Budget-HiFi - HiFi, Heimkino, Kopfhörer & Head-Fi für Audiophile | HiFiGeek https://www.hifigeek.de Modern Audio für HiFi, Kopfhörer & Heimkino Thu, 23 Apr 2026 09:55:52 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 https://www.hifigeek.de/media/cropped-hifigeek.de-512-32x32.png Budget-HiFi - HiFi, Heimkino, Kopfhörer & Head-Fi für Audiophile | HiFiGeek https://www.hifigeek.de 32 32 60029611 Fosi Audio i5 Update: Bass-Fix macht den Planar-Magnetischen Kopfhörer noch besser https://www.hifigeek.de/fosi-audio-i5-update-bass-fix-macht-den-planar-magnetischen-kopfhoerer-noch-besser/ https://www.hifigeek.de/fosi-audio-i5-update-bass-fix-macht-den-planar-magnetischen-kopfhoerer-noch-besser/#respond Thu, 12 Jun 2025 19:46:36 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=9162 Der Fosi Audio i5 hat seit seiner Ankündigung für ordentlich Wirbel in der Audiophilen-Szene gesorgt – und jetzt gibt es spannende Neuigkeiten für alle, die mit dem Gedanken spielen, sich diesen vielversprechenden Planar-Magnetischen Kopfhörer zu sichern. Während die Kickstarter-Kampagne in die finale Phase geht, hat Fosi Audio auf Feedback der Community reagiert und eine entscheidende Verbesserung vorgenommen, die den Klang des Fosi Audio i5 auf ein neues Level hebt.

Der Bass-Leak: Was zum Teufel war das Problem?

Bei den ersten Testmustern des Fosi Audio i5, die an Reviewer gingen, wurde ein Problem im Tiefbassbereich festgestellt. Die mit Klettverschluss befestigten Ohrpolster verursachten eine unzureichende Abdichtung, was zu einem Klangverlust im Subbassbereicht unter 80 Hz führte. Für einen Kopfhörer, der mit einem beeindruckenden Frequenzgang von 10 Hz bis 50 kHz beworben wird, war dieser Mangel an Tiefbass ein ernstes Problem, das viele potenzielle Käufer abschrecken könnte.

Die ursprüngliche Abstimmung des Fosi Audio i5 war laut Fosi Audio bewusst so gestaltet, um Hörmüdigkeit bei längeren Sessions zu vermeiden. Doch nach zahlreichen Rückmeldungen von Testern und der Community wurde klar: Der fehlende Tiefbass war ein No-Go für viele Audiophile.

Die Lösung: Ein simpler, aber effektiver Fix

In einem bemerkenswerten Beispiel für schnelles Handeln hat Fosi Audio innerhalb von nur zehn Tagen verschiedene Lösungsansätze getestet und schließlich eine einfache, aber höchst effektive Lösung gefunden. Das Unternehmen hat einen speziellen Schaumstoffring entwickelt, der um den Treiber herum angebracht wird und die Abdichtung zwischen Ohrpolster und Gehäuse deutlich verbessert.

Der Effekt dieser kleinen Änderung ist beeindruckend: Der Subbassverlust wurde praktisch eliminiert, was zu einer deutlich lineareren Frequenzantwort im Bassbereich führt. Messungen zeigen eine signifikante Verstärkung im Bereich unter 100 Hz, wodurch der Tiefbass nun viel präsenter und kraftvoller wirkt.

Das Beste daran: Alle Kickstarter-Unterstützer und zukünftigen Käufer werden die verbesserte Version mit dem Dichtungsring erhalten. Fosi Audio plant, diesen Fix in allen Produktionseinheiten zu implementieren, sodass niemand auf das verbesserte Klangerlebnis verzichten muss.

Wie verändert der Fix den Klang?

Nach Berichten von Reviewern, die bereits Zugang zur verbesserten Version haben, ist der Unterschied deutlich hörbar. Der Bass ist nun wesentlich präsenter und reicht tiefer hinab, was besonders bei elektronischer Musik und modernen Produktionen einen spürbaren Unterschied macht.

Die Verbesserung im Tiefbassbereich führt zu einem volleren, runderen Klangbild, allerdings mit einer Einschränkung: Die Modifikation hat auch Auswirkungen auf den Mittenbereich. Das bereits in der Vorproduktionsversion vorhandene leichte “Sägezahnmuster” in den Mitten wurde durch den Fix verstärkt. Dies führt dazu, dass manche Vokale bei genauem Hinhören nicht ganz so natürlich klingen wie bei höherpreisigen Kopfhörern.

Diese Unebenheit im Mittenbereich ist jedoch kein gravierendes Problem – sie ist nicht harsch oder störend, sondern fällt nur auf, wenn man gezielt darauf achtet. Die meisten Hörer werden bei normalem Musikgenuss kaum einen Unterschied bemerken. Insgesamt tendiert der Klang durch den verbesserten Bass nun etwas mehr in Richtung Wärme als zur Neutralität.

Trotz dieser kleinen Einschränkung im Mittenbereich kann der Fosi Audio i5 nun mit deutlich teureren Planar-Magnetischen Kopfhörern mithalten, was das Preis-Leistungs-Verhältnis noch attraktiver macht.

Warum jetzt zuschlagen? Late Pledge bei Kickstarter

Für alle, die bisher gezögert haben: Die Kickstarter-Kampagne befindet sich in der Endphase, aber es besteht noch die Möglichkeit, über einen Late Pledge einzusteigen. Mit einem Preis von etwa 350 Euro (je nach gewähltem Paket) bietet der Fosi Audio i5 ein außergewöhnliches Preis-Leistungs-Verhältnis für einen Planar-Magnetischen Kopfhörer dieser Qualität.

Zum Vergleich: Ähnliche Modelle von etablierten Herstellern kosten oft das Doppelte oder mehr. Der Fosi Audio i5 positioniert sich damit als ernstzunehmende Alternative zu Modellen wie dem HIFIMAN Sundara oder dem Monolith M1070.

Was macht den Fosi Audio i5 so besonders?

Abgesehen von der nun verbesserten Bassperformance bietet der Fosi Audio i5 eine Reihe beeindruckender Eigenschaften:

  • Ein gewaltiger 97mm großer Planar-Treiber mit ultradünner 2 Mikrometer Membran
  • 44 leistungsstarke N50 Neodym-Magnete für präzise Kontrolle und minimale Verzerrung
  • Doppelachsige Aufhängung der Ohrmuscheln für optimalen Tragekomfort
  • Hochwertiger Kopfbügel aus Memory-Metall mit stufenloser Silikon-Verstellung
  • Ohrpolster aus perforiertem Leder und atmungsaktivem Stoff für lange Hörsessions

Mit einem Gewicht von 550g bewegt sich der Fosi Audio i5 im durchschnittlichen Bereich für Planar-Magnetische Kopfhörer. Die Impedanz von 28 Ohm und die Empfindlichkeit von 98dB/mW machen ihn zu einem relativ leicht anzutreibenden Planar, der auch mit moderaten Verstärkern gut harmoniert.

Fazit: Jetzt oder nie?

Fosi Audio hat mit dem Fosi Audio i5 nicht nur seinen ersten Kopfhörer auf den Markt gebracht, sondern gleich einen Volltreffer gelandet. Die schnelle Reaktion auf das Feedback der Community und die Implementierung des Bass-Fixes zeigen, dass das Unternehmen es ernst meint mit seinem Einstieg in den Kopfhörermarkt.

Für alle, die schon immer einen hochwertigen Planar-Magnetischen Kopfhörer besitzen wollten, aber vor den oft horrenden Preisen zurückschreckten, bietet der Fosi Audio i5 eine fantastische Gelegenheit. Mit dem verbesserten Bass-Fix ist er nun ein noch überzeugenderes Gesamtpaket, das audiophilen Klang zu einem erschwinglichen Preis bietet, auch wenn die Mitten nicht ganz perfekt sind.

Wer zuschlagen möchte, sollte nicht zu lange zögern – die Kickstarter-Kampagne läuft nur noch kurze Zeit, und ob der Fosi Audio i5 später zum gleichen günstigen Preis erhältlich sein wird, ist ungewiss.

Ausblick: Unser eigener Test folgt

Update: Jetzt hier zum Test

Wir warten derzeit noch auf unser eigenes Demo-Exemplar des Fosi Audio i5 mit dem neuen Bass-Fix. Sobald wir den Kopfhörer in den Händen halten, werden wir natürlich einen ausführlichen Test durchführen und euch alle Details zu Klangqualität, Tragekomfort und Verarbeitung liefern. Bleibt also dran für unseren umfassenden Hardcore-Test in den kommenden Wochen!

Holy Shit – Fosi Audio beweist mit dem Fosi Audio i5, dass audiophiler Klang nicht teuer sein muss. Mit dem Bass-Fix haben sie einen bereits vielversprechenden Kopfhörer noch besser gemacht. Für alle, die auf der Suche nach einem Einstieg in die Welt der Planar-Magnetischen Kopfhörer sind, ist der Fosi Audio i5 definitiv einen Blick wert.

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Juzear Defiant – im Test für Metalheads & Rockfans https://www.hifigeek.de/juzear-defiant-im-test-fuer-metalheads-rockfans/ https://www.hifigeek.de/juzear-defiant-im-test-fuer-metalheads-rockfans/#respond Sun, 08 Jun 2025 19:21:11 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=9001 Heute gibts mal wieder was für eure Ohren – und zwar richtig geile IEM’s! Ich habe die neuen Juzear Defiant In-Ears getestet, die in Zusammenarbeit mit Zeos von Z Reviews und Juzear entstanden sind. Und ich sag euch: Für knapp 100 Dollar kriegt ihr hier ein Paket, das selbst viel teurere In-Ears alt aussehen lässt.

Ob ihr jetzt Metal, Hardcore, Deathcore, Post-Rock oder einfach nur gute Musik hört – hier ist für jeden was dabei. Also, schnappt euch ein Bier (oder ein Mate), lehnt euch zurück und lasst euch von meinem ausführlichen Test mitreißen

Disclaimer: Die Juzear Defiant wurden uns von Hifigo kostenlos zur Verfügung gestellt — wie immer gibt’s hier die ungeschönte Wahrheit, kein Honig ums Maul geschmiert. horror-news.com bleibt unabhängig, wir haben keine Affiliate-Links oder sonstigen krummen Deals. Trotzdem vielen Dank an Hifigo für das Vertrauen!

Unboxing: So fühlt sich Premium an

Stellt euch vor: Ihr bestellt ein Paar In-Ears für 99 Dollar und bekommt ein Paket, das sich anfühlt, als hättet ihr mindestens das Doppelte bezahlt. Die Verpackung ist schlicht, aber hochwertig – kein billiger Plastikschrott, sondern solide Kartons und ein schickes Lederetui (mehr dazu später).
Drinnen findet ihr:

  • Die In-Ears selbst: In meinem Fall in Jade Green – und das sieht richtig edel aus! Die CNC-gefrästen Metallpanels glänzen im Licht und machen richtig was her.
  • Das Kabel: Nicht irgendein billiges Chinakabel, sondern ein modulares Flare-Kabel mit 3,5 mm und 4,4 mm Anschlüssen. Das Kabel ist geschmeidig, liegt gut in der Hand und macht direkt einen hochwertigen Eindruck.
  • Ohrstöpsel: 9 Paar Silikon-Ohrstöpsel in verschiedenen Größen plus ein Paar Memory Foam-Tips. Damit findet wirklich jeder den perfekten Sitz.
  • Lederetui: Ein schickes, robustes Lederetui mit Juzear-Prägung. Darin lassen sich die In-Ears sicher transportieren – perfekt für unterwegs.
  • Reinigungswerkzeug: Ein kleines Bürstchen, um die In-Ears sauber zu halten.
  • Bedienungsanleitung: Wer’s braucht – ich hab’s direkt ignoriert.

Das ganze Paket macht direkt einen richtig guten Eindruck. Wer hier einsteigt, bekommt alles, was man für den Einstieg braucht – und noch ein bisschen mehr. Ausprobieren lohnt sich hier!

Technische Daten: Was steckt drin?

Damit ihr auch wisst, womit ihr es zu tun habt, hier die wichtigsten Specs:

  • Treiber: 1 Dynamic Driver (10 mm, PU Composite Diaphragm, Neodym-Magnet) + 3 Balanced Armature Driver (2 für Mitten, 1 für Höhen)
  • Frequenzgang: 20 Hz – 20 kHz
  • Impedanz: 32 Ohm
  • Empfindlichkeit: 109 dB
  • Kabel: 1,2 m, modular (3,5 mm, 4,4 mm), 0,78 mm Stecker
  • Gehäuse: CNC-gefräste Panels, hochwertiges, hautverträgliches Harz, ergonomisch geformt

Das klingt jetzt vielleicht erstmal nach viel Technik-Kauderwelsch, aber im Grunde heißt das:
Hier steckt richtig viel Know-how drin, und das merkt man auch beim Hören.

Klang: Präzise abgestimmt, musikalisch und alltagstauglich

Der Defiant ist ein Hybrid-In-Ear-Monitor, bei dem ein 10-mm-Dynamic-Driver (mit moderner Carbon-PU-Membran und Neodym-Magnet) für den Bassbereich zuständig ist, während drei speziell entwickelte Balanced-Armature-Treiber die Mitten und Höhen abdecken. Der Dynamic Driver sorgt für das, was Metal- und Rockfans lieben: kräftigen, tiefen Bass, der nicht matscht, sondern kontrolliert und schnell bleibt. Gerade bei Doublebass-Attacken oder tiefen Gitarrenriffs bleibt alles sauber und differenziert.

Die Mitten profitieren von den BA-Treibern: Stimmen und Gitarren werden klar und präsent wiedergegeben, ohne dass sie sich gegenseitig überlagern. Das ist besonders bei komplexen Arrangements – wie bei Lorna Shore oder Zeal & Ardor – ein echter Vorteil. Die Höhen sind smooth, nie scharf oder sibilant, aber trotzdem detailreich genug, um Becken, Synths und feine Nuancen sauber abzubilden.

Ein weiteres Highlight ist die dreifach abgestimmte Frequenzweiche mit vollständig gedämpften Akustikkanälen. Sie sorgt dafür, dass die Übergänge zwischen den Treibern nahtlos und natürlich wirken – man hat nie das Gefühl, dass einzelne Frequenzbereiche herausstechen oder verloren gehen.

Soundstage & Imaging: Immersiv, aber nicht künstlich

Die Bühne des Defiant ist breit und tief genug, um auch größere Live-Aufnahmen oder dichte Studioproduktionen überzeugend darzustellen. Die Platzierung der Instrumente ist präzise, aber nie künstlich auseinandergezogen. Gerade bei Metal-Tracks, die oft sehr dicht gemischt sind, bleibt die Musik immer nachvollziehbar und verliert nie an Drive oder Energie

Soundcheck: Metal, Deathcore & mehr

Ich habe die Juzear Defiant mit verschiedenen Quellen getestet:
Fosi K7, Burson Playmate 3, Burson Conductor GT4, Lehmann Audio Linear II, Shanling M5 Ultra und ddhifi TC44Pro. Hier ist für jeden Preisbereich und Anwendungsfall was dabei. Natürlich performen sie an günstigerer Hardware ebenso wie an teurer. Der Unterschied ist nicht immer Greifbar, weil hier und da natürlich die Grenzen der Ohrknöpfe erreicht werden. Direkt an jeglichen Kopfhöreranschlüssen, von Handy, Tablet oder Laptop lassen sie sich natürlich ebenfalls mit Leichtigkeit betreiben. Sie fühlen sich aber auch mit Lossless-Tracks wohl und so haben wir sie natütlich mit unserer Qobuz-Referenzplaylist getestet – weil nur die härtesten Tracks zählen!

Bass: Dick, aber nicht matschig

Behemoth – Blow Your Trumpets Gabriel
Schon beim ersten Track merkt man: Der Bass ist präsent, aber nicht übertrieben. Die Doublebass-Drums klingen knackig, der Subbass wummert angenehm, ohne dass alles matschig wird. Perfekt für Metalheads, die Wert auf klare Konturen legen.

Lorna Shore – To the Hellfire
Hier zeigt sich, wie gut die Defiant mit komplexen Arrangements umgehen. Die Breakdowns klingen brutal, aber nie überladen. Jedes Instrument hat seinen Platz – kein Chaos, sondern kontrollierte Aggression.

Mitten: Warm und emotional

Zeal & Ardor – Death to the Holy
Die Vocals stehen im Vordergrund, ohne dass die Gitarren oder der Bass untergehen. Die Mitten sind leicht warm angelegt, was den Sound sehr musikalisch macht. Auch bei längeren Sessions bleibt der Sound angenehm – keine Müdigkeit, keine Reizüberflutung.

Rise Against – Paper Wings
Punkrock klingt auf den Defiant richtig geil. Die Gitarren sind präsent, die Vocals stehen im Vordergrund, und der Bass gibt den nötigen Drive. Wer gerne mitsingt, wird hier voll auf seine Kosten kommen.

Höhen: Detailreich, aber nicht ermüdend

Arch Enemy – Sunset over the Empire
Die Höhen sind detailreich, aber nicht zu spitz. Die Cymbals klingen klar, ohne dass es in den Ohren wehtut. Auch bei längeren Sessions bleibt der Sound angenehm – kein Fiepen, kein Piepen, einfach nur geiler Metal-Sound.

Deafheaven – Honeycomb
Shoegaze und Post-Rock klingen auf den Defiant ebenfalls super. Die vielen Layers und Texturen kommen gut zur Geltung, ohne dass der Sound unübersichtlich wird.

Lieferumfang: Alles dabei, was man braucht

Wie schon erwähnt: Hier bekommt ihr wirklich alles, was man für den Einstieg braucht.

Das Kabel ist ein echtes Highlight – viel hochwertiger, als man es für den Preis erwarten würde. Es liegt gut in der Hand, verheddert sich nicht und macht direkt einen hochwertigen Eindruck.
Das Lederetui ist robust und sieht klasse aus. Perfekt, um die In-Ears sicher zu transportieren.
Die Ohrstöpsel gibt’s in verschiedenen Größen, sodass wirklich jeder den perfekten Sitz findet.
Das Reinigungswerkzeug ist ein nettes Extra – wer seine In-Ears pflegt, hat länger was davon.

Design & Verarbeitung: Statement für die Hosentasche

Das Gehäuse besteht aus medizinischem, hautfreundlichem Resin, das per DLP-3D-Druck gefertigt wird. Die Faceplates sind CNC-gefräst und mit Nickel-Akzenten versehen – je nach Version in Rainbow oder dem auffälligen Jade Green. Jedes Exemplar ist ein Unikat, da die Musterung immer leicht variiert. Die Passform ist ergonomisch und eignet sich auch für längere Hörsessions – egal ob auf Reisen, im Flieger oder auf der Messe.

Das Flare-Kabel: Mehr als nur Beiwerk

Ein echter Hingucker und klanglicher Pluspunkt im Defiant-Paket ist das mitgelieferte Juzear Flare-Kabel. Anders als die üblichen Standardstrippen, die man sonst in dieser Preisklasse bekommt, ist das Flare ein echtes Upgrade-Kabel – und das merkt man sofort, wenn man es in die Hand nimmt.

Das Kabel setzt auf ein Dual-Material-Design: Es kombiniert hochreines Single-Crystal-Kupfer mit silberbeschichtetem Kupfer (SCC). Das klingt erstmal nach Marketing, bringt aber tatsächlich hörbare Vorteile: Das Kupfer sorgt für eine warme, natürliche Grundabstimmung, während die Silberbeschichtung die Höhen klarer und detailreicher macht. Gerade bei den Defiant, die ohnehin schon ausgewogen abgestimmt sind, kommt dadurch noch ein Hauch mehr Klarheit und Luftigkeit ins Klangbild, ohne dass es jemals zu scharf wird.

Praktisch ist auch die modulare Anschlusslösung: Ihr könnt das Kabel blitzschnell zwischen 3,5mm (Single-Ended) und 4,4mm (Balanced) wechseln. Damit seid ihr für alle gängigen Player, DACs und Amps gerüstet – egal ob ihr unterwegs mit dem Smartphone hört oder zuhause mit dem großen Verstärker.

Das Flare ist handgeflochten in einer viersträngigen Doppelhelix-Bauweise. Das sieht nicht nur edel aus, sondern reduziert auch Mikrofonie (also das nervige Kabelgeräusch, wenn das Kabel an der Kleidung reibt) auf ein Minimum. Im Alltag ist das Kabel angenehm flexibel, verheddert sich kaum und fühlt sich einfach wertig an – ein echtes Statement in dieser Preisklasse.

Kurz gesagt: Das Flare-Kabel ist nicht nur ein stylisches Accessoire, sondern holt klanglich das Maximum aus den Defiant heraus. Wer Lust auf noch mehr Soundtuning hat, kann das Kabel übrigens auch einzeln kaufen – ein echtes Upgrade, das auch bei anderen IEMs eine gute Figur macht.

Alltagserfahrung: Isolation & Komfort im echten Leben

Ich habe die Defiant bei jeder Gelegenheit getragen: am Flughafen, im Flugzeug, auf der High End in München. Die passive Isolation ist wirklich gut – auch ohne aktives Noise-Cancelling kann man sich in lauten Umgebungen auf die Musik konzentrieren. Die ergonomische Form sorgt dafür, dass die In-Ears auch nach Stunden nicht drücken oder unangenehm werden. Das robuste Lederetui ist der perfekte Begleiter für unterwegs: rein, zu, fertig – und die IEMs sind sicher verstaut.

Vielseitigkeit: Nicht nur für Metalheads

Auch wenn ich die Juzear Defiant vor allem mit Metal und Hardcore getestet habe – sie funktionieren auch mit anderen Genres super.

Ob Rock, Punk, Post-Rock, Shoegaze oder sogar Pop – die Defiant machen alles mit.
Wer gerne verschiedene Musikrichtungen hört, wird hier voll auf seine Kosten kommen.

Preis-Leistung: Ein echter Knaller

Die Juzear Defiant sind ein absoluter Geheimtipp für alle, die hochwertigen Sound ohne viel Geld ausgeben wollen.
Ob Metal, Hardcore, Rock oder Pop – hier bekommt ihr für 99 Dollar ein Paket, das in Sachen Sound, Ausstattung und Verarbeitung viele teurere In-Ears alt aussehen lässt.

Wer auf der Suche nach einem guten Einstieg in die Welt der hochwertigen In-Ears ist, sollte die Defiant unbedingt ausprobieren.

Ich bin begeistert – und ihr?

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Fosi Audio P4: Der preiswerte Vorverstärker, der die High-End-Liga ins Schwitzen bringt https://www.hifigeek.de/fosi-audio-p4-der-preiswerte-vorverstaerker-der-die-high-end-liga-ins-schwitzen-bringt/ https://www.hifigeek.de/fosi-audio-p4-der-preiswerte-vorverstaerker-der-die-high-end-liga-ins-schwitzen-bringt/#respond Sat, 05 Apr 2025 20:05:56 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=8419 Der Fosi Audio P4 ist ein wahrer Underdog im Audioland – ein unscheinbares Kästchen für schmale 120€, das sich mit den Großen anlegt und dabei verdammt gut wegkommt. Wir haben uns den kompakten Preamp zur Brust genommen und getestet, ob er unsere audiophilen Ansprüche erfüllen kann oder ob er nur ein weiteres Budget-Gerät mit leeren Versprechungen ist.

Reviews in Bild und Ton

Wir haben mittlerweile auch einen eigenen Youtube-Channel. Hier versuche ich regelmäßig für euch Reviews mit bewegtem Bild bereit zu stellen und mehr mit euch in Kontakt zu treten. Schaut doch einfach mal vorbei und aboniert den Kanal. Danke!

Nackte Fakten direkt auf den Tisch

Bevor wir in die Vollen gehen: Ja, wir haben den P4 von Fosi Audio zum Testen bekommen. Aber keine Sorge – wir sind nicht käuflich und sagen dir genau, was Sache ist. Du bekommst hier keine Marketing-Floskeln, sondern die ungefilterte Wahrheit von Leuten, die selbst schon einige Fosi-Geräte im Einsatz haben und wissen, wovon sie reden.

Für unseren Test haben wir ein ziemlich irres Setup zusammengestellt: Als Quellen dienten der Eversolo DMP-A6, der DMP-A6 Master Edition, der WiiM Ultra und ein EAT Prelude Plattenspieler mit Graham Slee Gram Amp 2 SE Phono-Vorverstärker. Als Endstufen mussten der Fosi Audio V3 Mono, der Eversolo AMP-F2, IOTAVX AVXP1 und der Transaudio D5pro ran. Für den Sound sorgten die B&W 704 und Amphion Argon 3S Lautsprecher. Für den Kopfhörertest standen die Lehmann Audio Linear und Linear II bereit, zusammen mit dem Audeze LCD‑X und Beyerdynamic DT 1990 Pro. Kurz: Wir haben alles aufgefahren, was die Bude hergibt!

Design: Unscheinbar, aber solide af

Der Fosi Audio P4 kommt im typischen Fosi-Design: Schwarzes Aluminiumgehäuse, kompakt und schlicht – definitiv kein Eye-Catcher, aber auch kein hässlicher Kasten, der sich im Rack verstecken muss. Vorne gibt’s einen großen kupferfarbenen Lautstärkeregler, einen Ein/Aus-Schalter und eine kleine blaue LED. Kein Schnickschnack, aber alles, was man braucht.

Die Verarbeitung? Für 120 Tacken erstaunlich gut! Das Teil fühlt sich nicht wie ein billiger China-Import an, sondern wie richtiges Audio-Equipment. Der Lautstärkeregler dreht sich mit sattem Widerstand – keine wackelige Plastikangelegenheit. Klar, gegen einen 500€-Preamp verliert er im Luxus-Faktor, aber hey – wir reden hier von einem 120€-Gerät!

Auf der Rückseite erwarten dich mehrere Cinch-Eingänge und ein Cinch-Ausgang. Alles sauber verarbeitet und fest montiert – hier wackelt nichts und fühlt sich wie Spielzeug an.

Technik: Klein, aber oho!

Unter der Haube arbeitet eine clevere Schaltung, die für einen neutralen, ausgewogenen Klang sorgt. Der Fosi Audio P4 wird von einem externen 12V-Schaltnetzteil versorgt – und hier liegt auch gleich unser erster Upgrade-Tipp: Tausch das mitgelieferte Netzteil gegen ein lineares (z.B. dieses) aus, und der kleine Preamp macht einen Quantensprung nach vorne!

Die technischen Daten lesen sich schon auf dem Papier ziemlich impressive: Frequenzgang von 10Hz bis 100kHz, Signal-Rausch-Verhältnis von über 110dB und Verzerrungen unter 0,01%. Für ein Budget-Gerät sind das Werte, die selbst manchen High-End-Konkurrenten ins Schwitzen bringen.

Anschlüsse: Back to Basics, aber alles da

Der Fosi Audio P4 bietet mehrere vergoldete Cinch-Eingänge für deine Quellgeräte und einen Cinch-Ausgang für die Endstufe. Klingt simpel? Ist es auch – aber manchmal ist weniger mehr. Unsere Empfehlung: Investiere in ordentliche Kabel wie die Sommer Cable Epilogue, und du holst nochmal deutlich mehr aus dem kleinen Kistchen raus.

Ein Subwoofer-Ausgang fehlt zwar, aber mit einem Y‑Adapter lässt sich das Problem easy lösen. Für den durchschnittlichen Stereohörer ist alles an Bord, was man braucht – ohne unnötigen Schnickschnack, der nur verwirrt.

Sound-Check: Wo der P4 abliefert

Hier wird’s spannend! Der kleine Fosi Audio P4 überrascht mit einer Klangqualität, die man für diesen Preis niemals erwarten würde. Der Sound ist neutral, transparent und lässt die Charakteristik deiner angeschlossenen Geräte unverfälscht durch.

Beim Check von Whitechapel’s “Hymns in Dissonance” – unsere aktuelle Vinyl-Lieblingsscheibe (hier gehts zum Review) – beweist der P4, dass er auch brutalen Deathcore mühelos verarbeiten kann. Die Doublebass-Angriffe knallen mit sattem Druck, ohne je matschig zu werden, während die Gitarren mit gnadenloser Präzision schneiden. Phil Bozemans Growls klingen, als würde er direkt neben dir stehen und dir ins Ohr brüllen – genau so soll’s sein!

Bei unseren Vergleichstests mit den unterschiedlichen Lautsprechern zeigt sich, dass der Fosi Audio P4 die jeweiligen Charakteristika wunderbar durchlässt: Die B&W 704 spielen mit ihrer typischen Detailverliebtheit und dem leicht warmen B&W‑Sound, während die Amphion Argon 3S ihre überlegene Klarheit und Authentizität zeigen – nicht umsonst werden Amphion-Speaker von Produzenten wie Jens Bogren und Will Putney genutzt.

Der Fosi Audio P4 begrenzt die Qualität deines Setups nicht – er lässt die Stärken (und leider auch Schwächen) deiner anderen Komponenten unverfälscht durchscheinen. Für einen Vorverstärker dieser Preisklasse ist das alles andere als selbstverständlich.

Das ultimative Upgrade: Besseres Netzteil = Besserer Sound

Wie bereits angedeutet: Das Standardnetzteil ist der limitierende Faktor des P4. Mit einem linearen Netzteil gewinnt der Klang spürbar an Ruhe, Präzision und räumlicher Tiefe. Das Grundrauschen verschwindet fast komplett, und plötzlich kommen Details durch, die vorher im Rauschen untergegangen sind.

Für 50–80€ bekommst du bereits ein lineares Netzteil, das eine heftige Verbesserung bringt. Wer mehr investieren will, findet Optionen zwischen 100–200€, die das Klangpotenzial des P4 komplett freisetzen. Bei einem Basispreis von 120€ ist so ein Upgrade absolut sinnvoll – es bringt den kleinen Preamp auf ein Level, das deutlich teurere Geräte ins Schwitzen bringt. Wir hatten gerade eines um die 100€ im Test.

David gegen Goliath: Wie schlägt sich der Fosi Audio P4 gegen die Großen?

Im Vergleich zu Vorverstärkern aus der 300–500€-Liga fehlt dem Fosi Audio P4 etwas die letzte Feinzeichnung und die absolute Präzision bei der räumlichen Abbildung. Auch die Kontrolle über den tiefsten Bass und die Auflösung im Hochtonbereich können mit den teureren Alternativen nicht ganz mithalten.

Aber – und das ist ein großes ABER – der P4 schlägt sich in diesen Vergleichen erstaunlich gut! Mit dem Upgrade auf ein lineares Netzteil schrumpft der Abstand nochmal deutlich. Die Unterschiede sind eher gradueller Natur und fallen je nach Musik und Setup mehr oder weniger stark ins Gewicht.

Hier eine Faustregel: Wenn du zwischen einem 300€-Vorverstärker ohne Upgrades und einem Fosi Audio P4 mit 150€-Netzteil wählen müsstest – nimm den Fosi Audio P4 mit Upgrade. Du bekommst mehr fürs Geld und ein flexibleres Setup, das du später immer noch weiter ausbauen kannst.

Wer sollte zuschlagen?

Der Fosi Audio P4 ist die perfekte Wahl für:

  • Audiophile mit begrenztem Budget, die trotzdem guten Klang wollen
  • Einsteiger in die High-End-Audio-Welt, die schrittweise aufrüsten möchten
  • Erfahrene Hörer, die ein Zweitsystem für Büro oder Arbeitszimmer aufbauen
  • Leute, die mehrere Quellen an eine Endstufe anschließen wollen, ohne auf Klangqualität zu verzichten
  • Audio-Experimentierfreudige, die gerne mit Upgrades rumspielen

Fazit: Unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis

Nach unserem intensiven Test können wir den Fosi Audio P4 mit gutem Gewissen empfehlen. Für 120€ bekommst du einen soliden, gut verarbeiteten Vorverstärker mit überraschend guter Klangqualität und jeder Menge Upgrade-Potenzial.

Die Neutralität und Transparenz des Fosi Audio P4 lässt die Charakteristika deiner anderen Geräte unverfälscht durch, und auch bei anspruchsvollen Tracks bleibt er souverän und kontrolliert. Mit hochwertigen Kabeln und einem linearen Netzteil kann der P4 sogar deutlich teurere Vorverstärker in Bedrängnis bringen.

Besonders cool: Der Fosi Audio P4 harmoniert sowohl mit einfacheren Lautsprechern wie den B&W 704 als auch mit anspruchsvolleren wie den Amphion Argon 3S und bringt deren jeweilige Stärken voll zur Geltung.

Für Einsteiger in die High-End-Audio-Welt oder für Audiophile mit begrenztem Budget ist der Fosi Audio P4 der perfekte Startpunkt. Er bietet soliden Klang ab Werk und lässt sich durch gezielte Upgrades immer weiter verbessern. Falsch machen kannst du mit dieser Investition definitiv nichts!

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Fosi Audio i5 Planar-Magnetische Kopfhörer: Audiophiler Klang zum erschwinglichen Preis https://www.hifigeek.de/fosi-audio-i5-planar-magnetische-kopfhoerer-audiophiler-klang-zum-erschwinglichen-preis/ https://www.hifigeek.de/fosi-audio-i5-planar-magnetische-kopfhoerer-audiophiler-klang-zum-erschwinglichen-preis/#respond Fri, 04 Apr 2025 19:30:59 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=8621 Der renommierte Budget-HiFi-Hersteller Fosi Audio betritt mit dem neuen Fosi Audio i5 den umkämpften Markt der planaren Kopfhörer — und verspricht dabei eine beeindruckende Klangqualität zu einem attraktiven Preis. Die lang erwartete Kickstarter-Kampagne startet am 20. April 2025, doch schon jetzt können sich Interessierte spezielle Boni sichern.

High-End Technologie für audiophilen Klang

Fosi Audio hat bei den neuen Fosi Audio i5 Kopfhörern keine Kompromisse gemacht. Im Herzen der offenen Over-Ear-Konstruktion arbeitet ein gewaltiger 97mm großer Planar-Treiber mit einer ultradünnen Membran von nur 2 Mikrometern Dicke. Diese wurde mittels Sputtering-Technologie veredelt, wodurch eine gleichmäßigere und reaktionsschnellere Membran entstehen soll. In Kombination mit 44 leistungsstarken N50 Neodym-Magneten verspricht Fosi Audio ein Klangerlebnis mit hoher Auflösung und minimaler Verzerrung.

Besonders bemerkenswert: Der Frequenzgang reicht von tiefen 10Hz bis zu ultrahohen 50kHz, was weit über den hörbaren Bereich hinausgeht und für eine beeindruckende Detailwiedergabe sorgen dürfte. Wie wir bereits bei anderen Fosi Audio Produkten erleben durften, zielt das Unternehmen darauf ab, maximale Klangqualität zu einem erstaunlich günstigen Preis anzubieten.

Durchdachtes Design für optimalen Tragekomfort

Die i5 wurden nicht nur klanglich, sondern auch ergonomisch optimiert. Der Kopfhörer verfügt über eine doppelachsige Aufhängung der Ohrmuscheln, die sowohl vertikale als auch horizontale Rotation ermöglicht und sich so unterschiedlichen Kopfformen anpasst.

Der Kopfbügel besteht aus hochwertigem Memory-Metall, das seine Form beibehält und gleichzeitig flexibel und leicht ist. Die stufenlose Silikon-Verstellung sorgt für präzise Anpassungsmöglichkeiten mit einem angenehm gedämpften Gefühl.

Die Ohrpolster bestehen aus perforiertem Leder und atmungsaktivem Stoff, was für Kühlung sorgt und einem Hitzestau vorbeugt. Der integrierte Memory-Schaum passt sich perfekt an und verspricht Komfort auch bei längeren Hörsessions. Mit 550g Gewicht bewegen sich die i5 im durchschnittlichen Bereich für planare Kopfhörer.

Technische Spezifikationen im Überblick

  • Bauform: Offen, circumaural (Over-Ear)
  • Treiber: 97mm Planar-magnetisch, 2μm Membran
  • Impedanz: 28 Ohm
  • Empfindlichkeit: 98dB/mW @ 1kHz
  • Maximaler Schalldruck: >120 dB
  • Frequenzgang: 10Hz-50kHz
  • Klirrfaktor (THD): < 1% @ 100 dB SPL
  • Empfohlene Verstärkerleistung: > 250mW (Minimum > 100mW)
  • Gewicht: 550g

Beeindruckende Resonanz beim CanJam NYC 2025

Die Fosi Audio i5 erregten bereits beim CanJam NYC 2025 großes Aufsehen, wo Fosi Audio sie neben dem K7 DAC Amp und dem GR70 Röhren-Kopfhörerverstärker vorstellte. Laut Berichten erhielten alle Produkte viel Lob von Besuchern, und besonders die i5 Planar-Magnetischen Kopfhörer zogen die Aufmerksamkeit der Audiophilen-Gemeinschaft auf sich.

Exklusive Vorteile für frühe Unterstützer

Für alle, die sich frühzeitig die Fosi Audio i5 sichern möchten, bietet Fosi Audio ein attraktives Vorbestellungs-Programm. Auf der offiziellen Webseite kann man für 9,99 USD eine Gift Card erwerben, die später für jeden Einkauf auf der Webseite einlösbar ist. Wer anschließend die Kickstarter-Kampagne (Start: 20. April) unterstützt, erhält einen zusätzlichen Rabatt von 5%.

Darüber hinaus winken folgende physische Bonus-Artikel, die nach Ende der Kampagne verschickt werden:

  • 4,4mm Upgrade-Kabel
  • 4,4mm zu XLR Adapter
  • Ein zusätzliches Paar Ohrpolster

Fazit: Der Fosi Audio i5 ist ein vielversprechender Einstieg in die Welt planarer Kopfhörer

Fosi Audio hat sich mit Produkten wie dem K7 DAC/Amp, dem V3 Mono-Verstärker und dem SK01 bereits einen Namen für exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis gemacht. Mit dem Fosi Audio i5 wagt sich das Unternehmen nun in den anspruchsvollen Markt der planaren Kopfhörer und scheint dabei alle Register zu ziehen.

Die beeindruckenden technischen Daten, das durchdachte Design und der zu erwartende günstige Preis machen den i5 zu einem potenziellen Game-Changer für Budget-Audiophile.

Wer also schon immer in die Welt der planaren Kopfhörer einsteigen wollte, aber vor den oft horrenden Preisen zurückschreckte, sollte die Kickstarter-Kampagne ab 20. April im Auge behalten. Audiophiler Klang muss nicht teuer sein — Fosi Audio beweist es einmal mehr.

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Eversolo DMP-A6 Master Edition vs DMP-A6 — Wahnsinn! https://www.hifigeek.de/eversolo-dmp-a6-vs-dmp-a6-master-edition-wahnsinn/ https://www.hifigeek.de/eversolo-dmp-a6-vs-dmp-a6-master-edition-wahnsinn/#respond Fri, 20 Dec 2024 20:39:00 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=8230 Leute, Leute… wie leitet man einen Text über den Eversolo DMP-A6 ein, der wohl als Klangwunder gilt? Vor allem, wenn man ihn mit der DMP-A6 Master Edition vergleicht? Perlen vor die Säue!

Ja, wir lieben Eversolo! Und dann werfen sie auch noch zwei fast identische Streamer in den Ring, zwischen denen man wählen muss.

Für wen ist was?

Fangen wir langsam an. Eversolos Streamer sind nicht ohne Grund in aller Munde. Sie klingen einfach genial! Wem die Sound-Qualität von Spotify und Co. nicht ausreicht, wird schnell den Blick in Richtung High-Res-Audio richten – und hier kommen die Eversolos ins Spiel. Sie haben es geschafft, mit einem vergleichsweise „kleinen“ Preis die Qualität der Wiedergabe, zum Beispiel bei Qobuz, unglaublich zu steigern. Wer hochauflösende Musik hören möchte, kommt eigentlich nicht um einen guten Streamer herum. Mit dem DMP-A6 hat man schon fast den Volks-Streamer gefunden.

Was ist anders?

Das Besondere an der Master Edition des Streamers verbirgt sich im Inneren des gelungenen Gehäuses. Hier hat Eversolo bei einigen Bauteilen noch eine Schippe draufgelegt, um dem DMP-A6 noch mehr Performance zu entlocken. Ein Highlight sind die verbesserten Operationsverstärker, oft auch OpAmps genannt, die an verschiedenen Stellen in der Schaltung zum Einsatz kommen. In der Master Edition kommen nun OPA1612 von Texas Instruments zum Einsatz, die im Vergleich zur Standard Edition mehr als dreimal niedrigere Rauschwerte bieten. Gleichzeitig ist der effektive Arbeitsbereich, also die Bandbreite der Bauteile, deutlich erweitert.

Auch bei der Signaltaktung legt die Master Edition nochmal nach. Zwar setzte die Standard-Variante bereits auf zwei unterschiedliche Oszillatoren, doch hier verwendet Eversolo nun hochpräzise Clocks von Accusilicon. Deren Genauigkeit liegt im Femtosekundenbereich und sorgt für noch weniger Jitter – und damit für eine präzisere und klarere Wiedergabe.

Was macht das in der Praxis?

Das war erst einmal gar nicht so einfach zu fassen. Würde die Fachpresse hier mit blumigen Worten den Player umjubeln, sehen wir das ein wenig nüchterner. Erstmal: Die Master Edition klingt nicht anders. Zumindest war das definitiv unser Ersteindruck. Wir haben beide Player mit denselben Kabeln an dieselbe Hardware angeschlossen und brauchten nur die Eingangskanäle per Fernbedienung wechseln. Und nein… da ist erstmal nichts.

Pam, pam, pam, pam. Goldohren werden uns hier jetzt alles Mögliche herunterbeten können, aber es ist fraglich, ob das jeder so hört oder ob das Geld, das teils bei der Fachpresse für Testberichte fließt, sich in der Meinung widerspiegelt.

Es gab aber Unterschiede! Laufzeitunterschiede. Wir haben den Versuch öfter wiederholt, um nicht auf einen Fehlerteufel unsererseits hereinzufallen. Beide Player haben unsere Referenz-Playlist im Loop parallel abgespielt. Hier haben wir die Player ohne Laufzeitverzögerung gestartet. Nach einer gewissen Zeit hat sich aber eine unterschiedliche Laufzeit zwischen den Playern eingestellt. Diese war nicht dramatisch groß, zeigt aber, dass die in der Master Edition verwendeten Oszillatoren von Accusilicon definitiv präziser arbeiten. Ob nun jemand genau diesen minimalen Laufzeitunterschied tonal hören kann? Wahrscheinlich nicht.

Okay, okay

Dann haben wir mit der Zeit doch etwas gehört. Eventuell sind wir irgendwie abnormal, aber bei Zimmerlautstärke können wir wirklich nichts feststellen. Geben wir hingegen ordentlich Gas und drehen den Lautstärkeregler in Richtung 85 dB, dann wird es ziemlich abhängig von der Musik. Die besseren OpAmps scheinen hier doch das Zünglein an der Waage zu sein und dem Player hier und da im Sound positiv zuzuspielen. Ist der klangliche Unterschied aber jetzt im Bereich von knapp 450 €?

Die Frage darf man uns eigentlich nicht stellen… denn 450 € können in einem Setup fernab vom Streamer noch deutlich mehr bewegen, um den Klang generell zu verbessern! Akustik-Elemente, bessere Lautsprecher (hier hört man den Preis am ehesten), ein Subwoofer als Ergänzung… all sowas verbessert sicherlich den Klang mehr als der Unterschied zwischen DMP-A6 und DMP-A6 Master Edition.

Für wen ist denn die Master Edition?

Mit einem Preis von 1300 € ist die Master Edition des DMP-A6 nicht mehr der Schnapper, den wir dem DMP-A6 attestieren. Hat man jedoch generell eine Anlage im Mittelklasse-Bereich, irgendwo bei 2000 € aufwärts, und möchte nicht direkt zum DMP-A8 greifen, ist die Master Edition wahrscheinlich die beste Wahl.

Und nun?

Wir erleben jetzt ein Dilemma. Sind wir gleichermaßen vom DMP-A6 und der DMP-A6 Master Edition begeistert, hören wir jetzt, gerade durch die längere Testzeit, den Unterschied. Und immer wieder piekst es uns, dass wir doch statt dem DMP-A6 zur Master Edition hätten greifen sollen. Aber ohne sie im direkten Vergleich zu hören, wäre uns der Unterschied wahrscheinlich gar nicht aufgefallen.

Hier verhält es sich aber immer gleich: Man sollte sich nicht zu sehr auf Geschriebenes von der Fachpresse verlassen, sondern darauf achten, dass man sich die Wunschgeräte ins Haus holt und vielleicht wirklich eine Gegenüberstellung seiner Wunschkomponenten macht. Wäre unser Testzeitraum nur wenige Tage gewesen, hätten wir bis auf den Laufzeitunterschied durch den Femto-Clock-Oszillator nicht wirklich viel feststellen können.

Was tun?

Wenn uns jetzt nicht irgendwie eine Ultra-Option ins Haus segelt, bleiben wir natürlich bei unserem DMP-A6, den wir ja dann nicht mehr gegenhören können. HiFi ist und bleibt ein Hobby, das sich jeder selbst definiert und auf der Suche nach etwas Besonderem ist. Genau das macht dieses Hobby so schön!

Musik zu genießen, zu erforschen und zu erleben – und dies nach Möglichkeit in ihrer ursprünglichen Form. HiFi ist auch nicht tot, sondern wird von der heutigen Jugend einfach anders gelebt. Und Streaming ist ein Teil davon! Mit dem Eversolo DMP-A6 und der DMP-A6 Master Edition hat man hier die perfekte Einstiegsdroge.

Fazit

Schaut in euch selbst und überlegt euch eure Budget-Grenzen. Tun euch die 450 € extra in der Tasche weh, und habt ihr noch etliche Verbesserungen an eurem Setup im Kopf? Nehmt die 450 € und verbessert euer Setup! Solltet ihr wirklich mit eurem Raum und Gewissen im Reinen sein, dann greift zur Master Edition.

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