Subwoofer - HiFi, Heimkino, Kopfhörer & Head-Fi für Audiophile | HiFiGeek https://www.hifigeek.de Audio & Heimkino. Ernst genommen. Wed, 13 May 2026 10:03:23 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0 https://www.hifigeek.de/media/cropped-hifigeek.de-512-32x32.png Subwoofer - HiFi, Heimkino, Kopfhörer & Head-Fi für Audiophile | HiFiGeek https://www.hifigeek.de 32 32 60029611 Fosi Audio S3 Preview: Starke Hardware, halbfertige Software – eine ehrliche Einschätzung https://www.hifigeek.de/fosi-audio-s3-preview-starke-hardware-halbfertige-software-eine-ehrliche-einschaetzung/ https://www.hifigeek.de/fosi-audio-s3-preview-starke-hardware-halbfertige-software-eine-ehrliche-einschaetzung/#respond Mon, 20 Apr 2026 22:40:18 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=10693

Alle feiern den neuen Fosi Audio S3. Zwei Tage getestet, Video raus, Hype. Ich steh hier und frag mich: Hat irgendjemand das Ding mal wirklich benutzt? Ich hab’s getan – über Wochen, im Dauerbetrieb, an drei verschiedenen Setups. Und ich sag euch in diesem Preview, was die anderen euch nicht sagen.

Warum kein vollständiges Review? Weil ich mir mit meinen Testgeräten normalerweise richtig viel Zeit nehme. Die Geräte laufen bei mir den ganzen Tag, über Wochen, im echten Alltag – nicht nur für einen Nachmittag. Und weil die Software schlicht noch nicht fertig ist, wäre ein abschließendes Urteil jetzt schlicht nicht seriös. Ich will euch aber trotzdem mitnehmen: was der S3 schon kann, wo er Probleme hat und warum es sich lohnt, dieses Gerät im Auge zu behalten.

Disclaimer: Ich habe den Fosi Audio S3 vom Hersteller kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen. Fosi Audio oder irgendjemand sonst nimmt keinen Einfluss auf mein Preview. Als unabhängiger Blog sind wir an keine geschäftlichen Beziehungen gebunden, die unsere Meinung verfälschen könnten.

Update [01.05.2026]: Fosi hat nachgeliefert – der EQ wurde erweitert und Qobuz ist inzwischen an Bord. Beides teste ich gerade aktiv, erste Eindrücke sind vielversprechend. Wie gut die Umsetzung im Alltag wirklich ist, wird im vollständigen Review eingehend beurteilt.

Was ist der Fosi Audio S3?

Der Fosi Audio S3 ist Fosis erster Streamer – und schon das ist eine kleine Ansage. Die Marke kennt ihr vielleicht eher von ihren kompakten, günstigen Verstärkern; der Fosi Audio i5 ist nicht ohne Grund Teil meiner Referenzkette. Jetzt wagen sie sich in eine komplett andere Produktkategorie, und das sieht man dem Gerät auch an: anderer Formfaktor, etwas größer als das typische Fosi-Kistchen, und ein helleres Grau statt dem vertrauten Dunkelgrau.

Preislich bewegt sich der S3 bei einem UVP von 329€ und im Netz bei ~ 279. Und genau dieser Preis macht die Sache interessant.

Der Sweet Spot – und warum er wirklich einer ist

Manche ordnen den Fosi Audio S3 als direkten Konkurrenten zum WiiM Pro Plus ein. Das stimmt, aber es greift zu kurz. Der WiiM Pro Plus hat weder HDMI-eARC, noch einen symmetrischen XLR-Ausgang, oder einen dedizierten Subwoofer-Out. Der S3 hat das alles – und das für unter 300 Euro. Der nächste WiiM, der mithalten kann, ist der Ultra, der bei rund 400 Euro liegt und dafür ein kleines Display spendiert bekommt. Auf das kann ich ehrlich gesagt verzichten. Die Eversolo-Modelle spielen preislich noch eine Etage drüber. Wer also für 270 bis 300 Euro einen Streamer sucht, der mehr mitbringt als das Übliche, sollte genau hinschauen.

Anschlüsse: Mehr als erwartet

Auf der Rückseite des Fosi Audio S3 findet sich eine für den Preis bemerkenswert vollständige Ausstattung: XLR-Ausgang (symmetrisch) und RCA (asymmetrisch), ein Line-In per Cinch für CD-Player oder Plattenspieler, ein Subwoofer-Ausgang, HDMI mit eARC, Toslink und Bluetooth. Was fehlt, ist ein Koaxial‑S/PDIF-Ausgang – der kann prinzipbedingt mehr übertragen als Toslink, und bei einem Gerät auf diesem Ausstattungsniveau wäre er ein logisches Puzzleteil gewesen. Schade, aber kein Dealbreaker.

HDMI eARC: Das Killerfeature für unter 300 Euro

Das Thema verdient einen eigenen Absatz, weil es für mich wirklich der Grund ist, warum der Fosi Audio S3 in seinem Preissegment heraussticht. HDMI eARC bedeutet, dass ihr den Streamer direkt in euren Fernseher hängt, den Ton des Fernsehers durchschleift und gleichzeitig euer Streaming-Audio darüber ausgebt – alles über ein einziges Kabel. Für Einsteiger, die guten Klang wollen ohne komplizierte Multi-Geräte-Ketten, ist das ein erheblicher Komfortgewinn.

Der Klang über eARC macht dabei einen sauberen Job: ordentliche Stereowiedergabe, vernünftige Rechts-Links-Ortung, nichts, worüber man sich beschweren müsste. Wer allerdings auf Dolby-Dekodierung hofft: Fosi hat nach aktuellem Stand keine entsprechende Lizenz, was bedeutet, dass ihr über eARC voraussichtlich nur PCM bekommt. Das ist für die meisten Anwendungsfälle völlig ausreichend – man sollte es aber wissen. Was definitiv nicht ausreicht: Die App zeigt euch aktuell weder Format noch Bitrate noch Samplerate an, egal ob ihr über HDMI hört oder streamt. Das ist ein Basis-Feature, das bei jedem Streamer in dieser Klasse selbstverständlich sein sollte.

Erster Klangeindruck: Gut – aber mit Einschränkungen

Vorweg: Das hier sind erste Eindrücke unter realen Bedingungen, kein abschließendes Klangurteil. Ich habe den S3 an drei Setups betrieben – am Burson Soloist Stellar Max über Kopfhörer, sowohl an den Burson Timekeeper GT4 Max als auch an den Nilai-500-Monoblöcken, jeweils in Kombination mit den Arendal 1723 Towern und dem SVS SB-5000.

Das Ergebnis: Der DAC im Fosi Audio S3 spielt solide, detailliert und unangestrengt. Wer die Burson-Kette kennt, weiß, was da klanglich passiert – und der S3 fügt sich ordentlich ein. Einen Tick mehr Feinzeichnung wäre schön, aber für das Geld bewegt er sich auf einem absolut respektablen Niveau.

Die Einschränkung liegt nicht am Klang selbst, sondern daran, was man damit nicht tun kann. Wer Raumprobleme hat – und die hat fast jeder – braucht einen vernünftigen EQ. Fünf Bänder sind besser als keiner, aber in 2026 ist das schlicht zu wenig, um eine Hörumgebung ernsthaft zu korrigieren. An den Nilai-Monoblöcken, die deutlich neutraler und trockener spielen als die Burson-Geräte (Test folgt), hätte ein ordentlicher parametrischer EQ einen echten Unterschied gemacht. Den gibt es aktuell nicht. Das merkt man.

Hinzu kommt: Ich konnte während des Tests ausschließlich über Spotify hören, weil Qobuz noch nicht unterstützt wird. Für ein abschließendes Klangurteil brauche ich Qobuz – HiRes-Streaming ist für mich kein Nice-to-have, sondern Standard.

Hardware-Probleme: Ehrlichkeit ist hier Pflicht

Zwei Dinge, die ich bei keinem anderen Gerät in meiner Kette hatte und die ich direkt ansprechen muss.

Erstens: ein konstantes, leises Rauschen auf dem linken Kanal. Es skaliert nicht mit der Lautstärke, und als ich die Kanäle getauscht habe, ist das Rauschen mitgewandert – es liegt also klar am Gerät, nicht an Kabeln oder Lautsprechern. Mein Verdacht geht in Richtung eines defekten Op-Amps oder Buffers. Ob das ein Serienproblem ist oder ein Einzelfall, kann ich noch nicht beurteilen. Ich sage es trotzdem, weil ihr das wissen solltet.

Zweitens: gelegentliche Knackgeräusche beim Quellwechsel – sowohl beim Liedwechsel als auch im HDMI-Betrieb. Das kannte ich bisher von keinem anderen Gerät in der Kette. Ob das Ursache in der Software oder der Hardware hat, lässt sich noch nicht endgültig sagen. Fosi muss das fixen.

Und dann gibt es noch das CEC-Problem, das so ein typisches Alltagsding ist, das man nur merkt, wenn man ein Gerät wirklich benutzt. Ich hatte abends ferngesehen, den TV ausgemacht, der S3 ist brav per CEC mitgegangen. Dann, später, wollte ich noch Musik hören und habe Spotify gestartet – woraufhin zunächst der Fernseher wieder anging, bevor der S3 auf die Streaming-Quelle umschaltete. Was passiert: Der Streamer bootet im HDMI-Modus, gibt ein CEC-Wecksignal ans Display, und merkt erst danach, dass er eigentlich Spotify spielen soll. Klingt klein, nervt im Alltag enorm. Und es ist genau der Grund, warum ich Testgeräte nicht zwei Tage auf den Schreibtisch stelle und dann ein Video mache.

Die Software: Der eigentliche Knackpunkt

Ich sage es direkt: Die App ist dünn. Wirklich dünn – und das ist das zentrale Problem des Fosi Audio S3 in seinem aktuellen Zustand.

Fünf EQ-Bänder sind ein Anfang, aber kein Werkzeug. Wer seinen Raum wirklich einmessen will, braucht mindestens zehn Bänder, besser einen vollwertigen parametrischen EQ. Eine Auto-EQ-Funktion, bei der man einfach das Handy nimmt und den Raum einmisst? Hat WiiM. Hat Eversolo. Fehlt hier komplett. Der Subwoofer-Ausgang ist physisch vorhanden, aber ein einstellbarer Crossover ist in der App nicht zu finden – was bedeutet, dass ihr euren Sub zwar anschließen könnt, aber ohne definierte Trennfrequenz arbeitet. Das mag für manche Setups pragmatisch funktionieren, für eine ernsthafte Einbindung in eine Stereo‑2.1‑Kette reicht es nicht. Getrennte Ausgangsprofile für XLR und RCA? Fehlen. Separate Eingangsprofile? Fehlen. Und in der App sind Platzhalter für Funktionen sichtbar, die noch gar nicht existieren – darunter Display-Einstellungen für ein Display, das der S3 gar nicht hat. Das wirkt unfertig, weil es unfertig ist.

Beim Streaming-Angebot sieht es ähnlich aus: Spotify, Tidal Connect, AirPlay 2, Google Cast, Roon und Spotify Connect sind mit an Bord. Qobuz fehlt – und für mich persönlich ist das kein Schönheitsfehler, sondern ein echter Showstopper für ein abschließendes Urteil. Kein Internetradio, keine dienstübergreifenden Playlists. In seinem aktuellen Zustand ist der Fosi Audio S3 eher ein vielversprechendes Transportmodul als ein vollwertiger Streamer.

Roadmap: Fosi hört zu – aber die Liste ist lang

Beim Schreiben dieses Fosi Audio S3 Preview hat Fosi auf Instagram eine erste öffentliche Roadmap veröffentlicht. Für April ist Qobuz Connect angekündigt sowie eine Erweiterung des EQ auf zehn Bänder, für Mai ein komplett überarbeitetes UI mit anpassbarem Homescreen. Das ist gut. Es zeigt, dass Fosi zuhört und aktiv entwickelt.

Aber es reicht noch nicht. Crossover für den Subwoofer-Ausgang steht nicht auf der Roadmap. Auto-EQ steht nicht drauf. Parametrischer EQ steht nicht drauf. Signalanzeige steht nicht drauf. Ausgangsprofile stehen nicht drauf. Was Fosi liefert, ist ein erster Schritt – aber die Distanz zum Ziel ist noch beträchtlich. Das warnende Beispiel kennt ihr: Sonos. Versprechen allein bauen kein Vertrauen. WiiM hat mit öffentlichen Changelogs und einer lebendigen Community vorgemacht, wie das richtig geht. Das ist der Standard, an dem sich Fosi messen lassen muss.

Das eigentliche Thema: Ökosystem schlägt Chips

Ich komme immer wieder auf denselben Punkt zurück, weil er der entscheidende ist. In Reviews und Kommentaren dreht sich alles um DAC-Chips. Dieser Chip, jener Chip. Wisst ihr was? Ich hab hier einen Fosi-Kopfhörerverstärker stehen, der hat einen hervorragenden DAC eingebaut. Warum soll ich überall DAC-Chips horten?

Es geht ums Ökosystem. WiiM kommt aus dem Netzwerkplayer-Bereich – die konnten von Tag eins Software. Eversolo genauso. Fosi ist bisher eine Hardware-Firma mit starker Engineering-DNA, aber Softwareentwicklung ist ein anderes Handwerk. Es braucht Konzeption, Entwicklung, Testing, Pflege, Community-Management. Das baut man nicht in einem Quartal auf.

Was ich gehört habe: Es soll noch eine S3 Light-Variante geben sowie eine Max- oder Ultra-Version. Für den Light könnte ich mir einen reinen Netzwerktransport ohne eigenen DAC vorstellen – und das wäre tatsächlich eine Marktlücke in diesem Preissegment. Im High-End läuft der Trend zu dedizierten Transporten gerade heiß, Eversolo hat das vorgemacht. Warum nicht auch im Einsteiger- bis Mittelklassebereich?

Der größere Gedanke dahinter: Wenn Fosi ein ernsthaftes Multiroom-Konzept aufbaut und dazu einen eigenen aktiven Lautsprecher bringt – sagen wir im Bereich 150 bis 200 Euro –, dann könnte daraus etwas wirklich Interessantes entstehen. So wie Sonos, aber im Fosi-Preisbereich, mit offenem Ökosystem und dem Feature-Set, das man 2026 erwarten darf. WiiM hat Speaker im Angebot, aber 350 Euro das Stück bedeutet 700 Euro für Stereo – da bekommt man einen WiiM Amp Ultra mit guten Regalboxen und ist deutlich flexibler aufgestellt. Wenn Fosi das Ökosystem-Denken wirklich verinnerlicht und konsequent umsetzt: Das wäre eine Ansage.

Fosi Audio S3 Preview – Fazit

Der Fosi Audio S3 ist für seinen Preis hardware-technisch wirklich stark aufgestellt. Symmetrischer XLR-Ausgang, HDMI mit eARC, Subwoofer-Out, Line-In, Bluetooth – das ist eine Kombination, die unter 300 Euro ihresgleichen sucht. Der erste Klangeindruck ist solide, das Potenzial ist spürbar.

Aber der Fosi Audio S3 ist noch nicht fertig. Die Software ist das, was zwischen einem spannenden Gerät und einem empfehlenswerten Streamer steht – und da ist noch eine erhebliche Strecke zu gehen. Hinzu kommen die Hardware-Beobachtungen, die ich gemacht habe und an Fosi weiter gegeben.

Wer heute einen Streamer kaufen will, der aus der Box heraus alles kann, ist bei WiiM oder Eversolo besser bedient. Wer aber bereit ist, mitzuwachsen, und wer das Hardware-Paket für diesen Preis spannend findet – der sollte den S3 im Auge behalten. Ich werde den Fosi Audio S3 weiter im Dauerbetrieb lassen und nach diesem Preview ein vollständiges Review nachliefern, sobald die Software einen Stand erreicht hat, der ein faires Urteil erlaubt.

Die große Frage bleibt: Wie viel Geduld gibt man einem jungen Unternehmen, das in einer neuen Kategorie Fuß fasst? Ich bin gespannt. Und ihr hoffentlich auch.

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Norddeutsche HiFi-Tage 2026 — die NDHT stehen kurz bevor https://www.hifigeek.de/norddeutsche-hifi-tage-2026/ https://www.hifigeek.de/norddeutsche-hifi-tage-2026/#respond Thu, 29 Jan 2026 14:13:27 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=10065 Ich bin kein großer Messegänger(ja ich war auf der letzten HIGH END 2025 in München). Aber wenn etwas wie die Norddeutsche HiFi-Tage 2026 am 31.01. und 01.02. praktisch vor meiner Haustür stattfindet, muss ich einfach hingehen. Trotzdem: Bei dem Gedanken an überfüllte Hotelzimmer, in denen sich Menschen stapeln und ich mich für das nächste Upgrade begeistern soll, bin ich schon ein bisschen müde.

Ganz ehrlich? Ich verstehe den Reiz von Messen wie die Norddeutsche HiFi-Tage 2026 total: Schwärmen vom nächsten Upgrade, kleine „Gems“ entdecken, die im Online-Dschungel untergehen würden, oder endlich mal Gleichgesinnte treffen, mit denen man stundenlang über Musik, Technik und Setups fachsimpeln kann. Gleichzeitig bleibe ich skeptisch: Hier wird natürlich mit allen Mitteln Marketing betrieben, und manche hochgejubelten Produkte würden mich ohne diesen Rahmen vermutlich nie interessieren.

Konzept: Modenschau in Hotelräumen

Stellt euch die Norddeutsche HiFi-Tage 2026 wie eine Modenschau vor: Jeder Hersteller oder Vertrieb mietet einen Raum im Hotel und versucht, aus den Gegebenheiten das Maximum herauszuholen. Teppichboden, dünne Wände, niedrige Decken – alles andere als ein perfekt optimierter Hörraum. Ist so ein Zimmer also ungeeignet für HiFi-Demos, oder gerade spannend, weil man Systeme in halbwegs realistischen Umgebungen erlebt?

Ich persönlich halte nicht allzu viel von klassischen Verkaufsvorführungen, bei denen ich nicht die Fäden in der Hand habe. Es ist nicht mein Raum, nicht meine Technik, und ich habe keine echte Transparenz darüber, was im Hintergrund passiert. Das macht es schwierig, Eindrücke direkt auf das eigene Setup zu übertragen.

Ich bin außerdem kein Freund typischer Verkaufsgespräche. Man weiß nie, wer da gerade vor einem steht und wie tief das Fachwissen wirklich geht. Ich bin mit dem Internet aufgewachsen, informiere mich gerne selbst und liebe es, mich online durch Tests, Foren und Datenblätter zu wühlen. In vielen Gesprächen merke ich ziemlich schnell, dass ich in einigen Bereichen besser im Thema bin als mein Gegenüber. Dann fühlt sich meine Zeit schnell verschwendet an – kein Wunder, dass der Trend immer stärker Richtung Onlinekauf geht.​

Trotzdem: Vorfreude!

Trotz aller Skepsis bleibt eine Messe spannend. Ich freue mich darauf, nach Hause zu fahren und das Gefühl zu haben, wirklich etwas dazugelernt zu haben. Vielleicht ergibt sich der ein oder andere interessante Kontakt, vielleicht entdecke ich Konzepte oder Produkte, die ich bisher gar nicht auf dem Schirm hatte. Und vor allem: Es ist einfach ein gutes Gefühl, so viel gebündelte Leidenschaft für Musik und Technik an einem Ort zu erleben.

Die Ausstellerliste für die Norddeutsche HiFi-Tage 2026 ist in den letzten Wochen immer weiter gewachsen, weshalb ich diesen Artikel zunächst zurückgehalten habe. Aber jetzt ist genau der richtige Zeitpunkt, noch einmal auf die Norddeutsche HiFi-Tage 2026 hinzuweisen.

Ich habe die Aussteller grob kategorisiert – seht es mir nach, wenn es nicht immer zu hundert Prozent passt:

Lautsprecher & Akustik
Acapella, AP Elektroakustik, ASCENDO, Auer Acoustics, Avantgarde Acoustic, Audes, beaudioful, Børresen, Canton, CHARIO, Cube Audio, ELAC, Esprit, Fischer & Fischer, GAUDER AKUSTIK, GGNTKT, HIFIMAN, Harzsch, Horns, Kaiser KAWERO, KEF, Lansche Audio, Lyravox, MAGNEPAN, Manger, Marten, MAPU Speakers, Mudra Akustik, MUSICAL FIDELITY, Perlisten Audio, Phonar, PMC, Pylon Audio, QUAD, Qualio Audio, Raidho Acustics, Rogers HiFi, Rowen, Scansonic, Sonox, TRIANGLE, Velodyne Acoustics, Vivid Audio, Voxativ, Wilson Audio, YG Acoustics​

Verstärker & Elektronik
A&L, Aavik, Accuphase, AIR TIGHT, ATOLL, AUDREAL, AVM, AYON, Backes & Müller, Benchmark, Boulder Amplifiers, Braun, Bryston, dCS, EINSTEIN AUDIO, EternalArts, Fezz Audio, Grimm Audio, Harman Karbon, Hegel, Horch House, Luxman, Magnetar, Mola Mola, MSB, NuPrime, PS Audio, Riviera Audio Laboratories, RÜBENBURG AUDIO, Soulnote, SPL, Staltmanis LAB, Swiss HD, ThivanLabs, Vitus, VTL, Western Electric, WISSELING HIGH END​

Quellgeräte (Plattenspieler, Streamer, CD-Player)
Bauer Audio DPS, C.E.C., HOLBORNE, Innuos, Lampizator, Mozzaik Audio, PLATINE VERDIER, Revox, Symphonic Line, Thales, Thorens, Transrotor, TW-Acoustic, VPI Industries, Axmann Audio, sonoro​

Tonabnehmer & Vinyl-Zubehör
KOETSU, Kleeny, Nessie Vinylcare, PHASEMATION, PHONOSOPHIE, Skyanalog, Soundsmith, STUdo, ToneTool​

Kabel & Zubehör
Analysis Plus, Ansuz, Audia Flight, Axxess, Cardas Audio, Crystal Cable, Furutech, J.Sikora, LUNA CABLES, Nordost, PADIS, POWERGRIP, Reed, Silberstatic, SUPRA Cable, WBT, WBT-PlasmaProtect™, WireWorld, Zavfino​

Kopfhörer
Final, grell, Sennheiser​

Möbel, Racks & Raumausstattung
Bassocontinuo, HKLIVING, SYMANN Soundboards, SonicThrone® Audio Sessel, UberLight Flex, Workshop Quadrophonie​

Sonstiges & Spezialanbieter
ATE, Audio Note, Audio Offensive, Audio Reference, Audiofels, Audiophil FAST, Axmann Audio, Dimi Vesos, ELECTRIC AUDIO, Esprit, EternalArts, Fenn Music, GGNTKT, HIFI-ZEILE, HOLBORNE, LEN Hifi, Linnenberg, Loutd, nextgen™, Progressive Audio

Mein Plan für die Norddeutsche HiFi-Tage 2026

Am Ende bleibt für mich vor allem eins: Neugier. Ich werde nicht jede Vorführung für bare Münze nehmen und auch nicht nach jedem Raum glauben, das nächste „Must-have“ gefunden zu haben. Aber genau dieses Wechselspiel aus Begeisterung, Skepsis und echtem Interesse macht die Norddeutsche HiFi-Tage 2026 für mich spannend.

Wenn ihr also Zeit und Lust habt, euch ein Wochenende lang durch Lautsprecher, Verstärker, Kopfhörer, Streaming und Vinyl zu hören, schaut im Le Méridien in Hamburg vorbei – Tickets bekommt ihr direkt über die Veranstalterseite, alle Infos zu Zeiten und Preisen findet ihr dort. Ich werde mit meiner Kamera vor Ort sein und meine Eindrücke später hier mit euch teilen.

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Burson Conductor Voyager: Der Audio-Endgegner droppt seine Granate! https://www.hifigeek.de/burson-conductor-voyager-der-audio-endgegner-droppt-seine-granate/ https://www.hifigeek.de/burson-conductor-voyager-der-audio-endgegner-droppt-seine-granate/#respond Mon, 02 Jun 2025 17:25:26 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=8983 Während wir noch gespannt auf den Burson Conductor GT4 warten, knallt Burson Audio einfach den Conductor Voyager auf den Tisch – und der ist nichts für schwache Nerven! Das neue Flaggschiff ist ab sofort vorbestellbar und bringt alles mit, was Audiophilen-Schwitzhände verursacht. Nach unserem Test des Playmate 3 (der uns echt vom Hocker gehauen hat) jucken uns die Ohren schon jetzt. Stellt euch vor: 10 Watt pure Class-A-PowerDSD512-Support und ein Subwoofer-Modus für Kopfhörer – das ist kein Hörgerät, das ist ein Sonic-Boom in Space-Grey-Optik!

Warum der Voyager deine Playlist sprengt

Der Conductor Voyager positioniert sich als Bursons ultimative All-in-One-Lösung und kombiniert DAC, Class‑A Kopfhörerverstärker und Vorverstärker in einem Gerät. Das Herzstück bildet der ESS9039PRO DAC – der fortschrittlichste Chip von ESS Technology, der mit atemberaubender Auflösung, dynamischem Kontrast und ultra-niedrigen Verzerrungen aufwartet.

Aber wie wir von Burson gewohnt sind, geht es nicht nur um den DAC-Chip selbst. Die vollständig diskrete I/V- und LP-Stufe wurde speziell für den ESS9039PRO entwickelt und arbeitet mit der bewährten Dual-Mono-Architektur und Burson V7 Opamps. Das Ergebnis? Ein lebensechtes, immersives Klangerlebnis, das digitale Signale in pure Emotionen verwandelt.

DAC-Chip from Hell: ESS9039PRO

Im Herzstück des Voyager tickt der ESS9039PRO DAC – ESS Technologies krönende Schöpfung. Dieser Chip zerhackt digitale Signale nicht, er verwandelt sie in adrenalinfreie Klangorgien. Mit 143 dB Kanaltrennung und 0,0005% THD ist das so, als würde man Queen live in der Schädeldecke spüren.

Class-A-Amp mit MMA-Training

Hier geht’s zur Sache: 10 Watt pro Kanal bei 100W Idle-Bias – das ist kein Verstärker, das ist ein Schwergewicht in der K.O.-Runde. Vier Onsemi MJE15032-Transistoren pro Kanal (Made in USA!) jagen selbst hungrige Planar-Magneten in die Knie. Ob du nun 16-Ohm-IEMs oder 300-Ohm-Sennheiser rockst – hier gibt’s 5,2W bis 1W ohne Kompromisse. Und ja, das Gehäuse wiegt stolze 7 kg – damit kannst du im Notfall auch Einbrecher vertreiben.

Head+Sub: Bass, der dir die Jeans zerreißt

Der Head+Sub-Modus ist das Audio-Äquivalent zu einem Haunted House: Offene Kopfhörer + Subwoofer = Kino im Schädel. Egal ob Slayer-Riffs oder Horror-Soundtracks – hier spürst du jeden Basslauf bis in die Zehennägel. Dieses Feature hatten wir schon beim Conductor GT4 im Visier, aber der Voyager zieht nach.

Technik, die begeistert

Was uns besonders freut: Der Voyager unterstützt natives DSD512 und 32-bit/768kHz PCM über den USB‑C XMOS-Eingang. Bluetooth 5.0 mit LDAC, aptX HD und AAC bis zu 24-bit/96kHz ist ebenfalls an Bord – perfekt für alle, die auch mal kabellos hören möchten.

Und für die Gamer: Low-Latency-Modus, der Explosionen schneller als dein Adrenalin ins Ohr jagt.

Anschlusswahnsinn

Kopfhörer: 6,35 mm | 3,5 mm (mit Mikro!) unsymetrisch | 4‑Pin-XLR symetrisch
Digital: USB‑C (DSD512/768kHz PCM), Bluetooth 5.0 (LDAC/aptX HD)
Analog: 2x XLR + 2x RCA rein, 1x XLR + 1x RCA raus

Sille? Hier erwünscht!

Sieben Silent-Power-Module drücken das Rauschen auf 0,8nVrms – 200x leiser als bei Billiggeräten. Optional gibt’s das 480W GaN Fusion Core-Netzteil, das mit 1 MHz Taktfrequenz arbeitet. Das ist so, als würde man einen Ferrari-Motor in ein Einhorn einbauen.

Pre-Order-Bonus: Schnapp dir den Loot!

Burson macht es Früh-Entscheidern schmackhaft: Wer die Standard-Version für $3.799 bestellt, bekommt automatisch die Deluxe-Version ($4.399). Bei der Deluxe-Bestellung gibt’s das Upgrade zur Max-Version ($4.999) gratis dazu. Die Vorbestellungen laufen bis zum 15. Juni, der Versand startet Mitte Juni 2025.

Voyager-Serie: Was ist da noch im Köcher?

Der Burson Soloist Voyager ist für viele Kopfhörer-Fans der absolute Traum, wenn es um Verstärker geht. Aber jetzt stellt sich die Frage: Kommt da was Neues? Die Bilder vom Burson Conductor Voyager lassen schon mal aufhorchen: Die Silent Power 02 Module sehen anders aus als beim Soloist. Außerdem werkeln im Conductor Voyager nur noch vier OpAmps – beim Soloist waren’s noch sieben. Schaut euch mal die neue Fernbedienung an! Und weil Burson schon die kleineren Serien auf Vordermann gebracht hat, ist die Sache eigentlich klar: Mit dem Release des Conductor Voyager dürfte auch ein Upgrade des Soloist Voyager nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Unser Fazit

Nach den durchweg positiven Erfahrungen mit dem Playmate 3, den wir bereits ausführlich getestet haben, und dem anstehenden Test des Conductor GT4, sind unsere Erwartungen an den Burson Conductor Voyager entsprechend hoch. Die technischen Daten lesen sich jedenfalls vielversprechend, und Bursons Ruf für musikalische, warme Klangsignatur spricht für sich.

Wer auf der Suche nach einer Premium-All-in-One-Lösung ist und bereit ist, entsprechend zu investieren, sollte sich den Voyager definitiv näher ansehen. Wir stehen schon Schlange fürs Testgerät – bleibt dran, sonst verpasst ihr, wie der Voyager unsere Gehörgänge kolonisiert!

Pre-Order: bursonaudio.com/shop/conductor-voyager

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Proficient FDS-12 — wir haben uns die “Einsteiger-Serie” genauer angesehen und langzeit getestet https://www.hifigeek.de/proficient-fds-12-wir-haben-uns-die-einsteiger-serie-genauer-angesehen-und-langzeit-getestet/ https://www.hifigeek.de/proficient-fds-12-wir-haben-uns-die-einsteiger-serie-genauer-angesehen-und-langzeit-getestet/#respond Tue, 25 Jun 2024 16:28:01 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=7668 Bei Subwoofern geht uns ein Herz auf. Nicht weil der Proficient FDS-12 jetzt eine Revolution ist, sondern weil für gute Horror-Atmosphäre definitiv Bass von nöten ist. Warum und weshalb wollen wir jetzt nicht wirklich in diesem Artikel klären (aber hier), sondern euch ein Werkzeug an die Hand geben, damit eure Horror-Filme Zuhause euch noch mehr unter die Haut gehen.

Abgrenzung

Wir haben den Subwoofer vom Vertrieb von Proficient freundlicherweise kostenfrei zur Verfügung gestellt bekommen. Wir haben den Subwoofer auch nicht nur 1–2 Wochen getestet, sondern haben diesen wahrhaftig knapp 6 Monate hier vor Ort gehabt und Quer gehört mit größeren Modellen des Herstellers und unserem eigenen Subwoofer. Hierdurch wollten wir zum einen sicherstellen, dass der Subwoofer ordentlich eingespielt wurde (ja er war Werksneu) und wir genug Zeit haben ihn in unsere gewohnten Routinen einzubauen.

Sunfire im Inneren

Zunächst einmal zur Einordnung: Proficient und Speakercraft sind generell baugleich. Proficient eher für den Fachhandel, Speakercraft für den Onlinehandel. Warum sich das in zwei Firmennamen unterteilt, können wir leider nicht so genau erklären. Was wir aber wissen ist: hinter diesen Namen verbirgt sich eine altbekannte Technologie. Und zwar sind es die direkten Nachfolger von Sunfire. Sunfire war mal neben SVS und Velodyne eine der bekanntesten Marken für Subwoofer. Also: Neuer Name, Sunfire im Inneren.

Proficient Serien und Modelle

Um allen noch einen kleinen Überblick zu geben: Proficient selber hat 3 Modell-Reihen. Die Einsteigerserie Proficient FDS mit den Modellen FDS‑8, FDS-10, FDS-12 und FDS-15. Die Spitzen- bis High-End-Klasseserie Proficient FRS mit den Modellen FRS‑8, FRS-10 und FRS-12 sowie die Refenzserie Proficient FTEQ mit dem FTEQ-12. Hier sollte dann schon fast für jeden Raum und Geldbeutel was zu finden sein.

Unboxing

Sagen wir mal unspektakulär. Aber was erwartet man bei einem Subwoofer? Großer schwarzer Kasten, hier sogar in einem, sagen wir mal weißen Beutel, eingepackt. Mitgeliefert wird noch ein Stromkabel und eine Anleitung. Jetzt nicht fancy, aber was will man schon mehr?

Ausstattung und Optik

Der Proficient FDS-12 von Proficient liest sich auf dem Papier schon eindrucksvoll. 12 Zoll tripple Subwoofer. Wobei hier ein Teller aktiv angesteuert wird und die beiden seitlich gelegenen Teller passiv mitschwingen und so die Membranfläche erhöhen. Mit 600 Watt peak angetrieben signalisiert dies aber schon, dass der Raum nicht zu groß sein sollte und nicht zu viel Dämpfung besitzen. Die seitlichen Membrane sind fest mit einer Stoffabdeckung versehen und beim vorderen Membran kann man die Stoffabdeckung entfernen. Der Subwoofer ist mit einer schwarz matten robusten, sowie pflegeleichten Folie überzogen.

Bei den Anschlüssen gibt es nix zu mäkeln und der Subwoofer verfügt über einen LFE-In oder aber Stereo Cinch-In. Weiterhin besitzt der Subwoofer eine Halterung für den optional erhältlichen Wireless Receiver und passendem USB Anschluss zur Energieversorgung eben jenem.

Einstelltechnisch ist das Nötigste an Bord: Lautstärkeregler, Crossover und Phasenschalter. Zusätzlich noch ein Schalter welcher den Subwoofer dauerhaft einschaltet, in den Auto-Mode versetzt oder ausschaltet.

Verarbeitung

Die Verabeitung des Subwoofers ist klassentechnisch hervorragend. Für eine obere Einsteigerklasse in welchem er sich schätzungsweise bewegt hat er eine super Verarbeitung. Das Gehäuse weißt keinerlei Spaltmaße auf, die Folierung ist blasenfrei und das Gewicht lässt erahnen, dass hier schon ein wenig Material verbaut ist. Die Technikbauteile machen alle einen wertigen Eindruck und unterstreichen den anspruch der oberen Einsteigerklasse. Die Regler sei es für Lautstärke oder Crossover haben eine gute Haptik und geben gutes Feedback bei bedienen.

Anschluss und Praxis

Der Anschluss vom Netzstecker und Cinch-Kabel sollte jedem leicht von der Hand gehen. Danach ist der Subwoofer tendenziell schon mal einsatzbereit. Jedoch ist das nur die halbe Miete und hier sollte zumindest der Lautsträrkeregler auf 50% gestellt werden und die Anlage neu eingemessen, falls man über eine eben solche Funktion verfügt. Hier berichtigt dann der Receiver die Phase, Abstand und Lautstärke in Bezug auf die anderen Lautsprecher des Systems.

Dennoch wird man leider oft mit einfach einen Suboofer in den Raum stellen nicht glücklich. Raummoden, Auslöschungen, etc. sind nahezu immer vorhanden und so muss man schon in die Trickkiste greifen um seinem Subwoofer tollen Klang zu entlocken. Bei der Anschaffung eines Subwoofers in der Preisklasse um die 1000€ sollte man schon einen DSP mit einrechnen. Sprich einen MiniDSP oder Anti-Mode oder aber DSP-Fähigkeiten in seinem AVR/Vorstufe haben, um seinen Raum bestmöglich auszugleichen. Die Dinger wirken wirklich Wunder.

Leistung und Gegrummel

Frisch eingemessen und dem Raum angepasst macht das kleine Teilchen schon mal was es soll. Klein ist natürlich nicht unbedingt das Kredo, denn mit 400x400x400mm ist er jetzt nicht “mini”. Vom Frequenzgang ist der Subwoofer mit 24–160HZ ordentlich und ausreichend für ein kleines Wohnzimmer-Heimkino, aber eher weniger was für die dedizierte Heimkino-Höhle. Die 600 Watt Peak sind hier einfach beschränkend und schätzungsweise bis 16qm machen die ordenlich Druck, alles was größer ist, verliert er schon an Bedeutung. Die geschlossene Bauweise trägt natürlich dazu bei, das er weniger Druck an den Raum abgiebt, dafür aber schön flink spielt und so auch bei Musik Freude bereitet.

Höreindurck

Unser Hörraum, welcher eine Mischung aus Wohnzimmer und akustisch sehr bearbeiteten Wohnzimmer-Heimkino ist, verlangt dem Kleinen schon ein wenig was ab. Das Zimmer besteht aus einer Wohn-/Esszimmer-Kombination wobei das Wohnzimmer ca. 23qm und das Esszimmer ca. 11qm messen. Hier darf der Subwoofer schon ein wenig pumpen um bei Filmen wie Dune, Dune 2, Godzilla vs. Kong, Blade Runner 2049, Godzilla II King of Monsters, John Wick 2, 3, 4, Mad Max, Nope oder Ready Player One zu bestehen.

Wir fahren hier immer einen angenehmen Sprachpegel von ca. 75–80db je nach Film und haben den Subwoofer ca. 10db für ein wenig Spaß angehoben. Heißt im Umkehrschluss, dass der Subwoofer schon seine 90–100db in den Raum transportieren sollte und hiermit haben wir schon, durch die Raumgröße und Dämmung, den Subwoofer an seine Grenzen getrieben. Quittiert hat er uns das mit stellenweise unsauberem Bass und gefühlter schwankender Pegelfestigkeit.

Nicht falsch verstehen. Er ist schlichtweg nicht für unseren Anwendungsfall gemacht. Dennoch schlägt er sich sehr gut für Leute die einen kleineren Raum haben, vielleicht geringere Pegel fahren durch Mietsituation oder einfach nur einen Partner zu seinen Fronts suchen zum entspannten Musik hören.

Generell bleibt zu sagen, dass er sehr harmonisch spielt und sicherlich leicht in so einige Hifi-Systeme zu integrieren ist. Wir haben ihn durch viel harten Metal mit schnellen Bass-Drums getrieben, aber auch orchestralen Untermalungen bei z.B. Septicflesh’s Infernus Sinfonica MMXIX. Natürlich haben wir ebenfalls ein wenig Mainstream Musik laufen lassen. Auch hier ist uns kein Ausreißer aufgefallen, welcher unseren Eindruck trüben würde.

Spezifikationen

Hier noch die Tech-Specs für unsere Puristen:

  • Tieftöner: 12″ Polypropylen-Membran mit hoher Auslenkung
  • Passive Tieftöner: Dual 12″-Polypropylenmembran mit hoher Auslenkung.
  • Frequenzgang (+/- 3dB): 24–160HZ
  • Verstärkerleistung (Peak): 600 Watt
  • Übergangsfrequenz: 50–160Hz
  • Abmessungen (L x B x H) mm / Zoll: 375 x 393 x 394 / 14,75 x 15,46 x 15,5
  • Spannung: 100~240V wählbar

Für wen ist der FDS-12 denn nu?

Ganz klar für Räume so bis zu 16qm, wenn man ordentlich Druck will. Weiterhin ist dies ein Einsteiger-Sub ohne viel Schnick und Schnack. Geboten bekommt man dann ordentliche Luftbewegung durch die drei 12 Zoll Membrane und die 600 Watt Peak sollten auch ausreichen. Dennoch muss man sich einen DSP auf die Wunschliste setzten, um in seinen eigenen vier Wänden glücklich zu werden. Wer hier Fragen hat, immer raus damit, schreiben wir gerne auch mal was zu.

Fazit

Der Proficient FDS-12 ist ein grund solider Einsteiger Subwoofer, aber im gehobeneren Preissegment. Hier tummeln sich ganz klar viele Konkurenten und effektiv wird man sicherlich den ein oder anderen Kandidaten finden, der hier oder dort etwas besser oder anders macht. Nichtsdestotrotz bekommt man mit dem Proficient FDS-12 ein Power House für kleinere Räume. Mit seiner 3x 12 Zoll Membranfläche hat er genug Fläche um nachhaltig Druck zu erzeugen. Ihn würde aber sicherlich eine potentere Endstufe ebenfalls gut stehen und ihn auf’s nächste Level heben. Mit seinem Frequenzgang runter bis 28 Hz spielt er tief genug für das kleine Heimkino und kann so auf jedenfall bei jedem der gerade einen Subwoofer in dem Preissegment um die 1000€ sucht, auf die Short-List aufgenommen werden.

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Signa S4 — Polk audio präsentiert Dolby Atmos Soundbar für Einsteiger https://www.hifigeek.de/signa-s4-polk-audio-praesentiert-dolby-atmos-soundbar-fuer-einsteiger/ https://www.hifigeek.de/signa-s4-polk-audio-praesentiert-dolby-atmos-soundbar-fuer-einsteiger/#respond Thu, 16 Dec 2021 09:08:02 +0000 https://www.hifigeek.de/?p=5654 Polk Audio stellt mit seiner Signa S4 ihre erste Dolby Atmos Soundbar vor. Die Soundbar ist mit 7 Treibern ausgestattet, wovon ein Hochtöner für den Center, sowie zwei Lautsprecher für die Atmos-Kanäle vorgesehen sind. Des weiteren verfügt die Soundbar über einen per Funk angeschlossenen separaten Subwoofer für Kinoklang in den eigenen vier Wänden.

Mit einem UVP von 349€ ist die Soundbar klar im Einsteigersegment einzuordnen. Rein den Specs nach zu urteilen haben wir hier ein 3.1.2 System, welches mit seinen zwei Atmos Speakern mehr Räumlichkeit von oben verspricht.

Das System ist in der Lage Dolby Atmos Signale zu verarbeiten, welche ihm per HDMI (eARC) zugespielt werden. Des weiteren verfügt die Soundbar über einen optischen Eingang, womit man die Soundbar eigentlich an alles gängige anschließen kann. Natürlich ist sie im Vergleich zu anderen Soundbars spartanisch ausgestattet, dennoch gerade durch eArc ist sie ebenfalls mit den aktuellsten TVs kompatibel.

Spielt die Soundbar auch andere Tonformate?

Die Frage lässt sich nicht abschließend beantworten. Wir denken jedoch, dass die Soundbar Dolby Audio (Dolby Digital, Dolby Digital Plus, Dolby TrueHD und Dolby Atmos) unterstützt. Damit würde sie die gängigen Streaming Tonformate unterstützen. Wer jedoch viel von physischen Medien konsumiert, schaut sicherlich ein wenig in die Röhre, da DTS (DTS, DTS-HD MA und DTS:X) damit dann nicht unterstützt wäre. Hier haken wir aber noch nach und geben ein Update.

Für wen ist die Soundbar?

Zu viel sollte man jedoch jetzt nicht erwarten, da der Surround Sound nur virtuell erzeugt wird und somit auch stark abhängig ist vom Raum, in welchem sie aufgestellt wird. Darüber hinaus ist das kein System für große Räume. Hier ist die Subwoofer Leistung sicherlich nicht außreichend.

Generell kann man wohl sagen: Wer viel streamt und eine Soundbar für eine Single-Wohnung, kleines TV Zimmer, Schlafzimmer oder dergleichen sucht, wird sicherlich mit der Polk Audio ein weiteres interessantes Gerät in seiner Auswahl haben.

Aber ich habe einen großen Raum

Interessenten mit roßen Räumen oder dem Wunsch nach mehr Bass, Surround oder 3D Sound, sollten sich woanders umsehen. Hier testen wir übrigens gerade High-End Soundbars und haben jetzt über Wochen Erfahrungen gemacht, welche wir sehr bald hier teilen werden.

Kann ich mit der Soundbar auch Musik streamen oder dergleichen?

Als klassischen Strereo-Anlagen Ersatz eignet sich die Soundbar eher bedingt. Sie hat zwar Bluetooth, was es erlaubt von Handy Musik abzuspielen, aber über weitere Steaming Funktionalität verfügt sie nicht, welche man zu dem Preis auch nicht gleich erwarten sollte. Wer jedoch mit seinem angeschlossenen TV oder Streaming-Stick zurecht kommt und darüber Musik abspielt ist von diesen Einschränkungen nicht betroffen.

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