Burson Soloist Prime Voyager - Frontansicht mit Fernbedienung

Burson Soloist Prime Voyager: Neuer High-End Class-A-Kopfhörer-Endverstärker mit VU-Metern

Bur­son Audio erwei­tert sei­ne Voy­a­ger-Serie um ein neu­es Mit­glied: den Bur­son Soloist Prime. Wer schon län­ger unse­re Bur­son-Reviews ver­folgt – vom Soloist Stel­lar Max über den Con­duc­tor GT4 bis zum Time­kee­per GT4 – weiß, dass die Aus­tra­li­er ihr Port­fo­lio in den letz­ten Mona­ten ordent­lich durch­ge­schüt­telt haben. Der Prime ist der nächs­te Schritt, und Bur­son selbst nennt ihn einen “End­ga­me Head­pho­ne Power Ampli­fier” – gro­ße Wor­te, aber die Tech­nik dahin­ter gibt zumin­dest auf dem Papier eini­ges her.

Die Idee dahinter: Verstärkung pur, Regelung woanders

Der Bur­son Soloist Prime ver­steht sich expli­zit nicht als Pre-Amp mit Kopf­hö­rer­aus­gang, so wie es der Soloist Voy­a­ger oder die Soloist Stel­lar tun – son­dern rein als End­ver­stär­ker. Bur­son bringt es selbst auf den Punkt: “By remo­ving the volu­me con­trol, pre­amp stage and dis­play, we crea­ted the space to rea­li­se our design ide­als.” Wer schon eine gute Laut­stär­ke­re­ge­lung in sei­ner Quel­le hat (Ever­so­lo DMP-A6, sag ich nur), ver­schenkt bei einem klas­si­schen Pre-Amp-Kopf­hö­rer­ver­stär­ker sonst Schal­tungs­auf­wand für einen zwei­ten, red­un­dan­ten Regler.

Das bedeu­tet aber auch: Kein Laut­stär­ke-Poti, kei­ne Ein­gangs­wahl, kein Gain-Umschal­ter zum Durch­kli­cken, kein Dis­play. Wer sowas will, ist beim Voy­a­ger oder der Stel­lar bes­ser aufgehoben.

Front-Design: VU-Meter statt Display

Optisch schlägt der Bur­son Soloist Prime dafür eine ande­re, ziem­lich char­man­te Rich­tung ein: Statt eines digi­ta­len Dis­plays wie beim Voy­a­ger (OLED) oder der Stel­lar (ein­fa­ches Volu­me-/In­put-Dis­play) sit­zen auf der Front zwei ana­lo­ge VU-Meter im klas­si­schen Nadel-Design, oran­ge hin­ter­leuch­tet – laut Pro­dukt­fo­tos mecha­ni­sche Zei­ger­in­stru­men­te mit sicht­ba­rem Innen­le­ben, kein digi­ta­les Fake-VU. Zwi­schen den bei­den Metern liegt die zen­tra­le 4‑Pol-XLR-Buch­se für den balan­cier­ten Kopf­hö­rer­aus­gang, flan­kiert von zwei wei­te­ren Aus­gän­gen: einer davon ein 4,4‑mm-Pentaconn-Ausgang (bestä­tigt direkt von Bur­son), der ein sin­gle ended 6,35mm Ausgang.”

Auf der Rück­sei­te fin­den sich – ganz im Sin­ne des kon­se­quen­ten Dual-Mono-Kon­zepts – pro Kanal ein eige­ner XLR- und ein Cinch-Line­ein­gang, dazu 12V-Trig­ger-In/Out und der Anschluss für das exter­ne 24V/5A-Netz­teil. Das Netz­teil selbst arbei­tet laut Spe­zi­fi­ka­ti­on mit 100–240 V AC welt­weit, für uns in der DACH-Regi­on also ganz unkom­pli­ziert am hei­mi­schen Stromnetz.

Technik: Zwei-Lagen-Netzteilarchitektur als eigentliche Innovation

Kern des Bur­son Soloist Prime ist die Class-A-Ver­stär­kung mit bis zu 12 Watt pro Kanal balan­ced (XLR, 4,4mm) bzw. 6 Watt unsym­me­trisch (SE) – der Prime hat also, anders als man bei einem rei­nen “Balan­ced-Amp” ver­mu­ten könn­te, durch­aus auch einen klas­si­schen SE-Aus­gang mit ordent­lich Leistung.

Rich­tig span­nend wird’s aber beim Netz­teil­kon­zept: Bur­son spen­diert dem Prime erst­mals eine zwei­stö­cki­ge inter­ne Archi­tek­tur mit ins­ge­samt zehn MCPS-Modu­len (Max Cur­rent Power Sup­pli­es) – dop­pelt so vie­le wie beim bereits poten­ten Soloist Voy­a­ger, der mit fünf MCPS in einer ein­zi­gen Lage auskommt.

  • Obe­re Lage (“The Quiet Upper Lay­er”): Sechs voll­stän­dig geschirm­te MCPS ver­sor­gen unab­hän­gig von­ein­an­der die Ein­gangs-Buf­fer­stu­fe mit V7-Vivid-Pro-Opamps sowie die Dual-Mono-IEM-Aus­gangs­stu­fe. Der spie­gel­sym­me­tri­sche Auf­bau hält die Kanä­le getrennt und mini­miert Über­spre­chen sowie ein­ge­streu­te EMI.
  • Unte­re Lage (“Thun­der from Down Under”): Vier wei­te­re MCPS ver­sor­gen die neu ent­wi­ckel­te Dual-Mono-Ver­stär­ker­stu­fe, auf­ge­baut um Hoch­leis­tungs-MOS­FETs, die gezielt für tie­fen Class-A-Bias selek­tiert wur­den – dar­aus resul­tie­ren die besag­ten 12 Watt/Kanal balanced.

Bur­son selbst bezeich­net das Kon­zept unum­wun­den als Aus­druck ihres Fokus auf Strom­ver­sor­gung: gute Ver­stär­kung fängt für sie bei einem exzel­len­ten Netz­teil­kon­zept an – und beim Prime wird das eben kon­se­quent verdoppelt.

Dediziertes IEM-Modul: Deluxe vs. Max

Auch bei der IEM-Ver­stär­kung unter­schei­den sich die bei­den Ver­sio­nen deutlich:

Soloist Prime Delu­xe – das unab­hän­gig ver­sorg­te IEM-Modul basiert auf zwei TPA6120A2-Ver­stär­ker­chips und lie­fert laut Bur­son ultra-nied­ri­ge 0,001 % THD+N, eine Slew-Rate von 1.300 V/µs und einen “pitch-black” Hintergrund.

Soloist Prime Max – hier geht Bur­son kon­se­quent den eige­nen Weg wei­ter: ein voll­stän­dig dis­kre­tes, ech­tes Class-A-IEM-Modul, das mit 10 Watt Idle-Bias arbei­tet (ana­log zum Class-A-Idle-Prin­zip, das wir schon vom Time­kee­per GT4 ken­nen) und 1 Watt Aus­gangs­leis­tung über balan­ced XLR und 4,4mm lie­fert. Auch hier: true dual-mono, spie­gel­sym­me­trisch auf­ge­baut, gezielt auf emp­find­li­che, nie­der­oh­mi­ge IEMs zugeschnitten.

Für bei­de Ver­sio­nen gibt Bur­son als IEM-Aus­gangs­leis­tung 1 W balan­ced / 0,5 W SE an.

Weitere Ausstattung

  • Op-Amp-Swap: Die V7-Vivid-Pro-Opamps sind nut­zer­sei­tig tausch­bar – ganz Bur­son-Tra­di­ti­on, auch beim Prime möglich.
  • Cool­ca­se 2: Ein eige­nes Kühl­kon­zept fürs Gehäu­se, pas­send zur erheb­li­chen Class-A-Abwär­me, die bei zwei Ver­stär­ker­stu­fen mit hohem Idle-Bias zusammenkommt.
  • Silent Power Modu­le: Das bekann­te SP02 mit LT3045-Reg­ler, laut Bur­son 0,8 µV RMS Rauschen.
  • Garan­tie: 3 Jah­re Her­stel­ler­ga­ran­tie, 30 Tage Rückgaberecht.

Deluxe oder Max?

Soloist Prime Delu­xe – Silent Power Modu­le 02, V7 Vivid Pro Opamps, Super Char­ger 5A als Netz­teil, IEM-Modul mit zwei TPA6120A2-Chips.

Soloist Prime Max – alles aus der Delu­xe-Ver­si­on, plus Bur­son Fusi­on Core 24V GaN-Netz­teil, das voll­stän­dig dis­kre­te Class-A-IEM-Modul und die Bur­son Uni­ver­sal Remote.

Preis­lich ruft Bur­son 4.499 bis 5.499 US-Dol­lar auf, je nach Version.

Wo der Burson Soloist Prime im Portfolio steht

ModellPreis (USD)Leistung/KanalMCPS-Lay­outIEM-ModulLaut­stär­ke­re­ge­lung
Soloist Stel­lar Max$1.499–$2.5998 WTPA6120A2 (IC-basiert)Ja (Dual PGA2320)
Soloist Voy­a­ger$3.499–$4.79910 W5 MCPS, eine LageKei­ne dedi­zier­te SektionJa (Dual MUSES72320)
Bur­son Soloist Prime$4.499–$5.49912 W XLR / 6 W SE10 MCPS, zwei LagenTPA6120A2 (Delu­xe) / dis­kret Class‑A (Max)Kei­ne

Der Bur­son Soloist Prime ist damit teu­rer als der regu­lä­re Voy­a­ger – trotz (oder gera­de wegen) der weg­ge­las­se­nen Vor­stu­fen-Funk­ti­on. Der Voy­a­ger bie­tet dafür eine wasch­ech­te Pre-Amp-Sek­ti­on mit den, laut Bur­son, teu­ers­ten Ana­log-Laut­stär­ke­reg­lern am Markt (Dual MUSES72320). Der Prime lässt das kom­plett weg, bekommt dafür mehr Roh­l­eis­tung, ein dop­pelt so auf­wen­di­ges Netz­teil­kon­zept und – zumin­dest in der Max-Ver­si­on – ein IEM-Modul, das es so bei Bur­son noch nicht gab.

Auch der Ver­gleich zu unse­rem Soloist Stel­lar Max lohnt sich, den wir ja selbst mit 9,4/10 und Refe­renz-Award bewer­tet haben: Deren IEM-Sek­ti­on basiert, wie auch die Delu­xe-Ver­si­on des Prime, auf zwei TPA6120A2-Chips. Erst die Prime Max geht einen Schritt wei­ter und bringt ein kom­plett dis­kre­tes, ech­tes Class-A-IEM-Modul mit eige­nem Idle-Bias – eine Archi­tek­tur, die weder die Stel­lar noch der regu­lä­re Voy­a­ger bieten.

Der Pre-Order-Deal: Deluxe bestellen, Max bekommen

Wer aktu­ell die Delu­xe-Ver­si­on vor­be­stellt, wird auto­ma­tisch auf Max hoch­ge­stuft – ohne Auf­preis. Sprich: Fusi­on-Core-Netz­teil, das dis­kre­te Class-A-IEM-Modul und die Fern­be­die­nung gibt’s oben­drauf. Bur­son bezif­fert die Erspar­nis auf über 1.000 US-Dol­lar.

Pre-Orders schlie­ßen am 31. August 2026, der Ver­sand star­tet laut Bur­son Ende Sep­tem­ber 2026 und läuft in Bestell­rei­hen­fol­ge ab. Stor­no ist bis zum Ver­sand kos­ten­los mög­lich, aller­dings fällt dann eine Bear­bei­tungs­ge­bühr von 5 % an, um die nicht erstat­tungs­fä­hi­gen Zah­lungs­ab­wick­lungs­kos­ten zu decken.

Ver­sand erfolgt per DHL Express Prio­ri­ty und ist voll­ver­si­chert – Steu­ern und Ein­fuhr­ab­ga­ben sind da aller­dings nicht mit drin, das kommt bei einem Import aus Aus­tra­li­en für uns in der DACH-Regi­on also on top.

Burson veröffentlicht Messbericht: Erste Zahlen vom Bench

Kurz vor Ende der Pre-Order-Pha­se hat Bur­son einen eige­nen Audio-Pre­cis­i­on-Mess­be­richt zum Soloist Prime ver­öf­fent­licht – und zwar mit einer bemer­kens­wert ehr­li­chen Ein­ord­nung dazu. Sinn­ge­mäß schreibt das Team: Mess­wer­te sagen viel, aber sie sagen nichts dar­über aus, wie ein Gerät am Ende in den eige­nen Ohren klingt – und genau des­halb lohnt sich immer auch der eige­ne Hör­test beim Händler.

Das neh­men wir ger­ne mit, schau­en uns die Zah­len aber trotz­dem an, denn die sind für ein Gerät die­ser Preis­klas­se aufschlussreich:

Mes­sungCh1Ch2
Haupt­ver­stär­ker (XLR, 4 Vrms, 32 Ω) – THD+N0,000477 %0,000476 %
Haupt­ver­stär­ker (XLR) – SINAD106,43 dB106,45 dB
IEM-Modul Delu­xe (IC, TPA6120A2) – THD+N0,001019 %0,000975 %
IEM-Modul Delu­xe – SINAD99,84 dB100,22 dB
IEM-Modul Max (dis­kret, Class‑A) – THD+N0,000979 %0,001076 %
IEM-Modul Max – SINAD100,18 dB99,36 dB
Click & Pop (Ein-/Aus­schal­ten)Kein mess­ba­rer KnackserKein mess­ba­rer Knackser

Inter­es­sant dabei: Das auf­wen­di­ge­re, voll­stän­dig dis­kre­te Class-A-IEM-Modul der Max-Ver­si­on schlägt das IC-basier­te Modul der Delu­xe-Ver­si­on in der rei­nen THD+N‑Zahl nicht ein­deu­tig – bei­de bewe­gen sich im sel­ben, sehr nied­ri­gen Bereich um 0,001 %. Der Mehr­wert des dis­kre­ten Auf­baus dürf­te sich also eher in Slew-Rate, Dyna­mik­ver­hal­ten oder dem sub­jek­ti­ven Klang­cha­rak­ter zei­gen als in der nack­ten Ver­zer­rungs­zahl auf dem Papier – etwas, das sich ohne­hin nur im Hör­test wirk­lich beur­tei­len lässt.

Der Haupt­ver­stär­ker über XLR lie­fert dage­gen Zah­len, die sich vor deut­lich teu­re­ren End­stu­fen nicht ver­ste­cken müs­sen: 0,000477 % THD+N und gut 106 dB SINAD bei 4 Vrms Aus­gangs­pe­gel sind Refe­renz­klas­se-Niveau. Auch das Ein-/Aus­schalt­ver­hal­ten ist ast­rein – bei einem Gerät mit hohem Class-A-Bias kei­ne Selbst­ver­ständ­lich­keit, da ther­mi­sche Umschalt­vor­gän­ge ger­ne mal für hör­ba­re Knack­ser sorgen.

Wer die voll­stän­di­gen Mess­kur­ven (THD vs. Pegel, IMD SMPTE, Über­spre­chen, Mul­ti­ton, Fre­quenz­gang bei 20 kHz und 90 kHz Mess­band­brei­te) selbst durch­ge­hen will, fin­det den kom­plet­ten AP-Mess­be­richt direkt bei Bur­son.

Technische Eckdaten im Überblick

Spe­zi­fi­ka­ti­onWert
DesignRei­ner Class-A-Kopfhörer-Endverstärker
Haupt­aus­gang12 W/Kanal XLR, 4,4mm / 6 W/Kanal SE
IEM-Aus­gang1 W XLR, 4,4mm / 0,5 W SE
Archi­tek­turTrue Dual-Mono, spie­gel­sym­me­trisch, zwei Netzteil-Lagen
Netz­teil­mo­du­le10× MCPS (6 obe­re Lage / 4 unte­re Lage)
Ver­stär­kungHigh-Per­for­mance-MOS­FETs, Class-A-Bias
Span­nungs­re­ge­lungSilent Power Modu­le 02 (LT3045)
OpampsBur­son V7 Vivid Pro (dis­kret, tauschbar)
IEM-Ver­stär­kungDelu­xe: 2× TPA6120A2, 0,001 % THD+N / Max: dis­kret Class‑A, 10 W Idle-Bias
Laut­stär­ke­re­ge­lungKei­ne – für Quel­len mit eige­ner Rege­lung konzipiert
Anzei­ge2× ana­lo­ge VU-Meter
Ein­gän­geJe 1× XLR + 1× Cinch pro Kanal
Trig­ger12V Trig­ger In/Out
Netz­teilSuper Char­ger 5A (Delu­xe) / Fusi­on Core 24V GaN (Max), AC 100–240 V
Küh­lungCool­ca­se 2
Garan­tie3 Jah­re, 30 Tage Rückgaberecht
Maße32 × 16 × 50 cm
Gewicht7 kg
Preis$4.499–$5.499

Einordnung

Ein dedi­zier­ter Class-A-Kopf­hö­rer-Power-Amp ohne Pre-Amp-Bal­last, mit einer für die­se Preis­klas­se unge­wöhn­lich auf­wen­di­gen Zwei-Lagen-Netz­teil­ar­chi­tek­tur, VU-Metern statt Dis­play und einem poten­zi­ell rich­tig star­ken IEM-Modul in der Max-Ver­si­on – das ist eine kla­re Ansa­ge an alle, die bereits eine poten­te Quel­le mit guter Laut­stär­ke­re­ge­lung haben und ein­fach nur noch mehr Saft, Kon­trol­le und sau­be­res IEM-Hand­ling oben­drauf wol­len. Ob der Bur­son Soloist Prime das Ver­spre­chen aus 12 Watt Class‑A, zehn MCPS-Modu­len und dis­kre­tem IEM-Modul auch klang­lich ein­löst, kön­nen wir natur­ge­mäß erst sagen, wenn das Gerät tat­säch­lich bei uns steht.

Bis dahin: Wer aktu­ell mit dem Gedan­ken spielt, soll­te den 31. August im Kopf behal­ten – danach ist der Max-Upgrade-Deal erst­mal Geschich­te. Alle wei­te­ren Bur­son-Reviews von uns fin­det ihr wie immer im Bur­son-Über­sichts­sei­te.

Gibt es unabhängige Messwerte zum Soloist Prime?

Bur­son hat einen eige­nen Audio-Pre­cis­i­on-Mess­be­richt ver­öf­fent­licht. Der Haupt­ver­stär­ker liegt bei rund 0,00048 % THD+N und 106 dB SINAD über XLR – Wer­te auf Refe­renz­klas­se-Niveau. Inter­es­sant: Das dis­kre­te Class-A-IEM-Modul der Max-Ver­si­on misst sich in der rei­nen THD+N‑Zahl nicht bes­ser als das IC-basier­te Modul der Deluxe-Version.

Welche Ausgänge hat der Soloist Prime?

Drei Kopf­hö­rer­aus­gän­ge: 6,35 mm SE, 4,4 mm Pen­t­a­conn und 4‑Pol-XLR (balan­ced). Dazu kommt die sepa­ra­te IEM-Verstärkerstufe.

Was kostet der Burson Soloist Prime?

Die Delu­xe-Ver­si­on star­tet bei 4.499 US-Dol­lar, die Max-Ver­si­on bei 5.499 US-Dollar.

Was ist der Unterschied zwischen Deluxe und Max?

Die Max-Ver­si­on bringt zusätz­lich das Bur­son-Fusi­on-Core-24V-GaN-Netz­teil, ein voll­stän­dig dis­kre­tes Class-A-IEM-Modul (statt der TPA6120A2-Chips der Delu­xe) und die Bur­son Uni­ver­sal Remo­te mit.

Hat der Soloist Prime eine Lautstärkeregelung?

Nein. Der Prime ist bewusst als rei­ner End­ver­stär­ker kon­zi­piert, ohne Volu­me-Poti, Ein­gangs­wahl oder Dis­play – gedacht für den Betrieb an Quel­len mit eige­ner Lautstärkeregelung.

Wie viel Leistung liefert der Soloist Prime?

Bis zu 12 Watt pro Kanal über balan­ced XLR. Am IEM-Modul liegt die Aus­gangs­leis­tung bei 1 Watt balanced.

Was unterscheidet den Soloist Prime vom Soloist Voyager?

Der Prime ver­zich­tet auf Vor­stu­fen-Funk­ti­on und Laut­stär­ke­re­ge­lung, bie­tet dafür mehr Roh­l­eis­tung (12 W statt 10 W), ein dop­pelt so umfang­rei­ches Netz­teil­kon­zept (10 statt 5 MCPS-Modu­le) und ein dedi­zier­tes IEM-Modul, das der Voy­a­ger nicht hat. Preis­lich liegt er trotz­dem über dem regu­lä­ren Voyager.

Bis wann läuft der Pre-Order-Deal?

Pre-Orders schlie­ßen am 31. August 2026. Wer bis dahin die Delu­xe-Ver­si­on bestellt, bekommt auto­ma­tisch auf Max hoch­ge­stuft – eine Erspar­nis von über 1.000 US-Dollar.

Wann wird der Soloist Prime ausgeliefert?

Der Ver­sand star­tet laut Bur­son Ende Sep­tem­ber 2026, in der Rei­hen­fol­ge der ein­ge­gan­ge­nen Bestellungen.

Testet HiFiGeek den Soloist Prime?

Ja – wir haben ein Test­ge­rät von Bur­son bestä­tigt bekom­men. Sobald der Prime bei uns ein­trifft, folgt der aus­führ­li­che Test.

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