Wer Magnetar kennt, weiß: Stream hin oder her. Wer wirklich hochwertige und verlustfreie Medien konsumieren will, kommt um die Blu-Ray und Ultra-HD Blu-Ray nicht drum herum. Physikalische Medien leben – auch wenn so manche Presse uns das madig machen möchte. Dolby Vision, HDR10+, Dolby Atmos und DTS:X von Disc klingen eben nicht wie „genauso gut wie Stream”. Sie sind besser. Punkt.
Streaming-Dienste komprimieren. Immer. Selbst die besten 4K-HDR-Streams bewegen sich in Bitraten-Regionen, bei denen eine gut gemasterte UHD-Blu-Ray noch lange nicht schwitzt. Wer eine hochwertige Bildverarbeitungskette und eine sauber aufgestellte Audiosektion sein Eigen nennt, wird den Unterschied hören und sehen – ob er will oder nicht. Hinzu kommt das Thema Bibliothek: Nicht jeder Film ist auf jedem Dienst verfügbar, Lizenzen laufen aus, Qualitätsstufen ändern sich ohne Vorwarnung. Die Disc liegt im Regal und spielt. Immer. Disc bleibt die Referenz.
Das Erbe von Oppo und die Lücke, die ein ganzer Markt spürte
Nachdem Oppo die Produktion seiner legendären Blu-Ray Player eingestellt hat, klaffte eine riesige Wunde in den Heimkino-Herzen. Kein anderer Hersteller hatte bis dahin dieses Niveau an Bildverarbeitung, Audiosektion und Verarbeitungsqualität vereint. Der Markt wartete – und wartete. Günstige Alternativen gab es, echte Alternativen nicht. Wer einmal mit einem Oppo UDP-203 oder UDP-205 gearbeitet hatte, wusste genau, was fehlte: ein Player, der nicht nur Discs abspielt, sondern das Heimkino als Gesamtsystem versteht.
Magnetar füllt die Lücke – und übertrifft die Erwartungen
Seit 2022 schuf Magnetar mit dem UDP800 (hier im Test) Abhilfe – und lieferte ein Tier von einem Player. Vollwertige analoge Audiosektion mit symmetrischen XLR-Ausgängen, sorgfältige Bildverarbeitung, butterweicher Disc-Transport und ein Gehäuse, das keine Fragen zur Wertigkeit offen lässt: Der UDP800 war kein billiger Oppo-Klon, sondern eine eigenständige Ansage an den Markt. Features, die andere Player schlicht nicht boten – und das zu einem Preis, der angesichts der Verarbeitung fast unverschämt fair war.
2023 toppte Magnetar sich selbst mit dem UDP900 (hier im Test) und schuf das ultimative Blu-Ray Flagschiff – nochmals verfeinert in Mechanik, Netzteil und Ausgangsstufen. Wer beide Player gehört und gesehen hat, versteht, warum die komplette HiFi-Szene aufgesehen hat. Das ist kein Marketing-Versprechen, das ist Realität.
Dabei ist bemerkenswert, wie konsequent Magnetar das Thema Audiosektion ernst nimmt. Während viele Blu-Ray Player die analogen Ausgänge als Pflichtprogramm behandeln, hat Magnetar hier echte Ingenieursarbeit reingesteckt: getrennte Netzteile, hochwertige DAC-Bestückung und symmetrische Ausgänge, die auch an ernsthafter HiFi-Elektronik eine Figur machen. Das unterscheidet einen Magnetar von einem reinen Bild-Player – und erklärt, warum die Geräte in HiFi- und Heimkino-Kreisen gleichermaßen Anklang finden.
Neuer DACH-Vertrieb: Was ändert sich für Magnetar-Kunden?
Jetzt gibt es Neuigkeiten auf der Vertriebsseite. Der bisherige Europavertrieb wird eingestellt und durch einen dedizierten DACH-Vertrieb ersetzt – mit dem klaren Ziel, Support und Verfügbarkeit für Kunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz deutlich zu verbessern. Thor Acoustic & Design GmbH und Audio Reference übernehmen künftig diese Rolle, wobei der Vertrieb selbst bei Audio Reference in Hamburg angesiedelt sein wird.
Audio Reference ist in der deutschen HiFi-Szene kein unbeschriebenes Blatt – das Hamburger Unternehmen vertreibt bereits namhafte Marken und bringt entsprechende Infrastruktur, Fachwissen und Marktnähe mit. Für Endkunden bedeutet das konkret: kürzere Wege bei Garantiefragen, ein deutschsprachiger Ansprechpartner und eine deutlich stabilere Verfügbarkeit der Player hierzulande. Wer in der Vergangenheit auf lange Lieferzeiten oder umständliche Kommunikation mit dem europäischen Vertrieb gestoßen ist, dürfte diesen Schritt begrüßen.
Mit diesem Schritt unterstreicht Magnetar, dass physikalische Medien für Enthusiasten kein Auslaufmodell sind – und dass die Marke langfristig auf den europäischen Markt setzt. Wer bis dato dachte, das sei halt ein China-Player der Oppo nacheifert und irgendwann wieder verschwindet, wird jetzt eines Besseren belehrt. Strukturen stärken, Vertrieb professionalisieren, Marktnähe aufbauen – das ist kein Zufall, das ist Strategie. Wer auf einen UDP900 wartet oder über einen Einstieg nachdenkt: Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, bei Audio Reference vorstellig zu werden.




