Sound und Vielseitigkeit ist der Fosi Audio i5 ein Volltreffer, der für sehr viele User und Budgets passt.

Fazit

Der Fosi Audio i5 erweist sich als überraschend ausgereifter und durchdachter Kopfhörer-Neuling, der mit seinem offenen, planar-magnetostatischen Konzept, solidem Klang und ehrlicher Verarbeitungsqualität für Aufsehen sorgt. Klanglich richtet er sich dank ausgewogener, linearer Signatur nicht nur an Metal- und Gaming-Fans, sondern auch an Liebhaber von Präzision und Detailreichtum in jeder Musikrichtung. Kleinere Kritikpunkte wie das ursprünglich steife Kabel oder die Wärmeentwicklung unter den Ohrmuscheln werden durch schnelle Produktupdates, viel Offenheit im Umgang mit Nutzerfeedback und die insgesamt gelungene Balance aus Tragekomfort, Technik und Design wettgemacht. Für den aufgerufenen Preis liefert der i5 ein Gesamterlebnis, das weit über das Erwartbare hinausgeht und echten Einstieg ins Planar-High-End ermöglicht.

Wo kaufen?!

Wen ich jetzt heiß gemacht habe mit den Fosi Audio i5 für den hat mir Fosi noch zwei Links gegeben. Dies sind ausdrücklich keine Affiliate-Links! Wer noch zum Kickstarter-Preis zuschlagen will kann dies per Secret-Reward in der Basis-Variante (408$) oder in der Kit-Variante (449$) tun.

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https://www.hifigeek.de/fosi-audio-i5-im-test-planare-ueberraschung-zum-kampfpreis-klang-komfort-und-technik-im-alltag/feed/ 0 9272
Lehmann Audio Linear im Test: Wenn deutsche Ingenieurskunst auf Kopfhörer-Power trifft https://www.hifigeek.de/lehmann-audio-linear-im-test-wenn-deutsche-ingenieurskunst-auf-kopfhoerer-power-trifft/ https://www.hifigeek.de/lehmann-audio-linear-im-test-wenn-deutsche-ingenieurskunst-auf-kopfhoerer-power-trifft/#respond Mon, 14 Jul 2025 21:02:29 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=9110 Irgendwie fange ich hier jetzt zum dritten Mal an, meinen Test zum Lehmann Audio Linear zu schreiben. Zu sehr war ich darauf fixiert, erstmal den Hintergrund des Tests zu klären – aber das habe ich jetzt an anderer Stelle erledigt. Wer Bock hat, kann das nachlesen.

Die Testmuster vom Lehmann Audio Linear und Lehmann Audio Linear II wurden uns freundlicherweise vom Hersteller zur Verfügung gestellt. Aber keine Sorge: Das beeinflusst unsere Meinung null. Hier gibt’s wie immer die ungefilterte Wahrheit.

Lieferumfang und Verarbeitung

Wohl verpackt kamen die Lehmann Audio Linear hier an. Beim Lieferumfang ist bei einem Kopfhörerverstärker natürlich schnell Schluss: Kaltgerätekabel dabei, ein Cinch-Kabel muss man sich selbst besorgen – dann kann’s losgehen.

Verarbeitung? Absolut next level! Die 3mm dicke Aluminium-Frontplatte, das massive Gehäuse, der fette Ringkerntrafo im Inneren – alles fühlt sich nach High-End an. Der Lautstärkeregler läuft satt mit genau dem richtigen Widerstand, das Rad gleitet smooth durch die Finger. Die Kopfhörerbuchsen sind hochwertig, die kleine LED an der Front dezent und nicht zu grell.

Was mir direkt aufgefallen ist: Der Lehmann Audio Linear ist echt lang und braucht ordentlich Platz auf dem Schreibtisch. Unter meinem Balolo steht er jetzt, ragt aber hinten ziemlich raus. Zwei Kopfhörerausgänge gibt’s, beide werden gleichzeitig befeuert. Mit zwei DIP-Schaltern auf der Unterseite kann man die Ausgangslautstärke anpassen – praktisch für hungrige Kopfhörer, bei mir aber erstmal nicht nötig.

Hinten gibt’s zwei Cinch-Paare mit vergoldeten Kontakten – ein Paar als Eingang, eins als Ausgang, z.B. für aktive Monitore. Dazu noch der Ein/Aus-Schalter und der Stromanschluss.

Einziger echter Minuspunkt: Der Netzschalter ist hinten! Mega unpraktisch am Schreibtisch, ich muss immer zwischen Balolo und Monitor rumfummeln, um das Teil anzumachen. Ein Schalter vorne wäre ein Traum. Vielleicht hilft hier eine smarte Steckdose, denn nach vier Wochen nervt das echt.

Kopfhörerverstärker – warum überhaupt?

Hm… sehr gute Frage, die ich mir eigentlich nie gestellt habe, weil ja fast alles auf dem Schreibtisch schon einen Verstärker verbaut hat. Soundkarten, Audio-Interfaces, alles all-in-one. Aber gerade die Mikro-Interfaces sind für Kopfhörer oft nicht optimal, da lohnt sich ein separater DAC und Amp.

Viele DACs übernehmen zwar die Verstärkerrolle, sind aber meist auf normale Gaming-Headsets ausgelegt. Und mal ehrlich: Viele Gamer wissen gar nicht, was ihnen klanglich entgeht – oder sparen halt am falschen Ende. Die Branche hat sich aber entwickelt, Billigmarken wie Speedlink sind quasi weg vom Fenster.

Im Grunde ist es wie bei der Anlage im Wohnzimmer: Entweder All-in-One oder getrennte Komponenten. Ein guter DAC ist nicht automatisch ein guter Amp. Gerade mit hochwertigen Kopfhörern trennt sich die Spreu vom Weizen. Mein Fosi K7 klingt für 180 € schon richtig stark, aber mit dem Lehmann Audio Linear geht’s nochmal auf ein anderes Level.

HiFi-Regel: Komponenten sollten preislich zusammenpassen. Aber manchmal gibt’s eben auch Einhörner – wie den K7. Kombiniert mit einem 900 € Verstärker und evtl. einem besseren Netzteil (nochmal 100–120 €) landet man bei 300 €, hat aber ein Set, das richtig performt.

Klang mit dem Lehmann Audio Linear und Fosi Audio K7

Ich geb’s zu: Der K7 hatte mich schon vorher abgeholt. Sein AKM 4493SEQ ist schon sehr cool. Ein wenig Wärme, aber dennoch super Details. Lehmann Audio Linear dran geklemmt, Kopfhörer umgestöpselt, wow. Ich sag jetzt nicht, dass der Lehmann was am Klang macht – das tut er mit absoluter Sicherheit nicht. Er macht eher, dass es potenter klingt? Kann man das so sagen? Harmonischer, weil er halt gefühlt keine Versorgungsschwäche aufweist.

Das ist dieser berühmte Unterschied, wenn ein Verstärker nicht in die Knie geht und die Musik einfach mehr lebt. Ich habe das schon mal beschrieben beim Test von Verstärkern gegenüber Receivern. Diese gehen halt teilweise kurzzeitig in die “Knie” und der letzte Punch fehlt. Ziemlich genau das empfinde ich hier auch. Der Lehmann gibt der Musik noch mal mehr Energie. Nix, was ich vermissen würde, wenn ich es nicht erst gegengehört hätte, aber jetzt, wo ich es kenne, will ich’s nicht mehr missen.

Generell nennt man dies Transienten – und während ich diesen Text hier schreibe, merke ich immer wieder, dass ich auch hierüber aufklären muss. Deswegen gibt’s bei uns auch eine Erklärung zu Transienten.

Von Vorteil kann es schon sein, wenn man den DAC auf Line-Out stellen kann, dann hat man die Referenz-Ausgangsleistung anliegen. Das ging jetzt beim K7 nicht, aber ich habe ihn quasi auf ca. 2/3 Lautstärke gestellt und dann die Lautstärke über den Lehmann Audio Linear geregelt.

Was mir ab dann aufgefallen ist: Ich hatte richtig Spaß am Hören. Hat aber auch dazu geführt, dass ich die Musik streckenweise aufgedreht habe. Im Wohnzimmer ist das einfach, ich hab mal mein Handy mit Dezibelmesser zwischen Ohr und Kopfhörermuschel geschoben und gemessen. Ob das jetzt den wirklichen Schalldruckpegel anzeigt, weiß ich nicht. Vielleicht hat ja wer ne Idee, wie man das mal gescheit messen kann?

Für genau diesen Fall hat aber Norbert noch einen Hinweis verschriftlicht in seinem Techletter. Hier weist er nochmal auf die Lautstärken und Dauer hin, die man hören sollte, ohne dauerhafte Gehörschäden.

Stepup zum Fosi ZD3

Fosi bewirbt den Fosi ZD3 als seinen Flagship DAC, welcher aber mit 189 € immer noch moderat im Preis ausfällt. Hier werkelt jetzt kein AKM-Chip, sondern ein Sabre ES9039Q2M – also tendenziell der Zweikanal-Flaggschiff-DAC im mobilen Sektor. Der ZD3 ist zwar noch Vorstufe, hat aber schon keinen Kopfhörerverstärker mehr an Board. Dafür kann man an ihm noch rumtunen mit OpAmps, was ich auch ausgiebig getan habe. Ergebnisse folgen im ausführlichen Test. Aber aktuell warte ich noch auf OpAmps, demnach dauert es noch ein wenig, bis ich final bin.

Bis darauf, dass ich mich irgendwie auf der Sabre-Seite der Macht fühle, weil ich dann doch das Analytische vom Sabre mehr schätze und der DAC als solcher nochmal besser als der K7 performt, konnte ich hier lediglich ausmachen, dass mir die Kombo richtig gut gefällt. Platztechnisch ist der ZD3 auf dem Schreibtisch angenehm, optisch sieht er auch ansprechend aus.

Stepup zum Burson Audio Playmate 3 Deluxe

Ein ganz anderes Level betritt man natürlich dann mit dem Burson Audio Playmate 3, welcher auch erst kürzlich erschienen ist. Aber ich bin nunmal Spielkind und Burson ist die Wiege der Audiospielerei, haben sie doch diskrete OpAmps in den Markt gebracht und bieten wie Fosi Audio ebenfalls die Möglichkeit, eben jene auszutauschen.

Beim DAC-Chip handelt es sich wieder um den ES9039Q2M, welcher hier natürlich nochmal anders implementiert wurde. Hier gibt es noch spezifische Einstellungsmöglichkeiten, die den Klang anpassen lassen.

Hätte ich jetzt keinen Lehmann Audio Linear hier, würde mir erstmal wahrscheinlich der Kopfhörerverstärker im Playmate 3 reichen. Hier müssen wir aber auch hinzunehmen, dass es sich schon um die Deluxe-Version handelt, welche mit fast 1100 € zu Buche schlägt.

Hier ist mit dem Lehmann Audio Linear dennoch noch was rausholbar, wobei der Lehmann Audio Linear II hier das i‑Tüpfelchen setzt. Aber dazu wollte ich einen eigenen Artikel schreiben. Hier kann man dann definitiv sagen, dass die Transientenwiedergabe noch ein Quäntchen zulegt. Ich weiß jetzt nicht, wie das viele Leute abmachen in ihrer Musik, aber ich mache das an gut aufgenommener Musik ab. Hier hatte ich zum Beispiel ganz gerne Korn gehört. Die meisten Alben stehen hier mit 192 kHz zur Verfügung, auch wenn ich ab einer bestimmten kHz-Zahl nicht mehr wirklich einen Unterschied abmachen kann, ist das die mir höchst verfügbare. Hier gibt es manche Aufnahmen, die ganz deutliche Anrisse von Gitarren- und Basssaiten haben, was mir vorher verwehrt war zu hören, aber die Musik jetzt mehr wie Musik klingen lassen. Good God, Reclaim my place, no place to hide wären da so Titel.

Schwer zu beschreiben, aber jeder kennt den Unterschied des Klangs, abgesehen von der Lautstärke, eines Konzerts. Auch hier hört man direkte Einflüsse der Instrumentenbedienung, also das leise Schleifen der Finger über die Metallsaiten oder auch das Anschlagen, bzw. den Zeitpunkt, wo der Drumstick das Becken hölzern trifft. Hier bilde ich mir ganz hart ein, dass ich das nicht oder nicht so intensiv hatte. Mehr zu Transienten habe ich dann gleich mal hier geschrieben.

Voll analog am Plattendreher

Ich glaub, ich hab noch nie so direkt meinen Plattendreher abgehört. Also tendenziell war halt nur der Plattendreher, der Graham Slee Gram Amp 2 SE und der Lehmann Audio Linear in meiner Audiokette. Dadurch, dass der Lehmann Audio Linear über eine Lautstärkeregelung verfügt, klappt das hervorragend.

Was soll ich sagen? Definitiv mal noch eine andere Welt. Man ist einfach noch eine Runde näher an allem dran. Der Graham Slee macht seine Sache wirklich gut, auch wenn ich irgendwann noch mal die Möglichkeit haben möchte, mich hier auszuprobieren. Beim Lehmann ist man aber in der Tat schon so ziemlich angekommen. Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass man mit so einem Gerät noch viel mehr will. Braucht vielleicht, wenn da doch noch was richtig Leistungshungriges genutzt werden soll, aber sag niemals nie.

Ich hätte sicherlich ohne Norbert Lehmann auch nicht einen Kopfhörerverstärker im Haus gehabt und diesen erst recht nicht an mein Plattensetup gehangen.

WiiM

Auch an einem WiiM Ultra macht sich der Lehmann Audio Linear hervorragend. So bekommt man ein schönes, minimalistisches High-End-Setup dahingestellt. Die hervorragende Bedienbarkeit des WiiM Ultra mit einem leistungsstarken Kopfhörer-Amp hebt die Kiste zumindest für eben jene auf ein anderes Level. Definitiv nicht für Einsteiger, aber für Aufsteiger sicherlich eine tolle Option.

Eversolo

Kommen wir zu meinem unangefochtenen Lieblingsstreamer, dem Eversolo DMP-A6 und DMP-A6 Master Edition. Der WiiM ist wirklich geil, als Ultra mit seinem Display und der Bedienung… wirkt er aber dennoch ein wenig ipsig und eher wie ’ne Dose, ist der Eversolo einfach ein ausgewachsenes, aber dennoch junges Stück HiFi. Den Lehmann Audio Linear angeschlossen, rockt diese Kombo in meinen Augen schon ziemlich. Ich habe Stunden verbracht, mit dieser Kombo zu hören. Das große Display, welches mir immer das Cover zum aktuellen Song anzeigt, durch den Kopfhörer jetzt in der Nähe. Vertieft in die Musik versunken und immer mal einen Blick auf das Display. Handy beiseite und mit der Touch-Steuerung hier ein wenig den Alltag verschwinden lassen.

Klanglich über aller Zweifel erhaben. Der Lehmann Audio Linear tut das, was Norbert Lehmann verspricht: Linear spielen und das wirklich zur Entspannung.

Persönliches Empfinden

Ich weiß nicht, was es ist, aber ich glaube, es liegt nicht nur am “besseren”, “entspannteren” Ton, sondern auch an vielerlei anderer Faktoren. Sich einen Kopfhörerverstärker wie den Lehmann Audio Linear zuzulegen, bedeutet halt zum einen das Commitment auf den Kopfhörer an und für sich. Man gibt hier 1000 € für ein feines Stück Technik aus, welches allen angeschlossenen Kopfhörern schon mal auf dem Papier die Leistung zuteilwerden lässt, die sie benötigen. Weiterhin geht man davon aus, dass der Lehmann Audio Linear in keinster Weise meinen Ton verfärbt, sondern die einzigen klangbestimmenden Faktoren die Musik selber und der DAC + ggf. Equalizer sind. Was heißt, dass ich mir meine Musik so anpassen kann, wie ich sie vielleicht gerne höre – wärmer, analytischer – und nicht noch weitere Komponenten habe, welche ich in diese Einstellung einberechnen muss.

Mit dem Commitment weiß ich innerlich auch: Hier handelt es sich um ein absolutes Referenzgerät. Vielleicht ist es eine innere Ruhe, die entsteht, weil ich nicht versuche, zwangsläufig den Fehler an eben jener Stelle zu suchen, wenn ich im Klang etwas entdecke, das mir nicht gefällt oder schlimmstenfalls sich nicht natürlich anhört.

Jedenfalls hat mich das Commitment dazu bewegt, noch mal mehr Musik zu hören, weil ich neugierig war, wie, was, jetzt eventuell anders als vorher klingt. Andere Kopfhörer an dem Lehmann Audio Linear zu hören, welche ich vielleicht beim ersten Mal so gut fand und ihnen noch eine zweite Chance zu geben.

Für wen ist denn nun der Lehmann Audio Linear?

Ganz klar: Enthusiasten. Wenn du deine Musik und deinen Musikgenuss weiter nach vorne bringen möchtest. Klingt vielleicht dein DAC schon nach dem, was du dir so vorstellst, kannst du sicherlich mit dem Lehmann Audio Linear hier und da noch ein Quäntchen herausholen. Weiterhin gibt er dir Freiheit bei deiner zukünftigen Kopfhörerwahl. Dennoch wäre es natürlich nicht mein erstes Upgrade. Vorziehen würde ich immer OpAmps und das Netzteil, da dies natürlich einen ganz entscheidenden Einfluss auf den Klang hat.

Ganz ehrlich würde ich den Lehmann Audio Linear (bzw. hier den Linear II) nicht mehr missen wollen. Letztlich entscheidet bei mir nur das Budget. Gerne hätte ich einen Lehmann Audio Linear II hier im Repertoire, alleine für zukünftige Tests von Geräten, da ich jetzt einmal in den Kaninchenbau gefallen bin. Aber da alles hier auf dem Blog dennoch Geld kostet und durch meine Entscheidung, den Blog gar nicht zu monetarisieren, alles vom Hobby-Budget abgeht, muss jede Ausgabe wohl überlegt sein. So sehr es mich und die Qualität nach vorne bringen würde, gibt es einfach auch andere Ausgaben hier, die man nicht sieht. Oft müssen Zölle bezahlt werden für Lieferungen und geschenkt bekommt man nunmal auch nix.

Also: Wer sich ein geiles Desktop-Setup zusammenbauen will, sollte definitiv mit einem Kopfhörerverstärker rechnen. Beim Lehmann Audio Linear macht man absolut nix falsch und bekommt “deutsche Wertarbeit und Engineering”. Vielleicht auch sowas wie Zukunftssicherheit – vom Linear zum Linear II bietet Lehmann Audio auch ein Upgrade an.

Analog-Setup direkt am Phono-Pre-Amp? Ebenfalls geil. Vielleicht in einer Mietsituation, oder einfach um die bessere Hälfte nicht zu nerven. Oder einfach, weil man beides genießt. Mal mit den Lautsprechern und mal mit den Kopfhörern. War vor diesem Test mir nicht so präsent, kann ich aber voll und ganz nachvollziehen.

Direkt an einen Streamer? Geile Sache. Durch die direktere Nähe der Kopfhörer zum Ohr merkt man aber schon Nuancen-Unterschiede bei den Streamern. Wo ein WiiM Ultra wirklich geil an einer Anlage ist, kann ein Eversolo noch ’ne deutliche Ecke besser klingen auf dem Kopfhörer.

Fazit

Hier gibt’s kein Haar in der Suppe, sondern nur unbändige Power, ohne nur ein Quäntchen den Klang zu verfälschen. Wer einen Kopfhörerverstärker sucht, der einfach das macht, was man erwartet, ohne irgendwelche OpAmp-Spielereien, ist hier an seinem erstrebenswerten Ziel angekommen. Feinste Class-A-Verstärkung, solide Bauweise und mit Liebe engineered.

Behind the Scenes

Ich hatte hier natürlich auch einige Kopfhörerkandidaten am Start, mit welchen ich rumgespielt habe: Diese waren Audezee LCD‑X, LCD‑3, Sennheiser HD 550, Verum 2, Fosi Audio i5, Beyerdynamic DT1990 Pro. IEM’s habe ich die Juzear Defiant, 7Hz Timeless II und Shanling ME600 mit dem Lehmann Audio Linear betrieben. Musik wurde fast ausschließlich mit Qobuz gestreamt. Eine Referenzplaylist findet sich hier.

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https://www.hifigeek.de/lehmann-audio-linear-im-test-wenn-deutsche-ingenieurskunst-auf-kopfhoerer-power-trifft/feed/ 0 9110
WiiM Ultra im Test: Der Streaming-König für alle Fälle https://www.hifigeek.de/wiim-ultra-im-test-der-streaming-koenig-fuer-alle-faelle/ https://www.hifigeek.de/wiim-ultra-im-test-der-streaming-koenig-fuer-alle-faelle/#respond Sun, 13 Jul 2025 20:45:54 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=9066 Der WiiM Ultra ist das Flaggschiff von WiiM und positioniert sich als zentraler digitaler Hub für jedes Audio-System. Mit seinem 32-bit/384kHz ES9038 Q2M SABRE DAC, dem 3,5‑Zoll-Touchscreen und einer beeindruckenden Ausstattung an Ein- und Ausgängen will der chinesische Hersteller nichts weniger als die Streaming-Welt revolutionieren. Nach wochenlangem intensivem Testing mit verschiedensten Setups von Budget bis High-End können wir sagen: Mission erfüllt! Der Ultra ist nicht nur ein würdiger Nachfolger des Pro Plus (hier im Test), sondern setzt völlig neue Maßstäbe in seiner Preisklasse.

Reviews in Bild und Ton

Wir haben mittlerweile auch einen eigenen Youtube-Channel. Hier versuche ich regelmäßig für euch Reviews mit bewegtem Bild bereit zu stellen und mehr mit euch in Kontakt zu treten. Schaut doch einfach mal vorbei und aboniert den Kanal. Danke!

Unboxing: Wenn Premium auf Pragmatismus trifft

Das Auspacken des WiiM Ultra ist schon ein kleines Erlebnis für sich. Die schlichte, aber hochwertige Verpackung verspricht bereits, was drin ist: Premium-Qualität zu einem fairen Preis. Der erste Eindruck beim Herausnehmen ist durchweg positiv — das Aluminiumgehäuse fühlt sich deutlich wertiger an als die Plastikgehäuse der günstigeren WiiM-Modelle. Mit seinen 205 x 205 x 73 mm und 1,3 kg wirkt das Gerät kompakt, aber keineswegs billig.

Im Lieferumfang finden sich neben dem WiiM Ultra selbst ein Netzkabel, HDMI- , Cinch- und Tos-Link-Kabel. Ein Phono-Ground-Adapter für Plattenspieler, sowie eine Fernbedienung mit Sprachsteuerung. WiiM hat hier wirklich mitgedacht — alles was man für den sofortigen Start braucht, ist dabei.

Das absolute Highlight ist aber definitiv das 3,5‑Zoll-Farbtouchscreen-Display mit Glasabdeckung. Es fühlt sich hochwertig an und reagiert butterweich auf Berührungen. Beim ersten Einschalten begrüßt einen ein farbenfroher Setup-Wizard, der selbst Audio-Noobs durch die Ersteinrichtung führt.

Technische Ausstattung: Ein Schweizer Taschenmesser in Audio-Form

Technische Spezifikationen

Audio-DAC: ESS Sabre ES9038 Q2M (32-bit/384kHz)
Kopfhörerverstärker: Texas Instruments TPA6120A2
ADC: TI Burr-Brown PCM1861 (110 dB SNR)
Line-Ausgang: Maximum 2,1V RMS, SNR 121 dB (A‑gewichtet), THD+N 0,00018% (-115 dB)
Konnektivität: Wi-Fi 6E (2,4/5/6 GHz), Bluetooth 5.3 mit BLE, Ethernet 10/100 Mbps
Display: 3,5″ Farb-Touchscreen mit Glasabdeckung
Abmessungen: 205 x 205 x 73 mm
Gewicht: 1,3 kg

Ein- und Ausgänge

Audio-Eingänge:

  • HDMI ARC (PCM, Dolby Digital 5.1)
  • Optischer Eingang (TOSLINK)
  • Line-Eingang (RCA)
  • Phono-Eingang (MM/MC)
  • Bluetooth-Empfänger

Audio-Ausgänge:

  • Line-Ausgang (RCA)
  • Optischer Ausgang (TOSLINK)
  • Koaxialer Ausgang (RCA)
  • USB-Ausgang
  • Subwoofer-Ausgang (RCA)
  • Kopfhörerausgang (3,5mm)
  • Bluetooth-Sender

Zusätzliche Features:

  • 12V-Trigger-Ausgang
  • USB-Host für Storage
  • 10-Band parametrische EQ
  • Raumkorrektur-Software
  • Multiroom-Fähigkeiten

Setup und erste Schritte: Kinderleicht, selbst für Audio-Noobs

Die Einrichtung über die WiiM Home App ist ein Kinderspiel. Nach dem Download der App wird der WiiM Ultra sofort erkannt und die Firmware automatisch aktualisiert. Die App selbst ist intuitiv gestaltet und bietet Zugang zu allen wichtigen Einstellungen. Besonders cool: Man kann für jeden Eingang separate EQ-Einstellungen vornehmen.

Das Touchscreen-Display zeigt nicht nur Albumcover und Wiedergabesteuerung, sondern auch VU-Meter und diverses Feedback zur aktuellen Wiedergabe. In der Standby-Zeit kann man sogar ein individuelles Wallpaper einstellen oder Uhrzeit und Datum anzeigen lassen.

Klangtest: Von Brutal bis Brilliant

Für unseren ausführlichen Klangtest haben wir den WiiM Ultra durch verschiedenste Setups gejagt. Die Referenz-Playlist mit ihrer Mischung aus extremem Metal, Progressive Rock und klassischen Tracks bot die perfekte Basis, um die Grenzen des Geräts auszuloten.

Setup 1: Lehmann Audio Linear II

Am Lehmann Audio Linear zeigte der WiiM Ultra sofort seine Klasse. “Blow Your Trumpets Gabriel” von Behemoth kam mit beeindruckender Dynamik und kristallklarer Separation der einzelnen Instrumente rüber. Der ESS Sabre DAC zeigt hier seine Stärken: ultra-niedrige Verzerrungen und ein Signal-Rausch-Verhältnis von über 120 dB sorgen für einen schwarzen Hintergrund, vor dem sich selbst leiseste Details abheben.

Setup 2: Burson Audio Playmate 3 & Conductor GT4

Die Kombination mit den Burson-Geräten (Playmate 3 Test) offenbarte die analytischen Qualitäten des WiiM Ultra. “Pain Remains III: In a Sea of Fire” von Lorna Shore mit seinen über 9 Minuten komplexer Arrangements wurde mühelos gemeistert. Die Bühnenabbildung ist präzise, wenn auch nicht ganz so dreidimensional wie bei deutlich teureren Streamern.

Setup 3: Fosi Audio V3 Mono

Hier zeigte sich die Vielseitigkeit des WiiM Ultra. Selbst mit Budget-Verstärkern wie dem Fosi V3 Mono (hier im Test) liefert er saubere, detailreiche Signale. “Bombtrack” von Rage Against The Machine kam mit ordentlich Punch und Dynamik rüber, ohne dass die Stimme von Zack de la Rocha in der komplexen Instrumentierung unterging.

Kopfhörer-Performance: Audeze LCD‑X & LCD‑3

Der integrierte Kopfhörerverstärker TPA6120A2 macht seine Sache überraschend gut. Mit den Audeze LCD‑X (hier im Test) konnte “Honeycomb” von Deafheaven seine volle emotionale Wucht entfalten. Die 11 Minuten epischer Post-Metal wurden niemals langweilig, der WiiM Ultra hielt die Spannung über die gesamte Spielzeit aufrecht. Auch die anspruchsvollen LCD‑3 wurden problemlos angetrieben, wenngleich ein dedizierter Kopfhörerverstärker nochmal eine Schippe drauflegen würde.

Lautsprecher-Setups: B&W & Amphion Argon 3S

An den B&W zeigte der WiiM Ultra seine neutralen Qualitäten. “Granite” von Sleep Token kam mit der typischen Wärme der B&W‑Hochtöner rüber, ohne dass der WiiM Ultra eigene Klangfärbungen hinzufügte. Die Amphion Argon 3S profitieren von der sauberen Signalaufbereitung des WiiM Ultra — “Creep” von Radiohead klang so melancholisch und detailreich wie selten zuvor.

HDMI ARC: Die heimliche Heimkino-Zentrale

Ein echtes Alleinstellungsmerkmal des WiiM Ultra ist der HDMI ARC-Eingang. Angeschlossen an den TV wird aus jeder Stereo-Anlage eine kleine Heimkino-Zentrale. Filme und Serien profitieren von der deutlich besseren Klangqualität gegenüber TV-Lautsprechern. Dolby Digital 5.1 wird problemlos verarbeitet und über die Stereo-Ausgänge intelligent heruntergemischt. Für Puristen mag das Frevel sein, aber der Convenience-Faktor ist einfach unschlagbar.

Phono-Preamp: Vinyl-Revival leicht gemacht

Der integrierte Phono-Preamp ist eine nette Zugabe für Vinyl-Enthusiasten. Am EAT Prelude Plattenspieler getestet, liefert er für den Einstieg mehr als brauchbaren Sound. Sowohl MM- als auch MC-Tonabnehmer werden unterstützt, wobei die Einstellungen bequem über die App vorgenommen werden können. Für ambitionierte Vinyl-Hörer wird ein externer Phono-Preamp weiterhin die bessere Wahl sein, aber für Gelegenheits-Hörer ist die integrierte Lösung völlig ausreichend.

Streaming-Features: Alles außer AirPlay

Der WiiM Ultra unterstützt praktisch jeden relevanten Streaming-Standard: Spotify Connect, TIDAL Connect, Qobuz Connect, Google Chromecast Audio, Alexa Built-in, DLNA und Roon Ready. Einzig AirPlay fehlt. Für Apple-User ein Wermutstropfen, aber verschmerzbar angesichts der anderen Features.

Die Multiroom-Fähigkeiten sind beeindruckend. Mit anderen WiiM-Geräten lassen sich mühelos synchronisierte Zonen einrichten. Die Room Correction via Smartphone-Mikrofon funktioniert überraschend gut und kann durchaus hörbare Verbesserungen bringen.

Hier haben wir unsere Terrassen-Lautsprecher B&W AM1 an den Fosi Audio V3 Monos eingemessen mit wirklich hervorragendem Ergebnis. Gerade bei so schwierigen Bedinungen (Outdoor) war das gehörte Ergebnis beeindruckend und macht Party-Laune.

Vergleich: WiiM Ultra vs. WiiM Pro Plus vs. Eversolo DMP-A6

WiiM Pro Plus

Der Pro Plus bleibt der Preis-Leistungs-König für unter 250 Euro (hier im Test). Wer nur streamen will und auf Phono-Eingang, HDMI ARC und Touchscreen verzichten kann, ist mit dem Pro Plus bestens bedient. Der Ultra bietet aber deutlich mehr Flexibilität und Zukunftssicherheit.

Eversolo DMP-A6

Der Eversolo DMP-A6 (hier im Test) kostet etwa doppelt so viel wie der WiiM Ultra, bietet dafür aber ein deutlich größeres 6‑Zoll-Display und Android-basierte Software. Das Display ist echter Mehrwert für die Navigation großer Musiksammlungen. Klanglich liegt der Eversolo schon ein wenig vorn und hat den Vorteil lokaler Speichermöglichkeiten via M.2 SSD.

Im direkten Vergleich ist das Display des WiiM Ultra eher Spielzeug — schön anzusehen, aber der praktische Nutzen beschränkt sich auf grundlegende Informationen und Bedienung. Für ernsthafte Navigation bleibt das Smartphone die bessere Wahl.

Allgemein ist der Eversolo schon eine ganze Klasse besser in allen Belangen, spiegelt sich wie oben erwähnt aber auch im Preis wider.

Konkurrenzfähigkeit: Sonos unter Druck

Mit dem WiiM Ultra setzt WiiM neue Maßstäbe in der Streaming-Welt. Sonos muss sich warm anziehen — die Chinesen bieten deutlich mehr Features zu einem Bruchteil des Preises. Die offene Plattform des Ultra mit Unterstützung für praktisch alle Standards kontrastiert scharf mit Sonos’ geschlossenem Ökosystem.

Erschwert kommt hinzu, dass Sonos seine Software seit mehr als einem Jahr nicht mehr im Griff hat. Wer einmal auf WiiM gewechselt ist, weiß wieder wie zackig zu ein System reagieren kann. Hier gibt es bisher keine Zicken.

Ausblick: WiiM auf dem Vormarsch

WiiM hat bereits weitere Produkte angekündigt und arbeitet kontinuierlich an Software-Updates. Die Roon-Zertifizierung steht kurz bevor. Mit dieser Updatepolitik kauft man nicht nur Hardware, sondern ein sich ständig verbesserndes System.

Fazit: Der neue Streaming-König

Der WiiM Ultra ist ein kleines Meisterwerk der Audio-Technik. Für 399 Euro bekommt man ein Gerät, das vor wenigen Jahren mehrere Tausend Euro gekostet hätte. Die Kombination aus exzellentem DAC, vielseitigen Anschlüssen, Touchscreen und durchdachter Software ist in dieser Preisklasse konkurrenzlos.

Klanglich spielt der WiiM Ultra in der Liga deutlich teurerer Geräte mit. Er ist neutral und detailreich, ohne langweilig zu werden. Besonders für Einsteiger in die HiFi-Welt ist er der perfekte erste Schritt — er macht jede Anlage zukunftssicher und bietet Raum zum Wachsen.

Der einzige echte Kritikpunkt ist das fehlende AirPlay. Ansonsten hat WiiM ein nahezu perfektes Produkt abgeliefert, das die Streaming-Landschaft nachhaltig verändern wird.

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Amphion Argon3S – Finnische Kompakte mit Studioqualität und überraschendem Bass-Punch https://www.hifigeek.de/amphion-argon3s-finnische-kompakte-mit-studioqualitaet-und-ueberraschendem-bass-punch/ https://www.hifigeek.de/amphion-argon3s-finnische-kompakte-mit-studioqualitaet-und-ueberraschendem-bass-punch/#respond Wed, 09 Jul 2025 15:07:50 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=8977 Die finnischen Audio-Alchemisten von Amphion haben mit dem Amphion Argon3S einen Regallautsprecher geschaffen, der die Grenzen zwischen Heimkino und professionellem Studio verwischt. Nach mehreren Wochen intensiven Hörens in unserem Testlabor können wir sagen: Diese weißen Finnen sind mehr als nur schöne Möbelstücke – sie liefern Klangqualität ab, die selbst verwöhnte Audiophile ins Schwitzen bringt. Und das Beste kommt noch: Amphion hat gerade die überarbeitete X‑Serie angekündigt, die noch mehr Potenzial verspricht.

Erster Eindruck und Design – Nordische Eleganz trifft funktionale Perfektion

Beim Auspacken der Amphion Argon3S fällt sofort die hochwertige Verarbeitung auf. Die weißen Lautsprecher strahlen diese typisch skandinavische Eleganz aus – clean, minimalistisch und trotzdem warm. Mit Abmessungen von 380 x 190 x 305 mm sind sie sicherlich nicht kompakt genug für den Schreibtisch, aber dennoch imposant genug, um im Wohnzimmer zu protzen. Das Gewicht von 10 Kilogramm pro Lautsprecher verrät schon beim ersten Anheben: Hier wurde nicht gespart.

Die markante Frontseite wird vom charakteristischen Waveguide des Hochtöners dominiert – einer hornähnlichen Vertiefung, die nicht nur optisch auffällt, sondern auch klanglich entscheidend ist. Das matte Finish unserer weißen Testexemplare zieht keine Fingerabdrücke an und wirkt selbst nach wochenlangem Gebrauch wie neu. Die optional erhältlichen farbigen Gitter (standardmäßig schwarz) bieten Individualisierungsmöglichkeiten, falls der skandinavische Purismus zu nüchtern erscheint.

Erste Wahl auch bei Profis – Metal im Blut

Amphion ist längst nicht nur in audiophilen Wohnzimmern ein Geheimtipp, sondern hat sich auch in der internationalen Musikproduktion einen festen Platz erarbeitet – insbesondere im Metal-Genre. Zwei der einflussreichsten Produzenten der modernen Metalszene, Jens Bogren und Will Putney, setzen bei ihrer Arbeit auf Amphion-Lautsprecher.

Jens Bogren, Betreiber der renommierten Fascination Street Studios in Schweden, hat mit seinem charakteristischen Sound die Entwicklung des modernen Heavy Metal maßgeblich geprägt. Bands wie Opeth, Dimmu Borgir, Sepultura, Arch Enemy oder Kreator reisen gezielt zu ihm, um von seiner Expertise zu profitieren. Seine Produktionen stehen für Präzision, Transparenz und Durchsetzungskraft – Eigenschaften, die auch auf die eingesetzten Amphion-Lautsprecher zurückzuführen sind.

Auch Will Putney, einer der gefragtesten Metal-Produzenten der USA und Grammy-Gewinner, vertraut bei seinen Produktionen auf Amphion. Als Produzent von Bands wie Fit for an Autopsy, Knocked Loose, Thy Art Is Murder oder Body Count schätzt er besonders die exzellente Ortbarkeit und die Klarheit im Bass- und Mittenbereich, die ihm die Arbeit im Studio deutlich erleichtern. Putney betont, dass Amphion-Lautsprecher ihm helfen, selbst feinste Details im Mix präzise herauszuarbeiten und so den charakteristischen, druckvollen Metal-Sound zu formen.

Dass sowohl Bogren als auch Putney Amphion als Werkzeug ihrer Wahl nutzen, spricht für die außergewöhnliche Qualität und Neutralität dieser Lautsprecher – und unterstreicht, dass audiophile Präzision und kompromisslose Studio-Performance hier Hand in Hand gehen.

Technische Raffinessen – Wenn finnische Ingenieurskunst auf SEAS-Chassis trifft

Das Herzstück der Amphion Argon3S ist ein hochwertiges 2‑Wege-System, das auf feinste skandinavische Ingenieurskunst setzt. Der 25-mm-Titan-Kalotten-Hochtöner sitzt in einem präzise berechneten Waveguide, der nicht nur für eine optimale Ankopplung an den 17-cm-SEAS-Aluminium-Tieftöner sorgt, sondern auch das Abstrahlverhalten gezielt kontrolliert. Die Übernahmefrequenz liegt bei niedrigen 1.600 Hz – ein Wert, der zusammen mit dem Waveguide für besonders natürliche, verzerrungsarme und breit abstrahlende Mitten und Höhen sorgt.

Statt eines klassischen Bassreflexrohrs kommt ein passiver SEAS-Radiator auf der Rückseite zum Einsatz. Diese Lösung ermöglicht einen schnellen, präzisen Bass und sorgt für eine außergewöhnliche Klarheit im Mitteltonbereich – ein Versprechen, das die Amphion Argon3S im Hörtest eindrucksvoll einlösen. Der Frequenzgang reicht von 38 Hz bis 25.000 Hz bei einer Toleranz von ‑6 dB und liefert damit beeindruckende Werte für einen Kompaktlautsprecher.

Mit 8 Ohm Impedanz und 87 dB Wirkungsgrad sind die Amphion Argon3S zudem vielseitig einsetzbar – von Röhrenverstärkern bis hin zu modernen Transistoren. Amphion empfiehlt eine Verstärkerleistung zwischen 50 und 150 Watt, was die Lautsprecher für unterschiedlichste Setups prädestiniert.

Klangtest mit der Referenz-Playlist – Metal, Hardcore und Genre-Überblick

Wer meine Referenz-Playlist kennt, weiß: Hier geht’s nicht nur um feine Töne, sondern vor allem um Druck, Dissonanz und echte Klanghärte. Die Amphion Argon3S mussten sich also an Tracks wie Behemoth – Blow Your Trumpets GabrielLorna Shore – Pain Remains I‑III und Brand of Sacrifice – Between Death and Dreams beweisen – und haben das mit Bravour gemeistert.

Behemoth – Blow Your Trumpets Gabriel

Schon beim ersten Track wird klar: Diese Lautsprecher sind nicht für leise Töne gemacht. Die düsteren, orchestralen Einwürfe und die tiefen, dröhnenden Bässe werden von den Amphion Argon3S mit beeindruckender Präzision und Kontrolle wiedergegeben. Kein Dröhnen, kein Matsch – sondern ein strammes, konturiertes Bassfundament, das selbst bei den tiefsten Growls noch die Kontrolle behält. Die Lautsprecher verschwinden akustisch und schaffen eine Klangbühne, auf der jedes Detail Platz hat, ohne sich zu überlagern.

Knocked Loose – Deep in the Willow & Everything is Quiet Now

Bei Knocked Loose wird es richtig dreckig. Die aggressiven Breakdowns und hektischen Gitarrenriffs werden klar voneinander getrennt, die Stimme bleibt trotz aller Verzerrung verständlich und präsent. Besonders Everything is Quiet Now zeigt, wie gut die Amphion Argon3S mit schnellen Wechseln und komplexen Arrangements umgehen: Jeder Kick, jeder Scream sitzt, ohne dass der Sound matschig oder undurchsichtig wird.

Lorna Shore – Pain Remains I‑III & To the Hellfire

Die Lorna Shore-Trilogie ist ein echter Härtetest: komplexe Arrangements, rasante Blastbeats, orchestrales Getöse und düstere Growls. Die Amphion Argon3S meistern das mit Bravour. Die Dynamik bleibt auch bei den längeren, epischen Passagen erhalten, und die Details gehen nicht im Geschehen unter. Besonders beeindruckend: Die Lautsprecher schaffen es, die emotionalen Höhen und Tiefen der Musik zu transportieren – von den sanften, orchestralen Momenten bis zum puren Chaos. To the Hellfire ist ein weiterer Beweis für die Kontrolle: Die tiefen Growls und die rasenden Doublebass-Läufe werden mit einer Präzision wiedergegeben, die man von Kompakten selten hört.

Brand of Sacrifice – Between Death and Dreams & Purge

Brand of Sacrifice ist bekannt für ihre extremen Bässe und komplexen Arrangements. Die Amphion Argon3S zeigen hier, dass sie auch mit modernem Deathcore klarkommen. Die Bässe sind druckvoll, aber nie matschig, und die Details in den Gitarren und im Gesang bleiben erhalten. Besonders Purge zeigt, wie gut die Lautsprecher mit schnellen Wechseln zwischen tiefen Bässen und hohen Screams umgehen.

Rage Against The Machine – Bombtrack

Bombtrack ist ein Klassiker, der jedes System auf Herz und Nieren prüft. Die Amphion Argon3S lassen die Gitarren richtig knallen, ohne dass der Bass überhand nimmt. Zack Morellos Gitarrensound bleibt klar und präsent, und die Stimme von Zack de la Rocha sitzt genau da, wo sie hingehört: direkt vorne.

Zeal & Ardor – Death to the Holy & Firewake

Zeal & Ardor mischt Black Metal mit Gospel-Elementen – ein echter Genremix. Die Amphion Argon3S schaffen es, die düsteren Gitarren und die gospeligen Chöre gleichermaßen überzeugend wiederzugeben. Besonders Firewake zeigt, wie gut die Lautsprecher mit komplexen Arrangements und ungewöhnlichen Klangfarben umgehen.

Selbst bei längeren Hörsessionen mit komplexen Arrangements bleibt die Höhenwiedergabe entspannt und natürlich. Die Extension bis 25 kHz ist mehr als nur eine Zahl auf dem Datenblatt – sie sorgt für Luftigkeit und Räumlichkeit, die der Musik Leben einhaucht.

Räumliche Abbildung: Punktschallquelle par excellence

Die räumliche Darstellung der Amphion Argon3S ist schlichtweg spektakulär. Das Konzept der Punktschallquelle geht voll auf – die Lautsprecher verschwinden akustisch und hinterlassen eine dreidimensionale Klangbühne von beeindruckender Präzision. Bei Aufnahmen von Yello oder Jean-Michel Jarre fühlt man sich mitten ins Geschehen versetzt, wobei jedes Element seinen klar definierten Platz im Raum einnimmt.

Setup und Synergie – Perfekte Harmonie mit High-End-Equipment

In unserem Testsystem harmonierte die Amphion Argon3S perfekt mit verschiedenen Quellen. Der Eversolo DMP-A6 Master Edition als Quelle, gekoppelt mit dem IOTAVX AVX17 als Vorstufe und dem AVXP1 als Endstufe, bildete eine ausgewogene Kette. Auch das WiiM Ultra zeigte sich als würdiger Partner für weniger kritische Hörsessions. Hier hatten wir sowohl den AMP-F2 im Einsatz, als auch am Transaudio D5Pro.

Die Aufstellung erwies sich als unkompliziert. Dank des kontrollierten Abstrahlverhaltens verzeihen die Argon3S auch weniger optimale Raumakustik. Ein Abstand von 15 cm zur Rückwand ist dank des passiven Radiators problemlos möglich. Für optimale Ergebnisse sollte der Hochtöner auf Ohrhöhe ausgerichtet werden.

Vergleich mit der Konkurrenz – Nordische Überlegenheit

Im direkten Vergleich mit anderen Kompaktlautsprechern der 3000-Euro-Klasse zeigen die Amphion Argon3S ihre Stärken. Die Transparenz übertrifft viele Konkurrenten, während die Bassperformance dank des passiven Radiators in einer anderen Liga spielt. Die Finnen überzeugen durch ihre natürliche, unverfälschte Wiedergabe ohne jegliche Aufdringlichkeit.

Die Zukunft ist schon da – Ausblick auf die X‑Serie

Während wir noch von den Amphion Argon3S schwärmen, hat Amphion bereits die nächste Generation angekündigt. Die neue Argon X‑Serie mit den Modellen Argon3X, Argon3LX und Argon7LX bringt einen neu entwickelten Hochtöner und eine überarbeitete Frequenzweiche. Diese Upgrades versprechen noch mehr Detailauflösung und eine noch präzisere Klangbühne. Die neuen Modelle sollen ab Q3 2025 verfügbar sein und starten beim Amphion Argon3X bei 3.750 Euro.

Praxis-Tipp: Optimales Setup für maximalen Genuss

Für das beste Klangerlebnis empfehlen wir:

  • Mindestens 2 Meter Abstand zum Hörplatz
  • Hochtöner auf Ohrhöhe
  • Leichte Einwinkelung zur Hörposition
  • Qualitative Lautsprecherständer (mindestens 60cm Höhe)
  • Bei bassintensiver Musik: Subwoofer-Unterstützung erwägen

Technische Daten im Überblick

  • Prinzip: 2‑Wege mit Passiv-Radiator
  • Hochtöner: 25mm Titan-Kalotte im Waveguide
  • Tieftöner: 165mm Aluminium-Chassis
  • Übernahmefrequenz: 1600 Hz
  • Impedanz: 8 Ω
  • Wirkungsgrad: 87 dB
  • Frequenzgang: 38–25.000 Hz (-6dB)
  • Verstärkerleistung: 50–150 Watt
  • Abmessungen: 380 x 190 x 305 mm
  • Gewicht: 10 kg pro Lautsprecher
  • Preis: ab 2.980 Euro (Paar)

Fazit – Finnische Perfektion für Anspruchsvolle

Die Amphion Argon3S sind mehr als nur Lautsprecher – sie sind eine Offenbarung für jeden, der authentische Musikwiedergabe schätzt. Die Kombination aus hervorragender Verarbeitung, durchdachter Technik und überragendem Klang rechtfertigt jeden Euro des Kaufpreises. Besonders beeindruckend ist, wie die kompakten Finnen dank des passiven Radiators an die Bassperformance von Standlautsprechern heranreichen, ohne dabei die Präzision in den Mitten und Höhen zu opfern.

Wer auf der Suche nach natürlicher, unverfälschter Musikwiedergabe ist und dabei nicht auf beeindruckende Bassfundamente verzichten möchte, wird an den Amphion Argon3S seine Freude haben. Sie sind die perfekte Wahl für Musikliebhaber, die Studioqualität im heimischen Wohnzimmer erleben möchten.

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Mr. No Pain 4K Review – Cooler 80er/90er-Actionspaß, aber die Disc könnte besser sein https://www.hifigeek.de/mr-no-pain-4k-review-cooler-80er-90er-actionspass-aber-die-disc-koennte-besser-sein/ https://www.hifigeek.de/mr-no-pain-4k-review-cooler-80er-90er-actionspass-aber-die-disc-koennte-besser-sein/#respond Tue, 24 Jun 2025 21:55:25 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=9176 Mr. No Pain (aka Novocaine) ist genau das, was Actionfans mit Retro-Faible lieben: Ein Underdog, der eigentlich nicht ins Genre passt, eine herrlich absurde Prämisse und dazu handgemachte Action, die sich nicht hinter Klassikern wie Stirb langsam oder Speed verstecken muss. Jack Quaid – vielen als zerbrechlicher Hughie aus The Boys bekannt – spielt Nathan Caine, der durch eine seltene Krankheit keinen Schmerz spürt. Kein Muskelprotz, sondern ein Typ, der durch seine Schwächen und Unsicherheiten zur coolsten Waffe im Film wird.

Story & Vibes – Stirb langsam trifft auf Gen Z

Nathan ist stellvertretender Bank-Filialleiter und lebt mit CIPA, einer Krankheit, die ihn schmerzunempfindlich macht. Sein Alltag ist voller Polster und Vorsicht – bis er sich endlich traut, seine Kollegin Sherry (Amber Midthunder) um ein Date zu bitten. Doch dann überfallen drei Weihnachtsmänner die Bank und nehmen Sherry als Geisel. Nathan bleibt keine Wahl: Er muss seine „Superkraft“ ausspielen und die Gangster jagen. Ab dann gibt’s keine Pause mehr – Action, Verfolgungsjagden, fiese Stunts und immer wieder Situationen, in denen Nathans Schmerzfreiheit zur Waffe wird.

Der Film nimmt sich Zeit für seine Figuren, startet fast wie eine RomCom, bevor er nach dem Überfall richtig aufs Gas drückt. Die Chemie zwischen Quaid und Midthunder passt, die Bösewichte sind schön drüber und der Humor ist angenehm schwarz, ohne ins Alberne abzudriften. Wer auf die Mischung aus „Kevin allein zu Haus“ (nur blutiger), „Nobody“ und „Stirb langsam“ steht, wird hier bestens bedient.

Action & Humor – Handgemacht, kreativ, nie zu ernst

Die Action ist oldschool und lebt von kreativen Ideen. Highlight: Die Restaurantküche, in der Nathan alles, was heiß, scharf oder schwer ist, als Waffe benutzt – Fritteuse, Bratpfanne, Messer, alles dabei. Die Gewalt ist so überzogen, dass sie schon wieder Spaß macht, und der Humor zieht sich durch den ganzen Film, ohne je zur Klamotte zu verkommen.

Jack Quaid bleibt sich treu: Wie in The Boys ist er kein Held mit Muskeln, sondern einer, der durch seine Verletzlichkeit und Unsicherheit punktet. Er spielt Nathan mit viel Herz und Selbstironie – immer ein bisschen überfordert, aber nie lächerlich.

Bild – Viel Braun, wenig Wow

Kommen wir zur Disc: Gedreht wurde digital mit 6K- und 8K-Kameras, das Master ist nativ 4K, es gibt Dolby Vision und HDR10. Klingt nach Referenz, sieht aber anders aus: Das Bild ist vor allem eins – braun. Egal ob Bar, Restaurant oder Straße, alles versinkt in einem Einheitsbrei aus Brauntönen und Ocker. Die wenigen Farbakzente (Polizeilichter, Neon) gehen fast unter, und selbst Rotwein sieht aus wie abgestandenes Cola.

Die Schärfe in Close-ups ist top: Tattoos, Verletzungen, Hautporen – alles schön zu sehen. Auch der Schwarzwert überzeugt, Details gehen in dunklen Szenen nicht verloren. Aber im Gesamteindruck wirkt das Bild einfach trist und wenig spektakulär. Unschärfen am Rand gibt’s selten, das Encoding ist okay, aber nicht perfekt – manchmal wirkt’s etwas matschig. Für eine aktuelle 4K-Disc und den Preis ist das zu wenig, da erwartet man mehr als „sehr gute Blu-ray“.

Ton – O‑Ton rockt, Deutsch bleibt im Hintertreffen

Beim Ton zeigt sich das gleiche Bild wie bei vielen Paramount-Discs:
Im Originalton gibt’s Dolby Atmos – und das macht Laune! Die Action knallt, Schüsse und Explosionen donnern durchs Heimkino, der Subwoofer bekommt Futter, und die Höhenkanäle werden clever genutzt: Straßenatmo, Stimmen von oben, Splittereffekte, Musik – das sorgt für echtes Mittendrin-Gefühl. Besonders die Musik setzt Akzente und kommt dynamisch und räumlich.

Die deutsche Spur? Leider nur Dolby Digital 5.1 – und das ist 2025 einfach nicht mehr zeitgemäß. Klar, der Mix ist solide, Surround-Effekte und Bass sind da, Dialoge verständlich, aber im Vergleich zum Atmos fehlt’s an Räumlichkeit, Dynamik und Druck. Die Synchro ist ordentlich, aber technisch bleibt’s Mittelmaß. Wer Heimkino liebt, schaut auf Englisch – alles andere ist verschenkt.

Ausstattung – Solide Standardkost

Drei Featurettes (Vorproduktion, Dreharbeiten, Maske) liefern zusammen knapp 40 Minuten Bonusmaterial. Das ist ordentlich, gibt ein paar nette Einblicke hinter die Kulissen und passt als Standardausstattung für einen aktuellen Release. Kein Highlight, aber auch kein Grund zur Klage.

Fazit – Film stark, Disc solide, O‑Ton Pflicht

Mr. No Pain macht als Retro-Actioner richtig Laune: sympathischer Hauptdarsteller, kreative Action, schwarzer Humor und ein paar echte Überraschungen. Für einen lockeren Abend mit Freunden und Bier perfekt. Technisch bleibt die UHD aber hinter den Erwartungen zurück: Das Bild ist trist und wenig spektakulär, der deutsche Ton enttäuscht. O‑Ton mit Atmos ist Pflicht!

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The Toxic Avenger — Endlich kommt Toxie ins deutsche Kino und Trailer! https://www.hifigeek.de/the-toxic-avenger-endlich-kommt-toxie-ins-deutsche-kino-und-trailer/ https://www.hifigeek.de/the-toxic-avenger-endlich-kommt-toxie-ins-deutsche-kino-und-trailer/#respond Mon, 23 Jun 2025 10:18:53 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=9173 Nach langem Warten ist es endlich soweit: The Toxic Avenger, das hochgelobte Remake des Troma-Kultklassikers, erobert auch die deutschen Kinoleinwände. Der Film mit Peter Dinklage in der Hauptrolle wurde bereits 2023 produziert und feierte seine Weltpremiere beim Fantastic Fest, doch bis jetzt kam niemand außer Genre-Festival-Besuchern in den Genuss dieser zeitgenössischen Neuinterpretation.

Die toxische Rückkehr eines Kultcharakters

Macon Blair (I Don’t Feel at Home in This World Anymore) führt Regie bei diesem Remake, das die Geschichte des Hausmeisters Winston Gooze erzählt. Nach einem verheerenden Chemieunfall mit radioaktiv verseuchtem Müll verwandelt sich der alleinerziehende Vater in den grotesken Toxic Avenger — kurz “Toxie”. Bewaffnet mit seinem Wischmopp kämpft der unwahrscheinliche Held gegen Gangster, korrupte CEOs und andere Freaks, während er gleichzeitig versucht, die Beziehung zu seinem Sohn zu retten.

Star-Besetzung der Extraklasse

Die Neuauflage wartet mit einer beeindruckenden Hollywood-Besetzung auf. Peter Dinklage (Game of Thrones) verkörpert Winston Gooze und leiht dem mutierten Toxie seine Stimme, während Luisa Guerreiro im Anzug des Monsters steckt. Kevin Bacon spielt den egomanischen Branchenriesen Bob Garbinger, Elijah Wood dessen Bruder Fritz, Jacob Tremblay Winstons Sohn Wade und Taylour Paige die forsche Enthüllungsjournalistin J.J. Doherty.

Unrated und ungezügelt — genau wie es sein soll

Das Besondere an dieser Neuverfilmung: Sie bleibt ihren trashigen Troma-Wurzeln absolut treu. Der Film wird in seiner unzensierten Unrated-Fassung veröffentlicht und verspricht “Ultra Violence, Toxic Content, Mutant Nudity, Splatter” und sogar “Piss Play”. Diese kompromisslose Herangehensweise führte zunächst dazu, dass der Film als “unveröffentlichbar” galt, da viele US-Verleiher vor den exzessiven Gore- und Splatterszenen zurückschreckten.

Kinostart und Heimkino-Release

In Deutschland startet The Toxic Avenger am 2. Oktober 2025 in den Kinos. In den USA läuft der Film bereits ab dem 29. August 2025. Für Sammler gibt es besonders gute Nachrichten: Bereits Anfang 2026 soll der Film von Capelight auch auf Disk erscheinen, sodass Genre-Fans die toxische Action auch zu Hause in vollen Zügen genießen können.

Kritikerlob trotz kontroversem Inhalt

Trotz oder gerade wegen seines kontroversen Inhalts erntet das Remake durchweg positive Kritiken. Auf Rotten Tomatoes erreichte der Film beeindruckende 92 Prozent bei den Kritikern, was zeigt, dass Macon Blair den schmalen Grat zwischen Hommage und Originalität erfolgreich gemeistert hat. Die Mischung aus Trash-Humor, emotionaler Tiefe und spektakulären Splatter-Effekten scheint genau den Nerv der Zeit zu treffen.

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Verlosung: 2x je 2 Kinofreikarten + 1 Tote Bag für 28 YEARS LATER https://www.hifigeek.de/verlosung-2x-je-2-kinofreikarten-1-tote-bag-fuer-28-years-later/ https://www.hifigeek.de/verlosung-2x-je-2-kinofreikarten-1-tote-bag-fuer-28-years-later/#respond Wed, 18 Jun 2025 14:08:12 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=9166 28 YEARS LATER – Das ultimative Zombie-Spektakel kommt endlich in die deutschen Kinos! Nach 23 Jahren meldet sich das Original-Duo Danny Boyle und Alex Garland mit dem dritten Teil der legendären “28…Later”-Reihe zurück. Am 19. Juni 2025 startet dieser Horror-Blockbuster mit FSK 18-Freigabe in den deutschen Lichtspielhäusern.

Fast drei Jahrzehnte sind vergangen, seit das gefährliche Rage-Virus aus einem biologischen Waffenlabor entkam und die Welt überrollte. Während das Gebiet weiterhin unter strikter Quarantäne steht, haben einige Überlebende Wege gefunden, sich inmitten der Infizierten anzupassen. Eine kleine Gruppe hat auf einer abgelegenen Insel Zuflucht gefunden, die nur über einen streng bewachten Damm mit dem Festland verbunden ist. Als Jamie (Aaron Taylor-Johnson) zusammen mit seinem zwölfjährigen Sohn Spike (Alfie Williams) die Insel verlässt, um eine gefährliche Mission auf dem Festland zu übernehmen, entdecken sie Geheimnisse und Schrecken, die nicht nur die Infizierten, sondern auch andere Überlebende mutiert haben.

Der Film wurde bereits vor seinem Kinostart zum erfolgreichsten Horror-Vorverkaufsfilm des Jahres 2025 in den USA und übertraf sogar die Vorverkaufszahlen von “Nosferatu” und “Alien: Romulus. Mit einem beeindruckenden Cast bestehend aus Jodie Comer, Aaron Taylor-Johnson, Ralph Fiennes und Jack O’Connell verspricht “28 Years Later” ein spektakuläres Kinoerlebnis zu werden.

28 YEARS LATER ist übrigens nur der Auftakt einer neuen Trilogie. Bereits am 16. Januar 2026 folgt der zweite Teil “28 Years Later: The Bone Temple” unter der Regie von Nia DaCosta. Und Fans können sich freuen: Cillian Murphy, der Hauptdarsteller des Originalfilms, wird in der Fortsetzung zurückkehren.

Wir haben 2x je 2 Kinofreikarten plus 1 exklusive Tote Bag für euch! Die Verlosung läuft über unsere Social Media Kanäle bei Facebook und Instagram. Klickt euch rein, liked unsere Posts und hinterlasst einen Kommentar, in dem ihr eine Person markiert, mit der ihr „28 Years Later“ im Kino sehen möchtet. Die Gewinner werden direkt nach dem Kinostart benachrichtigt.

Teilnahmeschluss ist der 25. Juni 2025, 23:59 Uhr.

Teilnahmebedingungen:
Die genauen Teilnahmebedingungen findet ihr unter: https://www.hifigeek.de/teilnahmebedingungen-28-years-later-verlosung/

Viel Glück und lasst euch dieses Horror-Spektakel nicht entgehen!

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Fosi Audio i5 Update: Bass-Fix macht den Planar-Magnetischen Kopfhörer noch besser https://www.hifigeek.de/fosi-audio-i5-update-bass-fix-macht-den-planar-magnetischen-kopfhoerer-noch-besser/ https://www.hifigeek.de/fosi-audio-i5-update-bass-fix-macht-den-planar-magnetischen-kopfhoerer-noch-besser/#respond Thu, 12 Jun 2025 19:46:36 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=9162 Der Fosi Audio i5 hat seit seiner Ankündigung für ordentlich Wirbel in der Audiophilen-Szene gesorgt – und jetzt gibt es spannende Neuigkeiten für alle, die mit dem Gedanken spielen, sich diesen vielversprechenden Planar-Magnetischen Kopfhörer zu sichern. Während die Kickstarter-Kampagne in die finale Phase geht, hat Fosi Audio auf Feedback der Community reagiert und eine entscheidende Verbesserung vorgenommen, die den Klang des Fosi Audio i5 auf ein neues Level hebt.

Der Bass-Leak: Was zum Teufel war das Problem?

Bei den ersten Testmustern des Fosi Audio i5, die an Reviewer gingen, wurde ein Problem im Tiefbassbereich festgestellt. Die mit Klettverschluss befestigten Ohrpolster verursachten eine unzureichende Abdichtung, was zu einem Klangverlust im Subbassbereicht unter 80 Hz führte. Für einen Kopfhörer, der mit einem beeindruckenden Frequenzgang von 10 Hz bis 50 kHz beworben wird, war dieser Mangel an Tiefbass ein ernstes Problem, das viele potenzielle Käufer abschrecken könnte.

Die ursprüngliche Abstimmung des Fosi Audio i5 war laut Fosi Audio bewusst so gestaltet, um Hörmüdigkeit bei längeren Sessions zu vermeiden. Doch nach zahlreichen Rückmeldungen von Testern und der Community wurde klar: Der fehlende Tiefbass war ein No-Go für viele Audiophile.

Die Lösung: Ein simpler, aber effektiver Fix

In einem bemerkenswerten Beispiel für schnelles Handeln hat Fosi Audio innerhalb von nur zehn Tagen verschiedene Lösungsansätze getestet und schließlich eine einfache, aber höchst effektive Lösung gefunden. Das Unternehmen hat einen speziellen Schaumstoffring entwickelt, der um den Treiber herum angebracht wird und die Abdichtung zwischen Ohrpolster und Gehäuse deutlich verbessert.

Der Effekt dieser kleinen Änderung ist beeindruckend: Der Subbassverlust wurde praktisch eliminiert, was zu einer deutlich lineareren Frequenzantwort im Bassbereich führt. Messungen zeigen eine signifikante Verstärkung im Bereich unter 100 Hz, wodurch der Tiefbass nun viel präsenter und kraftvoller wirkt.

Das Beste daran: Alle Kickstarter-Unterstützer und zukünftigen Käufer werden die verbesserte Version mit dem Dichtungsring erhalten. Fosi Audio plant, diesen Fix in allen Produktionseinheiten zu implementieren, sodass niemand auf das verbesserte Klangerlebnis verzichten muss.

Wie verändert der Fix den Klang?

Nach Berichten von Reviewern, die bereits Zugang zur verbesserten Version haben, ist der Unterschied deutlich hörbar. Der Bass ist nun wesentlich präsenter und reicht tiefer hinab, was besonders bei elektronischer Musik und modernen Produktionen einen spürbaren Unterschied macht.

Die Verbesserung im Tiefbassbereich führt zu einem volleren, runderen Klangbild, allerdings mit einer Einschränkung: Die Modifikation hat auch Auswirkungen auf den Mittenbereich. Das bereits in der Vorproduktionsversion vorhandene leichte “Sägezahnmuster” in den Mitten wurde durch den Fix verstärkt. Dies führt dazu, dass manche Vokale bei genauem Hinhören nicht ganz so natürlich klingen wie bei höherpreisigen Kopfhörern.

Diese Unebenheit im Mittenbereich ist jedoch kein gravierendes Problem – sie ist nicht harsch oder störend, sondern fällt nur auf, wenn man gezielt darauf achtet. Die meisten Hörer werden bei normalem Musikgenuss kaum einen Unterschied bemerken. Insgesamt tendiert der Klang durch den verbesserten Bass nun etwas mehr in Richtung Wärme als zur Neutralität.

Trotz dieser kleinen Einschränkung im Mittenbereich kann der Fosi Audio i5 nun mit deutlich teureren Planar-Magnetischen Kopfhörern mithalten, was das Preis-Leistungs-Verhältnis noch attraktiver macht.

Warum jetzt zuschlagen? Late Pledge bei Kickstarter

Für alle, die bisher gezögert haben: Die Kickstarter-Kampagne befindet sich in der Endphase, aber es besteht noch die Möglichkeit, über einen Late Pledge einzusteigen. Mit einem Preis von etwa 350 Euro (je nach gewähltem Paket) bietet der Fosi Audio i5 ein außergewöhnliches Preis-Leistungs-Verhältnis für einen Planar-Magnetischen Kopfhörer dieser Qualität.

Zum Vergleich: Ähnliche Modelle von etablierten Herstellern kosten oft das Doppelte oder mehr. Der Fosi Audio i5 positioniert sich damit als ernstzunehmende Alternative zu Modellen wie dem HIFIMAN Sundara oder dem Monolith M1070.

Was macht den Fosi Audio i5 so besonders?

Abgesehen von der nun verbesserten Bassperformance bietet der Fosi Audio i5 eine Reihe beeindruckender Eigenschaften:

  • Ein gewaltiger 97mm großer Planar-Treiber mit ultradünner 2 Mikrometer Membran
  • 44 leistungsstarke N50 Neodym-Magnete für präzise Kontrolle und minimale Verzerrung
  • Doppelachsige Aufhängung der Ohrmuscheln für optimalen Tragekomfort
  • Hochwertiger Kopfbügel aus Memory-Metall mit stufenloser Silikon-Verstellung
  • Ohrpolster aus perforiertem Leder und atmungsaktivem Stoff für lange Hörsessions

Mit einem Gewicht von 550g bewegt sich der Fosi Audio i5 im durchschnittlichen Bereich für Planar-Magnetische Kopfhörer. Die Impedanz von 28 Ohm und die Empfindlichkeit von 98dB/mW machen ihn zu einem relativ leicht anzutreibenden Planar, der auch mit moderaten Verstärkern gut harmoniert.

Fazit: Jetzt oder nie?

Fosi Audio hat mit dem Fosi Audio i5 nicht nur seinen ersten Kopfhörer auf den Markt gebracht, sondern gleich einen Volltreffer gelandet. Die schnelle Reaktion auf das Feedback der Community und die Implementierung des Bass-Fixes zeigen, dass das Unternehmen es ernst meint mit seinem Einstieg in den Kopfhörermarkt.

Für alle, die schon immer einen hochwertigen Planar-Magnetischen Kopfhörer besitzen wollten, aber vor den oft horrenden Preisen zurückschreckten, bietet der Fosi Audio i5 eine fantastische Gelegenheit. Mit dem verbesserten Bass-Fix ist er nun ein noch überzeugenderes Gesamtpaket, das audiophilen Klang zu einem erschwinglichen Preis bietet, auch wenn die Mitten nicht ganz perfekt sind.

Wer zuschlagen möchte, sollte nicht zu lange zögern – die Kickstarter-Kampagne läuft nur noch kurze Zeit, und ob der Fosi Audio i5 später zum gleichen günstigen Preis erhältlich sein wird, ist ungewiss.

Ausblick: Unser eigener Test folgt

Update: Jetzt hier zum Test

Wir warten derzeit noch auf unser eigenes Demo-Exemplar des Fosi Audio i5 mit dem neuen Bass-Fix. Sobald wir den Kopfhörer in den Händen halten, werden wir natürlich einen ausführlichen Test durchführen und euch alle Details zu Klangqualität, Tragekomfort und Verarbeitung liefern. Bleibt also dran für unseren umfassenden Hardcore-Test in den kommenden Wochen!

Holy Shit – Fosi Audio beweist mit dem Fosi Audio i5, dass audiophiler Klang nicht teuer sein muss. Mit dem Bass-Fix haben sie einen bereits vielversprechenden Kopfhörer noch besser gemacht. Für alle, die auf der Suche nach einem Einstieg in die Welt der Planar-Magnetischen Kopfhörer sind, ist der Fosi Audio i5 definitiv einen Blick wert.

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7Hz Timeless II im Test: Wenn Planar-Power auf Tuning-Freiheit trifft https://www.hifigeek.de/7hz-timeless-ii-im-test-wenn-planar-power-auf-tuning-freiheit-trifft/ https://www.hifigeek.de/7hz-timeless-ii-im-test-wenn-planar-power-auf-tuning-freiheit-trifft/#respond Mon, 09 Jun 2025 19:47:31 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=9005 Die 7Hz Timeless II haben seit ihrer Veröffentlichung Ende 2024 ordentlich Staub in der Audiowelt aufgewirbelt. Als Nachfolger des legendären ersten Timeless-Modells, das 2021 die Planar-IEM-Revolution einläutete, stehen sie vor großen Fußstapfen. Mit einem Preis von rund 220€ positionieren sich die 7Hz Timeless II genau in der süßen Mitte zwischen Einstieg und High-End – ein perfektes Upgrade für alle, die mehr wollen, ohne gleich ein Vermögen auszugeben. Nach intensiven Hörsessions mit meiner brutalen Metal-Playlist kann ich sagen: Diese In-Ears rocken härter als erwartet!

Disclaimer: Die 7hz Timeless II wurden uns von Linsoul kostenlos zur Verfügung gestellt — wie immer gibt’s hier die ungeschönte Wahrheit, kein Honig ums Maul geschmiert. horror-news.com bleibt unabhängig, wir haben keine Affiliate-Links oder sonstigen krummen Deals. Trotzdem vielen Dank an Linsoul für das Vertrauen!

Unboxing & Lieferumfang: Mehr als nur Kopfhörer

Beim Auspacken der 7Hz Timeless II kommt sofort Premium-Feeling auf. Die schwarze Box mit holografischen Akzenten macht schon vor dem Öffnen Lust auf mehr. Innen präsentiert sich alles ordentlich arrangiert: Die IEMs selbst ruhen in einer runden Metalldose mit Carbon-Finish, darunter finden sich die verschiedenen Nozzles (Aufsätze) auf einer separaten Metallplatte und eine Schachtel mit dem restlichen Zubehör.

Der Lieferumfang ist für den Preis wirklich beeindruckend und bietet besonders Einsteigern reichlich Spielraum zum Experimentieren:

  • 7Hz Timeless II IEMs (1 Paar)
  • Hochwertiges Transportcase aus Metall
  • 3,5mm + 4,4mm Kombi-Adapter
  • 10 Paar Silikon-Ohrstöpsel in verschiedenen Größen (S/M/L)
  • 4 austauschbare Nozzles mit unterschiedlichen Klangcharakteristiken
  • Benutzerhandbuch

Besonders die vier unterschiedlichen, austauschbaren Nozzles (Gold/Silber jeweils in klassischer und gewölbter Form) sind ein echtes Highlight und ermöglichen eine individuelle Klanganpassung – ein Feature, das man in dieser Preisklasse selten findet.

Design & Verarbeitung: Carbon-Style trifft auf Funktionalität

Die 7Hz Timeless II behalten die charakteristische runde, flache Form ihres Vorgängers bei, bekommen aber ein stylisches Update mit einem texturierten Carbon-Finish, das ihnen einen modernen, technischen Look verleiht. Mit nur 5g pro Ohrhörer sind sie angenehm leicht, was auch längere Hörsessions ermöglicht.

Das mitgelieferte Kabel ist ein echtes Highlight – ein 4‑adriges, ultra-reines 7N Single-Crystal-Kupferkabel mit abnehmbaren 0,78mm 2‑Pin-Anschlüssen. Im Vergleich zum Vorgänger, der MMCX-Anschlüsse verwendete, ist dies definitiv ein Upgrade in Sachen Haltbarkeit. Die Verarbeitung des Kabels übertrifft alle Erwartungen für diese Preisklasse und macht die 7Hz Timeless II auch optisch zu einem Premium-Produkt.

Der einzige Kritikpunkt: Das Metall-Case mag zwar edel aussehen, kann aber leider die IEMs verkratzen, wenn man nicht aufpasst. Hier hätte eine weichere Innenauskleidung geholfen.

Technik für Einsteiger: Was zum Teufel sind Planar-Treiber?

Für alle Audio-Neulinge: Die 7Hz Timeless II nutzen eine spezielle Treiber-Technologie namens “Planar Magnetic”. Anders als bei herkömmlichen dynamischen Treibern, wo eine Membran wie ein Kolben vor und zurück bewegt wird, besteht ein Planar-Treiber aus einer ultraflachen Membran mit elektrischen Leitern, die zwischen Magneten platziert ist. Wenn Strom durch die Leiter fließt, reagiert die gesamte Membran gleichmäßig auf das Magnetfeld. Das Ergebnis? Schnellere Reaktionszeiten, weniger Verzerrungen und ein präziserer Klang.

Die 7Hz Timeless II gehen dabei noch einen Schritt weiter und verwenden eine 14,5mm große Planarmembran mit beidseitiger Silberlegierungs-Beschichtung – angeblich die erste ihrer Art in einem IEM. Diese wird von einem doppelseitigen N52-Magnetarray angetrieben, was für eine noch höhere Ansprechempfindlichkeit sorgen soll. Das Ganze steckt in einem 7‑schichtigen akustischen Gehäuse mit doppelter Rückbelüftung.

Technische Spezifikationen im Überblick:

  • Treiber: 14,5mm Planar-Magnetisch
  • Impedanz: 15,2 Ohm
  • Empfindlichkeit: 108 dB/V@1KHz
  • Klirrfaktor (THD): <0,2%/1KHz
  • Frequenzgang: 5–40000Hz
  • Gewicht pro Ohrhörer: 5g
  • Anschlusstyp: 0,78mm 2‑Pin
  • Kabel: ca. 1,2m 7N 4‑Kern Einkristall-Kupfer
  • Anschlüsse: austauschbar 3,5mm und 4,4mm

Klang: Brutal detailliert, aber immer noch entspannt

Nach dem Auspacken ging’s direkt in den Härtetest mit unserer Qobuz Referenz-Playlist voller Metal-Brutalität. Von Behemoths atmosphärischem “Blow Your Trumpets Gabriel” über Lorna Shores epische “Pain Remains”-Trilogie bis hin zu Knocked Looses technischem Hardcore und Radioheads sanfterem “Creep” – die 7Hz Timeless II mussten durch alle Klangwelten hindurch.

Bass:

Der Bass der 7Hz Timeless II ist ein echtes Highlight – er ist tief, präzise und hat genau die richtige Menge an Punch, ohne je matschig zu werden. Bei Tracks wie “To the Hellfire” von Lorna Shore kommt die Mischung aus brutalen Breakdowns und schnellen Double-Bass-Passagen mit beeindruckender Kontrolle und Dynamik rüber. Die Planar-Technologie zeigt hier ihre Stärken mit einer schnellen Ansprache und exzellenter Kontrolle. Die leichte Anhebung im Sub-Bass sorgt für die nötige Wucht, während der Midbass für den rhythmischen Punch sorgt, der besonders bei Bands wie Rage Against The Machine perfekt zur Geltung kommt.

Mitten:

Die Mitten der 7Hz Timeless II sind klar, detailliert und natürlich, ohne dabei zu analytisch zu werden. Vocals – egal ob die gequälten Schreie von Will Ramos bei Lorna Shore oder die melancholischen Passagen von Thom Yorke bei Radiohead – werden mit beeindruckender Textur und Präsenz dargestellt. Bei komplexeren Arrangements wie Zeal & Ardors “Death to the Holy” bleiben alle Instrumente klar separiert und identifizierbar. Je nach verwendetem Nozzle kann man den Charakter der Mitten noch etwas anpassen – mit dem Silver Flower Nozzle erhalten Vocals mehr Gewicht und Wärme.

Höhen:

Die Höhen sind detailliert und luftig, aber niemals scharf oder anstrengend. Selbst bei längeren Sessions mit Deafheavens intensivem “Honeycomb” bleiben die Höhen angenehm und ermüden nicht. Die Becken bei System of a Downs “Old School Hollywood” kommen klar und natürlich rüber, ohne den Rest des Mixes zu überstrahlen.

Soundstage & Imaging:

Für einen In-Ear bieten die 7Hz Timeless II eine beeindruckend weite Bühne, die sich besonders bei orchestralen Stücken wie Septicfleshs “Anubis (Live)” vom Infernus Sinfonica-Album zeigt. Die Platzierung der Instrumente ist präzise, und selbst in den dichtesten Passagen von Cattle Decapitations “Bring Back the Plague” bleibt alles nachvollziehbar und getrennt.

Verschiedene Nozzles = Verschiedene Sounds

Ein Alleinstellungsmerkmal der 7Hz Timeless II sind die austauschbaren Nozzles, die tatsächlich hörbaren Einfluss auf den Klang haben:

  • Gold Flower (Standard): Ausgewogener Sound mit präsenten Vocals und leicht angehobenen Höhen
  • Silver Flower: Wärmerer Klang mit mehr Gewicht in den Mitten und leicht zurückgenommenen Höhen
  • Gold Cone: Detailbetont mit betonten Höhen, ideal für analytisches Hören
  • Silver Cone: Noch mehr Wärme und Körper, leicht reduzierte Höhenpräsenz

Ich habe mich meist zwischen Gold Flower für modernere Metal-Produktionen und Silver Flower für Klassiker wie Nirvana oder Radiohead entschieden. Diese Vielseitigkeit macht die Timeless II zu einem echten Allrounder.

Synergien: So klingen sie mit verschiedenen Geräten

Die 7Hz Timeless II sind mit einer Impedanz von 15,2 Ohm und einer Empfindlichkeit von 108 dB/V vergleichsweise leicht anzutreiben, profitieren aber dennoch von besseren Quellen. Ich habe sie mit einer Reihe von Geräten getestet:

  • Fosi K7: Grundsolide Performance, aber der Bass könnte etwas strammer sein. Die Höhen wirken manchmal etwas spitz.
  • Burson Playmate 3: Hier kommen die 7Hz Timeless II schon deutlich mehr aus sich heraus. Die Dynamik verbessert sich spürbar, und der Klang wirkt insgesamt räumlicher und kontrollierter.
  • Burson Conductor GT4: Die absolute Königsklasse in diesem Test. Mit dem GT4 zeigen die 7Hz Timeless II, was wirklich in ihnen steckt. Der Bass wird noch präziser, die Bühne weitet sich, und selbst feinste Details in Tracks wie Sleep Tokens “Granite” werden mühelos dargestellt.
  • Shanling M5 Ultra: Perfekte Kombination für unterwegs. Der M5 Ultra treibt die 7Hz Timeless II mühelos an und sorgt für einen warmen, musikalischen Klang, der lange Hörsessions ermöglicht.
  • ddHifi TC44Pro: Überraschend gute Kombination für ein so kompaktes Gerät. Etwas weniger Wärme als beim M5 Ultra, dafür mehr Klarheit in den Höhen.

Generell lässt sich sagen, dass die 7Hz Timeless II mit einem 4,4mm Balanced-Ausgang deutlich besser klingen als mit einem Standard‑3,5mm-Anschluss. Die Dynamik verbessert sich spürbar, und der Bass wirkt noch kontrollierter.

Vergleich mit dem Original 7Hz Timeless

Als Upgrade zum ursprünglichen 7Hz Timeless bieten die 7Hz Timeless II einige spürbare Verbesserungen:

  • Bessere Mittenauflösung und natürlichere Stimmen
  • Kontrollierter Bass mit mehr Textur
  • Weniger spitze Höhen, angenehmerer Langzeit-Hörgenuss
  • Deutlich besseres Kabel (2‑Pin statt MMCX)
  • Flexiblere Klangabstimmung durch die Nozzles

Ein klares Upgrade also, vor allem für alle, die vom etwas spitzeren Hochtonbereich des Originals nicht ganz überzeugt waren.

Fazit: Planar-Power für jedermann

Die 7Hz Timeless II sind ein beeindruckendes Gesamtpaket zum fairen Preis. Für rund 220€ bekommt man hier nicht nur erstklassigen Sound mit der Möglichkeit zur individuellen Anpassung, sondern auch eine hochwertige Verarbeitung und einen üppigen Lieferumfang.

Das Spannendste an den 7Hz Timeless II ist ihre Vielseitigkeit – dank der verschiedenen Nozzles können sie sowohl analytisch-detailliert als auch warm und entspannt klingen. Dadurch eignen sie sich hervorragend für verschiedene Musikgenres, von brutalstem Metal bis hin zu ruhigerem Rock oder elektronischer Musik.

Die einzigen Kritikpunkte sind das Metall-Case, das die IEMs verkratzen kann, und die für manche Ohren vielleicht nicht optimale Passform der flachen Gehäuse. Aber angesichts der gebotenen Klangqualität und Ausstattung sind das Kleinigkeiten.

Für alle, die den Einstieg in die Welt der audiophilen In-Ears suchen oder von einfacheren Modellen upgraden wollen, sind die 7Hz Timeless II eine absolute Empfehlung. Sie zeigen eindrucksvoll, was Planar-Technologie leisten kann, ohne dafür ein Vermögen zu verlangen.

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Knocked Loose Hamburg 2025 — Abriss in der Großen Freiheit 36 https://www.hifigeek.de/knocked-loose-hamburg-2025-abriss-in-der-grossen-freiheit-36/ https://www.hifigeek.de/knocked-loose-hamburg-2025-abriss-in-der-grossen-freiheit-36/#respond Sun, 08 Jun 2025 22:39:04 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=9116 Die Hardcore-Helden aus Kentucky kommen zurück nach Deutschland – und wir können es kaum erwarten! Am 2. Juli 2025 schlagen Knocked Loose in der Großen Freiheit 36 in Hamburg auf, und wir werden definitiv am Start sein. Nach dem grandiosen Knocked Loose-Konzert in Köln dieses Jahr freuen wir uns riesig darauf, die Band wieder live zu erleben – einfach, weil es jedes Mal ein absolutes Highlight ist.

Warum wir Knocked Loose so abfeiern

Für alle Stammleser unseres Blogs ist es kein Geheimnis: Knocked Loose sind bei uns quasi die Referenz schlechthin! Egal ob wir den Fosi Audio K7 DAC testen oder den WiiM Pro Plus Streamer durch die Mangel nehmen — Bryan Garris’ brutaler Gesang und die knüppelharten Breakdowns der Band dienen uns immer wieder als Testmaterial für unsere HiFi-Reviews.

Die Aufnahmequalität ihrer Alben ist einfach phänomenal – von „Laugh Tracks“ bis zu den aktuellen Releases liefert die Band audiophile Perfektion gepaart mit unbändiger Härte. Besonders bei früheren Alben wie „Laugh Tracks“ war kein Geringerer als Will Putney als Produzent beteiligt – ein Name, der in der modernen Metal- und Hardcore-Produktion für kompromisslose Soundqualität steht und Bands wie Every Time I Die, Thy Art Is Murder oder Fit For An Autopsy geprägt hat. Wer sich für Putneys Arbeit interessiert, sollte demnächst unbedingt wieder bei uns im Blog vorbeischauen – wir haben da noch etwas in Vorbereitung!

Mit ihrem neuesten Werk „You Won’t Go Before You’re Supposed To“ aus 2024 zeigen Knocked Loose erneut, wie kompromisslos und innovativ moderner Hardcore klingen kann – druckvoll, aggressiv und dennoch auf höchstem Produktionsniveau. Kein Wunder, dass sie sogar eine Grammy-Nominierung für „Suffocate“ (featuring Poppy) in der Kategorie „Best Metal Performance“ abgestaubt haben!

Von Kentucky in die Große Freiheit

Knocked Loose haben sich seit ihrer Gründung 2013 in Oldham County, Kentucky, zu einer der intensivsten Live-Bands der Hardcore-Szene entwickelt. Die fünfköpfige Truppe um Frontmann Bryan Garris, die Gitarristen Isaac Hale und Nicko Calderon, Bassist Kevin Otten und Drummer Kevin „Pacsun“ Kaine bringen seit über einem Jahrzehnt Venues zum Beben.

Nach ausverkauften Headline-Tourneen und Support-Shows für Slipknot ist die Band aktuell auf großer Europa-Tour unterwegs. Hamburg ist dabei einer der Höhepunkte ihrer Deutschland-Shows, zu denen auch Stopps in Wiesbaden (24. Juni) und Münster (30. Juni) gehören.

Warum wir unbedingt hinmüssen

Da wir Knocked Loose regelmäßig als Referenz für unsere Technik-Tests einsetzen, war klar: Wenn die Jungs schon in der Nähe sind, statten wir ihnen einen Besuch ab! Nach unserem entspannten Konzertbesuch in Köln dieses Jahr freuen wir uns darauf, zu sehen, wie sie in einer unserer Lieblingslocations performen.

Die Große Freiheit 36 bietet mit ihrer intimen Atmosphäre den perfekten Rahmen für Knocked Looses brutale Live-Performance. Wer die Band schon mal live gesehen hat, weiß: Das ist pure Energie, die durch Mark und Bein geht!

Was euch erwartet

Aktuell touren Knocked Loose mit Material ihres 2024er Albums „You Won’t Go Before You’re Supposed To“, das von Kritikern hochgelobt wurde und sogar die UK Hard Rock & Metal Charts anführte. Aber natürlich dürfen auch Klassiker wie „Counting Worms“ mit dem legendären „Arf Arf“-Call nicht fehlen.

Ein weiteres Highlight steht bereits am Horizont: Knocked Loose wurden als Support für Metallica auf deren Europatour 2026 bestätigt. Damit spielen sie im kommenden Jahr auf den größten Bühnen des Kontinents und teilen sich die Stage mit einer der legendärsten Metal-Bands überhaupt. Wer Knocked Loose also noch einmal hautnah und in Club-Atmosphäre erleben will, hat jetzt in Hamburg die perfekte Gelegenheit – bevor sie 2026 mit Metallica die Stadien füllen.

Fazit

Knocked Loose am 2. Juli 2025 in der Großen Freiheit 36 – das wird ein Abend, den Hamburg so schnell nicht vergessen wird. Tickets gibt es noch hier, aber beeilt euch – bei der aktuellen Popularität der Band könnten die Shows schnell ausverkauft sein.

Bis dahin könnt ihr euch schon mal mit Knocked Loose warmhören und auf die brutalsten Breakdowns des Jahres vorbereiten! 🤘

Wer noch mehr von Knocked Loose will, findet alle unsere Reviews und Tests mit ihnen hier.

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FALLING IN REVERSE STÜRMEN HAMBURG: DAS POPULAR MONSTER ERWACHT IN DER BARCLAYS ARENA! https://www.hifigeek.de/falling-in-reverse-stuermen-hamburg-das-popular-monster-erwacht-in-der-barclays-arena/ https://www.hifigeek.de/falling-in-reverse-stuermen-hamburg-das-popular-monster-erwacht-in-der-barclays-arena/#respond Sun, 08 Jun 2025 21:12:10 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=9111 Nach monatelangem Warten ist es endlich soweit – Falling In Reverse bringen ihre explosive “Popular MonsTOUR” am 16. Juni 2025 in die Barclays Arena Hamburg! Für alle Metalcore-Enthusiasten und Post-Hardcore-Jünger wird dieser Abend zu einem absoluten Pflichttermin, den sich niemand entgehen lassen sollte. Die Band um den charismatischen und kontroversen Frontmann Ronnie Radke verspricht eine Show, die Hamburg so schnell nicht vergessen wird.

Wir hier bei Horror-News haben das 2024er Album “Popular Monster” bereits in den höchsten Tönen gelobt und ausgiebig gefeiert (u.A. hier). Die fünfte Studioplatte der Las Vegas-Formation markiert nicht nur ein triumphales Comeback nach sieben Jahren Albumabstinenz, sondern zeigt auch eindrucksvoll, warum Falling In Reverse zu den innovativsten Acts der Post-Hardcore-Szene gehören. Das Album vereint gekonnt wütenden Metal mit melodischen Elementen und Hip-Hop-Einflüssen zu einem explosiven Cocktail, der bereits mehrfach Platin-Status erreicht hat.

Besonders der Titeltrack “Popular Monster” wurde zu einem wahren Phänomen und erreichte Platz 1 der Billboard Mainstream Rock Charts. Tragischerweise war es auch der letzte Song, an dem Gründungsmitglied Derek Jones vor seinem Tod im Jahr 2020 mitwirkte. Ein emotionaler Aspekt, der der Live-Performance eine ganz besondere Bedeutung verleiht.

SLAUGHTER TO PREVAIL KOLLABORATION – WENN GIGANTEN AUFEINANDERTREFFEN

Als absolute Fans von Slaughter To Prevail waren wir natürlich völlig aus dem Häuschen, als die Kollaboration mit Alex Terrible auf dem Track “Ronald” angekündigt wurde. Gemeinsam mit Rap-Legende Tech N9ne entstand ein brutaler Hybrid aus Deathcore-Elementen und Falling In Reverse’s charakteristischem Sound. Diese Zusammenarbeit zeigt einmal mehr, dass Ronnie Radke keine Grenzen kennt, wenn es darum geht, verschiedene Genres zu fusionieren und dabei trotzdem authentisch zu bleiben.

YouTube: Falling In Reverse — “Ronald” (feat. Tech N9ne & Alex Terrible)

WATCH THE WORLD BURN – LIVE INTENSITÄT OHNE GLEICHEN

Wer die Live-Version von “Watch The World Burn” noch nicht erlebt hat, hat definitiv etwas verpasst! Die bereits im Studio beeindruckende Nummer gewinnt live eine völlig neue Dimension91016. Ronnie Radke beweist dabei nicht nur seine Rap-Fähigkeiten in Perfektion, sondern verleiht dem Song durch seine Bühnenpräsenz eine Intensität, die durch die Decke geht. Bassist Tyler Burgess unterstützt dabei mit zusätzlichen Vocals und sorgt für die nötige Härte. Fans berichten von Shows, wo das komplette Publikum wie hypnotisiert der Performance folgte – ein absolutes Muss für jeden Live-Liebhaber!

YouTube: Falling In Reverse — “Watch The World Burn” Live Performance

TOUR-CHAOS UND VERPASSTE CHANCEN

Ursprünglich wollten wir das Spektakel bereits in Würzburg erleben, doch das Schicksal meinte es anders mit uns. Das für den 16. November 2024 geplante Konzert in der Posthalle wurde kurzfristig aus “produktionstechnischen Gründen” abgesagt. Nicht nur Würzburg, sondern gleich fünf Shows der “Popular MonsTOUR II” fielen dem Tour-Chaos zum Opfer, was bei den Fans für erheblichen Unmut sorgte. Umso größer ist nun die Vorfreude auf den Hamburg-Gig – endlich können wir das Popular Monster in voller Pracht erleben!

HAMBURG RUFT – TICKETS NOCH VERFÜGBAR!

Die Barclays Arena Hamburg öffnet am 16. Juni 2025 um 19:30 Uhr ihre Türen für ein Spektakel der Extraklasse. Tickets sind noch in verschiedenen Kategorien verfügbar – von Stehplätzen im Innenraum bis hin zu Sitzplätzen im Unterrang, mit Preisen zwischen 68,25€ und 74,00€. 

Falling In Reverse versprechen eine Show, die sowohl die neuesten Tracks vom “Popular Monster”-Album als auch die bewährten Klassiker umfasst. Von tiefen Emotionen bis hin zu kollektivem Ausrasten ist alles dabei – genau das, was wir von einer Band erwarten, die seit 2008 kontinuierlich die Grenzen des Post-Hardcore auslotet.

Sichert euch eure Tickets und seid dabei, wenn das Popular Monster in Hamburg erwacht! Wir sehen uns im Pit! 🤘

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Juzear Defiant – im Test für Metalheads & Rockfans https://www.hifigeek.de/juzear-defiant-im-test-fuer-metalheads-rockfans/ https://www.hifigeek.de/juzear-defiant-im-test-fuer-metalheads-rockfans/#respond Sun, 08 Jun 2025 19:21:11 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=9001 Heute gibts mal wieder was für eure Ohren – und zwar richtig geile IEM’s! Ich habe die neuen Juzear Defiant In-Ears getestet, die in Zusammenarbeit mit Zeos von Z Reviews und Juzear entstanden sind. Und ich sag euch: Für knapp 100 Dollar kriegt ihr hier ein Paket, das selbst viel teurere In-Ears alt aussehen lässt.

Ob ihr jetzt Metal, Hardcore, Deathcore, Post-Rock oder einfach nur gute Musik hört – hier ist für jeden was dabei. Also, schnappt euch ein Bier (oder ein Mate), lehnt euch zurück und lasst euch von meinem ausführlichen Test mitreißen

Disclaimer: Die Juzear Defiant wurden uns von Hifigo kostenlos zur Verfügung gestellt — wie immer gibt’s hier die ungeschönte Wahrheit, kein Honig ums Maul geschmiert. horror-news.com bleibt unabhängig, wir haben keine Affiliate-Links oder sonstigen krummen Deals. Trotzdem vielen Dank an Hifigo für das Vertrauen!

Unboxing: So fühlt sich Premium an

Stellt euch vor: Ihr bestellt ein Paar In-Ears für 99 Dollar und bekommt ein Paket, das sich anfühlt, als hättet ihr mindestens das Doppelte bezahlt. Die Verpackung ist schlicht, aber hochwertig – kein billiger Plastikschrott, sondern solide Kartons und ein schickes Lederetui (mehr dazu später).
Drinnen findet ihr:

  • Die In-Ears selbst: In meinem Fall in Jade Green – und das sieht richtig edel aus! Die CNC-gefrästen Metallpanels glänzen im Licht und machen richtig was her.
  • Das Kabel: Nicht irgendein billiges Chinakabel, sondern ein modulares Flare-Kabel mit 3,5 mm und 4,4 mm Anschlüssen. Das Kabel ist geschmeidig, liegt gut in der Hand und macht direkt einen hochwertigen Eindruck.
  • Ohrstöpsel: 9 Paar Silikon-Ohrstöpsel in verschiedenen Größen plus ein Paar Memory Foam-Tips. Damit findet wirklich jeder den perfekten Sitz.
  • Lederetui: Ein schickes, robustes Lederetui mit Juzear-Prägung. Darin lassen sich die In-Ears sicher transportieren – perfekt für unterwegs.
  • Reinigungswerkzeug: Ein kleines Bürstchen, um die In-Ears sauber zu halten.
  • Bedienungsanleitung: Wer’s braucht – ich hab’s direkt ignoriert.

Das ganze Paket macht direkt einen richtig guten Eindruck. Wer hier einsteigt, bekommt alles, was man für den Einstieg braucht – und noch ein bisschen mehr. Ausprobieren lohnt sich hier!

Technische Daten: Was steckt drin?

Damit ihr auch wisst, womit ihr es zu tun habt, hier die wichtigsten Specs:

  • Treiber: 1 Dynamic Driver (10 mm, PU Composite Diaphragm, Neodym-Magnet) + 3 Balanced Armature Driver (2 für Mitten, 1 für Höhen)
  • Frequenzgang: 20 Hz – 20 kHz
  • Impedanz: 32 Ohm
  • Empfindlichkeit: 109 dB
  • Kabel: 1,2 m, modular (3,5 mm, 4,4 mm), 0,78 mm Stecker
  • Gehäuse: CNC-gefräste Panels, hochwertiges, hautverträgliches Harz, ergonomisch geformt

Das klingt jetzt vielleicht erstmal nach viel Technik-Kauderwelsch, aber im Grunde heißt das:
Hier steckt richtig viel Know-how drin, und das merkt man auch beim Hören.

Klang: Präzise abgestimmt, musikalisch und alltagstauglich

Der Defiant ist ein Hybrid-In-Ear-Monitor, bei dem ein 10-mm-Dynamic-Driver (mit moderner Carbon-PU-Membran und Neodym-Magnet) für den Bassbereich zuständig ist, während drei speziell entwickelte Balanced-Armature-Treiber die Mitten und Höhen abdecken. Der Dynamic Driver sorgt für das, was Metal- und Rockfans lieben: kräftigen, tiefen Bass, der nicht matscht, sondern kontrolliert und schnell bleibt. Gerade bei Doublebass-Attacken oder tiefen Gitarrenriffs bleibt alles sauber und differenziert.

Die Mitten profitieren von den BA-Treibern: Stimmen und Gitarren werden klar und präsent wiedergegeben, ohne dass sie sich gegenseitig überlagern. Das ist besonders bei komplexen Arrangements – wie bei Lorna Shore oder Zeal & Ardor – ein echter Vorteil. Die Höhen sind smooth, nie scharf oder sibilant, aber trotzdem detailreich genug, um Becken, Synths und feine Nuancen sauber abzubilden.

Ein weiteres Highlight ist die dreifach abgestimmte Frequenzweiche mit vollständig gedämpften Akustikkanälen. Sie sorgt dafür, dass die Übergänge zwischen den Treibern nahtlos und natürlich wirken – man hat nie das Gefühl, dass einzelne Frequenzbereiche herausstechen oder verloren gehen.

Soundstage & Imaging: Immersiv, aber nicht künstlich

Die Bühne des Defiant ist breit und tief genug, um auch größere Live-Aufnahmen oder dichte Studioproduktionen überzeugend darzustellen. Die Platzierung der Instrumente ist präzise, aber nie künstlich auseinandergezogen. Gerade bei Metal-Tracks, die oft sehr dicht gemischt sind, bleibt die Musik immer nachvollziehbar und verliert nie an Drive oder Energie

Soundcheck: Metal, Deathcore & mehr

Ich habe die Juzear Defiant mit verschiedenen Quellen getestet:
Fosi K7, Burson Playmate 3, Burson Conductor GT4, Lehmann Audio Linear II, Shanling M5 Ultra und ddhifi TC44Pro. Hier ist für jeden Preisbereich und Anwendungsfall was dabei. Natürlich performen sie an günstigerer Hardware ebenso wie an teurer. Der Unterschied ist nicht immer Greifbar, weil hier und da natürlich die Grenzen der Ohrknöpfe erreicht werden. Direkt an jeglichen Kopfhöreranschlüssen, von Handy, Tablet oder Laptop lassen sie sich natürlich ebenfalls mit Leichtigkeit betreiben. Sie fühlen sich aber auch mit Lossless-Tracks wohl und so haben wir sie natütlich mit unserer Qobuz-Referenzplaylist getestet – weil nur die härtesten Tracks zählen!

Bass: Dick, aber nicht matschig

Behemoth – Blow Your Trumpets Gabriel
Schon beim ersten Track merkt man: Der Bass ist präsent, aber nicht übertrieben. Die Doublebass-Drums klingen knackig, der Subbass wummert angenehm, ohne dass alles matschig wird. Perfekt für Metalheads, die Wert auf klare Konturen legen.

Lorna Shore – To the Hellfire
Hier zeigt sich, wie gut die Defiant mit komplexen Arrangements umgehen. Die Breakdowns klingen brutal, aber nie überladen. Jedes Instrument hat seinen Platz – kein Chaos, sondern kontrollierte Aggression.

Mitten: Warm und emotional

Zeal & Ardor – Death to the Holy
Die Vocals stehen im Vordergrund, ohne dass die Gitarren oder der Bass untergehen. Die Mitten sind leicht warm angelegt, was den Sound sehr musikalisch macht. Auch bei längeren Sessions bleibt der Sound angenehm – keine Müdigkeit, keine Reizüberflutung.

Rise Against – Paper Wings
Punkrock klingt auf den Defiant richtig geil. Die Gitarren sind präsent, die Vocals stehen im Vordergrund, und der Bass gibt den nötigen Drive. Wer gerne mitsingt, wird hier voll auf seine Kosten kommen.

Höhen: Detailreich, aber nicht ermüdend

Arch Enemy – Sunset over the Empire
Die Höhen sind detailreich, aber nicht zu spitz. Die Cymbals klingen klar, ohne dass es in den Ohren wehtut. Auch bei längeren Sessions bleibt der Sound angenehm – kein Fiepen, kein Piepen, einfach nur geiler Metal-Sound.

Deafheaven – Honeycomb
Shoegaze und Post-Rock klingen auf den Defiant ebenfalls super. Die vielen Layers und Texturen kommen gut zur Geltung, ohne dass der Sound unübersichtlich wird.

Lieferumfang: Alles dabei, was man braucht

Wie schon erwähnt: Hier bekommt ihr wirklich alles, was man für den Einstieg braucht.

Das Kabel ist ein echtes Highlight – viel hochwertiger, als man es für den Preis erwarten würde. Es liegt gut in der Hand, verheddert sich nicht und macht direkt einen hochwertigen Eindruck.
Das Lederetui ist robust und sieht klasse aus. Perfekt, um die In-Ears sicher zu transportieren.
Die Ohrstöpsel gibt’s in verschiedenen Größen, sodass wirklich jeder den perfekten Sitz findet.
Das Reinigungswerkzeug ist ein nettes Extra – wer seine In-Ears pflegt, hat länger was davon.

Design & Verarbeitung: Statement für die Hosentasche

Das Gehäuse besteht aus medizinischem, hautfreundlichem Resin, das per DLP-3D-Druck gefertigt wird. Die Faceplates sind CNC-gefräst und mit Nickel-Akzenten versehen – je nach Version in Rainbow oder dem auffälligen Jade Green. Jedes Exemplar ist ein Unikat, da die Musterung immer leicht variiert. Die Passform ist ergonomisch und eignet sich auch für längere Hörsessions – egal ob auf Reisen, im Flieger oder auf der Messe.

Das Flare-Kabel: Mehr als nur Beiwerk

Ein echter Hingucker und klanglicher Pluspunkt im Defiant-Paket ist das mitgelieferte Juzear Flare-Kabel. Anders als die üblichen Standardstrippen, die man sonst in dieser Preisklasse bekommt, ist das Flare ein echtes Upgrade-Kabel – und das merkt man sofort, wenn man es in die Hand nimmt.

Das Kabel setzt auf ein Dual-Material-Design: Es kombiniert hochreines Single-Crystal-Kupfer mit silberbeschichtetem Kupfer (SCC). Das klingt erstmal nach Marketing, bringt aber tatsächlich hörbare Vorteile: Das Kupfer sorgt für eine warme, natürliche Grundabstimmung, während die Silberbeschichtung die Höhen klarer und detailreicher macht. Gerade bei den Defiant, die ohnehin schon ausgewogen abgestimmt sind, kommt dadurch noch ein Hauch mehr Klarheit und Luftigkeit ins Klangbild, ohne dass es jemals zu scharf wird.

Praktisch ist auch die modulare Anschlusslösung: Ihr könnt das Kabel blitzschnell zwischen 3,5mm (Single-Ended) und 4,4mm (Balanced) wechseln. Damit seid ihr für alle gängigen Player, DACs und Amps gerüstet – egal ob ihr unterwegs mit dem Smartphone hört oder zuhause mit dem großen Verstärker.

Das Flare ist handgeflochten in einer viersträngigen Doppelhelix-Bauweise. Das sieht nicht nur edel aus, sondern reduziert auch Mikrofonie (also das nervige Kabelgeräusch, wenn das Kabel an der Kleidung reibt) auf ein Minimum. Im Alltag ist das Kabel angenehm flexibel, verheddert sich kaum und fühlt sich einfach wertig an – ein echtes Statement in dieser Preisklasse.

Kurz gesagt: Das Flare-Kabel ist nicht nur ein stylisches Accessoire, sondern holt klanglich das Maximum aus den Defiant heraus. Wer Lust auf noch mehr Soundtuning hat, kann das Kabel übrigens auch einzeln kaufen – ein echtes Upgrade, das auch bei anderen IEMs eine gute Figur macht.

Alltagserfahrung: Isolation & Komfort im echten Leben

Ich habe die Defiant bei jeder Gelegenheit getragen: am Flughafen, im Flugzeug, auf der High End in München. Die passive Isolation ist wirklich gut – auch ohne aktives Noise-Cancelling kann man sich in lauten Umgebungen auf die Musik konzentrieren. Die ergonomische Form sorgt dafür, dass die In-Ears auch nach Stunden nicht drücken oder unangenehm werden. Das robuste Lederetui ist der perfekte Begleiter für unterwegs: rein, zu, fertig – und die IEMs sind sicher verstaut.

Vielseitigkeit: Nicht nur für Metalheads

Auch wenn ich die Juzear Defiant vor allem mit Metal und Hardcore getestet habe – sie funktionieren auch mit anderen Genres super.

Ob Rock, Punk, Post-Rock, Shoegaze oder sogar Pop – die Defiant machen alles mit.
Wer gerne verschiedene Musikrichtungen hört, wird hier voll auf seine Kosten kommen.

Preis-Leistung: Ein echter Knaller

Die Juzear Defiant sind ein absoluter Geheimtipp für alle, die hochwertigen Sound ohne viel Geld ausgeben wollen.
Ob Metal, Hardcore, Rock oder Pop – hier bekommt ihr für 99 Dollar ein Paket, das in Sachen Sound, Ausstattung und Verarbeitung viele teurere In-Ears alt aussehen lässt.

Wer auf der Suche nach einem guten Einstieg in die Welt der hochwertigen In-Ears ist, sollte die Defiant unbedingt ausprobieren.

Ich bin begeistert – und ihr?

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Nintendo Switch 2: MediaMarktSaturn liefert den Shitstorm gleich mit https://www.hifigeek.de/nintendo-switch-2-mediamarktsaturn-liefert-den-shitstorm-gleich-mit/ https://www.hifigeek.de/nintendo-switch-2-mediamarktsaturn-liefert-den-shitstorm-gleich-mit/#respond Thu, 05 Jun 2025 13:16:19 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=9070 Eigentlich sollte man meinen, dass der Release einer Konsole wie der Nintendo Switch 2 ein Freudenfest ist – Hype, Vorfreude, Gänsehaut. Doch MediaMarktSaturn schafft es mal wieder, ein Event, das Gamer-Herzen höherschlagen lässt, in ein logistisches Desaster zu verwandeln. Seit dem 2. April konnte man vorbestellen, aber nur mit Lieferung in die Filiale. Klingt erstmal harmlos.

Tja, Pustekuchen. Wer sich frühzeitig eine Switch 2 sichern wollte, steht heute mit leeren Händen da. Grund: Logistik-Fail deluxe. Für die Abholung braucht man einen Abholschein – der lässt bei vielen Käufern bis heute auf sich warten. Währenddessen kocht auf Reddit die Stimmung über: Wütende Vorbesteller, die fassungslos auf ihre Bestätigung warten und sich fragen, ob sie vielleicht doch lieber bei Amazon hätten bestellen sollen.

Schon gestern schickte MediaMarkt eine Entschuldigungsmail raus. Ein bisschen Schadensbegrenzung, ein bisschen Hoffnung. Aber die stirbt bekanntlich zuletzt – oder eben zusammen mit dem stationären Einzelhandel.

Was schiefgelaufen ist? Ein angeblicher Marktmitarbeiter packte auf Reddit aus: Die MediaMarkt-Logistik hielt es offenbar für eine brillante Idee, die Nintendo Switch 2 erst gestern an die Speditionen zu übergeben. O‑Ton: „Man arbeitet gerade mit Hochdruck daran, dass die Ware heute noch in die Märkte kommt und die Marktmitarbeiter durften jetzt auch schon früher antanzen, da wohl Anlieferungen ab 6 Uhr freigegeben wurden (normale Annahmezeiten ab 9 Uhr).“

Das Ergebnis? Ernüchterung pur. Die Konsolen sind immer noch nicht da, die Vorbesteller schauen in die Röhre, und MediaMarkt winkt dezent mit dem Mittelfinger. Danke für nichts.

Bleibt nur abzuwarten, ob und wie MediaMarktSaturn das wieder geradebiegen will. Für alle, die brav vorbestellt und bezahlt haben, bleibt’s ein schlechter Witz – und leider kein Aprilscherz.

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Hifiman TWS450 Review: Wenn Budget auf audiophile Qualität trifft – Geheimtipp? https://www.hifigeek.de/hifiman-tws450-review-wenn-budget-auf-audiophile-qualitaet-trifft-geheimtipp/ https://www.hifigeek.de/hifiman-tws450-review-wenn-budget-auf-audiophile-qualitaet-trifft-geheimtipp/#respond Tue, 03 Jun 2025 10:35:07 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=9020 Die Jungs von Hifiman haben mit den TWS450 mal wieder bewiesen, dass sie nicht nur im High-End-Segment zu Hause sind. Diese kleinen Bluetooth-Buds kommen für läppische 39 Dollar daher und versprechen audiophile Qualität zum Kampfpreis. Klingt zu gut, um wahr zu sein? Wir haben die kleinen Dinger ordentlich durch die Mangel genommen und mit unserer Qobuz Referenz-Playlist richtig rangenommen. Spoiler: Das Ergebnis hat uns durchaus überrascht.

Disclaimer: Die TWS450 wurden uns von Hifiman kostenlos zur Verfügung gestellt — wie immer gibt’s hier die ungeschönte Wahrheit, kein Honig ums Maul geschmiert. horror-news.com bleibt unabhängig, wir haben keine Affiliate-Links oder sonstigen krummen Deals. Trotzdem vielen Dank an Hifiman für das Vertrauen! 

Unboxing und erster Eindruck

Das Unboxing der TWS450 ist ziemlich straightforward – keine Spielereien, kein fancy Marketing-Gedöns. Hifiman packt die Sachen in eine schlichte, aber hochwertige Verpackung. Beim Öffnen der Box springt einem sofort das kompakte Ladecase ins Auge – ein kleiner, matter Kieselstein, der problemlos in jede Hosentasche passt. Das Design ist clean und auf den Punkt gebracht, ohne unnötigen Schnickschnack.

Lieferumfang im Detail:

  • Hifiman TWS450 Earbuds
  • Kompaktes Ladecase (330mAh)
  • USB‑C Ladekabel
  • Zusätzliche Ohrstöpsel in verschiedenen Größen
  • Bedienungsanleitung
  • Garantiekarte

Die Earbuds selbst sind winzig und wiegen gerade mal 3,5 Gramm pro Stück. Das ist schon beeindruckend leicht – man vergisst fast, dass man sie trägt. Die Verarbeitung wirkt für den Preis absolut solide, auch wenn man natürlich keine Premium-Materialien erwarten darf.

Technische Spezifikationen

Hier die nackten Zahlen der TWS450, die uns beim Test zur Verfügung standen:

Bluetooth & Konnektivität:

  • Bluetooth Version: 5.3
  • Unterstützte Codecs: SBC, AAC
  • Übertragungsreichweite: ≥10 Meter
  • Latenz: Niedrig (Game Mode verfügbar)

Audio-Hardware:

  • Treiber: Audiophile-grade Dynamic Driver
  • Frequenzgang: V‑förmig mit betonten Bässen und Höhen
  • Soundstage: Überraschend luftig und räumlich

Akku & Ladezeiten:

  • Earbuds Akkulaufzeit: 5 Stunden
  • Ladecase Kapazität: 330mAh (zusätzliche 15 Stunden)
  • Gesamtlaufzeit: 20 Stunden
  • Ladezeit Earbuds: 1,5 Stunden
  • Ladezeit Case: 2 Stunden
  • Anschluss: USB‑C

Design & Komfort:

  • Gewicht pro Earbud: 3,5 Gramm
  • Wasserschutz: IPX4
  • Bedienung: Touch-Control
  • Form: Stemless Design (ohne Stängel)

Features:

  • ENC (Environmental Noise Cancellation) für Telefonate
  • Voice Assistant Support
  • Automatisches Pairing
  • Touch-Steuerung für alle Funktionen

Sound-Test: Wenn Metal auf Micro-Driver trifft

Jetzt zum wichtigsten Teil – dem Sound. Wir haben die TWS450 sowohl am MacBook Pro M4 Max als auch am iPhone 14 getestet und unsere brutale Qobuz Referenz-Playlist durchgejagt. Von Behemoth über Lorna Shore bis hin zu Knocked Loose – die kleinen Hifiman-Buds mussten sich gegen echte Audio-Brutalität behaupten.

Der erste Eindruck: Die V‑förmige Signatur ist sofort spürbar. Die Bässe kommen ordentlich rüber, ohne dabei matschig zu werden. Bei Behemoths “Blow Your Trumpets Gabriel” drücken die Sub-Bässe schön durch, auch wenn sie nicht ganz die Tiefe erreichen, die man von größeren Treibern kennt. Aber hey, für 40 Euro ist das mehr als in Ordnung.

Bei den Höhen zeigen die TWS450 ihre Hifiman-DNA. Die Detailwiedergabe in den Höhen ist für diese Preisklasse wirklich beeindruckend. Bei Lorna Shores epischen “Pain Remains”-Tracks kommen die orchestralen Elemente und die Gitarren-Leads schön zur Geltung, ohne dass es schrill wird. Die Separation ist überraschend gut – man kann die einzelnen Instrumente tatsächlich auseinanderhalten.

Die Mitten sind allerdings das schwächste Glied. Hier merkt man den V‑shaped Tuning-Ansatz deutlich. Vocals können manchmal etwas zurückgesetzt wirken, besonders bei dichten Mixes wie System Of A Downs “Old School Hollywood”. Aber ehrlich gesagt, für Musik wie unsere Metal-Playlist passt das eigentlich ganz gut – die Aggression kommt trotzdem rüber.

Soundstage und Imaging: Hier haben uns die TWS450 wirklich überrascht. Die Bühne ist für True Wireless Earbuds erstaunlich weit und luftig. Bei Septicflesh’ Live-Aufnahmen bekommt man tatsächlich ein Gefühl für den Konzertsaal. Das Imaging ist zwar nicht pin-point genau, aber für den Preis absolut respektabel.

Tragekomfort und Alltagstauglichkeit

Die 3,5 Gramm pro Earbud machen sich deutlich bemerkbar – im positiven Sinne. Man vergisst schnell, dass man die Dinger überhaupt trägt. Das stemless Design sorgt dafür, dass sie nicht aus den Ohren ragen wie bei manch anderen TWS-Modellen. Die passive Geräuschisolierung funktioniert ordentlich, auch wenn es natürlich kein ANC ist.

Bei längeren Sessions (wir haben sie mal 4 Stunden am Stück getestet) bleiben sie bequem sitzen. Die IPX4-Zertifizierung bedeutet, dass Schweiß und Regen kein Problem darstellen – perfect für das nächste Festival oder die Joggingrunde.

Connectivity und Features

Bluetooth 5.3 sorgt für eine stabile Verbindung. Beim Wechsel zwischen MacBook und iPhone gab es keine Probleme, auch wenn das nicht ganz so flüssig läuft wie bei Apple AirPods (aber das war auch nicht zu erwarten). Die Latenz ist niedrig genug für Videos und Gaming.

Die Touch-Controls funktionieren gut, brauchen aber etwas Eingewöhnung. Doppeltes Tippen für Play/Pause, langes Drücken für Track-Wechsel – das kennt man. Ein kleiner Wermutstropfen: Es gibt keine App für EQ-Einstellungen. Was ihr hört, ist das, was Hifiman abgestimmt hat.

ENC für Telefonate: Die Environmental Noise Cancellation funktioniert erstaunlich gut. Telefonate sind auch in lauter Umgebung klar verständlich. Die AI-Algorithmen filtern Hintergrundgeräusche effektiv raus und lassen die Stimme durchkommen.

Vergleich zur Konkurrenz

Für 40 Euro spielen die TWS450 in einer Liga mit Namen wie Soundcore Liberty, QCY oder diversen No-Name-Produkten. Was sie unterscheidet, ist definitiv der Hifiman-Sound. Während viele Billig-TWS einfach nur bassig sind, haben die TWS450 tatsächlich eine kohärente Klangphilosophie.

Verglichen mit deutlich teureren Modellen wie AirPods Pro oder Sony WF-1000XM4 fehlen natürlich Features wie ANC oder Multipoint-Verbindung. Aber rein vom Sound her können sie durchaus mithalten – zumindest wenn man die V‑förmige Signatur mag.

Die Sache mit der Akkulaufzeit

5 Stunden pro Ladung plus 15 weitere durch das Case ergeben 20 Stunden Gesamtlaufzeit. Das ist für TWS-Standards völlig okay. Im Praxistest haben wir tatsächlich knapp über 5 Stunden rausgeholt bei moderater Lautstärke. Das Case ist kompakt genug, um es immer dabei zu haben, und lädt die Buds etwa 3 Mal komplett auf.

Die Ladezeiten sind fair: 1,5 Stunden für die Earbuds, 2 Stunden für das Case. USB‑C ist natürlich Standard und ein Pluspunkt.

Fazit: Überraschung in der Budget-Klasse

Die Hifiman TWS450 sind definitiv kein Standard-Budget-Kram. Für 40 Euro bekommt man hier tatsächlich ein Stück Hifiman-DNA in True Wireless Form. Klar, es gibt Schwächen – die zurückhaltenden Mitten, das Fehlen einer App, kein ANC. Aber für Metalheads und alle, die gerne V‑shaped Sound mögen, sind diese kleinen Biester ein echter Geheimtipp.

Besonders beeindruckend: Die Detailwiedergabe und die Soundstage. Für TWS in dieser Preisklasse ist das wirklich ungewöhnlich gut. Dazu kommt der überragende Tragekomfort und die solide Verarbeitung.

Wem würden wir sie empfehlen? Allen, die einen ersten Einstieg in audiophilere TWS suchen, ohne direkt 200+ Euro hinzublättern. Metalheads werden die Aggression in den Bässen und Höhen lieben. Für Podcast-Hörer oder Fans von vokalintensiver Musik gibt es bessere Alternativen.

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Stranger Things 5 – Das epische Finale kommt in drei Teilen! Offizieller Trailer ist da! https://www.hifigeek.de/stranger-things-5-das-epische-finale-kommt-in-drei-teilen-offizieller-trailer-ist-da/ https://www.hifigeek.de/stranger-things-5-das-epische-finale-kommt-in-drei-teilen-offizieller-trailer-ist-da/#respond Tue, 03 Jun 2025 09:12:54 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=9045 Leute, es ist endlich soweit – Netflix hat den ersten offiziellen Trailer zur fünften und finalen Staffel von Stranger Things veröffentlicht! Nach monatelangem Warten können wir euch endlich die konkreten Starttermine für das große Finale der Duffer-Brüder verkünden. Und Achtung: Die letzte Staffel wird nicht am Stück veröffentlicht, sondern strategisch über die Feiertage verteilt – perfekt für gemütliche Horror-Marathons zwischen den Jahren!

Die Starttermine im Überblick

Netflix hat sich für eine dreistufige Veröffentlichung entschieden, die sich perfekt in die Feiertage einfügt:

Teil 1: 27. November 2025 um 2:00 Uhr MEZ (4 Episoden)
Teil 2: 26. Dezember 2025 um 2:00 Uhr MEZ (3 Episoden)
Das große Finale: 1. Januar 2026 um 2:00 Uhr MEZ (1 Episode)

Ja, ihr habt richtig gelesen – das allererste Stranger Things-Finale erreicht uns pünktlich zum Neujahrsmorgen! Ein durchaus symbolischer Zeitpunkt für den Abschied von einer Serie, die Netflix seit 2016 geprägt hat wie keine andere.

Was erwartet uns im finalen Kapitel?

Die Handlung setzt etwa eineinhalb Jahre nach den dramatischen Ereignissen der vierten Staffel ein und spielt im Herbst 1987. Hawkins steht noch immer unter den Nachwirkungen der geöffneten Risse, und unsere Helden verfolgen ein klares Ziel: Vecna finden und ein für alle Mal vernichten. Doch der Erzfeind ist verschwunden, seine Pläne unbekannt. Erschwerend kommt hinzu, dass die Regierung die Stadt unter militärische Quarantäne gestellt und die Jagd auf Eleven intensiviert hat, was sie zurück in den Untergrund zwingt.

Mit acht Episoden in Spielfilmlänge versprechen die Duffer-Brüder ein emotionales und actiongeladenes Finale, das alle offenen Fragen klären wird. Nicht umsonst wurden über 600 Stunden Material abgefilmt – ein Rekord, der die Dimensionen dieser finalen Staffel verdeutlicht.

Der Trailer: Nostalgie trifft auf düstere Zukunft

Der erste Teaser besteht größtenteils aus ikonischen Szenen der vergangenen Staffeln und erinnert uns daran, welche emotionale Reise wir mit Eleven, Mike, Will und der ganzen Hawkins-Gang durchlebt haben. Die wenigen neuen Szenen am Ende versprechen jedoch, dass uns das düsterste und intensivste Kapitel der Serie bevorsteht.

Besonders bemerkenswert: Die Schauspieler sind erwachsen geworden, wirken aber noch immer authentisch in ihren Rollen – ein Balanceakt, den nicht viele Serien über neun Jahre hinweg schaffen.

Das Ende einer Ära

Mit Stranger Things 5 endet nicht nur eine Serie, sondern ein popkulturelles Phänomen, das Netflix entscheidend geprägt hat. Keine andere Netflix-Produktion hinterließ einen tieferen kulturellen Fußabdruck oder wird mit derartiger Spannung erwartet. Nach fast einem Jahrzehnt ist es Zeit, Abschied zu nehmen – aber was für ein Abschied das werden wird!

Wir halten euch natürlich über alle weiteren Entwicklungen auf dem Laufenden. Bis November bleibt uns genug Zeit für einen kompletten Rewatch aller vier Staffeln. Seid ihr bereit für das finale Kapitel von Stranger Things?

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HiFiMAN HE-R9 Review: Wenn Bass auf Budget trifft https://www.hifigeek.de/hifiman-he-r9-review-wenn-bass-auf-budget-trifft/ https://www.hifigeek.de/hifiman-he-r9-review-wenn-bass-auf-budget-trifft/#respond Tue, 03 Jun 2025 08:26:57 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=9012 Der HiFiMAN HE-R9 ist ein geschlossener, dynamischer Over-Ear-Kopfhörer, der ursprünglich für 599 USD auf den Markt kam, mittlerweile aber für deutlich unter 150 Euro zu haben ist. Nach intensivem Testing mit verschiedenen Quellen von Fosi K7 bis Burson Conductor GT4 zeigt sich: Dieser Kopfhörer ist eine wilde Fahrt durch bassige Soundlandschaften – mit allen Höhen und Tiefen, die das mit sich bringt. Warum HiFiMAN ausgerechnet diesen polarisierenden Kopfhörer als ersten unserer Kooperation schickt, bleibt ein Rätsel – vielleicht wollen sie uns direkt mal richtig testen.

Disclaimer: Der HE-R9 wurde uns von Hifiman kostenlos zur Verfügung gestellt — wie immer gibt’s hier die ungeschönte Wahrheit, kein Honig ums Maul geschmiert. horror-news.com bleibt unabhängig, wir haben keine Affiliate-Links oder sonstigen krummen Deals. Trotzdem vielen Dank an Hifiman für das Vertrauen!

Technische Spezifikationen

Der HE-R9 kommt mit beeindruckenden Papier-Specs daher, die auf den ersten Blick durchaus vielversprechend aussehen:

Treiber: 50mm dynamischer Treiber mit Topology-Diaphragma
Frequenzgang: 15 Hz — 35 kHz
Impedanz: 32Ω (manche Quellen sprechen von 60Ω)
Empfindlichkeit: 100 dB/mW
Gewicht: 328g (ohne Kabel)
Bauweise: Geschlossen, Over-Ear
Anschluss: Dual 3,5mm TRS zu den Kopfhörern, 3,5mm TRS mit 6,35mm Adapter
Besonderheit: Kompatibel mit HiFiMAN Bluemini R2R Modul für wireless Betrieb
Garantie: Ein Jahr Standard plus drei zusätzliche Monate bei Produktregistrierung

Die technischen Daten versprechen einiges: Der weite Frequenzgang bis 35 kHz soll für kristallklare Höhen sorgen, während die niedrige Impedanz von 32Ω den Kopfhörer auch an schwächeren Quellen wie Smartphones betreibbar macht. Die Topology-Diaphragma-Technologie mit Nanopartikeln soll für natürlichen Klang und hohe Detailtreue sorgen.

Lieferumfang und Unboxing

Das Unboxing-Erlebnis des HE-R9 ist typisch HiFiMAN: funktional, aber ohne großen Schnickschnack. Die schlichte Kartonverpackung öffnet sich und gibt den Blick auf die in Schaumstoff gebetteten Kopfhörer frei. Der erste Eindruck? Die rotbraunen, fast metallisch glänzenden Ohrmuscheln fallen sofort ins Auge und erinnern stark an den legendären Fostex TH-900 – zumindest farblich.

Der Lieferumfang umfasst:

  • HiFiMAN HE-R9 Kopfhörer
  • Y‑Kabel mit doppelten 3,5mm Klinkensteckern an den Kopfhörern und einfachem 3,5mm Stecker am anderen Ende (ca. 1,6m)
  • 3,5mm auf 6,35mm Adapter
  • Produktdokumentation und Garantiekarte

Was fehlt? Eine Tasche oder ein Case wäre bei diesem Preissegment wünschenswert gewesen, besonders da der Kopfhörer auch wireless betrieben werden kann. Für den aktuellen Straßenpreis von rund 100–150 Euro geht der Lieferumfang aber in Ordnung.

Design und Verarbeitung

Beim Design scheiden sich die Geister. Die großen, rotbraunen Ohrmuscheln aus Kunststoff sind definitiv ein Hingucker – ob im positiven oder negativen Sinne, bleibt Geschmackssache. Die Form erinnert stark an den legendären Sony MDR-R10, dem dieser Kopfhörer Tribut zollen soll. Allerdings wirkt das Plastik etwas billig und dünn, besonders im Vergleich zu den teureren HE-R10-Modellen mit ihren Holz-Ohrmuscheln.

Der Kopfbügel folgt HiFiMANs bewährtem Design mit Memory-Foam-Polsterung und Kunstleder-Bezug. Das geringe Gewicht von nur 328g macht sich positiv bemerkbar – der Kopfhörer sitzt wie eine Feder auf dem Kopf. Allerdings ist die Anpresskraft eher schwach, was bei manchen Köpfen zu Sitzproblemen führen kann. Die abnehmbaren Velours-Ohrpolster sind angenehm und bieten ausreichend Platz für große Ohren.

Besondere Design-Features:

  • Dual-Entry-System: Beide Ohrmuscheln haben 3,5mm-Anschlüsse
  • Kompatibilität mit Bluemini R2R für wireless Betrieb
  • Große Ohrmuscheln für erweiterte Akustik-Kammer
  • Abnehmbare Ohrpolster

Klangcharakter und Sound-Analyse

Hier wird’s interessant – und kontrovers. Der HE-R9 ist definitiv kein neutraler Monitor-Kopfhörer, sondern ein Bass-Monster mit eigenwilliger Abstimmung. Bei unserem ausgiebigen Test mit der Qobuz-Referenz-Playlist, die von Behemoths “Blow Your Trumpets Gabriel” über Lorna Shores epische “Pain Remains”-Trilogie bis hin zu Radioheads “Creep” reicht, zeigten sich sowohl die Stärken als auch die Schwächen dieses polarisierenden Kopfhörers.

Bass: Quantität über Qualität

Der Bass ist das dominante Element des HE-R9 – und das ist sowohl Fluch als auch Segen. Mit einem Anstieg von etwa 9 dB im Bereich von 50–60 Hz gegenüber den Mitten liefert der Kopfhörer ordentlich Wumms. Bei Tracks wie “To the Hellfire” von Lorna Shore kommt die Macht der tiefen Frequenzen voll zur Geltung, allerdings auf Kosten der Präzision. Der Bass ist eher “boomy” als kontrolliert und tendiert dazu, in die Mitten hineinzubluten.

Für elektronische Musik ist diese Abstimmung problematisch, bei Rock und Metal kann sie durchaus funktionieren. “Bombtrack” von Rage Against The Machine profitiert von der Bass-Betonung, während filigranere Passagen in “Honeycomb” von Deafheaven in der Bass-Dominanz untergehen.

Mitten: Maskiert und zurückhaltend

Die Mitten leiden unter der Bass-Dominanz und wirken maskiert. Besonders problematisch ist ein Einbruch um 400 Hz, der zu einer unnatürlichen Klangfarbe führt. Vocals von Manuel Gagneux in “Firewake” oder “Death to the Holy” wirken zurückhaltend und verlieren an Präsenz. Die oberen Mitten zeigen eine rezessive Charakteristik, was zu einem insgesamt warmen, aber auch dumpfen Klangeindruck führt.

Höhen: Scharf und metallisch

Die Höhen des HE-R9 sind ein zweischneidiges Schwert. Während die Topology-Diaphragma-Technologie theoretisch für saubere Höhen bis 35 kHz sorgen soll, zeigt sich in der Praxis ein eher hartes, teilweise metallisches Höhenspektrum. Bei “Creep” werden die Cymbal-Crashes zu scharf, weibliche Stimmen bekommen einen metallischen Beigeschmack. Die Detailauflösung ist okay, aber die Präsentation zu aggressiv für längeres entspanntes Hören.

Soundstage und Imaging

Trotz der großen Ohrmuscheln bleibt die Soundstage überraschend intim und kompakt. Das Imaging wirkt eher wie “zwei Boxen am Kopf” mit einem schmalen Mittenbereich. Bei komplexen Arrangements wie “Portrait of a Headless Man” von Septicflesh fehlt es an räumlicher Tiefe und Instrumententrennung.

Test-Setup und Kombinationen

Für den umfangreichen Test kamen verschiedene Quellen zum Einsatz:

Fosi K7 (Test): Der günstige Amp bringt den HE-R9 problemlos auf Zimmerlautstärke, kann aber die Schwächen nicht kaschieren. Die Bass-Dominanz bleibt bestehen, die Mitten wirken weiterhin maskiert.

Burson Playmate 3 (Test): Mit dem hochwertigen Burson-DAC/Amp zeigt sich eine leichte Verbesserung in der Kontrolle, besonders im Bass. Die Gesamtcharakteristik bleibt aber unverändert.

Burson Conductor GT4: Auch der Flaggschiff-Amp von Burson kann die grundlegenden Abstimmungsprobleme nicht lösen. Zwar wird der Bass etwas kontrollierter, aber die unausgewogene Signatur bleibt.

Lehmann Audio Linear II: Tja, er heißt nicht ohnehin Linear und gibt brutal wieder was ihm entgegengebracht wird. Leider ist das dem Kopfhörer nicht zuträglich und so kann auch ein hochgelobter Kopfhörerverstärker nichts am Allgemeinbild ändern.

Shanling M5 Ultra (Test): Am DAP zeigt sich die einfache Ansteuerbarkeit des HE-R9. Bereits moderate Lautstärken reichen aus, die Klangprobleme bleiben aber bestehen, bzw. werden durch die basslastigere Abstimmung des M5 Ultra nur noch verstärkt.

ddhifi TC44Pro: Der USB-C-Dongle liefert ausreichend Power, kann aber ebenfalls keine Wunder bewirken.

Bluemini R2R Modul

Ein interessantes Feature ist die Kompatibilität mit HiFiMANs Bluemini R2R Modul. Dieses verwandelt den kabelgebundenen Kopfhörer in ein wireless System mit LDAC, aptX-HD und anderen High-Res-Codecs. Allerdings gibt es Berichte über Rauschprobleme und fehlende iOS-Kompatibilität. Für zusätzliche 150–200 Euro eine nette Option, aber kein Game-Changer.

Preis-Leistung: Von Frechheit zu akzeptabel

Hier liegt wohl der Schlüssel zum Verständnis des HE-R9. Zum ursprünglichen Preis von 599 USD war dieser Kopfhörer schlichtweg eine Frechheit – die Abstimmung rechtfertigt diesen Preis in keiner Weise. Bei den aktuellen Straßenpreisen von 100–150 Euro sieht die Sache anders aus. Für Bass-Heads, die auf Quantität statt Qualität stehen, kann der HE-R9 durchaus interessant sein.

Fazit: Polarisierender Bass-Bomber

Der HiFiMAN HE-R9 ist ein polarisierender Kopfhörer, der eine sehr spezifische Zielgruppe anspricht. Die extreme Bass-Betonung macht ihn für Neutralitäts-Liebhaber ungeeignet, kann aber für bestimmte Genres und Geschmäcker durchaus reizvoll sein. Die Verarbeitung ist solide, wenn auch nicht überragend, das Design Geschmackssache.

Warum HiFiMAN ausgerechnet diesen Kopfhörer als ersten unserer Kooperation schickt, bleibt rätselhaft. Vielleicht wollen sie testen, ob wir ehrlich sind – oder uns direkt vergraulen. Fest steht: Der HE-R9 ist kein schlechter Kopfhörer, aber definitiv ein sehr spezieller. Zum aktuellen Preis kann man ihm seine Eigenarten eher verzeihen als zum ursprünglichen UVP.

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Vainstream Rockfest 2025: Unsere Band-Highlights & Tipps für ein unvergessliches Wochenende https://www.hifigeek.de/vainstream-rockfest-2025-unsere-band-highlights-tipps-fuer-ein-unvergessliches-wochenende/ https://www.hifigeek.de/vainstream-rockfest-2025-unsere-band-highlights-tipps-fuer-ein-unvergessliches-wochenende/#respond Mon, 02 Jun 2025 20:45:45 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=9006 12 Jahre nach unserem Festival-Trauma wagen wir endlich den zweiten Versuch! Das Vainstream Rockfest 2025! Der Timetable steht, die Vorfreude steigt, und wir haben für euch die wichtigsten Bands rausgepickt, die ihr auf keinen Fall verpassen solltet. Egal, ob Deathcore, Skatepunk oder Politpunk – hier kommt unsere persönliche Auswahl mit Songtipps für eure Festival-Playlist!

Freitag: Der perfekte Start ins Wochenende

Paleface Swiss

Direkt zum Auftakt gibt’s mit Paleface Swiss eine ordentliche Deathcore-Keule. Die Schweizer liefern kompromisslos ab und sind ein echter Geheimtipp für alle, die es gerne heftig mögen. Hört mal in Please End Me oder Hatred rein – garantiert nichts für schwache Nerven!

Polaris

Australischer Metalcore, wie er im Buche steht! Polaris verbinden eingängige Melodien mit ordentlich Wumms. Masochist (YouTube) ist ein super Einstieg, um sich auf ihren energiegeladenen Auftritt einzustimmen.

Millencolin

Skatepunk-Legenden aus Schweden! Millencolin sind für uns pure Nostalgie – 2001 in Köln, 2011 in Hamburg, und jetzt endlich wieder auf dem Vainstream. No Cigar ist und bleibt der ultimative Soundtrack für alle, die mit Tony Hawk aufgewachsen sind. Zieht euch aber am besten das komplette Album rein. Nostalgie!

The Ghost Inside

Melodischer Hardcore mit ordentlich Tiefgang. The Ghost Inside stehen für Songs, die unter die Haut gehen und live für Gänsehaut sorgen. Aftermath ist ein absolutes Muss – perfekt, um sich schon mal emotional einzustimmen.

Motionless In White

Wer auf düsteren Metalcore mit Gothic-Elementen steht, sollte sich Motionless In White nicht entgehen lassen. Die Jungs liefern eine Show, die optisch und musikalisch hängen bleibt. Unser Songtipp: Voices.

A Day To Remember

Hier gibt’s die perfekte Mischung aus Pop-Punk, Hardcore und Metalcore. A Day To Remember sind bekannt für ihre mitreißenden Liveshows und Hymnen wie Downfall of us all – Mitsingen garantiert!

Bullet For My Valentine

Metalcore-Klassiker aus Großbritannien. Bullet For My Valentine bringen uns zurück in die Jugend, als The Poison rauf und runter lief. Tears Don’t Fall darf auf keiner Festival-Playlist fehlen.

Samstag: Von Breakdowns bis Punk-Party auf dem Vainstream Rockfest 2025

Currents

Deathcore aus Connecticut, der ordentlich nach vorne geht. Currents spielen zwar schon mittags, aber Songs wie Better Days oder Remember Me machen garantiert wach.

Fit For An Autopsy

Wer auf brutale Riffs steht, ist bei Fit For An Autopsy genau richtig. Die Band überzeugt mit einer intensiven Live-Performance. Unser Tipp: Far From Heaven.

Stick To Your Guns

Kalifornischer Hardcore mit Haltung! Stick To Your Guns sind für ihre energiegeladenen Shows und starken Messages bekannt. Wir freuen uns besonders auf Nobody – ein Song, der live sicher richtig knallt.

Swiss und die Andern

Deutschpunk mit Haltung und Energie! Swiss und die Andern stehen kurz vor der Veröffentlichung ihres neuen Albums Punk ist tot und werden das Vainstream sicher wieder in einen Hexenkessel verwandeln. Unser Tipp: Punk ist tot.

Landmvrks

Französischer Metalcore, den wir bisher noch nicht live erleben durften – umso gespannter sind wir! Lost in a Wave  ist ein echter Ohrwurm und macht Lust auf mehr.

Feine Sahne Fischfilet

Deutschpunk mit Herz und Haltung. Feine Sahne Fischfilet bringen mit ihrem neuen Album frischen Wind aufs Festival. Komplett im Arsch ist unser Songtipp – Mitsingen und Abgehen garantiert.

Heaven Shall Burn

Das Metalcore-Brett aus Thüringen! Heaven Shall Burn sind bekannt für ihre energiegeladenen Shows und ihre klare Haltung. Mit neuem Album im Gepäck wird das ein krönender Abschluss. Unser Tipp: Übermacht.

Persönlicher Nachschlag: Warum wir uns 2025 besonders freuen

Nach unserem legendären Festival-Trauma 2013 (Sonnenstich, Chaos, Müllberge) sind wir jetzt umso gespannter, wie sich das Vainstream Rockfest 2025 weiterentwickelt hat. Die neuen Orga-Maßnahmen, mehr Wasserstellen, bessere Mülltrennung und ein insgesamt entspannteres Ambiente machen Hoffnung auf ein rundum gelungenes Wochenende. Wir freuen uns auf neue Erinnerungen, alte Lieblingsbands und vielleicht die ein oder andere Festivalüberraschung!

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Burson Conductor Voyager: Der Audio-Endgegner droppt seine Granate! https://www.hifigeek.de/burson-conductor-voyager-der-audio-endgegner-droppt-seine-granate/ https://www.hifigeek.de/burson-conductor-voyager-der-audio-endgegner-droppt-seine-granate/#respond Mon, 02 Jun 2025 17:25:26 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=8983 Während wir noch gespannt auf den Burson Conductor GT4 warten, knallt Burson Audio einfach den Conductor Voyager auf den Tisch – und der ist nichts für schwache Nerven! Das neue Flaggschiff ist ab sofort vorbestellbar und bringt alles mit, was Audiophilen-Schwitzhände verursacht. Nach unserem Test des Playmate 3 (der uns echt vom Hocker gehauen hat) jucken uns die Ohren schon jetzt. Stellt euch vor: 10 Watt pure Class-A-PowerDSD512-Support und ein Subwoofer-Modus für Kopfhörer – das ist kein Hörgerät, das ist ein Sonic-Boom in Space-Grey-Optik!

Warum der Voyager deine Playlist sprengt

Der Conductor Voyager positioniert sich als Bursons ultimative All-in-One-Lösung und kombiniert DAC, Class‑A Kopfhörerverstärker und Vorverstärker in einem Gerät. Das Herzstück bildet der ESS9039PRO DAC – der fortschrittlichste Chip von ESS Technology, der mit atemberaubender Auflösung, dynamischem Kontrast und ultra-niedrigen Verzerrungen aufwartet.

Aber wie wir von Burson gewohnt sind, geht es nicht nur um den DAC-Chip selbst. Die vollständig diskrete I/V- und LP-Stufe wurde speziell für den ESS9039PRO entwickelt und arbeitet mit der bewährten Dual-Mono-Architektur und Burson V7 Opamps. Das Ergebnis? Ein lebensechtes, immersives Klangerlebnis, das digitale Signale in pure Emotionen verwandelt.

DAC-Chip from Hell: ESS9039PRO

Im Herzstück des Voyager tickt der ESS9039PRO DAC – ESS Technologies krönende Schöpfung. Dieser Chip zerhackt digitale Signale nicht, er verwandelt sie in adrenalinfreie Klangorgien. Mit 143 dB Kanaltrennung und 0,0005% THD ist das so, als würde man Queen live in der Schädeldecke spüren.

Class-A-Amp mit MMA-Training

Hier geht’s zur Sache: 10 Watt pro Kanal bei 100W Idle-Bias – das ist kein Verstärker, das ist ein Schwergewicht in der K.O.-Runde. Vier Onsemi MJE15032-Transistoren pro Kanal (Made in USA!) jagen selbst hungrige Planar-Magneten in die Knie. Ob du nun 16-Ohm-IEMs oder 300-Ohm-Sennheiser rockst – hier gibt’s 5,2W bis 1W ohne Kompromisse. Und ja, das Gehäuse wiegt stolze 7 kg – damit kannst du im Notfall auch Einbrecher vertreiben.

Head+Sub: Bass, der dir die Jeans zerreißt

Der Head+Sub-Modus ist das Audio-Äquivalent zu einem Haunted House: Offene Kopfhörer + Subwoofer = Kino im Schädel. Egal ob Slayer-Riffs oder Horror-Soundtracks – hier spürst du jeden Basslauf bis in die Zehennägel. Dieses Feature hatten wir schon beim Conductor GT4 im Visier, aber der Voyager zieht nach.

Technik, die begeistert

Was uns besonders freut: Der Voyager unterstützt natives DSD512 und 32-bit/768kHz PCM über den USB‑C XMOS-Eingang. Bluetooth 5.0 mit LDAC, aptX HD und AAC bis zu 24-bit/96kHz ist ebenfalls an Bord – perfekt für alle, die auch mal kabellos hören möchten.

Und für die Gamer: Low-Latency-Modus, der Explosionen schneller als dein Adrenalin ins Ohr jagt.

Anschlusswahnsinn

Kopfhörer: 6,35 mm | 3,5 mm (mit Mikro!) unsymetrisch | 4‑Pin-XLR symetrisch
Digital: USB‑C (DSD512/768kHz PCM), Bluetooth 5.0 (LDAC/aptX HD)
Analog: 2x XLR + 2x RCA rein, 1x XLR + 1x RCA raus

Sille? Hier erwünscht!

Sieben Silent-Power-Module drücken das Rauschen auf 0,8nVrms – 200x leiser als bei Billiggeräten. Optional gibt’s das 480W GaN Fusion Core-Netzteil, das mit 1 MHz Taktfrequenz arbeitet. Das ist so, als würde man einen Ferrari-Motor in ein Einhorn einbauen.

Pre-Order-Bonus: Schnapp dir den Loot!

Burson macht es Früh-Entscheidern schmackhaft: Wer die Standard-Version für $3.799 bestellt, bekommt automatisch die Deluxe-Version ($4.399). Bei der Deluxe-Bestellung gibt’s das Upgrade zur Max-Version ($4.999) gratis dazu. Die Vorbestellungen laufen bis zum 15. Juni, der Versand startet Mitte Juni 2025.

Voyager-Serie: Was ist da noch im Köcher?

Der Burson Soloist Voyager ist für viele Kopfhörer-Fans der absolute Traum, wenn es um Verstärker geht. Aber jetzt stellt sich die Frage: Kommt da was Neues? Die Bilder vom Burson Conductor Voyager lassen schon mal aufhorchen: Die Silent Power 02 Module sehen anders aus als beim Soloist. Außerdem werkeln im Conductor Voyager nur noch vier OpAmps – beim Soloist waren’s noch sieben. Schaut euch mal die neue Fernbedienung an! Und weil Burson schon die kleineren Serien auf Vordermann gebracht hat, ist die Sache eigentlich klar: Mit dem Release des Conductor Voyager dürfte auch ein Upgrade des Soloist Voyager nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Unser Fazit

Nach den durchweg positiven Erfahrungen mit dem Playmate 3, den wir bereits ausführlich getestet haben, und dem anstehenden Test des Conductor GT4, sind unsere Erwartungen an den Burson Conductor Voyager entsprechend hoch. Die technischen Daten lesen sich jedenfalls vielversprechend, und Bursons Ruf für musikalische, warme Klangsignatur spricht für sich.

Wer auf der Suche nach einer Premium-All-in-One-Lösung ist und bereit ist, entsprechend zu investieren, sollte sich den Voyager definitiv näher ansehen. Wir stehen schon Schlange fürs Testgerät – bleibt dran, sonst verpasst ihr, wie der Voyager unsere Gehörgänge kolonisiert!

Pre-Order: bursonaudio.com/shop/conductor-voyager

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Black Phone 2 – Der Teaser-Trailer ist online! https://www.hifigeek.de/black-phone-2-der-teaser-trailer-ist-online/ https://www.hifigeek.de/black-phone-2-der-teaser-trailer-ist-online/#respond Mon, 02 Jun 2025 14:49:11 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=8978 Leute, schnallt euch an – das schwarze Telefon klingelt wieder!

Nach dem weltweiten Erfolg des Horror-Thrillers The Black Phone kehrt Regisseur Scott Derrickson zurück – und mit ihm die wohl teuflischste Rolle von Ethan Hawke. In Black Phone 2 setzt der vierfach Oscar®-nominierte Hawke als „Greifer“ seinen Rachefeldzug fort – diesmal aus dem Jenseits und mit Finns jüngerer Schwester Gwen im Visier.

Während Finn (Mason Thames) mit den Folgen seiner Vergangenheit kämpft, bekommt die eigensinnige Gwen (Madeleine McGraw) unheimliche Anrufe auf dem schwarzen Telefon und wird von verstörenden Visionen heimgesucht. Zusammen machen sich die beiden auf den Weg ins winterliche Ferienlager Alpine Lake, wo sie auf eine schockierende Verbindung zwischen dem „Greifer“ und ihrer eigenen Familiengeschichte stoßen.

Erneut inszeniert von Horror-Spezialist Scott Derrickson (Sinister) und produziert von Jason Blum (M3GAN, Insidious), basiert das Drehbuch wieder auf den Figuren von Joe Hill. Zur weiteren Besetzung zählen unter anderem Demián Bichir, Jeremy Davies, Miguel Mora, Arianna Rivas, Maev Beaty und Graham Abbey.

Black Phone 2 startet am 16. Oktober 2025 in den deutschen Kinos.

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Burson Audio Playmate 3 Deluxe — Der ultimative Desktop-DAC im Hardcore-Test https://www.hifigeek.de/burson-audio-playmate-3-deluxe-der-ultimative-desktop-dac-im-hardcore-test/ https://www.hifigeek.de/burson-audio-playmate-3-deluxe-der-ultimative-desktop-dac-im-hardcore-test/#respond Mon, 19 May 2025 12:30:10 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=8929 Der Burson Audio Playmate 3 hat nach wochenlangem intensiven Testing bewiesen, dass er weit mehr ist als nur ein gewöhnlicher Desktop-DAC. Mit seiner unglaublichen Klangqualität, den umfangreichen Upgrade-Möglichkeiten und der beeindruckenden Leistung hat er sich als eines der faszinierendsten Audio-Geräte entpuppt, die je auf meinem Schreibtisch gelandet sind. Besonders interessant für alle, die auf der Suche nach einem ultimativen All-in-One-Paket sind, das keine klanglichen Kompromisse eingeht.

Was zum Teufel ist Burson Audio eigentlich?

Burson Audio dürfte für viele deutsche Audio-Enthusiasten noch ein unbeschriebenes Blatt sein – aber nicht mehr lange! Auf der High End in München habe ich die Produkte kürzlich entdeckt und nach einem kurzen Schwätzchen erfahren, dass diese audiophilen Schätze aus Australien bald einen deutschen Vertrieb bekommen könnten.

Für OpAmp-Nerds ist Burson allerdings längst ein Begriff. Neben Sparkos stellen die Australier wohl die besten diskreten Operationsverstärker (OpAmps) der Welt her. Und genau diese kleinen Wunderwerke haben einen massiven Einfluss auf den Klang von DACs, Verstärkern und Vorstufen.

OpAmps — WTF?!

Kurzer Technik-Exkurs: OpAmps (Operationsverstärker) stecken in praktisch jedem Verstärker und DAC. Sie sind dafür verantwortlich, die winzigen Signale aus dem Digital-Analog-Wandler auf ein hörbares Niveau zu verstärken. Da sie direkt nach der Wandlung im Signalweg liegen, prägen sie maßgeblich den Klangcharakter eines Geräts.

Was Burson besonders macht: Anders als die meisten Hersteller, die auf billige Massenware-ICs setzen, baut Burson seit über 20 Jahren diskrete OpAmps. “Diskret” bedeutet, dass statt eines einzelnen integrierten Schaltkreises individuelle Komponenten wie Transistoren, Widerstände und Kondensatoren verwendet werden – handverlesen und optimal aufeinander abgestimmt. Das Ergebnis? Ein dramatisch besserer Klang und die Möglichkeit, deinen Sound nach Belieben zu tunen.

Unboxing & Lieferumfang: High-End vom ersten Moment an

Der Burson Audio Playmate 3 kam in exzellenter Verpackung an, die bereits erahnen lässt, dass hier kein Mainstream-Produkt wartet. Im Karton findet sich:

  • Der Burson Audio Playmate 3 (natürlich)
  • Ein hochwertiges Cinch-Kabel
  • USB‑C zu USB‑C Kabel
  • Kopfhörer-Mikrofon-Adapter
  • 2× 5534d JRC OpAmps
  • 2× 5532d JRC OpAmps
  • Inbusschlüssel für die Gehäusedemontage
  • Ersatzsicherung
  • Universalnetzteil mit verschiedenen Ländersteckern
  • Silent Power Module SP2-15P und SP2-15N (Deluxe only)
  • Eine Metall-Fernbedienung (kein billiger Plastikschrott!) (Deluxe only)

In der Deluxe-Edition sind bereits die Premium-OpAmps vorinstalliert:

  • 2× Burson Audio V7 Vivid Dual
  • 2× Burson Audio V7 Vivid Single

Statt des Standard-Netzteils lag in unserem Testgerät bereits der Burson Super Charger PSU 3A 24V/3A bei – ein Upgrade, das sich definitiv hören lässt.

Tech-Specs: Zahlen, die Audionerds feucht werden lassen

Für alle Zahlenfreaks hier die wichtigsten Spezifikationen des Burson Audio Playmate 3:

  • DAC-Chip: ESS Sabre 9039 (State-of-the-art!)
  • Sampling-Rate: bis zu 768kHz PCM und DSD512
  • Class-A-Kopfhörerverstärker mit 3 Watt pro Kanal bei 30W Ruhestrom
  • Kanaltrennung: 128 dB @ 1kHz, 121 dB @ 20kHz
  • THD+N: 0,0018% @ 1kHz, 0dBFS
  • Gesamte THD mit DAC, Pre-Amp und Amp: <0,002%

Die Leistungsabgabe ist beeindruckend und zeigt, warum der Burson Audio Playmate 3 praktisch jeden Kopfhörer problemlos antreiben kann:

Impedanz (Kopfhörer)LeistungSignal-Rausch-VerhältnisKanaltrennung
16 Ohm3,5W96dB99%
32 Ohm2,5W97dB99%
100 Ohm600mW98dB99%
150 Ohm400mW96dB99%
300 Ohm150mW95dB99,5%

Anschlussseitig bietet der Burson Audio Playmate 3 Toslink und USB‑C als Eingänge, was ihn perfekt für den Desktop-Einsatz macht. Kompatibel ist er mit Windows XP, 7, 8, 10, Mac OSX sowie iOS und Android (via OTG).

Design und Verarbeitung: Endlich mal kein China-Plunder

Holy Shit – wenn man den Burson Audio Playmate 3 in den Händen hält, begreift man sofort, wofür die knapp 3kg Gewicht stehen: Unerbittliche Qualität! Das komplett aus massivem Aluminium gefräste Gehäuse schreit förmlich “High-End”. Auch alle Knöpfe und Drehregler sind aus Aluminium gefertigt.

Die dunkle silberne Farbgebung mit orangen Akzenten sieht verdammt edel aus und passt perfekt zu praktisch jedem Setup. Das Display ist hell, informativ und zeigt genau das, was man wissen muss. Der Lautstärkeregler dreht sich butterweich und präzise – keine billigen Raster-Stufen, sondern echte analoge Kontrolle.

An der Front befinden sich zwei Kopfhörerausgänge (2,5mm und 6,3mm, beide unsymmetrisch), der Netzschalter, das Display sowie der Lautstärkeregler mit Menü-Knopf und dem IR-Empfänger für die Fernbedienung.

Die Rückseite beherbergt den USB-C- und Toslink-Eingang sowie einen Pre-Out, der wahlweise als echter Pre-Amp oder als reiner Line-Out konfiguriert werden kann.

Die ebenfalls komplett aus Metall gefertigte Fernbedienung liegt schwer und wertig in der Hand – auch hier kein billiges Plastikspielzeug. Einziger kleiner Kritikpunkt: Die Metallknöpfe klappern ein wenig bei der Bedienung. Klar, das ist Meckern auf hohem Niveau, aber der Vollständigkeit halber sei es erwähnt.

Bedienung und Features: Audiophiler Baukasten

Die Bedienung des Burson Audio Playmate 3 ist erfreulich unkompliziert. Über den rechten Button gelangt man ins Menü, durch das man mit dem Lautstärkeregler scrollt. Zur Auswahl einer Option drückt man einfach den Regler – intuitiver geht’s kaum.

Im Menü lassen sich folgende Einstellungen vornehmen:

  • Input-Auswahl: USB oder Toslink
  • Output-Modus: Kopfhörer, Pre-Out oder DAC-Out
  • Verstärkungsstufe: Low oder High (ideal für empfindliche IEMs vs. hungrige Planare)
  • Filter-Einstellungen: FIR-Filter, DPLL und IIR-Filter (für Audiophile ein Paradies)
  • DAC Path: Bestimmt, welche Filter umgangen werden
  • THD-Kompensation
  • Auto-Off-Funktion bei fehlendem Signal
  • Mikrofon-Eingangsaktivierung für Gaming-Headsets

Besonders cool: Im Gegensatz zu vielen anderen High-End-Geräten, die mit kryptischen Einstellungen und mieser UI glänzen, ist hier alles logisch aufgebaut und selbsterklärend.

Klangeigenschaften: Wie klingt denn nun der Bastard?

Der Burson Audio Playmate 3 Deluxe liefert einen Sound, der mich mehrfach dazu gebracht hat, einfach ungläubig vor dem Gerät zu sitzen. Für rund 1000€ bekommt man hier ein All-in-One-Paket, das mühelos mit deutlich teureren Einzelkomponenten mithalten kann.

Besonders bemerkenswert ist der integrierte Kopfhörerverstärker, der sich perfekt in das Gesamtbild einfügt. Zum Vergleich haben wir teurere externe Kopfhörerverstärker im DAC-only-Betrieb angeschlossen und mussten festhalten: Der Burson als Komplettpaket liefert eine verdammt beeindruckende Performance.

Die Klangcharakteristik der Deluxe-Version mit den V7 Vivid OpAmps ist eher analytisch, aber niemals kalt oder leblos. Der Sound ist detailliert, präzise und kraftvoll – genau das, was man von einem High-End-Gerät dieser Preisklasse erwartet.

Musik-Tests: Metal und mehr im Härtetest

Da wir bei hifigeek.de natürlich primär auf die harte Gangart stehen, haben wir den Burson mit einer Reihe anspruchsvoller Tracks gefoltert (Referenzplaylist auf Qobuz):

Septicflesh – Portrait of a headless man (Infernus Sinfonica MMXIX)

Bei diesem orchestralen Death-Metal-Monster mit Streichern, Bläsern, Gitarren, Publikum und Chor trennt sich bei unseren Tests immer die Spreu vom Weizen. Der Burson Audio Playmate 3 schafft hier etwas Beeindruckendes: eine breite, tiefe Bühnenabbildung, bei der die Band druckvoll im Vordergrund steht, perfekt vom Orchester flankiert wird, während der Chor das Ganze mit epischer Größe überzieht.

Besonders die Trompeten – mein persönliches Highlight bei jedem Audio-Test – klingen druckvoll und lebendig, was zeigt, dass der Burson Audio Playmate 3 auch bei schnellen Transienten absolut nichts zu verbergen hat.

Lamb of God – Laid to Rest

Geradliniger, aber nicht weniger anspruchsvoll ist dieser modernen Metal-Klassiker. Die satt abgemischten Drums kommen mit ordentlichem Druck, die hämmernd einsetzenden Gitarrenriffs offenbaren die volle Leistungsfähigkeit des Burson Audio Playmate 3. Jedes Detail ist präzise dargestellt, der Sound ist kraftvoll und dynamisch, genau wie diese Musik sein muss.

Lorna Shore – Pain Remains Trilogie

Will Ramos’ Stimmakrobatik ist eine Herausforderung für jedes Audio-Setup. Die Pain Remains Trilogie beginnt mit feinem Regen und einer hallunterlegten Melodie, bevor es mit Will Ramos’ extremen Gesangskünsten richtig zur Sache geht.

Hier zeigt sich, dass selbst der Burson irgendwann an seine Grenzen stoßen kann: Bei maximaler Komplexität mit schneller Double-Bass-Drum, drückenden Gitarrenriffs und Ramos’ vielschichtigen Gesangsstilen wird der Klang manchmal etwas weniger klar. Dies ist jedoch kein Knockout-Kriterium – kaum ein DAC/Amp-Kombination in dieser Preisklasse kommt hier besser durch.

Beeindruckend ist, wie der Burson Audio Playmate 3 die ruhigeren Passagen mit ihrer emotionalen Tiefe wiedergibt – hier entstehen echte Gänsehautmomente, die den Hörer tief ins musikalische Geschehen ziehen.

Gaming: Audiophile Zocker aufgepasst!

Mit 1000€ ist der Burson Audio Audio Playmate 3 definitiv im High-End-Gaming-Bereich angesiedelt – aber er ist jeden verdammten Cent wert, wenn ihr euer Gaming-Erlebnis auf ein neues Level heben wollt.

Die räumliche Abbildung ist so präzise, dass die Ortung von Gegnern in Shootern im Vergleich zu Onboard-Soundkarten deutlich leichter fällt. Selbst feinste Geräusche sind klar hörbar und perfekt lokalisierbar. In Kombination mit einem hochwertigen Kopfhörer verschafft euch das einen echten Vorteil.

Auf der diesjährigen High End in München gab es nicht umsonst einen eigenen Gaming-Bereich – Audio und Gaming gehören zusammen, und der Burson Audio Playmate 3 könnte hier zum Geheimtipp für anspruchsvolle Streamer und Pro-Gamer werden.

OpAmp-Tuning: Der audiophile Spielplatz

Das wahre Highlight des Burson Audio Playmate 3 ist die Möglichkeit, durch den Austausch der OpAmps den Klangcharakter nach eigenen Vorlieben anzupassen. Wir haben verschiedene Kombinationen getestet:

V7 Vivid OpAmps (Deluxe-Edition)

Diese sind unsere klaren Favoriten für die meisten Kopfhörer. Solange der Kopfhörer nicht bereits zu harsch in den Höhen ist, liefern die Burson Audio V7 Vivids einen knackigen, punchigen Bass und detaillierte Höhen mit exzellentem Wiedergabedetail. Die räumliche Abbildung ist fantastisch, und der Klang hat genau die richtige Mischung aus Analytik und Musikalität.

Sparkos SS36er

Die Sparkos SS3602 und SS3601 machen den Klang etwas weniger warm, erreichen aber nicht ganz die Detailtiefe der Vivids. Dennoch handelt es sich um hervorragende OpAmps, die in manchen Systemen durchaus die bessere Wahl sein könnten.

V7 Standard OpAmps

Für Kopfhörer mit spitzeren Höhen sind die V7 Standard OpAmps eine ausgezeichnete Option. Sie machen den Burson Audio Playmate 3 zu einem deutlich weicher klingenden Gerät, was bei manchen Aufnahmen oder Kopfhörern genau das Richtige sein kann.

553er JRC OpAmps (Standard)

Die im Basis-Modell verbauten OpAmps sind bereits gut abgestimmt und tendieren in Richtung der V7 Vivid. Allerdings fehlt es hier an Detailzeichnung und etwas Druck im Bass. Für den Einstieg sind sie dennoch absolut respektabel und geben Zeit zum Sparen auf ein späteres Upgrade.

Einordnung: Für wen ist dieser DAC eigentlich?

Der Burson Audio Playmate 3 ist eindeutig für den Schreibtisch konzipiert. Seine Eingangsoptionen (USB‑C und Toslink) machen ihn zum perfekten Partner für PC und Konsole. Am wohlsten fühlt er sich per USB‑C an einem Computer, wobei er per Toslink natürlich auch hervorragend an eine Spielkonsole passt (dann allerdings ohne Mikrofon-Funktion).

Für alle, die viel mit Kopfhörern arbeiten oder hören und einen erstklassigen DAC mit exzellentem Kopfhörerverstärker suchen, ist der Burson Audio Playmate 3 ein fantastisches Gesamtpaket. Statt mehrere Geräte auf dem ohnehin oft überfüllten Schreibtisch zu stapeln, bekommt man hier alles in einem extrem hochwertigen Gerät.

Besonders hervorzuheben ist, dass man sich keine Gedanken über die Paarung zwischen DAC und Verstärker machen muss – Burson hat diese Hausaufgaben bereits erledigt und eine perfekt abgestimmte Kombination geschaffen.

Paarung mit anderen Geräten

Der Burson Audio Playmate 3 harmoniert hervorragend mit aktiven Studiomonitoren. Einfach im Menü auf Pre-Out umschalten, und schon kann man seine Lautsprecher perfekt ansteuern – ideal für Zeiten, in denen man keine Kopfhörer tragen möchte.

Was die Kopfhörer betrifft, konnten wir keine negativen Paarungen feststellen. Audeze (LCD‑X, Hifiman, verschiedene Beyerdynamic-Modelle und auch IEMs funktionieren wunderbar mit dem Burson. Selbst mit günstigeren Kopfhörern kann man sicher sein, dass der Burson Audio Playmate 3 das Maximum aus ihnen herausholt.

Wir sind besonders gespannt auf den Test mit dem kommenden Fosi Audio i5, den wir bereits auf der High End in München erleben durften und der sich am Burson Audio Playmate 3 als perfekter Partner entpuppen könnte.

Upgrades: So wird gut zu verdammt gut

Wer sich für die Standard-Version des Burson Audio Playmate 3 entscheidet, hat zahlreiche Möglichkeiten für spätere Upgrades:

  1. OpAmp-Upgrade: Von den Standard-JRC-OpAmps zu V7 Standard oder V7 Vivid für deutlich besseren Klang
  2. Netzteil-Upgrade: Das Super-Charge-Netzteil taktet deutlich höher als handelsübliche Schaltnetzteile und bietet geringeres Rauschen. Es vereint die Vorteile von Schalt- und Linearnetzteilen und sorgt für einen erwachseneren, präziseren Klang mit größerer Bühne.
  3. Power-Module: Die Standard-SP01-Module lassen sich einfach durch die SP02-Module ersetzen, die bis zu 200-mal weniger Rauschen produzieren.

Ich kenne kein anderes Audio-Gerät, das so wandlungsfähig und upgradefähig ist – perfekt für experimentierfreudige Audiophile, die ihren Sound immer weiter perfektionieren möchten.

Fazit: Audio-Nirvana auf dem Desktop

Der Burson Audio Playmate 3 Deluxe ist ein audiophiles Kraftpaket, das praktisch alle Wünsche erfüllt, die man an einen Desktop-DAC mit Kopfhörerverstärker haben kann. Seine Performance überzeugt auf ganzer Linie, die Upgrade-Möglichkeiten sind begeisternd, und der Sound ist schlichtweg atemberaubend.

Für Audiophile, Gamer und Musikproduzenten, die einen felsenfesten Begleiter auf dem Schreibtisch suchen, ist der Burson Audio Playmate 3 eine klare Empfehlung. Ja, er ist nicht billig – aber er bietet einen Gegenwert, der weit über seiner Preisklasse liegt, und dank der Upgrade-Möglichkeiten ist er eine langfristige Investition in großartigen Sound.

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Superman 2025 – Der neue Trailer ist da und bricht das Internet! https://www.hifigeek.de/superman-2025-der-neue-trailer-ist-da-und-bricht-das-internet/ https://www.hifigeek.de/superman-2025-der-neue-trailer-ist-da-und-bricht-das-internet/#respond Wed, 14 May 2025 17:31:29 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=8920 Liebe Genre-Fans, legt die Cape-Sammlung bereit: Der brandneue Trailer zu James Gunns SUPERMAN ist endlich gelandet – und das Netz explodiert! Keine zwei Stunden online und schon über eine Million Aufrufe: Das ist nicht nur Hype, das ist ein popkulturelles Erdbeben.

Superman kehrt zurück – aber anders, als ihr denkt

James Gunn, der Mann hinter „Guardians of the Galaxy“ und „The Suicide Squad“, bringt den Urvater aller Superhelden zurück auf die große Leinwand. Doch wer jetzt einen weiteren CGI-Overkill erwartet, wird überrascht: Der Trailer setzt auf eine Mischung aus epischer Action, pointiertem Humor und spürbarem Herzblut – ein Superman, der mitfühlt und kämpft, aber auch zweifelt. Gunns Handschrift ist in jeder Szene zu erkennen: Die Dialoge sitzen, der Score pumpt, und die Kameraarbeit ist so dynamisch wie eh und je.

David Corenswet übernimmt das Cape

Im Mittelpunkt steht David Corenswet als Clark Kent/Superman – und schon im Trailer wird klar: Dieser Superman ist mehr als ein strahlender Boy Scout. Zwischen politischen Verwicklungen, moralischen Dilemmata und einer Welt, die nicht mehr an Helden glaubt, muss er beweisen, dass Hoffnung mehr ist als nur ein Symbol auf der Brust. Rachel Brosnahan als Lois Lane und Nicholas Hoult als Lex Luthor sorgen für die nötige Schärfe im Ensemble.

Your choices, your actions, that’s what makes you who you are.

Der Trailer verrät nicht zu viel, aber eines wird deutlich: Gunn stellt die Frage, was einen Helden wirklich ausmacht. Ist es die Macht – oder die Entscheidung, sie richtig einzusetzen? Zwischen explosiven Bildern, kryptischen Andeutungen und einer Prise Selbstironie bleibt vor allem eins hängen: Dieser Superman ist ein Produkt seiner Entscheidungen – und seiner Menschlichkeit.

Blockbuster-Alarm: Ab 11. Juli nur im Kino & IMAX

SUPERMAN ist der erste große DC-Film aus den neuen DC Studios und startet am 11. Juli 2025 exklusiv im Kino und IMAX. Hinter den Kulissen werkeln neben Gunn auch Peter Safran (Produktion), Henry Braham (Kamera), Beth Mickle (Production Design) und John Murphy (Musik) – ein Team, das schon mehrfach Blockbuster-Magie bewiesen hat.

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Das Vainstream Rockfest lädt zur Opening Night mit Crossfaith und mehr https://www.hifigeek.de/das-vainstream-rockfest-laedt-zur-opening-night-mit-crossfaith-und-mehr/ https://www.hifigeek.de/das-vainstream-rockfest-laedt-zur-opening-night-mit-crossfaith-und-mehr/#respond Wed, 14 May 2025 16:52:41 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=8916 Das Vainstream Rockfest geht 2025 in die Vollen: Nicht nur, dass das Festival jetzt an zwei Tagen abgeht – für alle, die es kaum erwarten können, startet das Spektakel schon am Donnerstagabend mit einer fetten Opening Night im Skaters Palace! Am Start sind Crossfaith, Half Me und Elwood Stray. Perfekt, um sich direkt das Festivalbändchen zu sichern und kostenlos mit anderen Metalheads warmzulaufen, bevor Münster endgültig zerlegt wird.

Aber Achtung: Der Skaters Palace hat nur begrenzte Kapazität. Also gilt: Wer zuerst kommt, mosht zuerst!

Die letzten Tickets für das Vainstream Rockfest am 27. und 28. Juni 2025 sind gerade noch im Verkauf – schnappt sie euch jetzt auf der offiziellen Website, bevor alles ausverkauft ist!

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Finaler Trailer zu “Ballerina” – Ana de Armas entfesselt https://www.hifigeek.de/finaler-trailer-zu-ballerina-ana-de-armas-entfesselt/ https://www.hifigeek.de/finaler-trailer-zu-ballerina-ana-de-armas-entfesselt/#respond Wed, 14 May 2025 14:28:22 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=8913 Freunde des Action-Kinos aufgepasst! Lionsgate hat soeben den finalen Trailer zu “Ballerina” veröffentlicht, dem mit Spannung erwarteten Spin-off aus dem John Wick-Universum. Der neue Trailer gibt uns einen noch intensiveren Einblick in die Welt der rachsüchtigen Assassinin Eve Macarro, gespielt von Ana de Armas.

Feurige Rache im John Wick-Kosmos

“Wenn du an mich denkst, solltest du an Feuer denken” – mit diesem kraftvollen Satz untermalt der Trailer die Geschichte von Eve Macarro, die inmitten der Ereignisse von “John Wick: Chapter 3 – Parabellum” ihre Ausbildung in den mörderischen Traditionen der Ruska Roma beginnt. Die Atmosphäre bleibt dem Hauptfranchise treu, verspricht aber durch die weibliche Perspektive einen frischen Blickwinkel auf die Welt der Auftragsmörder.

Der finale Trailer offenbart nicht nur mehr Action-Sequenzen, sondern deutet auch eine tiefere emotionale Reise an. “Diese Leute, die du suchst? Sie umzingeln gerade dieses Hotel,” hören wir in einem der packenden Dialog-Ausschnitte. Der klassische John Wick-Style mit atmosphärischer Beleuchtung, kunstvoll choreografierten Kampfszenen und der unverkennbaren düsteren Ästhetik scheint auch hier das Markenzeichen zu sein.

Star-Power aus dem Wick-Universum

Neben Hauptdarstellerin Ana de Armas wartet “Ballerina” mit einer beeindruckenden Besetzung auf. Mit dabei sind Anjelica Huston, Gabriel Byrne, Lance Reddick, Catalina Sandino Moreno, Norman Reedus, Ian McShane und natürlich – Keanu Reeves als John Wick himself. Die Beteiligung von so vielen Stars aus dem originalen Franchise verspricht eine nahtlose Integration in das bestehende Universum.

Wie wir bereits in unserem früheren Beitrag berichtet haben, dürfen sich Fans auf eine explosive Mischung aus eleganter Action und der charakteristischen Mythologie der Wick-Saga freuen. Eves packender Dialog “Nein! Ich habe mich dafür entschieden!” deutet bereits an, dass wir es mit einer selbstbestimmten Protagonistin zu tun haben werden.

Der Countdown läuft

“Ballerina” startet am 6. Juni 2025 in den Kinos. Der von Lionsgate präsentierte Streifen ist eine Produktion von Thunder Road Films und 87eleven – also genau den Teams, die auch für die bisherigen John Wick-Filme verantwortlich zeichnen.

Für alle, die nicht genug bekommen können: Schaut euch den finalen Trailer jetzt an und lasst euch von Ana de Armas’ feuriger Performance in die Welt der Auftragskiller entführen!

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Douk Audio K5: Klang-Monster im Mini-Format – Der Audio-Underdog https://www.hifigeek.de/douk-audio-k5-klang-monster-im-mini-format-der-audio-underdog/ https://www.hifigeek.de/douk-audio-k5-klang-monster-im-mini-format-der-audio-underdog/#respond Wed, 14 May 2025 12:32:10 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=8869 Die Audiowelt steckt voller Überraschungen – manchmal kommen sie in kleinen Paketen wie dem Douk Audio K5. Dieses unscheinbare Kästchen hat es faustdick hinter den Ohren: DAC, Kopfhörerverstärker und Tone Control in einem kompakten Gehäuse zu einem Preis, der fast zu gut klingt, um wahr zu sein. Nach wochenlangem intensiven Testen kann ich sagen: Hier wird David zum Goliath – und High-End-Equipment muss sich warm anziehen.

Die erste Begegnung: Design und Verarbeitung

Beim Auspacken des Douk Audio K5 wirst du sofort bemerken, was hier los ist: Trotz der kompakten Maße von gerade mal 95×92×50mm und einem Fliegengewicht von 228g fühlt sich das Teil solide an. Das mattschwarze Metallgehäuse schreit förmlich “Audiophile aufgepasst!” und wirkt deutlich hochwertiger als der Preis vermuten lässt.

Was mir sofort ins Auge sticht: Die drei Drehregler auf der Oberseite – ein Lautstärkeregler, der gleichzeitig als Ein-/Ausschalter dient, sowie separate Regler für Bass und Höhen. Sie laufen butterweich und vermitteln ein taktiles Feedback, das man sonst nur von deutlich teureren Geräten kennt. Die Status-LEDs auf der linken Seite informieren dich auf einen Blick über den Betriebszustand und das gerade abgespielte Dateiformat – ein schönes Detail für alle, die gerne wissen, was gerade passiert.

Anschlüsse ohne Ende

Die Rückseite des K5 offenbart die wahre Vielseitigkeit dieses kleinen Wunderwerks. Du findest hier:

  • USB-C-Eingang für die Verbindung mit PC, Laptop oder Smartphone
  • Optischer Toslink-Eingang für digitale Quellen
  • Optischer Toslink-Ausgang zum Durchschleifen des Signals
  • RCA-Ausgänge für den Anschluss an einen Verstärker oder aktive Lautsprecher

Die Frontplatte beherbergt:

  • 6,35mm-Kopfhöreranschluss (der klanglich überlegen ist)
  • 3,5mm-Kopfhöreranschluss für Standard-Kopfhörer
  • Gain-Schalter (H/L) zur Anpassung an unterschiedliche Kopfhörer-Impedanzen
  • Schalter für Equalizer-Bypass
  • Eingangswahlschalter (USB/Optisch)

Besonders die beiden Kopfhöreranschlüsse sind ein praktisches Feature – kein ständiges Umstecken oder Adaptersuchen mehr. Der Gain-Schalter ist ebenfalls Gold wert, wenn du zwischen verschiedenen Kopfhörern wechselst. Insgesamt ein durchdachtes Layout, das keine Wünsche offen lässt.

Die inneren Werte: Technik, die begeistert

Der Douk Audio K5 ist alles andere als ein Blender. Unter der Haube werkelt eine beeindruckende technische Ausstattung:

Der DAC: ES9038Q2M – die audiophile Speerspitze

Herzstück des Douk Audio K5 ist der ES9038Q2M DAC-Chip von ESS Technology – ein Name, der audiophilen Ohren ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Dieser Chip ist bekannt für seine ausgezeichnete Detailauflösung und sein sauberes Klangbild, das selbst in deutlich teureren Geräten zum Einsatz kommt. Unterstützt wird er vom SA9312 DSP/USB-Interface, das für fehlerfreie Signalverarbeitung sorgt und eine beeindruckende Formatunterstützung mitbringt.

Die Verstärkerstufe: Kraft trifft Präzision

Für die Kopfhörerverstärkung setzt Douk Audio auf die Kombination aus dem Operationsverstärker OPA1678 und dem SGM8262 Verstärkerchip. Diese Paarung liefert beachtliche Leistungsdaten:

  • 560mW @ 32Ω über den 6,35mm-Ausgang
  • 370mW @ 32Ω über den 3,5mm-Ausgang
  • Maximale Ausgangsspannung: 4,25Vrms (6,35mm) / 3,45Vrms (3,5mm)

Diese Power reicht locker aus, um selbst anspruchsvolle Kopfhörer mit Impedanzen zwischen 16 und 600 Ohm adäquat zu befeuern. Die Rauscharmut von unter 3µV sorgt dafür, dass selbst bei empfindlichen In-Ears kein störendes Grundrauschen zu hören ist.

Die Formatunterstützung: Audiophile First Class

Der Douk Audio K5 lässt bei der Formatunterstützung kaum Wünsche offen:

  • USB: PCM bis 32bit/384kHz, DSD256
  • Optisch: PCM bis 24bit/192kHz, DSD DoP64

Das bedeutet: Egal ob High-Resolution FLAC-Dateien, MQA-Streams oder native DSD-Aufnahmen – der Douk Audio K5 gibt sich erst zufrieden, wenn du wirklich alles aus deiner Musik herausholst.

Sound Check: Die Wahrheit liegt im Hören

Genug der technischen Spezifikationen – was zählt, ist der Sound. Und hier glänzt der kleine Douk Audio K5 mit einer Leistung, die seinen Preis Lügen straft.

Der erste Eindruck: Sauber, detailliert, dynamisch

Beim ersten Hören auf den Audeze LCD‑X (die ich bereits ausführlich getestet habe) offenbart der K5 eine erstaunlich saubere und detailreiche Wiedergabe. Der Klang ist straff, fokussiert und dynamisch, ohne dabei analytisch oder steril zu wirken. Besonders auffällig ist die kontrollierte Basswiedergabe – präzise, ohne jemals matschig oder überbetont zu klingen.

Das Klangbild lässt sich als leicht hell beschreiben – nicht grell oder anstrengend, aber mit einem Fokus auf Details und Klarheit. Das liegt nicht zuletzt am ESS9038Q2M DAC-Chip, der für seine saubere und transparente Signalwandlung bekannt ist.

Genre-Test: Metal Only – Der Douk Audio K5 auf der Qobuz Metal-Playlist

Wer Metal hört, will keine halben Sachen. Deshalb habe ich den Douk Audio K5 ausschließlich mit Tracks aus meiner Qobuz-Referenzplaylist durch die Mangel gedreht – von modernen Metal-Neuheiten bis zu Klassikern, alles in Hi-Res-Qualität und mit ordentlich Wumms.

Druckvolle Riffs, fette Drums – Der Douk Audio K5 im Härtetest

Schon beim ersten Track wird klar: Der Douk Audio K5 liebt Metal. Die Gitarrenwände kommen messerscharf, ohne im Hochton zu nerven. Doublebass-Drums knallen trocken und präzise, der Bass bleibt jederzeit kontrolliert – kein Matsch, kein Dröhnen, sondern punktgenaue Attacke. Gerade bei schnellen Tempi und komplexen Arrangements (Stichwort: Lorna Shore Spiritbox oder Septicflesh) bleibt der Sound auch bei hohen Lautstärken stabil und verzerrungsfrei. Die Dynamik ist beeindruckend: Breakdowns knallen, Soli schneiden sich durchs Klangbild, ohne dass irgendwas untergeht.

Transparenz und Bühne: Jedes Instrument am richtigen Platz

Metal lebt von Details – und davon liefert der K5 reichlich. Feinheiten wie Ghosts cleane Gitarren oder die vielschichtigen Synths bei Bloodywood werden klar herausgearbeitet. Die Bühne bleibt auch bei dichtem Mix erstaunlich aufgeräumt: Vocals stehen präsent im Raum, Gitarren und Drums lassen sich sauber orten. Selbst bei Bands mit mehreren Gitarristen (z.B. Killswitch Engage oder Volbeat) bleibt alles differenziert und nachvollziehbar.

Die Tone-Control: Subtile Anpassung statt EQ-Keule

Ein besonderes Feature des Douk Audio K5 sind die Bass- und Höhenregler auf der Oberseite. Anders als bei vielen günstigen Geräten arbeitet dieser EQ bemerkenswert subtil und musikalisch. Statt die Musik zu verzerren oder zu vermurksen, erlauben die Regler eine feine Abstimmung:

  • Der Bassregler wirkt im Bereich von 20–250 Hz mit bis zu ±10dB
  • Der Höhenregler greift bei 3–20kHz mit ebenfalls bis zu ±10dB

Dadurch kannst du den Klang an deine Kopfhörer und deinen persönlichen Geschmack anpassen, ohne dass der Sound unnatürlich oder übertrieben wirkt. Besonders praktisch: Der Bypass-Schalter, mit dem du den EQ komplett umgehen kannst, wenn du das reine, unverfälschte Signal möchtest.

Kopfhörer-Paarungen: Vielseitig wie ein Schweizer Taschenmesser

Ich habe den Douk Audio K5 mit verschiedenen Kopfhörern getestet, von niederohmigen In-Ears bis hin zu anspruchsvollen planaren Magnetostaten:

  • Mit den Shanling ME600 In-Ears liefert der Douk Audio K5 eine rauschfreie, saubere Wiedergabe, besonders im Low-Gain-Modus. Die Basswiedergabe ist kontrolliert und präzise – ideal für elektronische Musik und Metal.
  • Bei den mittelschweren Beyerdynamic DT 1990 Pro (250 Ohm) zeigt der K5 sein wahres Potential. Der High-Gain-Modus liefert ausreichend Leistung, um die manchmal etwas zurückhaltenden DT 1990 Pro zum Leben zu erwecken. Die Bühnenabbildung ist beeindruckend weitläufig, die Detailauflösung exzellent.
  • Selbst mit meinen anspruchsvollen Audeze LCD‑X (Planar-Magnetic, 20 Ohm) schlägt sich der K5 erstaunlich gut. Zwar kommt er nicht ganz an die Kontrolle und den Punch eines dedizierten High-End-Verstärkers heran, liefert aber eine Performance, die weit über dem Preispunkt liegt.

Douk Audio K5 vs. High-End-DACs

Natürlich kann der Douk Audio K5 nicht mit High-End-DACs für 500€ oder mehr mithalten – aber er kommt erstaunlich nah. Die Unterschiede liegen weniger in der grundsätzlichen Klangqualität als vielmehr in den letzten 10–15% audiophiler Perfektion: Die absolute Raumabbildung, die letzte Nuance der Detailauflösung und die ultimative Kontrolle im Bassbereich. Für 90% der Hörer und 95% der Musik wird der K5 absolut ausreichend sein.

Praktischer Einsatz: Mehr als nur ein Kopfhörerverstärker

Der Douk Audio K5 ist ein wahres Multitalent. In meinen Tests habe ich ihn in verschiedenen Szenarien eingesetzt:

Als Desktop-DAC/Amp

An meinem PC-Arbeitsplatz hat sich der Douk Audio K5 als idealer Begleiter erwiesen. Per USB angeschlossen, liefert er einen deutlichen Klangupgrade gegenüber dem integrierten Mainboard-Sound. Die beiden Kopfhöreranschlüsse ermöglichen schnelles Wechseln zwischen meinen Arbeitskopfhörern und dem Gaming-Headset.

Als Vorverstärker im Stereo-Setup

Dank der RCA-Ausgänge konnte ich den K5 problemlos in meine Stereo-Kette integrieren. Die Klangqualität der Wandlung ist tadellos, und die Tone-Controls bieten eine willkommene Möglichkeit zur Feinabstimmung, ohne auf einen separaten Equalizer zurückgreifen zu müssen.

Als Smartphone-Upgrade

Mit einem USB-C-auf-USB-C-Kabel verwandelt der K5 jedes Smartphone in eine mobile Hi-Fi-Station. Bei Android-Geräten funktioniert das plug-and-play, bei Apple-Geräten wird ein zusätzlicher Adapter benötigt. Die Klangverbesserung gegenüber dem integrierten DAC des Smartphones ist sofort erkennbar – detailreicher, dynamischer und mit deutlich mehr Kontrolle in allen Frequenzbereichen.

Die technischen Details für Nerds

Für alle, die es genau wissen wollen, hier die wichtigsten technischen Daten des Douk Audio K5:

DAC und Signalverarbeitung:

  • DAC-Chip: ES9038Q2M
  • DSP/USB-Interface: SA9312
  • Operationsverstärker: OPA1678
  • Kopfhörerverstärker: SGM8262

Audio-Performance:

  • THD+N: < 0,0008% @ 32Ω
  • Signal-Rausch-Verhältnis: > 121dB @ 32Ω
  • Frequenzgang: 20–40kHz (±0,3dB)
  • Kanalübersprechen: < ‑65dB @ 32Ω
  • Grundrauschen: < 3μV

Leistung:

  • 6,35mm-Ausgang: 560mW @ 32Ω (High Gain, THD+N < 1%)
  • 3,5mm-Ausgang: 370mW @ 32Ω (High Gain, THD+N < 1%)
  • Max. Ausgangsspannung: 4,25Vrms (6,35mm) / 3,45Vrms (3,5mm) @ 32 Ohm

Sonstiges:

  • Stromversorgung: DC 5V (≥2A) über DC-Buchse oder USB‑C
  • Abmessungen: 95×92×50mm
  • Gewicht: 228g

Fazit: Der Little-Big-Player unter den Budget-DACs

Der Douk Audio K5 ist ein echter Geheimtipp – ein Mini-DAC/Amp, der weit über seine Preisklasse hinaus performt. Er kombiniert hervorragende Technik, durchdachte Features und einen Klang, der audiophile Herzen höher schlagen lässt, in einem kompakten, erschwinglichen Paket.

Was mich am meisten überrascht hat: Die Vielseitigkeit dieses kleinen Kraftpakets. Egal ob als Desktop-DAC, als Upgrade für dein Smartphone oder als Teil eines größeren Audio-Setups – der Douk Audio K5 liefert durchweg eine Performance, die seinen Preis mehrfach rechtfertigt.

Natürlich hat auch er seine Grenzen. Er wird keinen High-End-DAC/Amp für 500€ oder mehr ersetzen, und absolutistische Audiophilen werden sicher die eine oder andere Nuance vermissen. Aber für alle, die nach einem bezahlbaren Einstieg in die Welt des hochwertigen Audios suchen oder einen vielseitigen Zweit-DAC/Amp für verschiedene Einsatzzwecke benötigen, ist der Douk Audio K5 eine absolut empfehlenswerte Wahl.

In einer Welt, in der High-End-Audio oft unzugänglich teuer ist, ist der Douk Audio K5 ein erfrischender Beweis dafür, dass großartiger Klang nicht immer ein großes Budget erfordert. Ein echter Audio-Underdog, der die High-End-Liga zum Schwitzen bringt.

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Aiyima A80 — Budget-Kraftpaket mit Tuning-Potential https://www.hifigeek.de/aiyima-a80-budget-kraftpaket-mit-tuning-potential/ https://www.hifigeek.de/aiyima-a80-budget-kraftpaket-mit-tuning-potential/#respond Wed, 14 May 2025 11:46:33 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=8854 Wenn Look und Sound sich duellieren

Der Aiyima A80 ist ein kompakter Class‑D Vollverstärker mit integriertem DAC, der optisch beeindruckt und klanglich solide abliefert – aber kann er mehr als nur gut aussehen? Ein Testbericht über Halo-Effekte, versteckte Potenziale und die Frage, ob man einem Budget-Verstärker eine Persönlichkeitstransplantation verpassen kann.

Einleitung: Der Halo-Effekt und auditive Selbsttäuschung

Kennt ihr den Halo-Effekt? Das ist dieses fiese psychologische Phänomen, bei dem wir automatisch annehmen, dass attraktive Menschen auch schlauer, talentierter und kompetenter sind. Klingt unfair, ist aber Realität – und bei Audio-Gear funktioniert’s genauso. Zeig mir zwei technisch identische Verstärker, wobei einer aussieht wie ein High-End-Gerät und der andere wie ein 90er-Jahre-Relikt, und ich sage dir, welcher “besser klingt”. Zumindest vorübergehend, denn unser Gehör lässt sich leicht täuschen.

Als der Aiyima A80 bei mir ankam, war mein erster Gedanke: “Wow, der macht optisch echt was her!” Ein schickes Display, eine cleane Front, ein massiver Drehregler – da kriegen Gadget-Liebhaber feuchte Augen. Aber Moment mal, wir sind hier nicht auf Instagram – bei Audio-Equipment zählt am Ende der Sound. Oder etwa doch nicht? Lasst mich euch durch diesen Test führen, denn beim Aiyima A80 ist nicht alles so eindeutig, wie es scheint.

Reviews in Bild und Ton

Wir haben mittlerweile auch einen eigenen Youtube-Channel. Hier versuche ich regelmäßig für euch Reviews mit bewegtem Bild bereit zu stellen und mehr mit euch in Kontakt zu treten. Schaut doch einfach mal vorbei und aboniert den Kanal. Danke!

Technische Daten, Features und Preis: Auf dem Papier ein Knaller

Der Aiyima A80 ist ein Class-D-Verstärker für rund 200 Euro und bietet für diesen Preis eine beeindruckende Feature-Liste. Mit einer maximalen Ausgangsleistung von 300 Watt pro Kanal an 4 Ohm (realistisch sind es eher 200 Watt kontinuierlich) bringt er ordentlich Power mit. Im Inneren werkelt der TPA3255-Verstärkerchip – der gleiche, der auch im Vorgänger Aiyima A70 verbaut war. Auch die PFFB-Technologie (Post-Filter Feedback Loop) und die NE5532-Operationsverstärker kennen wir bereits vom A70.

Was den Aiyima A80 vom Vorgänger unterscheidet, ist vor allem der integrierte ES9038Q2M DAC-Chip, der hochauflösende Audiodaten verarbeiten kann – bis zu 32-Bit/384 kHz über USB und sogar DSD512. An Anschlüssen mangelt es nicht: USB‑C, optisch, koaxial, symmetrische und unsymmetrische Analogeingänge sowie ein Subwoofer-Ausgang. Dazu kommt Bluetooth 5.1 mit aptX HD (leider kein LDAC) – praktisch für alle, die auch mal schnell vom Smartphone Musik streamen wollen.

Das Gerät hat eine THD (Klirrfaktor) von nur 0,006% und ein Signal-Rausch-Verhältnis von 109 dB – auf dem Papier beeindruckende Werte für diese Preisklasse. Für die volle Power sollte man allerdings das separat erhältliche 48V-Netzteil dazukaufen, das etwa 20 Euro extra kostet. Mit dem normalen Netzteil funktioniert der Aiyima A80 zwar auch, kann aber nicht sein volles Potenzial entfalten.

Design und Verarbeitung: Kleines Kraftpaket mit Wow-Faktor

Optisch macht der Aiyima A80 einiges her. Das kompakte Aluminiumgehäuse (etwa so groß wie zwei dicke Taschenbücher nebeneinander) wirkt hochwertig und solide verarbeitet. Die Front wird vom großen Farbdisplay dominiert, das je nach Einstellung ein oder zwei VU-Meter oder einen Spektrumanalysator anzeigen kann – ein echter Hingucker auf dem Schreibtisch. Der große Metall-Drehregler fühlt sich wertig an und lässt sich präzise bedienen.

Die Rückseite bietet alle wichtigen Anschlüsse, gut beschriftet und logisch angeordnet. Auch die mitgelieferte Fernbedienung ist funktional, wenn auch nicht gerade ein Beispiel für Premium-Design. Insgesamt wirkt der A80 deutlich wertiger, als sein Preis vermuten lässt – hier haben die Ingenieure ganze Arbeit geleistet.

Besonders cool sind die Visualisierungsoptionen: Ob klassische VU-Meter oder Spektrumanalysator – das Display macht immer eine gute Figur und lässt sich in der Helligkeit anpassen. Manchmal ertappe ich mich dabei, wie ich mehr auf die tanzenden Anzeigen starre als auf meine Lautsprecher. Guilty pleasure für jeden Technik-Nerd!

Bedienung und Features: Intuitiv und durchdacht

Die Bedienung des Aiyima A80 erfolgt hauptsächlich über den zentralen Drehregler: Drehen ändert die Lautstärke, kurzes Drücken öffnet das Menü, weiteres Drehen wechselt zwischen den Optionen, erneutes Drücken bestätigt die Auswahl. Einfacher geht’s kaum, und nach wenigen Minuten hat man den Dreh raus (Wortspiel beabsichtigt).

Im Menü finden sich alle wichtigen Einstellungen: Eingangswahl, Display-Optionen sowie Bass- und Höhenregler. Letztere sind besonders praktisch, um den Klang an den eigenen Geschmack oder an schwierige Raumakustik anzupassen. Die elektronische Lautstärkeregelung arbeitet präzise und ohne hörbare Stufen – selbst bei niedrigen Pegeln.

Eine clevere Funktion ist der Auto-Standby-Modus: Erkennt der Aiyima A80 einige Zeit kein Signal, schaltet er sich in den Energiesparmodus und wacht automatisch wieder auf, sobald Musik anliegt. Alternativ kann man auch den 12V-Trigger nutzen, um den Verstärker zusammen mit anderen Komponenten zu steuern. Smart gelöst!

Klangeigenschaften: Solide Basis mit Charakternuancen

Jetzt zum Entscheidenden: Wie klingt der Aiyima A80? Nach ausgiebigem Hören mit verschiedenen Musikstilen und Lautsprechern würde ich den Klang als warm, ausgewogen und angenehm beschreiben, aber nicht als herausragend. Der Aiyima A80 liefert einen soliden, kräftigen Sound mit straffen Bässen, klaren Mitten und seidigen Höhen. Für seine Preisklasse macht er vieles richtig, ohne dabei in irgendeinem Bereich zu glänzen.

Im direkten Vergleich zum Vorgänger Aiyima A70 fällt auf, dass der A80 weicher und weniger detailreich klingt. Beim Hören von Portrait of a Headless Man (Live) waren die Streicher durch den A80 weniger texturreich, die Bühnenabbildung etwas diffuser und weniger fokussiert. Als der Song an Intensität zunahm, konnte der Aiyima A80 nicht die gleiche Energie und Attacke liefern wie der Aiyima A70 – der dramatische Effekt ging teilweise verloren.

Bei etwas aggressiverer Musik zeigen sich die Unterschiede ebenfalls: “Everything is quiet now” klang über den Aiyima A70 knackiger und klarer. Allerdings kann diese Charakteristik des Aiyima A70 bei hellen Aufnahmen oder längeren Hörsessions auch ermüdend wirken. Der sanftere Charakter des Aiyima A80 ist in solchen Situationen von Vorteil – er klingt nie aggressiv oder aufdringlich.

Die Leistungsreserven des Aiyima A80 sind für normale Wohnzimmer oder Desktopsetups mehr als ausreichend. Selbst anspruchsvollere Lautsprecher wie meine B&W‑Standboxen trieb er zu ordentlichen Pegeln, ohne zu verzerren oder dünn zu klingen. Die Class-D-Architektur sorgt zudem für minimale Wärmeentwicklung – praktisch bei beengten Platzverhältnissen.

Op-Amp-Tuning: Die Persönlichkeitstransplantation

Hier wird’s spannend: Anders als bei Menschen kann man dem A80 tatsächlich eine “Persönlichkeitstransplantation” verpassen. Die verbauten NE5532-Operationsverstärker sind solide Standardkost, aber weit entfernt vom Optimum. Mit etwas Schraubergeschick lassen sie sich austauschen – mit teils dramatischen Klangverbesserungen.

Der Eingriff ist überraschend einfach: Vier Schrauben an der Rückseite und zwei an der Unterseite lösen, dann die Platine vorsichtig herausziehen (Achtung beim Flachbandkabel zum Display!). Auf der Platine findet man ein Paar NE5532-Op-Amps, die für die Signalverarbeitung zuständig sind.

In Tests mit hochwertigen Burson Audio V7 Vivid Op-Amps (ca. 169 Dollar) verbesserte sich der Klang signifikant: größere Bühne, präzisere Abbildung, klarere Trennung der Instrumente und insgesamt höhere Auflösung. Plötzlich spielte der Aiyima A80 in einer ganz anderen Liga! Genauso ergeht es ihm, wenn man Sparkos Dual Op Amps SS3602 einbaut. Wer vor der Investition zurückschreckt (immerhin fast so teuer wie der Verstärker selbst), kann auch günstigere Alternativen wie OPA828 oder OPA627 probieren, die ebenfalls deutliche Verbesserungen bringen sollten.

Beim Einbau größerer diskreter Op-Amps ist etwas Vorsicht geboten: Sie können gegen benachbarte Kondensatoren drücken und den Gehäusedeckel berühren. Mit etwas Fingerspitzengefühl funktioniert es aber problemlos, und der leichte Kontakt zum Gehäuse unterstützt sogar die Kühlung. Leider konnten wir unsere Sparkos Super Dual SS2590 nicht einbauen, da der Platz einfach nicht ausreicht. Wir ordern demnächst mal Dip 8 Verlängerungen. Mal sehen.

Vergleich und Einordnung: Was bekommt man für sein Geld?

Im Vergleich zu anderen Geräten in dieser Preisklasse positioniert sich der Aiyima A80 als vielseitige Komplettlösung mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Kombination aus kraftvollem Verstärker, hochwertigem DAC und zahlreichen Anschlussmöglichkeiten findet man selten für unter 250 Euro.

Der direkte Vorgänger Aiyima A70 klingt detaillierter und dynamischer, bietet aber weniger Features und kein modernes Display. Geräte wie der Fosi Audio V3 Mono könnten klanglich überlegen sein, sind aber nicht so vielseitig ausgestattet. Der WiiM Amp wäre ein interessanter Vergleichskandidat mit ähnlichem Funktionsumfang.

Was den Aiyima A80 auszeichnet, ist die Kombination aus attraktivem Design, einfacher Bedienbarkeit und solider Klangqualität – plus dem Potenzial für Upgrades. Für Desktop-Setups oder kleinere Wohnzimmer, wo Platz begrenzt ist, bietet er eine kompakte All-in-One-Lösung ohne den typischen “Mini-Anlagen-Sound”.

Fazit: Für wen lohnt sich der Aiyima A80?

Nach ausgiebigem Testen bin ich zum Schluss gekommen: Der Aiyima A80 ist ein beeindruckendes Gesamtpaket, das vor allem durch seine Vielseitigkeit und sein Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt. Er ist nicht der klangliche Überflieger seiner Preisklasse, bietet aber eine solide Basis mit Tuning-Potenzial.

Besonders empfehlenswert ist er für:

  • Desktop-Setups oder kleine Wohnräume mit begrenztem Platz
  • Hörer mit helleren Lautsprechern oder Vorliebe für längere Sessions
  • Technik-Fans, die alle gängigen Anschlussoptionen benötigen
  • Bastler, die das Potenzial durch Op-Amp-Tausch ausreizen möchten

Weniger geeignet ist er für:

  • Absolute Klangpuristen, die den letzten Funken Detail heraushören wollen
  • Hörer mit bereits warmen, entspannten Systemen, die mehr Klarheit brauchen
  • Klassik-Fans, die maximale Instrumentenseparation und Dynamik suchen

Der Aiyima A80 beweist, dass der Halo-Effekt nicht alles ist: Er sieht fantastisch aus und klingt gut, aber nicht so gut, wie sein Aussehen vermuten ließe. Dafür bietet er ein enormes Upgrade-Potenzial durch den Op-Amp-Tausch – sozusagen ein audiophiles Tuning für Budget-Hörer.

Für rund 200 Euro (plus eventuell 20 Euro für das stärkere Netzteil) bekommt man einen äußerst vielseitigen Verstärker, der in praktisch jedes Setup passt und leicht mitwachsen kann. Die vergleichsweise einfache Möglichkeit, den Klang durch Op-Amp-Tausch zu verbessern, macht den A80 zu einer zukunftssicheren Investition, die lange Freude bereiten kann.

Wenn man bedenkt, wie wenige Kompromisse man bei diesem Preis eingehen muss, ist der Aiyima A80 ein echter Geheimtipp für preisbewusste Audiophile und ein würdiger Neuzugang in der wachsenden Welt erschwinglicher High-Performance-Audio-Geräte

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Nobody 2 – Bob Odenkirk schlägt wieder zu! https://www.hifigeek.de/nobody-2-bob-odenkirk-schlaegt-wieder-zu/ https://www.hifigeek.de/nobody-2-bob-odenkirk-schlaegt-wieder-zu/#respond Tue, 13 May 2025 15:34:40 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=8857 Leute, haltet euch fest: Der erste Trailer zu Nobody 2 ist endlich da – und was sollen wir sagen? Hutch Mansell ist zurück, und diesmal wird der Familienurlaub zum absoluten Blutbad! Wer dachte, der erste Teil hätte schon genug auf die Zwölf gegeben, sollte sich jetzt besser anschnallen.

Was erwartet uns?

Bob Odenkirk schlüpft wieder in die Rolle des unterschätzten Familienvaters mit Killer-Instinkt. Eigentlich will Hutch nur mit Frau (Connie Nielsen), Kids und Papa (Christopher Lloyd – yes, Doc Brown lebt!) ein bisschen Sonne tanken und die Seele baumeln lassen. Doch wie das so ist, wenn man ein Ex-Auftragskiller mit ordentlich Altlasten ist: Die Ruhe hält genau bis zum ersten Stress im Freizeitpark. Und der eskaliert natürlich sofort – diesmal mit Sharon Stone als brandneuer, gnadenloser Gegenspielerin, die Hutch das Leben zur Hölle macht.

Action, Blut und schwarzer Humor

Der Trailer zu Nobody 2 macht klar: Regisseur Timo Tjahjanto (The Night Comes for Us) bringt den Style der Reihe auf ein neues Level – bunter, lauter, noch mehr auf die Fresse. Schon die ersten Sekunden zeigen Hutch im Aufzug, blutverschmiert, um ihn herum nur noch Verlierer. Und dann dieser trockene Spruch: „Amüsieren sie sich gut auf er Tagung?“ – bevor die Fäuste fliegen.

Die Familie Mansell gerät in die Fänge eines durchgeknallten Freizeitpark-Bosses (John Ortiz) und seines schmierigen Sheriffs (Colin Hanks). Doch das eigentliche Highlight: Sharon Stone als Crime-Boss, die wirklich keine Gefangenen macht. Wer dachte, Odenkirk hätte im ersten Teil schon alles ausgeteilt, wird hier eines Besseren belehrt.

Cast & Crew – geballte Power

Neben Odenkirk, Nielsen, Lloyd und Stone sind auch wieder RZA und Gage Munroe am Start. Das Drehbuch stammt erneut von Derek Kolstad (John Wick) – ihr wisst, was das heißt: Keine Kompromisse, keine Gnade, maximaler Bodycount.

Wann & wo?

Kinostart: 14. August 2025 – im Verleih von Universal Pictures. Also: Termin eintragen, Popcorn bunkern und schon mal den Adrenalinspiegel hochfahren!

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Together — Unzertrennlich – bringt Beziehungshorror auf die Spitze https://www.hifigeek.de/together-unzertrennlich-bringt-beziehungshorror-auf-die-spitze/ https://www.hifigeek.de/together-unzertrennlich-bringt-beziehungshorror-auf-die-spitze/#respond Tue, 13 May 2025 11:40:40 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=8846 Liebe Gruselfans, schnallt euch an – der Film, über den alle seit Sundance reden, kommt endlich in die deutschen Kinos! „Together – Unzertrennlich“ mit den Power-Paar Alison Brie („Glow“, „Promising Young Woman“) und Dave Franco („Love Lies Bleeding“) hat nicht nur einen neuen Kinostart (31. Juli 2025) im Gepäck, sondern auch einen deutschen Trailer, der uns direkt den Schweiß auf die Stirn treibt.

Echte Liebe, falsche Körper?
Millie und Tim – gespielt von den im echten Leben verheirateten Stars Brie und Franco – ziehen aus New York in ein abgelegenes Landhaus, um ihrer Beziehung neuen Schwung zu geben. Doch statt Romantik erwartet sie ein Albtraum: Nach einer Nacht in einer unheimlichen Höhle während eines Unwetters beginnt ihr Körper sich zu verändern. Und nein, wir reden hier nicht über Pickel oder Muskelkater. Diese Transformation frisst sich nicht nur durch ihr Fleisch, sondern zerrt an ihrem Verstand und ihrer Liebe. Der Trailer gibt einen ekelhaft guten Eindruck von düsteren Waldpanoramen, verzweifelten Blicken und Körpern, die sich partout nicht mehr an die Spielregeln der Biologie halten wollen – ohne dabei zu viel preiszugeben.

Debüt mit Biss
Regisseur Michael Shanks (hier zum ersten Mal bei einem Langfilm am Start) mischt Body-Horror, schwarzen Humor und Beziehungsdrama zu einem Cocktail, der selbst bei Sundance die Kritiker*innen von den Sitzen riss. „Wild, witzig und schockierend“ nennt ihn die Presse – und wir können bestätigen: Der Trailer allein lässt schon erahnen, warum. Die Chemie zwischen Brie und Franco, die hier zwischen Streit, Angst und zärtlichen Momenten pendeln, trägt das Ganze wie ein körpereigenes Nervensystem.

Warum ihr das nicht verpassen dürft:

  • Alison Brie als Millie, die mit jeder Einstellung beweist, warum sie die Queen des psychologischen Horrors ist.
  • Dave Franco, der mal nicht den Charmebolzen spielt, sondern einen Mann, der langsam die Kontrolle über sich selbst verliert.
  • Damon Herriman („Mindhunter“) in einer noch geheim gehaltenen, aber laut Set-Insidern „absolut unheimlichen“ Nebenrolle.
  • Ein Soundtrack, der die verstörenden Bilder mit druckvollem Score unterfüttert (Cornel Wilczek, wir verbeugen uns).

Und falls ihr euch fragt, was genau in dieser Höhle passiert: Pustet euch nicht selbst die Spannung weg. Der Trailer gibt gerade genug preis, um euch die Nachtruhe zu rauben – aber nicht genug, um den Kinobesuch am 31. Juli überflüssig zu machen.

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High End München 2025: Die letzte Audio-Messe in München — Ein Vorschaublick https://www.hifigeek.de/high-end-muenchen-2025-die-letzte-audio-messe-in-muenchen-ein-vorschaublick/ https://www.hifigeek.de/high-end-muenchen-2025-die-letzte-audio-messe-in-muenchen-ein-vorschaublick/#respond Tue, 13 May 2025 11:15:07 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=8841 Die High End München 2025 steht vor der Tür und markiert einen historischen Wendepunkt für die renommierte Audio-Messe. Vom 15. bis 18. Mai 2025 findet die Veranstaltung zum letzten Mal im MOC München statt, bevor sie ab 2026 nach Wien umzieht. Als Audiophile und Newcomer in der Branche sind wir gespannt, was uns bei diesem audiophilen Abschied erwartet.

Die Welt der audiophilen Elite und der schwere Weg für Einsteiger

Die HiFi-Szene hat ein demografisches Problem. Wenn ich an typische HiFi-Enthusiasten denke, sehe ich überwiegend ältere Herrschaften vor hochpreisigen Lautsprechern, die über feinste Nuancen fachsimpeln und jedem Kabel eine eigene Seele zusprechen. Ein überzeichnetes Bild? Vielleicht, aber die Branche tut sich nachweislich schwer mit dem Nachwuchs.

Das Problem ist offensichtlich: Die Einstiegshürde ist enorm hoch. “High End? Das bekommst du als Einsteiger so um die 6000€” — zumindest ist das die Botschaft, die auch die High End Society sendet. Welcher junger Mensch kann oder will diesen Preis zahlen? Dabei hat doch jeder audiophile Veteran einmal klein angefangen, vielleicht mit einer Schneider-Anlage für 1000 DM, die damals als absolute Sensation galt.

Was die Branche braucht

Die Audiobranche braucht mehr Marken wie Fosi Audio, die erschwingliche Produkte mit beeindruckender Leistung anbieten. Es geht nicht darum, die Qualität oder den Wert von High-End-Produkten in Frage zu stellen, sondern Einstiegshürden abzubauen und jungen Menschen den Zugang zu diesem faszinierenden Hobby zu erleichtern. Denn einmal infiziert mit dem HiFi-Virus folgt oft ein Upgrade nach dem anderen.

High End München 2025: Ein Spektakel zum Abschied

Mit 500 Ausstellern, 1000 Marken und einer Ausstellungsfläche von 30.000 Quadratmetern verspricht die diesjährige High End ein wahres Audiofestival zu werden. Die norwegische Sängerin Anette Askvik repräsentiert als Markenbotschafterin das Motto “Passion for Music” und verkörpert damit perfekt die Philosophie der Messe.

Highlights der Messe

Audio Reference setzt zum Abschied einen besonderen Akzent: Der Hamburger Vertrieb präsentiert im Atrium 3.1, Raum C112 die angeblich teuerste HiFi-Anlage der Welt mit einem Gesamtwert von etwa 3 Millionen Euro. Für die exklusiven Vorführungen in einem eigens eingerichteten “Konzertsaal” mit optimierter Raumakustik von Vicoustic sind Tickets erforderlich — und die sind heiß begehrt.

Diese Mega-Anlage umfasst unter anderem:

  • Vier Dan D’Agostino Relentless Monoblock-Verstärker
  • Dan D’Agostino Relentless Vorstufe
  • dCS Vivaldi Set
  • Wilson Audio WAMM Master Chronosonic Lautsprecher
  • Zwei Wilson Audio Thor’s Hammer-Subwoofer
  • Nordost Odin Verkabelung
  • VPI Direct Drive Plattenspieler
  • Bassocontinuo Racks

Ein weiteres Highlight wird die 3D-Remaster-Aufnahme von Anette Askviks “Liberty” sein, die über eine Lautsprecher-Konfiguration von Kii Audio in einer Immersive-Audio-Installation präsentiert wird. Allerdings sind alle Vorführungen bereits ausverkauft.

World of Headphones: Ein Zugang für die jüngere Generation?

Parallel zur High End München findet die “World of Headphones” statt, die sich vermutlich etwas zugänglicher für jüngere Besucher gestalten wird. Hier dreht sich alles um Kopfhörer, DACs und mobiles Hören — Bereiche, in denen der Einstieg oft kostengünstiger ist.

Was darf man von uns erwarten?

Als kleine Blogger können wir natürlich keine vollständige Messe-Dokumentation stemmen. Wir werden aber versuchen, so viele Eindrücke wie möglich zu sammeln und ein paar Highlights herauszuarbeiten. Die große Kamera bleibt zuhause, daher entstehen die meisten Fotos mit dem Smartphone.

Besonders gespannt sind wir darauf, ob sich unsere Vorurteile über die Branche bestätigen oder ob wir positiv überrascht werden. Wir gehen jedenfalls offen und neugierig an die Sache heran.

Besuchen Sie die High End München 2025

Wer die letzte Münchener Ausgabe der High End München selbst erleben möchte, hat am Samstag (17. Mai) und Sonntag (18. Mai) die Gelegenheit dazu. Der Eintritt kostet 10€ pro Tag. Donnerstag und Freitag sind ausschließlich Fachbesuchern vorbehalten.

Es gibt sogar organisierte Busfahrten zur Messe, wie beispielsweise die von FONO.DE am Samstag, 17. Mai 2025, die interessierten Besuchern die Anreise erleichtern.

Diese letzte Ausgabe in München ist eine einmalige Gelegenheit, die Welt der High-End-Audiogeräte kennenzulernen, bevor die Messe im nächsten Jahr nach Wien umzieht. Ob audiophiler Veteran oder neugieriger Neuling — die High End 2025 verspricht ein audiovisuelles Erlebnis der Extraklasse zu werden.

Fazit: Ein Wendepunkt für die Audioszene

Die High End München 2025 markiert nicht nur das Ende einer Ära, sondern hoffentlich auch einen Wendepunkt für die Branche. Die Herausforderung besteht darin, die Balance zwischen kompromissloser audiophiler Qualität und der Notwendigkeit, neue Zielgruppen zu erschließen, zu finden. Vielleicht gelingt es der Messe in Wien ab 2026, genau diesen Spagat zu meistern und die nächste Generation von HiFi-Enthusiasten zu begeistern.

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Vainstream Rockfest 2025 — 12 Jahre nach unserem Trauma wagen wir einen zweiten Versuch https://www.hifigeek.de/vainstream-rockfest-2025-12-jahre-nach-unserem-trauma-wagen-wir-einen-zweiten-versuch/ https://www.hifigeek.de/vainstream-rockfest-2025-12-jahre-nach-unserem-trauma-wagen-wir-einen-zweiten-versuch/#respond Mon, 12 May 2025 11:11:37 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=8834 12 Jahre ist es her, dass wir das Vainstream Rockfest in Münster besuchten. Ein Besuch, der bei uns viele negative Eindrücke hinterlassen hat. 12 Jahre konnte das Festival reifen und wir wagen dieses Jahr am 27. und 28. Juni einen Besuch, um zu sehen, ob es wirklich besser ist, als wir es in Erinnerung haben.

Vainstream 2013: ein kleiner Rückblick

Vainstream 2013 war schon wild. Zu der Zeit nur ein eintägiges Festival, sind wir voller Vorfreude auf In Flames und Parkway Drive aus dem Norden angereist. Die Stimmung war super und wir hatten fantastisches Wetter.

In den Jahren 2013, 2014 und 2015 haben wir wirklich unzählige Festivals pro Saison besucht und hatten dadurch einiges an Erfahrungswerten anderer Festivals, weshalb das Vainstream seinerzeit einfach unsere Negativ-Erfahrung wurde.

Angefangen hat es mit dem Wetter. Eigentlich kann es nicht besser sein. Wir hatten sicherlich an die 30 Grad, aber das Festival bot einem keinen Ort zum Rückzug aus der Sonne. Weder an den Ständen noch sonstwo (ich glaube ganz hinten gab es geringen Schatten, welcher aber nie wirklich frei wurde). So kam es wie es kommen musste und wir hatten gegen Nachmittag das erste Sonnenstich-Opfer. Erschwerend kam hinzu, dass es keine Chance gab, an Wasser zu kommen. Das Wasser war schlicht aus an den Ständen. Bier? Kein Problem, aber Wasser war aufgrund des Wetters einfach Mangelware. Eine Wasserstelle, welche es mittlerweile bei jedem Festival gab, haben wir nicht entdecken können. Abgesehen davon, dass sich der Platz schon dermaßen gefüllt hatte, dass es schlichtweg schwierig war sich von A nach B zu bewegen.

Waten auf Müll

Das Bewegen auf dem Platz war ohnehin schon ein Unikum. Es wurde begleitet mit dem ständigen Geknarze von zertretenen Plastikbechern auf dem Boden. Es gab noch keine Pfandbecher und so wurden Einwegbecher für die Getränke ausgegeben, welche unweigerlich auf dem Boden landeten. Dem Aufräumen nach dem letzten Konzert von In Flames haben wir gespannt entgegengeschaut. Laubbläser verrichteten die Arbeit und so wurde kurzerhand alles zusammen gepustet.

Wasser- und Schattenmangel

Wie oben erwähnt hatten wir schnell ein Sonnenstich-Opfer und gingen auf die Suche nach Wasser und Schatten. Bier war halt schlichtweg keine Option. Und der wenige Schatten, der da war, war ständig besetzt. Am Ein- und Ausgang zu den Sanis hat sich dann Schatten ergeben, welcher durch die Banner am Zaun geworfen wurde. Hier führten wir auch rege Diskussionen um Wasser, womit selbst die Sanis nicht dienen konnten.

Mit schwächer werdender Sonne wurde der Tag zumindest erträglicher, auch wenn der Asphalt, auf welchem das Festival stattfand, einiges an Wärme gespeichert hatte. Geblieben waren aber immer die schlechten Erinnerungen, weshalb wir in unserem Umfeld nie das Vainstream empfohlen haben, sondern eher davor gewarnt und alternativ Festivals vorgeschlagen haben, welche einen besseren Eindruck bei uns hinterlassen haben.

Fast-forward » Vainstream Rockfest 2025

Nach meiner Traumabewältigung am Anfang wollen wir 12 Jahre nach unseren Erlebnissen natürlich dem Vainstream noch eine Chance geben. Auch wenn uns die Erfahrungen davon abgehalten haben, einen weiteren Versuch zu starten, muss man das Kriegsbeil mal begraben.

Das Vainstream ist nicht nur unterdessen unaufhaltsam gewachsen, sondern sicherlich auch gereift. Gewachsen ist es um einen kompletten Tag, sodass es mittlerweile zweitägig veranstaltet wird. Insofern gereift, dass es mit dem Wachstum an Besuchern auch deutlich mehr Fläche zur Verfügung hat. Zumindest wenn ich mir die Festival-Karte ansehe, was mich total hoffen lässt, dass alle Negativpunkte heute einfach nicht mehr existent sind.

Demnach mache ich es mir zur Pflicht, genau das zu prüfen, um nicht weiter das Festival zu stigmatisieren, sondern wieder eine klare Empfehlung aussprechen zu können!

Lineup

Die Headliner lesen sich schon super. Zum einen haben wir Bullet for my Valentine, die ich schon auf meinem heißgeliebten Summer Breeze sehen durfte und dort ein starkes Konzert abgeliefert haben. Viel Nostalgie der Jugend und mega Show.

Da-da-da-da-da-da-da-da, da-da, da-da. Da, da, da, da-da, da-da — so beginnt der Klassiker “Downfall of us all” von A Day To Remember, den wohl jeder kennt! Live gesehen habe ich sie in der Tat noch nicht. Die Musik ist aber Ohrwurm pur, also sollte man sie nicht verpassen.

Feine Sahne Fischfilet werden mit frischem Album auflaufen und mit Sicherheit wieder ein übel gutes Konzert abliefern. Nachdem wir sie letztes Jahr auf einer Fähre, dem Hurricane und als Club-Show sehen durften, können wir sagen: Die Jungs um Monchi lassen nix anbrennen und werden ne Riesenparty feiern!

Ebenfalls mit neuem Album wird Heaven Shall Burn hier wohl ein Festivalkonzert der Extraklasse abliefern. Letztes Jahr auf dem Summer Breeze haben sie schon ein mehr als headlinerwürdiges Konzert geliefert, dann kann es auf dem Vainstream nur noch besser werden. Zwar schätze ich, dass es weniger vom neuen Album geben wird, da wir in der Tat am 29.06. in Bremen auf einem Album-Release-Club-Konzert sind und dort das neue Album gehörig abfeiern dürfen.

Weitere persönliche Highlights sind natürlich Millencolin! Da schwingt der Jugendvibe einfach mit und pure Nostalgie. Motionless in White waren letztes Jahr auf dem Breeze schon stark, auch wenn sie einen recht frühen Slot hatten. Natürlich muss ich auch The Ghost Inside noch klar hervorheben und einfach ein paar Fäuste fliegen lassen bei Paleface Swiss!

Am Samstag stehen noch die Veteranen von Hatebreed auf der Bühne. Mit guter Akustik definitiv ein Must-See. Ebenfalls kann man sich auch auf Landmvrks freuen. Weiterhin werden Fit For An Autopsy wieder nix anbrennen lassen, Stick to your guns und natürlich unser Highlight noch: Swiss & die Andern. Hier erwarten wir auch neue Mukke von den Hamburger Jungs, mal sehen wie viel sie bereit sind davon schon zu teilen.

Natürlich wird mein Ausschnitt hier nicht allen Bands gerecht, weil ich sie schlichtweg noch nicht gehört habe oder sie eventuell nicht mein Fall sind. Aber ein Festival ist immer ein Ort, an dem es die eine oder andere Überraschung geben kann und wird. Und so wird man hier beim Nachbericht sicherlich das ein oder andere lesen, das ich gerade noch für nicht wirklich möglich gehalten habe!

Lineup in der Tagesaufteilung

Freitag, 27. Juni 2025

Bullet For My Valentine, A Day To Remember, Motionless in White, The Ghost Inside, Refused, Gorilla Biscuits, Anxious, Delilah Bon, Grade 2, H2O, High Vis, John Coffey, Millencolin, Montreal, Paleface Swiss, Polaris, Static Dress, Spaced, Stand Still, Terror, Terminal Sleep, The Baboon Show, Trophy Eyes

Samstag, 28. Juni 2025

Feine Sahne Fischfilet, Heaven Shall Burn, Yellowcard, Hatebreed, Frank Turner & The Sleeping Souls, Landmvrks, 100 Kilo Herz, Booze & Glory, Casino Blackout, Catbite, Creeper, Currents, Drei Meter Feldweg, Dritte Wahl, Driveways, Fit For An Autopsy, Hot Water Music, Mehnersmoos, Our Mirage, Pain Of Truth, Stick To Your Guns, Stomper 98, Stray From The Path, Street Dogs, Swiss & Die Andern, The Headlines, Zebrahead

Tickets

Resttickets sind noch vorhanden und sollten schnellstmöglich gekauft werden. Hier stehen Wochenendtickets für 194,90 € und Tickets für die einzelnen Tage zum Preis von 124,90 € zur Verfügung. Schaut einfach im Shop vom Vainstream vorbei!

Verbesserungen, welche wir jetzt schon sehen

Wer negativ schreibt, kann auch Positives schreiben. Wer wie wir mal einen Blick auf die Festival-Info-Seite wirft, findet dort eine Übersichtskarte des Festivals. Hier ist klar zu sehen, dass im unteren Teil, welcher früher das komplette Festivalgelände war, jetzt nur noch die zwei Hauptbühnen stehen, plus Getränke und ein kleiner Food-Court am Ende des Platzes. Weiterhin scheint es jetzt nach rechts Ausweichflächen zu geben, welche den Platz sicherlich entlasten werden. Weiterhin komplett neu ist der Main Entrance und alles was irgendwie auf dem Gelände und in den Messehallen stattfindet. Hier erwarten wir Schatten und kühle Atmosphäre.

Was auch immer der Social Club ist, er ist auch drinnen und auf dem hinteren Parkplatz steht jetzt gut erreichbar eine weitere Bühne. Die blau gekennzeichneten Stellen als Wasserquellen sind auch optisch gut platziert und zeigen, dass es hier keine Probleme geben sollte.

Alles Gründe, warum unsere Kritik nach 12 Jahren definitiv obsolet sein sollte. Das Gelände ist um ein Vielfaches weitläufiger als wir es 2013 erleben durften. Wir freuen uns dieses Jahr auf den Besuch und hoffen, dass wir einigen hier noch mal einen letzten Drive geben konnten, es uns gleich zu tun.

Wer noch einen Tritt braucht, kann sich auch das Aftermovie von 2024 mal antun.

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DENON, MARANTZ & B&W: SAMSUNG ÜBERNIMMT DIE AUDIOWELT – DER MEGA-DEAL IST PERFEKT! https://www.hifigeek.de/denon-marantz-bw-samsung-uebernimmt-die-audiowelt-der-mega-deal-ist-perfekt/ https://www.hifigeek.de/denon-marantz-bw-samsung-uebernimmt-die-audiowelt-der-mega-deal-ist-perfekt/#respond Wed, 07 May 2025 09:12:42 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=8829 Die Gerüchteküche brodelte schon lange, jetzt ist es amtlich: Harman International, Tochtergesellschaft von Samsung, übernimmt die Sound United Audiosparte von Masimo für satte 350 Millionen Dollar! Damit wandern legendäre HiFi-Marken wie Denon, Marantz und Bowers & Wilkins in den gigantischen Audio-Kosmos von Samsung. Was für ein Paukenschlag in der Audiowelt!

Der Deal des Jahres: Samsung schnappt sich die Audio-Elite!

Was viele befürchtet hatten, ist nun eingetreten – aber mit einem überraschend positiven Twist! Nachdem Masimo zuletzt kaum noch wusste, was es mit seinen Audio-Perlen anfangen sollte, hat Samsung jetzt die Reißleine gezogen und den gesamten Laden übernommen. Und das zum Schnäppchenpreis von gerade mal 350 Millionen Dollar – in bar, versteht sich!

Das ist besonders bemerkenswert, wenn man bedenkt, dass Masimo vor gerade mal drei Jahren sagenhafte 1,025 Milliarden Dollar für Sound United hingeblättert hatte. Ein Verlustgeschäft epischen Ausmaßes für das Medizintechnikunternehmen, das offensichtlich festgestellt hat, dass HiFi-Equipment und Gesundheitstechnik nicht unbedingt eine Traumehe bilden!

Was kommt jetzt ins Samsung-Audio-Imperium?

Mit diesem Deal erweitert Samsung/Harman sein ohnehin schon beeindruckendes Audio-Portfolio um absolute Kultmarken:

  • Bowers & Wilkins (Premium-Lautsprecher für echte Audiophile)
  • Denon (HiFi-Urgestein mit legendärem Ruf)
  • Marantz (High-End-Verstärker und mehr)
  • Polk Audio (Lautsprecher für jedermann)
  • Definitive Technology (Premium-Heimkino-Systeme)
  • Classé (Ultra-High-End-Verstärker)
  • HEOS (Multiroom-Audio-System)
  • Boston Acoustics (bekannt für soliden Sound zum fairen Preis)

Diese Marken gesellen sich nun zu einem bereits beeindruckenden Lineup:

  • JBL (vom Party-Bluetooth-Speaker bis zur High-End-Studio-Monitore)
  • Harman Kardon (Lifestyle-Audio)
  • AKG (Kopfhörer und Studio-Equipment)
  • Mark Levinson (Ultra-Premium-HiFi)
  • Arcam (britische HiFi-Tradition)
  • Revel (High-End-Lautsprecher)
  • Roon (Audiophile Streaming-Software)

VERRÜCKT! Samsung besitzt jetzt gefühlt die Hälfte aller relevanten HiFi-Marken auf dem Planeten!

Die turbulente Vorgeschichte: Masimos Audio-Abenteuer

Die ganze Geschichte hat fast schon Soap-Opera-Qualitäten: Anfang 2017 kaufte Sound United die Marken Denon, Marantz und Co. Ende 2020 kam dann noch Bowers & Wilkins dazu. Doch dann der Hammer: Medizintechnik-Riese Masimo schnappt sich 2022 den ganzen Laden für über eine Milliarde Dollar – ein Move, bei dem die gesamte Branche nur ungläubig mit den Augen rollen konnte.

Und dann ging’s bergab. Im dritten Quartal 2024 wies Masimo für seinen Audio-Zweig einen Nettoverlust von 12,9 Millionen Dollar aus. In den ersten neun Monaten 2024 lag der Gesamtverlust bei erschütternden 31,3 Millionen Dollar. Im November 2024 machten dann Gerüchte die Runde, dass Masimo seine Audio-Sparte komplett einstampfen könnte.

Die Sanierung hatte bereits begonnen: Sämtliche Aktivitäten wurden in Eindhoven (Niederlande) konzentriert, Büros in Frankreich, Finnland, der Schweiz und Deutschland wurden geschlossen. Mit Roland Krüger verließ sogar der Manager der Produktlinie Electronics rund um Denon, Marantz und Classé Audio das sinkende Schiff.

Was bedeutet der Deal für uns Audiophile?

Die große Frage für uns Klangfanatiker: Was passiert jetzt mit unseren geliebten Marken? Werden Denon-Receiver bald mit Samsung-Logos verziert? Kommt der nächste Bowers & Wilkins Kopfhörer mit Galaxy-Branding?

Dave Rogers, Präsident der Lifestyle-Sparte von Harman, gibt sich erwartungsgemäß optimistisch: Diese Übernahme sei “ein strategischer Schritt zur Erweiterung des Kerngeschäfts” und werde “mehr Auswahlmöglichkeiten für Konsumenten” bieten. Das klingt erstmal gut – aber was heißt das konkret?

Meine Prognose für die Zukunft:

  1. Kurzfristig wird sich nichts ändern – die Produktlinien sind bereits geplant, die Geräte in Produktion. Die nächsten 1–2 Jahre laufen die Marken vermutlich wie gehabt weiter.
  2. Mittelfristig könnte es spannende Technologie-Transfers geben – stellt euch vor: HEOS-Multiroom mit Roon-Integration! Oder Bowers & Wilkins Lautsprecher mit JBL-Treibertechnologie! Hier könnte tatsächlich etwas Spannendes entstehen.
  3. Langfristig werden einige Marken neu positioniert oder zusammengelegt – es macht wenig Sinn, dass Samsung zehn verschiedene Receiver-Linien parallel betreibt. Wahrscheinlich werden manche Marken für bestimmte Marktsegmente reserviert oder neu definiert.

Was wir definitiv NICHT erwarten sollten: Eine Einstellung der Premium-Marken. Samsung hat mit Harman bewiesen, dass sie hochwertige Audiomarken schätzen und ihr eigenes Ding machen lassen können. Niemand will schließlich eine Milliarde Dollar für Marken ausgeben, um sie dann zu beerdigen!

Mein persönliches Fazit: Chance statt Katastrophe!

Als ich vor Monaten über das mögliche Aus von Denon, Marantz und Bowers & Wilkins schrieb, war die Stimmung düster. Jetzt atme ich auf – und ihr solltet das auch tun! Samsung/Harman ist vielleicht der beste realistische Käufer, den man sich wünschen konnte.

Warum? Weil Harman seit der Samsung-Übernahme 2017 bewiesen hat, dass sie Audio ernst nehmen. JBL hat seitdem einige der besten Produkte seiner Geschichte auf den Markt gebracht. Mark Levinson produziert weiterhin exquisite High-End-Verstärker. Und die Übernahme von Roon hat gezeigt, dass sie auch Software-seitig in die Audiozukunft investieren wollen.

Der Consumer-Audio-Markt wächst von 60,8 Milliarden Dollar in diesem Jahr auf voraussichtlich 70 Milliarden Dollar im Jahr 2029. Samsung wäre dumm, dieses Potential nicht auszuschöpfen – und dumm sind die Koreaner definitiv nicht!

Die Details zum Deal

Der Kaufpreis liegt bei 350 Millionen US-Dollar in bar, mit kleineren möglichen Anpassungen. Die Transaktion soll bis Ende 2025 abgeschlossen sein, vorausgesetzt, alle behördlichen Genehmigungen werden erteilt. Quentin Koffey, stellvertretender Vorsitzender des Masimo-Vorstands, erklärte, dass das Finden des “richtigen Zuhauses für dieses Geschäft von Tag eins an eine erklärte Priorität des neuen Vorstands war”.

Für Masimo bedeutet der Verkauf eine Rückbesinnung auf das Kerngeschäft im Gesundheitsbereich, während Harman sein Portfolio im Audiobereich massiv erweitert. Die Übernahme ist Teil einer größeren Strategie von Samsung, seine globale Führungsposition im Consumer-Audio-Markt zu stärken.

Für uns Verbraucher bleibt abzuwarten, ob Harman die klassischen HiFi-Sounds der Sound United-Marken beibehält oder neue Akzente setzt. Mit dieser Übernahme entsteht jedenfalls eine der stärksten Markenallianzen im HiFi-Segment überhaupt.

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Fear Street: Prom Queen – Der neue blutige Trailer zur Netflix-Fortsetzung ist da! https://www.hifigeek.de/fear-street-prom-queen-der-neue-blutige-trailer-zur-netflix-fortsetzung-ist-da/ https://www.hifigeek.de/fear-street-prom-queen-der-neue-blutige-trailer-zur-netflix-fortsetzung-ist-da/#respond Wed, 30 Apr 2025 07:43:50 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=8823 Der Horror von Shadyside geht weiter! Netflix hat endlich den ersten offiziellen Trailer zu Fear Street: Prom Queen veröffentlicht, und es sieht so aus, als würde die beliebte Horror-Reihe wieder mit voller Wucht zuschlagen. Nach dem gewaltigen Erfolg der originalen Fear Street-Trilogie kehren wir zurück in die verfluchte Stadt Shadyside – diesmal ins Jahr 1988, wo der Schulball schnell zum tödlichen Albtraum wird.

Zurück nach Shadyside

Die Fear Street-Reihe, basierend auf den Büchern von Horror-Legende R.L. Stine, hat sich mit ihrer originalen Netflix-Trilogie (Part One: 1994Part Two: 1978 und Part Three: 1666) als echter Publikumsliebling etabliert. Mit ihrer Mischung aus nostalgischem Horror, übernatürlichen Elementen und blutigen Szenen hat die Reihe eine treue Fangemeinde aufgebaut.

Mit Fear Street: Prom Queen wird die Mythologie von Shadyside weiter ausgebaut, und der Trailer deutet an, dass wir uns auf eine blutige Nacht voller 80er-Jahre-Nostalgie und klassischen Slasher-Elementen freuen dürfen. Der neue Film wird nahtlos an das Erfolgsrezept der Originalfilme anknüpfen, scheint aber einen noch stärkeren Fokus auf die Highschool-Horror-Ästhetik zu legen.

Story

Willkommen zurück in Shadyside! In dieser neuen Fortsetzung der blutrünstigen „Fear Street”-Reihe steht an der Shadyside High der Schulball bevor und die beliebtesten Mädchen der Schule kämpfen mit den üblichen niedlichen und fiesen Tricks um die Krone. Doch als eine Außenseiterin Mut beweist und ebenfalls antritt, beginnen die anderen Mädchen auf mysteriöse Weise zu verschwinden. Der Jahrgang ’88 muss sich auf einen Schulball gefasst machen, der es in sich hat.

Der Trailer zeigt bereits, dass wir uns auf eine perfekte Mischung aus typischen 80er-Jahre-Highschool-Dramen und dem übernatürlichen Horror freuen können, für den die Fear Street-Reihe bekannt ist. Die Atmosphäre erinnert stark an klassische Slasher wie Prom Night oder Carrie, aber mit dem einzigartigen Shadyside-Twist, den Fans der Reihe lieben werden.

Wann startet der Film?

Fear Street: Prom Queen wird ab dem 23. Mai 2025 weltweit auf Netflix verfügbar sein – perfekt zum Halloween-Wochenende! Fans der Reihe sollten sich dieses Datum rot im Kalender markieren, denn die Rückkehr nach Shadyside verspricht ein blutiges Vergnügen zu werden.

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Transienten: Die kurzen Stars des Klangs https://www.hifigeek.de/transienten-die-kurzen-stars-des-klangs/ https://www.hifigeek.de/transienten-die-kurzen-stars-des-klangs/#respond Thu, 24 Apr 2025 19:34:36 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=8815 Hast du dich schon mal gefragt, warum der Klick eines Drumsticks auf dem Becken oder das Anschlagen einer Gitarrensaite so lebendig und energiegeladen klingt? Der Geheimheld dahinter heißt “Transient” – ein kleiner, aber mächtiger Teil jedes Klangs, der oft über die Qualität einer Musikaufnahme oder Wiedergabe entscheidet.

Was sind Transienten eigentlich?

Transienten sind kurze, energiereiche Klangereignisse, die am Anfang eines Tons auftreten – quasi der “Knall” bevor der eigentliche Ton kommt. Stell dir vor, du schlägst eine Trommel an: Der erste kurze, knackige “Bäng” ist der Transient, während der nachfolgende dumpfere Ausklang das sogenannte “Sustain” ist. Diese Knackser dauern nur wenige Millisekunden, sind aber für unser Gehör extrem wichtig.

Wo begegnen uns Transienten?

Transienten findest du überall in der Musik:

  • Bei der Kick Drum ist es der Moment, wenn der Schlägel aufs Fell trifft
  • Bei der Akustikgitarre ist es das Geräusch des Plektrums auf der Saite
  • Beim Klavier ist es der Anschlag der Hämmer
  • Knackende Äste, klirrende Becken oder angerissene Gitarrensaiten – alles Transienten

Warum sind Transienten so wichtig?

Transienten sind wie die Gewürze in deinem Lieblingsessen – ohne sie würde alles fade schmecken. Sie sorgen für:

  • Den “Punch” und die Durchsetzungskraft von Drum
  • Die Klarheit und Präsenz in der Musik
  • Den Groove und die Energie eines Songs
  • Die räumliche Wahrnehmung (mehr Transienten = Sound wirkt näher)

Die Herausforderung bei der Wiedergabe

Gute Lautsprecher oder Kopfhörer erkennst du daran, wie präzise sie Transienten wiedergeben können. Wenn die Becken richtig “zischen”, der Bass schön “kickt” und die Gitarre knackig “twangt”, dann ist die Transientenwiedergabe gelungen. Sind diese feinen Impulse verschliffen oder verzerrt, geht viel von der Dynamik und Lebendigkeit der Musik verloren.

Fazit

Beim nächsten Musikhören achte mal bewusst auf diese kurzen, knackigen Anteile der Klänge – die Transienten. Sie sind die kleinen Helden, die dafür sorgen, dass deine Lieblingsmusik nicht nur harmonisch klingt, sondern auch lebendig und energiegeladen. Und wenn du mal nach neuen Kopfhörern oder Lautsprechern Ausschau hältst, ist die Frage “Wie gut werden Transienten wiedergegeben?” ein super Kriterium für deine Entscheidung.

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Meine Kopfhörer-Journey: Vom Walkman zum audiophilen Setup https://www.hifigeek.de/meine-kopfhoerer-journey-vom-walkman-zum-audiophilen-setup/ https://www.hifigeek.de/meine-kopfhoerer-journey-vom-walkman-zum-audiophilen-setup/#respond Thu, 24 Apr 2025 12:24:30 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=8682 Ein persönlicher Erfahrungsbericht über mehr als drei Jahrzehnte Klangsucht, analog bis digital und wieder zurück – und warum die Kabelwelt doch die beste ist.

Die analogen Anfänge: Walkman, Discman & MiniDisc

Kopfhörer begleiten mich schon seit meiner Kindheit. Wie viele Kinder der 90er startete ich mit einem klassischen Walkman und den obligatorischen, dünnen Bügelkopfhörern, die damals zum Standard-Equipment gehörten. Meine akustische Welt bestand hauptsächlich aus Kassetten mit Radioaufnahmen und geschenkten Hörspielen — der absolute Luxus für einen Musikfan im Taschenformat!1

Mit dem Siegeszug der CD kam der Quantensprung in Form eines Panasonic SL‑S 320, den mir meine Eltern zu Weihnachten schenkten. Die mitgelieferten Earbuds mit der Kabelfernbedienung waren für damalige Verhältnisse der absolute Hit. Diesen CD-Player habe ich überallhin mitgeschleppt — und erstaunlicherweise überlebten die Kopfhörer dabei länger als erwartet.

Dann kam die MiniDisc-Ära — und was für ein Game-Changer das war! Nach endlosem Betteln bei meinen Eltern wurde ich stolzer Besitzer eines Sharp MD-MS701H Mini Disk Recorders. Das Ding war einfach sexy! Man konnte seine eigene Musik “aufnehmen” — meist von ausgeliehenen CDs — und das in einer Qualität, die deutlich besser war als die der Kassetten. Ich habe eine Disk nach der anderen befüllt und das Teil wie einen Schatz überallhin getragen. Natürlich hatte das Aluminium-Gehäuse seine Schwachstellen — irgendwann verbog sich der Diskeinschub, was man dann händisch zurückbiegen musste. Auch das Display der Kabelfernbedienung zeigte mit der Zeit Verschleißerscheinungen.

Die digitale Revolution: MP3-Player & iPod Classic

Mit dem Skateboarden begann mein Player dann zu leiden. Gleichzeitig hielten MP3s Einzug in mein Leben, und dank Zugriff auf einen Brenner grub ich meinen Discman wieder aus. Dieser musste jedoch bald einem der ersten rudimentären MP3-Player weichen — mit sagenhaften 128MB Speicher (ja, Megabyte, kein Tippfehler!). Zum Glück hatte ich inzwischen einen gut bezahlten Nebenjob, sodass ich mir einen iriver SlimX iMP-550 leisten konnte. Mein Skate-Bag war entsprechend ausgestattet: ein praktischer CD-Halter, in dem die Silberlinge ohne Hülle ihren Platz fanden. Die Scheiben sahen nach einer Weile zwar aus, als hätten sie den dritten Weltkrieg überlebt, aber so war das damals eben.

In dieser Zeit ging ich durch zahllose Ear-Buds. Die günstigen zerbrachen schnell, aber selbst die teuren fielen entweder beim Skaten runter und landeten unter den Rollen, oder die extrem dünnen Stiele brachen aus heiterem Himmel. Es war wie ein Fluch – kaum hatte man gute Kopfhörer, zerstörte sie der Audio-Gott persönlich.

Trotz aller technischen Herausforderungen war Musik für mich allgegenwärtig. Ich kaufte CD um CD und schleppte sie überall mit hin. Heute sehen sie entsprechend mitgenommen aus — authentische Kampfspuren eines intensiven Musiklebens.

Der nächste Meilenstein war ein iPod Classic mit 80GB — ein absolutes Traumgerät! Mit einer Teufel Dockingstation zu Hause und einem JBL Portable-Speaker beim Skaten war ich komplett ausgestattet. Der iPod diente mir sogar als Wecker im Studium, bis die Dockingstation irgendwann den Geist aufgab. Zwischenzeitlich leisteten meine Koss Plugs treue Dienste, wechselten dann aber zum iPhone, das ich seit dem 3G-Modell etwa alle zwei Jahre aktualisiert habe.

Gaming & Streaming: Neue Hörwelten erschließen sich

Parallel zum mobilen Musikgenuss war PC-Gaming ein großes Thema, und auch hier wurden etliche “billige” Kopfhörer durchgenudelt, bis irgendwann Speedlink Medusas in meinem Setup landeten. Mein digitales Musikleben wanderte von iTunes zu Spotify, sobald der Dienst in Deutschland verfügbar wurde. Mit dem praktischen Telekom-Deal, bei dem der Spotify-Traffic nicht auf das monatliche Volumen angerechnet wurde, explodierte mein Musikkonsum förmlich. Plötzlich war jeder Tag ein Festival – nur eben ohne die schlammverkrusteten Schuhe und überteuerten Getränke.

Zunächst blieb ich den kabelgebundenen Over-Ears treu, wechselte dann aber zu Bose QC25 und später QC35. Die QC25 haben irgendwann kapituliert, während die QC35 noch immer auf dem Schreibtisch meiner Frau ihren Dienst tun – ein Beweis dafür, dass Qualität sich durchsetzt, selbst wenn der audiophile Snob in mir mittlerweile die Nase rümpft.

Der Arbeitskopfhörer: Konzentration & Meetings

Bei der konzentrierten Arbeit am Bildschirm entdeckte ich die unglaubliche Kraft der Musik als Fokushelfer. Sie ließ mich in einen Tunnel eintauchen, in dem alles um mich herum verschwand. Ich wurde eins mit der Musik, meinen Gedanken und der Arbeit. Zeit und Raum lösten sich auf, während ich eine Lösung nach der anderen entwickelte. Diese Flow-Zustände sind für mich mittlerweile essenziell – sie machen den Unterschied zwischen einem produktiven Tag und einem, an dem ich mich wie ein Hamster im Rad fühle.

Mit jedem Arbeitgeberwechsel nahm die Zahl der Meetings zu, was sich immer weiter zuspitzte und mich zunehmend einengte. Die Meetings fühlten sich an wie im Aquarium — geschlossene Kopfhörer mit Noise-Cancelling, schlecht belüftet, heiße Ohren und Schweiß. Ich lief schier Amok unter diesen Klanghauben, sodass eine Alternative her musste. Die Vorstellung, täglich acht Stunden mit diesen Ohrensaunen zu verbringen, war so verlockend wie eine Wurzelbehandlung ohne Betäubung.

Nach intensiver Recherche und Überlegungen zum Budget entschied ich mich für die Beyerdynamic DT1990 Pro — ein offener Kopfhörer, der meinen Musikgenuss auf ein neues Level heben sollte. Es war Liebe auf den ersten Klang!

Die audiophile Wende: Offene Kopfhörer verändern alles

Die DT 1990 Pro sind seit sechs Jahren meine treuen Begleiter, und ich trage sie nach wie vor mit Begeisterung. Meetings sind mit ihnen ein völlig neues Erlebnis: Ich höre meine eigene Stimme beim Sprechen, was die Kommunikation unglaublich angenehm macht. Sie werden zwar warm am Kopf, aber verglichen mit den Bose-Kopfhörern ist das ein Kinderspiel. Klanglich bewegen wir uns hier in einem ganz anderen Universum – das wäre, als würde man einen Trabant mit einem Porsche vergleichen.

Natürlich musste dann auch ein passender DAC her. Mit dem ifi Hip Dac fand ich einen teilweise mobilen Begleiter. Ehrlich gesagt habe ich ihn dann doch selten unterwegs genutzt, was die Anschaffung aus dieser Perspektive vielleicht nicht optimal erscheinen lässt. Klanglich war es jedoch ein Volltreffer, und das zählte am Ende.

Für jemanden, der mehrere tausend Stunden pro Jahr mit Kopfhörern verbringt, hatte ich bis dahin erstaunlich wenig experimentiert. Nicht aus Abneigung — mir fehlte einfach der zündende Funke. Womöglich war ich auch unbewusst besorgt, dass ein tieferer Einstieg in die Audiophilie mein Bankkonto in ähnlicher Weise ruinieren würde wie meine Plattensammlung. Spoiler: Diese Befürchtung war absolut berechtigt.

Neue Horizonte: Hifiman Arya Stealth & Die Lehmann Audio Entdeckung

Im letzten Sommer packte mich kurzzeitig das Verlangen, etwas Neues auszuprobieren. Ich besorgte einen Hifiman Arya Stealth, über den ich im Netz viel Gutes gelesen hatte. Ich wollte ihn testen und darüber schreiben, was ich leider schuldig geblieben bin. Klanglich war der Kopfhörer beeindruckend, aber der Tragekomfort ließ zu wünschen übrig. Die ovalen Ohrmuscheln drückten auf meine Kieferknochen und störten beim Sprechen in Meetings – ein eigenartiges Gefühl, das mich letztlich wieder zum Bewährten zurückkehren ließ. Es war, als würde ich versuchen, mit einem Ferrari einkaufen zu fahren – beeindruckend, aber unpraktisch.

Dann kam ein schicksalhaftes Telefonat mit Norbert Lehmann. Eigentlich rief ich an, um seine Gerätefüße zu testen, und plötzlich standen zwei Lehmann Audio Kopfhörerverstärker bei mir. Klingt wie ein erfolgreiches Verkaufsgespräch, war es aber nicht! Norbert fragte irgendwann nach meinem Beruf, und ich erzählte, dass ich den ganzen Tag mit Kopfhörern vor dem Bildschirm sitze, Musik höre oder in Meetings bin.

Sofort war er Feuer und Flamme und berichtete von seinen Linear und Linear II Kopfhörerverstärkern. Wie er blindlings einen Test gewann, ohne selbst davon zu wissen, oder sich Studios bei ihm meldeten, weil seine Linear-Serie hervorragende Arbeit leistet. Wie Sennheiser diese Verstärker zur Präsentation neuer Kopfhörer nutzt. Norbert gab mir umfangreiches Material zu seinen Verstärkern mit, aus dem ich seitenweise zitieren könnte. Diese Geschichten sind aber aus seinem Mund wahrscheinlich noch viel spannender – der Mann spricht über Audio-Equipment mit der gleichen Leidenschaft, mit der andere über ihre Fußballmannschaft reden.

Da er selbst auf HiFi-Veranstaltungen ausstellt, wird er dort sicherlich das ein oder andere über seine Geräte erzählen — vielleicht sogar die Geschichte, die ich hier gerade zusammenschreibe.

Das ultimative Setup: Tiefeintauchen in die Kopfhörerverstärker-Welt

Aufhänger meines Interesses war Norberts Aussage, dass viele seiner Profi-Kunden berichten, sie seien nach einem Arbeitstag viel entspannter oder könnten längere Mix-Sessions absolvieren, seitdem sie Lehmann Audio’s Linear Kopfhörerverstärker nutzen.

Also ran an den Speck! Ich habe den Linear etwa zwei Wochen intensiv genutzt, was in meinem Fall etwa 120 Stunden entspricht. Wer mich kennt, weiß, dass ich mich in neue Themen mit Haut und Haaren stürze, bis ins kleinste Detail eintauche und alles ausprobiere, was in Reichweite ist. Wenn ich ein Thema anfasse, dann richtig – Halbgares gibt’s nicht.

Gesagt, getan: Weitere DACs mussten her! Mein ifi HipDac war ein Anfang, aber nicht genug. Schnell gesellten sich der Fosi Audio K7 und ZD3 dazu – beide absolute Preis-Leistungs-Kracher, wie wir bereits in unserem K7-Test festgestellt haben. Außerdem hatte ich bereits den Shanling M5 Ultra, der ebenfalls hervorragend als DAC funktioniert. Zum krönenden Abschluss experimentierte ich mit einem Burson Audio Playmate 3 Deluxe und verschiedenen OpAmps. Der Vorteil: Einige dieser Geräte haben eigene Verstärkung, wodurch ich sie direkt gegen den Linear testen konnte.

Selbstverständlich schleppte ich den Linear (und später den Linear II) auch ins Wohnzimmer, schloss ihn an den Plattenspieler an und testete ihn mit dem WiiM Ultra und dem Eversolo DMP-A6 Master Edition. Ein wahrhaft umfangreiches Zuspieler-Setup! Meine Frau beäugte das wachsende Equipment-Arsenal zunächst mit Skepsis, ließ sich aber schnell von den klanglichen Unterschieden überzeugen – ein klassischer “Aha”-Moment, der jeden Audiophilen mit Stolz erfüllt.

Bei den Kopfhörern startete ich mit meinen bewährten DT 1990 Pro und rüstete später auf einen Audeze LCD‑X auf. Ich überlegte, noch weitere Kopfhörer hinzuzuziehen, aber irgendwann sprengt das alle Grenzen. Nach mittlerweile über 400 Stunden mit dem Audeze denke ich, ein gutes Gefühl dafür entwickelt zu haben, was wie, wo und wann am besten funktioniert.

Mein Schreibtisch glich zeitweise einem Schlachtfeld mit Kabelsalat, das selbst hartgesottene IT-Systemadministratoren zum Weinen gebracht hätte. Nach und nach verbannte ich jedoch Geräte, die ich ausgiebig getestet hatte, und sitze nun beim Schreiben nur noch mit dem Burson Audio Playmate 3 Deluxe, dem Audeze LCD‑X und dem Lehmann Linear II hier. Wahrscheinlich, weil ich diese Schätze bald wieder abgeben muss und den Klang noch ein wenig zelebrieren möchte – wie ein letztes opulentes Mahl vor einer Diät.

Als Verbindungskabel nutze ich die Sommer Cable Epilogue. Hier muss ich mir wirklich ein zweites Paar zulegen, denn das ständige Umstöpseln nervt gewaltig – besonders weil die Stecker so verdammt stramm sitzen. Ein Kabelwechsel fühlt sich jedes Mal an, als würde man einen eingeklemmten Zahn ziehen.

Ausblick: Die Reise geht weiter

Ich denke, ich bleibe an diesem Thema dran. Das Schöne ist, dass ich diese Tests relativ einfach während der Arbeit durchführen kann und quasi ständig daran arbeiten kann – einer der wenigen Vorteile, wenn man den ganzen Tag vor dem Rechner sitzt.

Aktuell liegt hier noch der Douk Audio K5, den ich gelegentlich höre. Ich bin der Meinung, dass man nicht nur hochpreisige DACs testen sollte, sondern sich breit aufstellen muss. Es gibt immer wieder Perlen, die aus der Masse herausstechen, und ich möchte auch gerne Produkte empfehlen, die nicht unbedingt eine Niere und Leber kosten. Schließlich sollte guter Sound nicht ausschließlich denjenigen vorbehalten sein, die einen Kleinwagen dafür opfern können.

Es liegt mir am Herzen, auch jüngeren Menschen den Weg zu gutem HiFi zu zeigen. Ich denke, dass diese trotz Spotify und Co. durchaus bereit sind, sich dem Thema zu öffnen – nur eben auf ihre eigene Art und Weise. Denn letztendlich geht es nicht darum, wer das teuerste Equipment hat, sondern wer die tiefste Verbindung zur Musik aufbauen kann – und manchmal ist der Weg dorthin eben ein besserer Kopfhörer oder ein feiner Verstärker.

Derzeit warten wir noch auf den Fosi Audio i5 (wir berichteten), für den gerade die Kickstarter-Kampagne gestartet ist. Außerdem sind wir mit Hifiman im Gespräch, und auch hier wird in Zukunft etwas kommen. Mit Audeze wird es nach der HIGH END 2025 in die nächste Runde gehen – ich bin bereits jetzt gespannt wie ein Flitzebogen, was die nächste Qualitätsstufe zu bieten hat.

Unsere Bestrebungen unterstreichen wir mit unserer Akkreditierung für die HIGH END 2025, an der wir als Presse-Partner teilnehmen werden. Mal sehen, was wir dort alles erleben! Ich werde sicherlich mit brennenden Ohren zurückkehren – aber mit einem breiten Grinsen im Gesicht.

Man darf also gespannt sein, und ich hoffe, mit meinen Interessen auch eure zu treffen, um dann interessante Beiträge zu schreiben. Denn eines ist klar: Die Reise in die audiophile Welt ist ein Marathon, kein Sprint – und wir haben gerade erst begonnen, warm zu laufen.

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Wednesday Season 2: Der erste Trailer ist da – Nevermore wird düsterer! https://www.hifigeek.de/wednesday-season-2-der-erste-trailer-ist-da-nevermore-wird-duesterer/ https://www.hifigeek.de/wednesday-season-2-der-erste-trailer-ist-da-nevermore-wird-duesterer/#respond Thu, 24 Apr 2025 07:46:26 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=8805 Endlich ist es soweit: Netflix hat den ersten Trailer zur zweiten Staffel von Wednesday veröffentlicht – und der Clip verspricht genau das, was Fans lieben: düstere Vibes, schräge Charaktere und jede Menge neue Rätsel. Wednesday Addams (Jenna Ortega) kehrt zurück an die Nevermore Academy, doch diesmal wird alles noch finsterer, komplexer und geheimnisvoller. Die Showrunner Al Gough und Miles Millar versprechen: „Wednesday’s Reise wird dunkler und vielschichtiger, mit neuen Mysterien und alten Feinden, die sie direkt ins nächste Chaos stürzen.“

Neben bekannten Gesichtern wie Enid (Emma Myers), Bianca (Joy Sunday), Morticia (Catherine Zeta-Jones) und Gomez (Luis Guzmán) dürfen wir uns auf spannende Neuzugänge freuen – darunter Steve Buscemi und Billie Piper. Regie führt erneut Tim Burton, der dem Ganzen seinen unverkennbaren Gothic-Touch verleiht.

Gedreht wurde diesmal im mystischen Irland, was der Serie einen noch atmosphärischeren Look verleiht. Die erste Szene des Trailers zeigt Wednesday im Gespräch mit ihrem Erzfeind Tyler – mehr wird aber nicht verraten! Die zweite Staffel startet 2025 und dürfte noch düsterer, abgedrehter und unberechenbarer werden als je zuvor.

Alle weiteren Details, Cast-Updates und natürlich den Trailer selbst findet ihr wie immer direkt hier bei uns eingebettet. Nevermore ruft – seid ihr bereit für das nächste Kapitel?

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PREDATOR: BADLANDS – Der Kult kehrt zurück! https://www.hifigeek.de/predator-badlands-der-kult-kehrt-zurueck/ https://www.hifigeek.de/predator-badlands-der-kult-kehrt-zurueck/#respond Thu, 24 Apr 2025 07:29:24 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=8801 Die Jagd beginnt von Neuem: Mit PREDATOR: BADLANDS meldet sich eines der ikonischsten Sci-Fi-Horror-Franchises zurück auf der großen Leinwand. Der frisch veröffentlichte Teaser Trailer und das Poster lassen bereits jetzt das Adrenalin steigen – und das Warten auf den 6. November 2025 wird für Fans zur Zerreißprobe.

Regisseur Dan Trachtenberg, der bereits mit „Prey“ frischen Wind ins Predator-Universum brachte, inszeniert das neueste Kapitel der Reihe. In den Hauptrollen erwarten uns Elle Fanning als Thia und Dimitrius Schuster-Koloamatangi als junger, von seinem Clan verstoßener Predator. Schauplatz ist diesmal ein abgelegener Planet in der Zukunft, auf dem sich eine ungewöhnliche Allianz formiert: Mensch und Predator, vereint auf der Suche nach dem ultimativen Gegner.

Wer die Vorgänger kennt, weiß: Die Predator-Filme stehen für kompromisslose Spannung, dichte Atmosphäre und spektakuläre Jagden. BADLANDS verspricht, diese Tradition fortzuführen und zugleich neue Wege zu gehen – ohne dabei die DNA der Reihe zu verlieren.

PREDATOR: BADLANDS startet am 6. November 2025 in den deutschen Kinos. 

Hier könnt ihr euch den brandneuen Trailer direkt ansehen:

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Der Kult lebt: „Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast“ – Trailer & Rückkehr der Original-Stars https://www.hifigeek.de/der-kult-lebt-ich-weiss-was-du-letzten-sommer-getan-hast-trailer-rueckkehr-der-original-stars/ https://www.hifigeek.de/der-kult-lebt-ich-weiss-was-du-letzten-sommer-getan-hast-trailer-rueckkehr-der-original-stars/#respond Wed, 23 Apr 2025 14:37:13 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=8790 Der Sommer 2025 wird blutig – und nostalgisch! Mit „Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast“ kehrt eine der prägendsten Horror-Reihen der 90er Jahre zurück auf die große Leinwand. Der neue Trailer, den ihr weiter unten direkt bei uns sehen könnt, verspricht ein atmosphärisches Slasher-Revival, das nicht nur Fans der Originalfilme begeistern dürfte.

Was erwartet uns? Eine Gruppe von Freunden, ein verhängnisvoller Unfall und ein tödliches Geheimnis, das sie ein Jahr später einholt. Wer die Vorgänger kennt, weiß: In Southport ist die Vergangenheit nie wirklich tot. Und diesmal wird es besonders spannend, denn niemand Geringeres als Jennifer Love Hewitt und Freddie Prinze Jr. kehren als Julie James und Ray Bronson zurück – die Überlebenden des legendären Southport-Massakers von 1997. Nach fast drei Jahrzehnten stellen sie sich erneut dem Grauen, das sie nie ganz losgelassen hat.

Der Trailer setzt auf klassische Slasher-Spannung, düstere Bilder und das vertraute Gefühl, dass hinter jeder Ecke der Tod lauert. Die neuen Gesichter – darunter Madelyn Cline, Chase Sui Wonders und Jonah Hauer-King – bringen frischen Wind in die Clique, doch der Schatten der Vergangenheit ist allgegenwärtig. Und natürlich bleibt die zentrale Frage: Was hast DU letzten Sommer getan?

Regie führt Jennifer Kaytin Robinson, produziert wurde der Film von Neal H. Moritz. Der Kinostart ist am 17. Juli 2025 – exklusiv im Kino.

Fazit: Der Killer mit dem Haken ist zurück – und mit ihm das Versprechen auf einen Horror-Sommer, den wir so schnell nicht vergessen werden. Bleibt dran für weitere Updates und unsere ausführliche Kritik zum Kinostart!

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Wattbedarf von Lautsprechern berechnen: So viel Leistung brauchst du wirklich https://www.hifigeek.de/wattbedarf-von-lautsprechern-berechnen/ https://www.hifigeek.de/wattbedarf-von-lautsprechern-berechnen/#respond Sat, 19 Apr 2025 07:35:50 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=8751 Wattbedarf von Lautsprechern berechnen – und verstehen, was deine Kopfhörer wirklich an Leistung brauchen: Genau darum geht es in diesem Artikel. Statt dich von 1000‑Watt‑Versprechen blenden zu lassen, zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du den realen Leistungsbedarf deines Setups berechnest und Clipping vermeidest.

Wir alle kennen diese Situation: Du stehst im Elektromarkt und der Verkäufer schwafelt etwas von “1000 Watt Leistung” und “ultimative Power”, während du verzweifelt versuchst zu verstehen, ob deine Lieblingsalben von Slipknot oder Ghost damit wirklich besser klingen werden. Oder du scrollst durch Amazon, um einen Kopfhörerverstärker zu finden und bist von Begriffen wie “Impedanz”, “Sensitivität” und “mW” komplett erschlagen. Zeit, diesem Leistungs-Chaos ein Ende zu setzen und herauszufinden, welchen Watt­be­darf von Kopf­hö­rern und Laut­spre­chern du wirklich hast.

Statt dich von Mar­ke­ting-Zah­len blen­den zu las­sen, lernst du hier, wie du den Watt­be­darf von Kopf­hö­rern und Laut­spre­chern rea­lis­tisch ein­schätzt und auf dei­ne Set­up-Pra­xis überträgst.

Die Power-Realität: Watt ist das eigentlich?

Bevor wir in die Untiefen der Verstärkerleistung eintauchen, lass uns eines klarstellen: Mehr Watt bedeutet nicht automatisch besseren Klang. Das ist wie bei einem Auto – nur weil es 300 PS hat, fährt es nicht zwangsläufig komfortabler als ein 150 PS-Modell.

Watt ist einfach die physikalische Einheit für Leistung, benannt nach dem schottischen Ingenieur James Watt (der sich vermutlich nie hätte träumen lassen, dass sein Name einmal auf jeder HiFi-Anlage prangen würde). Bei Audioverstärkern gibt die Wattzahl an, wie viel elektrische Leistung der Verstärker in deine Kopfhörer oder Lautsprecher pumpen kann.

Kopfhörer vs. Lautsprecher: Das David-und-Goliath-Prinzip

Der wichtigste Unterschied, den du kennen solltest: Kopfhörer brauchen nur einen Bruchteil der Leistung, die Lautsprecher verschlingen.

Kopfhörer: Die Power-Asketen

Hier zeige ich dir, wie du den Wattbedarf von deinen Kopfhörern berechnest.

Für Kopfhörer reden wir meist nicht mal von Watt, sondern von Milliwatt (mW) – also tausendstel Watt. Warum? Weil die kleinen Treiber direkt an deinen Ohren sitzen und nicht erst einen ganzen Raum beschallen müssen. Ein typischer Kopfhörer kann mit nur 1 mW bereits einen Schalldruckpegel von 85–100 dB erreichen – das ist ungefähr so laut wie ein Motorrad aus nächster Nähe!

Doch hier wird’s interessant: Je nach Modell kann der Leistungsbedarf für den gleichen Lautstärkepegel um bis zu Faktor 500 variieren. Ein hochsensibler In-Ear mit 100 dB/mW Wirkungsgrad braucht für deine Lieblings-Metalband praktisch nichts, während ein störrischer audiophiler Planarkopfhörer mit 85 dB/mW dein Smartphone-Ausgang zum Schwitzen bringt.

Lautsprecher: Die Kraftprotze

Im nächsten Abschnitt zeige ich dir konkret, wie du den Wattbedarf von Lautsprechern berechnen kannst – inklusive Beispielrechnung für dein Wohnzimmer.

Bei Lautsprechern wird’s dann richtig hungrig. Hier reden wir tatsächlich von Watt, nicht Milliwatt. Ein durchschnittlicher Standlautsprecher braucht deutlich mehr Saft, um den gleichen Schalldruck zu erzeugen – schließlich muss der Sound den ganzen Raum füllen.

Aber auch hier gilt: Die Zahl allein sagt fast nichts. Ein effizienter Lautsprecher mit 92 dB/W Wirkungsgrad kann mit 35 Watt schon deine Nachbarn wahnsinnig machen, während ein ineffizienter 85 dB/W‑Lautsprecher mit derselben Leistung eher müde vor sich hin tönt.

Marketing-Watt vs. Real-Life-Watt

Jetzt wird’s schmutzig: Viele Hersteller werben mit astronomischen Wattzahlen, die in der Praxis so relevant sind wie ein Regenschirm in der Wüste. “1000 Watt PMPO!” schreit die Verpackung, während das Gerät in Wirklichkeit vielleicht 50 Watt RMS liefert.

PMPO (Peak Music Power Output) ist ein reiner Marketing-Begriff ohne standardisierte Messmethode. Wenn du wirklich wissen willst, was dein Verstärker kann, schau nach dem RMS-Wert (Root Mean Square). Das ist die kontinuierliche Leistung, die der Verstärker über längere Zeit liefern kann, ohne in Flammen aufzugehen.

Sensitivität & Impedanz: Die heimlichen Bosse

Viel wichtiger als die reine Wattzahl sind zwei andere Faktoren, die kaum jemand beachtet:

Sensitivität/Wirkungsgrad

Diese Zahl (in dB/mW oder dB/W) sagt dir, wie effizient dein Kopfhörer oder Lautsprecher elektrische Leistung in Schall umwandelt. Je höher, desto lauter wird’s bei gleicher Leistung. Bei einer Steigerung von nur 3 dB brauchst du bereits die halbe Leistung für die gleiche Lautstärke. Mind. Blown.

Impedanz

Die in Ohm (Ω) gemessene Impedanz bestimmt, wie “schwer” es für deinen Verstärker ist, Strom in den Kopfhörer oder Lautsprecher zu drücken. Bei Kopfhörern kann sie von 15 Ω bis 600 Ω reichen, bei Lautsprechern meist zwischen 4 Ω und 8 Ω.

Ein 32-Ohm-Kopfhörer lässt sich problemlos von deinem Smartphone antreiben, während ein 300-Ohm-Modell einen speziellen Kopfhörerverstärker benötigt, der genug Spannung liefern kann.

Der Horror des Clippings: Wenn Verstärker überfordert sind

Hier wird’s für den Audiophilen richtig gruselig: Ein zu schwacher Verstärker, der über seine Grenzen gepusht wird, erzeugt “Clipping” – die Signalspitzen werden abgeschnitten, was zu einem harschen, verzerrten Klang führt. Auf Dauer können diese verzerrten Signale deine Kopfhörer oder Lautsprecher beschädigen – ganz zu schweigen von deinen Ohren.

Genau wie in einem guten Horrorfilm ist es nicht der Mangel an Kraft, der tötet, sondern der verzweifelte Versuch, mehr zu geben, als man hat.

So berechnest du den Wattbedarf Schritt für Schritt

Jetzt wird’s praktisch. So berechnest du, was du wirklich brauchst:

Für Kopfhörer:

  1. Sensitivität deines Kopfhörers checken (z.B. 90 dB/mW)
  2. Deine gewünschte Maximallautstärke festlegen (z.B. 110 dB für kurze, intensive Metal-Sessions)
  3. Differenz berechnen: 110 — 90 = 20 dB
  4. Faustregel: Für je 3 dB mehr Lautstärke verdoppelt sich die nötige Leistung
  5. 20 dB ÷ 3 = etwa 6,7 Verdoppelungen
  6. 1 mW × 2^6,7 ≈ 100 mW

Bedeutet: Du brauchst einen Kopfhörerverstärker, der mindestens 100 mW bei der Impedanz deines Kopfhörers liefern kann.

Für Lautsprecher:

Die Rechnung ist ähnlich, aber denk zusätzlich an den Abstand zum Lautsprecher. Pro Verdoppelung der Entfernung verlierst du 6 dB Schalldruck. Sitzt du 4 Meter von deinen Boxen entfernt, brauchst du bereits 12 dB mehr Leistung als bei 1 Meter Entfernung!

Lautsprecher-Power: Die Beispielrechnung für Metalheads

Stell dir vor, du willst dein Wohnzimmer in eine Knocked-Loose-Live-Kulisse verwandeln. Deine Boxen haben einen Wirkungsgrad von 88 dB/W/m (steht im Handbuch) – nicht die effizientesten, aber solide. Du willst 100 dB Schalldruck an deinem Sessel, der 4 Meter von den Boxen entfernt steht. So rechnest du deinen Verstärkerbedarf aus:

  1. Abstandsverlust:
    Jede Verdoppelung der Distanz frisst 6 dB.
    • 1m → 2m: ‑6 dB
    • 2m → 4m: Nochmal ‑6 dB
      Total: ‑12 dB
      Deine Boxen müssen also 112 dB an der Quelle liefern.
  2. Sensitivitätslücke:
    Deine Boxen schaffen 88 dB pro Watt.
    112 dB – 88 dB = 24 dB Differenz.
  3. Leistungsfaktor:
    Pro +3 dB brauchst du doppelte Power:
    • 24 dB / 3 dB = 8 Verdoppelungen
    • 1 Watt × 2⁸ = 256 Watt.
  4. Headroom für Dynamik:
    Metal braucht 50% Reserve für ungezähmte Transienten:
    256 W × 1,5 ≈ 384 W.

Ein 400-Watt-Verstärker bei 8 Ohm ist dein Ticket zum Mosh-Pit – aber check vorher die Impedanzkurve deiner Boxen! Manche Modelle sacken auf 4 Ohm ab, dann verdoppelt sich der Strombedarf.

Class‑D: Der heimliche Champion

Ein kurzer Shoutout an die neue Generation von Class-D-Verstärkern. Diese digitalen Kraftwerke arbeiten viel effizienter als herkömmliche Verstärker und können mit nominell weniger Watt oft größere Lautstärken erzeugen als ihre klassischen Pendants. Perfekt für Metalheads, die höllische Bässe ohne Hitzeproblemen wollen.

Class‑A: Die ungekrönten Klangkönige

Während Class-D-Verstärker mit ihrer Effizienz punkten, bleibt Class‑A die Referenz für Puristen. Diese Analog-Veteranen arbeiten mit konstantem Ruhestrom – selbst wenn kein Signal anliegt. Das mag wie Energieverschwendung klingen (Wirkungsgrad nur 20–30%), garantiert aber eine nahezu verzerrungsfreie Verstärkung selbst der feinsten Nuancen.

Der Sound? Ein samtiger Teppich aus Details, der selbst bei komplexen Metal-Arrangements jede Gitarrenschicht und Doppelfußmaschine isoliert. Die Wärmeentwicklung könnte allerdings einen Kamin ersetzen – wer Class‑A wählt, investiert in Klangqualität und Heizkostenzuschuss gleichermaßen. Für Audiophile, die jedes Detail von Ghosts Orgelwerken oder Slipknots Rhythmuswandern hören wollen, lohnt der Aufwand. Für den mobilen Gebrauch oder Energiebewusste bleibt’s eher ein Nischenphänomen.

Wattbedarf von Kopfhörern und Lautsprechern: Die wichtigsten Regeln auf einen Blick

Fazit: Power ist relativ

Am Ende läuft alles auf diese Kernpunkte hinaus:

  1. Nicht blenden lassen: Die Wattzahl auf der Packung ist oft ein Marketing-Wert. Check den RMS-Wert.
  2. Sensitivität ist King: Ein sensibler Kopfhörer/Lautsprecher braucht viel weniger Leistung.
  3. Impedanz beachten: Hochohmige Kopfhörer (>150 Ω) brauchen spezielle Verstärker mit hoher Spannungsausgangsleistung.
  4. Headroom einkalkulieren: Plane 50% mehr Leistung ein als berechnet, um verzerrungsfreie Dynamikspitzen zu genießen.
  5. Synergien entdecken: Manche Verstärker/Kopfhörer-Kombinationen klingen einfach magisch zusammen, obwohl die Zahlen nichts Besonderes versprechen.

Ob du nun deine Ghost-Alben über Kopfhörer oder Black Sabbath über fette Standlautsprecher hörst – mit dem richtigen Verstärker wird dein Musikerlebnis definitiv intensiver. Und denk dran: Zu viel Leistung kann deinen Ohren mehr Angst einjagen als jeder Horrorfilm. Also höre verantwortungsvoll!

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28 YEARS LATER – Der nächste Trailer ist da! Die Apokalypse geht weiter… https://www.hifigeek.de/28-years-later-der-naechste-trailer-ist-da-die-apokalypse-geht-weiter/ https://www.hifigeek.de/28-years-later-der-naechste-trailer-ist-da-die-apokalypse-geht-weiter/#respond Thu, 17 Apr 2025 13:39:03 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=8779 Aus Tagen wurden Wochen, aus Wochen wurden Jahre… und jetzt sind es tatsächlich 28 Jahre, seit das Rage-Virus die Welt ins Chaos gestürzt hat. Danny Boyle und Alex Garland, das legendäre Duo hinter dem bahnbrechenden „28 Days Later“, holen uns 2025 zurück in die düsterste aller Endzeiten – und der nächste Trailer zu 28 YEARS LATER ist endlich online!

Der Schrecken kehrt zurück

Wer dachte, nach „28 Days Later“ und „28 Weeks Later“ wäre das Kapitel Rage-Virus abgeschlossen, hat sich geirrt. Die Quarantäne hält, aber die Bedrohung ist alles andere als gebannt. Im Gegenteil: Das Virus ist gefährlicher denn je, die Welt noch trostloser, die Überlebenden noch verzweifelter. In der Fortsetzung, die am 19. Juni 2025 auf die große Leinwand kommt, verschlägt es Jodie Comer, Aaron Taylor-Johnson und Ralph Fiennes in eine post-apokalyptische Hölle, in der nicht nur die Infizierten zum Albtraum werden.

Was erwartet uns?

Die Story bleibt – wie es sich für einen guten Trailer gehört – noch weitgehend unter Verschluss. Klar ist: Fast drei Jahrzehnte nach dem Ausbruch versuchen einige wenige auf einer kleinen Insel zu überleben, abgeschottet vom Festland durch einen schwer bewachten Damm. Doch das Grauen lässt sich nicht einsperren – und als einer der Bewohner die Insel verlässt, beginnt eine Reise ins Herz der Finsternis, wo neue Schrecken und mutierte Überlebende warten.

Altbewährtes Team, neue Gesichter

Mit Danny Boyle auf dem Regiestuhl und Alex Garland am Drehbuch ist das kreative Dreamteam zurück. Die Hauptrollen sind hochkarätig besetzt: Neben Jodie Comer („The Bikeriders“) und Aaron Taylor-Johnson („Kraven The Hunter“) glänzt Ralph Fiennes („Konklave“). Und auch Cillian Murphy ist als Executive Producer wieder mit an Bord.

Unser Fazit nach dem Trailer:


28 YEARS LATER verspricht kompromisslosen Endzeit-Horror, der die verstörende Atmosphäre der Vorgänger auf ein neues Level hebt. Wer die ersten beiden Filme mochte, wird hier garantiert wieder an seine Grenzen gebracht.

Bereit für die Rückkehr des Rage-Virus?
Der Countdown läuft – ab 19. Juni 2025 im Kino!

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IOTAVX AVX 17 – Purismus, Power und Präzision fürs Heimkino https://www.hifigeek.de/iotavx-avx-17-purismus-power-und-praezision-fuers-heimkino/ https://www.hifigeek.de/iotavx-avx-17-purismus-power-und-praezision-fuers-heimkino/#respond Thu, 17 Apr 2025 12:52:32 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=8757 Die IOTAVX AVX 17 AV-Vorstufe war für mehrere Monate unser audiophiler Mitbewohner. Genau genommen hatten wir das komplette IOTAVX AVX17 + 2x AVXP1 (hier gehts zu unserem Test) Paket im Test, aber ich entschied mich, die Geräte separat zu betrachten. Was diese Vorstufe von der Masse abhebt? Ein konsequenter Fokus auf Hardware-Exzellenz statt Software-Magie – und ob das wirklich funktioniert, erfahrt ihr in diesem ungeschönten Test.

Transparenz first

Der IOTAVX AVX 17 wurde uns kostenlos vom Hersteller zur Verfügung gestellt. Klingt nach Beeinflussung? Keine Sorge – wie immer bleiben wir kompromisslos ehrlich und neutral. Bei uns gibt’s keine PR-Floskeln, sondern die nackte Wahrheit – egal ob ein Produkt glänzt oder spektakulär versagt.

Die Grundidee: Hardware first, Software second

IOTAVX verfolgt mit der IOTAVX AVX 17 einen völlig anderen Ansatz als Mainstream-Hersteller wie Denon und Marantz oder High-End-Marken wie StormAudio und Trinnov. Statt Kunden mit automatischen Einmesssystemen und komplexen Raumkorrekturen zu beeindrucken, konzentrieren sie sich auf erstklassige Hardware und geben euch mächtige manuelle Werkzeuge an die Hand.

Die Philosophie dahinter ist simpel: Hochentwickelte Algorithmen wie Audyssey, Dirac Live oder Trinnovs proprietäre Lösungen verschlingen Entwicklungsbudgets – und diese Kosten landen zwangsläufig bei uns als Endkunden. IOTAVX hat stattdessen entschieden, das Budget in exzellente Hardware zu stecken und bei der Software auf das Wesentliche zu reduzieren, ohne auf wichtige Codecs wie Dolby Atmos und DTS:X zu verzichten.

Ihr bekommt zwar kein vollautomatisches Audio-Wunderwerk, dafür aber leistungsstarke manuelle Werkzeuge für Audio-Enthusiasten. Etwas Bastelarbeit ist also gefragt – aber für Audiophile und Heimkino-Fans, die wissen wollen, was in ihrem Setup wirklich steckt, ist genau das ein Grund zum Feiern!

Lieferumfang und technische Daten: Vollausstattung ohne Schnörkel

Zum Lieferumfang gibt’s nicht viel zu sagen: Netzkabel, Fernbedienung, Einmessmikro, 4x Trigger-Kabel, das Gerät selbst und eine Anleitung – mehr braucht’s auch nicht. Das eigentliche Highlight ist die innere Ausstattung: Die IOTAVX AVX 17 bietet satte 17 Kanäle, aufgeteilt in 13.4, womit Setups bis zu 7.4.6 möglich sind. Alle wichtigen Formate wie Dolby Atmos und DTS:X werden unterstützt – hier gibt’s keine Kompromisse.

Die Anschlussvielfalt ist beeindruckend:

  • 17 Cinch-Ausgänge
  • 17 XLR-Ausgänge (für maximale Signalqualität)
  • 3 analoge Cinch-Eingänge (ideal für Plattenspieler, Streamer oder CD-Player)
  • 2 koaxiale und 2 optische Digitaleingänge
  • 6 HDMI 2.0b Eingänge und 2 HDMI 2.0b Ausgänge (mit HDCP 2.2, 4K, HDR10 und Dolby Vision)
  • Bluetooth 5.0 mit aptX-HD

Die zwei HDMI-Ausgänge sind besonders praktisch, wenn ihr beispielsweise TV und Beamer parallel betreiben wollt. Der erste HDMI-Ausgang unterstützt zudem ARC, um den Sound vom TV zurück an die AV-Vorstufe zu leiten.

Verarbeitung und Software: Wo Licht ist, gibt’s auch Schatten

Die Verarbeitungsqualität der IOTAVX AVX 17 ist absolut high-end. Das massive Metallgehäuse, die hochwertigen Anschlüsse und das informative Frontdisplay schreien förmlich “Ich bin ein audiophiles Kraftpaket!” Hier gibt’s nichts zu meckern – IOTAVX unterstreicht ihren Anspruch, kompromisslose Qualität zu liefern.

Die Software hingegen ist… sagen wir mal… funktional statt sexy. Hier gibt’s keine hochglanzpolierte Benutzeroberfläche, sondern eine zweckmäßige, teils pixelige Darstellung. Ehrlich gesagt: Wer braucht Schnickschnack, wenn die Funktionalität stimmt?

Das integrierte Einmesssystem erkennt die Abstände der Lautsprecher zur Hörposition erstaunlich präzise und erleichtert die Grundeinrichtung enorm. Die rudimentären DSP-Filter sind für den Anfang durchaus brauchbar – das wahre Highlight ist jedoch der extrem flexible parametrische EQ:

  • 11 Bänder für die Hauptkanäle (Links, Rechts, Center)
  • 7 Bänder für weitere Kanäle (Surround, Surround-Back, Atmos)
  • 5 Bänder für jeden der vier Subwoofer-Ausgänge1

Was fehlt? Auf moderne Komfortfunktionen wie Streaming, Netzwerkanschluss, WLAN und Multiroom müsst ihr verzichten. Die IOTAVX AVX 17 unterstützt allerdings eine zweite Zone für Musik in einem anderen Raum. Der interne DAC verarbeitet Signale bis 192kbit – völlig ausreichend für Filmgenuss und Musik. Ein Phono-Vorverstärker ist ebenfalls nicht an Bord, also plant entsprechend, wenn ihr Vinyl hören wollt.

Ersteinrichtung: Schnell, aber noch nicht perfekt

Die Ersteinrichtung geht erstaunlich flott von der Hand. Mit dem automatischen Einmesssystem erzielt man bereits akzeptable Ergebnisse – perfekt für einen ersten Höreindruck. Schon nach dieser grundlegenden Einrichtung kann man direkt mit dem Hören beginnen und bekommt einen soliden Eindruck vom Potenzial des Systems.

Nach den ersten Filmen haben wir allerdings die Lautstärken einzelner Kanäle manuell angepasst. Die Atmos-Kanäle waren für unseren Geschmack etwas zu zurückhaltend, weshalb wir sie um 1,5dB angehoben haben – genau diese Flexibilität macht die IOTAVX AVX 17 so interessant.

Einmessung mit REW: Jetzt wird’s richtig geil!

Wer das volle Potenzial der IOTAVX AVX 17 ausschöpfen will, sollte sich mit der Software Room EQ Wizard (REW) vertraut machen und ein kalibriertes Messmikrofon besorgen. Wir haben ein miniDSP UMIK1 verwendet, die Kalibrierungsdaten in REW importiert und dann jeden Kanal einzeln vermessen.

Zugegeben: Bei so vielen Kanälen ist das ein ordentliches Stück Arbeit – ähnlich wie wenn ihr eure erste Platte auf Vinyl hört und realisiert, dass ihr jetzt ein ganzes Kaninchenloch an audiophilen Möglichkeiten entdeckt habt. Nach den Messungen haben wir die Parameter berechnet – REW macht das zum Glück recht einfach – und dann manuell über die Fernbedienung in die IOTAVX AVX 17 eingegeben.

Klingt mühsam? Ist es auch! Aber das Ergebnis ist absolut beeindruckend. Wir haben natürlich auch ein paar Feinheiten nach unserem persönlichen Geschmack angepasst, besonders im Bassbereich – mehr Druck für die brutalen Breakdowns bei unseren Metal-Sessions. Genau diese Möglichkeit, selbst Hand anzulegen und zu experimentieren, macht unglaublich viel Spaß!

Bedienung: Zweckmäßig, aber nicht sexy

Die Software ist nicht gerade ein Augenschmaus, aber die Einstellmöglichkeiten sind umfangreich. Nach der Ersteinrichtung hat man im Alltag jedoch weitgehend seine Ruhe und kann den IOTAVX AVX 17 problemlos nutzen.

Die alltägliche Bedienung ist erfreulich unkompliziert. Dank CEC lässt sich die Vorstufe in den meisten Fällen bequem über den Fernseher steuern – hier gab es in unseren Tests keinerlei Probleme. Die Funktionen sind intuitiv erreichbar, und nach einer kurzen Eingewöhnungszeit greift man blind zur richtigen Taste.

Klang: Das Herzstück der IOTAVX AVX 17

Kommen wir zum Entscheidenden: Wie klingt dieses Beast? Die AVX 17 spielt erfreulich neutral und ausgewogen, ohne einen bestimmten “Einschlag” wie ihn beispielsweise Denon-Geräte haben. Sie offenbart die Aufnahme in ihrer reinsten Form, ohne eigene Färbung hinzuzufügen.

Gerade im Bassbereich kann sie dank der flexiblen EQ-Einstellungen direkt zupacken – wir haben hier ordentlich an den Reglern gedreht, um zu sehen, was möglich ist, und waren absolut begeistert. Bass-Drops, wie sie bei modernem Metal zum Standard gehören, kommen mit einer Präzision und Kraft, die man sonst nur von deutlich teureren Systemen kennt.

Wie bereits erwähnt, empfanden wir die werkseitige Einpeglung der Atmos-Lautsprecher als etwas zu zurückhaltend und haben hier nachgeholfen. Leider kann man nicht einzelne Kanäle isoliert testen, wie es bei manchen Konkurrenzprodukten möglich ist – das wäre für analytisches Hören hilfreich, ist für den Normalanwender aber kein Dealbreaker.

Surround und 3D-Sound: Kinoreife Performance

Die IOTAVX AVX 17 erzeugt eine beeindruckend homogene Surround-Atmosphäre mit hervorragender räumlicher Abbildung. Die Kanaltrennung ist präzise, ohne ungewollte Überblendungen. Was mir besonders gefällt: Die Vorstufe spielt ungeschönt und offenbart dadurch auch Schwächen in der Abmischung – ein Zeichen für ihre natürliche Wiedergabe.

Bei der 3D-Sound-Wiedergabe überzeugt die IOTAVX AVX 17 durch Präzision und Homogenität. Die Deckenlautsprecher werden exakt angesteuert und in ein stimmiges Gesamtbild integriert. Das einzige “Problem”: Die meisten Film-Tonspuren schöpfen die Möglichkeiten der Hardware noch nicht voll aus. Hier sind eher die Filmstudios gefordert, bessere Atmos-Mischungen zu liefern.

Vinyl: Auch analog macht der AVX 17 eine gute Figur

Wir haben unseren Plattenspieler mit einer Graham Slee GramAmp 2 SE Phono-Vorstufe an die IOTAVX AVX 17 angeschlossen. Natürlich wandelt die Vorstufe das analoge Signal zunächst in ein digitales um – anders wären DSP und Lautstärkeregelung nicht möglich. Dennoch ist der Klangunterschied zur komplett analogen Kette erstaunlich gering.

Der große Vorteil: Unsere auf den Raum optimierten EQs gleichen vorhandene akustische Schwächen perfekt aus. Hier zeigt sich wieder die Stärke des IOTAVX-Ansatzes: Lieber eine exzellente Hardware-Basis mit manuellen Anpassungsmöglichkeiten als Automatik-Features, die am Ende nicht das Optimum herausholen.

DAC/Streamer: Neutral wie ein Schweizer Notar

Da die IOTAVX AVX 17 selbst keine Streaming-Funktionen bietet, haben wir diverse externe Streamer und DACs angeschlossen (WiiM, Eversolo, Burson, Shanling etc.). Auch hier bestätigt sich die neutrale Arbeitsweise der Vorstufe: Obwohl sie intern die Signale digital wandelt, setzt sie keine eigene klangliche Note drauf. Die charakteristischen Unterschiede zwischen den verschiedenen Quellgeräten bleiben erhalten.

Gaming: Solide Performance mit kleinem Wermutstropfen

Natürlich haben wir auch mit der IOTAVX AVX 17 gezockt – sowohl am PC als auch an diversen Konsolen. Die Performance ist durchweg überzeugend, mit einem kleinen Wermutstropfen: Aufgrund des HDMI 2.0b Standards sind keine 120Hz-Signale möglich. Wenn euch das wichtig ist, solltet ihr die entsprechenden Quellgeräte direkt an den Fernseher anschließen und den Ton via ARC zur IOTAVX AVX 17 leiten.

Ist die IOTAVX AVX 17 eine echte Alternative zu anderen Herstellern?

Die IOTAVX AVX 17 ist definitiv ein eigensinniges Produkt, das sich mehr an Enthusiasten als an Einsteiger richtet. Dennoch könnte sie ein idealer Einstieg in die High-End-Welt sein – wie das erste Death-Metal-Album, das euch die Tür zu einer völlig neuen Klangwelt öffnet. Anfangs vielleicht einschüchternd, aber mit wachsender Erfahrung immer faszinierender.

Im Vergleich zur Konkurrenz steht die IOTAVX AVX 17 hervorragend da:

  • Denon bietet keine reinen Vorstufen an. Der AVR-X6800H für ca. 2400€ kommt mit 11 Endstufen und der Möglichkeit, über eine separate Stereoendstufe auf 13 Kanäle zu erweitern. Hier bekommt man zwar Streaming-Funktionen via HEOS dazu, aber qualitativ kann diese All-in-One-Lösung mit einem IOTAVX AVX 17 + AVXP1 Paket nicht mithalten.
  • Marantz hat zwar eine dedizierte AV-Vorstufe im Programm, diese kostet jedoch stolze 7000€. Bei IOTAVX bekommt ihr ein komplettes Set mit zwei IOTAVX AVXP1 Endstufen für ca. 4200€.
  • Der Denon AVC-A10H rangiert bei 4600€ und dürfte kaum den Dynamikumfang des IOTAVX-Sets erreichen.

Erst deutlich teurere Geräte von StormAudio oder Trinnov bieten ähnliche PEQ-Funktionen plus zusätzliche Features wie Bass-Management oder Active-Room-Treatment – allerdings zum 3- bis 5‑fachen Preis. Hier ist IOTAVX wie ein aufstrebendes Underground-Label, das die großen Plattenkonzerne in Sachen Preis-Leistung alt aussehen lässt.

“Aber Streaming ist mir wichtig!” – Die Lösung

Mit dem gesparten Budget könnt ihr locker in einen hochwertigen externen Streamer investieren. Empfehlenswert sind der WiiM Pro Plus oder WiiM Ultra für den kleineren Geldbeutel, oder der Eversolo DMP-A6 (Master Edition) als anspruchsvollere Lösung. Wir haben alle diese Geräte bereits mit der IOTAVX AVX 17 getestet – sie harmonieren hervorragend!

“Aber 8K ist doch die Zukunft?” – Nein, ist es nicht

Ehrlich gesagt: aktuell braucht kein Mensch 8K. Die meisten Hersteller nehmen ihre 8K-Geräte bereits wieder aus dem Sortiment, weil der Markt schlicht nicht da ist. Selbst 4K hat es noch nicht überall geschafft, und im Heimbereich wird 8K entweder noch Jahre brauchen oder sich gar nicht durchsetzen.

Bei typischen Betrachtungsabständen und Bildschirmgrößen im Heimkino ist der Unterschied zwischen 4K und 8K kaum wahrnehmbar – ähnlich wie der Unterschied zwischen einem gut gemasterten MP3 und einer High-Res-Datei auf einem Durchschnitts-System. (Denkt dran der AVX 17 ist nicht durchschnitt und hier bekommt ihr die Unterschiede direkt auf dem Präsentierteller)

Auch im Gaming-Bereich kämpfen aktuelle Grafikkarten noch damit, stabile Frameraten bei 4K mit allen Details und Raytracing zu liefern. Selbst Sony hat das 8K-Logo von der PlayStation 5 entfernt, da sie nicht an die kurzfristige Marktrelevanz glauben.

Fazit: Audiophiler Purismus für Enthusiasten

Die IOTAVX AVX 17 ist ein Gerät mit klarem Fokus: kompromisslose Klangqualität ohne überflüssigen Schnickschnack. Sie richtet sich an Audio-Enthusiasten, die bereit sind, sich mit der Materie auseinanderzusetzen und das letzte Quäntchen Performance aus ihrem Heimkino-Setup herauszukitzeln – vergleichbar mit dem Unterschied zwischen einem normalen Fan und einem echten Metalhead, der jede Note seines Lieblingsalbums kennt.

Mit ihrer erstklassigen Verarbeitung, den umfangreichen Anschlussmöglichkeiten und dem neutralen, detailreichen Klangbild überzeugt die IOTAVX AVX 17 auf ganzer Linie. Besonders beeindruckend ist der flexible parametrische EQ, der eine präzise Anpassung an den eigenen Raum und Geschmack ermöglicht.

Die Vorstufe ist kein Plug-and-Play-Gerät für Einsteiger, sondern eine audiophile Sandbox für Tüftler und Klangperfektionisten. Wer bereit ist, Zeit und Mühe in die Einrichtung zu investieren, wird mit einem Klangerlebnis belohnt, das deutlich teurere Geräte in den Schatten stellt.

Im Zusammenspiel mit den passenden IOTAVX AVXP1 Endstufen entsteht ein Heimkino-Setup, das in Sachen Preis-Leistung seinesgleichen sucht. Für Metal-Fans, Horrorfans und Filmliebhaber, die Wert auf ungefärbte, kraftvolle Wiedergabe legen, ist das IOTAVX-System eine echte Offenbarung – wie der erste Besuch auf einem Konzert in der ersten Reihe, wenn die Basswellen direkt durch den Körper gehen.

* Die Wertung bezieht sich immer auf die jeweilige Preisklasse.

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ETERNAUTA — Netflix bringt den legendären Sci-Fi-Horror aus Argentinien zum Leben! https://www.hifigeek.de/eternauta-netflix-bringt-den-legendaeren-sci-fi-horror-aus-argentinien-zum-leben/ https://www.hifigeek.de/eternauta-netflix-bringt-den-legendaeren-sci-fi-horror-aus-argentinien-zum-leben/#respond Wed, 09 Apr 2025 21:00:45 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=8700 Endlich ist es so weit! Der erste Trailer zu Netflix’ mit Spannung erwarteter Serie “ETERNAUTA” ist da, und was wir hier zu sehen bekommen, verspricht einen apokalyptischen Albtraum, der Genre-Fans in seinen Bann ziehen wird. Die Adaption des legendären argentinischen Comics von Héctor Germán Oesterheld sieht aus, als würde sie dem Kultmaterial mehr als gerecht werden!

Von der Comiclegende zum Streaming-Highlight

“El Eternauta” gilt nicht umsonst als einer der einflussreichsten Science-Fiction-Comics Lateinamerikas. Die Geschichte um den mysteriösen tödlichen Schneefall, der Buenos Aires in eine außerirdische Todeszone verwandelt, wird von Netflix in atemberaubenden Bildern zum Leben erweckt. Im Trailer sehen wir bereits die ersten Momente der Invasion – der leuchtende Schnee, der sanft vom Himmel fällt, während ahnungslose Menschen in Sekundenschnelle sterben. Die visuelle Umsetzung dieser ikonischen Szenen lässt das Horror-Herz höherschlagen!

Zwischen Invasionshorror und politischer Allegorie

Was “ETERNAUTA” so besonders macht, ist die Verschmelzung von klassischem Invasionshorror mit tiefgründiger politischer Allegorie. Der Trailer deutet bereits an, wie meisterhaft die Serie diesen Balanceakt meistert. Ricardo Darín in der Rolle des Juan Salvo – dem titelgebenden “Eternauta” – bringt genau die richtige Mischung aus Verzweiflung und Entschlossenheit mit, während er mit einer kleinen Gruppe von Überlebenden gegen die außerirdischen “Ellos” (Spanisch für “Sie”) kämpft.

Visuelles Fest für Genre-Fans

Die Produktionsqualität scheint auf absolutem Premium-Niveau zu sein. Die dystopischen Szenen eines verschneiten, verlassenen Buenos Aires wirken beunruhigend realistisch. Die Alien-Designs – von den insektoiden “Cascarudos” bis zu den telepathischen “Manos” – wurden mit beeindruckender Detailtreue zum Comic umgesetzt, aber gleichzeitig für moderne Sehgewohnheiten aktualisiert. Die Spezialeffekte lassen erahnen, dass Netflix hier wirklich alle Register gezogen hat.

Zwischen Nostalgie und modernem Horror

Besonders spannend: Die Serie scheint die perfekte Balance zwischen Nostalgie für den Originalcomic aus den 1950er Jahren und zeitgemäßem Sci-Fi-Horror zu finden. Der retro-futuristische Look erinnert stellenweise an “Stranger Things”, hat aber seinen ganz eigenen lateinamerikanischen Charakter. Die Kameraarbeit mit ihren düsteren Tönen und expressiven Nahaufnahmen verspricht eine klaustrophobische Atmosphäre, die perfekt zur paranoiden Grundstimmung der Geschichte passt.

Wann können wir eintauchen?

Netflix hat bestätigt, dass “ETERNAUTA” ab dem 15. Mai 2025 verfügbar sein wird. Die erste Staffel umfasst 10 Episoden, die alle gleichzeitig veröffentlicht werden – perfekt für einen apokalyptischen Binge-Watching-Marathon! Für alle, die es kaum erwarten können: Der Trailer gibt mit seinen knapp drei Minuten Laufzeit bereits einen faszinierenden Einblick in die trostlose, schneebedeckte Welt, die uns erwartet.

Das Warten wird sich lohnen – “ETERNAUTA” könnte die nächste große Sci-Fi-Horror-Sensation werden, die Genre-Fans weltweit in ihren Bann zieht. Wir fiebern dem Release entgegen und werden euch natürlich mit einem ausführlichen Review versorgen, sobald wir uns durch die komplette Staffel gekämpft haben!

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Audeze LCD‑X im Hardcore-Test: Wenn Sound auf Komfort trifft https://www.hifigeek.de/audeze-lcd-x-im-hardcore-test-wenn-sound-auf-komfort-trifft/ https://www.hifigeek.de/audeze-lcd-x-im-hardcore-test-wenn-sound-auf-komfort-trifft/#respond Wed, 09 Apr 2025 20:40:04 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=8704 Der Audeze LCD‑X ist ein Premium-Kopfhörer, der sowohl für Musikproduktion als auch für intensives Gaming und Musikgenuss konzipiert wurde. Nach fünf Wochen intensiver Nutzung teile ich meine ungeschönte Meinung zu diesem Audio-Kraftpaket – und verrate, ob sich die Investition für euch lohnen könnte.

Warum zur Hölle überhaupt Kopfhörer?!

Lasst mich ehrlich sein: Wie viele von euch sitze ich gefühlt endlos vor dem Bildschirm. Mindestens 40 Stunden pro Woche im Job, dazu kommt Bloggen, Screener schauen, Zocken und was man sonst noch so treibt. Schnell summiert sich das auf locker 60+ Stunden wöchentlich – und fast immer mit Kopfhörern auf den Ohren. Da ist der Wunsch nach dem perfekten Sound-Erlebnis keine Spinnerei, sondern pure Notwendigkeit für die mentale Gesundheit!

Wichtig vorab: Den Audeze LCD‑X habe ich vom deutschen Vertrieb kostenlos zum Testen bekommen. Das beeinflusst meine Meinung jedoch in keiner Weise – hier bekommt ihr nichts als die 100% unabhängige Wahrheit.

Mein Testsetup

In meinem fünfwöchigen Test (mit über 300 Stunden Tragedauer!) habe ich den Kopfhörer durch die audiophile Hölle geschickt und mit verschiedenen Setups kombiniert:

  • ifi HipDac
  • Fosi Audio K7 (zum Review)
  • Fosi Audio K7 + Lehmann Audio Linear (zum Review) und Linear II
  • Fosi ZD3 + Lehmann Audio Linear und Linear II
  • Burson Audio Playmate 3 Deluxe (zum Review)
  • Burson Audio Playmate 3 Deluxe + Lehmann Audio Linear und Linear II

Der Vorteil: Bei mehreren Geräten konnte ich die integrierten Kopfhörerverstärker gegen die separaten Lehmann-Amps benchmarken. Perfekt für einen kompromisslosen Test!

Unboxing & Lieferumfang: Flexen mit dem Travel Case

Der Audeze LCD‑X kommt in einem schwarzen Travel Case – einem veritablen Koffer, mit dem ihr definitiv bei euren Audio-Buddies angeben könnt! Darin findet ihr neben dem Kopfhörer selbst:

  • Ein geflochtenes, vieradriges XLR zu 2x mini-XLR Kabel (verknotungsfrei!)
  • XLR zu 6,35mm Adapter
  • 6,35mm auf 3,5mm Adapter (unsymmetrisch)

Während viele Hersteller bei den Kabeln sparen, liefert Audeze hier wirklich solide Qualität. Das Kabel ist nicht das flexibelste, aber definitiv besser als viele Konkurrenten. Einziger Wermutstropfen: Die symmetrische Verbindung wird nur bis zum XLR-Stecker geführt. Ein 4,4mm symmetrischer Adapter wäre eine sinnvolle Ergänzung gewesen.

Der Travel Case ist ein schickes Extra für unterwegs – gerade für Audio-Profis nützlich, auch wenn ich persönlich im Home-Setup darauf verzichten könnte.

Die Tech dahinter: Was zur Hölle ist ein Magnetostat?

Beim Audeze LCD‑X handelt es sich um einen Magnetostaten in offener Bauweise. Anders als bei klassischen Kopfhörern besteht der “Lautsprecher” aus einer hauchdünnen Folie (Membran), auf die leitfähiges Material aufgedampft wurde. Diese ultradünne Membran schwingt zwischen Dauermagneten und erzeugt so den Sound.

Die technischen Daten im Überblick:

  • Rechteckiger Treiber mit 106 mm Größe und mikrometerdünner Membran
  • Impedanz: 20 Ohm
  • Sensitivität: 103 dB/1mW (erstaunlich leicht anzutreiben!)
  • Empfohlene Leistung: mindestens 250mW
  • Frequenzgang: 10Hz — 50kHz
  • Gewicht: 612g

Während Magnetostaten tendenziell nicht so tief spielen können wie konventionelle Treiber, glänzen sie mit extremen Höhen. Und keine Sorge: Mit 612g ist der Audeze LCD‑X zwar kein Leichtgewicht, aber noch lange kein Nackenbrecher – wer Studio-Kopfhörer gewohnt ist, wird keine Probleme haben.

Tragekomfort: Überraschend bequem für Marathon-Sessions

Erfahrungsgemäß sind offene Kopfhörer für lange Arbeitssitzungen unschlagbar, und der Audeze LCD‑X macht hier keine Ausnahme. Das spartanisch wirkende Kopfband entpuppt sich im täglichen Gebrauch als durchdacht konstruiert:

  • Die perforierte Lederauflage verhindert Schwitzen (großes Plus für Hitzköpfe wie mich!)
  • Die Größenverstellung rastet präzise ein und verstellt sich nicht von selbst
  • Die drehbar gelagerten Ohrmuscheln passen sich perfekt an
  • Die dicken Lederpolster verteilen den Druck ideal – keine Druckstellen, selbst nach stundenlangem Tragen

Nach fast 10 Jahren mit Noise-Cancelling-Kopfhörern, die mich oft schwitzen ließen und ein klaustrophobisches “Aquarium-Gefühl” erzeugten, fühle ich mich mit dem offenen Design wie dem Audeze LCD‑X befreit. Gerade für Telkos ist das genial – ich höre meine eigene Stimme natürlich und neige weder zum Schreien noch zum Nuscheln.

Die runden Ohrmuscheln (meine Ohren passen komplett hinein) sind für mich perfekter als die ovale Form mancher Konkurrenten wie Hifiman. Bei letzteren hatte ich das Problem, dass sie mit dem unteren Ende auf meinem Kiefer auflagen und das Sprechen in Telefonkonferenzen unangenehm machten. Beim Audeze LCD‑X hingegen stören weder die nach vorn gerichteten Kabelanschlüsse noch beeinträchtigen sie die Bewegungsfreiheit – ideal, wenn man zwischen zwei 28-Zoll-Monitoren hin und her schaut.

Selbst mit Kapuzenpulli gibt’s keine Kabelprobleme – wichtig für alle, die wie ich im Home Office zwischen Arbeits- und Chill-Modus wechseln!

Mobil? Geht, aber…

Klar, theoretisch könnte man den Shanling M5 Ultra (Review) in die Hosentasche stecken und mit dem Audeze LCD‑X durch die Wohnung laufen. Funktioniert erstaunlich gut, aber ehrlich: Der Kopfhörer ist dafür einfach zu klobig. Das ist definitiv kein Gadget für unterwegs, sondern eine Workstation-Lösung.

Sound: Die nackte Wahrheit über den Audeze LCD‑X

Bässe: Präzise, aber kein Bassmonster

Typisch für Magnetostaten: Der Audeze LCD‑X liefert keinen ultra-ausgeprägten Bass, sondern einen eher natürlichen, zurückhaltenden Tiefton. Mit DSP lässt sich das zwar anpassen, aber nach längerem Hören merkt man: Der ausgewogene Bass hat auch Vorteile.

Double-Bass-Salven und Bass-Drops in Breakdowns kommen knackig und präzise – nur ohne den letzten Rest physischen Druck, den Bassheads vielleicht vermissen könnten. Für Metal- und Rock-Fans: Der Bass ist genau richtig, um dem Druck standzuhalten, ohne zu überwältigen.

Mitten: Das Herzstück des Kopfhörers

Hier spielt der Audeze LCD‑X seine absolute Stärke aus! Die Auflösung ist phänomenal und arbeitet selbst kleinste Details von Instrumenten heraus. E‑Gitarren und E‑Bass schieben energisch nach vorne, Drums werden plastisch dargestellt. Gesang und Sprache klingen hervorragend verständlich – perfekt für alle, die zwischen Musik und Telekonferenzen wechseln müssen.

Die Mittendarstellung ist so transparent, dass ihr selbst in dichtem Mix-Gewusel jedes Instrument klar orten könnt – ein Traum für analytisches Hören!

Höhen: Crisp, aber nicht aggressiv

Die Höhen des Audeze LCD‑X sind knackig präsent, aber nicht nervig aufdringlich – genau richtig für lange Sessions. Als Studio-Kopfhörer konzipiert, bleibt er hier eher ausgewogen. Dennoch macht es unglaublichen Spaß, Becken präzise zu orten und sich von der Musik komplett umhüllen zu lassen.

Räumlichkeit und Bühnendarstellung: Metal-Pit statt Fernsehsessel

Der Kopfhörer ist extrem räumlich, alles lässt sich perfekt orten. Bei aggressiver Musik wie Cattle Decapitation’s “Bring Back the Plague” ist es ein Fest zu hören, welches Klang-Meisterwerk die Band geschaffen hat. Die tiefen Growls und fiesen höheren Vocals umhüllen einen perfekt.

Die Bühne ist zwar mittelmäßig breit, holt euch aber von der Tiefe her mitten ins Geschehen – weniger FOH-Position, eher Moshpit-Feeling. Für mich als Metal-Fan absolut perfekt. Ihr steht nicht distanziert am Rand, sondern mitten im Geschehen!

Auflösung und Details: Nichts bleibt verborgen

Hier glänzt der Audeze LCD‑X am hellsten. Jede Feinheit wird sauber herausgearbeitet, was auch bedeutet: Ihr hört auch Fehler in Abmischungen. Nehmt Amon Amarth’s “Valkyries Ride” – ihr hört nicht nur die brutal treibende Bass-Drum, sondern auch das Pedal des Schlagzeugers. Für mich macht genau das die Musik authentisch. Es ist wie bei einem Live-Konzert: raw und ungefiltert.

Das Impulsverhalten und die Transientendarstellung sind erstklassig – ein Kopfhörer, den ich definitiv neben meinem Beyerdynamic DT 1990 Pro behalten würde.

Für wen ist der Audeze LCD‑X wirklich?

Jetzt werde ich euch mal die ungeschminkte Wahrheit sagen: Wenn ihr euch ein Kopfhörer-Setup aufbauen wollt, fangt mit dem Kopfhörer an. Nach all meinen Tests bin ich überzeugt, dass er den größten Einfluss hat.

Die wichtigsten Faktoren:

  1. Tragekomfort (ihr müsst das Teil stundenlang tragen können)
  2. Ausgewogener Sound (kein Bass-Monster, keine spitzen Höhen)
  3. Klare, unverschleierte Wiedergabe

Und das Beste: Selbst an einem günstigen DAC mit Kopfhörerverstärker klingt der LCD‑X bereits beeindruckend. Ja, zwischen meinem ersten und letzten Setup höre ich deutliche Unterschiede – aber selbst mit einfachem Equipment macht der Kopfhörer Spaß!

Der Upgrade-Pfad ist klar:

  1. Guter Kopfhörer (Audeze LCD‑X!)
  2. Stabile Verstärkung (macht extrem viel aus bei Impulsverhalten und Transienten)
  3. Erst dann ein besserer DAC

Lohnen sich die 1200€? Wenn ihr täglich stundenlang mit Kopfhörern arbeitet: definitiv. Bei der Bauweise und der Materialqualität werdet ihr viele Jahre Freude daran haben. Rechnet selbst nach, wie viele Stunden ihr das Teil tragen werdet und wie schnell ihr bei billigeren Alternativen ständig Ersatz kaufen müsst.

Mit dem Audeze LCD‑X bekommt ihr keinen Kopfhörer, von dem ihr schnell “satt” werdet. Er ist ein Arbeitsgerät – aber eines, mit dem ihr auch gemütlich auf dem Sofa chillen und eure Lieblingsalben neu entdecken könnt.

Der ultimative Sound-Boost: Die nächsten Schritte

Wer den Audeze LCD‑X optimal ausreizen will, sollte in einen neutralen, potenten Verstärker investieren. Gerade günstige Amps, die bereits im oberen Leistungsbereich arbeiten, können den Klang signifikant verschlechtern.

Ein guter Verstärker macht den Weg frei, um später auch am DAC zu schrauben. Hier kommt viel Klangpotential her – aber nur mit guter Verstärkung und Kopfhörern holt ihr das Maximum aus eurem DAC.

Meine Erfahrung mit dem Upgrade-Pfad:

  • Der Fosi Audio K7 ist für seinen Preis ein tolles Gerät und hatte keine Probleme, den Audeze LCD‑X anzutreiben. Mit zusätzlichem Class-A-Verstärker kitzelt ihr alles aus dem DAC-Chip heraus.
  • Der Fosi ZD3 braucht einen externen Verstärker, bietet aber durch OpAmps spannende Klangoptimierungen.
  • Der Burson Audio Playmate 3 ist bereits im Einsteigerbereich von Burson, aber definitiv im gehobenen DAC-Segment. Selbst ohne externe Verstärkung harmoniert er perfekt mit dem LAudeze LCD‑X – die OpAmps färben den Klang bereits angenehm.

Für die Hardcore-Fraktion: All-in gehen!

Wer sofort das Maximum will: Kombiniert den Burson Audio Playmate 3 Deluxe mit dem Audeze LCD‑X. Beeindruckender Klang garantiert, mit reichlich Leistungsreserven durch die Class-A-Verstärkung. Die Werks-OpAmps sind bereits erstklassig, aber wer experimentierfreudig ist, kann hier noch weitere Klangcharakteristiken erschließen.

Fazit: Audio-Nirvana für Dauernutzer

Der Audeze Audeze LCD‑X überzeugt im Gesamtpaket auf ganzer Linie. Hervorragender Tragekomfort auch über lange Strecken, analytische Präzision und beeindruckende Transparenz machen ihn zum Traumpartner für alle, die täglich viele Stunden Audio-Content konsumieren.

Mit hochwertiger Zuspieler-Hardware wird er zum absoluten Traum – ein Kopfhörer, der ganz klar Referenzqualitäten mitbringt und den ich am liebsten gar nicht mehr zurückgeben würde!

Für Metal-Fans, Gamer mit audiophilen Ansprüchen und alle, die lange Arbeitssessions mit makellosem Sound überstehen wollen, ist der Audeze LCD‑X einen ernsthaften Blick wert. Ja, er ist eine Investition – aber eine, die sich für echte Intensiv-Nutzer jeden Tag aufs Neue bezahlt macht.

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TRON: ARES – Disney enthüllt ersten Blick auf die Rückkehr ins digitale Universum https://www.hifigeek.de/tron-ares-disney-enthuellt-ersten-blick-auf-die-rueckkehr-ins-digitale-universum/ https://www.hifigeek.de/tron-ares-disney-enthuellt-ersten-blick-auf-die-rueckkehr-ins-digitale-universum/#respond Sun, 06 Apr 2025 09:14:52 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=8692 Der legendäre Sci-Fi-Franchise TRON kehrt zurück auf die große Leinwand. Disney hat den ersten Einblick in das mit Spannung erwartete neue Kapitel TRON: ARES gewährt. Nach den wegweisenden Vorgängern TRON (1982) und TRON: LEGACY (2010) dürfen sich Fans auf eine spektakuläre Fortsetzung der ikonischen Reihe freuen.

Digitale Revolution mit Star-Besetzung

Disney setzt bei TRON: ARES auf einen beeindruckenden Cast. An der Spitze steht Oscar-Preisträger Jared Leto, der die titelgebende Figur verkörpert. Unterstützt wird er von einem hochkarätigen Ensemble, darunter Greta Lee, Evan Peters, Hasan Minhaj, Jodie Turner-Smith, Arturo Castro, Cameron Monaghan und die legendäre Gillian Anderson. Diese Besetzung verspricht eine faszinierende Mischung aus etablierten Stars und aufstrebenden Talenten, die dem digitalen Universum neues Leben einhauchen werden.

Die Dreharbeiten zum neuen TRON-Abenteuer haben bereits im Januar 2024 in Vancouver begonnen. Fans müssen sich allerdings noch etwas gedulden – der Kinostart ist für den 10.10.2025 vorgesehen.

Neue Richtung unter Joachim Rønning

Am Steuer des ambitionierten Projekts steht Regisseur Joachim Rønning, bekannt für Filme wie “Pirates of the Caribbean: Salazars Rache” und “Maleficent: Mächte der Finsternis”. Rønning zeigt sich begeistert von seiner Rolle: “Ich freue mich, Teil des TRON Franchises zu sein und den Fans in aller Welt diesen neuen Film zu bringen. TRON: ARES baut auf das Erbe von innovativem Design, Technologie und Storytelling auf. Jetzt fühlt es sich mehr denn je nach dem richtigen Zeitpunkt an, zum ‘Raster’ zurückzukehren.”

Diese Aussage deutet darauf hin, dass der Filmemacher sowohl das Vermächtnis der Reihe respektiert als auch frische Impulse setzen möchte. Die Rückkehr zum “Raster” – der digitalen Welt von TRON – scheint in einer Zeit, in der Künstliche Intelligenz und virtuelle Realitäten immer mehr in unser Leben integriert werden, relevanter denn je.

Eine Brücke zwischen digitaler und realer Welt

Die Handlung von TRON: ARES dreht sich um ein hochentwickeltes Programm namens Ares, das eine bahnbrechende Reise antritt. Anders als in den Vorgängerfilmen, in denen Menschen in die digitale Welt eindrangen, wird Ares aus dem virtuellen “Raster” in unsere physische Realität geschickt. Diese gefährliche Mission stellt die erste Begegnung der Menschheit mit KI-Wesen dar – ein faszinierendes Konzept, das die klassische TRON-Prämisse auf den Kopf stellt.

Diese Umkehrung des ursprünglichen Konzepts eröffnet spannende narrative Möglichkeiten und verleiht dem Franchise eine zeitgemäße Neuausrichtung. In einer Ära, in der Diskussionen über Künstliche Intelligenz allgegenwärtig sind, könnte TRON: ARES wesentliche Fragen zur Beziehung zwischen Mensch und Maschine aufwerfen.

Das Erbe einer visionären Reihe

Als TRON 1982 in die Kinos kam, war der Film seiner Zeit weit voraus. Mit revolutionären Computereffekten und einer wegweisenden Vision einer digitalen Welt erschuf Disney einen Kultklassiker, der Generationen von Sci-Fi-Fans und Filmemachern inspirierte. 2010 folgte mit TRON: LEGACY eine visuell atemberaubende Fortsetzung, die den Mythos für das moderne Publikum neu interpretierte und mit einem unvergesslichen Soundtrack von Daft Punk die Messlatte für audiovisuelle Sci-Fi-Erlebnisse höher legte.

TRON: ARES hat somit ein bedeutendes Erbe anzutreten. Die Produzenten Sean Bailey, Jeffrey Silver, Justin Springer, Jared Leto und Emma Ludbrook stehen vor der Herausforderung, die ikonische Ästhetik und das philosophische Grundgerüst der Reihe zu bewahren und gleichzeitig eine Geschichte zu erzählen, die in unserer zunehmend digitalisierten Welt Relevanz besitzt. Diesmal übernimmt übrigens Nine Inch Nails den Soundtrack und wir dürfen gespannt sein wie uns dieser in die Kinosessel drücken wird.

Ausblick auf ein digitales Abenteuer

Obwohl Disney bisher nur wenige Details zur Handlung enthüllt hat, deutet alles darauf hin, dass TRON: ARES die Grenzen zwischen Mensch und Maschine, zwischen Realität und Virtualität auf faszinierende Weise erkunden wird. Mit der Umkehrung des klassischen TRON-Konzepts – ein digitales Wesen betritt unsere Welt – könnte der Film nicht nur spektakuläre Unterhaltung bieten, sondern auch tiefgründige Fragen zu unserem Verhältnis zur Technologie aufwerfen.

Fans der Reihe sowie Neueinsteiger können sich auf ein visuelles Spektakel freuen, das die legendäre Neon-Ästhetik des TRON-Universums in die reale Welt bringt. Die Kombination aus hochkarätiger Besetzung, erfahrener Regie und dem zeitlosen Konzept von TRON verspricht ein Kinoerlebnis, das sowohl nostalgische als auch zukunftsweisende Elemente vereint.

Fazit: Die digitale Revolution geht weiter

Mit TRON: ARES setzt Disney die bahnbrechende Sci-Fi-Saga fort, die seit über vier Jahrzehnten die Fantasie der Zuschauer beflügelt. Die Rückkehr ins ikonische digitale Universum mit einer frischen Perspektive könnte genau das sein, was das Franchise für eine neue Generation relevant macht. Wenn Ares am 10.10.2025 die Grenze zwischen digital und real überschreitet, werden Zuschauer weltweit wieder eintauchen in die leuchtende Welt von TRON – diesmal jedoch möglicherweise mit der aufregenden Wendung, dass das Digitale zu uns kommt, statt umgekehrt.

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Five Nights at Freddy’s 2 — Der erste Trailer verspricht noch mehr animatronischen Terror! https://www.hifigeek.de/five-nights-at-freddys-2-der-erste-trailer-verspricht-noch-mehr-animatronischen-terror/ https://www.hifigeek.de/five-nights-at-freddys-2-der-erste-trailer-verspricht-noch-mehr-animatronischen-terror/#respond Sat, 05 Apr 2025 20:33:32 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=8678 Der langersehnte erste Trailer zu Five Nights at Freddy’s 2 ist endlich da und verspricht, die Albträume der Fans auf ein völlig neues Level zu heben. Nach dem überwältigenden Erfolg des ersten Films war es nur eine Frage der Zeit, bis wir in die gruselige Welt von Freddy Fazbear und seinen Freunden zurückkehren würden. Und wenn der neue Trailer eines zeigt, dann dass die Fortsetzung noch düsterer, intensiver und erschreckender werden dürfte als der Vorgänger.

Zurück in Freddy’s – mit noch mehr Schrecken

Für alle Horror-Fans da draußen: Dieses Mal scheint die beliebte Videospielreihe noch tiefgründiger umgesetzt zu werden. Der Trailer deutet auf eine erweiterte Besetzung von Animatronics hin, die dem Namen der Spielfortsetzung alle Ehre macht. Ohne zu viel zu verraten, können wir sagen, dass die Atmosphäre noch beklemmender wirkt und die Jump-Scares präziser platziert scheinen. Die Macher haben offensichtlich auf das Feedback zum ersten Film gehört und drehen die Spannungsschraube deutlich an. Vielleicht auch das Rating?

Die visuelle Gestaltung bleibt dem charakteristischen Look der Spielreihe treu, während die Produktionswerte merklich gestiegen sind. Was uns besonders beeindruckt: Die animatronischen Figuren wirken noch lebensechter und gleichzeitig unheimlicher als zuvor – ein Balanceakt, den nicht viele Horror-Fortsetzungen meistern.

Wann können wir in die Pizzeria zurückkehren?

Leider steht der genaue Kinostart in Deutschland noch nicht fest. Nach dem Erfolg des Vorgängers dürfen wir jedoch davon ausgehen, dass uns die Wartezeit nicht allzu lange quälen wird. Fans sollten die sozialen Medien im Auge behalten.

Eines ist sicher: Five Nights at Freddy’s 2 baut die Mythologie der Reihe weiter aus und verspricht sowohl für Neulinge als auch für eingefleischte Fans ein packendes Horror-Erlebnis zu werden. Wir sind mehr als gespannt, was uns in der zweiten Nachtschicht bei Freddy’s erwartet.

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Fosi Audio P4: Der preiswerte Vorverstärker, der die High-End-Liga ins Schwitzen bringt https://www.hifigeek.de/fosi-audio-p4-der-preiswerte-vorverstaerker-der-die-high-end-liga-ins-schwitzen-bringt/ https://www.hifigeek.de/fosi-audio-p4-der-preiswerte-vorverstaerker-der-die-high-end-liga-ins-schwitzen-bringt/#respond Sat, 05 Apr 2025 20:05:56 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=8419 Der Fosi Audio P4 ist ein wahrer Underdog im Audioland – ein unscheinbares Kästchen für schmale 120€, das sich mit den Großen anlegt und dabei verdammt gut wegkommt. Wir haben uns den kompakten Preamp zur Brust genommen und getestet, ob er unsere audiophilen Ansprüche erfüllen kann oder ob er nur ein weiteres Budget-Gerät mit leeren Versprechungen ist.

Reviews in Bild und Ton

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Nackte Fakten direkt auf den Tisch

Bevor wir in die Vollen gehen: Ja, wir haben den P4 von Fosi Audio zum Testen bekommen. Aber keine Sorge – wir sind nicht käuflich und sagen dir genau, was Sache ist. Du bekommst hier keine Marketing-Floskeln, sondern die ungefilterte Wahrheit von Leuten, die selbst schon einige Fosi-Geräte im Einsatz haben und wissen, wovon sie reden.

Für unseren Test haben wir ein ziemlich irres Setup zusammengestellt: Als Quellen dienten der Eversolo DMP-A6, der DMP-A6 Master Edition, der WiiM Ultra und ein EAT Prelude Plattenspieler mit Graham Slee Gram Amp 2 SE Phono-Vorverstärker. Als Endstufen mussten der Fosi Audio V3 Mono, der Eversolo AMP-F2, IOTAVX AVXP1 und der Transaudio D5pro ran. Für den Sound sorgten die B&W 704 und Amphion Argon 3S Lautsprecher. Für den Kopfhörertest standen die Lehmann Audio Linear und Linear II bereit, zusammen mit dem Audeze LCD‑X und Beyerdynamic DT 1990 Pro. Kurz: Wir haben alles aufgefahren, was die Bude hergibt!

Design: Unscheinbar, aber solide af

Der Fosi Audio P4 kommt im typischen Fosi-Design: Schwarzes Aluminiumgehäuse, kompakt und schlicht – definitiv kein Eye-Catcher, aber auch kein hässlicher Kasten, der sich im Rack verstecken muss. Vorne gibt’s einen großen kupferfarbenen Lautstärkeregler, einen Ein/Aus-Schalter und eine kleine blaue LED. Kein Schnickschnack, aber alles, was man braucht.

Die Verarbeitung? Für 120 Tacken erstaunlich gut! Das Teil fühlt sich nicht wie ein billiger China-Import an, sondern wie richtiges Audio-Equipment. Der Lautstärkeregler dreht sich mit sattem Widerstand – keine wackelige Plastikangelegenheit. Klar, gegen einen 500€-Preamp verliert er im Luxus-Faktor, aber hey – wir reden hier von einem 120€-Gerät!

Auf der Rückseite erwarten dich mehrere Cinch-Eingänge und ein Cinch-Ausgang. Alles sauber verarbeitet und fest montiert – hier wackelt nichts und fühlt sich wie Spielzeug an.

Technik: Klein, aber oho!

Unter der Haube arbeitet eine clevere Schaltung, die für einen neutralen, ausgewogenen Klang sorgt. Der Fosi Audio P4 wird von einem externen 12V-Schaltnetzteil versorgt – und hier liegt auch gleich unser erster Upgrade-Tipp: Tausch das mitgelieferte Netzteil gegen ein lineares (z.B. dieses) aus, und der kleine Preamp macht einen Quantensprung nach vorne!

Die technischen Daten lesen sich schon auf dem Papier ziemlich impressive: Frequenzgang von 10Hz bis 100kHz, Signal-Rausch-Verhältnis von über 110dB und Verzerrungen unter 0,01%. Für ein Budget-Gerät sind das Werte, die selbst manchen High-End-Konkurrenten ins Schwitzen bringen.

Anschlüsse: Back to Basics, aber alles da

Der Fosi Audio P4 bietet mehrere vergoldete Cinch-Eingänge für deine Quellgeräte und einen Cinch-Ausgang für die Endstufe. Klingt simpel? Ist es auch – aber manchmal ist weniger mehr. Unsere Empfehlung: Investiere in ordentliche Kabel wie die Sommer Cable Epilogue, und du holst nochmal deutlich mehr aus dem kleinen Kistchen raus.

Ein Subwoofer-Ausgang fehlt zwar, aber mit einem Y‑Adapter lässt sich das Problem easy lösen. Für den durchschnittlichen Stereohörer ist alles an Bord, was man braucht – ohne unnötigen Schnickschnack, der nur verwirrt.

Sound-Check: Wo der P4 abliefert

Hier wird’s spannend! Der kleine Fosi Audio P4 überrascht mit einer Klangqualität, die man für diesen Preis niemals erwarten würde. Der Sound ist neutral, transparent und lässt die Charakteristik deiner angeschlossenen Geräte unverfälscht durch.

Beim Check von Whitechapel’s “Hymns in Dissonance” – unsere aktuelle Vinyl-Lieblingsscheibe (hier gehts zum Review) – beweist der P4, dass er auch brutalen Deathcore mühelos verarbeiten kann. Die Doublebass-Angriffe knallen mit sattem Druck, ohne je matschig zu werden, während die Gitarren mit gnadenloser Präzision schneiden. Phil Bozemans Growls klingen, als würde er direkt neben dir stehen und dir ins Ohr brüllen – genau so soll’s sein!

Bei unseren Vergleichstests mit den unterschiedlichen Lautsprechern zeigt sich, dass der Fosi Audio P4 die jeweiligen Charakteristika wunderbar durchlässt: Die B&W 704 spielen mit ihrer typischen Detailverliebtheit und dem leicht warmen B&W‑Sound, während die Amphion Argon 3S ihre überlegene Klarheit und Authentizität zeigen – nicht umsonst werden Amphion-Speaker von Produzenten wie Jens Bogren und Will Putney genutzt.

Der Fosi Audio P4 begrenzt die Qualität deines Setups nicht – er lässt die Stärken (und leider auch Schwächen) deiner anderen Komponenten unverfälscht durchscheinen. Für einen Vorverstärker dieser Preisklasse ist das alles andere als selbstverständlich.

Das ultimative Upgrade: Besseres Netzteil = Besserer Sound

Wie bereits angedeutet: Das Standardnetzteil ist der limitierende Faktor des P4. Mit einem linearen Netzteil gewinnt der Klang spürbar an Ruhe, Präzision und räumlicher Tiefe. Das Grundrauschen verschwindet fast komplett, und plötzlich kommen Details durch, die vorher im Rauschen untergegangen sind.

Für 50–80€ bekommst du bereits ein lineares Netzteil, das eine heftige Verbesserung bringt. Wer mehr investieren will, findet Optionen zwischen 100–200€, die das Klangpotenzial des P4 komplett freisetzen. Bei einem Basispreis von 120€ ist so ein Upgrade absolut sinnvoll – es bringt den kleinen Preamp auf ein Level, das deutlich teurere Geräte ins Schwitzen bringt. Wir hatten gerade eines um die 100€ im Test.

David gegen Goliath: Wie schlägt sich der Fosi Audio P4 gegen die Großen?

Im Vergleich zu Vorverstärkern aus der 300–500€-Liga fehlt dem Fosi Audio P4 etwas die letzte Feinzeichnung und die absolute Präzision bei der räumlichen Abbildung. Auch die Kontrolle über den tiefsten Bass und die Auflösung im Hochtonbereich können mit den teureren Alternativen nicht ganz mithalten.

Aber – und das ist ein großes ABER – der P4 schlägt sich in diesen Vergleichen erstaunlich gut! Mit dem Upgrade auf ein lineares Netzteil schrumpft der Abstand nochmal deutlich. Die Unterschiede sind eher gradueller Natur und fallen je nach Musik und Setup mehr oder weniger stark ins Gewicht.

Hier eine Faustregel: Wenn du zwischen einem 300€-Vorverstärker ohne Upgrades und einem Fosi Audio P4 mit 150€-Netzteil wählen müsstest – nimm den Fosi Audio P4 mit Upgrade. Du bekommst mehr fürs Geld und ein flexibleres Setup, das du später immer noch weiter ausbauen kannst.

Wer sollte zuschlagen?

Der Fosi Audio P4 ist die perfekte Wahl für:

  • Audiophile mit begrenztem Budget, die trotzdem guten Klang wollen
  • Einsteiger in die High-End-Audio-Welt, die schrittweise aufrüsten möchten
  • Erfahrene Hörer, die ein Zweitsystem für Büro oder Arbeitszimmer aufbauen
  • Leute, die mehrere Quellen an eine Endstufe anschließen wollen, ohne auf Klangqualität zu verzichten
  • Audio-Experimentierfreudige, die gerne mit Upgrades rumspielen

Fazit: Unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis

Nach unserem intensiven Test können wir den Fosi Audio P4 mit gutem Gewissen empfehlen. Für 120€ bekommst du einen soliden, gut verarbeiteten Vorverstärker mit überraschend guter Klangqualität und jeder Menge Upgrade-Potenzial.

Die Neutralität und Transparenz des Fosi Audio P4 lässt die Charakteristika deiner anderen Geräte unverfälscht durch, und auch bei anspruchsvollen Tracks bleibt er souverän und kontrolliert. Mit hochwertigen Kabeln und einem linearen Netzteil kann der P4 sogar deutlich teurere Vorverstärker in Bedrängnis bringen.

Besonders cool: Der Fosi Audio P4 harmoniert sowohl mit einfacheren Lautsprechern wie den B&W 704 als auch mit anspruchsvolleren wie den Amphion Argon 3S und bringt deren jeweilige Stärken voll zur Geltung.

Für Einsteiger in die High-End-Audio-Welt oder für Audiophile mit begrenztem Budget ist der Fosi Audio P4 der perfekte Startpunkt. Er bietet soliden Klang ab Werk und lässt sich durch gezielte Upgrades immer weiter verbessern. Falsch machen kannst du mit dieser Investition definitiv nichts!

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12V Linear Netzteil: Der Klangturbo für Fosi Audio ZD3, K7 oder P4 im Test https://www.hifigeek.de/12v-linear-netzteil-der-klangturbo-fuer-fosi-audio-zd3-k7-oder-p4-im-test/ https://www.hifigeek.de/12v-linear-netzteil-der-klangturbo-fuer-fosi-audio-zd3-k7-oder-p4-im-test/#respond Sat, 05 Apr 2025 12:52:30 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=8633 Das unscheinbare Kraftpaket hinter jedem audiophilen Setup ist meist ein Thema, das selbst unter Enthusiasten zu wenig Beachtung findet: die Stromversorgung. Dabei kann ein hochwertiges Netzteil den entscheidenden klanglichen Unterschied machen, wenn es darum geht, aus deiner HiFi-Kette das Maximum herauszuholen. Besonders lineare Netzteile haben in der audiophilen Welt einen legendären Ruf erlangt – und genau deshalb habe ich mich mit einem 12V 3A Linear Netzteil mit R‑Core Transformator von AliExpress befasst, das an den Fosi Audio ZD3, K7 und P4 getestet wurde.

Transparenzhinweis: Das in diesem Test vorgestellte Netzteil wurde mir kostenlos vom Hersteller zur Verfügung gestellt. Dies hat jedoch keinen Einfluss auf meine ehrliche Bewertung des Produkts.

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Lineare Netzteile: Der heimliche Klangveredler im HiFi-Setup

Bevor wir zum eigentlichen Testprodukt kommen, lohnt sich ein kurzer Exkurs in die Welt der Stromversorgungen. Die meisten Audiogeräte werden standardmäßig mit kostengünstigen Schaltnetzteilen ausgeliefert, die zwar effizient und kompakt sind, aber oft erhebliche klangliche Nachteile mit sich bringen.

Schaltnetzteile (SMPS – Switched Mode Power Supply) arbeiten mit hohen Schaltfrequenzen und wandeln die Netzspannung durch schnelles Ein- und Ausschalten in die gewünschte Gleichspannung um. Dies erzeugt unvermeidlich hochfrequente Störungen und eine gewisse Restwelligkeit, die sich negativ auf die Klangqualität auswirken können.

Linear Netzteile hingegen funktionieren nach einem deutlich simpleren Prinzip: Die Netzspannung wird durch einen Transformator heruntergesetzt, gleichgerichtet und gefiltert. Ohne hochfrequente Schaltvorgänge liefern sie eine deutlich sauberere, rauschärmere Gleichspannung. Der Nachteil: Sie sind größer, schwerer und in der Herstellung teurer. Doch für audiophile Anwendungen sind diese Nachteile oft ein kleiner Preis für den klanglichen Gewinn.

Ein entscheidender technischer Parameter ist dabei die Restwelligkeit – also die verbleibende Wechselspannungskomponente auf der erzeugten Gleichspannung. Bei einfachen Steckernetzteilen kann diese bei erschreckenden 0,7V (Peak-to-Peak) liegen, während hochwertige lineare Netzteile Werte von unter 0,01V erreichen. In der Praxis resultiert dies in einem ruhigeren, detaillierteren Klangbild mit präziserer Bühnenabbildung und weniger Verzerrungen.

R‑Core vs. Ringkern: Warum die Trafo-Technologie entscheidend ist

Bei linear Netzteilen spielt der verbaute Transformator eine zentrale Rolle für die Qualität der erzeugten Spannung. Das hier getestete Linear Netzteil setzt auf einen R‑Core Transformator – eine Technologie, die besonders in der audiophilen Szene geschätzt wird.

R‑Core Transformatoren (manchmal auch als “R‑Kern” bezeichnet) erkennt man an ihrem charakteristischen ovalen Kern, bei dem die Wicklungen nebeneinander liegen. Im Vergleich zu den ebenfalls beliebten Ringkerntrafos bieten sie einige spezifische Vorteile:

Ein R‑Core Trafo arbeitet hocheffizient und produziert ein extrem geringes magnetisches Streufeld. Das reduziert die Einstreuung in empfindliche Audioschaltungen und sorgt für eine sehr geringe Brummneigung. Nicht ohne Grund setzen Premium-Hersteller wie Sony, Cary Audio und Panasonic bei ihren High-End-Modellen auf diese Technologie.

Ringkern-Transformatoren gelten im Vergleich dazu als etwas “spritziger” im Klangcharakter, während R‑Core Trafos eine “innere Ruhe” ins Klangbild bringen. Ein weiterer technischer Vorteil: Die Kapazität zwischen Primär- und Sekundärwicklung liegt bei R‑Core Trafos meist bei nur 60–100 pF, was die Übertragung von Netzstörungen reduziert.

Traditionelle EI-Kern-Transformatoren, wie sie in günstigeren Geräten verbaut werden, schneiden im Vergleich klanglich meist deutlich schlechter ab.

Unboxing und erster Eindruck: Solide Verarbeitung mit kleinen Schönheitsfehlern

Das Linear Netzteil kommt in einer schlichten Verpackung, die alle wesentlichen Informationen enthält. Im Lieferumfang befindet sich neben dem eigentlichen Netzteil auch ein 12V-Anschlusskabel für die Verbindung mit den zu versorgenden Audiogeräten. Was fehlt, ist ein Kaltgerätestecker zum Anschluss ans Stromnetz – hier muss man entweder ein vorhandenes Kabel verwenden oder eines separat erwerben.

Das Gehäuse selbst macht einen äußerst soliden Eindruck mit seiner vollständigen Metallkonstruktion, die effektiv zur Abschirmung beiträgt. Die Verarbeitung ist makellos und vermittelt das Gefühl eines Premium-Produkts. Mit seinem rechteckigen Design und den abgerundeten Kanten fügt es sich optisch gut in die meisten HiFi-Umgebungen ein.

Ein Blick ins Innere offenbart hochwertige Komponenten: Elna- und Nichicon-Kondensatoren, die für ihre Langlebigkeit und klangliche Neutralität bekannt sind, sorgen für eine stabile Stromversorgung. Diese Auswahl unterstreicht, dass es sich hier nicht um ein Massenprodukt, sondern um eine durchdachte audiophile Lösung handelt.

An der Front befindet sich ein digitales Display, das die aktuelle Ausgangsspannung anzeigt – ein nützliches Feature zur Überwachung, allerdings mit einem kleinen Wermutstropfen: Die blaue LED-Anzeige ist ausgesprochen hell und kann in dunkleren Umgebungen regelrecht blenden. Hier wäre eine Dimmfunktion wünschenswert gewesen.

Technische Spezifikationen und Praxiseinsatz

Mit seiner Ausgangsleistung von 12V bei bis zu 3A (also 36W) bietet das Netzteil ausreichend Reserven für die meisten DACs, Vorverstärker und kleinere Vollverstärker. Die Stromkapazität von 3A ist dabei großzügig bemessen – viele vergleichbare Modelle wie der Keces P3 oder Sbooster bleiben bei 3A oder darunter.

Im praktischen Betrieb zeigt sich eine angenehme Eigenschaft: Das Linear Netzteil wird selbst nach stundenlangem Dauereinsatz nur mäßig warm. Im Gegensatz zu manch anderen linearen Netzteilen, die regelrecht Hitze entwickeln können, bleibt hier die Betriebstemperatur in einem sehr moderaten Bereich. Dies spricht für ein effizientes Design und hochwertigen Komponenten mit ausreichender Dimensionierung.

Ein weiteres technisches Highlight ist das geringe Rauschen: Die speziell für audiophile Anwendungen optimierte Filterung sorgt für eine besonders saubere Gleichspannung mit minimaler Restwelligkeit, was sich direkt in verbesserter Klangqualität niederschlägt.

Der Klangtest mit Fosi Audio ZD3, K7 und P4

Für den praktischen Test habe ich das Linear Netzteil an drei verschiedenen Fosi Audio Geräten ausprobiert, die alle mit 12V betrieben werden. Die Referenzplaylist mit Tracks wie Lorna Shore (Pain Remains I: Dancing Like Flames), Knocked Loose (Deep in the Willow) und Brand of Sacrifice (Purge) diente als klangliche Basis.

Fosi Audio ZD3 Flagship DAC/Preamp

Der ZD3 ist Fosi Audios Flaggschiff-DAC und Vorverstärker mit umfangreicher Ausstattung. Mit seinen XLR- und RCA-Ausgängen, digitalen Eingängen (USB, optisch, koaxial, HDMI ARC) und Bluetooth-Konnektivität bietet er zahlreiche Anschlussmöglichkeiten.

Im Betrieb mit dem linear Netzteil anstelle des mitgelieferten Schaltnetzteils zeigten sich sofort hörbare Verbesserungen. Bei Lorna Shore’s Pain Remains I: Dancing Like Flames trat die komplexe Gitarrenarbeit deutlicher hervor, während der Deathcore-Gesang von Will Ramos an Präsenz und Dichte gewann. Besonders auffällig: Die Blast Beats wirkten präziser und die orchestrale Untermalung entfaltete eine neue Tiefe – ein Effekt, der sich konsistent bei allen getesteten Tracks zeigte.

Fosi Audio K7 DAC

Der K7 als kompakter Desktop-DAC für Audiophile und Gaming-Enthusiasten profitierte ähnlich stark vom Upgrade der Stromversorgung. Bei Knocked Loose’s Deep in the Willow konnte ich eine verbesserte Trennung der Instrumente und ein klareres Herausarbeiten der Breakdowns wahrnehmen. Die räumliche Abbildung gewann an Präzision, und selbst in dichten, dynamischen Passagen blieb der Klang aufgeräumter und kontrollierter.

Fosi Audio P4 Analoger Vorverstärker

Der P4 ist ein analoger Vorverstärker mit drei RCA-Eingängen, der sich ideal für die Steuerung mehrerer Quellen eignet. Im Test zeigte sich, dass die saubere Stromversorgung besonders bei der Feinabstimmung des Klangbilds entscheidend ist. Bei Zeal & Ardor’s Death to the Holy reduzierte sich das Grundrauschen spürbar, was die aggressiven Gitarrenriffs und Gospel-Elemente klarer voneinander trennte. Die Tone-Control-Bypass-Funktion des P4 ermöglichte zudem eine unverfälschte Wiedergabe, die von der stabilen Spannung profitierte.

Klangliche Beobachtungen im Detail

Über alle drei Testgeräte hinweg ließen sich einige konsistente klangliche Verbesserungen durch den Einsatz des linearen Netzteils feststellen:

  1. Ruhigeres Klangbild: Die oft beschriebene “innere Ruhe” des R‑Core Netzteils war deutlich wahrnehmbar. Bei Lorna Shore’s To the Hellfire wirkte das Klangbild entspannter, ohne die Intensität des Tracks zu schmälern.
  2. Verbesserte Basswiedergabe: Die Bässe gewannen an Kontrolle, wie bei Brand of Sacrifice’s Purge, wo die Double-Bass-Parts nun ein stabileres Fundament bildeten.
  3. Größere Bühne: Die räumliche Abbildung gewann an Breite, besonders bei Septicflesh’s Anubis (Live), wo die orchestralen Elemente klarer positioniert waren.

Preis-Leistungs-Verhältnis und Vergleich mit Alternativen

Mit einem Preis von etwa 100 Euro positioniert sich das getestete linear Netzteil im mittleren Segment. Vergleichbare Modelle von Premiumherstellern wie Keces (P3) oder Sbooster können leicht das Zwei- bis Dreifache kosten, bieten aber nicht zwangsläufig bessere technische Spezifikationen.

Fazit: Ein lohnenswertes Upgrade für anspruchsvolle Ohren

Nach ausgiebigen Tests mit drei unterschiedlichen Fosi Audio Komponenten kann ich das 12V 3A Linear Netzteil mit R‑Core Transformator uneingeschränkt empfehlen. Es repräsentiert eines der sinnvollsten Upgrades im Preis-Leistungs-Verhältnis, die man für ein bestehendes HiFi-Setup vornehmen kann. Wen das linear Netzteil interessiert, kann es sich bei AliExpress ordern.

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M3GAN 2.0: Der Trailer ist da – und es wird anders als erwartet! https://www.hifigeek.de/m3gan-2-0-der-trailer-ist-da-und-es-wird-anders-als-erwartet/ https://www.hifigeek.de/m3gan-2-0-der-trailer-ist-da-und-es-wird-anders-als-erwartet/#respond Fri, 04 Apr 2025 19:56:06 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=8630 Habt ihr sie vermisst? Die mörderische KI-Puppe M3GAN kehrt zurück – und diesmal scheint alles auf den Kopf gestellt zu werden. Der erste Trailer zu M3GAN 2.0 verspricht nicht nur ein Wiedersehen mit der ikonischen Androidin, sondern deutet auch an, dass die Fortsetzung in eine völlig neue Richtung geht. Statt sich wie im Vorgänger auf Horror und subtile Sci-Fi-Elemente zu konzentrieren, scheint Regisseur Gerard Johnstone diesmal die Action-Schraube ordentlich anzuziehen.

Ein Genrewechsel mit Upgrade-Garantie?

Im Trailer sehen wir, wie Gemma (Allison Williams) und ihre Nichte Cady (Violet McGraw) erneut in den Strudel künstlicher Intelligenz geraten. Doch diesmal steht nicht M3GAN selbst im Zentrum des Chaos, sondern eine neue Bedrohung: Amelia, eine militärische KI, die sich gegen ihre Schöpfer wendet. Um die Menschheit zu retten, bleibt Gemma keine andere Wahl, als M3GAN mit neuen Upgrades wiederzubeleben. Der Clou? M3GAN scheint diesmal auf der Seite der Menschen zu kämpfen – aber kann man einer mörderischen Puppe wirklich trauen?

Der Trailer liefert eine Mischung aus überdrehter Action, bissigen Dialogen und einem Hauch von Camp – ganz in der Tradition des ersten Films, aber mit deutlich mehr Adrenalin. Besonders spannend: Die Anspielungen auf Klassiker wie Terminator 2 lassen vermuten, dass M3GAN 2.0 nicht nur technisch, sondern auch erzählerisch größere Ambitionen hat.

Kinostart und Erwartungen

Die Fortsetzung startet am 26. Juni 2025 in den deutschen Kinos und dürfte sowohl Fans des Originals als auch Action-Liebhaber neugierig machen. Ob der Genrewechsel aufgeht und ob M3GAN tatsächlich zur Anti-Heldin taugt, bleibt abzuwarten – aber eines ist sicher: Langeweile kommt hier garantiert nicht auf.

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Fosi Audio i5 Planar-Magnetische Kopfhörer: Audiophiler Klang zum erschwinglichen Preis https://www.hifigeek.de/fosi-audio-i5-planar-magnetische-kopfhoerer-audiophiler-klang-zum-erschwinglichen-preis/ https://www.hifigeek.de/fosi-audio-i5-planar-magnetische-kopfhoerer-audiophiler-klang-zum-erschwinglichen-preis/#respond Fri, 04 Apr 2025 19:30:59 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=8621 Der renommierte Budget-HiFi-Hersteller Fosi Audio betritt mit dem neuen Fosi Audio i5 den umkämpften Markt der planaren Kopfhörer — und verspricht dabei eine beeindruckende Klangqualität zu einem attraktiven Preis. Die lang erwartete Kickstarter-Kampagne startet am 20. April 2025, doch schon jetzt können sich Interessierte spezielle Boni sichern.

High-End Technologie für audiophilen Klang

Fosi Audio hat bei den neuen Fosi Audio i5 Kopfhörern keine Kompromisse gemacht. Im Herzen der offenen Over-Ear-Konstruktion arbeitet ein gewaltiger 97mm großer Planar-Treiber mit einer ultradünnen Membran von nur 2 Mikrometern Dicke. Diese wurde mittels Sputtering-Technologie veredelt, wodurch eine gleichmäßigere und reaktionsschnellere Membran entstehen soll. In Kombination mit 44 leistungsstarken N50 Neodym-Magneten verspricht Fosi Audio ein Klangerlebnis mit hoher Auflösung und minimaler Verzerrung.

Besonders bemerkenswert: Der Frequenzgang reicht von tiefen 10Hz bis zu ultrahohen 50kHz, was weit über den hörbaren Bereich hinausgeht und für eine beeindruckende Detailwiedergabe sorgen dürfte. Wie wir bereits bei anderen Fosi Audio Produkten erleben durften, zielt das Unternehmen darauf ab, maximale Klangqualität zu einem erstaunlich günstigen Preis anzubieten.

Durchdachtes Design für optimalen Tragekomfort

Die i5 wurden nicht nur klanglich, sondern auch ergonomisch optimiert. Der Kopfhörer verfügt über eine doppelachsige Aufhängung der Ohrmuscheln, die sowohl vertikale als auch horizontale Rotation ermöglicht und sich so unterschiedlichen Kopfformen anpasst.

Der Kopfbügel besteht aus hochwertigem Memory-Metall, das seine Form beibehält und gleichzeitig flexibel und leicht ist. Die stufenlose Silikon-Verstellung sorgt für präzise Anpassungsmöglichkeiten mit einem angenehm gedämpften Gefühl.

Die Ohrpolster bestehen aus perforiertem Leder und atmungsaktivem Stoff, was für Kühlung sorgt und einem Hitzestau vorbeugt. Der integrierte Memory-Schaum passt sich perfekt an und verspricht Komfort auch bei längeren Hörsessions. Mit 550g Gewicht bewegen sich die i5 im durchschnittlichen Bereich für planare Kopfhörer.

Technische Spezifikationen im Überblick

  • Bauform: Offen, circumaural (Over-Ear)
  • Treiber: 97mm Planar-magnetisch, 2μm Membran
  • Impedanz: 28 Ohm
  • Empfindlichkeit: 98dB/mW @ 1kHz
  • Maximaler Schalldruck: >120 dB
  • Frequenzgang: 10Hz-50kHz
  • Klirrfaktor (THD): < 1% @ 100 dB SPL
  • Empfohlene Verstärkerleistung: > 250mW (Minimum > 100mW)
  • Gewicht: 550g

Beeindruckende Resonanz beim CanJam NYC 2025

Die Fosi Audio i5 erregten bereits beim CanJam NYC 2025 großes Aufsehen, wo Fosi Audio sie neben dem K7 DAC Amp und dem GR70 Röhren-Kopfhörerverstärker vorstellte. Laut Berichten erhielten alle Produkte viel Lob von Besuchern, und besonders die i5 Planar-Magnetischen Kopfhörer zogen die Aufmerksamkeit der Audiophilen-Gemeinschaft auf sich.

Exklusive Vorteile für frühe Unterstützer

Für alle, die sich frühzeitig die Fosi Audio i5 sichern möchten, bietet Fosi Audio ein attraktives Vorbestellungs-Programm. Auf der offiziellen Webseite kann man für 9,99 USD eine Gift Card erwerben, die später für jeden Einkauf auf der Webseite einlösbar ist. Wer anschließend die Kickstarter-Kampagne (Start: 20. April) unterstützt, erhält einen zusätzlichen Rabatt von 5%.

Darüber hinaus winken folgende physische Bonus-Artikel, die nach Ende der Kampagne verschickt werden:

  • 4,4mm Upgrade-Kabel
  • 4,4mm zu XLR Adapter
  • Ein zusätzliches Paar Ohrpolster

Fazit: Der Fosi Audio i5 ist ein vielversprechender Einstieg in die Welt planarer Kopfhörer

Fosi Audio hat sich mit Produkten wie dem K7 DAC/Amp, dem V3 Mono-Verstärker und dem SK01 bereits einen Namen für exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis gemacht. Mit dem Fosi Audio i5 wagt sich das Unternehmen nun in den anspruchsvollen Markt der planaren Kopfhörer und scheint dabei alle Register zu ziehen.

Die beeindruckenden technischen Daten, das durchdachte Design und der zu erwartende günstige Preis machen den i5 zu einem potenziellen Game-Changer für Budget-Audiophile.

Wer also schon immer in die Welt der planaren Kopfhörer einsteigen wollte, aber vor den oft horrenden Preisen zurückschreckte, sollte die Kickstarter-Kampagne ab 20. April im Auge behalten. Audiophiler Klang muss nicht teuer sein — Fosi Audio beweist es einmal mehr.

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Final Destination 6 — Bloodlines im Trailer https://www.hifigeek.de/final-destination-6-bloodlines-im-trailer/ https://www.hifigeek.de/final-destination-6-bloodlines-im-trailer/#respond Thu, 27 Mar 2025 21:26:41 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=8610 Horror-Fans aufgepasst! Das Warten hat ein Ende: Am 15. Mai 2025 kehrt die kultige Final Destination-Reihe mit ihrem sechsten Teil, Final Destination 6: Bloodlines, zurück auf die große Leinwand – und das ebenfalls in IMAX! Der neueste Trailer verspricht eine düstere Reise in die Vergangenheit, in der der Tod seinen unnachgiebigen Gerechtigkeitssinn zum ersten Mal entfesselt.

Im Mittelpunkt steht die Studentin Stefanie, die von grausamen Albträumen geplagt wird. Ihre Visionen führen sie zurück in ihre Heimatstadt, wo sie versucht, den Teufelskreis zu durchbrechen und ihre Familie vor dem unausweichlichen Schicksal zu retten. Doch der Tod hat Geduld – und niemand aus ihrer Blutlinie ist sicher.

Regie führten Adam B. Stein und Zach Lipovsky, während das Drehbuch von Guy Busick und Lori Evans Taylor stammt. Mit dabei sind bekannte Gesichter wie Tony Todd sowie eine talentierte junge Besetzung, darunter Kaitlyn Santa Juana und Teo Briones. Produziert wurde der Film von Craig Perry und Sheila Hanahan Taylor.

Bereitet euch auf spektakuläre Unfälle und nervenaufreibende Spannung vor – Final Destination 6: Bloodlines könnte ein amüsanter Shocker werden!

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Shanling ME600: Das neue Bass-Monster für Metalheads und Audiophile https://www.hifigeek.de/shanling-me600-das-neue-bass-monster-fuer-metalheads-und-audiophile/ https://www.hifigeek.de/shanling-me600-das-neue-bass-monster-fuer-metalheads-und-audiophile/#respond Thu, 27 Mar 2025 21:10:59 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=8450 Manchmal taucht ein In-Ear-Kopfhörer auf, der einfach alles richtig macht. Der Shanling ME600 ist genau so ein Kandidat – ein technisches Kraftpaket, das nicht nur auf dem Papier beeindruckt, sondern vor allem in den Gehörgängen eines Metal-Liebhabers wahre Glücksgefühle auslöst. Nach stunden‑, wochen- und monatelangem Eintauchen in diese Klangwelt kann ich nur sagen: Leute, hier kommt ein echter Game-Changer zum Preis von 270 Euro. Wir haben die IEMs im gleichen Zuge getestet wie Shanlings M5 Ultra und finden dass sie einen guten Match darstellen.

Unboxing-Erlebnis: Mehr als nur Verpackung

Die Verpackung des Shanling ME600 macht sofort klar: Hier wurde an nichts gespart. Die stabile Box vermittelt ein hochwertiges Gefühl, bevor man überhaupt den eigentlichen Schatz darin entdeckt. Nach dem Öffnen blickt man auf die perfekt im Schaumstoff eingebetteten In-Ears und das Zubehör.

Apropos Zubehör: Shanling übertreibt es fast mit der Großzügigkeit. Ihr bekommt eine massive Auswahl an Ohrstöpseln – vier komplette Sets plus zwei Varianten aus Schaumstoff. Dazu kommen drei austauschbare Klangdüsen (klar, schwarz und rot), die tatsächlich hörbare Unterschiede im Sound bewirken. Es gibt einen kleinen Reinigungspinsel und natürlich ein hochwertiges Kabel mit modularem Design, das sowohl 3,5mm- als auch 4,4mm-Anschlüsse unterstützt.

Die mitgelieferte Transportbox ist ein echter Hingucker: Grünes Leder mit einem eleganten braunen Streifen. Nicht wasserdicht oder besonders robust (unsere halbiert sich schon in der Mitte), aber definitiv stilvoll genug, um damit anzugeben. Die Box bietet ausreichend Platz für die In-Ears samt Kabel und vielleicht sogar einen kleinen Dongle.

Fertigungsqualität: Wie ein kleiner Panzer für die Ohren

Wenn es ein Wort gibt, das die Fertigungsqualität des Shanling ME600 perfekt beschreibt, dann ist es “massiv”. Diese Dinger sind wie kleine Metallpanzer konstruiert. Die Metallschalen fühlen sich unglaublich stabil an, und das Frontdesign mit seinen eingravierten Rillen ist nicht nur optisch beeindruckend, sondern auch haptisch spürbar.

Die Form ist zwar nicht klein, aber trotzdem erstaunlich komfortabel. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase sitzen die Shanling ME600 perfekt im Ohr und lassen sich auch für längere Hörsessions problemlos tragen. Die Düsenlänge ist etwas länger als durchschnittlich, was für besseren Halt sorgt und die Verwendung verschiedener Ohrstöpsel erleichtert.

Einziger kleiner Kritikpunkt: Die Gummidichtungen an den austauschbaren Düsen rutschen manchmal, wenn man die Ohrstöpsel wechselt. Ein kleines Ärgernis, aber definitiv kein Deal-Breaker angesichts der ansonsten hervorragenden Fertigungsqualität.

Das mitgelieferte Kabel ist eine Wucht – gut verarbeitet, kaum anfällig für Kabelsalat und mit geformten Ohrbügeln, die perfekt sitzen. Die MMCX-Anschlüsse sind solide und passen optisch perfekt zum Design der In-Ears. Tatsächlich ist das Kabel so gut, dass ich nicht einmal daran gedacht habe, es auszutauschen – und das will bei einem Audiophilen Nerd schon etwas heißen!

Technik, die begeistert: Das Innenleben des Shanling ME600

Unter der Haube verbirgt sich ein wahres Kraftpaket: Zwei 6mm Bio-Composite-Membran-Treiber für den Bass, kombiniert mit drei Balanced-Armature-Treibern für Mitten und Höhen. Die Impedanz liegt bei 16 Ohm, die Empfindlichkeit bei 100 dB – auf dem Papier also Shanling ME600 Werte, aber in der Praxis zeigt sich schnell, dass diese kleinen Monster richtig Dampf machen können.

Besonders beeindruckend ist der interne Aufbau: Shanling verwendet ein 3D-gedrucktes Gehäuse, das die Treiber optimal positioniert und zwei Helmholtz-Resonatoren integriert, die für die Klangabstimmung sorgen. Hinzu kommt ein röhrenloses Design, bei dem der Klang direkt aus den Treibern kommt, ohne durch zusätzliche Kanäle geleitet zu werden – das sorgt für eine besonders natürliche und kohärente Wiedergabe.

Die austauschbaren Klangdüsen sind keine Marketing-Gimmicks, sondern verändern die Klangcharakteristik spürbar, vor allem in den Höhen. Die mittlere Abstimmung (schwarze Düse) bietet die ausgewogenste Präsentation, während die rote Düse die Höhen etwas zurücknimmt – perfekt für empfindliche Hörer. Die klare Düse hingegen verstärkt die Präsenz im oberen Frequenzbereich und eignet sich für Detailhörer.

Klangcharakter: Basslastig, warm und verdammt gut für Metal

Lassen wir es gleich raus: Der Shanling ME600 ist ein unentschuldigter Bass-Liebhaber. Er macht keinen Hehl daraus, dass er im Tieftonbereich ordentlich zulangen kann, vor allem im Mid-Bass-Bereich. Man könnte meinen, dass zwei kleine 6mm-Treiber nicht genug Power haben könnten, aber das Gegenteil ist der Fall: Die Kombination aus Bio-Composite-Material und dem cleveren akustischen Design sorgt für einen erstaunlich kräftigen, aber dennoch kontrollierten Bass.

Der Subbass rollt zwar etwas ab, aber das fällt kaum auf, weil der Mid-Bass so präsent und befriedigend ist. Es ist, als hätte man zwei 15-Zoll-Woofer in einem Bassreflexgehäuse statt 8‑Zöller in einer geschlossenen Box – mächtig, aber trotzdem kontrolliert.

Die Mitten sind trotz der Bass-Betonung erstaunlich klar und natürlich. Bei vielen bassbetonten In-Ears leiden die Mitten unter dem “Bass-Bleed”-Effekt, aber der Shanling ME600 hält die Frequenzbereiche sauber getrennt. Vocals, sowohl männliche als auch weibliche, kommen wunderbar zur Geltung. Sie klingen voll, natürlich und organisch – selbst bei Songs mit heftigem Bassfundament.

In den Höhen zeigt der Shanling ME600 – zumindest mit den mittleren (schwarzen) Düsen – eine angenehm glatte, aber dennoch detailreiche Wiedergabe. Keine Spur von BA-Timbre oder Sibilanz, die oft bei In-Ears mit Balanced-Armature-Treibern im Höhenbereich auftreten. Die Höhen verleihen dem Klang Luft und Leben, ohne je unangenehm oder ermüdend zu werden.

Bühne und Imaging: Überraschend räumlich

Die Bühne des Shanling ME600 ist ein echtes Highlight. Es ist schwer in Worte zu fassen, aber diese In-Ears schaffen es irgendwie, eine unglaublich immersive räumliche Darstellung zu erzeugen. Man hört nicht nur, wo die Instrumente positioniert sind, sondern fühlt sich regelrecht mitten im Geschehen.

Diese räumliche Qualität ist vermutlich ein Ergebnis der geschickten Treiberplatzierung, des röhrenlosen Designs und des BA-Treibers in der Düse. Wie auch immer Shanling es geschafft hat – es funktioniert hervorragend und hebt den Shanling ME600 von vielen Konkurrenten ab.

Musikgenre-Kompatibilität: Metal und Bässe auf Steroiden

Der Shanling ME600 ist ein wahrer Allrounder, aber es gibt Genres, bei denen er regelrecht aufblüht. Bei Metal ist er schlichtweg phänomenal.

Ob Whitechapel, Lorna Shore oder Brand of Sacrifice – der Shanling ME600 liefert die perfekte Mischung aus druckvollem Bass, klaren Mitten für Vocals und genügend Höhen, um die Details nicht zu verschlucken. “Pain Remains” von Lorna Shore klingt, als würde man vor den großen Stacks bei einem Live-Konzert stehen – autoritativ und mächtig.

Bei ruhigeren, vokallastigen Tracks macht der Shanling ME600 immer noch einen guten Job, auch wenn man merkt, dass er sich hier etwas zurückhält – als würde er nur darauf warten, wieder bei basslastigerer Musik zeigen zu dürfen, was in ihm steckt.

Für wen ist der ME600 gemacht?

Der Shanling Shanling ME600 ist die perfekte Wahl für:

  • Metal-Heads, die einen In-Ear mit genug Power für ihr Lieblingsgenre suchen
  • Bass-Liebhaber, die trotzdem Wert auf klare Mitten und nicht-ermüdende Höhen legen
  • Audiophile, die eine warme, bass-betonte Abstimmung bevorzugen
  • Alle, die einen hochwertig verarbeiteten In-Ear mit exzellentem Zubehör suchen

Weniger geeignet ist er für:

  • Höhen-Enthusiasten, die nach einem analytischen, hell abgestimmten In-Ear suchen
  • Puristen, die eine absolut neutrale Wiedergabe bevorzugen
  • Menschen mit sehr kleinen Ohren, die mit der Größe der Gehäuse Probleme haben könnten

Fazit: Ein bass-starkes Meisterwerk

Nach intensivem Testen kann ich nur zu einem Schluss kommen: Der Shanling ME600 ist ein audiophiles Kraftpaket, das genau weiß, was es sein will – und das verdammt gut umsetzt. Es ist ein In-Ear mit Charakter, der sich nicht entschuldigt für seinen kraftvollen Bass und seine warme Abstimmung.

Für 270 Euro (oder weniger, wenn man zum richtigen Zeitpunkt zuschlägt) bekommt man hier ein komplettes Paket: hervorragende Fertigungsqualität, erstklassiges Zubehör, verschiedene Klangoptionen und vor allem einen Sound, der bei den richtigen Genres absolut süchtig machen kann.

Der Shanling ME600 ist ein würdiger Nachfolger für jeden, der einen hochwertigen, basslastigen In-Ear sucht, der trotzdem ausgewogen genug für den täglichen Gebrauch ist. Wenn du Deathcore, Metalcore oder andere Bass-intensive Genres hörst, solltest du dir den Shanling ME600 unbedingt anhören – deine Ohren werden es dir danken.

Der Shanling ME600 hat definitiv einen permanenten Platz in meiner Sammlung verdient.

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The Toxic Avenger — Teaser-Trailer zum Remake mit Peter Dinklage https://www.hifigeek.de/the-toxic-avenger-teaser-trailer-zum-remake-mit-peter-dinklage/ https://www.hifigeek.de/the-toxic-avenger-teaser-trailer-zum-remake-mit-peter-dinklage/#respond Thu, 20 Mar 2025 08:37:43 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=8597 Das Remake von The Toxic Avenger hat lange auf sich warten lassen, doch jetzt geht es endlich los! Anfang des Jahres wurde bekannt, dass Cineverse (u.a. Terrifier 3) die Rechte gesichert hat und den Film in einer Unrated-Version in die US-Kinos bringt. Der Starttermin steht fest: Am 29. August 2025 feiert das Reboot des Troma-Kultklassikers seine Premiere in den USA.

In der Hauptrolle sehen wir niemand Geringeren als Peter Dinklage, unterstützt von einer hochkarätigen Besetzung: Kevin Bacon, Elijah Wood und Taylour Paige sind mit an Bord. Nachdem bereits letztes Jahr ein kurzer Red-Band-Trailer veröffentlicht wurde, sorgt jetzt ein brandneuer Teaser für Vorfreude.

Bisher kein deutscher Starttermin

Leider gibt es bisher noch keinen deutschen Starttermin. Aber es wird sicherlich nicht soo lange dauern bis sich ein Label den Film schnappt und in die Kinos bringt. Wir sind bis dahin gespannt!

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Ballerina — Trailer zum John Wick-Spin-off – Wird das ein blutiger Tanz? https://www.hifigeek.de/ballerina-trailer-zum-john-wick-spin-off-wird-das-ein-blutiger-tanz/ https://www.hifigeek.de/ballerina-trailer-zum-john-wick-spin-off-wird-das-ein-blutiger-tanz/#respond Thu, 20 Mar 2025 08:19:41 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=8589 Lionsgate lässt die “Ballerina” los: Neuer Trailer zum “John Wick”-Spin-off

Heilige Scheiße, Leute! Habt ihr das gesehen? Lionsgate hat gerade den ersten Trailer zu “Ballerina” rausgehauen, und wir sind schon jetzt komplett aus dem Häuschen! Dieses Ding ist der erste Ableger aus dem “John Wick”-Universum und verspricht, die Leinwand in ein blutiges Ballett zu verwandeln. Ab dem 5. Juni 2025 dürfen wir uns in den deutschen Kinos selbst davon überzeugen.

Ana de Armas übernimmt die Hauptrolle in dem Streifen, bei dem Len Wiseman Regie führte. Die Story spielt während der Ereignisse von “John Wick: Kapitel 3”, was bedeutet… ja, genau, Keanu Reeves wird auch mit von der Partie sein! Aber das ist noch nicht alles.

Neben de Armas gibt sich ein Who’s Who der Schauspielkunst die Ehre: Anjelica Huston, Gabriel Byrne, Catalina Sandino Moreno, Norman Reedus, Ian McShane und der unvergessene Lance Reddick. Der vollständige Titel lautet “From the World of John Wick: Ballerina” – und wenn das kein Versprechen für einen Trip in die düstere Unterwelt der Auftragskiller ist, dann weiß ich auch nicht!

Was wir bisher wissen und warum wir schon jetzt Bock haben:

  • Ana de Armas als knallharte Ballerina: Die Frau hat schon in “Knives Out” und “No Time to Die” gezeigt, dass sie Action draufhat. Hier scheint sie aber nochmal einen Gang höher zu schalten.
  • Len Wiseman an der Regie: Der Mann hat schon bei den “Underworld”-Filmen bewiesen, dass er düstere Action kann. Das passt!
  • Keanu Reeves’ Auftritt: Brauchen wir das wirklich erklären? John Wick ist eine verdammte Ikone, und wir können es kaum erwarten, ihn wieder in Aktion zu sehen.
  • Der Cast: Anjelica Huston als “Director”? Norman Reedus mit einer Waffe? Lance Reddick in seiner letzten Rolle? Das ist ein Fest für jeden Genrefan!

Unser Fazit:

“Ballerina” sieht verdammt vielversprechend aus. Wenn der Film hält, was der Trailer verspricht, dann erwartet uns ein adrenalinstrotzender Ritt durch die “John Wick”-Welt, der uns die Kinnlade runterklappen lässt. Wir sind bereit für das blutige Ballett!

Was haltet ihr von dem Trailer?

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Shanling M5 Ultra: Audio-Purismus für Metalheads und Klangfetischisten https://www.hifigeek.de/shanling-m5-ultra-audio-purismus-fuer-metalheads-und-klangfetischisten/ https://www.hifigeek.de/shanling-m5-ultra-audio-purismus-fuer-metalheads-und-klangfetischisten/#respond Wed, 19 Mar 2025 22:12:59 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=8447 Der Shanling M5 Ultra ist ein echter Hingucker in der Welt der portablen Audio-Player — und ich hatte die letzten Monaten das Vergnügen, ihn ausgiebig zu testen. Als jemand, der sich schon länger mit Audio-Gear beschäftigt und meist brutalen Deathcore aber auch Rock hört, war ich gespannt, ob dieser puristische Player mit seinem Preis von 540 Euro überzeugen kann. Audiophile Musikliebhaber, die etwas mehr als nur Smartphone-Klang suchen, sollten jetzt definitiv weiterlesen!

Design & Build: Premium-Feel mit audiophilen Genen

Die erste Disziplin meistert der Shanling M5 Ultra mit Bravour: Mit seinem aggressiveren, kantigeren Look markiert er einen spannenden Designwechsel für Shanling. Das komplett aus Aluminium gefertigte Gehäuse liegt mit seinen Abmessungen von 120 x 75 x 19,5 mm und einem Gewicht von 247 Gramm angenehm schwer und wertig in der Hand — wie ein kleiner, aber massiver Brick, der sich hochwertig anfühlt, ohne klobig zu wirken.

Was mich besonders geflasht hat: Der Design-Stil erinnert stark an den legendären Astell&Kern AK240, vor allem mit dem optionalen schwaren Ledercase. Für alle, die sich mit Audio-Gear auskennen: Der AK240 ist einer der stylischsten DAPs aller Zeiten, und diese Ähnlichkeit ist definitiv ein Kompliment!

Die Anschlüsse befinden sich oben am Gerät, während die Wiedergabetasten und das charakteristische Lautstärkerad an der rechten Seite platziert sind — ein klassisches DAP-Layout, das Funktionalität und Ästhetik perfekt verbindet. Das Lautstärkerad gibt dem Player einen authentischen Shanling-Touch, auch wenn es leider etwas wackelt, was bezüglich der Langlebigkeit ein kleines Fragezeichen aufwirft.

Das optionale Ledercase für 29 Euro ist zwar ein Extra-Investment, aber definitiv sein Geld wert — es passt perfekt zum Design des Players und wertet ihn optisch noch einmal deutlich auf. Schade nur, dass es nicht im Lieferumfang enthalten ist — bei einem 540-Euro-Player hätte man das durchaus erwarten können.

Technische Specs: Audiophiles Dreamteam unter der Haube

Im Herzen des Shanling M5 Ultra steckt ein echtes audiophiles Powerhouse: Der Player nutzt den Flaggschiff-DAC AK4499EX von AKM zusammen mit dem AK4191 Modulator1. Wichtig zu wissen: Es handelt sich tatsächlich um den AK4499EX und NICHT um den AK4493SE, wie manchmal fälschlicherweise berichtet wird! Die Schaltungsdesign basiert laut Shanling auf ihrem Flaggschiff M9 Plus.

Für die Verstärkung sorgt ein symmetrischer TPA6120A2-Verstärker, der beeindruckende 1,1 Watt an 32 Ohm liefert. Diese Kombination führt zu hervorragenden technischen Daten: einen Rauschabstand von 121 dB und eine Kanaltrennung von 75 dB. Der Player unterstützt hochauflösende Audioformate bis zu 32bit/768kHz PCM und natives DSD512 — praktisch alles, was das audiophile Herz begehrt.

Mit einem THD+N‑Wert (Gesamtklirrfaktor plus Rauschen) von nur 0,0009% liefert der M5 Ultra eine extrem saubere Signalverarbeitung. Die Ausgangsimpedanz von 4 Ohm ist niedrig genug, um auch mit impedanzkritischen In-Ear-Monitoren problemlos zusammenzuarbeiten — wichtig für alle, die mit empfindlichen IEMs unterwegs sind!

Der 6000 mAh Akku liefert je nach Nutzung 8–10 Stunden Wiedergabezeit. In meinen Tests kam ich bei moderater Lautstärke sogar auf etwas mehr — definitiv genug für längere Reisen oder Arbeitstage.

Für den Kopfhörer stehen eine 3,5mm unsymetrische Klinke und 4,4mm symetrischer Pentacon zur Verfügung. Und somit lässt sich per Adapter Kabel auf Cinch oder XLR auch auf Endstufen direkt oder via Vorstufe, Musik auf der heimischen Anlage abspielen.

MTouch statt Android: Puristisches Betriebssystem für Klangpuristen

Im Gegensatz zu vielen modernen DAPs setzt der Shanling M5 Ultra NICHT auf Android, sondern auf ein eigenes, Linux-basiertes Betriebssystem namens MTouch, das auf der Ingenic X2000-Plattform läuft. Diese Entscheidung für ein spezialisiertes, schlankes OS zielt klar auf Nutzer ab, die kompromisslose Klangqualität ohne die Komplexität eines vollwertigen Android-Systems suchen.

Die Benutzeroberfläche ist recht angenehm und nutzerfreundlich, erfordert aber eine gewisse Eingewöhnungszeit. Ein kleiner Kritikpunkt ist das Fehlen einer dedizierten Zurück-Taste wie bei Android-Geräten — man muss immer das Symbol oben links antippen, was manchmal etwas umständlich ist. Auch das Scrollverhalten, insbesondere in langen Listen wie der Ordneransicht, wirkt nicht ganz flüssig — nichts Weltbewegendes, aber definitiv verbesserungswürdig.

Der 4,7‑Zoll-HD-Touchscreen (1280 x 720 Pixel) ist hell und reaktionsschnell1. Das Navigieren durch die Menüs ist dank großer, leicht antippbarer Icons im Hauptmenü unkompliziert. Die Statusleiste kann nach unten gezogen werden, um auf verschiedene Funktionen wie WLAN, Bluetooth, Gain-Schalter, Einstellungen, PO/LO und Soundeinstellungen zuzugreifen.

In den Audioeinstellungen bietet der Player Channel-Balance, Gain-Einstellungen, maximale und Standard-Lautstärkeeinstellungen, Gapless-Wiedergabe, Ordner-Überspringen und verschiedene Wiedergabemodi wie Shuffle. Außerdem gibt es DAC-Filteroptionen und einen manuellen EQ mit Presets für Soundanpassungen — alles, was das audiophile Herz begehrt.

Wichtig zu wissen: Der Shanling M5 Ultra unterstützt nur Tidal als Streaming-Dienst, und selbst das ohne Offline-Streaming-Möglichkeit. Für viele könnte das ein Dealbreaker sein, aber es unterstreicht den puristischen Ansatz des Players, der sich klar auf lokale Musikwiedergabe konzentriert.

Konnektivität: Modern trotz Purismus

Obwohl der Shanling M5 Ultra einen puristischen Ansatz verfolgt, bietet er zeitgemäße Verbindungsmöglichkeiten. Der Player unterstützt Bluetooth 5.2 mit hochauflösenden Codecs wie LDAC und aptX HD2. Die WLAN-Konnektivität (2,4/5 GHz) ermöglicht die Nutzung von DLNA und AirPlay zum Streamen von einem NAS oder anderen Geräten im Netzwerk.

In meinen Tests mit dem Smartphone lief die Bluetooth-Verbindung reibungslos, ohne Verbindungsprobleme oder Verzögerungen. Ich konnte sogar Qobuz-Tracks online von meinem Handy streamen, was tadellos funktionierte. Auch mit Roon arbeitet der Player wohl zusammen — mangels Roon konnte ich das aber leider nicht testen.

Ein cooles Feature ist Shanlings “SyncLink”-Funktion, mit der man den DAP vom Smartphone aus steuern kann. Dafür benötigt man die App “Eddict Player” — nach der Installation öffnet man die SyncLink- und Bluetooth-Funktionen auf dem DAP und verbindet das Smartphone via BT. Danach kann man die Wiedergabe und die Lautstärke vom Handy aus steuern — der M5 Ultra verwandelt sich so in eine drahtlose Audioquelle. So habe ich den M5 benutzt, um unseren Garten zu beschallen und konnte ihn bequem aus der Tasche mit dem Handy steuern.

Der vielseitige USB-C-Anschluss ermöglicht nicht nur das Laden, sondern auch den Einsatz als USB-DAC für Computer oder Smartphones — praktisch für alle, die den hochwertigen Klang des M5 Ultra auch am Schreibtisch genießen möchten.

Klangcharakter: Shanlings audiophile Haushandschrift

Der Shanling M5 Ultra liefert klassischen Shanling-Hausklang: musikalisch, warm und organisch, was zu einem natürlichen Hörerlebnis führt. Diese leicht eingängige Präsentation macht ihn zu einer vielseitigen Wahl für ein breites Spektrum an Hörern. Mit seinem tiefen schwarzen Hintergrund, dem lebendigen Mittenbereich und kontrollierten Höhen ist er ideal für Audiophile, die einen entspannenden, aber detailreichen Audio-Player suchen.

Bass: Warm, voll, mit Fokus auf Mid-Bass

Der M5 Ultra zeichnet sich durch einen warmen und vollmundigen Midbass aus. Diese Wärme setzt den Ton für die gesamte Klangsignatur und bereichert den Mittenbereich mit einem üppigen, organischen Gefühl, ohne den Hörer mit übermäßigem Subbass zu überwältigen.

Ich finde den Bass insgesamt sehr genießbar, aber er könnte noch etwas verfeinert werden. Ein präziseres Abklingen und eine straffere Kontrolle würden seine technische Finesse verbessern.

Als ich einige Tracks von Knocked Loose (ja, ich stehe auf brutalen Metal!) durch den Player jagte, war ich beeindruckt, wie gut er die komplexen Bass-Gitarren-Linien reproduzierte, auch wenn bei den tiefsten Breakdown-Passagen etwas mehr Subbass-Präsenz wünschenswert gewesen wäre.

Mitten: Das klare Highlight des Players

Der Shanling M5 Ultra glänzt im Mittenbereich und bietet einen Klang, der sowohl klar als auch warm ist. Instrumente und Gesang werden mit außergewöhnlicher Natürlichkeit und Engagement wiedergegeben. Dieser Aspekt des M5 Ultra ist besonders beeindruckend, mit seinem detaillierten und transparenten Klang, der bemerkenswerte Instrumentenklangfarbe und tonale Genauigkeit zeigt.

Die Mittenwiedergabe zeichnet sich durch ihre verfeinerten Details aus, wobei jede Note mit Präzision und Klarheit geliefert wird. Dies ermöglicht eine nuancierte und ausdrucksstarke Darstellung sowohl von Instrumenten als auch von Gesang.

Während der Shanling M5 Ultra in der Mittenklarheit und ‑fülle brilliert, neigt seine Präsentation allerdings dazu, etwas direkt und fokussiert zu sein, was zu einer weniger geräumigen und expansiven Klangbühne führen kann.

Höhen: Glatt, entspannt und dennoch detailliert

Die Höhen des Shanling M5 Ultra sind glatt und entspannt und bieten eine ausgewogene Mischung aus Helligkeit und Klarheit, ohne in scharfes oder hartes Territorium abzudriften. Dies macht ihn ideal für längeres Hören und trägt zur insgesamt musikalischen und leicht genießbaren Klangsignatur des M5 Ultra bei.

Im Gegensatz zu früheren Shanling-Modellen führt der Shanling M5 Ultra wohl ein etwas schärferes Höhenprofil ein, das Definition und Details verbessert. Selbst mit dieser zusätzlichen Schärfe vermeidet er erfolgreich Ermüdung oder Zischen und sorgt für ein komfortables und angenehmes Hörerlebnis.

Obwohl die Höhen etwas mehr Ausdehnung vertragen könnten, ist ihre Artikulation robust und macht damit jeden Mangel an Ausdehnung wett. Der Shanling M5 Ultra überzeugt mit klaren, detaillierten Höhen, mit guter Auflösung und Definition. Er harmoniert auch gut mit sehr hellen Kopfhörern und schafft ein harmonisches Klangprofil.

Bei meinen Tests war ich positiv überrascht, wie gut der Player mit komplexen Gitarrenpassagen und Becken-Crashes umgehen konnte — keine Härte oder Zischen, selbst bei hoher Lautstärke.

Technische Performance: Mehr als nur Tonalität

Der Shanling M5 Ultra beeindruckt mit seiner Fähigkeit, einen pechschwarzen Hintergrund zu schaffen, was die Klangabtrennung und Artikulation erheblich verbessert. Dies führt zu einer klaren, gut definierten Wiedergabe musikalischer Elemente. Obwohl die Klangbühne nicht so expansiv ist wie bei einigen Konkurrenten, bietet sie dennoch ein zufriedenstellendes 3D-Imaging, auch wenn es noch Potenzial für weitere Verbesserungen gibt.

Was den Shanling M5 Ultra wirklich auszeichnet, ist seine natürliche Klangwiedergabe. Anstatt Bass- oder Höhenfrequenzen zu übertreiben, bietet er ein glattes und authentisches Audioerlebnis, das die Musikalität bereichert. Dieser natürliche Charakter, kombiniert mit solider Auflösung, schafft ein ausgewogenes und ansprechendes Klangprofil.

Der Shanling M5 Ultra profitiert auch von einem sauberen, rauschfreien Hintergrund, der selbst die subtilsten Details in Aufnahmen zum Vorschein bringt. Mit seiner ausgezeichneten Instrumententrennung, natürlichen Klangqualität und makellosen Hintergrund hebt sich der Shanling M5 Ultra in seiner Kategorie ab. Allerdings gibt es noch Raum für Verbesserungen in Bezug auf die Layering-Performance.

Obwohl der Shanling M5 Ultra nicht ganz an das Layering und die Basstiefe von Flaggschiff-Modellen heranreicht, bleibt er ein beeindruckender Konkurrent. Er liefert ausgezeichnete Auflösung, Trennung, Detail und tonale Genauigkeit und bietet einen erheblichen Wert für seinen Preis.

Synergien & Kopfhörer-Paarungen: Vielseitiger Antreiber

Der Shanling M5 Ultra glänzt in Bezug auf Ausgangsleistung und Vielseitigkeit. Er handhabt eine breite Palette von Kopfhörern, einschließlich Planar-Modellen, mit beeindruckender Effizienz. Mit drei verfügbaren Gain-Einstellungen unterstützt der Shanling M5 Ultra effektiv sowohl IEMs als auch Vollformat-Kopfhörer. Für optimale Leistung kann die Paarung mit hellen Kopfhörern helfen, seinen natürlich warmen und musikalischen Klang auszugleichen.

Ich habe den Player mit verschiedenen Kopfhörern getestet — von meinen Beyerdynamic DT 1990 Pro, über den in der Testung befindlichen Audeze LCD‑X bis hin zum Shanling ME600 IEM — und er hat mit allen hervorragend harmoniert. Besonders beeindruckt hat mich, wie gut er selbst mit anspruchsvollen Planar-Kopfhörern zurechtkam, die normalerweise einen kräftigen Desktop-Amp benötigen.

Steamer-Ersatz

Auch kann man über einen Ersatz von einem Streamer nachdenken. Für Liebhaber von Offline-Musik an seiner Anlage eignet sich der Shanling M5 Ultra hervorragend. Durch seine Möglichkeit ihn per Handy-App fern zu steuern steht er definitiv gut dar.

So könnte man sich eine Minimal Anlage aus Aktiv-Lautsprechern und dem M5 Ultra zusammenstellen. Man kann so einen tollen Player nicht nur mobil sondern auch in den heimischen vier Wänden einsetzen. Wir haben den Player in der Tat mit den Fosi Audio V3 Mono’s gekoppelt und so unseren Garten mit den B&W AM1 beschallt. Dies hat sich als hervorragende Kombo herausgestellt.

Auch für Gamer interessant

Studio-Kopfhörer und ‑Monitore sind in der Gamer-Szene schon länger angkommen. Meist werden sie dann von einem Audio-Interface, welches vorhanden ist für Mikrofone, betrieben. Dies ist gar keine schlechte Idee! Aber: in unseren bisherigen Tests, konnten diese nicht mit hochwertigeren DACs konkurieren. Sind sie optimal für Sprache, stellen aber nicht unbedingt die Räumlichkeit bei Spielen dar.

Der Shanling M5 Ultra schlägt sich hier auch wieder ausgezeichnet. Treibt er nicht nur Kophörer mit Leichtigkeit an, stellt er auch bei Gaming den Sound super da. Gerade durch die mittenlastigere Abstimmung hat er mehr Punch bei Spielen.

Seine Mitbewerber von On-Board Sound-Chips lässt er ebenfalls mit Leichtigkeit liegen. Zwar haben Hersteller erkannt, dass sie diesen mehr Aufmerksamkeit zu teil kommen lassen müssen, aber hier hat die Audio-Branche immer noch weit die Nase vorn.

Warum der Player auch was für die iPhone-Generation ist

Leute. Ja, Spotify und Streamen ist generell geil und einfach. Mache ich auch. Eben die Airpods ins Ohr und los geht’s. Aber: Genuss muss auch sein und wer Musik genießen möchte, kann sich auch mal Zeit für diese nehmen. Ich kenne noch Walkman, Diskman und MP3 Player. Und schleppe jetzt wieder einen DAP mit mir rum, wenn ich entspannt Musik hören möchte. Der Shanling M5 Ultra ist handlich und bedient sich wie ein Handy. Ist aber schwerer und wertiger in der Hand.

Die Soundqualität ist immens besser, als es das iPhone ohne Anbauteile zu spielen vermag und das auch ohne geschultes Ohr. Konzerte und Festivals sprießen überall, eben weil gute Musik geschätzt wird. Wer am nähsten an so ein Erlebnis kommen möchte, sollte ich einfach unverbindlich mal Lossless Musik auf einem DAP geben.

Fazit: Audiophiler Purismus für Metalheads und Klangliebhaber

Der Shanling M5 Ultra verkörpert den klassischen kompakten Shanling-DAP mit seiner Klangperformance, die sich auf lokale Musikwiedergabe konzentriert. Diese Entscheidung verbessert die Hintergrundschwärze und verlängert die Akkulaufzeit, schränkt jedoch die Funktionalität und Navigationsoptionen ein. Wobei man hier eigentlich kaum Grund hat zu meckern, bei dem Angebot an Funktionen.

Der Shanling M5 Ultra beeindruckt mit seiner Ästhetik und Verarbeitungsqualität und bietet ein modernes Design und eine robuste Konstruktion. Seine Klangperformance ist bemerkenswert in Bezug auf Klarheit, Auflösung und Musikalität, was ihn zu einem starken Performer mit solider Verstärkung macht.

Der Shanling M5 Ultra ist definitiv ein Player für Puristen und audiophile Enthusiasten, die sich auf lokale Musikwiedergabe in höchster Qualität konzentrieren möchten. Mit seinem 540-Euro-Preisschild ist er eine Investition, die sich für diejenigen lohnt, die die warme, musikalische Klangcharakteristik von Shanling schätzen und einen vielseitigen, gut gebauten Player suchen, der mit fast allen Kopfhörern hervorragend harmoniert.

Falls euch dieser Test gefallen hat, schaut euch auch meine anderen Reviews zu audiophilen Produkten an — von Vinyl-Reviews für Metalheads bis hin zu Desktop-DACs für Gaming-Enthusiasten. Abgehört haben wir den DAP mit vielerlei Musik. Dennoch kommen wir immer wieder auf unsere Referenz-Playlist bei Qobuz zurück.

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Hagen — Im Tal der Nibelungen — Epische Neuinterpretation der Nibelungensage — 4K Review https://www.hifigeek.de/hagen-im-tal-der-nibelungen-epische-neuinterpretation-der-nibelungensage-4k-review/ https://www.hifigeek.de/hagen-im-tal-der-nibelungen-epische-neuinterpretation-der-nibelungensage-4k-review/#respond Wed, 19 Mar 2025 20:24:07 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=8459 Constantin und Highlight Communications präsentieren mit “Hagen — Im Tal der Nibelungen” eine ambitionierte Neuauflage der größten deutschen Heldensage. Basierend auf Wolfgang Hohlbeins Roman haben Cyrill Boss und Phillipp Stennert eine frische Perspektive auf die altbekannte Geschichte geworfen.

Story mit neuem Fokus

Der Film konzentriert sich auf Hagen von Tronje, brillant gespielt von Gijs Naber. Als Waffenmeister von Burgund steht Hagen vor der Herausforderung, seine Pflicht und unterdrückte Gefühle für Kriemhild (Lilja van der Zwaag) in Einklang zu bringen. Die Ankunft des charismatischen Siegfried (Jannis Niewöhner) und die Bedrohung durch die Hunnen setzen eine Kette von Ereignissen in Gang, die das Schicksal des Reiches bestimmen werden.

Visuelle und akustische Brillanz

“Hagen” überzeugt mit atemberaubenden Bildern. Die Kulissen und Kostüme sind authentisch und detailreich, während die CGI-Effekte sich problemlos mit internationalen Produktionen messen können. Besonders beeindruckend sind die in Island gedrehten Szenen, die eine einzigartige Atmosphäre schaffen.

Die UHD-Version des Films glänzt mit hervorragender Bildqualität. HDR10 sorgt für satten Kontrast und lebendige Farben, die selbst in dunklen Szenen Detailreichtum bewahren. Die Blu-ray-Fassung fällt dagegen etwas ab, mit gelegentlichen Schwächen in dunklen Bereichen.

Akustisch bietet der Film eine Dolby Atmos Tonspur (mit Dolby TrueHD 7.1 Kern). Zusätzlich gibt es eine Dolby Digital 2.0 Tonspur für diejenigen, die keine Atmos-kompatible Anlage besitzen. Der Atmos-Mix ist beeindruckend und macht “Hagen” zu einer akustischen Referenzscheibe. Der Soundtrack von Adam Lukas und Jacob Shea kommt perfekt zur Geltung, und die zahlreichen hörenswerten Highlights breiten sich im gesamten Heimkino aus. Besonders in den Schlachtszenen zeigt der Atmos-Ton seine volle Stärke. Auch die Dialoge sind klar und deutlich — eine Qualität, die bei deutschen Produktionen nicht selbstverständlich ist.

Starker Cast, komplexe Charaktere

Neben Naber und Niewöhner überzeugen auch Rosalinde Mynster als Brunhild und Dominic Marcus Singer als unerfahrener König Gunter. Die internationale Besetzung verleiht dem Film eine zusätzliche Dimension.

Erzählerische Herausforderungen

Trotz der visuellen Pracht hat der Film mit einigen erzählerischen Schwächen zu kämpfen. Die 135 Minuten Laufzeit reichen nicht immer aus, um die komplexe Geschichte und Charakterentwicklungen vollständig zu entfalten. Manche Szenen wirken gehetzt, während andere Längen aufweisen.

Technische Aspekte und Extras

Die UHD-Version ist eindeutig die bessere Wahl für Technik-Enthusiasten. Die Bonusfeatures fallen mit einem Making-of und einem Blick hinter die Special Effects etwas mager aus.

Fazit

“Hagen — Im Tal der Nibelungen” ist ein visuell beeindruckendes Epos, das die Nibelungensage aus einer neuen Perspektive beleuchtet. Trotz einiger erzählerischer Schwächen überzeugt der Film durch seine handwerkliche Qualität und starke Darstellerleistungen. Für Fans von epischer Fantasy und deutscher Sagenwelt ist der Film definitiv sehenswert, besonders in der technisch überlegenen UHD-Fassung.

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Fosi Audio K7 — Der Perfekte Desktop DAC für Audiophile Gamer https://www.hifigeek.de/fosi-audio-k7-der-perfekte-desktop-dac-fuer-audiophile-gamer/ https://www.hifigeek.de/fosi-audio-k7-der-perfekte-desktop-dac-fuer-audiophile-gamer/#respond Tue, 11 Mar 2025 07:00:00 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=8408 Der Fosi Audio K7 hat seinen Weg von der Kickstarter-Kampagne direkt auf unseren Schreibtisch gefunden, und wir können jetzt nach ausgiebigem Test sagen: Dieses kleine Kraftpaket ist weit mehr als nur ein gewöhnlicher Desktop-DAC. Fosi Audio bezeichnet ihr neuestes Werk als “audiophilen Gaming DAC” — ein großes Versprechen, das wir auf Herz und Nieren geprüft haben. Als Flaggschiff der K‑Reihe positioniert sich der K7 ganz bewusst im oberen Segment des Herstellers, der bereits einige bemerkenswerte Audio-Geräte auf den Markt gebracht hat. Als langjähriger Fan von Fosi Audio, aber auch kritischer Audiofreak, war ich besonders gespannt, ob der K7 meinen hohen Ansprüchen gerecht werden kann.

Transparenz First: Unsere Testbedingungen

Gleich vorweg: Wir haben den K7 kostenlos von Fosi Audio zum Testen bekommen. Aber keine Sorge — das bedeutet nicht, dass wir hier PR-Texte abspulen. Wir urteilen völlig unabhängig und nehmen im Gegensatz zur klassischen Fachpresse kein Geld für unsere Reviews. Wer also einen echten, ungefilterten Test lesen will und keine weichgespülten Marketing-Floskeln, ist hier genau richtig. Bei uns bekommt ihr die ungefärbte Wahrheit — versprochen!

Design und Verarbeitung: Solides Stück Hardware

Die erste Disziplin meistert der K7 mit typischer Fosi-Qualität: Das vollständig aus Aluminium gefertigte Gehäuse liegt angenehm schwer und wertig in der Hand. Auf der Unterseite finden sich vier Gummifüße mit dezenter Fosi Audio Gravierung, die für stabilen Stand sorgen. Die Oberseite wird von zwei digitalen Reglern und fünf Metallknöpfen dominiert, die um ein kleines aber gut ablesbares beleuchtetes Display angeordnet sind. Ein echter Hingucker auf jedem Schreibtisch, die schlichte schwarze Farbgebung passt zu jedem Setup.

Die Anschlussvielfalt ist beeindruckend: An der Front befinden sich zwei 3,5mm Klinkenbuchsen (Mikrofon-Eingang und Kopfhörer-Ausgang) sowie eine 4,4mm Balanced-Buchse für anspruchsvollere Setups. Die Rückseite bietet neben dem 12V-Eingang einen USB-C-Port, Coax- und optischen Eingang, eine Fassung für die schraubbare Bluetooth-Antenne sowie einen Zweikanal-Cinch-Ausgang. Alle Ein- und Ausgänge sind hart vergoldet — ein Premium-Touch, der die Langlebigkeit erhöht und auch optisch einiges hermacht. Die Verarbeitung ist makellos — keine ungleichmäßigen Spaltmaße, keine wackeligen Knöpfe, alles sitzt perfekt.

Technik, die begeistert

Im Herzen des Fosi Audio K7 arbeitet ein AKM4493SEQ DAC-Chip, der folgende Sampling-Raten unterstützt:

  • USB: PCM 384kHz-32bit/DSD256
  • Optical: PCM 24bit/192kHz
  • Coaxial: PCM 24bit/192kHz
  • Bluetooth: PCM 24bit/48kHz

Die Kopfhörer-Impedanzspanne ist mit 16–300Ω großzügig dimensioniert, was bedeutet, dass der K7 mit praktisch jedem Kopfhörer zurechtkommt — vom mobilen In-Ear bis zum anspruchsvollen Studio-Kopfhörer. Der firmware-updatefähige DAC ist intern komplett balanced aufgebaut und liefert eine beeindruckend niedrige Verzerrung von nur 0,0002%. Zusätzliche Sicherheit bieten Überspannungs‑, Überlast- und Überhitzungsschutz — während unseres Tests wurde der K7 zwar warm, aber nie bedenklich heiß. Selbst nach mehreren Stunden im Dauerbetrieb blieb die Temperatur im grünen Bereich.

Im Balanced-Betrieb erreicht der Fosi Audio K7 einen Signal-Rausch-Abstand und Dynamikumfang von 121dB. Die maximale Ausgangsleistung liegt bei beeindruckenden L+R≥2100mW+2100mW — genug Power, um selbst anspruchsvolle Kopfhörer mühelos anzutreiben. Im Single-Ended-Betrieb bleiben immer noch respektable SNR 122dB und ein Dynamikumfang von 121dB erhalten, während sich die maximale Ausgangsleistung auf L+R≥600mW+600mW (32Ω/THD+N<1%) reduziert. Beeindruckende Werte, die selbst bei deutlich teureren DACs nicht selbstverständlich sind.

Via Bluetooth 5.0 unterstützt der Fosi Audio K7 die Codecs SBC, AAC, aptX, aptX HD und aptX LL, womit auch kabellose Verbindungen in nahezu verlustfreier Qualität möglich sind. Die mitgelieferte Antenne sorgt dabei für exzellente Reichweite und stabile Verbindung — in unserem Test konnten wir selbst durch mehrere Wände hindurch noch eine stabile Bluetooth-Verbindung halten.

Vielseitigkeit: Einfach anschließen und loslegen

Die Einrichtung des Fosi Audio K7 ist erfreulich unkompliziert. In unserem Test funktionierte er problemlos an Mac und Windows-PC, ohne dass spezielle Treiber installiert werden mussten. Plug & Play im besten Sinne — einfach anschließen, einschalten und loslegen. Ein großer Pluspunkt: Dank der vielseitigen Anschlüsse lässt sich der K7 auch mit Spielkonsolen wie PlayStation und Xbox verbinden. Allerdings benötigt er stets seine separate 12V-Stromversorgung und kann nicht ausschließlich über USB‑C betrieben werden, was angesichts der Leistungsdaten aber völlig nachvollziehbar ist.

Wir haben den Fosi Audio K7 nicht nur direkt mit Kopfhörern getestet, sondern auch als Quelle für separate Kopfhörerverstärker und Endstufen für Schreibtisch-Lautsprecher genutzt. Diese Flexibilität macht ihn zum echten Multitalent im Audio-Setup. Besonders gut hat uns gefallen, dass man über den Cinch-Ausgang auch aktive Lautsprecher oder eine separate Verstärker-Lautsprecher-Kombination anschließen kann.

Bedienung, die Spaß macht

Die Bedienung des Fosi Audio K7 ist erfreulich intuitiv und durchdacht. Nach dem Einschalten kann zwischen den Modi UAC‑1 und UAC‑2 gewählt werden. Für alle, die mit diesen Abkürzungen nichts anfangen können: UAC‑1 verarbeitet PCM-Signale bis 24bit/96kHz und erlaubt die parallele Nutzung des Mikrofon-Eingangs. In diesem Modus lässt sich das Mikrofon per Druck auf den rechten Drehregler stummschalten, und durch Betätigen des Tone/Mic-Buttons kann die Mikrofon-Verstärkung (0–10) eingestellt werden — ideal für Gaming-Sessions oder Video-Calls.

Im UAC-2-Modus steht Bitstreaming mit 384kHz-32bit/DSD256 zur Verfügung, allerdings ohne Mikrofon-Funktionalität. Die Eingänge (USB, Bluetooth, Coax, Optical) werden über die Input-Taste gewechselt, während der Output-Button zwischen Kopfhörer- und Cinch-Ausgang umschaltet und bei Bedarf alle EQ-Einstellungen per Bypass-Funktion deaktiviert. Der eingebaute EQ erlaubt Anpassungen bei Bass (-12 bis +12) und Höhen (-6 bis +6) — perfekt, um den Sound nach persönlichem Geschmack zu tunen oder unterschiedliche Musikgenres optimal zur Geltung zu bringen.

Die Lautstärkeregelung reagiert feinfühlig und präzise, wobei die Abstufungen bei niedrigen Lautstärken etwas gröber ausfallen. Bei mittlerer und hoher Lautstärke hingegen kann man sehr präzise regeln. Wirklich praktisch ist auch die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Eingängen zu wechseln, ohne jedes Mal Kabel umstecken zu müssen — ein Feature, das im Alltag viel Komfort bietet.

Gaming-Performance: Audiophiles Kopfkino

Da Fosi Audio den Fosi Audio K7 explizit als Gaming-DAC bewirbt, haben wir seine Fähigkeiten in diesem Bereich besonders intensiv getestet — oder besser gesagt, testen lassen. Da ich selbst aktuell kaum zum Zocken komme, habe ich den K7 an zwei Gaming-affine Kollegen weitergereicht, die ihn im täglichen Spielbetrieb auf die Probe stellen konnten. Beide sind erfahrene Gamer mit gehobenen Ansprüchen an den Sound — perfekte Testpersonen also.

Der erste Test mit Hunt: Showdown offenbarte sofort die Stärken des Fosi Audio K7. Nach einem Vergleich mit dem bisherigen Setup aus Focusrite Audio Interface und Beyerdynamic DT 1990 Pro war die Reaktion eindeutig: Ein lautes “Oha!” quittierte die deutlich bessere Ortbarkeit von Gegnern und Bewegungen mit dem Fosi Audio K7. War beim Focusrite zwar ein Gegner grundsätzlich ortbar, konnten mit dem K7 auch Entfernung und präzise Richtung sofort bestimmt werden — ein entscheidender Vorteil in taktischen Spielen, der buchstäblich über Leben und Tod entscheiden kann.

Darüber hinaus reproduzierte der Fosi Audio K7 Sounds wesentlich detaillierter und lieferte spürbar mehr Druck bei Explosionen und anderen Ereignissen. Schritte waren präziser zu orten, Schüsse klangen definierter, und selbst kleine akustische Details wie das Rascheln im Gebüsch oder das Knarren von Holzdielen wurden klarer wahrgenommen. Der Sound war insgesamt klarer und nach längerer Nutzung auch angenehmer, was vor allem bei stundenlangen Gaming-Sessions ein wichtiger Faktor ist. Beim anschließenden Musiktest mit Bloodywood zeigte sich ein ähnliches Bild: Mehr Details, bessere Nuancierung und ein breiteres Klangbild. Die zusätzliche Möglichkeit, den Sound per EQ anzupassen, war das Tüpfelchen auf dem i. Am Ende des Abends war die entscheidende Frage: “Was kostet der K7 und wo kann ich ihn kaufen?” Long story short: Er hat ihn gekauft — ein deutlicheres Qualitätsurteil gibt es wohl kaum.

Gaming-Performance die Zweite

Der zweite Test mit einem Kollegen, der bisher ein Beyerdynamic DT900 Pro X an einem Beyerdynamic Fox Mikrofon betrieb, verlief ähnlich überzeugend. Der Fosi Audio K7 setzte sich klar gegen das Fox und sogar gegen sogenannte High-End-Onboard-Soundkarten durch. Eine Runde Diablo 4 bestätigte den positiven Eindruck, der sich bereits beim Musikhören abgezeichnet hatte. Die Atmosphäre des Spiels kam deutlich besser zur Geltung, die Klangeffekte wirkten präsenter und räumlicher, und die Musikuntermalung entfaltete mehr Tiefe und Dramatik. Auch hier war die Konsequenz unmittelbar: Der Fosi Audio K7 wurde direkt bestellt — ein weiterer Beweis für die überzeugende Performance des kleinen Kraftpakets.

Alltäglicher Einsatz: Verlässlicher Begleiter

Nach den Erfahrungen aus dritter Hand war es Zeit für den Alltagstest. Als jemand, der täglich 8+ Stunden am Rechner sitzt und zwischen Telkos, Qobuz und Spotify hin und her springt, kenne ich meinen Sound ziemlich genau. Normalerweise nutze ich einen iFi Hip Dac, der zwar sehr gut ist, aber eher für mobile Einsätze konzipiert wurde und irgendwann durch etwas Stationäres ersetzt werden sollte. Da kam der Fosi Audio K7 gerade recht.

Nach vier Wochen intensiver Nutzung am MacBook Pro M4 Max kann ich berichten: Keine Ausfälle, keine Probleme, keine Aussetzer — der Fosi Audio K7 läuft wie ein Uhrwerk. Er wurde stets zuverlässig erkannt und schaltete problemlos zwischen verschiedenen Sample-Rates um. Die meiste Zeit lief er im UAC-2-Modus, da für mein Mikrofon ohnehin ein analoger XLR-Anschluss mit 48V-Phantomspeisung notwendig ist. Die Lautstärkeregelung mit dem linken Drehregler funktioniert hervorragend, auch wenn die Abstufungen erst bei höheren Lautstärken feiner werden. Für den täglichen Gebrauch ist das aber völlig ausreichend.

Der eingebaute EQ erwies sich als nützliches Werkzeug zur Feinanpassung, sei es für Musik, YouTube-Videos, Instagram-Feeds oder Screener. Besonders bei schlecht abgemischten YouTube-Clips konnte ich mit einem leichten Bass-Boost und etwas mehr Höhen die Sprachverständlichkeit deutlich verbessern. Nach zwei Wochen kam dann noch ein Upgrade: Der Beyerdynamic DT 1990 Pro wurde durch einen Audeze LCD‑X ersetzt, der mit noch mehr Details, Räumlichkeit und Power aufwartet. Auch hier zeigte sich der Fosi Audio K7 von seiner besten Seite und trieb den anspruchsvollen Kopfhörer souverän und mit Elan an. Die Kombination aus Fosi Audio K7 und Audeze LCD‑X entpuppte sich als echter Traumpartner für lange Hörsessions.

Besonders beeindruckend war die Flexibilität im Alltag: Morgens ein Telefonat über den Kopfhörer, mittags etwas Musik über die Schreibtischlautsprecher, abends dann wieder intensive Hörsessions mit dem Kopfhörer — all das ohne Kabel umstecken zu müssen. Auch die Bluetooth-Funktionalität erwies sich als praktisch, wenn mal schnell ein Track vom Smartphone abgespielt werden sollte. Der Fosi Audio K7 schaltete dabei blitzschnell um und lieferte auch über Bluetooth eine respektable Klangqualität.

Klangliche Vergleiche: David gegen Goliath

Um zu sehen, wo die Grenzen des Fosi Audio K7 liegen, haben wir ihn mit deutlich teureren Setups verglichen. Zunächst wurde der integrierte Kopfhörerverstärker gegen externe Lehmann Audio Linear und Linear II Verstärker getauscht — mit 1000€ bzw. 1500€ wahrlich Premium-Geräte der Referenzklasse. Diese Kombination sollte zeigen, ob der K7 als reiner DAC mit einer hochwertigen Verstärkerstufe mithalten kann.

Natürlich kann der Fosi Audio K7 den Lehmann-Verstärkern nicht das Wasser reichen, aber er schlägt sich im Vergleich bemerkenswert gut! Der Sound mit dem Lehmann Audio Linear klingt zwar deutlich entspannter, detaillierter und reiner, was vor allem der linearen Stromversorgung, ausgeklügelter Schaltung und High-End-Bauteilen zu verdanken ist. Aber gerade dieser Vergleich zeigt, dass man mit dem Fosi Audio K7 ein ausgezeichnetes Stück Hardware zum Bruchteil des Preises erwirbt. Der Qualitätsunterschied ist zwar hörbar, aber der Fosi Audio K7 spielt halt in einer Liga ganz anderen Liga.

Auch der Vergleich mit dem Fosi Audio ZD3, der preislich in derselben Kategorie liegt, aber einen ES9039Q2M DAC-Chip verbaut hat und ohne Kopfhörerverstärker auskommt, zeigte interessante Unterschiede: Der K7 spielt weicher und wärmer, während der ZD3 definierter und technischer klingt — ähnlich dem Unterschied zwischen Vinyl und Digital, allerdings ohne den direkten Basspunch einzubüßen. Diese klangliche Abstimmung macht den K7 besonders angenehm für längere Hörsessions, während der ZD3 mit seiner analytischeren Gangart besonders bei akustischer Musik punkten kann. Welches Gerät man bevorzugt, ist letztlich eine Frage des persönlichen Geschmacks und des Einsatzzwecks.

Ein weiterer Vergleich mit einer audiophilen Soundkarte zeigte, dass der externe Fosi Audio K7 in allen Belangen überlegen ist: Mehr Details, bessere räumliche Abbildung, sauberere Höhen und ein kontrollierter, kräftiger Bass. Die Soundkarte wirkte im direkten Vergleich etwas angestrengt und weniger souverän, besonders bei komplexen Musikpassagen oder bei hoher Lautstärke. Der K7 hingegen behielt stets seine Contenance und lieferte einen stabilen, ausgewogenen Klang — egal, was man ihm vorsetzte.

Musikerlebnis

Die klanglichen Qualitäten des Fosi Audio K7 haben wir mit verschiedensten Musikstücken unserer Qobuz-Referenz-Playlist auf die Probe gestellt. Weiterhin wurde die digitale Version von Hyms in Dissonance von Whitechapel für unseren Vinyl-Test abgehört.

Knocked Loose kommt exakt so in-your-face, wie man es erwartet. Brian Garris’ Kreischgesang wird authentisch und eindringlich wiedergegeben, ohne dass die fetten Riffs den Gesang oder die filigranen Becken und Hi-Hats vermatschen. Die Gitarren haben genau den richtigen Schärfegrad, ohne unangenehm zu werden, und der Bass liefert den notwendigen Punch, der bei diesem Genre so wichtig ist. Besonders bei “God Knows” kommen die schnellen Doublebass-Passagen präzise und druckvoll, ohne zu verwaschen.

Poppys Stimme wird fein und sauber herausgearbeitet, während die Breakdowns unbeschreiblich fett klingen. Bei “Don’t reach for me” entfaltet sich der Kontrast zwischen den poppigen Strophen und den brachialen Refrains besonders eindrucksvoll. Die Dynamik des Songs wird vom K7 mühelos gemeistert, und der Übergang zwischen den verschiedenen Passagen gelingt fließend und organisch.

Lorna Shore, insbesondere die Pain Remains Trilogie, bietet reichlich Abwechslung und feingeistige Momente, in denen der Fosi Audio K7 beweisen kann, dass er sowohl knüppelhart als auch butterweich spielen kann. Die orchestralen Passagen kommen mit angemessener Größe und Tiefe, während die brutalen Ausbrüche mit Will Rahns unmenschlichen Vocals den nötigen Druck entwickeln. “To the Hellfire” mit seinen zahlreichen Bassdrops ist ein wahrer Zuckerschleck für die Ohren. Der berühmte Bassdrop wird vom Fosi Audio K7 mit einer Souveränität wiedergegeben, die für ein Gerät dieser Preisklasse bemerkenswert ist. Der Bass reicht tief hinab, ohne je zu dröhnen oder zu vermatschen.

Ja, mehr Musik!

Brand of Sacrifice mit “Purge”, wo wirklich viel parallel passiert, spielt der Fosi Audio K7 souverän und mit ordentlich Druck. Die zahlreichen Ebenen des Songs — von den guttural-tiefen Vocals über die schnellen Gitarrenriffs bis hin zu den elektronischen Elementen — werden klar voneinander getrennt und doch zu einem kohärenten Ganzen zusammengefügt. Besonders Spaß macht es hier, den Bass um 2–3 Stufen anzuheben und sich von den Kopfhörern richtig durchmassieren zu lassen. Der EQ greift dabei präzise und musikalisch, ohne den Klang zu verfärben oder zu verzerren.

Als Kontrast haben wir Radiohead mit “Creep” getestet — eine unglaublich coole Aufnahme mit sanfter Stimme, räumlichem Schlagzeug und feinen Gitarren, die zum Refrain hin ordentlich fett klingen. Thom Yorkes charakteristische Stimme schwebt förmlich über den Instrumenten, während die legendären Gitarren-Explosionen im Refrain mit dem nötigen Crunch und Druck wiedergegeben werden. Der räumliche Eindruck ist beeindruckend, man kann jeden Musiker klar im Stereopanorama verorten und hat das Gefühl, mitten im Geschehen zu sitzen.

Und da Klassik oft als Maßstab für audiophile Menschen gilt, haben wir mit Septicflesh und ihrem “Infernus Sinfonica MMXIX” ein Metal-Album mit Orchester in die Rotation aufgenommen. “Portrait of a Headless Man” mit seinen räumlich präzise platzierten Trompeten klingt beeindruckend ehrlich und direkt. Der Fosi Audio K7 schafft es mühelos, die Komplexität der Orchesterarrangements wiederzugeben und gleichzeitig den brachialen Metal-Aspekt nicht zu vernachlässigen. Die Dynamik des Stücks wird eindrucksvoll transportiert, und die räumliche Abbildung ist für ein Gerät dieser Preisklasse schlichtweg herausragend.

Die Entdeckung 2024 war für uns die EP “The Poetic Edda” von Synestia und Disembodied Tyrant. Besonders der Song “Winter” mit seinem Bassdrop und der einsetzenden Orgel ist ein wahres Klangschmuckstück, das durch den Fosi Audio K7 vollends überzeugt. Die atmosphärischen Elemente werden wunderschön herausgearbeitet, während die brutalen Passagen mit der nötigen Kraft und Präzision wiedergegeben werden. Die Vocals sind klar und präsent, ohne je den Rest des musikalischen Geschehens zu überdecken. Ein audiophiles Highlight, das der K7 mit Bravour meistert.

Upgrade-Potential: Noch Luft nach oben

Natürlich kann man den Fosi Audio K7 noch weiter optimieren. Ein gutes 12V Linear-Netzteil würde die Kluft zwischen dem K7 und höherpreisigen Setups vermutlich etwas verringern. Leider ist unser Testexemplar bis zum Erscheinen dieses Tests noch nicht eingetroffen, aber die Vorteile, die sich aus einer linearen Stromversorgung für den DAC ergeben, dürften spürbar sein. Erfahrungsgemäß profitieren DACs erheblich von einer sauberen, rauscharmen Stromversorgung. Die Unterschiede könnten sich in einem noch ruhigeren Hintergrund, besserer Dynamik und feiner aufgelösten Details bemerkbar machen.

Für den schmalen Geldbeutel finden sich auf AliExpress oder eBay lineare Netzteile zwischen 80–180€, die bereits eine deutliche Verbesserung gegenüber dem mitgelieferten Schaltnetzteil darstellen sollten (UPDATE: wir haben hier eines getestet und für gut befunden). Wer tiefer in die Tasche greifen möchte, kann sich bei Herstellern wie Keces oder Plixir umsehen, die hochwertige lineare Netzteile im Bereich von 300–600€ anbieten. Allerdings stellt sich die Frage, ob es sich wirklich lohnt, einem 200€ DAC ein 500€+ Netzteil hinzuzufügen — in diesem Fall wäre ein DAC-Upgrade vielleicht die sinnvollere Investition. Andererseits kann ein gutes Netzteil auch bei einem späteren DAC-Upgrade weiterverwendet werden, sofern die Spannung kompatibel ist.

Eine weitere Möglichkeit, das Klangpotential des Fosi Audio K7 auszuschöpfen, sind hochwertige Kabel. Während wir keine Freunde von überteuerten Audiokabeln sind, können ein solides USB-Kabel mit guter Abschirmung und hochwertige Verbindungskabel für den analogen Ausgang durchaus zu einer Klangverbesserung beitragen. Hier muss man aber nicht unbedingt tief in die Tasche greifen — es gibt durchaus erschwingliche Optionen, die besser sind als die Standardkabel aus der Schublade.

Zielgruppe: Wer braucht den Fosi Audio K7?

Der Fosi Audio K7 richtet sich eindeutig an Gamer, die vom verwaschenen Sound ihrer Onboard-Soundkarte genervt sind, an Musikliebhaber, die ihren Klang auf das nächste Level heben wollen, und an alle, die mit räumlichem Stereoklang in Spielen mehr anfangen können als mit pseudo-Surround. Er ist der perfekte Einstieg in die Welt des hochwertigeren Audios, ohne gleich ein Vermögen ausgeben zu müssen.

Durch die Möglichkeit, auch aktive Lautsprecher anzuschließen, wird der Fosi Audio K7 zu einer kompakten aber leistungsstarken Audiozentrale, die sich zudem intuitiv bedienen lässt. Der Kopfhörerverstärker ist potent genug, um auch exotischere Headsets zu betreiben, und durch das Upgrade-Potential mit einem linearen Netzteil gibt es noch Luft nach oben. Besonders beeindruckend ist die Vielseitigkeit: Der K7 kann problemlos zwischen verschiedenen Quellen wechseln, bietet Bluetooth für kabelloses Hören und unterstützt sowohl normale als auch symmetrische Kopfhörer.

Für den audiophilen Gamer ist der Fosi Audio K7 ein echter Geheimtipp, da er nicht nur musikalisch überzeugt, sondern auch bei der räumlichen Ortung in Spielen neue Maßstäbe setzt. Die Kombination aus hochwertiger Klangwiedergabe und praktischen Gaming-Features wie dem integrierten Mikrofon-Eingang machen ihn zu einer idealen All-in-One-Lösung für anspruchsvolle Spieler, die nicht auf guten Sound verzichten wollen.

Fazit: Referenz unter 200€

Es dürfte zwischen den Zeilen durchscheinen, dass uns der Fosi Audio K7 wirklich beeindruckt hat. Mit einem Kickstarter-Preis von etwa 170€ und einem erwarteten Verkaufspreis knapp unter 200€ ist er zwar keine Schnäppchen-Investition, aber das Preis-Leistungs-Verhältnis ist ausgezeichnet. In seiner Preisklasse etabliert sich der K7 als echte Institution im Segment der Desktop-DACs mit Kopfhörerverstärker.

Wir haben uns für diesen Test besonders ins Zeug gelegt und zahlreiche Kombinationen ausprobiert, um ein möglichst umfassendes Bild zu zeichnen. Der Fosi Audio K7 wurde mit verschiedenen Kopfhörern (Beyerdynamic DT 1990 Pro, Audeze LCD‑X, Beyerdynamic DT 900 Pro X), verschiedenen Quellen (Windows-PC, MacBook, Smartphone via Bluetooth) und in verschiedenen Szenarien (Gaming, Musik, Filme, Telekonferenzen) getestet. In allen Disziplinen konnte der K7 überzeugen — ein Allrounder im besten Sinne des Wortes.

Nach all unseren Tests können wir den Fosi Audio K7 mit gutem Gewissen als Referenz im Bereich der Desktop-DACs unter 200€ mit Kopfhörerverstärker empfehlen. Für audiophile Gamer und Musikliebhaber, die nicht gleich ein Vermögen ausgeben wollen, ist der Fosi Audio K7 eine Investition, die sich klanglich definitiv auszahlt. Er bietet eine beeindruckende Kombination aus Klangqualität, Funktionsvielfalt und Verarbeitungsqualität, die in dieser Preisklasse ihresgleichen sucht. Fosi Audio hat mit dem Fosi Audio K7 ein Produkt geschaffen, das die Messlatte für zukünftige Desktop-DACs in dieser Preisklasse deutlich anhebt.

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ART ATTACK TERRIFIER COLLECTION: Wenn Umbrella Entertainment die Gore-Glocke läutet https://www.hifigeek.de/art-attack-terrifier-collection-wenn-umbrella-entertainment-die-gore-glocke-laeutet/ https://www.hifigeek.de/art-attack-terrifier-collection-wenn-umbrella-entertainment-die-gore-glocke-laeutet/#respond Mon, 10 Mar 2025 15:09:13 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=8380 Kurz bevor Art the Clown in Terrifier 3 hierzulande die Kettensäge im Heimkino anwirft, landet bei uns das Art Attack — Terrifier Collection Boxset von Umbrella Entertainment im Briefkasten. Und holy shit – das Ding ist ein Blutbad an Extras!

Warum das Ding jeden Gore-Fan jucken muss?


Umbrella Entertainment hat die Rechte an der Terrifier-Reihe gefressen, verdaut und als ultimative Collector’s Edition wieder ausgespuckt! Für knapp 100€ (inkl. 4€ Zoll) bekommt ihr hier mehr Splatter-Per-Dollar als Art in einer ganzen Killersession schafft.

Ja, die Puristen-Meute jammert schon wieder: “Nur O‑Ton, keine deutsche Syncro!”. Klar, wenn euch Dialoge mehr jucken als Darmspiralen-Deko, ist das nix. Aber mal ehrlich: Seit wann schaut man Terrifier für Shakespeare-Momente?

Deutsche Releases vs. Down-Under-Monsterbox:


Während ihr hierzulande für überteuerte Mediabooks betteln müsst (die eh nach 5 Minuten ausverkauft sind), ballert Umbrella Entertainment die komplette Blut-Saga inklusive Prequel auf den Tisch – und das inklusive 4K-Premieren-Feuerwerk!

Was steckt im Fleischsack?

Die aus Australien eingeflogene Box enthält:

  • »Terrifier« 1–3 in 4K UHD und Blu-ray – Teil 1 erstmals in HDR
  • »All Hallows’ Eve« (der Prequel!) in HD
  • Dolby Vision bei Teil 2+3 – für extra-saftige Farbspritzer
  • Damien’s Extra Crunch Audio Mix (Dolby Atmos) bei T3 – als hätte Leone die Tonspur mit ner Axt bearbeitet
  • 12 Artcards – perfekt fürs Splatter-Wohnzimmer
  • 2 Wendeposter DIN A3 – je nach Laune blutig oder… naja, eigentlich nur blutig

Extras? Hier gibts die volle Autopsie!

Umbrella packt nicht nur Scheiben, sondern gleich das ganze Leichenschauhaus dazu:

  • Behind-the-Scenes-Buch im Schuber – dicker als Arts Messerkoffer
  • Exklusiv-Features auf T3-Discs:
    • SFX-Featurettes – wie man Därme häkelt
    • Make-up-Timelapses – von Mensch zu Clown-Psycho in 4K
    • Kettensägen-Tests – dokumentiert wie ein Safety-Video aus der Hölle
    • Leone-Kommentare – vom Mastermind selbst

Verpackung? Ein Sarg für Sammelnazis!

Keine billigen Digipacks – hier stecken die Amarays in Spotlack Slipcases mit Artworks, die so krass sind, dass sie fast von der Wand bluten. Und für die Hardcore-Fans: Es gibt sogar ne »ART ATTACK 4 Movie +Slipcases +Book +Brick Set +VHS +Sunglasses«-Version! Ja, ihr habt richtig gelesen – da ist ne VHS und Sonnenbrille dabei. Warum? Weil Umbrella Entertainment Eier hat, so groß wie Arts Waffenarsenal!

Fazit:
Dieses Set ist die definitive Terrifier-Trophäe – perfekt für alle, die ihre Regale mit was anderem als Billig-Blood füllen wollen. Wer noch zögert: Die Limited Editions fliegen weg wie abgetrennte Gliedmaßen bei Art’s Dinnerparty.

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Whitechapel — Hyms in Dissonance — Audiophile Metalhead Vinyl Review https://www.hifigeek.de/whitechapel-hyms-in-dissonance-audiophile-metalhead-vinyl-review/ https://www.hifigeek.de/whitechapel-hyms-in-dissonance-audiophile-metalhead-vinyl-review/#respond Fri, 07 Mar 2025 23:12:40 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=8360 Endlich ist es da! “Hymns in Dissonance”, das neue WHITECHAPEL-Brett – und wir wagen uns mal an ein richtig fettes Vinyl-Review heran. Als echte Audiophile Metalheads haben wir natürlich bewusst die analoge Erfahrung gewählt, auch wenn’s verdammt schwer war, nicht sofort auf Qobuz zu streamen. Aber hey, gerade bei Preisen zwischen 25–40€ für eine Platte sollten Vinyl-Reviews eigentlich Standard sein, oder? Vielleicht setzen wir ja hier einen Trend!

Die Vorfreude des Wartens

Die Vorfreude wurde heute auf eine echte Geduldsprobe gestellt. Der DHL-Bote hat sich Zeit gelassen – scheinbar ist kurz vor dem Wochenende die Pakethölle los. Aber eines muss man EMP lassen: Verpacken können sie! Plattenkarton in stabilem Außenkarton, sorgfältig mit Papier ausgepolstert. Da braucht man keine Angst um die schwarzen Scheiben haben.

Nach dem Befreiungsakt aus dem Karton hält man die noch eingeschweißte Platte endlich in Händen. Der reflexartige Griff zum Handy, um den Barcode bei Discogs einzuscannen, endet allerdings in einer Sackgasse. Kein Eintrag? Das Problem schiebe ich erstmal auf die To-Do-Liste für später – jetzt wird erstmal die Verpackung inspiziert!

Die kleine Sammlertragödie

Was direkt ins Auge sticht, ist leider etwas enttäuschend: Die Limitierungsinfo unserer “scarlet red with cloudy black splatter”-Edition (begrenzt auf 200 Stück, wir haben Nummer 113) klebt als simpler Aufkleber auf der Folie. Für Sammler ist das echt suboptimal – wohin mit dem Ding nach dem Auspacken? Bei Filmeditionen wird das deutlich eleganter gelöst. Ein vorgedrucktes Feld auf der Gatefold-Rückseite mit Platz für Nummer und Limitierung wäre eine deutlich sammlergerechtere Lösung gewesen.

Warum Vinyl im Streaming-Zeitalter?

Als eigentlicher Digital-Nerd habe ich trotzdem gute Gründe, warum ich mich für diese Old-School-Version entschieden habe: Es gibt einfach nichts Geileres, als ein fettes Album-Artwork in über 30×30 cm in den Händen zu halten! CDs waren okay, aber Vinyl ist einfach das ultimative Format für Albumkunst.

Und dann die Entschleunigung: Die massive Scheibe vorsichtig aus der Hülle ziehen, auf den Plattenteller legen, das Gewicht drauf, einmal mit der Bürste drüber und dann den perfekten Needle-Drop setzen. Danach einfach 20 Minuten ins Sofa sinken und die pure Musik genießen. Ja, man muss aufstehen und die Platte nach der Hälfte umdrehen – aber genau das macht das Ritual so besonders. (Wer mehr zu den Beweggründen zum Vinylgenuss erfahren will, kann sich mal hier oder hier reinklicken)

Dieses feine, unverwechselbare Rauschen der Nadel auf frischem Vinyl, bevor die ersten brutalen Klänge von “Prisoner 666” die Lautsprecher zum Beben bringen – unbezahlbar!

Die Vinyl-Edition im Detail

Sobald die Folie ab ist, hört die Kritik auch schon wieder auf. Das Gatefold ist vorbildlich verarbeitet, mit der Platte sicher in der Mitte statt in einem der Schenkel. Die Vinyl selbst steckt in einem gepolsterten Inner-Sleeve mit Metal Blade-Druck. Und dann passiert etwas fast Magisches: Beim Herausnehmen ist die Platte nicht statisch aufgeladen! Wer schon mal mit elektrostatisch aufgeladenen Scheiben gekämpft hat, weiß wie besonders das ist – kein Staubmagnet, keine Papierflusen!

Das Gatefold selbst enthält einen zweiseitigen Druck, dazu gibt’s einen Einleger mit allen Songtexten und einem Cover in CD-Booklet-Größe. Auf der Rückseite des Covers findet sich sogar ein Bandcamp-Code für den digitalen Download. Kein separates Booklet, aber trotzdem besser ausgestattet als 90% der Vinyl-Releases, die ich in letzter Zeit in den Händen hatte. Wer jetzt schon Bock hat sich die Scheibe zuzulegen kann auf der Whitechapel-Page mal reinklicken. Hier gibt es einige Editionen.

Die 180g-Scheibe selbst ist ein echter Hingucker in Scharlachrot mit schwarzen Splatter-Effekten und liegt schwer und wertig auf dem Plattenteller. Zeit, die Nadel abzusenken und in die Hölle einzutauchen…

Whitechapel: Hyms in Dissonance – When Deathcore reclaims it’s bloody throne

Alles klar, Leute – packt eure melodischen Erwartungen ein und werft sie in den nächsten Müllcontainer, denn WHITECHAPEL sind zurück im Brutalo-Business! Nach einer melodischen Odyssee mit Alben wie “The Valley” und “Kin” haben die Deathcore-Veteranen mit ihrem neunten Album “Hymns In Dissonance” die Samthandschuhe ausgezogen und ersetzen sie durch blutverschmierte Schlagringe.

Willkommen in der Höllenschmiede

Wer hätte das gedacht? Eine Band, die sich jahrelang in Richtung zugänglicherer Soundlandschaften bewegt hat, macht eine komplette 180-Grad-Wende und serviert uns einen Hassklumpen, der härter ist als das, womit sie ihre Karriere überhaupt begonnen haben. “Hymns In Dissonance” ist wie ein Dampfhammer auf Speed – unnachgiebig, zerstörerisch und verdammt befriedigend für jeden, der sich nach dem ursprünglichen WHITECHAPEL-Chaos gesehnt hat.

Statt autobiografischer Selbsterkundung bekommen wir diesmal eine dystopische Geschichte über eine menschenverachtende Sekte und ihre perversen Rituale rund um die sieben Todsünden. Perfekter Stoff für Phil Bozeman, um seine abgrundtiefe Stimmenpracht wieder voll auszufahren! Seine Growls klingen, als würde er Glasscherben frühstücken – eine willkommene Rückkehr zu seinen vokalen Wurzeln.

Satanische Soundwände und infernalische Breakdowns

Die ersten Takte von “Prisoner 666” sind wie ein Schlag in die Magengrube nach einem All-you-can-eat-Buffet – unerwartet brutal und absolut verheerend. Das Schlagzeug hämmert mit einer Intensität, die selbst hartgesottene Moshpit-Krieger zum Schwitzen bringt, während die Gitarren Riffs ausspucken, die klingen, als würden Kettensägen miteinander kämpfen.

“Hate Cult Ritual” fegt dann wie ein Tornado durch deine Gehörgänge – mit Blast-Beats, die schneller sind als deine letzte Beziehung vorbei war, nur um dann in groovige Passagen zu münden, bei denen selbst der verstockteste Metalgegner seinen Kopf nicht stillhalten kann. “Bedlam” wiederum ist ein monströser Brecher, der sich wie ein tollwütiges Urzeittier durch deine Playlist frisst.

Höllische Tiefe statt flacher Raserei

Doch glaub bloß nicht, dass “Hymns In Dissonance” nur stumpfes Geprügel ist! Die wahre Kunst dieses Albums offenbart sich erst nach mehreren Durchgängen. Der Titeltrack ist ein faszinierendes Biest, das zwischen Death Metal, Grindcore und überraschend punkigen Elementen changiert. Wenn mittendrin die Geschwindigkeit rausgenommen wird, erlebst du einen dieser seltenen Metal-Momente, in denen eine ganze Menschenmenge synchron ihre Nacken verrenkt.

Was WHITECHAPEL hier wirklich auszeichnet: Die Band beweist, dass man ein brutal abgefahrenes Album machen kann, ohne die musikalische Entwicklung der letzten Jahre komplett zu verleugnen. In Tracks wie “Mammoth God” und “Nothing Is Coming For Any Of Us” blitzen immer wieder melodische Elemente durch die Brutalität, die zeigen: Diese Jungs haben nicht vergessen, sondern bewusst entschieden, wieder auf die Zerstörungstaste zu drücken.

“The Abysmal Gospel” klingt, als hätte man SLAYER, CANNIBAL CORPSE und einen sehr wütenden Bären in einen Mixer geworfen – und das Ergebnis ist verdammt beeindruckend. Die unerwarteten Gitarrenläufe zwischen all dem Chaos sind wie ein kurzer Blick ins Paradies, während du durch die Hölle rennst.

Fazit

“Hymns In Dissonance” ist ein Beweis dafür, dass echte Deathcore-Alchemisten ihr Handwerk nicht verlernen. WHITECHAPEL haben hier ein Album erschaffen, das deine Nachbarn dazu bringen wird, gleichzeitig die Polizei und einen Exorzisten zu rufen.

Und nach 40 Minuten Dauerfeuer sehnt sich selbst der hartgesottenste Mosher vielleicht nach einer kurzen Atempause. Aber ist das nicht genau, was wir von einem richtig üblen Deathcore-Album erwarten?

Für alle, die bei “Kin” und “The Valley” nostalgisch an die alten Zeiten dachten: Eure Gebete wurden erhört – nur viel blutiger, als ihr es euch je erträumt hättet. WHITECHAPEL sind zurück im Deathcore-Game, und sie sind hungriger denn je.

Vinyl-Sound: Eine Klangoffenbarung

Metal Blade LPs sind bisher selten durch unsere Hände gewandert, aber nach dieser Erfahrung können wir dem Label nur ein dickes Lob aussprechen: Diese Pressung ist verdammt exzellent! Mit dem Ortofon 2M Bronze-Tonabnehmer (hier haben wir noch mehr zum Thema) fräst sich die Scheibe wie eine Kettensäge durch den Schädel – und das meine ich im allerbesten Sinne.

Der Mix ist wirklich beeindruckend gelungen: Das Schlagzeug kommt mit ordentlichem Punch, perfekt ortbar im Stereobild, während die Becken kristallklar und ohne Verzerrungen glänzen. Bozemans Stimme ist und bleibt eine Institution der Brutalität, die selbst auf Vinyl pure Gänsehaut erzeugt.

Technisch erlaubt sich die Platte absolut keine Schwächen. Der Sound schiebt von Song zu Song unerbittlich vorwärts und hämmert dir die eindringlichen Riffs förmlich in die Gehörgänge. Hier regiert purer, unverfälschter Hass in Vinylform – genau wie es sein sollte!

Im direkten Vergleich zur 24bit/48kHz Lossless-Version von Qobuz scheint die Vinylpressung tatsächlich die Nase vorn zu haben. Allerdings müssen wir fairerweise einräumen, dass wir bisher nur Anlage (Vinyl) gegen Kopfhörer (Digital) verglichen haben. In den nächsten Tagen werden wir nochmal nachhören, ob sich unser erster Eindruck bestätigt, wenn wir den Streamer an derselben Anlage testen.

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MR. NO PAIN – Ein Action-Thriller, der schmerzlos zur Sache geht!  https://www.hifigeek.de/mr-no-pain-ein-thriller-der-die-grenzen-des-ueberlebens-sprengt/ https://www.hifigeek.de/mr-no-pain-ein-thriller-der-die-grenzen-des-ueberlebens-sprengt/#respond Tue, 25 Feb 2025 16:00:03 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=8330 Für alle Fans von Nobody (2021) ist “Mr. No Pain” ein absolutes Muss. Der Action-Thriller des Regie-Duos Dan Berk und Robert Olsen (Villains, 2019) hat seinen deutschen Kinostart übrigens vorgezogen – auf den 20. März 2025 (ursprünglich geplant war der 27. März). Der bereits vor zwei Monaten veröffentlichte Trailer verspricht temporeiche Action mit einem besonderen Kick.

Geht unter die Haut

Die Geschichte dreht sich um Nate (gespielt von Jack Quaid), der aufgrund eines seltenen neurologischen Phänomens keine Schmerzen empfinden kann. Diese Besonderheit macht ihn zu einem ungewöhnlichen, unfreiwilligen Helden, der alles daran setzt, seine Traumfrau (Amber Midthunder) zu retten.

Schon beim Anschauen des Trailers dürften einige Zuschauer Gänsehaut bekommen, denn Nates scheinbare „Behinderung“ führt zu spektakulären Action-Szenen. Wer gerne in Filmen mitfiebert und mitfühlt, kann sich auf eine emotionale Achterbahnfahrt gefasst machen. Denn Schmerzlosigkeit wird hier zu einer unerwarteten und faszinierenden Waffe.

Story

Als seine Traumfrau (Amber Midthunder) entführt wird, verwandelt der ganz normale Durchschnittstyp Nate (Jack Quaid) seine Unfähigkeit Schmerzen zu empfinden in eine unerwartete Stärke, um sie wieder zurück zu bekommen.

„MR. NO PAIN“ – Ab 20. März 2025 im Kino. Wo andere aufgeben … kämpft er weiter und weiter und weiter…

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🌽🎪Clown in a Cornfield — Trailer verspricht Retro-Horror mit Biss! 🎪🌽 https://www.hifigeek.de/clown-in-a-cornfield-trailer-verspricht-retro-horror-mit-biss/ https://www.hifigeek.de/clown-in-a-cornfield-trailer-verspricht-retro-horror-mit-biss/#respond Tue, 25 Feb 2025 11:01:59 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=8322 Liebe Horror-Fans, Freunde des makabren Humors und alle, die sich nach einem Slasher-Film sehnen, der Tradition und Moderne vereint – spitzt eure Mistgabeln, schärft eure Sinne und haltet euch fest, denn am 29. Mai 2025 wird es ungemütlich in deutschen Kinos! Die Produzent:innen von „Smile“ und Regisseur Eli Craig („Tucker & Dale vs. Evil“) entführen uns mit „Clown in a Cornfield“ in eine Welt, in der Idylle und Terror Hand in Hand gehen. Und der erste Trailer verspricht: Hier wird kein Platz für schwache Nerven sein!

Warum ihr diesen Film nicht verpassen dürft

Bevor wir uns in die finsteren Maisfelder von Kettle Springs wagen, ein Versprechen: Dieser Artikel enthält keine Spoiler, nur Gänsehaut, Vorfreude und genug Hintergrundinfos, um euch auf den Kinobesuch vorzubereiten. Denn „Clown in a Cornfield“ ist kein gewöhnlicher Horrorfilm – er ist eine Liebeserklärung an den Retro-Slasher, gespickt mit schwarzem Humor, unerwarteten Twists und einem Bösewicht, der sich tief in euer Unterbewusstsein brennen wird: Clown Frendo.

Die Stadt, die das Lachen verlernte: Handlung & Setting

Willkommen in Kettle Springs, einer scheinbar friedlichen Kleinstadt, in der die Zeit stillzustehen scheint. Doch hinter der Fassade aus frisch gestrichenen Holzhäusern und duftenden Maisfeldern brodelt eine Gemeinschaft am Rande des Zusammenbruchs. Der Brand der Baypen Corn Syrup Factory hat nicht nur Arbeitsplätze zerstört, sondern auch die Seele der Stadt verwundet. Die Erwachsenen streiten, die Jugendlichen rebellieren – und mitten in diesem Chaos landet die 17-jährige Quinn (gespielt von Katie Douglas), die mit ihrem Vater (Aaron Abrams) einen Neuanfang sucht.

Doch statt Ruhe findet Quinn eine zerrissene Gemeinschaft vor, in der Misstrauen und Wut die Luft vergiften. Und dann ist da noch dieses Gerücht … von einer grinsenden Gestalt, die nachts durch die Felder streift. Ein Wesen mit grell geschminktem Gesicht, riesigen Schuhen und einer Vorliebe für blutige Spiele: Clown Frendo, einst das Maskottchen der Stadt, jetzt ihr unheimlichster Albtraum.

Was ihr wissen müsst, ohne zu viel zu verraten:

  • Clown Frendo ist kein gewöhnlicher Killer. Er ist Symbol und Henker zugleich – eine Kreatur, die aus der Vergangenheit der Stadt erwacht, um „Ordnung“ zu schaffen.
  • Der Film spielt mit Klischees, dreht sie aber gekonnt um. Erwartet witzige Dialoge, absurd-gruselige Kill-Szenen und Momente, in denen ihr euch fragt: Soll ich jetzt lachen oder schreien?
  • Die Dynamik zwischen Jugendlichen und Erwachsenen ist zentral. Hier geht es nicht nur ums Überleben, sondern um Generationenkonflikte, die außer Kontrolle geraten.

Retro-Charme meets Moderner Horror: Warum „Clown in a Cornfield“ anders ist

Regisseur Eli Craig hat mit „Tucker & Dale vs. Evil“ bewiesen, dass er Horror und Komik meisterhaft verbinden kann. In „Clown in a Cornfield“ geht er einen Schritt weiter: Er kombiniert den rauen Charme der 80er/90er-Slasher (denkt an „Child’s Play“ oder „Scream“) mit einer modernen, gesellschaftskritischen Note. Der Film huldigt den Klassikern, ohne sie zu kopieren – und das spürt man in jeder Einstellung.

Das macht den Film besonders:

  • Visueller Stil: Die Maisfelder, verwinkelte Scheunen und verlassene Fabriken sind nicht nur Kulisse, sondern lebendige, bedrohliche Charaktere. Die Farbpalette – knalliges Rot, mattes Gelb, tiefes Schwarz – erinnert an Horrorcomics.
  • Soundtrack: Der Trailer deutet an, dass der Film mit unheilvollen Kinderreimen, verzerrten Melodien und unerwarteten Popsongs arbeitet, die den Kontrast zwischen Heiterkeit und Grauen unterstreichen.
  • Clown Frendo: Ein neuer ikonischer Bösewicht? Absolut! Sein Design (Maskottchen-Kostüm vs. blutverschmierte Kreatur) und seine Bewegungen (halb tänzelnd, halb roboterhaft) machen ihn unvergesslich.

Hinter den Kulissen: Das Dreamteam für Horror mit Hirn

Die Produzent:innen von „Smile“ (2022) haben gezeigt, wie psychologischer Horror funktioniert – und setzen nun auf eine Mischung aus Slapstick und Splatter. Zusammen mit Eli Craigs Talent für absurde Szenarien könnte das der perfekte Mix werden.

Aaron Abrams (bekannt aus „Hannibal“) als Quinns Vater verspricht zudem eine emotionalere Tiefe, während Katie Douglas („Ginny & Georgia“) als Final Girl nicht nur kämpfen, sondern auch die Zuschauer:innen mit ihrer Portion Sarkasmus und Herz bezaubern wird.


Der Trailer

Was der Trailer clever verschweigt:

  • Die Motive des Killers (abgesehen von seiner „Mission“, die Jugend zu „säubern“).
  • Wie Quinn und ihre Freunde gegen ihn kämpfen – mit Waffen? Köpfchen? Gemeinschaft?
  • Die Rolle der Baypen-Fabrik: Warum brannte sie? Was verbirgt sich in ihren Ruinen?

Warum „Clown in a Cornfield“ ein Muss für Horror-Fans wird

  1. Retro-Feeling mit Biss: Kein CGI-Overkill, sondern praktische Effekte, die an die goldenen Slasher-Tage erinnern.
  2. Humor, der nicht stört: Eli Craig versteht es, komische Momente einzubauen, ohne die Bedrohung zu mindern.
  3. Gesellschaftsspiegel: Der Film thematisiert Generationenkonflikte, Arbeitslosigkeit und die Verklärung der „guten alten Zeit“ – Themen, die heute relevanter sind denn je.
  4. Clown Frendo als neuer Horror-Ikone: Move over, Pennywise – hier kommt ein Clown, der keine magischen Kräfte braucht, um Albträume zu säen.

Fazit: Markiert den Kalender – oder Frendo kommt für euch!

„Clown in a Cornfield“ klingt nach dem Film, den wir brauchen: ein Slasher, der uns zum Springen, Lachen und Nachdenken bringt. Mit einem Killer, der das Zeug zum Kult hat, und einer Story, die mehr ist als nur „Teens vs. Monster“. Der 29. Mai 2025 ist kein gewöhnlicher Kinotag – es ist der Tag, an dem ihr euch fragen werdet: Wie laut kann ein Lachen in der Stille eines Maisfelds sein?

🔥 Seid ihr bereit? Der Film kommt bald – und bis dahin: Vermeidet grinsende Clowns … und Maisfelder nach Einbruch der Dunkelheit. 🔥

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Bring Her Back — Erster Teaser-Trailer zum neuen Horrorfilm der „Talk to Me“-Regisseure https://www.hifigeek.de/bring-her-back-erster-teaser-trailer-zum-neuen-horrorfilm-der-talk-to-me-regisseure/ https://www.hifigeek.de/bring-her-back-erster-teaser-trailer-zum-neuen-horrorfilm-der-talk-to-me-regisseure/#respond Thu, 20 Feb 2025 07:58:22 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=8317 Die australischen Regiebrüder Danny und Michael Philippou, die mit ihrem Debüt Talk to Me (2023) einen der erfolgreichsten Horrorfilme der letzten Jahre schufen, kehren mit ihrem neuesten Projekt zurück: „Bring Her Back“. Der erste Teaser-Trailer zum Film ist nun erschienen und verspricht erneut eine düstere, packende Atmosphäre, die Fans des Genres in ihren Bann ziehen wird.

„Talk to Me“ wurde von Kritikern und Publikum gleichermaßen gefeiert, spielte mit einem Mini-Budget von 4,5 Millionen US-Dollar weltweit über 92 Millionen ein und katapultierte die Philippous in die Riege der gefragtesten Horrorvisionäre. Nun setzen sie ihre Zusammenarbeit mit Studio A24 fort – einem Label, das für bahnbrechende Filme wie HereditaryMidsommar und Everything Everywhere All at Once bekannt ist und sich durch mutige, künstlerisch ambitionierte Projekte auszeichnet.

Der Teaser zu „Bring Her Back“ hüllt die Handlung bewusst in Rätsel, doch bereits die visuellen Andeutungen und die unheilvolle Stimmung lassen erahnen, dass die Philippous erneut ihre Fähigkeit unter Beweis stellen, das Publikum mit kreativer Bildsprache und nervenzerfetzender Spannung zu überraschen. Mit dabei ist Oscar-nominierte Sally Hawkins (The Shape of Water), die neben aufstrebenden Talenten wie Billy Barratt und Sora Wong eine Schlüsselrolle übernimmt.

Während der US-Kinostart bereits auf den 30. Mai 2025 feststeht, gibt es für Deutschland noch keine Bekanntgabe zum Release. Fans dürfen jedoch hoffen, dass A24 auch hierzulande bald einen Termin bestätigt.

Wer auf der Suche nach einem Film ist, der die Grenzen des Horrors auslotet und dabei die Handschrift eines Studios trägt, das für außergewöhnliches Storytelling steht, sollte „Bring Her Back“ im Auge behalten. Der Teaser ist ab sofort online – und lässt schon jetzt erahnen: Dies könnte der nächste Kultstreifen von A24 werden.

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Flight Risk – Mel Gibsons atemlose Thriller-Jagd in luftiger Höhe https://www.hifigeek.de/flight-risk-mel-gibsons-atemlose-thriller-jagd-in-luftiger-hoehe/ https://www.hifigeek.de/flight-risk-mel-gibsons-atemlose-thriller-jagd-in-luftiger-hoehe/#respond Tue, 18 Feb 2025 11:47:19 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=8306
Ein filmisches Nervenbad, das Thrillerfans die Sporen abverlangt

Am 20. Februar 2025 landet ein Film in den deutschen Kinos, der das Thriller-Genre auf ein neues Höhenlevel katapultiert: „Flight Risk“ unter der Regie von Mel Gibson. Mit Mark Wahlberg, Michelle Dockery und Topher Grace in den Hauptrollen verspricht dieser Action-Thriller nicht nur Adrenalin pur, sondern auch eine düstere, klaustrophobische Atmosphäre, die selbst eingefleischte Horrorfans in den Sesseln kauern lässt. Nachdem der Film bereits die US-Charts stürmte und Platz 1 eroberte, steht nun der deutsche Kinostart bevor – und dieser wird kein Routineflug.

Mel Gibsons Comeback: Ein Meister der Spannung kehrt zurück

Seit seinem oscarprämierten Antikriegsdrama „Hacksaw Ridge“ (2016) hat Gibson kein Projekt mehr inszeniert – bis jetzt. Mit „Flight Risk“ beweist der umstrittene Regisseur erneut sein Gespür für brutale Intensität und psychologische Abgründe. Gibson, der mit Filmen wie „Apocalypto“ und „Braveheart“ historische Gewaltorgien inszenierte, verlagert diesmal die Action in die Enge einer Cessna über Alaska. Das Setting: ein schwindelerregender Schauplatz, der jede Sekunde in einen Albtraum kippen kann.

Doch „Flight Risk“ ist mehr als nur Action. Gibson nutzt die Isolation der Figuren, um ein toxisches Spiel aus Täuschung und Paranoia zu entfachen. Wer ist Verbündeter? Wer Verräter? Die Antworten liegen wie ein Schleier über dem Film – und entlarven sich erst in letzter Sekunde. Für Horrorfans, die subtile psychologische Folter schätzen, birgt dies reines Nervenfutter.

Die Besetzung: Ein Trio zwischen Neurose und Sadismus

Michelle Dockery (Downton Abbey) verkörpert US-Marshal Madolyn Harris, eine toughe Polizistin mit dunkler Vergangenheit. Nach Jahren im Bürojob erhält sie eine zweite Chance – doch dieser Einsatz wird ihr alles abverlangen. Dockery spielt die Zerrissenheit zwischen Pflicht und Überlebensinstinkt mit einer Intensität, die an Sigourney Weaver in „Alien“ erinnert.

Gegenüber steht Mark Wahlberg als Pilot Daryl Booth, dessen Charme sich schnell als trügerische Maske entpuppt. Wahlberg, bekannt als Action-Held, schlüpft hier in eine Rolle, die ihn als unberechenbaren Antagonisten zeigt – sadistisch, manipulativ und stets einen Schritt voraus. Seine Performance erinnert an die psychopathische Energie von Jack Nicholson in „The Shining“, wenn auch mit moderner, körperlicher Brutalität.

Abgerundet wird das Trio von Topher Grace als Winston, dem neurotischen Mafia-Buchhalter. Grace, der seit „That ‘70s Show“ oft als „ewiger Teenager“ wahrgenommen wird, überzeugt hier als zerbrechlicher Antiheld, dessen Ängste und Fehler ihn zum perfekten Opfer – oder heimlichen Strippenzieher? – machen.

Das Setting: Ein fliegender Sarg als Kammerspiel der Angst

Die Handlung von „Flight Risk“ könnte simpler nicht sein: Drei Personen, ein Flugzeug, eine Lüge. Doch genau diese Reduktion macht den Film zu einem Meisterwerk der Spannung. Die Cessna wird zur tödlichen Falle, in der jeder Atemzug, jeder Blick, jede Geste über Leben und Tod entscheidet. Gibson inszeniert die Enge des Cockpits mit bedrückender Präzision – die Kamera gleitet über schweißnasse Gesichter, zitternde Hände und versteckte Waffen, während der Soundtrack die tickende Uhr des Schicksals unterstreicht.

Horrorfans kennen die Macht begrenzter Räume: Ob „The Thing“ in der Antarktis oder „Das Boot“ unter Wasser – Isolation schürt Paranoia. „Flight Risk“ nutzt dieses Prinzip, um die Zuschauer*innen in eine Spirale aus Misstrauen zu ziehen. Ist der Pilot wirklich ein Verräter? Steckt der Häftling unter einer Decke mit der Mafia? Oder hat sogar Madolyn ihre eigenen Agenda? Die Antworten liegen wie Eisnebel über den Alaskischen Gipfeln – und lösen sich erst im finalen Sturzflug auf.

Warum Horrorfans nicht wegschauen dürfen

  1. Klaustrophobie als Antagonist:
    Der Film setzt auf eine Urangst der Menschheit: gefangen zu sein. In 10.000 Fuß Höhe, ohne Ausweg, wird die Cessna zum fliegenden Sarg. Diese klaustrophobische Dynamik erinnert an Filme wie „Buried“ oder „Devil“, doch Gibson steigert sie durch schnelle Schnitte und einen Soundmix, der jedes Knarren des Flugzeugs wie ein Todesurteil wirken lässt.
  2. Psychologische Folter:
    Nicht die Action, sondern die psychologische Manipulation treibt die Handlung voran. Dialoge werden zu Messerstichen, Blicke zu Vorwürfen. Die Figuren sind keine Superhelden, sondern zerbrechliche Menschen, deren Entscheidungen von Angst getrieben sind – ein Markenzeichen des besten Horror-Kinos.
  3. Mel Gibsons Regie-Finesse:
    Gibson, der mit „Die Passion Christi“ schon Grenzen der Darstellbarkeit überschritt, inszeniert die Gewalt in „Flight Risk“ nicht als Spektakel, sondern als notwendiges Übel. Jeder Schlag, jeder Schuss dient der Charakterentwicklung – und hinterlässt ein Unbehagen, das lange nachhallt.
  4. Unvorhersehbare Twists:
    Ohne Spoiler zu verraten: Der Film hält bis zum Abspann Überraschungen bereit, die Genre-Konventionen auf den Kopf stellen. Wer hier mit klassischen „Final Girl“-Tropes rechnet, wird enttäuscht – oder begeistert sein.

Ein Film, der unter die Haut geht – und in den Charts abhebt

Bereits in den USA bewies „Flight Risk“, dass Spannung keine Monster braucht: Mit einem Einspielergebnis von 11,5 Millionen US-Dollar stürmte der Film auf Platz 1 – ein Beweis, dass minimalistisches Storytelling auch im Zeitalter von CGI-Spektakeln funktioniert. Für Horrorfans bietet der Thriller damit eine seltene Mischung: die Intimität eines Independent-Films mit der Schlagkraft eines Blockbusters.

Warum Du am 20. Februar ins Kino musst

„Flight Risk“ ist kein traditioneller Horrorfilm – und doch ein Werk, das Genre-Fans faszinieren wird. Die Kombination aus Mel Gibsons schonungsloser Regie, einem herausragenden Ensemble und einem Setting, das die Sinne überreizt, macht den Film zum Kino-Event. Schnall Dich sich an für eine Reise, die nicht nur die Figuren, sondern auch das Publikum an die Grenzen der Belastbarkeit führt.

Kinostart: 20.02.2025 – Bereite dich vor auf einen Film, der höher, schneller, gefährlicher ist als alles, was du je in der Luft erlebt hast.

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When Evil Lurks – Ein apokalyptischer Albtraum erobert die Kinos: Warum dieser Film das Horrorgenre neu definiert https://www.hifigeek.de/when-evil-lurks-ein-apokalyptischer-albtraum-erobert-die-kinos-warum-dieser-film-das-horrorgenre-neu-definiert/ https://www.hifigeek.de/when-evil-lurks-ein-apokalyptischer-albtraum-erobert-die-kinos-warum-dieser-film-das-horrorgenre-neu-definiert/#respond Tue, 18 Feb 2025 09:47:41 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=8297 Ein neuer Schreckensmeister betritt die Bühne

Seit William Friedkins Der Exorzist (1973) hat kein Film das Thema dämonischer Besessenheit so radikal und schonungslos umgesetzt wie When Evil Lurks. Am 27. Februar 2025 startet das argentinische Meisterwerk von Demián Rugna in den deutschen Kinos – und verspricht, das Genre auf ein neues Level des Grauens zu heben. Mit atemberaubenden 96% auf Rotten Tomatoes und Lobeshymnen wie „ultracreepy“ (Filmstarts) oder „schon jetzt Kultstatus“ (Fantasy Filmfest) ist dieser Film nicht nur ein Muss für Horrorfans, sondern ein Ereignis, das die Grenzen des Erträglichen auslotet.

Doch Vorsicht: Wer hier nach seichten Jump-Scares oder wohlfeilen Schockmomenten sucht, wird enttäuscht. When Evil Lurks ist ein kompromissloser, nervenzerfetzender Trip in die Abgründe menschlicher Hilflosigkeit – und ein filmisches Manifest dafür, wie Horror heute aussehen kann.

„Hab keine Angst zu sterben.“ – Die letzte Regel aus When Evil Lurks. Vielleicht die einzige, die ihr brechen solltet…

Der Regisseur: Demián Rugna – Argentiniens neuer Horror-Auteur

Demián Rugna ist kein Unbekannter im Genre. Sein letzter Film Terrified (2017) galt als einer der „gruseligsten Filme der letzten zehn Jahre“ 6 und setzte mit seiner düsteren Atmosphäre und innovativen Erzählstruktur Maßstäbe. Mit When Evil Lurks übertrifft er sich jedoch selbst. Rugna kombiniert hier die rohe Intensität von The Evil Dead mit der sozialen Schärfe eines Folk-Horror-Klassikers – und schafft dabei etwas, das selten gelingt: einen Film, der sowohl viszeralen Schrecken als auch tiefgründige Allegorien vereint.

Sein Geheimnis? Ein bis ins Detail perfektionierter Umgang mit Spannung. Wie die Filmkritik betont, „scheint jede Einstellung, jede Perspektive bis auf die Millisekunde abgestimmt, um das Maximum an Schrecken zu entfachen“ (Quelle). Rugna setzt nicht auf billige Effekte, sondern auf eine schleichende, unheilvolle Atmosphäre, die sich wie ein toxischer Nebel über die Handlung legt.

Die Handlung: Ein Dorf im Würgegriff des Unsagbaren

(Ohne Spoiler!)
In der abgelegenen argentinischen Provinz stoßen die Brüder Pedro (Ezequiel Rodríguez) und Jimi (Demián Salomón) auf einen scheinbar toten Mann – doch schnell wird klar: Dieser Körper verrottet nicht einfach. Er ist ein Gefäß für etwas viel Schlimmeres. Ein Dämon, der auf seine Auferstehung wartet und dabei die Grenzen zwischen Leben und Tod, Mensch und Monster verwischt.

Was folgt, ist ein Wettlauf gegen die Zeit. Sieben strenge Regeln bestimmen den Umgang mit dem Bösen – „Verwende kein elektrisches Licht. Meide die Nähe zu Tieren. Nenne sie niemals beim Namen…“ 6 – doch jede noch so gut gemeinte Intervention führt tiefer ins Chaos. Der Exorzist liegt zerfetzt in den Büschen, die Dorfbewohner verlieren den Verstand, und die Brüder müssen erkennen: Das wahre Grauen liegt nicht im Dämon selbst, sondern in der menschlichen Unfähigkeit, das Richtige zu tun.

🔗 Trailer-Tipp: Hier ist der offizielle Trailer – aber Achtung: Schaut ihn nur, wenn ihr euch wirklich traut!

Thematische Tiefe: Mehr als nur ein Schocker

When Evil Lurks ist keine einfache Geistergeschichte. Rugna nutzt das Horrorgenre als Spiegel für gesellschaftliche Abgründe. Im Zentrum steht die Frage: Warum scheitern Menschen immer wieder daran, aus Katastrophen zu lernen? Die Dorfgemeinschaft, zerrissen zwischen Aberglaube und Hilflosigkeit, wird zur Metapher für eine Welt, die trotz aller Warnzeichen in die Apokalypse taumelt.

Dabei verzichtet der Film auf plakative Botschaften. Stattdessen zeigt er, wie Angst und Panik rationale Entscheidungen unmöglich machen – ein Thema, das in Zeiten globaler Krisen erschreckend aktuell wirkt. Wie ein Kritiker treffend formuliert: „Es ist ein trauriger, tragischer Film über den Widerspruch in unserer Gesellschaft“ (Quelle).

Stil und Ästhetik: Ein Fest für Horror-Puristen

Rugnas Inszenierung ist eine Hommage an praktische Effekte und minimalistischen, aber effektiven Spannungsaufbau. Anders als viele moderne Horrorfilme, die auf CGI setzen, vertraut er auf greifbare, oft abstößig-realistische Darstellungen des Körpermaterials. Die Verrottung des Besessenen, die Transformation der Opfer – all dies wirkt so plastisch, dass man meint, den Gestank durch die Leinwand riechen zu können.

Doch das wahre Genie liegt im Timing. Wie Daniel Schröckert (Letterboxd) schreibt: „Wenn drei Horror-Enthusiasten dreimal ‚Holy Fuck‘ brüllen, muss der Film etwas richtig machen“ (Quelle). Rugna baut Schockmomente nicht willkürlich ein, sondern orchestriert sie wie ein symphonisches Werk – mit Crescendos aus Blut, Stille, die ohrenbetäubend wird, und einem Finale, das selbst abgebrühte Fans verstummen lässt.

Kritiken: Einhelliges Lob – aber keine leichte Kost

Die internationale Presse ist sich einig: When Evil Lurks setzt neue Maßstäbe.

  • Fantasy Filmfest: „Bereits mit Terrified lehrte Rugna das Grauen. Jetzt übertrifft er sich selbst.“ 1
  • Filmstarts.de: „Ultracreepy. Ein Muss für das Genre – am besten ohne Vorwissen!“ 1
  • Rouven Linnarz (film-rezensionen.de): „Ein bitterböser Film, der lange nachhallt.“ 1

Doch der Film ist kein Mainstream-Popcornkino. Die Gewaltdarstellungen sind extrem, die Atmosphäre erdrückend, und Rugna schenkt seinem Publikum keine Happy Ends. Wer sich darauf einlässt, wird jedoch mit einem der originellsten Horrorerlebnisse der letzten Jahre belohnt – ein Film, der „die Grenzen des Erträglichen ausreizt, ohne in Splatterorgien zu versinken“ (Quelle).

Kinostart: Wo und wie ihr den Film erleben könnt

Ab dem 27. Februar 2025 läuft When Evil Lurks bundesweit in ausgewählten Kinos, darunter zahlreiche Standorte der Cineplex-Gruppe (u.a. Berlin, München, Köln, Hamburg) 57. Die spanische Originalfassung mit deutschen Untertiteln sowie eine synchronisierte Version werden angeboten – wobei Puristen zur Originalversion raten, um die düstere Sprachmelodie Argentiniens authentisch zu erleben.

Tipp für Hardcore-Fans: Einige Independent-Kinos planen Sondervorstellungen mit Einführungen von Horrorexperten. Checkt die Websites eurer Lokal-Kinos für Midnight-Screenings oder Q&A‑Sessions!

Fazit: Warum ihr diesen Film sehen müsst

When Evil Lurks ist kein Film – es ist eine Erfahrung. Ein Albtraum, der unter die Haut kriecht, ein Kommentar zur menschlichen Natur, und vor allem: ein Beweis dafür, dass das Horrorgenre noch lange nicht ausgereizt ist. Für alle, die bereit sind, sich dem Grauen zu stellen, gilt: Am 27. Februar nichts vornehmen. Und danach? Vermutlich erstmal das Licht anlassen…
Für wen? Fans von HereditaryThe Wailing oder Terrified.
Nicht für: Zartbesaitete oder Eltern, die ihre Kinder heil durch die Nacht bringen wollen.

Quellen: Alle Informationen stammen aus veröffentlichten Kritiken und offiziellen Kinoprogrammen.

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The Monkey — Klappe zu, Affe tod — Im Kino https://www.hifigeek.de/the-monkey-klappe-zu-affe-tod-im-kino/ https://www.hifigeek.de/the-monkey-klappe-zu-affe-tod-im-kino/#respond Tue, 18 Feb 2025 07:58:10 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=8289 Ein mechanischer Affe mit Trommelstöcken, der Tod und Verderben bringt – was wie das Konzept eines albtraumhaften Kinderspiels klingt, entpuppt sich in „The Monkey“ zur Grundlage eines der eigenwilligsten Horrorerlebnisse des Jahres. Unter der Regie von Osgood Perkins („Longlegs“) und produziert von Horror-Ikone James Wan („Saw“, „The Conjuring“) adaptiert der Film Stephen Kings gleichnamige Kurzgeschichte aus dem Erzählband „Blut – Skeleton Crew“ (1985) auf eine Weise, die Genre-Fans ebenso schaudern wie schmunzeln lässt. Ab 20. Februar 2025 bundesweit in den Kinos.

EIN SPIELZEUG MIT TÖDLICHEM ANTRIEB

Die Zwillingsbrüder Hal und Bill Shelburn (beide verkörpert von Theo James, „The White Lotus“) entdecken als Kinder auf dem Dachboden ihres verstorbenen Vaters einen mechanischen Affen – ein scheinbar harmloses Spielzeug, das sich schnell als Auslöser absurder und grausamer Todesfälle entpuppt. Jahre später, längst erwachsen und entfremdet, sehen sich die Brüder erneut mit dem Fluch des Affen konfrontiert. Als in ihrem Umfeld erneut mysteriöse Tode geschehen, bleibt ihnen keine Wahl: Sie müssen sich ihrer traumatischen Vergangenheit stellen und den Affen ein für alle Mal vernichten – bevor er weitere Opfer fordert.

Perkins, bekannt für seine atmosphärisch dichten Horrorwerke, verlässt hier bewusst ausgetretene Pfade. Statt reinem Psycho-Horror setzt er auf eine Mischung aus schwarzem Humor, grotesker Gewalt und emotionalen Tiefen. „Wenn man eine Komödie machen will, dann geht man in die Vollen“, so der Regisseur im Gespräch mit Empire. „Hier explodieren Leute – und das wird eine Schweinerei“

EIN DREAMTEAM DES HORRORS

An der Seite von Theo James, der in der Doppelrolle der Brüder seine schauspielerische Bandbreite unter Beweis stellt, glänzt ein hochkarätiges Ensemble: Elijah Wood („Der Herr der Ringe“), Tatiana Maslany („Orphan Black“) als die besorgte Mutter Lois und Christian Convery („Sweet Tooth“) als junger Hal liefern Nuancen in einer Geschichte, die zwischen Familientragödie und blutigem Slapstick oszilliert.

Produzent James Wan bringt seine Expertise aus Franchises wie „The Conjuring“ ein, während Perkins’ visueller Stil – unterstützt von Kameramann Nico Aguilar („Longlegs“) – das Absurde mit melancholischer Ästhetik verbindet. Die Filmmusik von Edo Van Breemen untermalt dabei geschickt den Kontrast zwischen Heiterkeit und Horrorkulissen.

ZWISCHEN BLUTIGEM KRAWALL UND MELANCHOLIE

„The Monkey“ ist kein reiner Schocker, sondern ein Film der Kontraste: Während die Todesszenen an „Final Destination“-spektakuläre Absurdität erinnern („Wer wird diesmal dran glauben – und wie?“, fragt der Trailer provokant), liegt der Fokus ebenso auf der zerrütteten Beziehung der Brüder. Hal, nun selbst Vater, kämpft mit der Angst, seinen Sohn (Colin O’Brien) in denselben Fluch zu verstricken, während Bill sich in Verschwörungstheorien verliert. „Es geht um Schuld, Verlust und die Frage, ob man dem Schicksal entkommen kann“, erklärt Perkins, der persönliche Erfahrungen mit Trauer in den Film einfließen ließ.

Stephen King, dessen Kurzgeschichte hier deutlich erweitert wurde, zeigte sich laut Produktionsteam begeistert von der Adaption – eine Seltenheit bei den oft kritisch betrachteten Verfilmungen seiner Werke.

Ein Trailder, der blutige Neugier weckt

Der bereits veröffentlichte Trailer gibt einen Vorgeschmack auf den irre Mix aus Humor und Horror: Zu sphärischen Klängen wirbeln Trommelstöcke, während blutige Explosionen und schrille Jump-Scares die Absurdität des Fluchs unterstreichen. Achtung: Nicht für Zartbesaitete!

Kritiker-Stimmen: Ein “kranker” Genretanz

Erste Vorführungen lösten Begeisterung aus: Rotten Tomatoes attestiert dem Film eine Frischequote von 84 %, während Kritiker die „unvergesslich blutigen Einstellungen“ und Perkins’ „kranken Sinn für Humor“ loben 8. Metacritic vergibt einen Score von 67/100 – solide Werte für einen Film, der bewusst die Grenzen des Genres austestet.

Sammlerstücke und Kinogimmicks

In den USA servieren ausgewählte Kinos Popcorn in limitierten Affen-Trommel-Eimern – ein Trend, der bereits bei „Dune 2“ und „Alien: Romulus“ Fans begeisterte. In Deutschland sind die Sammlerstücke zwar nicht im Kino erhältlich, aber über Online-Plattformen wie Amazon 3.

AB 20. FEBRUAR IM KINO

„The Monkey“ startet am 20. Februar 2025 bundesweit in den Kinos, im Verleih von PLAION PICTURES und Studiocanal. Für alle, die nach „Longlegs“ erneut Perkins’ visuellen Stil erleben möchten – oder einfach Lust auf einen Horrorschocker mit Biss und Herz haben.

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Hagen – Im Tal der Nibelungen: Ein bildgewaltiges Filmevent fürs Heimkino https://www.hifigeek.de/hagen-im-tal-der-nibelungen-ein-bildgewaltiges-filmevent-fuers-heimkino/ https://www.hifigeek.de/hagen-im-tal-der-nibelungen-ein-bildgewaltiges-filmevent-fuers-heimkino/#respond Tue, 18 Feb 2025 07:21:20 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=8279 Hagen – Im Tal der Nibelungen: Ein bildgewaltiges Filmevent fürs Heimkino

Ab dem 6. März 2025 erobert Hagen – Im Tal der Nibelungen die heimischen Bildschirme. Die Neuinterpretation der weltberühmten Nibelungensage, basierend auf Wolfgang Hohlbeins Roman Hagen von Tronje, verspricht ein cineastisches Erlebnis, das sowohl Fans epischer Geschichten als auch Liebhaber hochwertiger Filmkunst begeistern wird. Mit einer packenden Handlung, herausragenden Darstellern und opulenten Bildern ist der Film ein Muss für alle, die sich für mythologische Stoffe und dramatische Charakterstudien interessieren.

Die Handlung: Eine Sage voller Konflikte und Emotionen

Im Mittelpunkt der Geschichte steht Hagen von Tronje (Gijs Naber), der als Waffenmeister des Burgunderreichs mit eiserner Disziplin und Pflichtbewusstsein das von inneren und äußeren Krisen geschüttelte Königreich zusammenhält. Doch hinter seiner stoischen Fassade verbirgt sich ein Mann, der mit seiner dunklen Vergangenheit hadert und seine verbotene Liebe zur Königstochter Kriemhild (Lilja van der Zwaag) unterdrückt.

Die fragile Balance des Reiches gerät ins Wanken, als der charismatische Drachentöter Siegfried von Xanten (Jannis Niewöhner) auftaucht. Mit seiner Unberechenbarkeit und seinem unbändigen Freiheitsdrang stellt er die alten Strukturen infrage und wird zum Widersacher Hagens. König Gunter (Dominic Marcus Singer), der nach dem plötzlichen Tod seines Vaters noch unerfahren auf dem Thron sitzt, sieht in Siegfried eine Chance, das Reich zu retten. Er bittet ihn um Hilfe, die gefürchtete Walküre Brunhild (Rosalinde Mynster) zur Frau zu gewinnen. Doch als sich Kriemhild in Siegfried verliebt, wird Hagen vor eine schicksalhafte Entscheidung gestellt: Soll er seiner Liebe folgen oder seiner Treue zum Königreich den Vorrang geben?

Hagen – Im Tal der Nibelungen ist mehr als nur eine Adaption der bekannten Sage. Der Film taucht tief in die Psyche der Figuren ein und zeigt ihre inneren Konflikte, ihre Triumphe und Tragödien. Dabei entsteht ein komplexes Porträt von Macht, Loyalität, Liebe und Verrat, das den Zuschauer bis zum letzten Moment fesselt.

Ein Filmevent fürs Heimkino

Mit der Veröffentlichung auf DVD, Blu-ray und UHD ab dem 6. März 2025 (die digitale Kaufversion ist bereits ab dem 20. Februar 2025 erhältlich) bietet Hagen – Im Tal der Nibelungen die perfekte Gelegenheit, dieses epische Abenteuer in den eigenen vier Wänden zu erleben. Die hochwertige technische Ausstattung der physischen Medien sorgt dafür, dass die beeindruckende Bildgewalt und der mitreißende Sound des Films optimal zur Geltung kommen.

  • DVD: Die DVD-Version bietet ein Bildformat von 2.39:1 mit deutschem Dolby Digital 5.1 und 2.0 sowie eine Hörfilmfassung. Zusätzlich sind deutsche Untertitel für Hörgeschädigte und englische Untertitel verfügbar.
  • Blu-ray: Hier kommt der Film mit Deutsch Dolby Atmos, wo wir ein großes Lob für aussprechen, dass wir in den Genuss vom verlustfreien 3D Ton kommen werden. Auch hier sind die Hörfilmfassung und Untertitel enthalten.
  • UHD: Die Ultra HD-Version bietet das beste Bild- und Klangerlebnis, wieder in Deutsch Dolby Atmos. Die UHD-Edition enthält zudem eine zweite Disc mit der Blu-ray-Version und allen Extras.

Extras: Ein Blick hinter die Kulissen

Neben dem Hauptfilm bieten die physischen Medien eine Reihe von Extras, die einen tieferen Einblick in die Entstehung des Films gewähren:

  • Making-of (ca. 17 Minuten): Hier erfahren die Zuschauer mehr über die Herausforderungen der Produktion, die Arbeit der Schauspieler und die Vision der Regisseure Cyrill Boss und Philipp Stennert.
  • VFX Making-of (ca. 3 Minuten): Ein kurzer, aber faszinierender Blick auf die visuellen Effekte, die die mythische Welt der Nibelungen zum Leben erwecken.
  • Trailer: Der offizielle Trailer rundet das Paket ab und gibt einen Vorgeschmack auf das filmische Erlebnis.

Ein filmisches Highlight für Fans epischer Geschichten

Hagen – Im Tal der Nibelungen ist nicht nur eine Adaption einer der bekanntesten Sagen der Welt, sondern auch eine Charakterstudie, die die menschlichen Abgründe und die Komplexität von Entscheidungen in den Vordergrund stellt. Die herausragenden schauspielerischen Leistungen, insbesondere von Gijs Naber und Jannis Niewöhner, die sich einen intensiven Zweikampf auf Augenhöhe liefern, machen den Film zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Ob auf DVD, Blu-ray oder UHD – die Heimkino-Veröffentlichung bietet die Möglichkeit, diesen Film immer wieder zu erleben und dabei neue Details zu entdecken. Die Extras geben zudem einen Einblick in die Arbeit hinter der Kamera und zeigen, wie viel Liebe zum Detail in diesem Projekt steckt.

Für alle, die sich für mythologische Stoffe, dramatische Geschichten und hochwertige Filmkunst interessieren, ist Hagen – Im Tal der Nibelungen eine absolute Empfehlung. Ab dem 6. März 2025 ist das epische Abenteuer fürs Heimkino verfügbar – ein filmisches Highlight, das man nicht verpassen sollte.

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Gladiator II — Der epische Blockbuster kommt ins Heimkino https://www.hifigeek.de/gladiator-ii-der-epische-blockbuster-kommt-ins-heimkino/ https://www.hifigeek.de/gladiator-ii-der-epische-blockbuster-kommt-ins-heimkino/#respond Mon, 17 Feb 2025 11:43:58 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=8268 Nach dem überwältigenden Erfolg in den deutschen Kinos ist es endlich soweit: Der mit Spannung erwartete Blockbuster GLADIATOR II ist ab sofort als Video on Demand zum Leihen für zuhause erhältlich! Fans des antiken Epos können sich auf ein atemberaubendes Heimkinoerlebnis freuen, das Maßstäbe setzt. Ridley Scotts neuestes Meisterwerk kehrt in die Welt des antiken Roms zurück und entführt die Zuschauer erneut in eine epische Saga von Ehre, Kampf und Schicksal.

Ab dem 6. März 2025 wird der Film auch physisch in den Formaten 4K Ultra-HDBlu-ray und DVD erhältlich sein. Zudem gibt es zwei exklusive und limitierte 4K UHD Steelbook-Varianten, die jeden Sammlerherz höherschlagen lassen. Doch das ist noch nicht alles: Die Heimkino-Veröffentlichung von GLADIATOR II bietet nicht nur ein visuelles und akustisches Spektakel, sondern auch über 100 Minuten exklusives Bonusmaterial, das Fans tief in die Entstehung des Films eintauchen lässt.

Ein audiovisuelles Highlight: Dolby Atmos, HDR und Dolby Vision

GLADIATOR II wird in 4K Ultra-HD mit HDR und Dolby Vision veröffentlicht und behinhaltet zusätzlich Dolby Atmos für die deutsche sowie englische Tonspur. Hier hoffen wir dass dieser immersive Soundtrack die Zuschauer mitten ins Geschehen transportiert – ob in die Schlachten der Arena, die politischen Intrigen Roms oder die emotionalen Momente der Charaktere. Jedes Schwertklirren, jeder Schrei und jede Nuance der Filmmusik von Harry Gregson-Williams wird zu einem Erlebnis, das die Grenzen des Heimkinos sprengt.

Die Rückkehr in die Welt des antiken Roms

GLADIATOR II ist die lang erwartete Fortsetzung des Oscar®-prämierten Klassikers GLADIATOR und führt die Zuschauer erneut in die faszinierende Welt des antiken Roms. Unter der Regie des legendären Ridley Scott begleitet der Film den neuen Helden Lucius (gespielt von Paul Mescal), der sich den Herausforderungen des Kolosseums stellen muss, um für Ehre, Stärke und die Zukunft Roms zu kämpfen.

Der hochkarätige Cast umfasst neben Paul Mescal auch Oscar®-Gewinner Denzel Washington in der Rolle des Macrinus, Connie Nielsen als Lucilla, Pedro Pascal als Tribun Marcus Acacius und Joseph Quinn als Kaiser Geta. Zusammen erschaffen sie ein packendes Drama, das die Zuschauer von der ersten bis zur letzten Minute in den Bann zieht.

Exklusives Bonusmaterial: Ein Blick hinter die Kulissen

Die physischen Editionen von GLADIATOR II bieten über 100 Minuten Bonusmaterial, das Fans tief in die Entstehung des Films eintauchen lässt. Hier einige Highlights:

  1. Ein Traum von Rom: Ursprünge
    Regisseur Ridley Scott und die Produzenten geben Einblicke in die Entstehungsgeschichte des Films und wie sich die Story über Jahre hinweg entwickelte.
  2. Was wir im Leben tun, hallt in der Ewigkeit wider: Darsteller
    Ein Blick auf Ridley Scotts Casting-Prozess und die Zusammenarbeit mit den Schauspielern.
  3. In der Arena: Filmemacher
    Begleiten Sie das Team hinter den Kulissen zu den exotischen Drehorten in Malta, Marokko und dem Vereinigten Königreich.
  4. Die Todgeweihten grüßen dich: Kampf
    Entdecken Sie, wie die choreografierten Kämpfe und visuellen Effekte die Action auf ein neues Level heben.
  5. Aufbau eines Imperiums: Postproduktion
    Einblicke in den Entstehungsprozess des Films, inklusive der Arbeit an der Filmmusik mit Komponist Harry Gregson-Williams.
  6. Das Making-Of von Gladiator II
    Erfahren Sie, wie Ridley Scott, die Schauspieler und die Crew den Film zum Leben erweckt haben.
  7. Entfallene Szenen
    Zusätzliche Szenen, die es nicht in den finalen Schnitt geschafft haben, aber dennoch faszinierende Einblicke bieten.

Ein Film, der Geschichte schreibt

GLADIATOR II ist mehr als nur eine Fortsetzung – es ist ein filmisches Ereignis, das die Zuschauer in eine Welt voller Macht, Intrigen und unvergesslicher Action entführt. Die opulente Ausstattung, die mitreißende Story und die herausragenden Leistungen des Casts machen den Film zu einem Meisterwerk, das seinesgleichen sucht

Exklusiver Einblick: Hinter die Mauern des Kolosseums

Um die Vorfreude zu steigern, können Fans bereits jetzt einen exklusiven Blick hinter die Kulissen werfen. In einem Bonusvideo teilen Regisseur Ridley Scott und Hauptdarsteller Paul Mescal ihre Erfahrungen von den Dreharbeiten und die Zusammenarbeit mit Pedro Pascal.

GLADIATOR II – Ab sofort als Video on Demand erhältlich. Ab dem 6. März 2025 auf 4K Ultra-HD, Blu-ray und DVD.

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HERETIC – Ein schwarzhumoriges Katz- und Mausspiel der besonderen Art https://www.hifigeek.de/heretic-ein-schwarzhumoriges-katz-und-mausspiel-der-besonderen-art/ https://www.hifigeek.de/heretic-ein-schwarzhumoriges-katz-und-mausspiel-der-besonderen-art/#respond Mon, 17 Feb 2025 11:08:19 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=8260 Am 27. März 2025 ist es soweit: Der hochgelobte Horrorfilm HERETIC von den preisgekrönten Drehbuchautoren und Regisseuren Bryan Woods und Scott Beck (bekannt durch A QUIET PLACE) startet im Home Entertainment-Bereich. Der Film, der bereits bei seiner Kinopremiere für Furore sorgte, erscheint auf DVD, Blu-ray und digital und verspricht ein packendes, schwarzhumoriges Kinoerlebnis, das Genre-Fans und Cineasten gleichermaßen begeistern wird. Mit Hugh Grant in einer ungewöhnlichen und zugleich faszinierenden Rolle, die ihn in einem völlig neuen Licht zeigt, setzt HERETIC neue Maßstäbe im Horrorgenre.

Ein Film, der Grenzen sprengt

HERETIC ist weit mehr als nur ein Horrorfilm. Es ist eine düstere, psychologische Reise, die den Zuschauer in die Abgründe des menschlichen Glaubens und der Verzweiflung führt. Der Film kombiniert geschickt Elemente des psychologischen Thrillers mit schwarzem Humor und einer Prise surrealer Ästhetik. Dabei entsteht eine Atmosphäre, die von Anfang an fesselt und bis zum letzten Moment keine Ruhe gönnt. Die Regisseure Woods und Beck, die bereits mit A QUIET PLACE bewiesen haben, dass sie das Genre meisterhaft beherrschen, liefern mit HERETIC erneut ein Werk ab, das sowohl intelligent als auch unterhaltsam ist.

Hugh Grant wie man ihn noch nie gesehen hat

Wer Hugh Grant bisher nur als charmanten Liebhaber in romantischen Komödien kennt, wird von seiner Darstellung in HERETIC überrascht sein. Der 64-jährige Schauspieler schlüpft in die Rolle des Mr. Reed, eines durchtrieben-teuflischen Hobbyphilosophen, der seine Gegenspielerinnen mit einer Mischung aus Charme und Boshaftigkeit in die Enge treibt. Grants Performance ist gleichermaßen furchterregend wie faszinierend und beweist, dass er auch in düsteren, komplexen Rollen brillieren kann. Seine Darstellung wurde bereits mit einer Golden Globe- und einer BAFTA-Award-Nominierung gewürdigt – eine Anerkennung, die mehr als verdient ist.

Ein perfides Spiel mit Glaube und Verzweiflung

Die Handlung von HERETIC dreht sich um zwei junge Missionarinnen, Schwester Paxton (gespielt von Chloe East) und Schwester Barnes (dargestellt von Sophie Thatcher), die auf ihrer Mission, den Glauben zu verbreiten, auf den scheinbar freundlichen Mr. Reed treffen. Doch was zunächst wie eine harmlose Begegnung wirkt, entpuppt sich schnell als tödliche Falle. Reed lockt die beiden Frauen in sein labyrinthisches Anwesen, wo sie in ein perfides Katz- und Mausspiel verwickelt werden. Die Flucht aus dem Haus wird zu einem Kampf ums Überleben, bei dem die beiden Missionarinnen nicht nur ihren Glauben, sondern auch ihren Verstand auf die Probe stellen müssen.

Die Dynamik zwischen den Charakteren ist dabei ebenso spannungsgeladen wie die Handlung selbst. Während Mr. Reed seine Gegenspielerinnen mit psychologischen Spielchen quält, müssen Schwester Paxton und Schwester Barnes lernen, sich nicht nur auf ihren Glauben, sondern auch auf ihren Instinkt zu verlassen. Die beiden jungen Schauspielerinnen liefern dabei herausragende Leistungen ab und bilden einen perfekten Kontrast zu Grants teuflischem Charakter.

Visuell und akustisch ein Meisterwerk

Neben der herausragenden schauspielerischen Leistung überzeugt HERETIC auch auf technischer Ebene. Die Regisseure Woods und Beck schaffen eine düstere, beklemmende Atmosphäre, die den Zuschauer von der ersten bis zur letzten Minute in ihren Bann zieht. Die Kameraarbeit ist meisterhaft und unterstreicht die bedrohliche Stimmung des Films. Die labyrinthische Architektur des Hauses, in dem der größte Teil der Handlung spielt, wird fast zu einem eigenen Charakter und trägt maßgeblich zur Spannung bei.

Auch der Soundtrack des Films verdient besondere Erwähnung. Die Musik untermalt die bedrohliche Atmosphäre perfekt und verstärkt die emotionale Wirkung der Szenen. Leider wird der Film nicht mit einer deutschen oder englischen Atmos-Tonspur erscheinen, was jedoch dem Gesamterlebnis hoffentlich keinen Abbruch tut.

Umfangreiches Bonusmaterial für Filmfans

Für alle, die mehr über die Entstehung des Films erfahren möchten, bietet das Home Entertainment-Release von HERETIC ein umfangreiches Bonusmaterial. Sowohl die DVD- als auch die Blu-ray-Version enthalten einen Audiokommentar der Regisseure Scott Beck und Bryan Woods, der interessante Einblicke in die Entstehung des Films bietet. Zudem gibt es Interviews mit den Regisseuren sowie den Darstellern Hugh Grant, Sophie Thatcher und Chloe East, in denen sie über ihre Erfahrungen während der Dreharbeiten sprechen.

Fans des Films können sich außerdem auf zwei exklusive Mediabooks freuen, die neben der Blu-ray und UHD-Blu-ray auch ein umfangreiches Booklet enthalten. Dieses bietet zusätzliche Hintergrundinformationen zum Film und ist ein Muss für jeden, der sich für die Details der Produktion interessiert.

Ein Film, der nachwirkt

HERETIC ist ein Film, der lange nach dem Abspann im Gedächtnis bleibt. Er stellt Fragen nach Glaube, Moral und der menschlichen Natur, ohne dabei einfache Antworten zu liefern. Die Mischung aus psychologischem Thriller, schwarzem Humor und Horror-Elementen macht ihn zu einem einzigartigen Kinoerlebnis, das Genre-Fans und Cineasten gleichermaßen begeistern wird.

Mit Hugh Grant in einer der besten Rollen seiner Karriere und einer packenden Handlung, die bis zum Schluss fesselt, ist HERETIC ein Film, den man nicht verpassen sollte. Ob auf DVD, Blu-ray oder digital – ab dem 27. März 2025 kann man dieses Meisterwerk des Horrorgenres endlich zu Hause erleben.

Fazit

HERETIC ist mehr als nur ein Horrorfilm. Es ist eine düstere, psychologische Reise, die den Zuschauer in die Abgründe des menschlichen Glaubens und der Verzweiflung führt. Mit Hugh Grant in einer unvergesslichen Rolle und einer packenden Handlung, die bis zum Schluss fesselt, setzt der Film neue Maßstäbe im Genre. Die Regisseure Scott Beck und Bryan Woods beweisen erneut, dass sie Meister ihres Fachs sind, und liefern ein Werk ab, das sowohl intelligent als auch unterhaltsam ist.

Wer auf der Suche nach einem Film ist, der nicht nur unterhält, sondern auch zum Nachdenken anregt, sollte HERETIC auf keinen Fall verpassen. Ab dem 27. März 2025 ist der Film auf DVD, Blu-ray und digital erhältlich – ein Muss für jeden Filmfan!

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Until Dawn – Ein psychologischer Horror-Thriller, der dich bis zum Morgengrauen wachhalten wird https://www.hifigeek.de/until-dawn-ein-psychologischer-horror-thriller-der-dich-bis-zum-morgengrauen-wachhalten-wird/ https://www.hifigeek.de/until-dawn-ein-psychologischer-horror-thriller-der-dich-bis-zum-morgengrauen-wachhalten-wird/#respond Mon, 17 Feb 2025 10:55:33 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=8257 Am 24. April 2025 kommt mit Until Dawn ein Film in die deutschen Kinos, der nicht nur Fans des gleichnamigen PlayStation-Spiels, sondern auch Liebhaber von intensivem Horror und psychologischen Thrillern in Atem halten wird. Unter der Regie von David F. Sandberg (bekannt für die Shazam!-Reihe und Lights Out) und produziert von Sony Pictures, verspricht dieser Film eine packende Mischung aus Mystery, Action und unvorhersehbaren Schreckensmomenten. Mit einem hochkarätigen Cast, darunter Ella Rubin, Michael Cimino, Odessa A’zion, Ji-young Yoo, Belmont Cameli, Maia Mitchell und der legendäre Peter Stormare, wird Until Dawn zu einem der aufregendsten Kino-Highlights des Jahres 2025.


Die Handlung: Ein Albtraum, der kein Ende nimmt

Ein Jahr ist vergangen, seit Clovers Schwester Melanie spurlos verschwunden ist. Die Suche nach Antworten führt Clover (Ella Rubin) und ihre Freunde in ein abgelegenes Tal, das von dichten Wäldern und einem unheilvollen Geheimnis umgeben ist. Doch was als einfache Erkundung beginnt, entpuppt sich schnell als tödliches Spiel. Beim Durchstöbern eines verlassenen Besucherzentrums werden sie von einem maskierten Killer verfolgt, der sie einen nach dem anderen auf grausame Weise ermordet.

Doch hier beginnt der wahre Albtraum: Die Gruppe erwacht immer wieder am Anfang desselben Abends, gefangen in einer Zeitloop-artigen Schleife, die sie dazu zwingt, die gleiche Nacht immer und immer wieder zu durchleben. Doch mit jedem Durchgang wird der Killer unberechenbarer, die Bedrohung schrecklicher und die Hoffnung auf Rettung schwindet. Die Gruppe muss bald feststellen, dass sie nur noch eine begrenzte Anzahl von „Toden“ verkraften kann. Ihr einziger Ausweg? Bis zum Morgengrauen überleben.


Der Cast: Ein Ensemble voller Talent und Charisma

Until Dawn versammelt eine beeindruckende Gruppe von Schauspieler:innen , die dem Film Tiefe und Authentizität verleihen.

  • Ella Rubin (bekannt aus Als du mich sahst) übernimmt die Rolle der Clover, einer jungen Frau, die zwischen Verzweiflung und Entschlossenheit schwankt, während sie versucht, das Schicksal ihrer Schwester aufzuklären.
  • Michael Cimino (aus Love, Victor) spielt den charmanten, aber geheimnisvollen Alex, dessen Loyalität im Laufe der Nacht immer wieder auf die Probe gestellt wird.
  • Odessa A’zion (bekannt aus Hellraiser – Das Schloss zur Hölle) verkörpert die toughe und zynische Riley, die mit ihrer scharfen Zunge und ihrem Überlebensinstinkt zur heimlichen Anführerin der Gruppe wird.
  • Ji-young Yoo (aus Expats) spielt die intelligente und empathische Mia, deren wissenschaftlicher Verstand der Gruppe oft den entscheidenden Vorsprung verschafft.
  • Belmont Cameli (aus Because of You) überzeugt als der humorvolle und liebenswerte Jake, dessen Optimismus die Gruppe immer wieder zusammenhält.
  • Maia Mitchell (bekannt aus The Last Summer) spielt die mysteriöse und zurückhaltende Emma, deren Verbindung zum Tal mehr Fragen aufwirft als Antworten liefert.
  • Peter Stormare (aus John Wick: Kapitel 2) übernimmt die Rolle des rätselhaften Fremden, der die Gruppe immer wieder warnt und ihnen Hinweise gibt – doch kann ihm wirklich vertraut werden?

Die kreativen Köpfe hinter dem Film

Regisseur David F. Sandberg, der bereits mit Filmen wie Lights Out und Shazam! gezeigt hat, dass er sowohl Horror als auch Action meisterhaft inszenieren kann, führt bei Until Dawn Regie. Das Drehbuch stammt von Blair Butler (The Invitation – Bis dass der Tod uns scheidet) und Gary Dauberman (Annabelle-Reihe), die eine spannungsgeladene und emotional packende Geschichte geschaffen haben.

Produziert wird der Film von Asad Qizilbash, Carter Swan, David F. Sandberg, Lotta Losten, Roy Lee, Gary Dauberman und Mia Maniscalco. Als Executive Producer fungieren Charles Miller und Hermen Hulst, die sicherstellen, dass Until Dawn sowohl den Geist des Original-Spiels einfängt als auch neue, fesselnde Elemente hinzufügt.


Was den Film besonders macht

Until Dawn ist mehr als nur ein weiterer Horrorfilm. Der Film kombiniert die Intensität eines klassischen Slashers mit den psychologischen Tiefen eines Zeitloop-Thrillers. Die Zuschauer werden nicht nur mit jump scares und blutigen Szenen konfrontiert, sondern auch mit existenziellen Fragen über Schicksal, Schuld und die menschliche Natur.

Die Charaktere sind vielschichtig und realistisch gezeichnet, sodass das Publikum mitfiebert, wenn sie versuchen, dem Killer zu entkommen und gleichzeitig die Geheimnisse des Tals zu lüften. Die dynamische Beziehung zwischen den Figuren, ihre Konflikte und ihre Entwicklung im Laufe der Nacht machen den Film zu einem emotionalen Erlebnis.


Warum du Until Dawn nicht verpassen solltest

Ob du ein Fan des Original-Spiels bist oder einfach auf der Suche nach einem Film, der dich bis zur letzten Minute auf der Stuhlkante hält – Until Dawn verspricht ein unvergessliches Kinoerlebnis. Mit einer spannenden Handlung, einem herausragenden Cast und einer atmosphärischen Inszenierung wird dieser Film nicht nur Horror-Fans begeistern, sondern auch alle, die eine gut erzählte Geschichte mit Tiefgang schätzen.

Markiere dir den 24. April 2025 im Kalender und bereite dich darauf vor, bis zum Morgengrauen wach zu bleiben – denn Until Dawn wird dich garantiert nicht schlafen lassen.

Bist du bereit, die Nacht zu überleben?

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Eversolo AMP-F2 — der fast perfekte Begleiter https://www.hifigeek.de/eversolo-amp-f2-der-fast-perfekte-begleiter/ https://www.hifigeek.de/eversolo-amp-f2-der-fast-perfekte-begleiter/#respond Tue, 11 Feb 2025 15:57:57 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=8204 Dass wir Eversolo lieben, machen wir kein Geheimnis daraus. Natürlich haben wir sofort zugesagt, als wir die Anfrage erhielten, ob wir den Eversolo AMP-F2 unter die Lupe nehmen möchten! Er bildet die perfekte Ergänzung zum DMP-A6 und der DMP-A6 Master Edition.

Eversolo? Kenn ich gar nicht!

Wer Eversolo nicht kennt, sollte sich schnell mit der Marke vertraut machen. Neben WiiM revolutionieren sie gerade den HiFi-Markt mit „günstigen“, aber hervorragenden Produkten im Streaming-Segment. Und seien wir ehrlich: Streaming ist und bleibt die Zukunft! Eversolo bietet hier den DMP-A6, den wir bereits ausführlich getestet haben. Mittlerweile gibt es auch eine V2-Version mit diversen Verbesserungen – ein echter Hingucker im HiFi-Rack.

Design

Das Design des Eversolo AMP-F2 orientiert sich grob an der Designsprache von Eversolo, allerdings nicht zu 100 %. Die Farbgebung zwischen Player und Endstufe unterscheidet sich leicht. Ob dies an unserem Testmuster liegt, können wir nicht beurteilen. Auffälliger ist jedoch die Beleuchtung, die sich in Gelb eher an der DMP-A6 Master Edition als am Standard-Player orientiert. Vielleicht hätte Eversolo hier eine wechselbare Farbe anbieten sollen, um beiden Produkten gerecht zu werden.

Ansonsten entspricht die Designsprache den Playern, sodass jeder, der auf einheitliche Ästhetik im HiFi-Rack Wert legt, definitiv einen Blick auf den AMP-F2 werfen sollte.

Verarbeitung

Königsklasse! Für den Preis von 799 € ist der AMP-F2 unglaublich sauber verarbeitet und fühlt sich hochwertig an. Das präzise gefertigte Chassis weist keinerlei sichtbare Spaltmaße auf, nichts klappert, und es macht keineswegs einen billigen Eindruck. Im Gegenteil: Eversolo hat mit Starke-Sound einen hervorragenden Partner gefunden, sei es für das Platinen-Layout oder die Lautsprecherbuchsen.

Technik-Bashing

Der Eversolo AMP-F2 basiert auf einem Class-D-Verstärkermodul NS600 von Starke Sound und bietet beeindruckende Leistungsreserven. Mit bis zu 2x250W RMS an 4 Ohm (1% THD) und sogar 450W RMS an 2 Ohm im Mono-Betrieb (BTL) ist er in der Lage, selbst anspruchsvolle Lautsprecherkonfigurationen souverän zu versorgen. Diese Leistungsfähigkeit macht ihn zu einem zuverlässigen Partner für anspruchsvolle HiFi-Systeme.

Das NS600-Modul nutzt die PurePath™ Ultra-HD-Technologie in Kombination mit einem fortschrittlichen Rückkopplungsdesign, das eine Fehlerkorrekturfunktion integriert. Dadurch wird eine extrem niedrige Verzerrung über den gesamten Frequenzbereich erreicht, was eine makellose Klanggenauigkeit und eine präzise Wiedergabe selbst feinster Details ermöglicht.

Ein weiteres Highlight ist das großzügig dimensionierte 600-W-Netzteil, das durch hohen Wirkungsgrad, geringe Restwelligkeit und minimale EMI-Emissionen überzeugt. Es sorgt für eine stabile und leistungsstarke Ausgangsleistung, die die Dynamik des gesamten Systems deutlich verbessert.

Der AMP-F2 ist nicht nur leistungsstark, sondern auch energieeffizient. Im Standby-Modus liegt der Stromverbrauch bei weniger als 0,5 W, während er im eingeschalteten Zustand ohne Signal nur 14 W beträgt. Damit erfüllt er die strengen ErP-Normen der Europäischen Union.

Das robuste Aluminiumgehäuse des AMP-F2 dient nicht nur der Ästhetik, sondern schirmt auch effektiv störende Einflüsse auf die Schaltkreise ab. Zudem ist der Verstärker mit einem 5–12 V Trigger-Eingang und ‑Ausgang im 3,5‑mm-Klinkenformat ausgestattet, der eine automatische Ein-/Aus-Schaltung mit anderen kompatiblen Geräten ermöglicht. Dies sorgt für eine nahtlose Integration in Ihr HiFi-System.

Der AMP-F2 ist perfekt auf die anderen Produkte von Eversolo abgestimmt, insbesondere auf die Streamer DMP-A6, DMP-A6 Master Edition und DMP-A8. Mit seinen technischen Daten – darunter ein Frequenzgang von 10Hz-20kHz (-1,2dB), einem Signal-Rausch-Verhältnis von >110 dB (A‑gewichtet) und einem Dämpfungskoeffizienten von 100 – setzt er Maßstäbe in seiner Klasse.

Die hochwertigen Beryllium-Kupferklemmen, eine Sonderanfertigung von Starke Sound, runden das Paket ab und gewährleisten eine zuverlässige Verbindung zu Ihren Lautsprechern. Mit seinen Maßen von 270 mm (B) x 228 mm (T) x 90 mm (H) und einem Gewicht von 3,65 kg ist der Eversolo AMP-F2 kompakt, aber dennoch solide verarbeitet.

Klang

Wer uns häufiger liest, weiß, dass wir nicht zimperlich mit Komponenten umgehen. Auch hier haben wir wieder unsere Qobuz-Referenzplaylist sowie in Kombination mit einer Vorstufe unsere Vinyl-Platten durchgespielt. Dazu haben wir die Acoustic Energy AE 100² und unsere B&W 704er mit dem Eversolo AMP-F2 betrieben. Die Musikauswahl reichte von feinstem Metal – von Soft bis Ultra-Hart – und dabei haben wir die Endstufe schon an ihre Grenzen gebracht.

Aber der Reihe nach: Der Verstärker arbeitet im Normalbetrieb unterhalb von 70 dB völlig souverän. Über Stunden hinweg haben wir das Gerät mit Freude genutzt. Es gab keinerlei Ausfälle, selbst bei basslastigen Songs, und gleichzeitig wurden Mitten und Höhen sauber herausgearbeitet.

Wir lieben punchige Drums und fühlten uns in jeder Sekunde perfekt abgeholt. Doch nicht nur die Drums müssen in den Magen gehen, auch die Becken müssen ein feines Zischen wiedergeben und klar ins Ohr dringen. Dies können wir dem Eversolo AMP-F2 problemlos bescheinigen. Selbst im brachialen Gitarrengewitter schafft er es, dem Gesang die passende Bühne zu bieten und alles räumlich sauber aufzulösen.

Wir geben Technik bei uns gerne etwas mehr Zeit, und unser Eindruck basiert nicht auf einer kurzen Abhörsession. Stattdessen versuchen wir, die Geräte in unseren Alltag zu integrieren, um auch Aspekte zu beleuchten, die bei längerer Nutzung auffallen.

Bisher klingt alles großartig, aber der Eversolo AMP-F2 hat auch seine Schwächen. Diese liegen vor allem in der Pegelfestigkeit bzw. der Auflösung bei höheren Lautstärken. Wir sind keine Hörer, die nur auf maximale Lautstärke aus sind, und so hören wir vielleicht bei maximal 85 dB. Doch hier zeigte sich bei komplexeren Stücken im Vergleich zu anderen Geräten eine leichte Unschärfe. Der Eversolo AMP-F2 schaffte es nicht mehr, alles so klar wiederzugeben, wie wir es erwartet hätten. Vielleicht könnte man auch sagen, dass er sich angestrengt anhörte.

Ist das jetzt schlecht? Eigentlich nicht. Wir bewegen uns hier in einer Preisklasse, die die gehobene Einsteigerklasse darstellt, und wir finden, dass der Eversolo AMP-F2 diese Rolle voll und ganz erfüllt. In den meisten Mietwohnungen würde man ohnehin nicht lange Frieden mit den Nachbarn haben, wenn man häufig und lange über 80 dB hört.

Dennoch ist die Endstufe in unserer Wahrnehmung neutral und lässt sich daher mit einer Vielzahl von Lautsprechern und anderer Technik kombinieren, ohne den Klang negativ zu beeinflussen. Die einzige Beeinflussung, die wir akzeptieren, ist die des Equalizers, den wir selbst zu Gunsten unserer Raumakustik einstellen.

Setup

Was sollen wir hier groß sagen? Eversolo DMP-A6 oder Eversolo DMP-A6 Master Edition anschließen, ein paar Lautsprecher der Wahl dazu, und schon ist das Traumsetup fertig. Anders gesagt: Man sollte schon etwa 2000 € für sein HiFi-Traumsetup aus Eversolo-Komponenten einplanen.

Dafür bekommt man aber auch wirklich viel geboten, und das Setup ist uneingeschränkt zu empfehlen.

Acoustic Energy AE 100²

Wir haben die Acoustic Energy AE 100² beispielsweise an die Kombination aus Eversolo DMP-A6 Master Edition und Eversolo AMP-F2 angeschlossen und bei jeder Gelegenheit eingeschaltet. Sei es als Beschallung beim Frühstück, auf der Geburtstagsparty oder nach der Arbeit zum Entspannen bei direkten Abhörsessions.

Die Kombination erwies sich als harmonisch und vielseitig. Ob als „kleine“ Wohnzimmeranlage oder als schicke Zweitanlage im Büro, Schlafzimmer, Kinderzimmer oder wo auch immer – in Kombination mit den Acoustic Energy AE 100² blieben bis auf etwas mehr Bassdruck kaum Wünsche offen.

Höreindruck

Aber genug um den heißen Brei geredet: Hier läuft viel Metal, Death Metal, Deathcore, Hardcore, Black Metal und ein bisschen Mittelalter-Kram der Frau sowie ein bisschen Querbeet. Was, wo, wie – wie immer in unserem Discogs-Profil oder auf unserer Referenz-Playlist bei Qobuz.

Knocked Loose — Don’t reach for me

Mit der Tür ins Haus und ab in die Fresse! Hier haben wir direkt ein Paradebeispiel für Druck, Tempo und Energie, das wir vom Eversolo AMP-F2 abverlangen. Fette Bässe und Brian Garris‘ Gesang könnten unterschiedlicher nicht sein. Alles ist von treibenden Riffs und marschierenden Drums umrahmt, und wir haben direkt die Brechstange angesetzt.

Aber: Dass wir nicht sofort aufspringen, um den Mosh-Pit zu eröffnen, liegt nicht an uns. Mangels weiterer Menschen im Raum könnte das eher zu Lasten der Elektrik gehen, sollten wir den Violent Dance starten.

„Don’t Reach for Me“ ist straight und direkt in die Fresse, hat aber auch harte Breakdowns, die verarbeitet werden müssen. Hier merkt man bei Lautstärken jenseits der 85 dB dann schon deutlicher, wie das ohnehin schon stressige Klangbild etwas verwaschen wirkt. Dennoch: Hut ab, dass der AMP-F2 so weit mitgeht und unterhalb von 85 dB ein wirklich großartiges Erlebnis bietet.

Synestia, Disembodied Tyrant — Winter

Die Melodic-Deathcore-Entdeckung von 2024! „The Poetic Edda“ von Synestia und Disembodied Tyrant. Während andere feine Klassik auflegen, legen wir noch einmal nach, um den Verstärker weiter an seine Grenzen zu treiben.

Klassische Instrumente gepaart mit härtesten Klängen und ein unglaubliches Tempo beschreiben den Song recht gut. Für die einen eine Grenzerfahrung, für andere, die reinhören, wird schnell klar, warum dieser Song der perfekte Referenz-Song ist.

Beginnend mit einem räumlichen Gewitter wird dem geneigten Klassik-Hörer schnell klar, dass wir es hier mit einer extremen Variante von „Winter, Movement 1, Four Seasons“ von Vivaldi zu tun haben. Hier darf der Verstärker alle seine Fähigkeiten unter Beweis stellen und verschiedenste Instrumente möglichst originalgetreu wiedergeben.

Und das gelingt außerordentlich gut! Der Eversolo AMP-F2 lässt sich bei normalen bis höheren Lautstärken nicht aus der Ruhe bringen und zaubert uns einen weichen Teppich aus Melodie, Druck und Gesang entgegen. Die Breakdowns sind betonhart, und immer wieder können Instrumente wie die Orgel bei 2:30 mit viel Räumlichkeit und Epik begeistern.

Wie wir den AMP-F2 finden?

Wer auf die reduzierte Breite der Eversolo-Komponenten steht, bekommt hier ein echtes Powerhouse. Dass er nicht ganz pegelfest ist, lässt sich schnell verzeihen, da seine Leistung ansonsten eher einer höheren Preisklasse entspricht.

Für 800 € bekommt man hier ein außerordentlich gut verarbeitetes Stück Technik, das ansonsten unerschütterlich scheint. Fein auflösend mit toller Bühnenbildung.

Upgradability

Und die ist gegeben! Man kann nicht nur einen Eversolo AMP-F2 nutzen, sondern auch zwei! Denn auf der Rückseite befindet sich ein Schalter, der die beiden Kanäle zu einem bündelt und so eine Mono-Endstufe aus dem AMP-F2 zaubert. Leider hatten wir keine zwei Exemplare zur Hand, aber sicherlich würde dies das beschriebene Manko der Pegelfestigkeit beheben.

Fazit

Eversolo hat ein Händchen für HiFi und zeigt im Einstiegssegment deutlich, was man für ein Budget von 800 € bieten kann. Vor allem in Kombination mit dem Eversolo DMP-A6 und der Eversolo DMP-A6 Master Edition ist der Eversolo AMP-F2 fast ein Must-Have, sofern man nicht bereits einen Verstärker sein Eigen nennt. Das Ergebnis ist eine Mini-Anlage mit ordentlich Power, die sicherlich über Jahre begeistern wird.

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M3GAN 2.0 — Habt ihr sie vermisst? — Trailer https://www.hifigeek.de/m3gan-2-0-habt-ihr-sie-vermisst-trailer/ https://www.hifigeek.de/m3gan-2-0-habt-ihr-sie-vermisst-trailer/#respond Wed, 05 Feb 2025 10:12:40 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=8198 Als “M3GAN” im Jahr 2023 in die Kinos kam, entwickelte sich schnell ein kleiner Hype um den Film. Ob das an Universals Strategie lag, einen auf PG-13 zurechtgeschnittenen Horrorfilm für Jugendliche in die Kinos zu bringen? Wer weiß? Wirkliche Horror-Fans warteten jedenfalls ein paar Monate länger und wurden dann mit einer gar nicht so unblutigen Version des Films belohnt. (siehe Schnittberichte). Mit einem Einspielergebnis von 180 Mio. US-Dollar war es natürlich nur eine Frage der Zeit, bis die Cashcow weiter gemolken wird – und nun steht mit “M3GAN 2.0” der Nachfolger für Juni 2025 in den Startlöchern.

Aber jetzt gibt es erstmal den ersten Trailer, bevor der Film ab dem 26. Juni 2025 in den deutschen Kinos zu sehen sein wird.

Inhalt

Zwei Jahre sind vergangen, seit M3GAN, Wunderwerk künstlicher Intelligenz, abtrünnig geworden und auf einen mörderischen und tadellos choreografierten Amoklauf gegangen ist, bevor sie schließlich zerstört wurde. Ihre Schöpferin Gemma (Allison Williams) ist inzwischen nicht nur eine renommierte Autorin, sondern auch eine flammende Verfechterin von K.I.-Auflagen seitens der Regierung. Aus Gemmas Nichte Cady (Violet McGraw) ist mittlerweile eine Teenagerin geworden, die immer lauter gegen die Regeln ihrer überfürsorglichen Tante rebelliert.

Ohne ihr beider Wissen wurde die M3GAN zugrunde liegende Technologie gestohlen und von einer mächtigen Rüstungsfirma missbraucht, um eine militärische Waffe zu kreieren – Amelia (Ivanna Sakhno; Ahsoka, Pacific Rim 2: Uprising), die ultimative Spionin zur Infiltration und Tötung. Doch mit wachsender Selbstwahrnehmung hat Amelia immer weniger Interesse daran, Befehle von Menschen entgegenzunehmen. Oder diese auch nur um sich zu haben …

Das Fortbestehen der menschlichen Existenz steht auf dem Spiel, und Gemma sieht diese eine letzte Chance: M3GAN (Amie Donald, Originalstimme von Jenna Davis) muss wieder zum Leben erweckt werden und bekommt auch gleich ein paar zusätzliche Upgrades, die sie schneller, stärker und tödlicher machen. Als beide Systeme aufeinanderprallen, stößt das einzig wahre K.I.-Biest auf eine ebenbürtige Gegnerin.

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Erfahrungen mit Ortofon 2M Cartriges — Vinyl nach knapp einem Jahr https://www.hifigeek.de/erfahrungen-mit-ortofon-2m-cartriges-vinyl-nach-knapp-einem-jahr/ https://www.hifigeek.de/erfahrungen-mit-ortofon-2m-cartriges-vinyl-nach-knapp-einem-jahr/#respond Sat, 01 Feb 2025 23:48:07 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=8096 Die Reise geht weiter mit Ortofon. Vor knapp einem Jahr hatte ich die Idee, Musik in den eigenen vier Wänden zu entschleunigen und der Vinyl eine Chance zu geben. Ich habe meine Erfahrungen mit dem Medium als blutiger Anfänger hier und hier niedergeschrieben, für alle, die neugierig sind. Weiterhin habe ich mich auch mit der Low-Budget-Reinigung von Schallplatten beschäftigt. Betrachtet das hier ein wenig als IMHO (in my humble opinion).

Der Werdegang

Okay! Mit dem EAT Prelude hatte ich schon einen tollen Plattenspieler für den Einstieg, und der Bestands-Denon X4000 hatte sogar einen Phono-Vorverstärker. Aber was tun, wenn man keinen mehr zur Hand hat?

Der Denon steht aktuell in der Ecke, weil uns hier IOTAVX mit einem tollen Heimkino-Set ausgestattet hat. Das Problem war natürlich sofort, dass das Schallplattenhören auf Eis lag. Denn das Prinzip hinter der IOTAVX-Technik ist deren Einfach- und Reduziertheit. So bringt deren IOTAVX AVX17-Vorstufe leider keine Phono-Vorstufe mit. Nach ein wenig Recherche hat dann die erste Neuerung Einzug gehalten: Der Graham Slee Audio GramAmp 2 SE wurde als neue Phono-Vorstufe gefunden. YAY!

Ortofon Nadeln

Weiterhin hatte ich das Glück – oder auch Pech, aber dazu später mehr –, von Ortofon ein paar Nadeln zugeschickt zu bekommen. Diese habe ich im Wechsel gegeneinander gehört, und ja… der Unterschied ist dezent hörbar! Okay, Ironie geht hier nicht so wirklich, also: Der Unterschied ist teils gravierend! Nicht immer das Ergebnis, das man erwartet, aber Durchtesten lohnt sich. Zu Gast hatte ich eine Ortofon 2M Blue und Ortofon 2M Bronze inklusive Cartridge. Ab der bronzenen Nadel ist bei der Cartridge-Verkabelung einiges anders, und das Auflagegewicht ändert sich auch. Demnach musste ich das Cartridge umschrauben, um die Nadel zu testen.

Der Ortofon-Test im Groben

Tendenziell kann man theoretisch alle Ortofon 2M Nadeln auf jedes Cartridge stecken. So kann man leicht von einer 2M Red zu einer 2M Silver oder 2M Blue wechseln. Ein mega cooles Prinzip. Jedoch nicht bei 2M Bronze2M Black oder LVB Black. Passformmäßig schon, aber hier unterscheidet sich im Cartridge zumindest die Verkabelung. Beim „größeren“ Cartridge werkelt wohl eine Silber-Verkabelung, und auch die Auflagegewichte reduzieren sich nicht unerheblich.

Durch einen Kollegen, der sich ebenfalls einen Plattenspieler zugelegt hat, konnte ich auch auf eine Ortofon 2M Silver zugreifen. Aber was genau ist der Unterschied?

Teurer ist nicht unbedingt besser

Gerade bei analoger Musik sind preislich keine Grenzen gesetzt. Oder genauer gesagt, die Grenzen sind weit oben angesiedelt. Aber vieles hängt auch vom eigenen Equipment und der bevorzugten Musikrichtung ab. Beim Wechsel der verschiedenen Nadeln konnten wir teils starke Unterschiede feststellen. Und hier kommt wahrscheinlich der größte Tipp, den man geben kann: Ausprobieren! Viele reden immer davon, dass ihnen originalgetreue Wiedergabe wichtig sei, und das ist sicherlich erstrebenswert. Dennoch macht Musik ohne den richtigen Wums untenherum nicht so viel Spaß. Vielleicht ist es dem anderen auch einfach zu viel, und er bevorzugt weniger Druck. Andere möchten ein Erlebnis wie bei einem Live-Konzert.

Fakt ist: Überall schwingt Beeinflussung mit. Das fängt schon bei der Aufnahme und dem entsprechenden Raum an, geht über das Studio, die Technik und Aufzeichnung, bis zur weiteren Verarbeitung und Abmischung der Musik. Es endet dann immer in den eigenen vier Wänden mit der vorhandenen Technik und den räumlichen Gegebenheiten.

Am Ende entscheidet unser Ohr, ob wir die Musik, die aus unseren Lautsprechern kommt, gut finden oder nicht. Und genau das ist auch bei der Nadel der Fall. Wir wissen nicht, für welche Kombination aus Nadel, Plattenspieler oder sonstigem Equipment die Platte gemastert wurde. Vielleicht wurde sie auch gar nicht großartig gemastert, sondern nur eine Platte vom digitalen Master gepresst.

Macht euch nicht so viele Gedanken

Die Message ist hier: Denkt nicht so viel über die Ketten nach. Natürlich werdet ihr überall mehr oder weniger Unterschiede hören! Aber fokussiert euch mehr auf das Hören als auf das Nicht-Hören. Will heißen: Hört mehr gute Musik, anstatt stundenlang im Netz zu recherchieren, was es noch Besseres geben könnte. Denn ein Upgrade werdet ihr immer finden. Genau das muss ich mir auch immer wieder in Erinnerung rufen und mich zusammenreißen, um einfach zu hören. Nehmt euch jetzt eine Pause, schmeißt eine Platte auf und lest später weiter. Der Text läuft euch nicht weg.

Aber was ist denn nun der Unterschied zwischen den Nadeln?

Der Unterschied ist wirklich teils gravierend. Für alle, die einen Eindruck haben wollen, was wir hier so auf den Plattenteller legen, dürfen sich gerne unsere Discogs-Library ansehen. Aber ihr werdet feststellen, dass dies nur sehr harte Klänge sind. Das Ergebnis ist aber für viele vielleicht verblüffend. Vor allem für diejenigen, die in Qualitätsstufen denken, die sich allein am Equipment-Preis orientieren.

Ein bisschen komplex ausgedrückt… sagen wir es anders: Immer wieder sehen wir Videos oder lesen Texte, in denen einem erzählt wird, dass man, wenn man 1000 € für seine Lautsprecher ausgibt, ungefähr das Gleiche für die Technik und dann noch einmal das Gleiche für Kabel und Kleinzeug rechnen soll. Unseres Erachtens gibt es da Wahrheiten sowie Voodoo in der Aussage. Natürlich macht der Preis am Ende wahrscheinlich einen Unterschied in der Qualität dessen, was man bekommt. Aber bei Nadeln kann man sagen: Die Ortofon 2M Red klingt bei hartem Metal wesentlich besser als eine Ortofon 2M Blue. Diese ist einfach zu weich im Klang, auch wenn sie ein paar mehr Details der Platte entlockt. Aber wenn der harsche Druck fehlt, ist der Klangeindruck eben nicht derselbe. So glauben wir, dass Ortofon zwar mit Bedacht auf die Herstellungskosten den Preis der Nadeln gestaltet, aber dies nicht das ausschlaggebende Kriterium für die Nadelwahl sein sollte.

So hat uns zum Beispiel die Ortofon 2M Red immer noch deutlich besser gefallen als die Ortofon 2M Silver. Der erste große Unterschied ist dann aber bei der Ortofon 2M Bronze zu vernehmen. Hier haben Detailtreue und Druck einfach gestimmt. Zumindest in unserem Setup. Deshalb sind wir hier definitiv Fans der Ortofon 2M Bronze.

Music is the Key

Aber am Ende muss man sich auch eingestehen, dass die Musik ausschlaggebend für die Wahl der Nadel sein kann. Und ja: Wir können uns ebenfalls vorstellen, dass Menschen, die mehrere Musikrichtungen hören, auch mehrere Nadel-Systeme ihr Eigen nennen und sie nach Bedarf austauschen.

Musik und HiFi im Allgemeinen sind ein Hobby! Und das Schöne an Hobbys ist, dass sie zum Ausprobieren einladen. Das kann natürlich auch in Extreme gehen.

Learning

Als Quintessenz sollte man immer mitnehmen, dass man sein Hobby selbst gestalten sollte. Seine eigenen Ansprüche setzen und nicht zu viel auf die vermeintlichen Fachidioten da draußen hören. Klar kann man wilde Kaufempfehlungen aussprechen, und es wird genug unsichere Menschen geben, die hinterherrennen. Denkt aber immer daran, dass diese Menschen mit der Materie ihr tägliches Brot verdienen und ihre mediale Präsenz als Meinungsbildung nutzen, um marketingtechnisch für die jeweiligen Produkte und Firmen tätig zu werden – und dafür ebenfalls von den Herstellern entlohnt werden. In welcher Art und Weise auch immer. Und aus diesem Kreislauf nehmen wir uns nicht aus. Wir verdienen zwar keinen müden Euro mit der Spielerei hier, dennoch testen wir hier gerade Produkte von Ortofon und liefern der Firma Reichweite.

Das Dilemma

Wie oben erwähnt, haben wir natürlich testbedingt jetzt ein Dilemma. Wir wissen jetzt, dass unsere rote Nadel für unsere Musik im Vergleich zu den anderen Ortofon-Nadeln super ist. ABER: Wir haben auch die Ortofon 2M Bronze gehört, und diese hat uns dann doch eine ganze Ecke besser gefallen. Will heißen: Jetzt will man upgraden! Shit! Aber noch haben wir keine Nadel verschlissen, sodass wir natürlich irgendwie mit uns hadern. Spielt die Nadel so viel besser, dass man jetzt wechseln will? In diesem Fall: Wir haben uns leider in die Nadel verliebt. Sie ist echt geil. Jetzt müssen wir es aber mal durch die Konsumbrille sehen und uns eigentlich bremsen.

Aber das Schöne ist nun mal, dass es ein Hobby ist und wir unsere Prioritäten selbst festlegen können. Und hier kommt wieder ein wichtiger Tipp: Vielleicht nicht sofort versuchen zu upgraden, sondern erstmal Lücken schließen. Vielleicht doch erstmal einen externen Pre-Amp anschaffen, um dann mehr Möglichkeiten zu haben und den Klang in eine andere Richtung zu lenken.

Was sonst noch so?

Jetzt habe ich hier von Ortofon Nadeln geredet und gar nicht, was sonst noch so ging. Also ja, hier war noch ein anderer Plattenspieler zu Gast, und mit ihm ein Vorverstärker. Das hat natürlich wieder einmal gezeigt, dass andere Spieler und Equipment gänzlich anders klingen können. Wahrscheinlich ist es genau das, was das Hobby Hi-Fi für viele so interessant macht. Es zeigt aber auch, dass man sich guten Gewissens eine Zweit- oder Dritt-Anlage zulegen kann. Vielleicht möchte man mit Anlage A nur analog hören, und Anlage B ist dann für das Streaming verantwortlich.

Weiterhin sind hier einige hervorragende Platten eingetrudelt. Wintersun hat mit dem Release von Time II (endlich) angefangen, ihre Platten neu aufzulegen. Oder besser gesagt, Nuclear Blast. Also keine Ahnung, wer der Initiator war, aber wer Wintersun kennt, kennt auch die leidige Diskussion um Time II und das Plattenlabel. Jedenfalls war es so möglich, deren selbstbetiteltes Debütalbum wieder als Re-Release zu erwerben. Weiterhin wurden neben Time I auch The Forest Seasons neu aufgelegt, und so hat man schnell alle vier Langspieler im Regal stehen.

Falling in Reverse, die Band rund um Skandalsänger Ronnie Radke, haben ihren Langspieler Popular Monster rausgebracht. Hier habe ich mich hinreißen lassen, ein Battle zwischen analog vs. digital zu machen. Es war sehr interessant, und letztlich kann ich mich jetzt nicht entscheiden, welche Version mir die liebste ist. Klingt die LP wärmer und hat den analogen Vibe, macht die FLAC untenrum deutlich mehr Druck.

Dann natürlich der Knocked Loose-Brecher You Won’t Go Before You’re Supposed To. Was für ein Abriss! Sehr gewöhnungsbedürftig für die einen und ein geiler Trip für die anderen. Hier darf man sicherlich auch erwähnen, dass der Song Suffocate mit Poppy zusammen für einen Grammy nominiert wurde und Knocked Loose in diesem Rahmen bei Jimmy Kimmel auftreten durfte. Es geht steil bergauf für die Jungs, und die Platte ist einfach der Wahnsinn. Wer es wirklich härter braucht, sollte sich die Kiste mal reinschrauben, denn sie ist ganz großes Tennis. Moshpit-Gefahr in den eigenen vier Wänden.

Wie geht’s weiter?

Eigentlich recht bald schon, denn wir haben hier noch einiges Equipment von bFly-Audio stehen. Hier geht es mehr oder weniger um die Absorption von ungewollten Vibrationen, die auf die Hi-Fi-Komponenten einwirken. Diese könnten und können potenziell den Klang negativ beeinflussen, und die Firma bFly-Audio stellt Produkte her, um genau dies zu verringern und zu verhindern. Zu Gast haben wir hier eine Base 2 Pro in der Größe M, PURE‑2 Absorber und das PG1 MK2 Plattengewicht. Die PURE‑2 haben wir jetzt weniger für unseren analogen Plattengenuss verwendet, dafür aber die Base 2 Pro und das Plattengewicht.

Vorbestellungen

Und natürlich dürfen auch Vorbestellungen nicht fehlen. Den Anfang macht Feine Sahne Fischfilet mit ihrem neuen Album “Wir kommen in Frieden”. Hier habe ich die limitierte, giftgelbe und handsignierte Vinyl vorbestellt. Ob ich sie auspacken werde oder – wie die handsignierte “Alles glänzt — Alles Live” – eingeschweißt lasse, weiß ich noch nicht.

Weiter geht es mit Arch Enemy und ihrem Album “Blood Dystiny”. Hier ist die Wahl auf die Limited Red Blood Splatter-Version gefallen. Diese ist explizit als 180g-Pressung ausgezeichnet, und da ich sehr auf Haptik stehe, war die Wahl schnell getroffen. Die ersten Songs durften wir bereits bei der Rising From The North Tour in Hamburg hören.

Härtere Klänge gibt es dann mit Whitechapel“Hymns in Dissonance” erzählt die Geschichte eines Kultisten, der würdige Menschen sammelt, um seinem Kult beizutreten. Klingt spannend? Wird sicherlich genau das – und brutal obendrein! Zumindest versprach Gitarrist Alex Wade das bis dato härteste Album der Band. Ich bin gespannt und werde berichten, sobald sich die Platte auf dem Teller dreht. Jedenfalls wird hier die limitierte 180g-Vinyl in Scarlet Red with Cloudy Black Splatter die Runden drehen.

Den krönenden Abschluss macht Behemoth. Auch hier gibt es ein Versprechen: weniger indirekte anti-christliche Texte, sondern härter und direkter. Der Titel des Albums spricht Bände: “The Shit ov God”. Hier habe ich die limitierte und handsignierte Vinyl aus dem offiziellen Behemoth-Webstore bestellt. Warum? Nergal ist ein Perfektionist, und das muss man einfach ehren. Im offiziellen Webstore gibt es eine Version, die fernab von Nuclear Blast beim eigenen Label New Aeon Musick produziert wird. Eigenproduziert und kritisch abgesegnet, wird es ein alternatives Coverbild sowie etliche weitere hochwertige Änderungen geben.

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Acoustic Energy AE 100² — wir haben den kleinen Einsteiger Lautsprecher ausführlich getestet https://www.hifigeek.de/acoustic-energy-ae-100%c2%b2-wir-haben-den-kleinen-einsteiger-lautsprecher-ausfuehrlich-getestet/ https://www.hifigeek.de/acoustic-energy-ae-100%c2%b2-wir-haben-den-kleinen-einsteiger-lautsprecher-ausfuehrlich-getestet/#respond Thu, 30 Jan 2025 21:37:46 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=8152 Acoustic Energy war in unserer Wahrnehmung immer ein wenig unter dem Radar. Generell ist HiFi und Heimkino als Hobby ja auch immer von Entdeckungen, Vergessen und Wiederentdeckungen geprägt. Die Acoustic Energy AE 100² sind ein perfektes Beispiel dafür: Ein Regallautsprecher, der gefühlt nicht so geläufig ist, aber wenn er auffällt, immer positiv überzeugt. Zumindest in Reviews räumen die kleinen Briten regelmäßig ab. Da wir selbst noch keinerlei Berührung mit Lautsprechern des britischen Herstellers hatten, haben wir uns die Acoustic Energy AE 100² mal genauer angesehen – und waren überrascht, was diese kompakten Lautsprecher zu bieten haben.

Acoustic Energy kenn ich gar nicht…

Ähm, ja, so oder so ähnlich ging es uns zunächst auch. Zumindest wird von deren Seite nicht so viel Geld in Marketing versenkt, und sie sind einem sicherlich nicht so präsent wie andere Marken. Das spricht im ersten Gedanken schon mal für eine gute Preis-Leistungs-Ratio. Generell gibt es den Hersteller schon seit gut 35 Jahren, und wie die Acoustic Energy AE 100² beweisen, bauen sie selbst im unteren Preissegment optische und akustische Hingucker.

Design

Wir hatten die weiße Version vom Acoustic Energy AE 100² hier zu Gast, durften uns aber tatsächlich die Farbe aussuchen. Da Weiß sehr gut zu unseren anderen Komponenten passt und wir geschmacklich auch zu Weiß neigen, haben wir uns natürlich dafür entschieden. Die Designsprache der Lautsprecher ist modern und ansprechend: weißer Korpus mit tiefschwarzen Hoch- sowie Tiefmitteltönern. Ein geiler Kontrast! Beide Rundungen fließen ineinander – ja, das hat was! Toll sind auch die schicken Blenden, die die Verschraubungen kaschieren. Sehr modern und macht sich immer gut auf HiFi-Boards, Low-Boards oder dergleichen. Interessant sind auch die Gehäusekanten, die mal rechtwinklig, mal gerundet sind. Sie sorgen dafür, dass man den Lautsprecher gerne betrachtet und nicht gleich gelangweilt ist. Eine Stoffblende darf natürlich auch nicht fehlen, obwohl sie die Lautsprecher ein wenig „abtörnen“ kann. Zu erwähnen ist aber: Die Blenden werden magnetisch befestigt! Sehr geil und kommt je nach Marke meist erst in höheren Preisregionen zum Einsatz. Aber es ist einfach klasse, weil die Front dadurch noch aufgeräumter wirkt, ganz ohne Blendenhalter. Die Blenden besitzen zudem abgerundete Ecken.

Verarbeitung

Die Acoustic Energy AE 100² fühlen sich wertig an und haben eine leicht raue Oberfläche. Natürlich sind sie in diesem Preissegment noch nicht lackiert, sondern foliert. Dennoch sieht man ihnen das auf Entfernung nicht direkt an, und sie wirken keinesfalls „billig“. Mit 4,5 kg sind sie auch keine Leichtgewichte und stehen recht solide auf ihren kleinen Gummi-Füßchen, die man nach dem Auspacken unter die Lautsprecher kleben muss. Wer hier weniger Vibrationen auf seinem Möbel wünscht, muss auf jeden Fall noch nachbessern, da hier gefühlt natürlich nichts absorbiert wird.

Unsere Bilder mit den Acoustic Energy AE 100² auf dem Creaktiv HiFi-Rack und dem Plattenspieler in der Mitte sehen zwar toll aus, sollten in der Praxis aber vielleicht nicht nachgestellt werden. Bei höheren Pegeln hatten wir schon einiges an Vibrationen auf dem Rack, was wir dann wahrscheinlich nicht mehr als „unhörbar“ abstempeln wollen – zumindest bei Vinyl. Zwar konnten wir hier auch wunderbar die Funktionalität von HiFi-Basen testen, aber vielleicht nicht direkt, um solche Vibrationen zu kompensieren.

Weiterhin sind auf der Rückseite gute Anschluss-Terminals verbaut sowie ein Bassreflex-Port. Bei einem UVP von 350 €/Paar ist das gebotene Verarbeitungspaket schon wirklich weit vorne.

Klang

Das, worauf eigentlich jeder wartet und lesen möchte. Wissen wir. Sie klingen super. Wirklich. Okay, okay. Wie immer hier der Disclaimer: Wer jetzt schwülstige Ausführungen der Fachpresse erwartet, ist hier falsch. Hier gibt’s kein Honig ums Maul geschmiert oder Begriffe, die man außerhalb der HiFi-Branche noch nie gehört hat. Wir versuchen, den Klang anhand unserer Erwartungen von Musik zu beschreiben.

Beim Acoustic Energy AE 100² handelt es sich um einen Kompakt- bzw. Regal-Lautsprecher. Diese können fantastisch klingen, sind aber, was die Basswiedergabe angeht, natürlich ein wenig im Nachteil. So auch der Acoustic Energy AE 100². Dafür präsentiert er sich im mittleren Bereich und den Höhen stark. Wir hören eigentlich vorwiegend Metal, und deshalb können wir auch wirklich treffende Aussagen zu eben dieser Musik machen. Hier stehen sie im „perfekten“ Stereo-Dreieck mit 3 m Abstand von der Abhörposition und eingewinkelt auf diese. Die Lautsprecher bilden eine tolle Bühne, will heißen: Der Gesang ist klar mittig zu verorten, und Instrumente wie das Schlagzeug werden je nach Aufnahme sehr räumlich dargestellt. High-Hat links, Becken links und rechts, Snare, Bass – alles sehr knackig, und auch die Bass-Drum hat einen gewissen Punch. Jedoch – und das wollen wir nicht ankreiden – fehlt es untenrum schon ein wenig. Hier ist aber auch immer die Frage, was man will und was man braucht.

Gepaart mit einem Subwoofer gleicht man dieses Manko schnell wieder aus und hat immer noch den reduzierten Look von Kompakt-Lautsprechern – eben mit dem gewissen Etwas. Wir haben unseren Arendal 1961 1V mitlaufen lassen zum Test und hatten direkt eine sehr potente Anlage hier stehen.

Die Mitten sind sehr ausgewogen, und wir fanden Gitarren-Sounds sehr crisp und fast schon analytisch in der Wiedergabe. Will heißen, dass die Acoustic Energy AE 100² schon in Richtung Studio-Monitor tendieren. Jedoch verzeihen sie auch ein paar Fehler in der Produktion, sodass, wenn eine Platte doch nicht ganz so gut abgemischt ist, sie nicht gleich bei Discogs zum Verkauf landet. Die Höhen sind wirklich ordentlich, und manchem könnten sie zu spitz sein. Wir stehen aber auch auf präsentere Höhen, also haben sie unseren Geschmack schon sehr getroffen. Gerade bei Live-Konzerten ist dies meist ebenso der Fall, also gehen wir schon davon aus, dass dies dann auch das gewünschte tonale Verhalten darstellt.

Letztlich muss man aber auch mal die Kirche im Dorf lassen: Jede etwas bessere HiFi-Hardware besitzt heutzutage einigermaßen bis hervorragende Equalizer, die den Sound an unsere Hörwünsche anpassen. Vielleicht waren die Dinger in der Vergangenheit verrufen, aber letztlich müssen wir doch auch immer an die baulichen und akustischen Gegebenheiten denken. Unser Wohnzimmer, Kellerzimmer, Hörzimmer oder was auch immer uns zur Verfügung steht, ist nicht perfekt. Selbst wenn man, wie wir, versucht, das Zimmer akustisch mit verschiedenen Maßnahmen anzupassen, wird man irgendwo kleinere Anpassungen machen wollen oder müssen. Das ist okay, und solange am Ende ein für uns guter Klang dabei herausspringt, ist es doch genau das, was wir wollen.

Soll heißen: Solange die Lautsprecher nicht völlig bei der Wiedergabe irgendwo versagen und einfach nicht performen, kann alles mit Equalizern so weit angepasst werden, dass die groben Schnitzer ausgebessert werden und gleichzeitig vielleicht unser Geschmack für etwas erhöhten Bass oder weniger Höhen bedient wird.

Setup

Aber vielleicht erstmal noch etwas zum Test-Setup. Wir haben versucht, die Lautsprecher mit einigen Setups zu testen. Angefangen haben wir mit den Fosi Audio Mono V3 in Verbindung mit dem WiiM Pro Plus und dem Eversolo DMP-A6. Jeweils symmetrisch per XLR und unsymmetrisch per RCA/Cinch. Weiterhin haben wir unseren Transaudio D5Pro an die kleinen Lautsprecher gehängt, natürlich die IOTAVX AVX17 mit AVXP‑7, und zu guter Letzt noch den Eversolo AMP-F2. Weitere Zuspieler waren hier noch der EAT Prelude mit verschiedenen Cartridges sowie der Sony X800M2 für Filme. Als Kabel werkeln hier natürlich allseits bekannte Cinch Sommer Cable EpilogueXLR Sommer Cable Epilogue als Zuspielerkabel, und die Lautsprecher wurden mit unseren DIY-Lautsprecherkabeln auf Basis vom Sommer Cable Dual Blue Kabel versorgt.

Fosi Audio Mono V3

Abgesehen davon, dass die Fosi Audio Mono V3 hier tolle Counterparts für ein kleines Budget sind, lieferten die Acoustic Energy AE 100² schon sauber ab. Allgemein bewiesen sie nach einer kleinen Einspieldauer dann Pegelfestigkeit bei unserem Abhörpegel von rund 80–85 dB. Ja, ja, wir wissen, dass manch andere hier höhere Abhörpegel fahren, aber bei 80–85 dB sind längere Sessions für die Ohren safe. Und sind wir mal ehrlich: In einem Mietshaus sind die 85 dB schon grenzwertig – oder die Nachbarn taub. Wir haben die Lautsprecher hier natürlich mit feinstem Metal bespielt. Gleichzeitig haben wir die Lautsprecher für unsere Einschätzung der Fosi Audio Mono V3 benutzt, damit wir auch kleinere Lautsprecher gegen unsere Standlautsprecher testen können. Generell kann man sagen, dass das Set harmonisch zusammenspielt und eine tolle kleine Einstiegsanlage darstellt.

Natürlich haben wir auch ein wenig mit Equalizern rumgespielt und konnten für uns festhalten, dass wir im Bassbereich eine leichte Anhebung um 1–2 dB gemacht haben, eben weil unser Raum durch die akustischen Anpassungen ein wenig mehr Energie benötigt.

Transaudio D5Pro

Eine tolle Kombination für die Acoustic Energy AE 100² ist hier der Transaudio D5Pro. Sein Klangcharakter mit ein wenig Röhren-Vibes und analogen Zuspielern ist halt schon was Feines. Wie oben erwähnt, sind die Lautsprecher nicht total analytisch, weshalb sie auch bei Vinyl wirklich herausragend performen. Natürlich geht immer mehr, aber hier sind wir wieder bei Preis-Leistung, und dabei überzeugen die Lautsprecher vollends. Der Transaudio D5Pro ist natürlich sehr potent, spielt dadurch aber sehr entspannt an den Regallautsprechern, und auch höhere Pegel kommen mit Wucht ohne hörbare Verzerrungen daher. Mit digitalen Playern macht sich das Gespann ebenso hervorragend, und auch hier kann man sagen, dass die Lautsprecher wirklich crisp klingen.

Eversolo AMP-F2

Wir hatten die Gelegenheit, ebenfalls einen Eversolo AMP-F2 hier auszuprobieren, und abgesehen von Dingen, die uns am Eversolo AMP-F2 aufgefallen sind und die dann im Test von ebenjenem zur Sprache kommen, hat uns die Kombination mit einer Einschränkung ebenfalls gut gefallen. Als Mini-Anlage – vom Formfaktor und nicht von der Leistung betrachtet – ist so ein Eversolo DMP-A6 mit Eversolo AMP-F2 und den Acoustic Energy AE 100² schon wirklich eine feine Sache für den Alltag. Lediglich sind wir der Meinung, beim Eversolo AMP-F2 auf höheren Lautstärken ein wenig Verzerrung wahrzunehmen. Wir haben das Setup mit dem Eversolo DMP-A6 und anderen Verstärkern gegentestet, und selbst beim Bildtest ist das leider ein wenig aufgefallen.

Wer jetzt nicht mega laut hört, den wird das nicht jucken, und dann ist diese Kombination mehr als empfehlenswert – auch wenn sie dann schon ein wenig kostspieliger ist.

IOTAVX AVX17 mit IOTAVX AVXP1

Heimkino! Ja, natürlich soll es auch darum gehen, denn die Jungs und Mädels von Acoustic Energy bieten neben den kleinen Acoustic Energy AE 100² natürlich auch Center, Standlautsprecher, Subwoofer und On-Wall-Lautsprecher an. Also perfekt für den Einstieg ins eigene Heimkino. Also verbannt eure Soundbars, denn je nachdem holt ihr euch mit den Acoustic Energy AE 100² ein saftiges Ton-Upgrade ins Haus. Wir haben etliche Filme mit der IOTAVX AVX17 und IOTAVX AVXP1 Kombo in Stereo geguckt, und können den Acoustic Energy AE 100² auch hier tolle Details und Räumlichkeit zusprechen. Natürlich hatten wir hier bisher nicht die Möglichkeit, ein vollständiges Surround-Setup zu testen, aber was nicht ist, kann ja bekanntermaßen noch werden.

Höreindruck

Nach viel Hör-Theorie vielleicht noch ein wenig Praxis. Hier geht viel Metal: Death Metal, Deathcore, Hardcore, Black Metal und ansonsten ein bisschen Mittelalter-Krams der Frau und natürlich ein wenig Querbeet. Wer einen kleinen Abriss sucht, kann gerne ins Discogs-Profil einen Blick werfen. Hier sieht man, was so an Vinyl durch den Plattendreher gezogen wurde. Wer digital und lossless unterwegs ist, darf sich gerne bei uns die Referenz-Playlist auf Qobuz zu Gemüte führen und einen Eindruck erlangen, was wir so alles von den Acoustic Energy AE 100² abverlangt haben, bis wir zu diesen Aussagen gekommen sind.

Knocked Loose — Suffocate (feat. Poppy)

Ja, Leute… haben Knocked Loose schon in der Vergangenheit bei Jimmy Kimmels Show die Zuschauer-Ohren bluten lassen, wollen wir natürlich den Song, welcher ebenfalls für den diesjährigen Grammy nominiert ist, direkt voranstellen. Natürlich ist Knocked Loose gewöhnungsbedürftig, aber zweifelsohne mega erfolgreich. Gerne verlinke ich hier den Jimmy Kimmel Live-Auftritt, welcher ja bekanntlich auch im Nachhinein für sehr erzürnte Reaktionen gesorgt hat. Bitte nicht wundern, die zwei Tonaussetzer am Ende sind amerikanische Zensur von Schimpfwörtern. In voller Pracht dann entweder von unserer Platte oder eben bei Streamern.

Suffocate fängt mit schweren Gitarrenriffs an, die druckvoll von den Acoustic Energy AE 100² wiedergegeben werden. Bryan Garris’ Gesang ist ein wenig eigensinnig und gepaart mit Poppy erreicht er ein ganz anderes Level. Genau dies vermögen die Acoustic Energy AE 100² ordentlich zu transportieren. Es kommt direkt Galle in uns hoch, und wir wollen am liebsten den nächsten Moshpit im Wohnzimmer starten. Geil! Gepaart mit den salvenartigen Drums kommt gute Stimmung auf. Da stört es kaum, dass wir hier und da die Grenzen der Lautsprecher erreichen. Natürlich schlägt uns die Bass-Drum nur sanft in die Magengrube, und der letzte Druck fehlt hier und da. Aber wir betrachten hier Lautsprecher unter 400 €, und was die hier abliefern, ist schon nicht schlecht!

Behemoth — Blow Your Trumpets Gabriel

Schwermütiger Black Metal und gleichzeitig ein Meisterwerk der Zunft darf natürlich in unserem Test nicht fehlen. Für viele schon Mainstream, wird es sicherlich hier den ein oder anderen Leser geben, der spätestens jetzt das Zeitliche segnet. Behemoth sind eine Wucht, und mit Blow Your Trumpets Gabriel liefern sie ein Meisterwerk ab. Das Album The Satanist sei jedem ans Herz gelegt. Vor allem für diejenigen, die nicht so viel Erfahrung mit Black Metal haben.

Schwermütig setzen die Gitarren den Song in Bewegung. Glaubwürdig und fett spielen die Acoustic Energy AE 100² auf. Mit dem Einsatz von Nergals kehligem, gurgelndem Gesang setzt sich das Dickschiff in Bewegung. Fein detailliert spielen sie jeden klagenden Ton des Gesangs. Auch bei den zunächst dezent einspielenden Drums haben sie keinerlei Probleme. Schön herauszuhören sind die feinen Höhen der Hi-Hat. Ab 02:30 wird der Song dann ordentlich schnell. Wir können bescheinigen, dass die Lautsprecher bei den Mitten und Höhen ordentlich mithalten. Von Verzerrung ist hier keine Rede. Die räumlichen Drums, besonders im zweiten Teil des Songs, werden gefühlt sehr akurat wiedergegeben. Bei 04:02 wird es noch einmal sehr beckenlastig, was direkt ins Gehirn drischt.

Also? Wie sind die kleinen Dinger?

Leute, für 350 € kann man echt nicht viel falsch machen. Wir haben versucht, die Acoustic Energy AE 100² in unseren Alltag zu integrieren. Das heißt, abseits unserer Test-Sessions haben wir sie immer dann genutzt, wenn wir Lust auf gestreamte Musik hatten. Und das geht gut! Gerade bei günstigeren Anlagen oder Soundbars hat man oft das Gefühl, dass man sich „satt“ gehört hat und nach etwas „Besserem“ strebt. Das können wir von den AE 100² nicht behaupten. Hier haben sie irgendwie als „Zweit-Anlage“ fungiert, für mal eben den täglichen Quicky. Wir können uns gut vorstellen, dass die Lautsprecher in viele Wohnzimmer passen und den Beginn zu einem tollen Hobby bilden könnten.

Jedenfalls tun sie genau das Richtige, indem sie Musik wieder die Ehre geben, Musik zu sein, und diese mit anständiger Qualität wiedergeben. Wer nach mehr als Blechdosen-Klang strebt, weg von seinen AirPods, Soundbars oder leerem TV-Klang, sollte mal einen Blick auf die Acoustic Energy AE 100² werfen.

Jedenfalls bieten sie extrem viel für das Geld. Dennoch sollten sie mit Vorsicht genossen werden. Nicht, dass sie süchtig machen!

Upgradability

Ist definitiv gegeben! Acoustic Energy bietet, wie eingangs erwähnt, noch weitere Lautsprecher aus der Serie an. Standlautsprecher, Center, Subwoofer und On-Wall-Lautsprecher bieten etliche Kombinationsmöglichkeiten. Sei es ein Stereo-Setup oder ein 3.0er Setup. Das können wir auf jeden Fall empfehlen und würden es immer einer Soundbar vorziehen. Aber auch ausgewachsene Kombinationen mit 5.1 oder 7.1 sind denkbar.

Ideen für Anlagen-Kombinationen

Als Einstieg einfach an einen WiiM Amp oder WiiM Amp Pro hängen! HDMI mit ARC ist auch vorhanden und könnte eine wirklich tolle Freundschaft werden. Ein AV-Receiver ist auch denkbar! Ein kleiner Denon, um schon gleich auf den Center zu sparen.

Fazit

Wir hatten Spaß und geben die Lautsprecher nur schweren Herzens wieder ab. Aber alles geht einmal vorbei, und so auch eine tolle Testphase mit wirklich interessanten Lautsprechern. Uns haben sie wirklich gefallen, und wir hoffen, dass wir noch weiter in das Acoustic Energy-Universum eintauchen können. Gerne würden wir etwas Höhenluft bzw. Druck in größeren Modellserien schnuppern. Denn Acoustic Energy kann auch High-End, haben wir uns sagen lassen! Wir haben jedenfalls Blut geleckt und hoffen, hier den ein oder anderen ebenfalls motiviert zu haben, es uns gleichzutun.

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Eversolo DMP-A6 Master Edition vs DMP-A6 — Wahnsinn! https://www.hifigeek.de/eversolo-dmp-a6-vs-dmp-a6-master-edition-wahnsinn/ https://www.hifigeek.de/eversolo-dmp-a6-vs-dmp-a6-master-edition-wahnsinn/#respond Fri, 20 Dec 2024 20:39:00 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=8230 Leute, Leute… wie leitet man einen Text über den Eversolo DMP-A6 ein, der wohl als Klangwunder gilt? Vor allem, wenn man ihn mit der DMP-A6 Master Edition vergleicht? Perlen vor die Säue!

Ja, wir lieben Eversolo! Und dann werfen sie auch noch zwei fast identische Streamer in den Ring, zwischen denen man wählen muss.

Für wen ist was?

Fangen wir langsam an. Eversolos Streamer sind nicht ohne Grund in aller Munde. Sie klingen einfach genial! Wem die Sound-Qualität von Spotify und Co. nicht ausreicht, wird schnell den Blick in Richtung High-Res-Audio richten – und hier kommen die Eversolos ins Spiel. Sie haben es geschafft, mit einem vergleichsweise „kleinen“ Preis die Qualität der Wiedergabe, zum Beispiel bei Qobuz, unglaublich zu steigern. Wer hochauflösende Musik hören möchte, kommt eigentlich nicht um einen guten Streamer herum. Mit dem DMP-A6 hat man schon fast den Volks-Streamer gefunden.

Was ist anders?

Das Besondere an der Master Edition des Streamers verbirgt sich im Inneren des gelungenen Gehäuses. Hier hat Eversolo bei einigen Bauteilen noch eine Schippe draufgelegt, um dem DMP-A6 noch mehr Performance zu entlocken. Ein Highlight sind die verbesserten Operationsverstärker, oft auch OpAmps genannt, die an verschiedenen Stellen in der Schaltung zum Einsatz kommen. In der Master Edition kommen nun OPA1612 von Texas Instruments zum Einsatz, die im Vergleich zur Standard Edition mehr als dreimal niedrigere Rauschwerte bieten. Gleichzeitig ist der effektive Arbeitsbereich, also die Bandbreite der Bauteile, deutlich erweitert.

Auch bei der Signaltaktung legt die Master Edition nochmal nach. Zwar setzte die Standard-Variante bereits auf zwei unterschiedliche Oszillatoren, doch hier verwendet Eversolo nun hochpräzise Clocks von Accusilicon. Deren Genauigkeit liegt im Femtosekundenbereich und sorgt für noch weniger Jitter – und damit für eine präzisere und klarere Wiedergabe.

Was macht das in der Praxis?

Das war erst einmal gar nicht so einfach zu fassen. Würde die Fachpresse hier mit blumigen Worten den Player umjubeln, sehen wir das ein wenig nüchterner. Erstmal: Die Master Edition klingt nicht anders. Zumindest war das definitiv unser Ersteindruck. Wir haben beide Player mit denselben Kabeln an dieselbe Hardware angeschlossen und brauchten nur die Eingangskanäle per Fernbedienung wechseln. Und nein… da ist erstmal nichts.

Pam, pam, pam, pam. Goldohren werden uns hier jetzt alles Mögliche herunterbeten können, aber es ist fraglich, ob das jeder so hört oder ob das Geld, das teils bei der Fachpresse für Testberichte fließt, sich in der Meinung widerspiegelt.

Es gab aber Unterschiede! Laufzeitunterschiede. Wir haben den Versuch öfter wiederholt, um nicht auf einen Fehlerteufel unsererseits hereinzufallen. Beide Player haben unsere Referenz-Playlist im Loop parallel abgespielt. Hier haben wir die Player ohne Laufzeitverzögerung gestartet. Nach einer gewissen Zeit hat sich aber eine unterschiedliche Laufzeit zwischen den Playern eingestellt. Diese war nicht dramatisch groß, zeigt aber, dass die in der Master Edition verwendeten Oszillatoren von Accusilicon definitiv präziser arbeiten. Ob nun jemand genau diesen minimalen Laufzeitunterschied tonal hören kann? Wahrscheinlich nicht.

Okay, okay

Dann haben wir mit der Zeit doch etwas gehört. Eventuell sind wir irgendwie abnormal, aber bei Zimmerlautstärke können wir wirklich nichts feststellen. Geben wir hingegen ordentlich Gas und drehen den Lautstärkeregler in Richtung 85 dB, dann wird es ziemlich abhängig von der Musik. Die besseren OpAmps scheinen hier doch das Zünglein an der Waage zu sein und dem Player hier und da im Sound positiv zuzuspielen. Ist der klangliche Unterschied aber jetzt im Bereich von knapp 450 €?

Die Frage darf man uns eigentlich nicht stellen… denn 450 € können in einem Setup fernab vom Streamer noch deutlich mehr bewegen, um den Klang generell zu verbessern! Akustik-Elemente, bessere Lautsprecher (hier hört man den Preis am ehesten), ein Subwoofer als Ergänzung… all sowas verbessert sicherlich den Klang mehr als der Unterschied zwischen DMP-A6 und DMP-A6 Master Edition.

Für wen ist denn die Master Edition?

Mit einem Preis von 1300 € ist die Master Edition des DMP-A6 nicht mehr der Schnapper, den wir dem DMP-A6 attestieren. Hat man jedoch generell eine Anlage im Mittelklasse-Bereich, irgendwo bei 2000 € aufwärts, und möchte nicht direkt zum DMP-A8 greifen, ist die Master Edition wahrscheinlich die beste Wahl.

Und nun?

Wir erleben jetzt ein Dilemma. Sind wir gleichermaßen vom DMP-A6 und der DMP-A6 Master Edition begeistert, hören wir jetzt, gerade durch die längere Testzeit, den Unterschied. Und immer wieder piekst es uns, dass wir doch statt dem DMP-A6 zur Master Edition hätten greifen sollen. Aber ohne sie im direkten Vergleich zu hören, wäre uns der Unterschied wahrscheinlich gar nicht aufgefallen.

Hier verhält es sich aber immer gleich: Man sollte sich nicht zu sehr auf Geschriebenes von der Fachpresse verlassen, sondern darauf achten, dass man sich die Wunschgeräte ins Haus holt und vielleicht wirklich eine Gegenüberstellung seiner Wunschkomponenten macht. Wäre unser Testzeitraum nur wenige Tage gewesen, hätten wir bis auf den Laufzeitunterschied durch den Femto-Clock-Oszillator nicht wirklich viel feststellen können.

Was tun?

Wenn uns jetzt nicht irgendwie eine Ultra-Option ins Haus segelt, bleiben wir natürlich bei unserem DMP-A6, den wir ja dann nicht mehr gegenhören können. HiFi ist und bleibt ein Hobby, das sich jeder selbst definiert und auf der Suche nach etwas Besonderem ist. Genau das macht dieses Hobby so schön!

Musik zu genießen, zu erforschen und zu erleben – und dies nach Möglichkeit in ihrer ursprünglichen Form. HiFi ist auch nicht tot, sondern wird von der heutigen Jugend einfach anders gelebt. Und Streaming ist ein Teil davon! Mit dem Eversolo DMP-A6 und der DMP-A6 Master Edition hat man hier die perfekte Einstiegsdroge.

Fazit

Schaut in euch selbst und überlegt euch eure Budget-Grenzen. Tun euch die 450 € extra in der Tasche weh, und habt ihr noch etliche Verbesserungen an eurem Setup im Kopf? Nehmt die 450 € und verbessert euer Setup! Solltet ihr wirklich mit eurem Raum und Gewissen im Reinen sein, dann greift zur Master Edition.

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Proficient FTEQ-12 — das Subwoofer-Ungetüm im Langzeittest https://www.hifigeek.de/proficient-fteq-12-das-subwoofer-ungetuem-im-langzeittest/ https://www.hifigeek.de/proficient-fteq-12-das-subwoofer-ungetuem-im-langzeittest/#respond Wed, 27 Nov 2024 17:43:00 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=8128 Man ey! Das schieben wir schon lange vor uns her. Haben eigentlich alles schon vorbereitet und haben nie den Absprung geschafft, sodass es schon weh tut. Unser Langzeittest zum Proficient FTEQ-12. Und jetzt auch noch das: Die Kiste wird jetzt zum Black Friday für 1749€ rausgehauen. Shit! Also muss hier jetzt schnell der Test her damit ihr euch rasch überlegen könnt dieses Subwoofer-Ungetüm in eure 4 Wände zu stellen.

Abgrenzung

Wie immer: Keine Werbung, keine Kohle ist geflossen, sondern uns wurde dieses Schmuckstück aus freien Zügen vom deutschen Vertrieb (Audiolust) kostenlos zur Verfügung gestellt. Lange zur Verfügung gestellt. Irgendwie scheint es, als wollen wir die Kiste nimmer los werden… vielleicht ist das auch der Grund warum wir uns so lange Zeit gelassen haben? Vielleicht sollten wir doch Werbung schalten, um uns regelmäßig mit geilem HiFi und Heimkino-Scheiß einzudecken? Nagh! Wir schreiben hier ungeschönt und ohne HiFi-Sprech unsere Meinung und so bleibt das.

Sunfire als Urvater

Wir fassen es hier noch einmal kurz zusammen: Proficient und Speakercraft basieren komplett auf der Technologie von Sunfire. Das heißt im Grunde, neuer Name, also Power. Oder so in etwa.

Unboxing

Zu allererst, hier klingelt kein Postbote sondern es kommt eine Spedition, denn den 46kg schweren Subwoofer will dann doch kein Postbote mehr heben. Karton aber erstmal ins richtige Zimmer verfrachtet und geöffnet gibt sich ein ähnliches Bild wir schon beim kleineren Modell dem FRS-12 und FDS-12. Schön in einer weißen Stofftasche eingepackt, wartet der Kleine darauf aus dem Karton gehoben zu werden. Alternativ kann man auch den Karton umkippen. Befreit von seinem Stofftäschchen glänzt der Subwoofer in seinem Klavierlackfinish vor uns und lechzt danach angeschlossen zu werden.

Einrichtung

Alleine oder besser mit zwei Personen sollte man jetzt schnell die Kiste an seinen Bestimmungsort befördern, wie wir es getan haben. Mal eben ein Stromkabel dran und das breitliegende RCA-Kabel und schwupps können wir ihn auch schon mit Hilfe des Schalters auf der Rückseite zum Leben erwecken. In der Realität geht es ziemlich schnell und letzlich liegen die Feinheiten nachher im Detail der App.

Design und Verarbeitung

Großer schwarzer Kasten. So oder so ähnlich wird es wohl die Frau umschreiben, wenn man sie fragen würde. Aber: zum Glück ist der Proficient FTEQ-12 für das was drinnen schlummert von seinen Maßen doch recht “schlank”. Mit 488 mm x 460 mm x 450 mm (B x H x T) ist er nicht nur fast ein Würfel, sondern auch recht unauffällig. Das Design zwar typisch Subwoofer, aber durch seine zwei Treiber rechts und links kann man ihn auch ohne Abdeckung jener gut auf beiden Seiten vom Wohnzimmer/Heimkino, Hifi-Anlage oder Whatever präsentieren. Die geschlossene Bauform macht die Positionierung auch einfacher, wobei viele so oder so auch wandnah bevorzugen.

Technik-Bashing

Rumsdibums! Wollen wir mal auflisten was den Proficient FTEQ-12 so besonders macht. Zwei Verstärker mit je 1000 Watt treiben die zwei 12″ Woofer mit Kevlar-Membranen an. Damit sollte klar sein, dass die Kiste nix für die Wohnung imm Mehrfamilienhaus ist oder die Nachbarn auf Massagen stehen. Ergo haben wir hier satte 2000 Watt Leistung welche sich feinfühlig durch einen integrierten DSP in die richtige Richtung zügeln lassen. Vorteil am Doppeltreiber-Design ist ebenfalls, dass der Subwoofer ruhig auf seinem Platz steht, egal welches Inferno er gerade entzündet. Jedenfalls ist die Kiste uns nicht davongelaufen, als wir ihn ordentlich befeuert haben.

App und Einmessung

Die Einmessung geht wenn man es möchte leicht von der Hand. Proficient stellt eine App zur Verfügung mit welcher sich der Subwoofer ganz nach Lust und Laune anpassen lässt. Für den Schnellstart wollen wir zuerst die automatische Einmessung benutzen. Hierzu den Auto EQ gewählt, auf den Wunschplatz gesetzt und den Start-Button gedrückt. Hierzu gibt es in der App noch ein paar kleinere Hinweise, wie z.B. das Handy auf der Sitzposition in Kopfhöhe zu halten, damit die Einmessung, das beste Ergebnis erzielen kann. Nach ein paar druckvollen Testtönen ist es auch schon geschehen und der Subwoofer eingemessen.

Die App bietet aber noch weitere Features allem voran drei Presets (Normal, Music und Movie) und einen Night Mode um den Subwoofer an die jeweilige Begebenheit ein wenig anzupassen. Mehr Druck unten rum bei Filmen oder mehr Punch bei der Musik? Oder doch lieber die Familie schlafen lassen und ein wenig den spielfreudigen Kammeraden zügeln?

Weiter lässt sich der Crossover in der App inkl. Flankensteilheit anpassen. Praktisch wenn man nicht so die Möglichkeiten eines AVR hat, z.B. in einem analogen Stereo-Setup. Natürlich kann man ebenfalls die Phase anpassen und den Delay in Metern.

Abgerundet wird das mit demm 4 bandigen manuellen Equalizer. Hier kann man wenn man es sich zutraut, seinem Setup den letzten Schliff geben.

Das mit Abstand beste Feature ist aber unteranderem der Auio Sweep. Hier kann man auf hoher Lautstärke mal manuell alle Frequenzen durchgehen und so seinen Raum “debuggen”. Wir haben zu Anfang auf manchen Frequenzen noch so das ein oder andere Möbelstück gefunden, welches zum Mitschwingen tendiert hat. Mega.

Zuguterletzt kann man noch seine Einstellungen exportieren und importieren, damit einem diese niemals verloren gehen.

Höreindruck

Hat er Druck gesagt? Ja! Er hat Druck gesagt! Davon hat der Zauberkasten einiges in Reserve. Aber von Vorne. Wir haben hier einen akustisch angepassen Raum, welcher aus einer Wohn-/Esszimmer-Kombination besteht. Akustisch angepasst in dem Sinne, dass wir Absorber und Diffusoren verbaut haben. Halt so ne moderne Akustikpaneelwand. Aber richtig. Nicht direkt an die Wand geschraubt sondern bis zu 40cm Steinwolle dahinter. Porös, weniger porös… ein anderes Mal gehen wir darauf ein. Was Fakt ist, ist dass wir hier einiges an Energie aus dem Raum nehmen um unangenehme Raummoden zu minimieren. Anders gesagt: der Subwoofer braucht bei manchen Frequenzen extra viel Power um aus dem Quark zu kommen. Zumindest für das Gehör und die Messung.

Aber bei dem Proficient FTEQ-12 handelt es sich um ein wirklich potentes Exemplar eines Subwoofers und so können wir richtig Spaß haben mit der Kiste. Er bekommt mit Leichtigkeit den kompletten Raum angeregt ohne zu verzerren oder zu clippen. Clipping haben wir im allgemeinen gar nicht festgestellt. Dennoch haben wir den Subwoofer ordenlich Futter gegeben. Jetzt alle Filme aufzuzählen die er durchlaufen hat wäre ein wenig viel, aber sagen wir mal so: jeden Blockbuster der letzten 12 Monate und darüber hinaus ein Repertoire an Filmen im hohen zwei stelligen Bereich.

Er versteht es im Sub-Bassbereich ordentlich Bewegung in das Sitzmöbel zu zaubern, aber auch im mittleren Bassbereich ordentlich agil punsh zu haben. Von Müdigkeit keine Spur, auch nicht bei Filmen wie Dune 2, Godzilla vs Kong oder Mad Max Fury Road, um hier doch einige zu nennen, die wir auch bei hohem Pegel haben durchrauschen lassen. Hoher Pegel ist nun wieder relativ. Wir pegeln die Sprache grob mit dem Handy bei 75–80dB ein und alles was dann an Dynamikumfang vom Film kommt wird mitgenommen. Hier ergeben sich dann Spitzen bei 95dB. Ja… im Kino ist das noch lauter… ja… aber oft schon unangenehm. Hier gibt es auch keine Umgebungsgeräusche die einen stören.

Wie ist denn nun der Subwoofer?

Direkt, punchy, Abrissbirne, in die Fresse. Für die, die ne HiFi branchenübliche Umschreibung suchen. Natürlich ist er ebenfalls trocken im Abgang und im Keller ist er auch potent. Bei einem Frequenzgang (+/- 3dB) von 17–200 Hz ist er für das Heimkino gut aufgestellt.

Und was geht bei Musik?

Na was soll man bei einem geschlossenen Subwoofer schon sagen? Hier geht viel Metal. Death Metal, Deathcore, Hardcore, Black Metal und ansonsten nen bissl Mittelalter-Krams der Frau und natürlich ein wenig Querbeet. Wer einen kleinen Abriss sucht, kann gerne ins Discogs-Profil einen Blick werfen. Hier sieht man was so an Vinyl durch den Plattendreher gezogen wurde. Wer digital und lossless unterwegs ist darf sich gerne bei uns die Referenz-Playlist auf Qobuz zu Gemüte führen und einen Eindruck erlangen was wir so alles dem Subwoofer abverlangt haben, bis wir zu diesen Aussagen gekommen sind.

Ideen für Analagen-Kombinationen

Hm. Also ob es nun Regal-Lautsprecher, denen ihr abgrundtiefe Bässe hinzufügen wollt, oder doch die mannshohen Standlautsprecher… der Proficient FTEQ-12 wird durch seine Features wie dem DSP eigentlich allen Gegebenheiten gerecht. Aber sicherlich bei der Preiskategorie sollte man schon hoch hinaus wollen.

Upgradability

Zwei sind immer besser als Einer oder? Aber mal Hand auf’s Herz. Einer ist geil, aber der Zweite regt halt den Raum gleichmäßiger an. Macht euch weniger Gedanken hierzu. Überlegt euch lieber was ihr als erstes mit dem Teil anstellen wollt.

Ein Upgrade gibt es aber wirklich. Den Proficient Wireless Subwoofer Kit. Quasi kabellose Tonübertragung. Also braucht ihr dem Subwoofer nur noch Strom geben und könnt ihn ansonsten frei im Raum aufstellen. Ihr müsst euch dann keine Sorgen mehr machen, wie ihr ein Cinch- oder XLR-Kabel zu dem Teil bekommt, ohne dass euch der Saugroboter oder Frau an die Gurgel springt.

Fazit

Kommen wir zu dem heftigen Hifi-Geschwurbel: Trocken, punchy, in your face und mächtig dicke Eier. Mensch Leute… das Ding ist einfach ultra. Warum lässt man sich sonst mit ner Rezension so lange Zeit? Damit man den Subwoofer nicht sofort wieder zurückschicken muss! 1749€ kostet die Kiste zum Black Friday.. damit ist er wohl gerade der Günstigste seiner Art. Ja sicherlich sehr gehoben im Preis, aber es ist nunmal ein Hobby.

Schweren Herzens beende ich jetzt hier den Artikel und werde nachdem ich alles aufpoliert und mit Bildern versehen habe, auf den Veröffentlichen-Button drücken. Wohlwissend, dass dies der Anfang vom Ende einer wirklich tollen Freundschaft war. Es war mir eine Ehre. Eine Ära geht zu Ende und wir sind bereit uns von diesem Subwoofer-Ungetüm zu trennen. Denn lange wird es nicht dauern bis Audiolust mitbekommt, dass wir unser Werk nun vollendet haben und den armen Speditions-Fahrer beauftragen die 46kg entgegen zu nehmen.

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The Monkey — erster Redband Teaser-Trailer zu Stephen King Verfilmung https://www.hifigeek.de/the-monkey-erster-redband-teaser-trailer-zu-stephen-king-verfilmung/ https://www.hifigeek.de/the-monkey-erster-redband-teaser-trailer-zu-stephen-king-verfilmung/#respond Tue, 26 Nov 2024 12:55:31 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=8118 Am 21. Februar 2025 startet in den US-Kinos The Monkey mit Theo James , Tatiana Maslany und Elijah Wood. er Film basiert auf einer Kurzgeschichte aus der Sammlung Skeleton Crew. Gerade weil der Trailer so spaßig aussieht, wollen wir ihn euch nicht vorenthalten.

Story

Als die Zwillingsbrüder Bill und Hal auf dem Dachboden das alte Affenspielzeug ihres Vaters finden, beginnt eine Reihe grausamer Todesfälle. Die Brüder beschließen, das Spielzeug wegzuwerfen und mit ihrem Leben weiterzumachen, wobei sie sich im Laufe der Jahre immer weiter voneinander entfernen.

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Denon, Marantz und Bowers & Wilkins könnten vor dem Aus stehen https://www.hifigeek.de/denon-marantz-und-bowers-wilkins-koennten-vor-dem-aus-stehen/ https://www.hifigeek.de/denon-marantz-und-bowers-wilkins-koennten-vor-dem-aus-stehen/#respond Tue, 26 Nov 2024 12:40:18 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=8119 Zuerst trifft einen die Nachricht, welche sich gerade wie ein Lauffeuer verbreitet wie ein Schlag. Aber Denon, Marantz und Bowers & Wilkins könnten aus der HiFi- und Heimkino-Landschaft verschwinden. Alles Überraschend oder war das langsam abzusehen?

Sowohl als auch: Die Marken, welche schon lange nicht mehr eigenständig waren, hatten in der Vergangenheit immer mal ihre Probleme. 2017 übernahm das Unternehmen Sound United Denon und Marantz von der D+M Gruppe sowie 2020 dann ebenfalls Bowers & Wilkins.

2022 dann der nächste Schlag mit der Übernahme von Sound United durch die Masimo Corporation. Eine eher ungewöhnliche Übernahme, da es sich bei der Masimo Corporation um ein Unternehmen aus der Medizintechnik handelt.

Grund zu den Aufgabespekulationen gibt der Finanzbericht der letzten drei Monate mit einem Verlust von 12,9 Millionen und von 31,3 Millionen US-Dollar seit Jahresbeginn 2024. Desweiteren wurden Büros in Frankreich, Finnland, der Schweiz und auch Deutschland geschlossen oder stehen vor der Schließung. Der letzte Stoß zu der Vermutung kommt durch die Angabe von Masimo Corporations Aussage bezüglich des Finanzberichts und dass sie breit wären im Notfall die Sparte aufzugeben.

Betrachtet man den Markt ein wenig objektiver, kann man schon erahnen, dass hier mit harten Bandagen gekämpft wird. Nehmen wir mal die Heimkino-Sparte, so kämpfen die Marken hier an vielen Fronten. Mit ihren Einsteiger AV-Receivern sind sie lange Jahre sowas wie die Volks-Receiver gewesen. Aber in der Branche zeichnet sich eine Spezialisierung ab. Marken wie Stormaudio oder Trinnov positionieren sich am oberen Ende des Marktes mit eigenen, teils bahnbrechenden Technologien und Upgradefähigkeiten. Hier hat der Hersteller immer wieder mit seinen Flagschiffen Alternativen geboten, konnte aber mit der Inovation der Premium-Marken nie mithalten. Sicherlich ein Grund warum der Konzern sich mitlerweile Dirac-Live geöffnet hat.

Am unteren Ende stehen nicht nur andere Marken sondern Soundbars, smarte Lautsprecher oder andere Devices wie der WiiM Ultra. Hier ist der Einstieg so einfach wie nie. Durch den Streaming Durchbruch und dem Bulimie-Konsum geht ein drastischer Verlust an Qualität einher. Quantität steht an erster Stelle für die großen Streamer und wer ein richtiges Heimkino sein eigen nennt, wird keineswegs zufrieden sein mit dem Kompressions-Gematsche.

Aber die Hifi-Branche an sich tut sich schwer damit die Jugend anzusprechen. Superlative jagt Superlative und man möchte die nächste Unicorn-Technik für viel Geld verkaufen, anstatt ausgeklügelt die Jugend einzufangen und erschwingliche Produkte für bessere Soundqualität zu verkaufen. Streaming ist nicht nur böse. Darüber hinaus sind auch jüngere Menschen qualitätsbewusst. Vinyl ist nicht ohne Grund weiter im Kommen.

Aber solange man “von oben herab” angesehen wird, wenn man in einen alt eingesessenen HiFi-Laden geht und eben nicht zu den 10.000€ Lautsprechern greift, wird sich das Bild der angestaubten HiFi-Anlage auch nicht bessern.

Warten wir ab wie die Geschichte ummmm Denon, Marantz und Bowers & Wilkins ausgeht. Vielleicht doch noch mit einem Happy-End?

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Verlosung — Kino-Tickets für Terrifier 3 https://www.hifigeek.de/verlosung-kino-tickets-fuer-terrifier-3/ https://www.hifigeek.de/verlosung-kino-tickets-fuer-terrifier-3/#respond Tue, 29 Oct 2024 12:53:34 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=8098 Donnerstag erwartet uns schon der dritte Teil der Terrifier Reihe um Art dem Clown in den deutschen Kinos. Wie schon Teil zwei, völlig ungeschnitten und wie man so an News von den Amis liest, nicht zimperlich. Erstaunlich ist auch wieder wie sich Damien Leone’s Film an den Kinokassen schlägt. Mit einem Budget von gerade mal $2 Million Dollar hat der Film schon $50 Millionen Dollar an den weltweiten Kinokassen eingespielt und sich in den USA ebenfalls an die Spitze der Kinocharts geschlachtet.

Hier bricht der Film auch weitere Rekorde: Wurde der Film von der MPAA nicht mit einem R‑Rating versehen, hat man sich eine Lücke im amerikanischen Kinosystem zu Nutze gemacht. Anstatt den Film mit einem X‑Rating auszustatten, wird der Film einfach Unrated, also ohne Freigabe in den Lichtspielhäusern gezeigt. Wo sich viele Kinos in den USA weigern einen Film mit X‑Rating zu zeigen, ist es wohl weniger ein Problem einen Unrated Film ins Programm zu nehmen, welcher dann ebenfalls nur einem Erwachsenen Publikum zugänging ist.

Wir haben in Deutschland, wie auch schon bei Terrifier 2 Glück und so hat die hiesige FSK den Film ungeschnitten ab 18 für das Kino freigegeben. Natürlich wird es bei der Heimkinoveröffentlichung nicht dabei bleiben, hat aber dennoch weitere Vorteile für den Vertrieb von Tiberius Film. Warum auch immer können Streamer die Altersfreigabe aus dem Kino übernehmen und so Filme ungeschnitten seinen Kunden zeigen. So geschehen bei Terrifier 2 oder The Sadness.

Aber fiebern wir jetzt erstmal dem deutschen Kinostart für Terrifier 3 hinterher und freuen uns, das wir diese Schlachtplatte im Kino genießen können.

Tiberius Film hat uns mit zwei Kino-Tickets ausgestattet, welche wir nun auf unseren Sozialen Kanälen bei Facebook und Instagram verlosen. Klickt euch rein und macht mit. Die Karten gehen direkt Donnerstag dann digital an den/die glücklichen Gewinner/in.

Story

Sienna hat das schreckliche Halloween-Massaker vor fünf Jahren überlebt. Noch immer wird sie von schrecklichen Visionen heimgesucht. Doch gemeinsam mit Bruder Jonathan baut sie sich ein neues Leben auf, um mit dem Horror abzuschließen. Sie fährt zu ihren Verwandten, um sich auf die besinnlichen Feiertage vorzubereiten. Doch kurz vor Heiligabend kommt Art the Clown plötzlich zurück nach Miles County. Verkleidet als Santa Claus überzieht er die Stadt mit seinem monströsen Terror und macht vor nichts und niemandem Halt. Gnadenlos sucht er nach Sienna und ihrem Bruder und hinterlässt eine blutige Spur der Verwüstung. Art wird diese Weihnachten in einen wahren Alptraum verwandeln. Kein Feiertag ist mehr sicher…

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