SVS SB-5000 Subwoofer - Frontansicht neben Quadraspire SVT Rack

SVS SB-5000 R|Evolution – Zu viel Bass für meinen Hörraum?

Es wird wie­der Zeit für Bass! Und zwar nicht irgend­wel­chen, son­dern nichts Gerin­ge­rem als dem SVS SB-5000 R|Evolution Subwoofer.

Dis­clai­mer: Ich habe den SVS SB-5000 R|Evolution kos­ten­los vom deut­schen Ver­trieb zur Ver­fü­gung gestellt bekom­men. Dies beein­flusst jedoch nicht mei­ne Mei­nung, noch konn­te SVS Ein­fluss auf mein Review neh­men. Wir sind und blei­ben unab­hän­gig, denn nur so kann es ehr­li­che Reviews geben. Wer Mar­ke­ting­flos­keln, blu­mi­ge Umschrei­bun­gen und Weih­rauch sucht, soll­te sich bei der soge­nann­ten Fach­pres­se umsehen. 

Wenn SVS neue Sub­woo­fer auf den Markt bringt, sperrt man doch ger­ne die Augen und Ohren auf. SVS scheint gera­de sei­ne Modell­se­ri­en zu ver­jün­gen. Ange­fan­gen bei ihren Flag­ships, dem 16-Ultra, wel­cher nun mit einem Zoll mehr zum 17-Ultra R|Evolution gewor­den ist. Als Nächs­tes aber nicht direkt die 4000er-Serie, son­dern SVS zau­bert mit der 5000er‑R|Evolution-Serie eine neue 15-Zoll-Linie aus dem Hut. 
Ver­erbt wur­den natür­lich vie­le tech­ni­sche Fines­sen, wel­che wir hier ver­su­chen, euch näher­zu­brin­gen und einen Ein­druck zu ver­mit­teln, wozu die­ser Sub­woo­fer im Stan­de ist und für wen er sich lohnt.

SVS SB-5000 Review auch auf Youtube:

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Unboxing und Inbetriebnahme des SVS SB-5000

Ein Refe­renz-Sub­woo­fer ist halt nicht gera­de klein. Vor allem nicht, wenn er einen 15-Zoll-Trei­ber ver­baut hat. Gelie­fert wird natür­lich mit Spe­di­ti­on, da der SVS SB-5000 ver­packt sat­te 55 kg auf die Waa­ge bringt. Hand­ling allei­ne ist natür­lich schwie­rig, aber mög­lich. Zumin­dest habe ich nicht nach Hil­fe rufen müs­sen, um den Sub­woo­fer aus sei­nem mas­si­ven Kar­ton zu pellen.

Eigent­lich woll­te ich fix Fotos davon machen, da es sich aber um ein Vor­führ­mo­dell han­delt, war er nicht mehr so schick ver­packt wie werks­neu, also habe ich mir das geschenkt.

In sei­ner geschlos­se­nen Vari­an­te ist der Sub­woo­fer durch sein kom­pak­tes Gehäu­se wirk­lich hän­del­bar. Schwer, ja, aber ich habe ihn ver­mie­den, weit zu tra­gen. Letzt­lich muss­te ich ihn nur der Län­ge nach zwi­schen dem Qua­draspi­re SVT Per­for­mance Rack und den Are­nd­al 1723 Towern bugsieren.

Lieferumfang

Ja, was ist denn alles beim SVS SB-5000 dabei? Naja, wer jetzt hier fan­cy Zube­hör erwar­tet, wird nicht fün­dig! Haha, aber mal ehr­lich. Dabei ist ein Netz­ka­bel. Und hier muss man sagen, es ist dicker als die Stan­dard­ka­bel, die sonst bei Elek­tro­pro­duk­ten beiliegen.

Ersteinrichtung des SVS SB-5000 R|Evolution

Also jetzt könn­te ich hier einen Roman zum rich­ti­gen Plat­zie­ren eines Sub­woo­fers schrei­ben. Der Kurz­ab­riss ist: aus­pro­bie­ren. Nor­mal soll­te man gucken, dass man den SVS SB-5000 zwi­schen sei­ne Front­spea­k­er bekommt. Ent­we­der rechts oder links neben einen Laut­spre­cher. Natür­lich soll­te man locker mal 30 cm Abstand zur Wand hal­ten. Den­noch kann man ihn auch direkt in eine Raum­ecke für noch mehr Wucht stel­len. Hier wäre es anzu­ra­ten, dann den Sub­woo­fer mit dem DSP ordent­lich einzurichten.

Pro­blem hier aktu­ell: Es gibt kein auto­ma­ti­sches Ein­mess­sys­tem sei­tens SVS. Also wäre hier Hand­ar­beit ange­sagt. Denn natür­lich ver­fügt der SVS SB-5000 über einen höchst leis­tungs­fä­hi­gen para­me­tri­schen Equa­li­zer. Alter­na­tiv kann man ihn aber auch über ande­re Hard­ware ein­rich­ten. Im Heim­ki­no der Recei­ver, ich habe den SVS SB-5000 über den Ever­so­lo ein­ge­mes­sen. Also in der Vor­stu­fe einen High-Pass-Fil­ter für die Are­nd­al 1723 Tower bei 80 Hz ein­ge­stellt und im Sub­woo­fer einen Low-Pass-Fil­ter eben­falls bei 80 Hz und dann stumpf einen FIR-Fil­ter ange­legt mit Hil­fe des Ever­so­los und Mini­DSP UMIK‑1.

Den Gain habe ich auch direkt noch ein wenig run­ter­ge­dreht, so auf ‑17 dB. Das Gan­ze geht natür­lich bequem per App.

Verarbeitung & Alltag: Schwergewicht mit Wohnzimmer-Manieren

Auf Fotos wirkt der SB-5000 „nur“ wie ein wei­te­rer schwar­zer Wür­fel, im ech­ten Leben merkt man aber sofort, dass hier ernst gemacht wur­de: Das MDF-Gehäu­se mit inter­ner Ver­stre­bung ist mas­siv, die Iso-Füße ent­kop­peln zuver­läs­sig und die Front wirkt mit mon­tier­tem Git­ter ange­nehm unauf­dring­lich. Die Ober­flä­chen­qua­li­tät liegt klar auf Pre­mi­um-Niveau; Kan­ten, Über­gän­ge und Anschlüs­se machen einen sehr sau­ber ver­ar­bei­te­ten Eindruck.

Im All­tag spielt er erfreu­lich unauf­fäl­lig, solan­ge er nichts zu tun hat: kein Lüf­ter, kein ner­vi­ges Brum­men vom Netz­teil, das Auto-On springt zuver­läs­sig an und der Ver­stär­ker wird auch bei län­ge­ren Film­ses­si­ons zwar warm, aber nie kri­tisch heiß. Das OLED-Dis­play bzw. die Rück­sei­te ver­schwin­det nach ein­ma­li­gem Set­up ohne­hin im Dun­keln – danach steu­ert man alles bequem per App und hat im Wohn­zim­mer nur noch eins: einen gro­ßen, aber sehr sou­ve­rä­nen Bassblock.

SVS App

Der SVS SB-5000 ver­fügt natür­lich wie alle neue­ren Sub­woo­fer aus dem Hau­se SVS über eine doch recht umfang­rei­che App.

Note: Lei­der war ich bis zum Release die­ses Reviews nicht in der Lage, die auto­ma­ti­sche Ein­mes­sung zu tes­ten, wel­che wohl schon seit Län­ge­rem ver­spro­chen wur­de, aber laut Aus­sa­gen von Ent­wick­lern bei SVS rich­tig gut wer­den soll und des­halb noch ein wenig Zeit benötigt.

Die SVS App ist für Apple iOS im App Store und Goog­le Android im Play Store verfügbar.

Mit knapp 30 MB ist sie kein Bal­last und der Funk­ti­ons­um­fang ist klas­se.
Nach der Instal­la­ti­on kann man den Sub­woo­fer per Blue­tooth hin­zu­fü­gen und danach ste­hen einem alle Funk­tio­nen zur Verfügung.

Die­se wären: Laut­stär­ke­re­ge­lung, Low‑Pass‑Filter (Crossover‑Frequenz), Pha­se, Pola­ri­tät, para­me­tri­scher EQ, Room‑Gain‑Kompensation, benut­zer­de­fi­nier­te Pre­sets und System‑Einstellungen.

Low-Pass-Filter (Crossover-Frequenz)

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Der Low-Pass-Fil­ter legt die obe­re Grenz­fre­quenz fest, typisch zwi­schen 40 und 200 Hz, ab der der Sub­woo­fer höhe­re Fre­quen­zen abschnei­det. Dadurch blen­den Haupt­laut­spre­cher und Sub naht­los inein­an­der über, ohne stö­ren­de Bass­über­lap­pun­gen oder eine loka­li­sier­ba­re „Sub-Ortung“. Stel­le ihn idea­ler­wei­se auf 80 Hz für die meis­ten Heim­ki­nos ein oder pas­se ihn an die Fähig­kei­ten dei­ner Laut­spre­cher an, um ein homo­ge­nes Klang­bild zu erzielen.

Phase

Die Pha­sen­re­ge­lung ver­schiebt das Sub­woo­fer-Signal zeit­lich (0° bis 180° oder nur 0°/180°), damit Schall­wel­len von Sub und Laut­spre­chern kon­struk­tiv inter­fe­rie­ren. So ver­mei­dest du Aus­lö­schun­gen im Bass­be­reich durch unter­schied­li­che Lauf­zei­ten. Tes­te sie am bes­ten mit einem Test­ton genau an der Cross­over-Fre­quenz, indem du zwi­schen den Posi­tio­nen wech­selst, bis der Bass am kräf­tigs­ten klingt. Über­nimmt eigent­lich auch der Recei­ver und ist wahr­schein­lich in voll ana­lo­gen Set­ups interessant.

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Polarität

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Die Pola­ri­tät kehrt ein­fach die Signal­rich­tung des Sub­woo­fers um (nor­mal oder inver­tiert). Sie dient als gro­be Kor­rek­tur für Pha­sen­pro­ble­me, wenn Wel­len kol­li­die­ren und der Bass schwach aus­fällt. Pro­bie­re sie mit einem 40-Hz-Test­ton aus, pas­se den Pegel an und wäh­le die Ein­stel­lung mit dem vol­len Klang – beson­ders hilf­reich bei unge­wöhn­li­chen Aufstellungen.

Parametrischer EQ

Mit dem para­me­tri­schen EQ kannst du bis zu sechs Bän­der indi­vi­du­ell anpas­sen: Fre­quenz, Gain und Q‑Faktor kor­ri­gie­ren raum­be­ding­te Peaks oder Dips im Fre­quenz­gang. Ver­wen­de ein kali­brier­tes Mikro­fon mit der Mess­soft­ware REW, um Unre­gel­mä­ßig­kei­ten zu glät­ten und einen fla­chen, neu­tra­len Bass zu errei­chen – essen­zi­ell für akus­tisch anspruchs­vol­le Räu­me. Über­tra­ge nach der Mes­sung und Anpas­sung in REW die Wer­te in die SVS App.

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Room-Gain-Kompensation

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Die Room-Gain-Kom­pen­sa­ti­on gleicht den natür­li­chen Raum­ef­fekt aus, der Tief­bass unter 40 Hz durch Refle­xio­nen an Wän­den und Decke ver­stärkt. Wäh­le Modi wie „10 dB Slo­pe“ für typi­sche Wohn­zim­mer, um Moden zu ver­mei­den und einen linea­ren, kon­trol­lier­ten Bass zu erzeu­gen, der nicht „brummt“.

Benutzerdefinierte Presets

Benut­zer­de­fi­nier­te Pre­sets spei­chern kom­plet­te Ein­stel­lungs­sets – bis zu vier Pro­fi­le für Sze­na­ri­en wie Film, Musik oder Cus­tom und Default. Wechs­le per App-Tap schnell zwi­schen ihnen, ohne jedes Mal neu jus­tie­ren zu müs­sen, und behal­te so die per­fek­te Abstim­mung für jeden Ein­satz­zweck bei.

Techspecs des SVS SB-5000

Der SVS SB-5000 stellt ein tech­ni­sches Meis­ter­werk im High-End-Bereich dar – ein geschlos­se­ner Sub­woo­fer mit enor­mer Prä­zi­si­on und Leis­tungs­fä­hig­keit, der für audio­phi­le Heim­ki­nos und HiFi-Sys­te­me kon­zi­piert ist. Sein 46,3 kg schwe­res MDF-Gehäu­se (465 x 453 x 495 mm) mit inter­nen Ver­stre­bun­gen und Iso-Elas­to­mer-Füßen sorgt für per­fek­te Boden­ent­kopp­lung, wäh­rend der Kern aus einem 15-Zoll-High-Excur­si­on-Trei­ber besteht, der mit 2.000 Watt RMS (über 5.000 Watt Peak) von einem Dual-Mono­block-Class-D-Ver­stär­ker ange­trie­ben wird. Der Fre­quenz­gang reicht line­ar von 17–280 Hz (±3 dB), ide­al für druck­vol­len Sub­bass ohne Verzerrungen.

Technische Highlights

  • Trei­ber: 15-Zoll-glas­fa­ser­ver­stärk­tes Com­po­si­te (21 kg Woo­fer, davon allein 17,4 kg vier toro­ida­le Fer­rit-Magne­te), dua­le 3‑Zoll-Edge-Wound-Stimm­spu­len, Caten­ary-SBR-Sur­round, Nom­ex-Spin­nen für Aus­len­kun­gen < 17 Hz.
  • Ver­stär­ker: Dual-Mono­block-Clas­s‑D mit 2.000 W RMS (> 5.000 W Peak), 8 × 60-Ampè­re-200-Volt-MOS­FETs, 295-MHz-Ana­log-Devices-DSP (120 dB SNR, 56-Bit-Filterung).
  • Elek­tro­nik: Fort­schritt­li­che DACs, Switch-Mode-Netz­teil mit PFC (100–240 V), Mul­ti-Point-Schutz (Temperatur/Strom/Spannung).

Setups

Ich habe den SVS SB-5000 in ver­schie­de­nen Set­ups betrie­ben, um sei­ne viel­fäl­ti­ge Ver­wen­dung zu testen.

Amphion Argon3S × SVS SB-5000

Begin­nend mit den Amphion Argon3S, wel­che ja für sich betrach­tet auch ganz gut ohne Sub­woo­fer spie­len, trotz dass sie „nur“ Regal­laut­spre­cher sind. Naja, gro­ße Regallautsprecher…

Hier­für habe ich einen Cross­over bei 80 Hz gewählt, so wie man das übli­cher­wei­se bei Heim­ki­no-Instal­la­tio­nen macht. Ich den­ke, 60 Hz wären auch noch okay, aber mir ging es in ers­ter Linie dar­um, die brei­te Nut­zung zu tes­ten, und ich den­ke, 80 Hz sind da schon der Sweets­pot bei den meis­ten von euch da draußen.

Ich muss nicht sagen, dass die Amphion Argon3S enorm davon pro­fi­tier­ten? Wenn man bei den Laut­spre­chern auf­grund der Grö­ße eh schon Bau­klöt­ze staunt, ver­geht einem Hören und Sehen, wenn sich der SVS SB-5000 ein­reiht. Also trotz sei­nes 15-Zoll-Tel­lers lässt sich hier nicht sagen, dass er nicht flink und agil ist. Im Gegen­teil: Der SVS SB-5000 zau­bert einen wirk­lich stram­men und defi­nier­ten Bass-Teppich.

Man merkt spür­bar, dass die Power der Amphion Argon3S zunimmt, wenn sie sich nicht mit dem leis­tungs­hung­ri­gen Bass her­um­schla­gen müs­sen. Der SVS SB-5000 spielt alle getes­te­ten Pegel mit Leich­tig­keit. Ich habe mich bis 90 dB vor­ge­wagt, muss aber ehr­li­cher­wei­se sagen, dass es ein­fach zu viel ist hier in mei­nem Hör­raum. Für mich ist und blei­ben 75 dB auf Gesangs­ni­veau völ­lig ausreichend.

Natür­lich muss­te ich den SVS SB-5000 ein wenig dros­seln, damit der Klang der Amphion Argon3S und des Sub­woo­fers ein Level haben und aus­ge­wo­gen ist. Ich hat­te so auch nie das Gefühl, dass es „zu viel des Guten“ ist. Ich den­ke ganz klar, dass der SVS SB-5000 für mei­nen akus­tisch bear­bei­te­ten Raum viel­leicht eine Nuan­ce zu viel ist, aber genau das lässt ihn hier mit Leich­tig­keit auch höhe­re Pegel und Bass-Infer­nos spie­len, die den Raum und die Couch erzit­tern lassen.

Arendal 1723 Tower × SVS SB-5000

Ja, ich weiß, auch Are­nd­al hat tol­le Sub­woo­fer und die­se sol­len Mar­ken wie SVS in nichts nach­ste­hen. Zumin­dest kann ich von mei­nem Are­nd­al 1961 1V behaup­ten, dass er hart zupa­cken kann. Aber dar­um soll es gar nicht gehen. Auch nicht, dass man die Are­nd­als locker Full-Band befeu­ern kann. Ja, sie spie­len locker bis in die unters­ten Fre­quen­zen, aber ich bin halt auch ein Fan von Sub­woo­fern im Set­up, da ich fin­de, dass dadurch die Laut­spre­cher luf­ti­ger spielen.

Cross­over wie­der bei 80 Hz und den SVS SB-5000 ein wenig anders ein­ge­pe­gelt, ging es ans Hören. Und ja, Mann! Wer mir erzählt, Full-Band ist das Wah­re, hat noch kei­ne aktu­el­len Metal-Pro­duk­tio­nen mit Sub­woo­fer-Gewalt gehört. Das bringt mega Freu­de und schin­det Ein­druck beim Besuch, der immer kri­tisch um die Ecke geschli­chen kommt und beäugt, was hier schon wie­der für abge­fah­re­ner Kram steht.

Die Are­nd­al 1723 Tower ver­füh­ren noch mehr als die Amphion Argon3S dazu, die Kis­te laut zu machen, und so haben wir hier auch 100-dB-Pha­sen aus Spaß gehabt. Muss ich erwäh­nen, dass der SVS SB-5000 auch hier nur gegrinst hat und unse­ren Raum in Angst und Schre­cken ver­setzt? Zum Glück hat­te ich schon mal eine Vibra­ti­ons-Run­de durch mei­nen Raum gemacht und Vibra­tio­nen bei ver­schie­de­nen Fre­quen­zen abge­stellt. Den­noch habe ich gemerkt, dass wir hier wie­der auf einer neu­en Ebe­ne ange­kom­men sind und ich so wie­der läs­ti­ge Vibra­ti­ons­quel­len im Raum suchen müsste.

Der SVS SB-5000 fügt sich auch mit den Are­nd­al 1723 Towern wun­der­bar in ein homo­ge­nes Klang­bild zusammen.

Heimkino × SVS SB-5000

Wäh­rend ich vor­her von Musik gespro­chen habe, wechs­le ich natür­lich noch in den Heim­ki­no-Modus. Hier natür­lich wie­der am AVR ein­ge­mes­sen durf­te der SVS SB-5000 sei­ne Stär­ken eben­falls bei Fil­men zei­gen. Sei es klas­sisch schön von der Disc oder eben im Stream.

Ich sprach ja schon vor­her davon, dass der SVS SB-5000 viel­leicht ein klei­nes biss­chen über­di­men­sio­niert für mei­nen Hör­raum ist. Ich glau­be aber fest dar­an, dass das etwas Gutes ist, denn so kann der Sub­woo­fer ordent­lich den Raum anre­gen, obwohl er geschlos­sen gebaut ist. Ich emp­fin­de nicht, dass er „unten­rum“ zu wenig Sub­stanz hier im Raum ent­wi­ckelt und ich eine por­ted Ver­si­on benö­ti­gen würde.

Even­tu­ell spielt ein SVS PB-5000 (por­ted) noch ein klein wenig tie­fer und hat noch mehr Druck, ich den­ke aber, das könn­te dann wirk­lich ein wenig übers Ziel hin­aus sein.​
So kann ich sagen, dass der SVS SB-5000 natür­lich eben­falls im Heim­ki­no ablie­fert. Ich habe mal wie­der etli­che Fil­me durch den Play­er durch­ge­zo­gen. Immer hat mir der Sub­woo­fer ein Lächeln ins Gesicht gezau­bert. Denn ja: Auch der geschlos­se­ne SVS SB-5000 ent­wi­ckelt ordent­lich Druck und geht ins Sofa, um noch mal klar­zu­ma­chen, dass er auch wirk­lich da ist.

Ready Player One

Die Sei­te heißt nicht ohne Grund HiFi­Ge­ek, denn ich den­ke, ich erfül­le alles, was einen Nerd/Geek aus­macht. Dem­nach ist Rea­dy Play­er One natür­lich genau mein Metier. Ich fin­de den Film sehr geil, auch wenn ich weiß, dass das Buch noch eine Ecke bes­ser ist.

Die Umset­zung des Films hat uns aber eini­ge refe­renz­träch­ti­ge Sze­nen im Heim­ki­no beschert und so lan­det die Schei­be regel­mä­ßig im Play­er, um die Gren­zen der Test­pro­ban­den auszuloten.

Natür­lich geht es unter ande­rem um das Auto­rennen zu Beginn: Sport­mo­to­ren, ein T‑Rex und vie­le Effek­te, Unfäl­le und Räum­lich­keit. Alles, was es braucht, um den Sub­woo­fer sei­ne Mus­keln spie­len zu lassen.

Und natür­lich: Ich habe es nicht anders gehofft, mich aber inner­lich wie ein Kind gefreut – er lie­fert ab. Mit ein wenig Bass-Anhe­bung im AV-Recei­ver (ja, die Din­ger sind immer ein wenig kon­ser­va­tiv) kommt der doch recht „klei­ne“ Sub­woo­fer ordent­lich in Wal­lung und schiebt eine Bass­wel­le nach der ande­ren in den Hörraum.

Und das Bes­te ist: Er tut dies mit Leichtigkeit.

Dune

Ich steh ja auf die Bücher von Frank Her­bert und was Denis Ville­neuve da mit Dune abge­lie­fert hat, ist ein­fach unbe­schreib­lich gut. Mich hat­te nie die alte Ver­fil­mung gecatcht, aber die neue umso mehr. Wer Dune z. B. im IMAX gese­hen hat, weiß, was der Film für ein audio-visu­el­les Erleb­nis ist. Und eben­falls, wie das Kino zum Beben gebracht wird.

Genau das habe ich gesucht. Mein offe­ner Are­nd­al 1961 Sub­woo­fer 1V bekommt das sehr gut hin, die Ener­gie in die Sitz­mö­bel zu drü­cken. Beim SVS SB-5000 spre­chen wir aber von einem geschlos­se­nen Sub­woo­fer und wer die­ses Gefühl und Erleb­nis nicht mis­sen möch­te, dem kann ich attes­tie­ren: Das klappt in mei­nem Hör­raum eben­falls mit dem SVS SB-5000.

Vor­teil ist beim über­di­men­sio­nier­ten Sub­woo­fer defi­ni­tiv, dass er in sei­ner geschlos­se­nen Bau­form doch recht kom­pakt ist, aber mit dem Extra an Leis­tung die­sel­be benö­tig­te Ener­gie in den Raum bringt, wie es ein offe­ner machen wür­de. Viel­leicht büßt ihr ein wenig an Tief­gang ein (2–3 Hz), aber selbst dies rela­ti­viert sich je nach Raum und Leis­tung des Subwoofers.

Upgrades

Ich lese über­all, dass die SVS Sound­Path Füße noch ein­mal einen Unter­schied machen, durch die bes­se­re Ent­kop­pe­lung vom Boden. Ich hat­te jetzt bei mei­nem Test­ex­em­plar kei­ne Sound­Path-Iso­la­ti­ons­fü­ße, konn­te aber auch nicht behaup­ten, dass ich sie ver­misst habe. Den­noch könn­te es ein guter Ansatz sein, im Han­del viel­leicht die Füße zum Kauf des Sub­woo­fers zu erhan­deln. Inter­es­se, das A/B zu ver­glei­chen, hät­te ich, aber war mir jetzt lei­der nicht möglich.

Wei­ter­hin kann man sich noch den Sound­Path Wire­less Audio Adap­ter holen, wenn man kein Sub­woo­fer-Kabel legen will, kann oder ihn ein­fach an einer für Kabel ungüns­ti­gen Stel­le plat­zie­ren möch­te. Strom bekommt das Modul über den USB-Port am SVS SB-5000, sodass nur der Sub­woo­fer sel­ber ein Strom­ka­bel benö­tigt. Viel­leicht hilft das dem einen oder ande­ren mit sei­ner Raumgestaltung.

Für wen der SVS SB-5000 wirklich Sinn ergibt

Mit sei­nem 15-Zoll-Trei­ber und 2.000 Watt RMS ist der SVS SB-5000 alles ande­re als ein Spiel­zeug, aber er ist auch kein rei­nes „Dedi­ca­ted-Cine­ma-Mons­ter“ wie manch por­te­te Kon­kur­renz. In mitt­le­ren Räu­men bis grob 20–30 m² geschlos­se­ner Flä­che fühlt er sich extrem wohl, weil er genug Reser­ven hat, um auch bei geho­be­nen Pegeln gelas­sen zu blei­ben, ohne den Raum akus­tisch zu erschlagen.

In sehr gro­ßen oder offe­nen Wohn-/Ess-Berei­chen kann er immer noch kräf­tig zupa­cken, aber hier wür­de ich je nach Hör­ab­stand und Pegel­wunsch eher über ein Dual-Set­up oder die por­tier­te PB-5000-Vari­an­te nach­den­ken. Für klas­si­sche Musik-/Film-Misch­be­trie­be, wo sowohl Prä­zi­si­on als auch Spaß wich­tig sind, ist der SB-5000 die logi­sche­re Wahl: Er klingt kon­trol­liert und schnell genug für anspruchs­vol­le Musik, lie­fert im Heim­ki­no aber trotz­dem den „Sofa-muss-leben“-Moment, ohne künst­lich auf­ge­bläht zu wirken.

Einordnung: Wo steht der SB-5000 im Markt?

Inner­halb der eige­nen Fami­lie posi­tio­niert sich der SVS SB-5000 klar als kom­pak­ter Per­for­mance-Block: Er bie­tet fast den glei­chen Tief­gang wie der grö­ße­re SVS PB-5000, ver­packt das Gan­ze aber in ein geschlos­se­nes, wohn­raum­freund­li­che­res Gehäu­se und fokus­siert sich stär­ker auf Prä­zi­si­on und Kon­trol­le. Wer maxi­ma­len Tief­bass-Pegel für rie­si­ge Heim­ki­nos sucht, lan­det beim SVS PB-5000 – wer Musik und Film auf hohem Niveau kom­bi­nie­ren will, ist beim SVS SB-5000 bes­ser aufgehoben.

Gegen­über ande­ren 15-Zoll-Sub­woo­fern in die­ser Leis­tungs­klas­se punk­tet der SB-5000 vor allem mit sei­nem sehr leis­tungs­fä­hi­gen DSP, der App-Steue­rung und der ins­ge­samt durch­dach­ten Nut­zer­füh­rung. Vie­le Kon­kur­renz­mo­del­le lie­fern zwar ähn­lich viel Hub­raum, bie­ten aber weni­ger kom­for­ta­ble Fein­an­pas­sun­gen oder nur rudi­men­tä­re EQ-Funk­tio­nen. Gera­de wenn man den Sub­woo­fer sau­ber in ein Ste­reo-Set­up oder ein anspruchs­vol­les Wohn­zim­mer­ki­no inte­grie­ren möch­te, wird die­se Fle­xi­bi­li­tät schnell zum ech­ten Argument.

Auto-EQ & Zukunftsfähigkeit

Span­nend an der 5000 R|Evolution-Serie ist, dass SVS hin­ter den Kulis­sen bereits an einem auto­ma­ti­schen Ein­mess­sys­tem arbei­tet, das direkt in die App inte­griert wer­den soll. Damit wür­den Nut­zer, die kein REW oder Mini­DSP ver­wen­den wol­len, trotz­dem von einer halb­wegs geführ­ten Ein­mes­sung pro­fi­tie­ren und den Sub schnel­ler an ihren Raum anpas­sen können. 

Zum Zeit­punkt die­ses Reviews war das Fea­ture zwar noch nicht ver­füg­bar, der leis­tungs­fä­hi­ge DSP und die vor­han­de­ne App-Infra­struk­tur machen aber deut­lich, dass der SB-5000 hier noch Luft nach oben hat. Wer jetzt kauft, bekommt also nicht nur einen sehr star­ken Sub­woo­fer im Ist-Zustand, son­dern auch eine Platt­form, die per Firm­ware-Update noch zule­gen kann.

Preis/Leistung

Das ist das Ein­zi­ge, was mir wirk­lich die Trä­nen in die Augen treibt. Ich habe noch nicht her­aus­fin­den kön­nen, war­um das so ist, aber die SVS Sub­woo­fer sind in Deutschland/Europa eine gan­ze Ecke teu­rer als in den Staaten.

Für den SVS SB-5000 bedeu­tet das, dass er mit einer UVP von 1.999 $ gelis­tet ist und am Black Fri­day sogar für 1.699 $ über die Laden­the­ke gewan­dert ist. Dies sind rea­lis­tisch knapp 1.500 €, was die­sen Sub­woo­fer zu einem abso­lu­ten No-Brai­ner machen würde.

Beden­ken wir, was wir bekom­men: 15-Zoll-Trei­ber, wel­cher mit 2.000 Watt RMS befeu­ert wird und sagen­um­wo­be­ne 5.000+ Watt Peak schafft. Eine durch­dach­te Soft­ware zur Steue­rung und Ein­stel­lung mit hof­fent­lich bal­di­gem auto­ma­ti­schem Einmesssystem.

In der Rea­li­tät ist der Sub­woo­fer aber mit 2.799 € bei uns gelis­tet. Ich will hier nicht mut­ma­ßen, war­um das so ist, ob SVS dem deut­schen Ver­trieb ein­fach kei­nen Spiel­raum gibt, Händ­ler­mar­gen groß­zü­gi­ger reser­viert wer­den oder whatever.

Hier tun sich dann doch eini­ge Alter­na­ti­ven auf und trotz der wirk­lich gei­len Leis­tung des SVS SB-5000 drängt es einen, nach rechts und links zu gucken. Denn ande­re Müt­ter haben bekannt­lich auch schö­ne Töchter.

Einordnung auf dem hiesigen Markt

Natür­lich wird immer geguckt, dass Preis­un­ter­schie­de auf den ver­schie­de­nen Märk­ten nicht so super sicht­bar sind. Und ich bin mir ganz dar­über im Kla­ren, dass die­se Kri­tik ein wenig weh tut. Aber gera­de weil es Alter­na­ti­ven gibt, möch­te ich hier ein wenig dar­auf auf­merk­sam machen.

Arendal 1723 Subwoofer 2S

Are­nd­al ist in Euro­pa eine sicht­ba­re und hoch qua­li­ta­ti­ve Alter­na­ti­ve zu SVS. Die Nor­we­ger haben eini­ge Sub­woo­fer im Port­fo­lio. Pau­schal wür­de ich sagen, kann man schon gut den 1723 Sub­woo­fer 2S hier als Ver­gleich neh­men. Mit 2.500 € wäre er wahr­schein­lich ähn­lich teu­er, mit Händlerrabatt.

Hier spielt auf dem Papier David gegen Goli­ath: 2.000 W vs. 1.200 W / Peak > 5.000 W vs. 2.800 W.

Aber so ein­fach wird das Gan­ze nicht, denn der Are­nd­al kommt mit 2 × 13,8″-Long-Throw-Force-Cancel-Treibern und lie­fert so eine sat­te Mem­bran­flä­che von knapp 18″. Die gegen­läu­fi­gen Trei­ber bewir­ken aber im Gegen­satz zum Ein­zel­trei­ber-Ansatz, dass das Gehäu­se um ein Viel­fa­ches ruhi­ger ist und somit rock-solid steht.

Proficient FTEQ-12

Als Geheim­tipp hät­te ich da noch den Pro­fi­ci­ent FTEQ-12. Er spielt sicher­lich in einer höhe­ren Klas­se als der SVS SB-5000, aber durch Ange­bo­te zwi­schen­zeit­lich (Black Fri­day) ist er dann für 1.749 € ver­füg­bar und dann ein ech­tes Brett. Wir hat­ten den Pro­fi­ci­ent FTEQ-12 schon hier im Test.

Ähn­lich wie der Are­nd­al Sub­woo­fer 2S haben wir hier wie­der ein Force-Can­cel-Sys­tem und leis­tungs­mä­ßig wäre er mit 2 × 1.000 W sehr eben­bür­tig. Schiebt aber doch noch ein wenig mehr durch das Mehr an beweg­ter Luft.

Er bie­tet ein ähn­li­ches Fea­ture-Paket wie der SVS SB-5000 mit DSP, App und Auto-EQ, ist aber gene­rell dann schon ein sat­ter Refe­rence-Sub­woo­fer. Also wenn euch die Kis­te wie­der für 1.749 € über den Weg läuft: nicht lan­ge überlegen.

Monitor Audio Anthra W12

12″ sea­led Sub­woo­fer Anthra W12 von Moni­tor Audio, spielt preis­lich beim SVS SB-5000, ist aber dann die optisch anspre­chen­de­re, wohn­raum­freund­li­che­re Alter­na­ti­ve. Mit rund 900–1.000 W Class D, leis­tungs­fä­hi­gem DSP mit umfang­rei­chem PEQ und App/Einbindung. Wahr­schein­lich ein wenig „audio­phi­ler“, hält er aber nicht ganz so viel Leis­tung bereit.

Martin Logan Dynamo X‑Serie (z. B. 1100X)

Wer sich wenig mit dem klang­tech­ni­schen und Ein­rich­ten beschäf­ti­gen will, dem sei viel­leicht noch Mar­tin Logan Dyna­mo 1100X ans Herz gelegt. Denn die­ser kommt mit Anthem Room Cor­rec­tion (ARC) um die Ecke und bie­tet somit meis­ter­li­che Ein­mes­sung im Trade-off zu ein wenig weni­ger Roh­l­eis­tung. Für die per­fek­te Inte­gra­ti­on ins eige­ne Set­up kann man aber schon auf ein wenig Druck ver­zich­ten, wenn es eben „ein­fach“ geil klingt.

Fazit

Ist man sehr Pri­ce­/Va­lue-fokus­siert und inter­es­siert – was ich lei­der irgend­wie immer bin – und das Maxi­mum aus jedem Euro her­aus­ho­len möch­te, wird man kei­ne super ein­fa­che Wahl haben. Mit den US-Prei­sen wäre ich hier sofort bei einem abso­lu­ten Kauf­tipp, denn der SVS SB-5000 ist ein ham­mer­mä­ßi­ger Subwoofer!

Das Fea­ture-Set mit der kom­bi­nier­ten Leis­tung und Kom­pakt­heit ist ein­fach geni­al. Die Soft­ware arbei­tet zuver­läs­sig und der Sub­woo­fer spielt ein­fach alles sou­ve­rän, was man ihm vor­wirft. Ich behaup­te, so bis 35 m² soll­te man kei­ne Pro­ble­me haben, ihn als Por­ted-Ersatz ein­zu­set­zen. Dar­über hin­aus oder bei kom­ple­xen Raum­auf­tei­lun­gen muss man das ein­fach aus­pro­bie­ren. Ich den­ke aber, da der Sub­woo­fer ja mehr oder min­der über den Fach­han­del bezo­gen wer­den kann, kann man auch eine klei­ne Tes­tung in den eige­nen vier Wän­den organisieren.

Gene­rell kann man aber sagen: Stim­men die Ein­stel­lungs­mög­lich­kei­ten und Dimen­sio­nie­rung, kann man den Sub­woo­fer in jeden Raum inte­grie­ren. Eine auto­ma­ti­sche Ein­mes­sung wür­de hier die Ein­stiegs­hür­de natür­lich noch ein­mal deut­lich nied­ri­ger set­zen. Hier natür­lich noch mit einem Augen­zwin­kern in Rich­tung SVS, die uns bis­her die­se Funk­ti­on noch schul­dig geblie­ben sind. Aber wenn sie dann kommt, ist der SVS SB-5000 ein Traum von einem Subwoofer.

In der Gesamt­wer­tung muss sich der SVS SB-5000 aktu­ell einen klei­nen Dämp­fer gefal­len las­sen: Einen Teil der Punk­te habe ich bewusst bei Aus­stat­tung, Pra­xis­nut­zen und tech­ni­scher Umset­zung zurück­ge­hal­ten, weil das seit Lan­gem ange­kün­dig­te auto­ma­ti­sche Ein­mess­sys­tem noch nicht ver­füg­bar ist. Sobald SVS die­ses Fea­ture per Firm­ware-Update nach­lie­fert und es in der Pra­xis so gut funk­tio­niert, wie ver­spro­chen, ist hier defi­ni­tiv Luft nach oben – und dann rückt der SB-5000 auch wer­tungs­tech­nisch sehr nah an einen HiFi­Ge­ek Refe­renz-Award heran.
Klang / Bildqualität
9.3
Leis­tung & Kon­trol­le / Dyna­mik & Reserven
9.8
Ver­ar­bei­tung & Design
9.2
Aus­stat­tung & Praxisnutzen
8.5
Mess­wer­te & tech­ni­sche Umsetzung
9
Preis/Leistung
7.5
Pros
Sehr tie­fer, kon­trol­lier­ter Bass mit enor­men Reser­ven für Musik und Heim­ki­no (17 Hz, 2.000 W RMS, 15″ High-Excursion-Treiber).
Geschlos­se­nes, ver­gleichs­wei­se kom­pak­tes Gehäu­se mit mas­si­vem Auf­bau, ruhi­gem Betrieb (kein Lüf­ter, kaum Eigengeräusche).
Star­ke App mit vie­len Pra­xis­funk­tio­nen: PEQ, Pre­sets, Room-Gain, Pha­se, fle­xi­ble Crossover-Einstellungen.
Sehr gute Pegel­fes­tig­keit und Sou­ve­rä­ni­tät selbst bei hohen Laut­stär­ken in mit­tel­gro­ßen Räumen.
Hoher Pra­xis­nut­zen durch Sound­Path-/Wire­less-Optio­nen und ein­fa­che Inte­gra­ti­on in ver­schie­de­ne Setups.
Cons
In Euro­pa deut­lich teu­rer als in den USA; Preis/Leistung im EU-Markt dadurch spür­bar geschwächt.
Ange­kün­dig­te auto­ma­ti­sche Ein­mes­sung noch nicht ver­füg­bar – Ein­bin­dung erfor­dert manu­el­le Arbeit oder exter­ne Tools (REW, Mini­DSP etc.).
Für klei­ne und akus­tisch gut behan­del­te Räu­me teil­wei­se „eine Nuan­ce zu viel“ – Poten­zi­al wird nicht immer voll ausgereizt.
Star­ke Alter­na­ti­ven im EU-Direkt­ver­trie­b/Han­del (z.B. Are­nd­al 1723 2S, Pro­fi­ci­ent FTEQ-12, Anthra W12) drän­gen sich in ähn­li­chen Preis­re­gio­nen auf.
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