In meinem Norddeutsche HiFi-Tage 2026 Rückblick zeige ich dir, wie voll es wirklich war, wie Location, Räume und Aussteller gewirkt haben – und welche HiFi Geek-Highlights mir besonders in Erinnerung geblieben sind. Menschen‑Tetris, Ellenbogenpolitik, jeder will der Erste sein – so hatte ich mir die Norddeutsche HiFi‑Tage 2026 im Vorfeld vorgestellt. Mir hingen noch die Nachberichte der Norddeutsche HiFi‑Tage 2025 in den Ohren, wie schlecht wohl alles gewesen sein soll – und ja, das hat bei mir Vorurteile aufgebaut. Diese Vorurteile kann ich nach meinem Norddeutsche HiFi-Tage 2026 Rückblick allerdings nicht bestätigen.
Besucher, Stimmung und Andrang
Natürlich war es voll, als wir kurz nach 10 Uhr in das Le Méridien in Hamburg einmarschiert sind. Zuerst erblickten wir die Schlange all jener, die ebenfalls auf die Norddeutsche HiFi‑Tage 2026 wollten und entweder schon ein Online‑Ticket hatten oder noch eines an der Tageskasse kaufen mussten. Anfangs ging es eher langsam voran, dann aber immer schneller, sodass wir nach gut zehn Minuten – zumindest meine Begleitung – mit einem Armband versorgt waren.
Ich war akkreditiert und musste daher zu einer anderen Kasse. Dort gab es wiederum eine Schlange, die allerdings „nur“ für die Garderobe war. So kam ich zwar schnell an mein eigenes Armband, musste dann aber doch noch anstehen, um meine Jacke für 4 Euro pro Tag in die Obhut des Garderoben‑Teams zu geben.
Was anfangs nach „ziemlich voll“ aussah, entpuppte sich im Tagesverlauf als angenehm gefüllte, aber nicht überlaufene Messe. Natürlich gab es immer wieder Hotspots in bestimmten Räumen, in denen sich Besuchertrauben bildeten. Meistens haben wir jedoch direkt Sitzplätze bekommen und konnten das tun, wofür wir da waren: Musik hören und einen Eindruck von den vorgestellten Anlagen gewinnen – genau das, was ich in diesem Norddeutsche HiFi-Tage 2026 Rückblick festhalten wollte.
Location: Le Méridien Hamburg im Messemodus
Das Le Méridien in Hamburg ist ein durchaus schönes Hotel, aber auch ziemlich verwinkelt. Wenn ich mir eins gemerkt habe, dann dass ich nicht zu 100 Prozent nachvollziehen konnte, wie und warum wir am Anfang an bestimmten Stellen gelandet sind. Es gibt Treppenhäuser, die zwar in einige, aber nicht in alle Etagen der Veranstaltung geführt haben, und man musste teilweise das Treppenhaus wechseln, um ans eigentliche Ziel zu kommen.
Gefühlt lagen manche Treppenhäuser direkt nebeneinander, was die Orientierung nicht unbedingt leichter gemacht hat. Es gab zwar Hinweisschilder, die jeweils akut geholfen haben, aber ein wirklicher Gesamtüberblick hat sich mir nicht erschlossen. So haben wir anfangs einzelne Räume übersehen, die wir später noch nachgeholt haben – alles halb so wild und in so einem Hotel‑Setup vermutlich schwerer eindeutig zu planen, auch für den Veranstalter.
Gerade deshalb war es mir wichtig, im Norddeutsche HiFi-Tage 2026 Rückblick auch die Orientierung, Wegeführung und das Gefühl „im Hotel unterwegs“ anzusprechen – denn das gehört für mich zum Messe‑Erlebnis dazu.
Norddeutsche HiFi-Tage 2026 Rückblick: Räume, Akustik und Setups
Die Vorführräume waren typische Hotelzimmer, teilweise aber überraschend geräumig und größer, als man auf den ersten Blick erwartet hätte. Die Ausstattung und Vorbereitung der Räume variierte deutlich je nach Aussteller. Einige haben den Raum akustisch nach bestem Wissen, Gewissen und den realen Möglichkeiten angepasst, andere haben ihn weitgehend so belassen, wie er war.
Es dürfte wenig überraschen, dass die besser angepassten Räume in meinem Norddeutsche HiFi-Tage 2026 Rückblick oft die überzeugenderen Vorführungen geliefert haben. Dort ließen sich Anlagen deutlich entspannter beurteilen, weil weniger der Raum und mehr das Setup selbst im Vordergrund stand.
„Geblitzdingst“ – Licht und Fotografie auf der Messe
Die Beleuchtung war meistens „suboptimal“, um es freundlich auszudrücken, sodass meine neue Kamera zeigen durfte, was sie kann. Ich hoffe, ihr mögt die entstandenen Bilder in diesem Norddeutsche HiFi-Tage 2026 Rückblick, denn ich habe – wie es sich für eine Publikumsveranstaltung gehört – konsequent ohne Blitz fotografiert.
Ganz im Kontrast dazu stand ein Teil der anwesenden Fachpresse, die uns zum Beispiel bei Auer Acoustics gefühlt komplett „geblitzdingst“ hat. Zum Einsatz kam ein einfacher Aufsteckblitz – für diesen großen Hörraum und die High‑End‑Anlage völlig überfordert und im Ergebnis mehr störend als hilfreich. Liebe Fachpresse: Wenn ihr lernen möchtet, wie man solche Veranstaltungen auch ohne Blitz vernünftig fotografiert, meldet euch gern. Wenn ich etwas nicht weiß oder kann, mache ich das mit Leidenschaft und Selbststudium wett – das funktioniert offenbar besser als ein überforderter Aufsteckblitz im Hörraum.
Highlights im Norddeutsche HiFi-Tage 2026 Rückblick
Wer hier eine riesige Auflistung aller Marken und Händler erwartet, wird in diesem Rückblick nicht fündig werden. Ja, die großen Namen hatten teilweise den größten Bombast in ihren Räumen und Vorführungen, das gehört irgendwie dazu. Aber das heißt nicht, dass es nicht auch abseits der üblichen Verdächtigen spannende Präsentationen gab.
Wir konnten längst nicht jede einzelne Vorführung mitnehmen – dafür gibt es auf den Norddeutsche HiFi‑Tage 2026 einfach viel zu viele Räume, Setups und Slots. Deshalb konzentriere ich mich hier auf die Stationen, die mir besonders aufgefallen sind: entweder klanglich, konzeptionell oder einfach, weil sie anders waren als der übliche Messe‑Standard.
Aussteller: Vom Flaggschiff bis zum Einsteiger-Lautsprecher
Auffällig war, dass viele Aussteller nicht nach dem Motto „nur das Neueste und Teuerste“ ausgestellt haben. Statt ausschließlich Flaggschiffe zu zeigen, standen oft auch kleinere oder mittlere Modelle im Fokus. Genau das hebt die Norddeutsche HiFi‑Tage für mich spürbar von einer Messe wie der High End ab, wo sehr viel mehr „Show & Bombast“ im Vordergrund steht.
Ich persönlich mag kleinere Lautsprecher ohnehin, denn in vielen Gesprächen hört man, dass sich Leute an Flaggschiffen orientieren, obwohl sie diese in der Praxis weder stellen noch bezahlen können. Oft sind es am Ende dann doch kleinere Modelle im eigenen Wohnzimmer – und genau dort müssen sie überzeugen. Auf der Messe war schön zu sehen, dass gute klangliche Ergebnisse nicht zwingend an maximale Größe und fünfstellige Preisschilder gebunden sind.
Hier mal ein paar Raw Eindrücke
Auer Acoustics hat für mich den Vogel abgeschossen. Sie haben nicht nur eine tolle Präsentation ihres VERSURA V4 abgeliefert und damit einen rund 7 × 12 Meter großen Raum mit ordentlich Druck und sehr guter Kontrolle gefüllt. Sie haben außerdem einen unglaublichen Aufwand betrieben, indem sie den kompletten Raum mit eigenen Akustik‑Wänden und Paneelen in einen akustisch bearbeiteten Hörraum aus einem Guss verwandelt haben. Wer es nicht wusste, konnte leicht den Eindruck gewinnen, das Le Méridien hätte hier einen fest installierten Audio‑Raum – tatsächlich hat Auer Acoustics ihn selbst aufgebaut. Starke Leistung!



Wie immer war auch Audio Reference vertreten und hat wieder drei komplette Setups aufgefahren, die für ordentlich Andrang gesorgt haben – inklusive Online‑Tickets für einzelne Vorführungen. Neben einem kurzen Rundgang über alle drei Setups habe ich mir die Kinovorführung gegeben. Hier war ich nach dem Perfektionismus bei Auer Acoustics allerdings etwas „enttäuscht“: Die Präsentation der neuen Perlisten A‑Serie wirkte eher mittelmäßig. Die Anlage lief mit je einem Prototypen für eine neue AV‑Vorstufe und 7‑Kanal‑Endstufe von Velodyne, war aber offenbar nicht sauber auf den Hörraum eingemessen. Nach einem kurzen Gespräch mit einem Mitarbeiter hat sich dieser Eindruck auch bestätigt. Schade – das volle Potenzial dieser Kombination hätte ich gern erlebt.
Wir hatten insgesamt noch einige richtig starke Vorführungen, sind zwischendurch aber auch im HiFi‑Voodoo gelandet – inklusive leuchtender UFO‑Gadgets. An mehreren Stellen durften wir selbst Musik wählen und haben eiskalt Bands wie In Flames aufgelegt. Mit unseren Metal‑Shirts sind wir dabei mehrfach „gespottet“ worden und so immer wieder in nette Gespräche gekommen.
Natürlich gab es aber auch die bekannten „Dich fasse ich mit der Kneifzange nicht an“-Momente, in denen das Gegenüber gefühlt unnahbar weit weg war. Schade – aber irgendwo verständlich: Die Branche ist noch immer sehr konservativ, und meine Arbeit wird teilweise als reines Blogger‑ oder Influencer‑Ding belächelt. Ich arbeite aber genau daran, das zu ändern und ein paar dieser Fronten aufzubrechen – für eine HiFi‑Zukunft, die auch für neue Generationen zugänglich und einladend ist.
Ich bin ganz ehrlich: Ich hatte mich auf einen eher nervigen Tag eingestellt und bin am Ende bei einem echten Genuss‑Tag gelandet. Nicht komplett – das Abendessen im Restaurant unserer Wahl hat qualitativ nicht mehr an „früher“ bzw. die Vor‑Corona‑Zeit angeknüpft und die Preise waren astronomisch –, aber das ist ein anderes Thema.
Bevor ich zum Fazit komme, haue ich euch unten noch ungefiltert meine restlichen Bilder rein, um meinen Norddeutsche HiFi-Tage 2026 Rückblick noch ein bisschen zu versüßen.
Zum Abschluss dieses Norddeutsche HiFi-Tage 2026 Rückblicks kann ich sagen: Die Messe war deutlich besser, entspannter und praxisnäher, als es manche Berichte aus dem Vorjahr hatten erwarten lassen – und ich freue mich jetzt schon auf die nächste Runde an der Alster.
Wenn dir mein Norddeutsche HiFi-Tage 2026 Rückblick gefallen hat, findest du auf HiFiGeek bald noch mehr Messeberichte und ausführliche Tests zu den gehörten Komponenten.






























































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